Etosha-Caprivi-Chobe-Moremi im November

10 Antworten · 2'940 Aufrufe · gestartet 16. Juni 2019 von Lena269
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201916. Juni 2019 · #1
Hallo liebe Afrika-kenner,

mein Freund und ich sind ganz vorfreudig in der Afrika-Planung für kommenden November.

Wir hoffen auf einige Insider-Tipps bezüglich unserer Routenplanung. Vor allem sind wir unsicher, ob die Entfernungen, die wir uns vornehmen, alle als Tagesetappen zu schaffen sind. Hier unsere bisher überlegte Route:

Windhuk - Waterberg
Waterberg- Halali Camp Etosha
Halali Camp - Onguma Tamboti Camp Etosha
Onguma Tamboti - Hakusembe River Lodge
Hakusembe River Lodge - Ngepi Camp (2 Nächte)
Ngepi Camp - Kasane (3 Nächte)
Kasane - Nata
Nata - Maun
Maun - Third Bridge (2 Nächte)
Third Bridge - Maun
Maun - Kalahari Bush Breaks
Kalahari Bush Breaks - Windhoek

Jede Zeile ist eine Tagesetappe. Sind vor allem die Strecken ab Kasane machbar?
Weiß jemand, wie die Straßenverhältnisse im November, auch hinsichtlich möglicher Überschwemmungen sind?
Hat jemand noch generell einen Tipp/ Verbesserungsvorschlag?

Tausend Dank für eure Hilfe!!!!!
794 Beiträge · seit 201316. Juni 2019 · #2
Die Strasse von Kasane nach Nata ist gut, aber von Nata nach Maun eine Katastrophe, alles voll Schlaglöcher und du fährst nur Zickzack. Also dort etwas mehr Zeit einplanen...

Anstatt in Nata, würde ich lieber im Elephant Sands übernachten.

BG
Andre
241 Beiträge · seit 201616. Juni 2019 · #3
Hi,

der Empfehlung für Elephant Sands würde ich mich anschließen. Die Etappen sind machbar. Einzig die Etappe Ngepi-Kasane würde ich am Kwando noch unterbrechen (2 Tage). Die gerade Strecke durch den Caprivi-Streifen ist schon ziemlich eintönig und daher etwas nervig.

Gruß

Thomas
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751 Beiträge · seit 201117. Juni 2019 · #5
Hallo,
ich würde Halali weglassen und lieber 2 N in Onguma bleiben. Ist wesentlich entspannter- zum einen könnt ihr innerhalb vom Etosha ja in Richtung Halali fahren, habt aber auch noch etwas von Onguma selbst. Vor allem da ihr ja am folgenden Tag eine längere Strecke habt.

Ich bin mit jetzt nicht sicher, ob ihr in Windhoek übernachtet oder direkt vom Airport bis Waterberg fahrt? Falls ihr eine Nacht in Windhoek hättet, könnet ihr anstelle von Waterberg auch direkt in den Ethosha und 1 Nacht in Halali dann schon machen. (Ich würde bei einer ersten Reise Waterberg zu gunsten Etosha weglassen).
Viele Grüße,
Speed
1'059 Beiträge · seit 200617. Juni 2019 · #6
Hallo Lena

Abgesehen davon, dass mir das insgesamt eine zu grosse Runde in wenig Zeit wäre mit viel Fahrerei und fast nirgends so richtig Vor-Ort-Sein, sind die Etappen wohl machbar.

Für nur zwei Nächte innerhalb Moremi nehmt ihr euch einfach unglaublich viel Fahrerei vor. Das würde ich mir echt nochmals etwas überlegen. Ansonsten könntet ihr eine dritte Nacht im South Gate Camp anhängen und diese dafür in Maun einsparen (das lohnt sich nun wirklich nicht). Vom South Gate via Maun nach Kalahari Bush Breaks sind es dann zwar 612km, ist aber sicher machbar in einem langen Fahrtag (die Teerpad ab Maun ist gut bis sehr gut, schnurgerade und es hat nur wenig Verkehr - da kann man easy Kilometer fressen).

Der Aufenthalt in Ngepi wird euch sicherlich sehr gefallen und ihr bekommt so einen tollen Eindruck vom Caprivi. Allerdings rauscht ihr dann ja einfach bis Kasane durch und das ist dann wirklich äusserst schade, die Kwando/ Horseshoe-Region sollte man nicht auslassen, wenn man da eh schon vorbei kommt. Aber ja, da müsst ihr halt ein bisschen abwägen. Ich persönlich würde das in jedem Fall der Chobe Riverfront bei Kasane vorziehen, auch wenn dort natürlich die Tierdichte spektakulär ist.

Liebe Grüsse
Sam
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
8'684 Beiträge · seit 201017. Juni 2019 · #7
kalachee schrieb: Das würde ich mir echt nochmals etwas überlegen. Ansonsten könntet ihr eine dritte Nacht im South Gate Camp anhängen und diese dafür in Maun einsparen (das lohnt sich nun wirklich nicht). Vom South Gate via Maun nach Kalahari Bush Breaks sind es dann zwar 612km, ist aber sicher machbar in einem langen Fahrtag (die Teerpad ab Maun ist gut bis sehr gut, schnurgerade und es hat nur wenig Verkehr - da kann man easy Kilometer fressen).
Das kann ich so bestätigen - wir sind exakt diese Strecke 2017 im August gefahren und haben sogar in Maun noch eine ausgiebige Pause gemacht.

LG Bele
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201917. Juni 2019 · #8
Vielen Dank schon einamal für die hilfreichen Antworten und Tipps!

Dass wir uns viel vornehmen, ist uns bewusst, allerdings ist für uns auch der Weg das Ziel 🙂

Das Halali Camp haben wir eigentlich deshalb bewusst gewählt, weil wir auch einmal eine Nacht innerhalb des NP verbringen möchten, um zB ein Wasserloch mal in der Dunkelheit zu sehen. Und so durchfahren wir auf dem Weg von Halali nach Onguma auch automatisch einen großen Teil vom Etosha.

Kwando ist ein guter Hinweis, danke. Evtl. streichen wir dann eine Nacht in Kasana zugunsten dessen. Kennt da jemand einen schönen Campingplatz?
Wie sollte man an eine Selbstfahrersafari im Chobe am besten herangehen? Ist das auch gut ohne Guide machbar?

Ich habe nun schon öfters gelesen, dass man von Maun bis Third Bridge gute 6 Stunden einplanen muss, kann das jemand bestätigen? Und hat schon jemand Erfahrungen mit dem Hakanaxa-Camp gemacht?

Danke nochmals 🙂
Themenstarter3 Beiträge · seit 201917. Juni 2019 · #9
Uns wurde gesagt, dass die Strecke durch den Chobe nicht empfehlenswert ist, weil man wohl öfter mal stecken bleibt. Weiß allerdings nicht, wie das im November ist... so richtig trauen wir uns deshalb nicht ran
1'166 Beiträge · seit 200818. Juni 2019 · #10
Sand ist das geringste Problem.

Also:
Kasane
Savuti
Khwai
Third Bridge
South Gate
Grenze
Windhoek.

Wenn ihr abends fliegt, könnte man sich die letzte Nacht in Windhoek sparen. Meiner Meinung nach sollte man in Savuti und 3rd Bridge zwei Nächste bleiben. Hakusembe könntet ihr dafür noch rauswerfen. Den Waterberg würde ich auch streichen. Statt Waterberg würde ich bis okaukuejo fahren. Wenn ihr umbedingt zum Waterberg wollt, lasst den Etosha weg. Halali würde ich ebenfalls nicht aufgeben, wenn es in den Etosha gehen soll.

Sonst empfehle ich noch einen Reiseführer. 😉
Solo die zweite 04/19 - Namibia-Teil Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Botswana / Kalahari/Nordwest Nam (April/Mai 2018) - Namibia Rastlos durchs Kaokoveld und Damaraland ... (2017) Stippvisite im Damaraland und Kaokoveld (2016)
257 Beiträge · seit 201631. Juli 2019 · #11
Hallo Lena,

wir sind fast die identische Tour im November 2016 gefahren, sind jedoch durch den Chobe und somit durch Savuti gefahren.
Falls du noch einen Platz dort bekommst würde ich das so machen und ggf. eine Nacht in Kasane weglassen.

Im Caprivi würde ich das Camp bei Dan empfehlen (Mashi River Safari), das ist u glaublich schön dort am Fluss zu sitzen. Ich würde sogar versuchen zwei Nächte dort zu verbringen (eine Nacht in Ngepi, statt 2) und einen Tagesausflug mit ihm auf dem Boot zu buchen. Wir haben das bereits zweimal gemacht und es ist in den Top 3 unserer Highlights.
Im Etohsa würde ich in jedem Fall das Halali-Wasserloch Abends besuchen. Wir hatten großes Glück und haben an einem Abend dort 6 Nasshörner und noch ein Jungtier gesehen.

Viele Grüße
Simon