ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200804. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Diese Buckelwale ziehen aus den nährstoffreichen Gewässern der Antarktis nordwärts in die wärmeren Gewässer. Da verbringen sie die Wintermonate mit der Suche nach Partnern und bringen die Jungen zur Welt, bevor sie in die Antarktis zurückkehren.
Die Buckelwale, erklärt uns der Guide, kommunizieren untereinander mittels ihrer Sprünge
Rufe und Flossenbewegungen.
Als Säugetiere müssen Buckelwale zum atmen regelmässig an die Wasseroberfläche kommen. Beim Ausatmen stossen die Meeressäuger jedes Mal meterhohe Fontänen aus. Eine unvergessliche Show!
Da es heute auf Hochsee viel Wind und hohe Wellen gibt, werden wir natürlich klatschnass! Gegen 12.30 sind wir wieder in der Lodge zurück und ziehen uns gleich um. Zum Mittagessen nehmen wir Avocado Vinaigrette, miam miam.
Gegen 14 Uhr laufen wir zum Zazakely Kinderheim. www.zazakely.org Es liegt nur 500 Meter vom Hotel entfernt
und wurde 2003 durch Michelle (eine Französin aus Toulouse) mit viel Liebe und Arbeit gegründet. 2008 wurde alles durch einen Zyklon zerstört. Michelle kämpfte um das Kinderheim wieder von neu anzufangen. Sie erzählt uns ihre Geschichte und wir bemerken ihre feuchte Augen. Zum Kinderheim gehört heute eine medizinische Versorgungsstation. Sie wird vom Malagasy Staat anerkannt und ein Arzt steht zur Verfügung.
Da werden nicht nur die Waisenkinder kostenlos versorgt sondern auch die Einheimischen aus den nahgelegenen Dörfer.
Da sieht alles sauber und ordentlich aus.
Die Zähne werden hier auch behandelt.
Michelle bietet für 115 Waisenkinder Kost und Logis + Bildung.
Die Schlafsäle sind riesig.
Pro Bett schlafen meistens 3 Kinder.
Die Schulklassen finden wir sauber und zweckmässig eingerichtet.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200805. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Die Kinder finden wir auch köstlich und gut erzogen.
Im Waisenhaus lernen sie Ordnung und Hygiene.
Für die ganz Kleinen gibt es einen Spielraum.
Michelle führt uns anschliessend zum Essraum.
Danach besuchen wir die Küche.
Hier wird das Geschirr gewaschen.
Da schlafen die Volontärs.
Es gibt sogar eine Wäscherei
mit Nähmaschine.
Auf einem Baum erblicken wir einen Schwarz-Weiss Maki Vari.
Die Kinder bleiben aber unsere grösste Freude.
Sie sind lustig, lebensfreudig
und unvergesslich!
Michelle freut sich über jede Spende für die Kinder. Wir haben einen ganzen Koffer voller Klamotten mitgeschleppt. Sie ist uns sehr dankbar. Hier noch einmal ihre Adresse falls Jemand einmal in der Nähe ist. Michelle verkauft auch handgemachte Malagsy Souvenirs.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200806. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Wir verabschieden uns von Michelle und laufen zum Hotel zurück. Den Rest des Nachmittags verbringen wir am Naturpool. Gegen 18 Uhr geniessen wir einen "Planteur" im Garten.
Da machen wir auch mit Juliette und Olivier Bekanntschaft. Zusammen haben wir durch das Hotel für morgen einen 4X4 Wagen mit Driver gemietet. Wir wollen nämlich die andere Seite der Insel erkunden. Zum Abendessen gibt es Tomatensalat
Fisch Curry und Mousse au Chocolat. Miam, miam.
19.08.2020
Nach dem Frühstück wartet unser Wagen mit Driver vor dem Hotel. Preis 280'000 Ariarys für den Tag (70 Euros). Wir nehmen eine Gravel Road die uns quer durch die Insel auf die Ostseite bringt.
Unterwegs treffen wir andere Vazaha die auch auf Tour sind.
Die Landschaft ist sehr vielseitig.
Bald erreichen wir den Strand von AMPANIHY.
Ein Traum!
Ich muss gleich das Wasser ausprobieren.
Anschliessend ziehen wir uns alle um und hop ins Wasser. Unweit sucht ein Fisherman sein Mittagessen.
Das kristallklare lauwarme Wasser ist ein Genuss. Danach geht es weiter durch ein kleines Dorf
Richtung "Chez Nono"
auch Mangrove Gourmande genannt. Hier eine Karte von der Gegend.
Nono hat sich auf "Crabes" spezialisiert.
Wir bestellen zum Mittagessen auch gleich das Tagesmenu: Crudités Crabe au coco Poisson Marguerite Bananes flambées
Kostet 30'000 Ariarys pro Person und es schmeckt himmlisch! La crème de la Crème!
Hallo, ein toller Bericht! Könntest du mir genauer erklären, wo sich die Baobab Bäume zwischen Toliara und Morombe befunden haben? Da ich wohl den Abstecher zum Westen zur Boab Allee nicht schaffen werde, wäre ich an diesen tollen Bäumen dort interessiert. Warst du nicht in Ifaty am beach ? warum nicht?
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200810. Feb. 2020 ·
@yvy: sie befinden sich unweit von Bevoay, zwischen Bevoay und Tanandava. Wenn du ein wenig Zeit hast, würde ich unbedingt einen Abstecher zur Forêt d'Ampanonga machen. Liegt 80Kms vor Morombe.
Fortsetzung
Langsam fahren wir den Weg zurück in die Lodge.
Mit einem grandiosen Sunset ist heute leider nicht zu rechnen.
Zum Abendessen gibt es Cocktail aux crevettes, Filet de Capitaine mit frischem Gemüse, Fruchsalat. Wie immer miam, miam.
20.08.2020
Für heute haben wir uns einen Scooter von der Lodge aus gemietet. Kostet 60 euros inkl. voller Tank. In der Stadt kann man schon ab 30 Euros pro Tag den Scooter mieten wenn es für eine Woche ist (exkl. Sprit). Gleich nach dem Frühstück, um 08.30, geht es von Anivorano Richtung Ambodiatafana. Da wollen wir im Norden die Piscine Naturelle besuchen.
Wir brauchen eine Stunde bis wir den Parkplatz von der Piscine erreichen. Wie immer auf Madagaskar bleibt der Guide obligatorisch.
Er muss ja auf die ganzen "Fady" achten!
Eintritt kostet 10'000 Ariarys pro Person. Auf dem Weg zum Strand begrüssen uns immer wieder einige Einheimische.
Das Meer scheint an manchen Stellen sehr gefährlich zu sein.
Die Umgebung finden wir aber wunderschön.
Beim Laufen entdecken wir viele Krabben.
Bevor man die Piscine Naturelle entdeckt gibt es eine Stelle wo man Münzen loswerden kann. Es soll Glück bringen.
Es gibt 3 Becken wo man baden kann. Der Erste und Zweite haben nicht viel Wasser und der Dritte wirkt sehr gefährlich. Wir verzichten auf ein Bad denn wir wollen keine Welle über uns!
Letzte Woche soll ein Vazaha hier ertrunken sein......Am Strand werden auch viele Souvenirs verkauft.
Wir laufen noch eine Weile in der Gegend herum.
Warscheinlich viel zu lang für den Guide der gerne so schnell bei den nächsten Vazaha kassieren möchte.
Und so sind wir nach 40 Minuten wieder am Parkplatz zurück.
Anschliessend fahren wir die Strecke bis Ambatoroa zurück.
und nehmen dann die Gravel Road Richtung "aérodrome".
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200812. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
"Le Bon Endroit" macht einen entspannten Eindruck! 🙂 www.lebonendroit.net
Das Restaurant sieht sauber und cosy aus.
Es gibt genügend Bücher in der Lobby wenn es regnet!
An der Bar treffen wir Olivier und Juliette, das Ehepaar mit dem wir die Ostinsel besucht haben. Sie haben da gegessen und fanden es sehr lecker.
Wir trinken noch alle einen "Ti Punch" zusammen. Gegen 16.30 kehren wir zur Samaria Lodge zurück. Inzwischen ist der Himmel stockdunkel. Es könnte bald regnen. Um 19 Uhr treffen sich die meisten Gäste an der Bar und da wird wieder ein "Ti Punch" getrunken. Das Zeug spüllt man wie Limonade runter. Das Ergebnis ist aber nicht dasselbe.... 😛 Das Abendessen wird immer mit viel Liebe serviert. Jeden Abend arrangiert die Bedienung die Servietten anders.
Die grüne Papaya Suppe, die Zebu Medaillons mit Sauce au vin rouge und die Crêpes flambées, mein Gott Walter ein Genuss! 😄
21.08.2019
Den Scooter haben wir für heute auch wieder reserviert. Gleich nach dem Frühstück geht es Richtung Süden zur Ile aux Nattes.
Wir brauchen dafür gute 2 Fahrstunden. Es geht moura moura vorwärts. Am bewachten Parkplatz lassen wir den Scooter stehen und marschieren zum Strand.
Da finden wir auch die Boote die uns rüber zur kleinen Insel bringen.
Kostet 2000 Ariarys pro Weg und Person. Die Passage von Sainte Marie nach Nosy Natto könnte man bei Ebbe fast zu Fuss machen. Es dauert nur ein paar Minuten bis das Boot auf dem weissen Sand anlandet. Diese Insel ist ursprünglicher als ihre grössere Schwester. Autos findet man hier gar nicht. Wenn man zu Fuss ist hat man die kleine Insel in 3 Stunden umrundet. An der Ostseite besuchen wir die Bungalows von "Chez Alain". Alles sehr rustikal. Das Mittagessen nehmen wir im "La Petite Traversée" ein.
Natürlich essen wir da Fisch.
Anschliessend baden wir im kristallklarem Wasser. Schade dass die Sonne sich heute nicht zeigt.
Später nehmen wir wieder das Boot bis zur Hauptinsel.
Unser Scooter erwartet uns am Parkplatz.
Unweit verkaufen Einheimische ihre Handarbeit.
Wir halten noch bei einer Schule an.
Einen Kilometer später will der Scooter nicht mehr vorwärts! Zum Glück gibt es einige Meter entfernt eine Werkstatt.
Der Mechaniker schaut sich schon einmal die Sache näher an.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200813. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Der Mechaniker erklärt uns nach 10 Minuten, es sei ein Problem mit einer Radlagerdichtung.
Sie ist alle!
Er muss auch schnell zum nächsten Dorf fahren um das Ersatzteil zu bekommen. Wir vertreiben uns die Zeit wie wir können. 😄
Der Kerl kommt zum Glück sehr schnell zurück. Gegen 15.45 können wir wieder losfahren. Das Ersatzteil kostet 14'000 Ariarys und die Arbeit 20'000 Ariarys. Der Mechaniker schreibt uns noch eine Bestätigung dass es nicht unsere Schuld war. Kurz nach 17 Uhr sind wir wieder in der Lodge. Wir erzählen Marc über unser Scooter Problem. Marc wird die 34'000 Ariarys einfach von der Miete abziehen. Zum Apéro gönnen wir uns die üblichen Ti Punch. Einige Schmetterlinge suchen über uns Licht.
Das Abendessen erweist sich wieder als ein Highlight. Es gibt Fisch Carpaccio,
Quiche aux Fruits de Mer und Bananes Flambées.
22.08.2019
Heute morgen regnet es leider. Für uns wird es somit auch leichter die Insel zu verlassen. Nach dem Frühstück laufen wir ein wenig im Garten herum.
Olivier und Juliette bekommen heute morgen Massagen.
Heute Abend gibt es bestimmt ein leckeres Essen. Der Hotelkapitän hat einen guten Fang gemacht!
Gegen 13 Uhr bringt uns Marc zum Flughafen. 11/2 Stunde später kommen wir auch da an und verabschieden uns von ihm.
FAZIT SAMARA LODGE: Tolle Unterkunft Tolle Lage Tolles Essen zu empfehlen!
Unsere Tsaradia ATR Maschine landet um 15.30.
Sie ist voller Vazaha. Danach wird unser Gepäck zum Flugzeug gebracht.
Gegen 16.30 hebt unsere Maschine Richtung Antanarivo pünktlich ab.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200814. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Das Gepäck im Domestic Terminal wird uns zügig gebracht. Draussen wartet auch schon der Driver von "Petite Fleur" Guesthouse. Es liegt nur 4 Kilometer vom Flughafen entfernt. Toni wollte kein Hotel in der Stadt wegen dem Verkehr. Für die Fahrt zum Guesthouse bezahlen wir 30'000Ariarys. Viel zu teuer.... Das Viertel wo das Guesthouse liegt gefällt mir auf Anhieb gar nicht. Der Driver fährt in den Hof hinein. Ueberall sieht man um das Gebäude Stacheldraht.
Hier die Restaurantterrasse.
Auf der ersten Etage befindet sich unser Zimmer 4.
Andere Zimmer liegen um den Pool.
Unser Zimmer ist riesig. 3 Betten? Für wenn?
Es ist nicht zweckmässig eingerichtet. Das Licht ermöglicht kein Lesen, Wifi funktionniert nicht und der Schrank lässt sich nur sehr schwer öffnen.
Gegen 19 Uhr begeben wir uns zum Restaurant.
Da bestellen wir Zebu Brochettes. Die sind leider zu gesalzen und lauwarm. Ich bin von dieser Unterkunft echt enttäuscht. Auf Booking.com sah es echt vielversprechend aus.
Preis pro Nacht in B/B: 80 euros
23.08.2019
Um 8 Uhr wird gefrühstückt. Nothing to write home about. Um 10 Uhr holt uns ein Wagen von Look'Gasy Aventures ab. Justin wollte uns unbedingt eine Entschädigung für die Autopanne geben. Der Driver steht uns bis 17 Uhr zu Verfügung. Wir fahren zuerst zum Shoprite Ivato. Da kaufen wir Kaffee und Thé aus Madagaskar.
Ivato wirkt wie eine kleine Stadt.
Anschliessend geht es Richtung Tana-Stadtmitte. Wir kommen da an einige "bidonvilles" vorbei.
Auf der Strasse gibt es immer etwas zu beobachten.
Wir nähern uns langsam dem Zentrum und entdecken den Lac Anosy. Der künstliche See wurde im 19. Jahrhundert in Form eines Herzens angelegt. In seiner Mitte liegt das Monument aux Morts, auf dessen hoher Säule ein vergoldeter Engel steht.
Als eine der zentralen Gedenkstätten der Republik ist es den im Ersten Weltkrieg gefallenen Madagassen gewidmet. Später erreichen wir den Palais Présidentiel d'Ambohitsorohitra.
Nach seiner Fertigstellung 1892 waren in dem Gebäude die Kolonialverwaltung und die französische Botschaft untergebracht. Ratsiraka erkor es später zu seinem Amtsitz. 1989 zog er aber in den Iavolova Palast ausserhalb der Stadt. Heute dient dieser Palast repräsentativen Zwecken.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200817. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Bald erreichen wir die katholische Kathedrale.
Unweit gibt es auch einen Viewpoint.
Von da aus erblickt man das Stadium, den Anosy See
sowie die anderen Stadtviertel.
Auf dem höchsten Hügel von Tana thront der Rova, der ehemalige Königspalast, über die Stadt.
Am 6. November 1995 vernichtete ein Feuer den gesamten Komplex sowie unersätzliche Kunstschätze. Seit 2014 ist der Palast für die Touristen wieder zu besichtigen. Der Wiederaufbau ist aber noch lange nicht beendet. Das umliegende Viertel Anatirova besitzt viel Charme.
Es macht Spass hier herumzulaufen.
Langsam wird es auch Zeit etwas zu essen. Wir haben uns für das gastronomische Restaurant vom Hotel La Varangue entschieden. www.hotel-restaurant-lavarangue-tananarive.com/restaurant
Der Hofeingang wird den "Oldtimer Freaks" bestimmt gefallen!
Die innere Ausstattung hat viel Flair.
Es gibt viele Antiquitäten und die Bar ist echt cosy.
Wir wollen auf der Restaurantterrasse unser Mittagessen geniessen. Ein Kellner bringt uns gleich zu unserem Tisch.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200818. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Wir gönnen uns als Apéro einen Mojito.
Später bestellen wir das Menu: entrée + plat principal zu 65'000 Ariarys pro Person.
Das Fisch Carpaccio ist ein echter Genuss! 😄
Diese Terrasse gefällt uns sehr.
Sie ist mit Früchtebäume dekoriert.
Der Hauptgang "aiguillettes de canard" avec riz sauvage, achards und dés de tomates erweist sich als ein Geschenk Gottes. Miam miam.
Unweit von uns, an einem Tisch, erkennen wir Julien Lepers ein prominenter französischer Fernsehmoderator.
Dieses Restaurant ist echt zu empfehlen.
Anschliessend fährt uns der Driver zum "Place des Jardins". Es befindet sich unweit vom Hotel Louvre.
Da lässt sich Toni die Schuhe putzen.
Auf dem Platz ist Einiges los. Die Madagassen wetten wie in Frankreich sehr gerne bei Pferderennen. Man kann da Live auf dem Bildschirm jedes Rennen in Frankreich verfolgen.
Von da aus führen Treppen hinunter zum Hauptmarkt.
Ich mag diese Markt Atmosphäre.
Die verschiedene Gewürze bringen einen angenehmen Geruch in die Nase.
Es wirkt auch alles sehr sauber. Man möchte so Manches kaufen.
Danach laufen wir zum Wagen zurück.
Hier versteht man auch wieso es so viele Stromausfälle auf der Insel gibt.....
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201118. Feb. 2020 ·
Hallo Annick, tolle Bilder die du da einstellst. Sie bringen die Atmosphäre gut herüber. Vielen Dank dafür.
Gruß
Reinhard
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200819. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
Jetzt geht es Richtung Bahnhof. Der Verkehr nimmt langsam zu.
Die Betler nutzen die Situation aus.
Heutzutage gibt es hier keinen Zugverkehr mehr. In den 80er Jahren nahm ich hier noch den Zug nach Antsirabé und Tamatave.
In meiner Erinnerung war es noch gestern. Ach die Nostalgie....Der Bahnhof bleibt aber ein eindrucksvolles Beispiel kolonialer Architektur.
Davor wir allerhand verkauft.
Im Innengebäude kann man sich jetzt Souvenirs aussuchen.
Hier was vom Bahnbetrieb übrigbleibt.
Auf der Avenue de l'Indépendance ist immer etwas los.
Es macht Spass durch die Arkaden herumzuspazieren.
Da gibt es Nichts was es nicht gibt!
Gegen 16 Uhr fahren wir zu unserem Guesthouse zurück. Der Weg führt uns wieder durch die "Slums".
Man bekommt dadurch einen Einblick in den Alltag der Madagassen.
Eine Stunde später erreichen wir unser Ziel und verabschieden uns vom Driver. Am Abend sind wir nicht sehr hungrig und bestellen nur eine Gemüsesuppe. Danach gucken wir Fernseher. Wir stellen fest dass es in unserem Zimmer TV5 Monde gibt, ein französischer Fernsehsender.
ANNICKThemenstarter8'057 Beiträge · seit 200820. Feb. 2020 ·
Fortsetzung
24.08.2019
Um 7 Uhr sind wir schon auf. Ja heute geht es leider wieder zurück nach Hause. Das Frühstück haut uns nicht vom Hocker. Schade dass wir unsere Reise hier beenden. Der französische Besitzer macht keinen guten Eindruck auf uns. Er war LKW Fahrer, hatte die Schnauze voll und hofft sich hier auf der Insel schnelles Geld zu verdienen.... Diese Bleibe kann ich leider nicht empfehlen! 😣
Gegen 11 Uhr bringt uns ein Taxi zum Flughafen. Wir werden Madagaskar sehr vermissen.
15 Minuten später erreichen wir das "International Terminal". Für den Rückflug gönnen wir uns auch die Business Class. Check-In sowie Immigration verlaufen im Nu. Um 13.50 werden wir gebeten uns zum Flugzeug zu begeben. Hier gibt es keinen Bus.
Ich muss gestehen uns gefällt Ethiopian Airlines. Kaum sind wir an Bord, da fliesst auch schon der Champagner.
Das Menu sieht vielversprechend aus.
Pünkltlich um 14.30 hebt die Maschine ab. Ich schaue mir ein letztes Mal die Insel von da oben an.
Das Mittagessen lässt nicht lange auf sich warten. Super denn wir sind hungrig. Miam miam!
Draussen sieht es märchenhaft aus.
Langsam geht es Richtung Addis Abeba
wo wir um 19 Uhr landen. Inzwischen hat auch das neue Terminal eröffnet und es gibt eine moderne Business Lounge. Um 23.10 laufen wir zu unserem Gate. Da merkt man dass das neue Terminal noch nicht ganz einsatzbereit ist.
Unser Flug nach Genf verläuft reibungslos. Gegen 8 Uhr erblicken wir die Alpen.
Und so vergeht eine wunderschöne erlebnisvolle Reise! 🙂
Ich möchte mich bei allen "Danke Button" Drücker recht herzlich bedanken. Ich hoffe auch dass ich für so manche Mitleser nützliche Infos geben konnte. 😎
Mitte Juli 2020 fliegen wir wieder nach Madagaskar und werden andere Regionen erforschen. Diese Insel bleibt für uns was Preis/Leistung anbelangt momentan Number 1.
.....und besten Dank für diesen ausführlichen und doch sehr anderen Bericht! "Sehr anderen" durchaus im positiven Sinne.....sicherlich teilweise wegen der " sehr anderen" Umgebung, aber auch weil ihr einen starken Fokus auf Mensch und "menschliche Umgebung" legt.
Auf jeden Fall habt ihr mit eurem tollen Bericht bei mir dieses Land in meine to-do Liste eingefügt und das gleich auf einen vorderen Platz auf derselben!
Nochmal schönen Dank und liebe Grüsse, busko
Der Übergang vom Affen zum Menschen sind wir! - Konrad Lorenz
Reinhard1951723 Beiträge · seit 201120. Feb. 2020 ·
Danke Annick, es ist immer wieder ein Erlebnis, Deine Reiseberichte zu lesen. Deshalb freue ich mich schon auf den Nächsten. Also bis bald mal wieder in unserem Forum! 🙂
Hallo Annick, danke für diesen interessante Reisebericht über ein interessantes Land. Man kann viele deiner Infos für eine Reiseplanung benutzen. LG und viel Spaß bei der Planung für deine nächste Reise nach Madagaskar, Adriana
auch von mir ein herzliches Dankeschön für diesen mal wieder interessanten Bericht, aus dem man wirklich viele Infos für eine eigene Planung herausholen kann. Danke für Deine Mühe und ganz viel Spass auf Eurer nächsten Madagaskar Reise im Juli. Sicherlich gibt es vorher auch noch etwas aus Kenia zu berichten?
Ich lasse mich überraschen!
Alles Gute und bis zum nächsten Mal auf diesem Kanal!