Selbstfahrerrundreise Uganda!

43 Antworten · 9'026 Aufrufe · gestartet 28. Nov. 2019 von HerbyW
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Themenstarter104 Beiträge · seit 201628. Nov. 2019 · #1
Hallo

Endlich ist es so weit, endlich geht es nach Afrika!
Ich freu mich so!
Endlich hab ich eine Offerte die zu unseren Wünschen und zum Wunschdatum passt!
Es geht als Selbstfahrer im Toyota RAV4 nach Uganda!

Hier der Reisebeschrieb des Uganda-Spezialisten:

UGANDA "Self-drive through the Pearl of Africa"
11.04. – 25.04.2020
UNTERKÜNFTE & VERPFLEGUNGSLEISTUNGEN:
11.04. Kampala Villa Kololo Standard Zimmer 1x Ü F
12.&13.04. Jinja Source of Smile Terassen Zimmer 2x Ü F
14.04. Sipi Falls Sipi River Lodge Banda 1x Ü HP
15.&16.04. Kidepo Valley Nationalpark Savannah Lodge Thatched Safari Zelt 2x Ü F
17.&18.04. Murchison Falls Nationalpark Pakuba Lodge Deluxe Zimmer 2x Ü F
19.04. Kibale Forest Nationalpark Kibale Forest Camp Safari Zelt 1x Ü F
20.04. Queen Elizabeth Nationalpark Marafiki Safari Camp Banda 1x Ü F
21.04. Queen Elizabeth NP-Ishasha Sektor Enjojo Lodge Safari Zelt 1x Ü F
22.&23.04. Bwindi Impenetrable NP-Lake Mutanda Chameleon Hill Lodge Chalet mit Seeblick 2x Ü VP
24.04. Lake Mburo Rwakobo Rock Cottage 1x Ü F
25.04. Abreise
AUSFLÜGE & SONSTIGE INKLUSIVLEISTUNGEN:
11.04. Flughafentransfer
12.04. Autolieferung (Villa Kololo)
12. – 25.04. Self-drive
25.04. Autoabgabe (Entebbe Flughafen)

Und nun etwas ausführlicher:

11.04. KAMPALA
Herzlich Willkommen in Uganda! Sie werden vom Flughafen in Entebbe abgeholt.
Nachdem Sie etwas Geld entweder an einem Geldautomaten abgehoben oder in der
Wechselstube umgetauscht haben, werden Sie von einem Fahrer zu Ihrer erste
Unterkunft in Kampala gebracht
1x Übernachtung in der Villa Kololo, F

12.04. KAMPALA - JINJA
Fahrt nach Jinja
Optionale Aktivitäten: Besuch des Nil-Ursprungs, Sunset Bootsfahrt
Nach dem Frühstück werden Sie Ihr Fahrzeug in Empfang nehmen und treffen sich für
ein Meet&Greet mit einem Mitarbeiter Across Africas. Im Anschluss verlassen Sie
Kampala und fahren in Richtung Jinja, dem Ursprung des mächtigen Nils. In Jinja stehen
jede Menge sportliche Aktivitäten zur Auswahl: Rafting, Kajaken entlang der
Stromschnellen, Bungee-Jumping, Quad-Bike-, Mountainbike- & Bootstouren und auch
Reiten entlang des Nils. Heute bleibt Ihnen noch genug Zeit, um Jinja selbst kennen zu
lernen, einen Abstecher zum Ursprung des Nils zu machen oder eine Bootsfahrt am
Abend zu unternehmen.
2x Übernachtung im Source of the Smile, F

13.04. JINJA
Optionale Aktivitäten: „adventure activities“ oder Mvule Boat Cruise
Ihr Hauptaugenmerk sollte heute auf dem einzigartigen „Wildwater Rafting“ liegen oder
wer es etwas ruhiger angehen möchte, aber nicht weniger uninteressant, macht eine
ganztägige Bootstour mit dem „Mvule Boot“ bis zur Mündung in den Lake Victoria. Auf
einem 50 Fuß Holzboot geht es zu den schönen Regenwaldufern, die einen Eindruck
davon geben was für eine beeindruckende Natur Uganda zu bieten hat. Sie haben die
Möglichkeit sich im Lake Victoria abzukühlen und eine Runde zu schwimmen oder mit
einem kanadischen Kanu die Gegend zu erkunden. Abgerundet wird die Aktivität mit
einem leckeren Mittagessen, welches vor Ihren Augen zubereitet wird und diverse
Getränke- und Snackmöglichkeiten zwischendurch gibt es auch. F

14.04. SIPI FALLS
Fahrt zu den Sipi Falls
Sie verlassen Jinja um sich in den bei Touristen noch relativ wenig bekannten Osten zu
begeben. Sie besuchen eine wunderbare Kraterlandschaft am Fusse des Mount Elgon
mit typischen ugandischen Dörfern und Bananenplantagen. Freuen Sie sich darauf, die
beeindruckenden Wasserfälle selbst und auch die Höhle an den Fällen in Augenschein
zu nehmen. Nehmen Sie sich einfach einen der lokalen Führer vor Ort und erkunden Sie
die landschaftlich sehr beeindruckende Gegend.
1x Übernachtung in der Sipi River Lodge, F/A

15.04. KIDEPO VALLEY NATIONALPARK
Fahrt in den Kidepo Valley Nationalpark
Heute geht es für Sie in Ugandas unerschlossendsten Nationalpark, einem rohen,
ungeschliffenen Diamanten – ein wahres Juwel für jeden Safari Liebhaber!
Der 1.442km2 große Kidepo Nationalpark wurde 1962 geschaffen, um ein sehr
artenreiches und landschaftlich herausragendes Savannengebiet im Dreiländereck
Uganda, Sudan und Kenia zu schützen. Die Landschaft im Park ist ein Auschnitt der
sudanesischen Trockensavanne, überragt von einem beeindruckenden Bergmassiv, das
sich bis 2.749m hoch erhebt. Der Kidepo Valley Nationalpark liegt sehr abgelegen und
gilt mancherorts als vielleicht unzugänglichlichster und vom Tourismus unberührtester
Nationalpark Afrikas.
2x Übernachtung in der Kidepo Savannah Lodge, F

16.04. KIDEPO VALLEY NATIONALPARK
Sunrise Safari & Besuch der heissen Quellen
Am morgen können Sie zusammen mit einem Ranger die Weiten des Kidepo Valley
Nationalparks auf einer Pirschfahrt erkunden und vielleicht entscheiden Sie sich später
noch dazu, die heissen Quellen von Kanangorok anzusehen. Die Quellen sind
natürliches, heißes Mineralquellwasser. Man sagt dem Wasser Heileigenschaften nach.
Diejenigen, die in die heißen Quellen von Kidepo eintauchen, bezeugen, dass das
Wasser sich anfühlt, wie die Wirkstoffe eines transthermalen Pflasters, die in den Körper
eindringen. F

17.04. MURCHISON FALLS NATIONALPARK
Fahrt zum Murchsion Falls Nationalpark
Heute geht es weiter in den Murchison Falls Nationalpark – Ugandas größtem Park. Die
Savanne im Norden bevölkert Arten wie Löwen, Büffel, Elefanten, Uganda-Kobs und als
Besonderheit die seltene Rothschild-Giraffe. Im Süden findet sich hauptsächlich
Trockenwald, in dem u.a. auch Schimpansen heimisch sind. Namensgebend für den Park
ist der Murchison Wasserfall. Dort stürzt der Viktoria-Nil in imposanter Weise mit 43m
Fallhöhe über eine Stufe, nachdem er sich durch eine 7m breite Engstelle des
Ostafrikanischen Grabens gezwängt hat. Unter dem Wasserfall gibt es neben
Flusspferden und vielen Vögeln auch Nilkrokodile, die sich auch von Tieren ernähren, die
Opfer des Wasserfalls wurden. Unsere Empfehlung ist dem Gipfel der Wasserfälle zu
besuchen bevor Sie zu Ihrer Lodge fahren. Achten Sie auf das Schild an der Straße
(Rechts). Den spektakulären Ausblick, wenn der längste Fluss der Welt von einer ca. 7m
engen Felsspalte in einen schäumenden Pool 43 m tiefer stürzt, dürfen Sie nicht
verpassen!
2x Übernachtung in der Pakuba Safari Lodge, F

18.04. MURCHISON FALLS NATIONALPARK
Mögliche Aktivitäten: Morgenpirschfahrt, Bootsfahrt zu den Fällen
Nach einem frühen Kaffee haben Sie die Möglickeit einer Sunrise-Safari zu unternehmen.
Es werden sich optimale Bedingungen für beeindruckende Bilder bieten. Beobachten Sie
Herden von Elefanten, Giraffen, Büffel und verschiedene Antilopenarten und versuchen
Sie einen Löwen oder einen Leoparden zu entdecken, während diese sich im
Sonnenschein ausruhen. Am Nachmittag werden Sie eine beeindruckende Bootstour auf
dem Nil bis zum Fusse der Wasserfälle machen. Hier entdecken Sie Nilpferde, sowie eine
unglaubliche Vielzahl von Vögeln an den Ufern und natürlich die riesengrossen
Nilkrokodile! Gehen Sie auf die Suche nach dem seltenen Schuhschnabel, der Ihnen ein
einzigartiges Fotomotiv bietet. Lauschen Sie den donnernden und elektrisierenden
Geräuschen des berühmten Wasserfalls, wenn Sie sich der unteren Basis nähern. F

MURCHISON FALLS NATIONALPARK - KIBALE FOREST
NATIONALPARK
Fahrt zum Kibale Forest Nationalpark
Sie fahren heute in Richtung Kibale Forest Nationalpark. Der beeindruckende Park ist der
Traum eines jeden Primaten Fans. 80 % seiner Fläche sind mit immergrünen
Feuchtwäldern sowie saftigen Laubwäldern bedeckt. Der Rest des Parks besteht aus
Sümpfen und Grasland. Bedingt durch den hohen Waldanteil leben hier mehr als 1.000
Schimpansen von denen eine Gruppe von etwa 80 Tieren an die Anwesenheit von
Besuchern gewöhnt ist. Dazu leben hier einige leicht zu beobachtende Affenarten wie die
schwarz-weißen und die roten Colobusaffen, sowie die Vollbartmeerkatze. Außerdem
findet man hier die seltenen Waldelefanten.
1x Übernachtung im Kibale Forest Camp, F

20.04. KIBALE FOREST NATIONALPARK – QUEEN ELIZABETH
NATIONALPARK
Mögliche Aktivitäten: Schimpansen Tracking
Am Morgen gehen Sie auf eine spannende Schimpansensuche. Der Kibale Nationalpark
bietet die größte Anzahl von Primatenarten in der Welt, unsere dynamischen Verwandten,
die Schimpansen, eingeschlossen. Nachmittags werden Sie in den Queen Elizabeth
Nationalpark, einer der artenreichsten Parks Afrikas fahren. Gazellen, speziell die
Uganda-Kobs, Warzenschweine, Wasserböcke aber auch Löwen, Nilpferde, Elefanten
und Büffel werden Sie auf den Safaris an den folgenden Tagen entdecken. Nach Ankunft
können Sie noch an einer Bootstour auf dem Kazinga Kanal am Nachmittag teilnehmen.
Dieser Kanal fließt mitten durch den Park und verbindet die Seen Lake Edward und Lake
George. Sie werden mehr Nilpferde die sich im Wasser tümmeln sehen, als Sie sich
vorstellen können. Außerdem begegnen Sie einer Vielzahl von Tieren, die zum Wasser
kommen, um zu trinken oder um ein Bad zu nehmen. Ganz sicher werden Sie jede Menge
wunderschöne Vögel entdecken. Diese Bootstour wird zweifelsohne ein Highlight Ihrer
Tour!
1x Übernachtung in Marafiki Safari Lodge, F

21.04. QUEEN ELIZABETH NATIONALPARK – ISHASHA
Pirschfahrt in den Ishasha Sektor & Pirschfahrt zu den
baumkletternden Löwen
Ein weiterer Höhepunkt erwartet Sie heute: Ishasha, gelegen im südlichen Teil des Parks.
Dieses Gebiet ist berühmt für seine baumkletternden Löwen, die einzigartig in Afrika sind.
Die Löwen klettern hier auf die Bäume, um zu entspannen und der Sonne zur heißesten
Zeit des Tages zu entgehen. Sie haben gute Chancen, die Löwen oben in den Wipfeln
der majestätischen Feigenbäume zu entdecken.
1x Übernachtung in der Enjojo Lodge, F

22.04. ISHASHA - BWINDI IMPENETRABLE NATIONALPARK/ LAKE
MUTANDA
Fahrt zum Bwindi Impenetrable Nationalpark/ Lake Mutanda
Ihr Tagesziel ist heute der Bwindi Impenetrable Nationalpark. Hier können Sie einen
unberührten und sehr alten Regenwald hautnah erleben. Das UNESCO Weltnaturerbe
bietet den hier lebenden Berggorillas einen idealen Lebensraum - etwa die Hälfte des
gesamten noch lebenden Bestandes lebt hier. Der Nationalpark beheimatet auch
Schimpansen und ist somit der einzige Urwald in Afrika, der beiden Arten ein zu Hause
geben kann. Außerdem gibt es hier noch fünf weitere Primatenarten, 113 Säugetierarten,
über 200 Schmetterlings- und 360 Vogelarten.
2x Übernachtung in der Chameleon Hill Lodge, F/M/A

23.04. BWINDI IMPENETRABLE NATIONALPARK
Optionale Aktivität: Gorilla Tracking
Heute ist der große Tag! Bereiten Sie sich auf ein Zusammentreffen mit Bwindi’s sanften
Giganten vor: den seltenen Berggorillas. Für die meisten Besucher ist dies das absolute
Highlight ihrer Ugandareise! Die Gorillas die Sie heute sehen werden, gehören zu einer
der zehn Familien, welche die Anwesenheit von Menschen akzeptieren. Ihre Tour wird
eine ganz besondere, spannende Reise - entlang der bewaldeten Hänge, durch
verschlungene Reben, vorbei an Büschen und Bambuspflanzen, bevor Sie schliesslich
die Gorillas zu Gesicht bekommen. Auf der Tour wird Ihr Ranger Ihnen Spuren von
vorangegangenen Aktivitäten der Gorillas zeigen, wie zum Beispiel Kot, Nester und
angeknabberte Bambussprossen. Sie lernen viel Wissenswertes über die ugandischen
Riesen und wenn es mal rutschig wird, leiht Ihnen ein Ranger gerne seine Hand. Bitte
beachten Sie: Es kann 2-3 Stunden dauern, um die Gorillas zu finden oder aber auch bis
zu 7 Stunden, bis man wieder im Camp ist! Wenn die Gorillas einmal geortet sind, kann
die Wandergruppe bis zu 1 Stunde bei den Gorillas bleiben. Es ist eine emotionale,
ergreifende und sehr beeindruckende Erfahrung, einem Gorilla von Angesicht zu
Angesicht gegenüber zu stehen. Nachmittags, je nachdem wann Sie wieder in Ihrer
Lodge sind, haben Sie eine Auswahl an verschiedenen optionalen Aktivitäten, z.B. einem
sog. „ community walk“, dem Besuch eines Dorfes oder einer Bootsfahrt auf dem
Mutanda See. F/M/A

24.04. LAKE MUTANDA - LAKE MBURO NATIONALPARK
Mögliche Aktivitäten: Bootsfahrt auf dem Lake Mburo
Nach einem ausgiebigen Frühstück geht Ihre Fahrt weiter in den Lake Mburo
Nationalpark. Der Nationalpark ist einer der kleinsten Parks in Uganda, trotzdem aber
nicht zu unterschätzen. Er ist das Zuhause von Zebras, Elands und Impalas, und seid
neustem auch Giraffen, die aus dem Murchison Falls Nationalpark dorthin umgesiedelt
wurden - den See selbst nicht zu vergessen: In diesem wimmelt es von Krokodilen und
Nilpferden! Der Lake Mburo ist ein wunderbarer Ort, um in der Natur zu entspannen. Der
See und die umliegenden Sümpfe bieten viele Möglichkeiten zum Bird-Watching und
Tiere beobachten. Nutzen Sie den späten Nachmittag auf jeden Fall für eine Pirschfahrt
oder eine Bootsfahrt auf dem See. Wenn Sie die Pirschfahrt bevorzugen, dann fahren
Sie trotzdem auch am Lake Mburo selbst vorbei. In der Abenddämmerung kommen die
Nielpferde aus dem Wasser und Sie können die imposanten Tiere an Land in ihrer vollen
Grösse beobachten.
1x Übernachtung in der Rwakobo Rock Lodge, F

25.04. LAKE MBURO NATIONALPARK
Mögliche Aktivitäten: Sunrise Safari oder geführte Naturwanderung
am Morgen
Sie verlassen heute den Park und begeben sich auf den Rückweg zum Flughafen in
Entebbe. Je nach Abflugszeit können Sie noch eine morgentliche Pirschfahrt oder eine
geführte Naturwanderung im Park machen. Elands gelten als sehr scheu und man kann
sich ihnen am besten zu Fuss nähern. Unterwegs können Sie noch am Äquatordenkmal
anhalten. Fragen Sie einen der Kunstverkäufer und werden Sie Zeuge einiger
interessanter Experimente zur Demonstration des Äquator-Effekts. Am Flughafen geben
Sie schließlich Ihren Mietwagen wieder ab. Hier verabschieden wir uns von Ihnen und
wünschen „urugendo rwiza“ - eine gute Reise. F

Hammer, nicht?
Ich kann es schon kaum mehr erwarten! 🤩

liebe Grüsse

Herby
925 Beiträge · seit 201628. Nov. 2019 · #2
Hallo,

freut mich für dich 🙂

Auch wenn ich deine Vorfreude nicht schmälern möchte, möchte ich doch einige Bedenken auf den Weg geben - so ist die Route nämlich extrem gehetzt bis fast unmöglich (jedenfalls wenn die genannten Programmpunkte neben der Fahrt noch absolviert werden sollen), insbesondere, da du mitten in der Regenzeit unterwegs bist.

Die Fahrt Sipi Falls - Kidepo ist ein sehr strammer Tag, je nach Straßenverhältnissen wohl grad so machbar an einem Tag. Dasselbe gilt für die Strecke Kidepo - Murchison Falls (auch wenn da inzwischen einiges neu geteert wurde). Du hast somit im Kidepo 1 Tag zur Verfügung, im Murchison Falls NP ebenfalls, bist dafür aber viele Tage auf Achse. Die Fahrt von Murchison Falls zum Kibale NP dürfte wohl, wenn es nicht zu sehr regnet, inzwischen gut an einem Tag machbar sein, weil mehr geteert ist als früher, aber es wird dich trotzdem den ganzen Tag kosten und kann, je nach Regen, auch unmöglich werden, so dass du weite Umwege fahren musst. Am nächsten Tag habe ich arge Zweifel, ob ein Chimp Tracking, Fahrt zum QUENP, einchecken in der Unterkunft und anschließende Bootstour zeitlich klappen kann.. Vom QUENP hast du somit nur etwas auf der Fahrt nach Ishasha, musst dort aber auch wieder am nächsten Morgen sehr früh weg, weil du einmal um den ganzen Bwindi rum musst und somit auch fast denn ganzen Tag unterwegs bist. Die beiden Tage nach dem Gorillatrecking gehen für die Rückfahrt nach Kampala drauf, wobei hier zumindest (je nach Flugzeiten) ein Abend- und Morgengamedrive im Lake Mburo möglich sein dürfte.

Das alles ist, wenn alles trocken bleibt und gut geht, schon sehr gehetzt und zeitlich geradeso umsetzbar, wenn man tatsächlich nahezu jeden Tag viele Stunden von A nach B fahren möchte. Ihr fahrt aber wie gesagt mitten in der Regenzeit, viele Strecken davon auf Lehmpisten, was das Vorankommen extrem erschweren oder gar verhindern kann.

Wie gesagt, ich möchte dir hier nichts madig machen, sondern nur darauf hinweisen, dass du dir dieser Probleme bitte bewusst bist und nicht blind eine Reise antrittst, die am Ende im Chaos endet. Wenn möglich, würde ich die Strecke hier radikal entzerren..

Ich wünsche dir viel Glück, dass alles so klappt wie geplant und du trotz der Fahrerei das Land genießen kannst 🙂

Viele Grüße
fidel
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
272 Beiträge · seit 201928. Nov. 2019 · #3
Ja, das ist der Hammer!

Normalerweise rechnet man für eine Ugandatour zwei Wochen OHNE Kidepo-Nationalpark. Mit dieser Tour wirst du aus dem Auto viel vom Land und wenig von den Nationalparks sehen. Rein fahrtechnisch wird es machbar sein, in zwei Monsteretappen über teilweise unbefestigte Straßen die 400 km zum Kidepo-Nationalpark und die gleich Strecke zum Murchison Falls Nationalpark zurückzulegen. Aber das ganze für einen einzigen Tag in einem tollen Nationalpark??? Dafür fehlt dir dann die Zeit im Murchison Falls Nationalpark. Auch im Queen Elizabeth Nationalpark hast du zu wenig Zeit für das eigentliche Minimalprogramm.

Mein Tipp - genehmige dir mindestens jeweils eine zusätzliche Übernachtung in den Nationalparks. Es bleibt immer noch anstrengend genug! Oder lass Kidepo weg!

Noch etwas. Die Permits für die Schimpansen und dir Gorillas solltest du dir unbedingt im Voraus sichern (über die Agentur). Und dass da noch erhebliche Extrakosten zu dem genannten Angebot kommen, ist dir hoffentlich bewusst. Denn alles, was Spaß macht, ist als optionale Aktivität gekennzeichnet.

Trotzdem - Uganda ist ein tolles Reiseland und ich beneide dich ein wenig. Viel Spaß beim weiteren Planen!
925 Beiträge · seit 201628. Nov. 2019 · #4
Hans-Wolf schrieb:Noch etwas. Die Permits für die Schimpansen und dir Gorillas solltest du dir unbedingt im Voraus sichern (über die Agentur). Und dass da noch erhebliche Extrakosten zu dem genannten Angebot kommen, ist dir hoffentlich bewusst. Denn alles, was Spaß macht, ist als optionale Aktivität gekennzeichnet.
Das ist ein guter Punkt, den ich leider noch vergaß. Vergiss bitte nicht, dass in der Tat fast alles, was Uganda teuer macht, nämlich die Kosten für Nationalparks (45/50 USD pP und Tag) und Aktivitäten, noch hinzukommt.

Was mir zudem noch auffiel: ein RAV4 mag ein gutes Auto mit vielen Vorteilen sein und wird in Uganda auch viel und gerne genutzt, aber gerade in der Regenzeit wäre ich sehr skeptisch, ob du damit überall durchkommst. Kann gut gehen, kann aber auch sein, dass was größeres besser ginge..

edit: was der "Uganda-Spezialist" auch nicht bedacht hat: der beschriebene Besuch der Murchison Falls von oben, einfach kurz rechts abbiegen auf dem Weg zur Lodge wird so nicht möglich sein. Du wirst realistisch von Norden in den Park einfahren (alles andere wäre nochmals ein paar Stunden mehr Umweg), so dass die Straße zu den Fällen auf der falschen Flussseite liegt..
Reiseberichte: SA-KTP-NAM 2017 - Uganda 2018 - Elternzeit 2 M. Südafrika 2022 - Elternzeit 3 M. SA/NAM 2024 Teil I, Teil II, Teil III - SA KNP + KZN 2025
zuletzt bearbeitet 28. Nov. 2019
8'054 Beiträge · seit 200828. Nov. 2019 · #5
Hallo Herby,

Ich würde einfach den Kidepo NP streichen. Da hasst du auch mehr Zeit für die anderen Parks und es wird nicht so eine Hetzerei. 🙂

Wir waren zweimal während der Trockensaison in Uganda und manche Strecken waren schon lang genug ohne den Schlamm! 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
6'369 Beiträge · seit 201128. Nov. 2019 · #6
Hoi Herby

Phu, nach der Tour brauchst Du aber noch Erholungsurlaub!!!
Sorry, das ist Stress pur!
Ich hoffe Du hast noch nicht gebucht?

Hat Dich der Offerierende darauf hingewiesen wie die Strassenverhältnisse sind? (In meinem Reisebericht Uganda 2013 findest Du Bilder der Strecke zwischen MFNP und Fort Portal nach einem kurzen Regen, da ging nichts mehr und wir sind nur mit Mühe und Not durchgekommen!!!)
Hat er Dich auf die Regenzeit hingewiesen?
Hat er Dir die voraussichtlichen Zeiten für die Etappen ungefähr genannt?

Wenn er einen dieser Punkte nicht angegeben hat dann würd ich bei dem nicht buchen, denn das wäre unseriös bis zum Abwinken!
Jemand der sowas offeriert ohne solche Infos zu geben könnte man als Hasardeur bezeichnen!
Völlig Verantwortungslos oder er hat keine Ahnung von Uganda, eines von Beidem!

Wenn er das aber angegeben hat und Du das trotzdem verlangt hast dann unterschätzt Du die Situation gewaltig!

Wenn die Daten fix sind dann muss die Route deutlich abspecken, aber auch wenns in der Trockenzeit wäre würde ich die Route deutlich abspecken.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'557 Beiträge · seit 201128. Nov. 2019 · #7
Hallo Herby,
eine tolle Tour, du kannst dich wirklich freuen. 😛 Das Land ist fantastisch, aber ...
wir waren gerade zur Regenzeit in Uganda und das zur sogenannten kleinen Regenzeit 🤩 . Schau dir bitte meine Bilder an und entscheide, ob du diese Straßen auf dich nehmen willst zur großen Regenzeit. Es kann durchaus sein, dass es kaum regnet, es kann aber auch sein, dass einige Straßen durch querliegende LKWs blockiert sind und ihr nicht weiter fahren könnt. 🤩
Die Marafiki Lodge nur für eine Nacht zu buchen ist sehr schade. Uns hat es sehr gut dort gefallen. 😛 Der Queen Elizabeth NP bietet mehr: Crater Lake Tour, Bootstour und Kasenyi Savanne als game drive. Das ist in ein paar Stunden nicht machbar.
Die Bootstour auf dem Lake Mburo startet um 14.00 Uhr. Ihr müsst aber vorher in den Park gelangen und zum Anleger, sowie die Tickets besorgen. Wenn ihr von Bwindi anreist, ist das ein ganz schönes Gehetze.

Und noch ein Tipp: Wir hatten einen Toyota Surf, etwas größer als der RAV4 , dieses Auto hat sich gut bewährt auf den matschigen Straßen! Der Toyota Landcruiser oder Prado ist vielleicht für manche Wege zu schwer, man rutscht schnell in den Graben bei Nässe. Wir hatten das Gefühl, mit dem Surf gut gefahren zu sein.

Leider ist mein Bericht noch in Arbeit, aber die Wege aus dem Murchinson nach Süden sind schon online lesbar. Wir haben ohne Fähre bis Fort Portal an einem Regentag 7,5 Stunden benötigt. Du willst noch weiter bis zum Kibale Forest und kommst von der Pakuba Lodge, da kannst du noch 2 Stunden dazurechnen! Tut mir leid!

Übderdenke deine Tour bitte noch einmal, du kannst gerne Fragen stellen.

Ich wünsche dir sonst eine tolle trockene Zeit in Uganda
Biggi
Meine Reiseberichte
148 Beiträge · seit 201829. Nov. 2019 · #8
Hallo Herby,
Ich kann Deine Vorfreude nachvollziehen. Wir sitzen im Moment über den letzten Planungsdetails unserer Ugandareise. Wir wollen die
Januar/ Februar nutzen um dieses Land zu erkunden.
Im groben sieht unsere Streckenführung ähnlich aus, wir haben aber 10 Tage mehr Zeit.
Was mich besonders stutzig macht ist die Auswahl des Fahrzeuges. Die meisten von mir kontaktierten Vermieter gestatten mit ihren RAV4 keine Fahrten in den Kidepo NP. Ist so jedenfalls auf deren Webseiten angegeben.
Wir fahren mit Zelt und ohne vorgebrachte Campsites. Da ist es immer möglich auf unvorhergesehenes zu reagieren, zur Not bleibt man stehen und stellt sein Zelt auf und wartet ab, bis das unvorhergesehene vorbei ist. Du fährst eine vorgebuchte Tour, da „muß“ der Plan eingehalten werden.
Mein Rat: kürzen, weniger ist in diesem Fall viel mehr

Gute Reise wünscht Till
Themenstarter104 Beiträge · seit 201629. Nov. 2019 · #9
Hallo

@fidel, Hans-Wolf, ANNICK, Picco, Biggi und Till: Erst mal vielen Dank für eure Beiträge!

Ihr habt die Reise und damit auch den Veranstalter aber mächtig zerzaust!
Ist es denn wirklich so schlimm dort?
Von den Kilometern her scheint es problemlos möglich zu sein.
picco schrieb:Hat Dich der Offerierende darauf hingewiesen wie die Strassenverhältnisse sind?
Hat er Dich auf die Regenzeit hingewiesen?
Hat er Dir die voraussichtlichen Zeiten für die Etappen ungefähr genannt?
Er hat mich auf nichts davon hingewiesen. Lediglich (auf Nachfrage meinerseits) darauf dass die Strecke vom Murchison Falls NP zum Kibale NP etwa 10-11 Stunden Fahrt sein sollen.
Aber ich habe meine Wünsche angegeben und dies ohne Widerrede oder Hinweise auf die scheinbar stressige Tour, aber mit kleinen Anpassungen offeriert bekommen, da denk ich schon dass das so ok ist. Immerhin betreibt der Veranstalter auch eine FB-Gruppe zu Uganda und wird dort in höchsten Tönen gelobt!

Ist es wirklich so daneben geplant oder seid ihr einfach eher gemütlich unterwegs?
Und hat man wirklich kaum Zeit für die Parks?

Ich weiss jetzt echt nicht mehr was ich glauben soll...

LG

Herby
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2019
1'794 Beiträge · seit 201329. Nov. 2019 · #10
Hallo Herby, ....und für die Strecke Sipi-Kidepo haben wir im August mit einem erfahrenen privaten Guide auch fast 10 h gebraucht und wir mussten nicht selbst fahren!
Geh davon aus , dass du alleine mit Sicherheit länger brauchst!

Kidepo-MNP ist auch ein langer Tag!

Sei bitte nicht so naiv und glaube alles was dir aus Uganda erzählt wird!
Da ist Nichts "von den Kilometern problemlos möglich"!

Anderseits ist schon bei deiner eigenen individuellen Vorabplanung einiges schief gelaufen...du nimmst dir viel zu viel vor! Und ja...es ist "daneben geplant"!
Und ja...das Auto passt nicht wirklich!
Du verbringst schließlich die meiste Zeit in diesem 😮 😗 😈 !

LG NOGRILA
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2019
444 Beiträge · seit 201129. Nov. 2019 · #11
Hallo Herby,
es stellt sich mal wieder die Frage, warum du deine geplante Uganda Reise so ausführlich hier eingestellt hast. Und nun musst du dir die Frage stellen, ob deine Tour nicht ein wenig Stress bei viel Fahrerei bedeutet, ob die anderen (erfahrenen) Forumsmitglieder alle nur so gemütliche max. 2 Stunden Fahrer sind (Tagesetappe)oder ob der Reiseveranstalter einfach zu optimistisch ist. Ich persönlich würde mehr auf die kritischen Forumsmitglieder hören wollen...
Gruß NamiBilly
365 Beiträge · seit 200629. Nov. 2019 · #12
Glaub den Vorschreiben- die Tour ist SO nicht zu empfehlen.
Du fährst selber- bist den Verkehr dort garantiert nicht gewohnt das ist sehr sehr stressig.
Die Entfernung laut KM Angaben ist das eine aber die Strecken dann selber zu fahren das ist dann die andere Sache.
Wieviel Erfahrung hast du auf afrikanischen Strassen? Der Verkehr dort absolut nicht mit Südafrika zu vergleichen!
Ein GUTER Veranstalter hätte dich meiner Meinung nach schon darauf hingewiesen, dass es so schwierig wird.......
Ich rate dir auch dringend davon ab. Du willst doch Urlaub machen oder? Weniger ist deutlich mehr.
Nur um gewisse "highlights" im Land abzuharken- dafür ist Uganda viel zu schön.


-Jörg
Die beste Zeit, einen Baum zu pflanzen, war vor 20 Jahren; die zweitbeste Zeit ist: HEUTE "Afrika hat seine Geheimnisse und selbst ein weisser Mensch wird diese nie verstehen. Er kann sie aber respektieren." Miriam Makeba One elephant is killed every 15 minutes www.iworry.org
zuletzt bearbeitet 29. Nov. 2019
272 Beiträge · seit 201929. Nov. 2019 · #13
Lieber Herby

Nein Across Africa ist keine schlechte Agentur. Und die Besitzerin ist sehr erfahren. Und sie weiß schon sehr genau, dass die Route mehr Stress als Genuss bedeutet. Wenn sie sie überhaupt gesehen hat, denn soweit ich weiß, ist sie einen guten Teil des Jahres in Kapstadt, wo sie auch ein Unternehmen hat.

Nur - Könnte es sein, dass du Route und Zeitrahmen weitgehend vorgegeben hast? Dann wird jede Agentur, nicht nur in Afrika, versuchen einen "technisch" machbaren Reiseplan zu entwerfen. In Uganda hat noch keine Incoming-Agentur wegen Reichtums geschlossen - es gibt so um die 200, die um jeden einzelnen Kunden kämpfen! Um jeden! Und ehe sie ihm sagen, dass die Tour eigentlich unsinnig ist, werden sie versuchen, die Wünsche des Kunden halbwegs zu erfüllen. Dann wird noch schnell ein Text aus Bausteinen zusammengestellt, der sich ja sehr ansprechend liest. Wo es nicht so ganz passt, wirst du nicht merken!

Mein Rat: Zusätzliche Zeit für die Nationalparks einplanen, damit die Reise natürlich auch verlängern. Oder Kidepo weglassen, eine Ugandareise hat auch ohne diesen Park genügend Höhepunkte.
6'369 Beiträge · seit 201130. Nov. 2019 · #14
Hoi Herby

Wenn ich Dich richtig verstanden habe hast Du eine Offerte angefragt und dabei Ziele und Zeitraum vorgegeben.
Anders als Hans-Wolf würde ich erwarten dass die Reiseagentur mich darauf hinweist dass das alles zuviel ist!
Als ich unsere Ruanda-Uganda-Tour oder auch unsere letzte Uganda-Zanzibar-Tour bei ugandischen Agenturen offerieren liessen wurden wir auf Unstimmigkeiten und Verbesserungsmöglichkeiten hingewiesen.
Aber unsere Touren waren von Anfang an nicht so stressig wie die hier!
Die Tour erinnert mich an eine von African Dreamtravel, die hier von einer Moderatorin der FB-Uganda-Gruppe von ADT mal als Reisebericht eingestellt wurde und Uganda als nur schwer zu bereisendes Land darstellte.
Das war eine etwa mit Deiner Tour zu vergleichen.
Nimm Dir Zeit für Uganda, wenn Ihr nur die 14 Tage habt dann lass den Kidepo weg und lass auch Jinja weg!
Besuch den Murchison Falls NP, geh auch dort zum Chimp-Tracking (auch wenn Biggi Pech hatte, siehe ihren Reisebericht), denn das erreichst Du ohne grosse Anfahrt und bist dementsprechend fit wenns am Morgen zu den Chimps geht!
Wenn man am Tag vorher eine 10-12-Stündige Autofahrt in den Knochen hat ist das Chimp-Tracking sicherlich nicht so angenehm wie wenn man die 50m vom Bett zum Startpunkt des Trackings geht wie es in der Budongo Eco Lodge ist.
Ob der RAV4 im Schlamm, den Du reichlich erleben wirst, wirklich schlechter ist als ein LandCruiser bin ich mir nicht so sicher...denn im Schlamm zählt das geringe Gewicht und eine gute Seitenstabilität, die bei einem Starrachser meist deutlich schlechter ist als bei einer Einzelradaufhängung! Es ist mit dem Fahren im Schnee zu vergleichen und da sind Starrachser definitiv im Nachteil.
Ich hab mit dem Hilux Surf (Vorne Einzelradaufhängung, hinten Starrachse) auch in Ugandas Regen die Erfahrung gemacht dass die Hinterachse machte was sie wollte während er vorne machte was ich wollte! 😉
Aber ich bin trotz mehrfachem Schlamm bis zur Türunterkante und bis zum Dach vollgespritztem Auto durch den verregneten Lake Mburo NP gekommen!
Das Schöne daran war dass die Tiere eine wesentlich geringere Fluchtdistanz hatten als wenn es nicht regnete!
Aber zurück zum Thema: Kürze die Liste der Ziele, ändere die Reise so dass Ihr an jeder Unterkunft mindestens 2 Nächte habt und geniesse Uganda, Du wirst Dich in Afrika verlieben!
Wenn Du aber die offerierte Reise machst wirst Du gefrustet zurückkommen.
Darf ich nach dem Preis fragen?
Meiner Meinung nach dürfte so was wie offeriert um rund (Achtung, Schätzung!) 1900-2500$ kosten.
Etwa 70-80$ pro Tag fürs Auto und etwa 70-100$ pro Nacht die Unterkünfte bei Doppelbelegung der Zimmer.
Wobei ich die genannten Unterkünfte nicht nachgeprüft habe, aber wir haben damals meist zwischen 30 und 70$ pro Zimmer bezahlt.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter104 Beiträge · seit 201630. Nov. 2019 · #15
Hallo

Danke auch für die weiteren Beiträge!
Nachdem Picco nun geschrieben hat dass es offenbar schon mal so eine Tour gab und es derselbe deutsche Reiseveranstalter war haben wir uns entschieden woanders zu buchen!
Der Preis ist schon pro Person höher als was hier geschätzt wurde!
Dummerweise ist das Datum fix, also bleibt es die Regenzeit.
Was würdet Ihr mir empfehlen? Und wo würdet Ihr offerieren lassen (Bin in der Schweiz wohnhaft)?
Steppe, Chimps und Gorillas müssen sein. Ein schöner See dazu wäre toll.
13 Beiträge · seit 201830. Nov. 2019 · #16
Hallo HerbyW,

wir waren im März 2018 in Uganda unterwegs. Hatten dazu über Road Trip Uganda gebucht, was alles super geklappt hat. Auf deren Homepage gibt es verschiedene Reiserouten mit unterschiedlichen Lodges/Guesthouses, die man selber zusammenstellen kann, nur die Route und die Dauer ist vorgeschrieben. Man kann aber auch Änderungen vornehmen. Die Agentur sagt einen aber ob eine Änderung Sinnvoll ist oder nicht.

Wir hatten damals einen Toyota Rav 4 BJ 1994 😄 hat aber alles super funktioniert.

Steppe, Chimps, Gorillas und ein schöner See waren dabei 😉

Grüße Roland
zuletzt bearbeitet 30. Nov. 2019
6'369 Beiträge · seit 201101. Dez. 2019 · #17
Hoi Herby

Mehr als das Doppelte dessen was ich geschätzt habe? Wau!!! 🙄
Schlechte Dienstleistung teuer verkauft würd ich sagen! 😵
Frag mal bei 'Terrain Safaris' in Uganda an (Englisch), die kann ich als absolut zuverlässig und preiswert empfehlen! Musst natürlich das Vertrauen haben Dein Geld nach Uganda zu überweisen! Was bei mir immer absolut problemlos geklappt hat! Nebst der Anzahlung, die sie für die Permits und Hotels brauchen, kannst Du eventuell Barzahlung des Restes am ersten Tag abmachen.
Wobei ich mit denen 'nur' mit Driver-Guide unterwegs war, denn im Selbstfahren sehe ich für mich keine Vorteile, aber einige Nachteile. Das mit dem Selbstfahren ist aber meine Meinung und da darf jeder gerne seine eigene Meinung haben!
Auch mit Driver-Guide kommt Euch die Tour günstiger als das Doppelte dessen was ich geschätzt habe!
Für den Preis der Dir offenbar offeriert wurde liegt vielleicht sogar eine Reise mit Driver-Guide inklusive Gorilla- und Chimp-Permit drin!
Du kommst wohl in der Nacht vom 11. auf den 12.04.2020 an, nehm ich an. Und Du willst viel sehen!
Dann würd ichs maximal so machen (Ist zwar nicht sehr gemütlich, aber oberstes dessen, was noch als Sinnvoll betrachtet werden kann und meistens auf Teerstrassen geführt):
11.04. : Abholung am Flughafen, Transfer zum Hotel in Entebbe
12.04. : Autoübergabe beim Hotel und Fahrt bis Ausgangs Kampala durch den Fahrzeugüberbringer, danach Selfdrive zum Ziwa Rhino Sanctuary, am späten Nachmittag Bushwalk mit Ranger. Ev. Nacht-Bushwalk
13.04. : Rhino-Walk! Früh Nachmittags gehts weiter wieder durch Kampala oder, wenn das Wetter passt, um den Stau zu vermeiden über Naturstrassen daran vorbei, zur Unterkunft bei den Mabamba Swamps (ev. in Entebbe).
14.04. : Bootsfahrt zur Schuhschnabel-Safari, Nachmittags weiter zum Lake Mburo Nationalpark.
15.04. : Gamedrive im Lake Mburo NP
16.04. : Bootstour auf dem Lake Mburo und Gamedrive
17.04. : Morgens Safari-Walk im Lake Mburo NP, danach Weiterfahrt zum Lake Mutanda
18.04. : Gorilla-Tracking!
19:04. : Kanu-Tour oder wandern in den Virunga-Vulkanen
20.04. : Fahrt zum Ishasha-Sektor des Queen Elisabeth NP und Game-Drive
21.04. : Game Drive und Boots-Tour auf dem Kazinga-Kanal
22-04- : Game Drive, z.B. Krater-Tour (oder einen Tag später zum Ishasha-Sektor und dafür einen Tag länger am Lake Mutanda)
23.04. : Weiterfahrt zum Kibale Nationalpark
24.04. : Chimp-Tracking
25.04. : Fahrt nach Entebbe, Autorückgabe und Abends Abflug
Sind auch über 1600km, aber zum grössten Teil auf geteerten Strassen, die natürlich einige Baustellen haben. Aber in der Regenzeit sicher besser geeignet sind als die Naturstrassen!
HIer die dazu passende Karte: Klick mich!
Natürlich gibts noch bessere Ideen, aber ich denke so sollte es auch in der Regenzeit möglich sein und so siehst Du sehr viel von Uganda!
Denn Du siehst Steppe, Urwald, Vulkane, Berge, Seen, den Äquator, Nashörner, Zebras, Schimpansen, Gorillas usw.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 01. Dez. 2019
Themenstarter104 Beiträge · seit 201602. Dez. 2019 · #18
Hallo

Danke nochmals für die vielen Antworten, alle haben mir geholfen!
Zumal wirklich alle in dieselbe Richtung deuteten.
Speziell möchte ich mich für die Routenoptimierungen oder Routenvorschläge bedanken!
@Picco: Deine Route klingt auch toll, obwohl der Nil leider komplett wegfällt.
Könnte man nicht die Mabamba Swamps gleich am Anfang reinnehmen? Da sind wir ja schon in Entebbe.
@all: Was meint Ihr zu der Route?

Liebe Grüsse

Herby
6'369 Beiträge · seit 201102. Dez. 2019 · #19
Hoi Herby
HerbyW schrieb:Könnte man nicht die Mabamba Swamps gleich am Anfang reinnehmen? Da sind wir ja schon in Entebbe.
Wenn man das macht dann hat man einen sehr langen Fahrtag vom Ziwa Rhino zum Lake Mburo, deshalb hab ich die Swamps da reingepackt.
Ihr könnt natürlich auch statt zu den Rhinos nach Jinja zur Nilquelle (der offiziellen, aber halt nur einer von wohl tausenden 😄 ) fahren, die Problematik bleibt dieselbe.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7'296 Beiträge · seit 200602. Dez. 2019 · #20
picco schrieb:Ihr könnt natürlich auch statt zu den Rhinos nach Jinja zur Nilquelle (der offiziellen, aber halt nur einer von wohl tausenden 😄 ) fahren, die Problematik bleibt dieselbe.

… wobei die Nilquelle in Jinja ziemlich unspektakulär ist. Kann man sich anschauen, wenn man gerade dort ist, aber extra dafür hinfahren würde ich nicht. Interessanter sind dann ein paar Kilometer weiter außerhalb, wo die Wildwassertouren der Nile River Explorers und Konsorten starten.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...