franzicke2’085 Beiträge · seit 201206. Juni 2019 ·
Liebe Schorschens, wie heißt es so schön im Titel "... mal ganz was anderes" - und das ist es wirklich! Ich weiß grad gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll, das war ja wieder mal ein Tag, gespickt mit vielen tollen Eindrücken. Schon die Lage eures Hotels ist ja mal wirklich überzeugend und eure Radtour natürlich der echte Knaller. Also bitte, weiter so 😎 Viele Grüße, heute mit Stuttgarter Wolken Ingrid
bayern schorschThemenstarter3’394 Beiträge · seit 200906. Juni 2019 ·
Hallo zusammen,
ein kurzes Kapitel möchte ich heute noch schreiben, zuerst aber Euch antworten und mich für Euer Interesse bedanken.
Bebbl schrieb:
Ich lese gerne mit ... Galapagos interessiert mich auch total!
Ja dann, komm mit auf unserer Reise, wir freuen uns.
Netti schrieb:
Wer hat wieder einen Platten - der Schorsch 😄 😄 und die arme Schorschine muss zurück und Hilfe holen …. puuhhh.
Na ja, mit Schorschines Rad hätte ich mich sehr schwer getan. Die Größe ... Und außerdem hat sie das doch gern für mich getan. 😉
Konni schrieb:
das Abermarle war wirklich spitze! Ganz in der Nähe gibt es auch eine urige Strandbar, da haben wir nach unserer Wanderung zu der Schildkröten-Aufzuchtstation Halt gemacht.
Ja, den Platz kennen wir. Mit welchen Getränken stoßt Ihr denn da auf´s Leben und alle Schildkröten an? Ist da etwa ein mal Limo dabei???
Herby schrieb:
Die Calapagos sind bei mir im Hinterkopf seit eine Freundin in den Achzigern mal da war!
na denn, nix wie los. Deine Freundin war eben in den Achtzigern schon schlau! 🤪
Loeffel´s schrieben:
also eine bessere Werbung für Ecuador/Galapagos als deinen Reisebericht kann ich mir nicht vorstellen 🙂 🙂 🙂
Stefan, mach ich gerne!
Ingrid schrieb:
Ich weiß grad gar nicht, wo ich zuerst hinschauen soll, das war ja wieder mal ein Tag, gespickt mit vielen tollen Eindrücken. Schon die Lage eures Hotels ist ja mal wirklich überzeugend und eure Radtour natürlich der echte Knaller.
Ich hab´s schon mal geschrieben - Du musst nur noch Deinen Helmut überzeugen. Dieses Reiseziel könnt´ ich mir bei Euch sehr gut vorstellen.
bayern schorschThemenstarter3’394 Beiträge · seit 200906. Juni 2019 ·
Galapagos Tag 4, Rückfahrt von Isabela nach Santa Cruz
Unser Schnellboot bringt uns heute nachmittag um 14.00 Uhr zurück nach Santa Cruz. Das bedeutet, dass wir heute in aller Gemütsruhe frühstücken, wir haben Zeit für ein bisschen Strandleben und lassen´s uns einfach gutgehen. 🙂
Gleich hinter unserem Hotel beginnt die „Restaurant- und Shoppingmeile“ von Puerto Villamil.
und nur ein paar Meter weiter kann man eine kleine Gruppe Flamingos in einer Lagune beobachten:
Nette Hotels gibt es hier auf Isabela, versteckt unter Palmen, das hat schon alles einen besonderen Reiz:
Mittags bringt uns ein Taxi vor zum Schiffsanleger, dort ist immer was los und wir warten auf unsere Schiffsüberfahrt von Isabela nach Santa Cruz.
Ein Blick noch rüber zum Steg, wo sich wieder mal die Seelöwen tummeln, gleich dahinter ist der Fischmarkt:
Auch diesmal haben wir Glück. Der Wellengang ist nicht all zu heftig, so dass wir nach 2 Stunden wohlbehalten auf Santa Cruz ankommen, wo wir auch heute Nacht im Hotel La Isla übernachten.
Auf Empfehlung unseres Hoteliers gehen wir am Abend zum Food Market in die Stadt. Das ist nicht weit, und dort ist eine ganze Straße lang ein Lokal und Restaurant am anderen. Fisch gibt es zu Essen, so weit das Auge reicht, das Angebot ist beinah grenzenlos und das alles zu einem günstigen Preis. 🤩
Ein ganzer Fisch mit sämtlichen Beilagen oder ein Hummer kostet je 15 USD, da kann man nicht meckern.
Und wir nutzen die Gunst der Stunde: drink three, pay two,und das für 10 USD. 😄 🤩 😄 Das lassen wir uns nicht zwei mal sagen. Wein gibt es hier auf dem Markt eh keinen, und Bier zum Fisch ist ja auch so ne Sache. Also beweisen wir absoluten Stil und genehmigen uns drei Caipirinha.
Morgen nun ist es endlich so weit – nach langem Hin und Her, nach langen Überlegungen, Abwägungen und Für und Wider haben wir uns letztendlich doch für eine Kreuzfahrt entschieden. Eigentlich war uns so eine Kreuzfahrt vom Prinzip her viel zu teuer, und wir waren der Meinung, mit Island-Hopping genau so viel sehen zu können wie bei einer Kreuzfahrt. Tagesausflüge mit dem Boot, so wäre unser Motto gewesen, jedoch hatten wir sehr schnell mitbekommen, dass die Tagesausflüge mit den Speedbooten extrem teuer sind. Von daher relativiert sich der Preis für eine Cruise, und wenn man die nötigen Nerven und ein wenig Geduld aufbringt, dann kann man durchaus ein Schnäppchen ergattern.
Was noch dazu kommt: wir lieben solche Tagesausflüge überhaupt nicht. Im Regelfall (und warum soll es hier anders sein) werden viel zu viele Leute auf ein viel zu kleines Schiff gestapelt, meistens gibt’s dann noch ein paar Happen zu Essen, das nennt sich dann „lunch included“, und außerdem ist so ne Tagestour einfach nur stressig. Ich mein, es ist halt so, dass wir das so empfinden. Andere Leute sehen das vielleicht komplett anders, denn natürlich hat auch reines Island-Hopping seinen Reiz, das wir zumindest im Hinterkopf geplant hatten, nämlich mit 3 Tage Santa Cruz, 3 Tage Isabela und 3 Tage San Cristobal.
Wir haben lange auf eine entsprechende Cruise gewartet und drei oder vier Wochen vor Reisebeginn bei
zugeschlagen. Wir haben zuvor etliche Anbieter kontaktiert, und bei Metropolitan waren wir uns dann sicher, das Richtige zu tun. Unser Schiff, die Santa Cruz II hatte ein gutes Angebot für eine 5 Tages Cruise. Ein Preisnachlass von über 50 %, da lässt sich das alles schon deutlich freundlicher rechnen.
Die Itinerary, also der Tourverlauf, war für uns von entscheidender Bedeutung. Und die Tour der Santa Cruz II war so, wie wir uns das vorgestellt haben, nämlich möglichst weit weg von den Nahzielen, die man auch von den Hauptinseln aus per Tagesausflug gut besuchen kann, und was ein weiterer Punkt war: die Größe des Schiffes. Die kleinen Nussschalen mit 4 oder 5 Kabinen, wo grad mal 10 Passagiere mit an Bord sind, haben sicherlich Vorteile, die nicht von der Hand zu weisen sind. Klein und handlich, man kommt vielleicht näher an das Geschehen heran als mit den größeren Schiffen.
ABER: wir haben Leute gefragt, die beide Arten von Kreuzfahrten bereits hinter sich haben. Mal mit kleinen, mal mit größeren Schiffen. Und alle haben uns bestätigt, dass es mit den größeren Schiffen um ein vielfaches gemütlicher ist, denn der Wellengang ist im Galapagosarchipel nicht zu unterschätzen. Und wenn man 5 Tage auf hoher See unterwegs ist, und davon unter Umständen 2 oder 3 Tage der Wellengang auf den Magen schlägt, dann ist das nicht mehr lustig. 😈 Darum haben wir uns für die größere Variante entschieden, was wir im Nachhinein immer wieder so tun würden.
Was für uns ebenso ein nicht zu vernachlässigender Punkt ist: die Vorstellung, auf einem kleinen Schiff mit 10 – 14 Passagieren zu sein, und die Leute passen nicht zusammen, wäre für uns der Horror schlechthin. Und eben das kann Dir bei einer Gruppenreise immer passieren. Da bin ich leichter auf einem größeren Schiff und muss mich nicht zwangsläufig verbiegen und verdrehen.
Aber jeder muss das für sich persönlich so entscheiden, wie es einem besser „taugt“, und es kann ja auch sein, dass man mit einer kleinen Gruppe, mit der man auf einem kleinen Schiff immer zusammen ist, auch Glück haben kann.
Unsere Santa Cruz II hat 45 2er Kabinen, und wenn man schon mal mit einem großen Kreuzfahrtschiff mit tausenden von Passagieren unterwegs war, dann kommt einem die Santa Cruz II putzig und klein vor. Für uns war bzw. ist es ein Schiff, das für unsere Bedürfnisse nicht besser und schöner hätte sein können. Und wir freuen uns sehr auf Morgen, wenn es dann endlich losgeht.
strassenkind132 Beiträge · seit 201306. Juni 2019 ·
Hallo bayern schorsch, das nette Hotel auf Isabella heißt "La Casa de Marita" und war für 6 Nächte unser Zuhause. Was soll ich sagen? Einfach nur schön!
Ich stimme Dir komplett zu: Isabella ist viel smarter, cooler, entspannter, nicht so von Touristen "abgenutzt". Alleine der lange weiße Strand ist es wert, hier ein paar Tage zu verweilen:
Baden (wir mussten einfach 'mal beim Hotel ins Meer springen) ist wegen der wahnsinnigen Strömung allerdings der Horror. Wir waren froh wieder raus zu sein. BTW.: etwas spät aber: wir waren auch zu Ostern in Banos; ich durchforste einmal die Bilder, vielleicht finde ich Euch. 😄 😄
Gruß Peter
bayern schorschThemenstarter3’394 Beiträge · seit 200906. Juni 2019 ·
Hallo Peter,
Du hast geschrieben:
das nette Hotel auf Isabella heißt "La Casa de Marita" und war für 6 Nächte unser Zuhause. Was soll ich sagen? Einfach nur schön!
So klein ist die Welt. Das Casa de Marita war eindeutig unser Favort, noch vor dem Albermarle. Nur - die Zimmer in den oberen Stockwerken mit einem schönen Blick zum Meer waren sehr teuer, und im Nebenhaus wollten wir nicht. Heißt nicht die Betreiberin Maria und spricht sogar deutsch?
Übrigens: es ist schön, wenn auch andere Menschen, so wie Ihr, ähnlich denken und ticken. Und mit Isabela sind wir uns wohl alle einig. 🙂
Mit welchen Getränken stoßt Ihr denn da auf´s Leben und alle Schildkröten an? Ist da etwa ein mal Limo dabei???
Hi Schorsch, das hast du gut beobachtet! Auch wenn es in unseren Reiseberichten nicht so rüber kommt - ab und zu gibt es bei uns auch mal was Antialkoholisches! 😗
bayern schorschThemenstarter3’394 Beiträge · seit 200907. Juni 2019 ·
Galapagos Tag 5 und der erste Cruise-Day
Wir wachen auf und sind ein bisschen nervös. Und auch ein bisschen unsicher. 😕 Hoffentlich war das alles richtig, was wir uns da mit dieser Kreuzfahrt so ausgedacht haben. Schließlich gibt man viel Geld aus, also sind die Erwartungen natürlich auch entsprechend hoch.
Unser Taxi ist für 10.00 Uhr bestellt, denn wir müssen um 11.30 Uhr am Treffpunkt sein. Der meeting-point für die Cruise ist oben am Flughafen, dort treffen auch all die Passagiere ein, die „nur“ eine Kreuzfahrt gebucht haben und ansonsten von den Inseln nichts mitbekommen.
Dadurch haben wir Zeit das zu tun, was man auf Santa Cruz bzw. in Puerto Ayora auf alle Fälle machen muss: wir besuchen das Charles-Darwin-Center, das von unserem Hotel aus in rund 20 Minuten Fußmarsch zu erreichen ist. Ein Infozentrum mit Museum sowie die Schildkröten-Aufzuchtstation ist unser Ziel, immerhin gibt es hier knapp 1.ooo Schildkröten-Kinder und Jugendliche, und von den "großen" Schildkröten leben75 Exemplare im Center.
Der Star im Charles-Darwin-Center ist natürlich Lonesome George. Fast hundert Kilo schwer und beinahe hundert Jahre alt starb er im Juni 2012, und seit der Zeit ist der arme Kerl ausgestopft im Schildkröten-Museum zu bewundern. Gehört hat ja fast jedermann schon mal von diesem alten Herren, aber wenn man ihm dann gegenübersteht, so Auge in Auge, dann ist das schon ein besonderer Moment:
All zu lange halten wir uns im Center nicht, denn wir wollen dem Fischmarkt noch einen kurzen Besuch abstatten:
Man sieht, die Fischverkäufer sind very busy 🤢 , zum Glück haben sie zum Zeitvertreib das Handy dabei:
Pünktlich ist das Taxi da und mit unseren Koffern im Gepäck wird es nun ernst. Aber all zu lange dauert es nicht, und schon sitzen wir an Bord eines Zodiacs, verkleidet mit einer schicken Schwimmweste, und werden vom Land rüber zu unserer Santa Cruz II gebracht. Bei uns macht sich ein etwas eigenartiges Gefühl breit – hey, wo sind wir hier eigentlich? Und wir können noch gar nicht wirklich begreifen, dass wir auf dem Weg zu einem unglaublichen Abenteuer sind.
Als Allerstes beziehen wir unsere Kabine. Wir sind überrascht, dass man in der Kabine ein relativ großes Platzangebot hat, das Panoramafenster ist perfekt, da kann man in der Nacht sogar die Sterne beobachten, und das vom Bett aus. 😉 😘 😉
Das Bad hat eine angemessene Größe, wo man sich zumindest umdrehen kann. Dass es eng ist, war uns klar und stellt für uns kein Problem dar.
Unsere Kabine mit der Nummer 224 befand sich auf dem Expedition Deck, für uns eine ideale Lage, denn am Heck des Expedition Decks waren auch die beiden hot Pots, die wir aber nur zwei oder drei mal genutzt haben.
Oben auf dem Panoramadeck ist eine schöne Freiluftarea, ein idealer Platz, um abends den sundowner in vollen Zügen zu genießen.
(die Bilder sind von der homepage der Santa Cruz II, irgendwie haben wir das verpennt, selbst unsere Fotos zu machen)
Schon kurz nach dem Einchecken werden wir gebrieft. Wir erfahren ein bisschen was über das Schiff und werden in verschiedene Gruppen á 12-14 Personen eingeteilt. Die Gruppennamen sind Albatross, Kormoran, Blue Boobies, Red Boobies, Sea-Lion usw. suw.
Wir werden der Albatross-Gruppe 🙂 zugeteilt, und unsere Gruppe ist sehr gemischt: zwei Frauen aus Israel, eine Frau aus der Türkei, ein Paar aus Tansania, ein Italiener, 4 Amerikaner aus Florida, ein Paar aus Mexico, (das waren die, die bereits bei der Zodiacfahrt die erste Beschwerde erheben, weil der Transfer angeblich zu lange gedauert hat), und wir, die einzigen zwei Deutschen in der Gruppe. Und unsere Albatross-Gruppe war eine etwas merkwürdige Truppe. Den Amerikanern (besonders den Frauen) fiel nichts besseres ein als bei jeder - ich betone bei jeder - Gelegenheit "oh my God !!!" lauthals loszubrüllen 😈 , der Italiener hat den ganzen Tag über geredet 😈 , der mexikanische Herr war ständig übel gelaunt (dem hat eigentlich nichts gepasst), und über die türkische Frau sag ich lieber nichts. Und trotzdem- wir haben uns im Laufe der Tage schon zusammengerauft, dann hat das schon gepasst. Überhaupt: von den 90 Passagieren waren nur fünf aus Deutschland, der Rest verteilt sich auf die ganze Welt.
Nach einem schnellen Mittagessen, bei dem wir vom ersten Augenblick an wissen, dass wir hier nicht verhungern werden, gibt es auf dem Sonnendeck eine kurze Seenotrettungsübung. Die Santa Cruz lichtet die Anker und nach einer etwa halbstündigen Fahrt zur Playa las Bachas wird unsere Albatross-Gruppe aufgerufen was bedeutet, dass wir uns schnurstracks auf den Weg zum Ocean Deck begeben, wo das Zodiac auf uns wartet, um uns zu unserer ersten Nasslandung auf die Insel zu bringen.
Wer erwartet hat, dass hier am Bachas Strand ein highlight nach dem anderen kommt , der ist vielleicht etwas enttäuscht. Wir waren mit der „Ausbeute“ durchaus zufrieden, die ersten Blaufußtölpel, Reiher, Flamingos und vor allem viele der feuerroten Klippenkrabben, die aussehen als wären sie von der Sonne regelrecht geröstet, sind uns in großer Menge über den Weg gelaufen, von den zahlreichen Pelikanen ganz zu schweigen. Das lässt sich aus unserer Sicht gut an, und es gibt neben den Tieren so viel Schönes, dass einem regelrecht die Seele übergeht.
Die Zodiac-Fahrt von der Insel zurück zum Schiff gehört mit dazu:
Zurück auf dem Schiff macht man sich für das Abendessen zu recht. Dresscode: keiner, wobei wir uns sehr wohlgefühlt haben, die paar Tage hier an Bord zum Dinner vernünftig gekleidet zu sein. 🙂
Die Kabine ist zwischenzeitlich penibel aufgeräumt und sozusagen bettfertig hergerichtet. Man hat schließlich Rundumversorgung, das merkt man an allen Ecken und Enden:
Das Dinner war vorzüglich. In erster Linie gibt es Fisch, aber auch für Fleischfreunde ist am Buffet einiges zu entdecken. Das Nachspeisenangebot ist enorm, am Besten ist, man schaut erst gar nicht nach, was es alles gibt.
Natürlich ist alles viel zu viel, aber das kennt man ja. Das Personal ist außerordentlich bemüht und freundlich, es fehlt wirklich an nichts. Was wir gut finden, dass es keine feste Platzordnung gibt. So kann man sich zu den Leuten setzen, die einem sympathisch sind. Es gibt 4er, 6er und 8er Tische, und wenn man mal allein sein will, gibt es auch in geringer Anzahl 2er Tische.
Die Weinpreise sind moderat: ein Glas 0,2 9 USD, eine Flasche 38 USD, das 0,33 Bier 4,5 USD. Nicht billig, aber auch nicht unbedingt unverschämt, schließlich ist man auf einem Luxusschiff, da passt das schon irgendwie. Wasser gibt’s in Glaskrügen gratis.
Der Tag endet, wie man es sich nicht schöner vorstellen kann – ein wunderbarer Sonnenuntergang, den wir meistens hinten am Heck zelebriert haben. Das war von unserer Kabine aus nicht weit, ein perfekter Platz. Und dann sind wir todmüde ins Bett gefallen. Da war nix mehr mit Sterne gucken. Wobei, einmal in der Nacht muss man(n) ja raus – der Sternenhimmel war der blanke Wahnsinn.
Strelitzie2’862 Beiträge · seit 201107. Juni 2019 ·
Hallo Claus,
ich sitze hier mit Gänsehaut und freue mich mit Euch über Eure tollen Erlebnisse! Aaaach, wie schön! Ich hoffe sehr, dass wir unsere Planung noch umsetzen können. Ich bin begeistert, dass es schon soo viele Tiere auf den Inseln selbst zu bewundern sind. Außerdem ein dickes Dankeschön für die schönen Fotos, Impressionen, die vielen Informationen und vor allem Deinem/ Euren sehr ehrlichen Eindrücken. Ich freue mich auf die Weiterreise und wünsche Dir und Deiner Schorschine ein schönes Pfingst- Wochenende.
wie ihr wisst, brüte ich schon seit Beginn eurer Reise einen kleinen Floh im Ohr aus - jetzt isser endgültig geschlüpft und gleich ein großer Kerl geworden. Aaaaargh, mit eurer Kreuzfahrt auf diesem kleinen, feinen Schiff habt ich mich nun vollends an der Angel 🤩 Ich weiß ja nicht, was da die nächsten Tage noch kommt, aber eure heutigen Fotos sind ja schon mal sowas von genial, die Tiere, das Meer, das Licht, die Stimmung, das Schiff - ich bin total aus dem Häuschen 😄 Darauf jetzt erstmal ne Tasse Tee zur Beruhigung.
Und es soll ja noch besser werden 😉
Voller weiterer Vorfreude und mit ganz lieben Grüßen Kordula 🙂
Und erst das tolle Kuschelbett für den Schorsch und seine Schorschine 😉
Freue mich auch auf Fortsetzung. Bin gespannt.
LG
Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
bayern schorschThemenstarter3’394 Beiträge · seit 200908. Juni 2019 ·
Hallo zusammen,
na, das Wetter ist ja jetzt doch nicht so, wie gedacht. Also bleibt Zeit, RB zu schreiben.
Strelitzie schrieb:
ich sitze hier mit Gänsehaut und freue mich mit Euch über Eure tollen Erlebnisse! Aaaach, wie schön! Ich hoffe sehr, dass wir unsere Planung noch umsetzen können. Ich bin begeistert, dass es schon soo viele Tiere auf den Inseln selbst zu bewundern sind. Außerdem ein dickes Dankeschön für die schönen Fotos, Impressionen, die vielen Informationen und vor allem Deinem/ Euren sehr ehrlichen Eindrücken.
Hallo Christina, ich weiß, dass Euch/Dir diese Reise sehr gut gefallen würde und ich freue mich sehr, dass wir Dich mitnehmen dürfen. 🙂 Ja und was die "ehrlichen" Eindrücke anbelangt: ich denke dass es hier im Forum jedem so geht, der seine Reise Revue passieren lässt: man kann nur von seinen eigenen Eindrücken berichten. Und die müssen ja nicht immer conform gehen mit dem, wie andere Leute etwas empfinden. Wir versuchen immer, unsere Reise so zu beschreiben, wie wir sie erlebt haben. Mit allen Höhen und Tiefen.
Dandelion/Kordula schrieb:
wie ihr wisst, brüte ich schon seit Beginn eurer Reise einen kleinen Floh im Ohr aus - jetzt isser endgültig geschlüpft und gleich ein großer Kerl geworden. Aaaaargh, mit eurer Kreuzfahrt auf diesem kleinen, feinen Schiff habt ich mich nun vollends an der Angel 🤩 Ich weiß ja nicht, was da die nächsten Tage noch kommt, aber eure heutigen Fotos sind ja schon mal sowas von genial, die Tiere, das Meer, das Licht, die Stimmung, das Schiff - ich bin total aus dem Häuschen 😄 Darauf jetzt erstmal ne Tasse Tee zur Beruhigung.
Hmmm.... das mit dem Tee solltest Du überdenken. Da würden mir gaaaaanz andere Beruhigungsgetränke einfallen. 🙄 Und was die "Brüterei" anbelangt: lass es nicht zu lange brüten, tu es einfach. Und - Du wirst es nicht bereuen. 🙂
Gabi schrieb:
Und erst das tolle Kuschelbett für den Schorsch und seine Schorschine 😉
Kuschelbetten sind was ganz was Gutes! 😘 Bei der Gelegenheit: wir hatten auf der gesamten Reise Kingsize - bis auf´s Schiff. Das war zwar auch ein gutes Doppelbett ohne Besucherritze, aber wir hatten zwei Zudecken. Von daher was die Benotung des Bettes anbelangt: Cruise max. eine 2, der Rest der Reise eine 1 mit Stern. 😉
Der nächste Teile kommt gleich, bis dann der bayern schorsch
bayern schorschThemenstarter3’394 Beiträge · seit 200908. Juni 2019 ·
Tag 2, Kreuzfahrt auf der Santa Cruz
Ich muss noch was erzählen: unsere Kabine 224 befand sich ja auf dem Expeditions-Deck, das ist das Deck, wo im hinteren Heckbereich die beiden Whirlpools stehen. Am Ausgang zum Deck gibt es zwei Waschmaschinen mit Trockner, beides absolute Hightech-Geräte. Die Dinger waren zur freien Benutzung, man konnte also seine Wäsche, wann immer man wollte, waschen und anschließend trocknen. Und siehe da, die Maschinen wurden fleißig benützt 🤢
und ich kann mir schon vorstellen, dass Frau daran durchaus Gefallen findet, wenn man hier das eine oder andere Stück durch die Trommel jagen kann. Was ich aber nicht gewusst habe, dass es Frauen gibt, denen man mit einer Waschmaschine eine derartige Freude bereitet, dass die beiden Damen hier regelrecht um die Wette strahlen: 🤩
Zur Sache: irgendwann während der Nacht meine ich zu hören, wie der Anker unserer Santa Cruz gelichtet wird. Kann sein, oder auch nicht. In jedem Fall haben wir hervorragend geschlafen, das monotone Motorengeräusch und leichtes Vibrieren stört uns nicht. Im Gegenteil, wir haben gut geschlafen, die Santa Cruz II war ungefähr 5 – 6 Stunden in der Nacht unterwegs.
Man muss wissen, dass hier an Bord alles exakt getaktet ist. Um 6.45 Uhr ist Weckruf, um 07:15 Uhr gibt es Frühstück, und um 8:30 Uhr werden die ersten Gäste ins Zodiac verfrachtet.
Wir gehören heute nicht zu den Ersten, denn wir haben uns am Vorabend für einen Schnorchelgang eingetragen. Tiefseeschnorcheln mit Hammerhaien 😮 , da läuft das Adrenalin zur Höchstform auf. Und gleich vorab sei gesagt: da war nix, aber schon gleich gar nix. Die See war viel zu stürmisch, hoher Wellengang machte ein gemütliches Schnorcheln unmöglich, und von Hammerhaien haben wir nichts gesehen. Andere, ja klar, besonders die Japaner, die haben uns von Hammerhaien erzählt. Wer´s glaubt … 🤪
Trotzdem haben wir viele bunte Fische gesehen, der von uns erwartete Aquariumblick ist nicht ausgeblieben. Wir kennen die Unterwasserwelt von den Malediven, wir kennen sie von Ägypten und von Thailand. Was uns hier auf Galapagos aufgefallen ist, dass die Fische bald doppelt so groß waren wie wir das kennen. Das war schon enorm.
In jedem Fall können wir den Gästen, die keine Schnorcheltour machen zusehen, wie sie mit dem Zodiac Richtung Steilküste vor der Insel Satiago unterwegs sind, und außerdem müssen wir uns um unsere Schnorchelausrüstung kümmern. Die Neoprenanzüge kann man sich gegen geringes Entgelt (17 USD pro Anzug) ausleihen, ebenso die Flossen und die Taucherbrille mit Schnorchel. Wir haben unseren eigenen Schnorchel dabei, denn so lecker ist das ja nun mit fremden Schnorcheln auch wieder nicht......
Nach dem Schnorchelgang fahren wir kurz zurück zum Schiff, wir entledigen uns unserer Wetsuits, und eine viertel Stunde später geht es schon wieder rüber zur Isla Santiago, wo wir entlang der Felsküste tolle Vogelbeobachtungen machen:
Besonders fotogen sind die Blaufußtölpel und die Nazcatölpel:
Wir sind ungefähr 1 ½ Stunden unterwegs, dann geht es wieder zurück an Bord des Schiffes. Wie immer wartet ein kleiner Snack und ein Fruchtsaftgetränk auf uns:
Höchst interessant war, dass die Zodiacfahrer meistens regelrecht verschleiert ihre Boote steuerten. Grad dass noch die Augen rausgeschaut haben. Zuerst dachten wir schon, ja den Leuten wird’s doch nicht zu kalt sein, aber wir wurden eines Besseren belehrt: die Sonne ist hier auf den Galapagos derartig intensiv und aggressiv, und der Schutz nicht nur am Kopf sondern auch an den Armen ist wohl mehr als nötig.
In den wenigen Ruhestunden an Bord und währen wir unser Mittagessen einnehmen, hat uns der Kapitän vor die nächste Bucht geschippert. Puerto Egas, ebenfalls auf der Insel Santiago, dort werden wir eine Nasslandung haben und anschließend einen Inselrundgang.
Zum Verständnis: es ist hier auf Galapagos alles sehr streng reglementiert, und man hat nur eine vorgeschriebene Zeit für den Landgang zur Verfügung. Da kann man nicht einfach so „auf eigene Faust“ losziehen. Die Wege und die Zeiten sind vorgeschrieben, und wenn man denkt (das war zu Hause schon eine Befürchtung von uns), dass da auf einen Schlag 90 Leute die Insel entern, liegt falsch. Nur in Gruppen von 12 – 14 Personen wird an Land gegangen, die nächste Gruppe wird leicht zeitversetzt an einem anderen Strandabschnitt abgesetzt. So gehen sich die Gruppen größtenteils aus dem Weg und wir haben oft gestaunt, dass die Organisation so reibungslos geklappt hat.
Ein weiterer Punkt: ohne Guide darf eine Insel nicht betreten werden. Auf unserem Schiff waren insegesamt 8 Guides der Nationalparkverwaltung mit an Bord, denn pro Gruppe gibt es einen Naturführer. Wir finden diese Regeln ungewöhnlich, aber gut. Schließlich sind wir von unseren Urlauben gewöhnt, alles selbst zu regeln und zu entscheiden. Hier auf Galapagos ist alles anders, und das gut so.
Unsere Gruppe Albatross ist um 15.00 Uhr an der Reihe. Fünf Minuten mit dem Zodiac, ich genieße diese kurzen Fahrten regelrecht, und schon ist man auf der Insel. Unser Schnorchelzeugs haben wir dabei, und so werden wir auf der Insel empfangen:
Der Schnorchelgang war – na ja, sagen wir mal „durchwachsen“. Die Leute um uns herum waren zwar alle total begeistert, aber (soll nicht überheblich klingen) wir sind „Besseres“ gewöhnt. Nachdem sich die Blaufußtölpel bisher nur in geringer Anzahl haben blicken lassen, haben wir dafür am Strand der Insel Puerto Egas ein ganz besonderes Exemplar der Blue-Footed-Boobies gesichtet: 🤢 🤪 🤩
Unter Wasser gab´s dann das: (=nur eine kleine Auswahl)
und dieser Pelikan hat uns argwöhnisch beobachtet, was wir dort im Wasser machen:
Nach dem Schnorcheln geht’s mit unserem Guide Daniel zu einem Rundgang auf der Insel. Wir sehen viele Vögel, Seelöwen und immer wieder flinke, kleine Salamander, eine interessante Tour.
Während unseres Rundgangs eröffnen sich schöne Motive und wir können uns vergewissern, dass die Santa Cruz II uns nicht vor der Nase davonfährt
Wir wandern mit Guide Daniel und den anderen Albatrossen durch bizarre Fels- und Lavaformationen, und das highlight der Tour wartet am Ende. Wie in einer Mondlandschaft, so sieht das hier aus, und auf den Felsen tummeln sich mächtige Seelöwen:
Die Albatrosse wurden von Guide Daniel noch gewarnt, „be carefully, the rocks are very slippery“. Na ja, solche Warnungen hauen den guten bayern schorsch nicht um. Vielleicht, und das wäre durchaus denkbar, rutscht einer von den Amerikanern aus. Aber doch nicht der bayern schorsch. Der nie! Es werden noch zwei tolle Bilder gemacht,
und beim nächsten Schritt liegt er auch schon darnieder, der gute schorsch. Ja so ein Mist, die Kamera ist (fast) kaputt, und ich kann im Nachhinein von Glück reden, dass ich mir keine Knochen gebrochen habe. Mich hat´s nämlich sauber auf den Allerwertesten gesetzt, die Kamera als „Absturzhilfe“ voraus, und so sah das Teil dann aus: (fotografiert erst jetzt zu Hause 😉 )
Hmmm.... das Display total zerkratzt, das Displaygelenk gebrochen. Was für ein Dilemma. Guide Daniel ist natürlich sofort zu Hilfe geeilt, und mit vereinten Kräften wurd ich dann wieder auf die Beine gehievt. Das war ein Schreck, mein lieber Mann, aber wie gesagt – es ist ja alles (bis auf die Kamera) gut gegangen.
Zum Glück konnte ich sogar noch weiterfilmen, denn durch den Sucher, mit dem man eh die besseren Aufnahmen machen kann als über das Display, war es noch sehr gut möglich. Jetzt ist die Kamera zur Reparatur, 250 Euro wird mal wohl rechnen müssen. Na ja …
Was mich wundert, dass meine Schorschine nicht grad sooooo groß beeindruckt war. Anstatt mich zu trösten und zu bemitleiden hatte sie mit unserem Zodiacdriver eine riesen Gaudi: 🤩
Wir machen uns fertig zum Dinner, gehen vorher aber noch zur Vorbesprechung der Aktivitäten des morgigen Tages. Uns gefällt de Sache mit diesen Vorbesprechungen gut, so weiß man zumindest, was einen am nächsten Tag alles erwartet. Meist hat man verschiedene Aktivitäten zur Auswahl. Das geht über Schnorcheln bis zu Landgängen und für die älteren Herrschaften, die nicht mehr ganz so gut zu Fuß sind, werden Glasbodenboote und Zodiacfahrten angeboten. Für die ganz Sportlichen gibt’s u.a. die Möglichkeit, an einer Kajaktour teilzunehmen.
Zum Abendessen setzen wir uns heute zu der netten jungen Frau vom Waschsaloon, die zusammen mit Schorschine gar so eine Freude an der Waschmaschine hatte. Sie und ihr Freund sind aus London und nehmen eine Auszeit von sage und schreibe einem Jahr. Ihre Wohnung in London haben Sie bis zum Februar 2020 vermietet, so dass sie gar nicht in Verlegenheit kommen, früher als geplant die Heimreise anzutreten. Südamerika ist für die beiden nur ein Teil ihrer Weltreise.
Wir finden das absolut Klasse und denken uns, dass wir anscheinend irgendwas falsch gemacht haben.
Mit einem schönen Sonnenuntergang verabschiedet sich der Tag heute. Es war ein ereignisreicher Tag, es ist viel Schönes passiert (wenn man mal von meinem Sturz absieht), und wir freuen uns auf morgen, wo die Insel Rabida und die Insel Bartolome, die angeblich die schönste Insel im Archipel sein soll, auf dem Plan steht.
Das Bild hab ich übrigens durch das Panoramafenster unserer Kabine gemacht. Ein toller Ausblick:
oje, das mit deinem Sturz und der Kamera ist natürlich ärgerlich 🙁 Aber wie sagte meine Oma schon: Bissken Schwund ist immer 😉 Dafür hat der Rest euch ja offenbar wunderbar entschädigt.
bayern schorsch schrieb:die Insel Bartolome, die angeblich die schönste Insel im Archipel sein soll
Für mich kann ich das so unterschreiben! Ich bin gespannt, zu welchem Schluss ihr gekommen seid.
Ein schönes Pfingstwochenende und viele Grüße, Bettina
toll toll toll ! Diese Kreuzfahrt ... da kommen wir so richtig in Schwärmen. Deine Beschreibung von Organisation, Tagesablauf, tägliches Briefing, Zodiactouren, vermummte Bootsführer, strenge Reglementierung bei Landgängen - das klingt ganz so wie die Erlebnisse während unserer Antarktistour - nur Landschaft, Tierwelt und wohl auch die Temperaturen sind dann doch ein bisserl anders 🤪 😉 , aber sooo schön.
Zum Glück hat ja "nur" die Kamera Schaden genommen und sie war ja wohl noch funktionstüchtig ...
Bei uns reift immer mehr der Entschluß, im nächsten Jahr Chile zugunsten von Ecuador / Galapagos sausen zu lassen 😗 . Das barrierefreie Angebot, auf das du uns ja mal aufmerksam gemacht hattest, schlummert immer noch auf unserer Festplatte. Da wäre sogar auch eine Schnorcheltour zum Kuscheln mit den Hammerhaien und Meeresschildkröten mit inkludiert - und das für Rollifahrer ... ich seh' Beate schon mittendrin ... 🤩 🤪
Wow!!! Ein Bericht über die Galapagos Inseln (und dazu noch so ein toller) findet man ja eher selten... Was du hier zeigst, macht mir sehr grosse Lust, das Ganze mal mit egenen Augen zu sehen. Zun guten Glück ist dir beim Sturz nichts Schlimmes passiert! Und die Kamera hat sogar noch funktioniert, unglaublich so wie die ausschaut. Ich hoffe du bist über Pfingsten nicht verreist und es geht bald weiter!
2016: Südafrika mit Gardenroute
2018 : Vic Falls, Namibia, Botswana, Mauritius
2020: Kapstadt und Gardenroute
2022: Namibia
2024: Namibia und Südafrika
2026: Namibia und Botswana
bayern schorsch schrieb:Kuschelbetten sind was ganz was Gutes! 😘 Bei der Gelegenheit: wir hatten auf der gesamten Reise Kingsize - bis auf´s Schiff. Das war zwar auch ein gutes Doppelbett ohne Besucherritze, aber wir hatten zwei Zudecken. Von daher was die Benotung des Bettes anbelangt: Cruise max. eine 2, der Rest der Reise eine 1 mit Stern. 😉
🙄 Tststs, immer diese Bettgeschichten, tststs... 🤩
Mein Beileid zum Sturz und zur Kamera!
Mit was für einer Kamera hast Du die Unterwasserbilder gemacht?
bayern schorschThemenstarter3’394 Beiträge · seit 200910. Juni 2019 ·
Hallo zusammen,
Bettina schrieb zur Insel Bartolome und dass es angeblich die "Schönste" aller Inseln sein soll:
Für mich kann ich das so unterschreiben! Ich bin gespannt, zu welchem Schluss ihr gekommen seid.
Hallo Bettina, im nächsten Kapitel kommt des Rätsels Lösung. 🙂 Aber Du kannst Dir bestimmt denken, zu welchem Schluss wir gekommen sind.
Loeffel´s schrieben:
Bei uns reift immer mehr der Entschluß, im nächsten Jahr Chile zugunsten von Ecuador / Galapagos sausen zu lassen 😗 . Das barrierefreie Angebot, auf das du uns ja mal aufmerksam gemacht hattest, schlummert immer noch auf unserer Festplatte. Da wäre sogar auch eine Schnorcheltour zum Kuscheln mit den Hammerhaien und Meeresschildkröten mit inkludiert - und das für Rollifahrer ... ich seh' Beate schon mittendrin ... 🤩 🤪
Das wünschen wir Euch und es wäre super, wenn das klappt! 🙂
Deine Beschreibung von Organisation, Tagesablauf, tägliches Briefing, Zodiactouren, vermummte Bootsführer, strenge Reglementierung bei Landgängen - das klingt ganz so wie die Erlebnisse während unserer Antarktistour
Ja, ich hab Deinen Bericht über Eure Reise in die Antarktis sehr genau gelesen. Und während unsere Cruise auf den Galapagos seid Ihr mir nicht nur ein mal in den Sinn gekommen. 😉
Enilorac schrieb:
Wow!!! Ein Bericht über die Galapagos Inseln (und dazu noch so ein toller) findet man ja eher selten... Was du hier zeigst, macht mir sehr grosse Lust, das Ganze mal mit egenen Augen zu sehen. Zun guten Glück ist dir beim Sturz nichts Schlimmes passiert! Und die Kamera hat sogar noch funktioniert, unglaublich so wie die ausschaut. Ich hoffe du bist über Pfingsten nicht verreist und es geht bald weiter!
Tolle, ja sogar supertolle RB´s gibt es hier im Forum sehr viele. Nur halt nicht über Galapagos. 😉 Über Pfingsten waren wir nicht verreist, jedoch ziemlich busy. Der Bericht über die letzten Tage unserer Cruise lässt aber nicht mehr allzu lange auf sich warten.
Picco schrieb:
Mein Beileid zum Sturz und zur Kamera! Mit was für einer Kamera hast Du die Unterwasserbilder gemacht?
Es gibt Schlimmeres als den Sturz. Ist eh gut ausgegangen und ich hatte großes Glück! UW-Kamera: ich hab da noch meine "alte" Panasonic TZ5, die uns schon vor zehn Jahren bei unserer ersten Namibiareise begleitet hat. Zu eben dieser Kamera hab ich mir ein gebrauchtes UW-Gehäuse gekauft. Seitdem läuft das gut. Aber eben nur gut - Du siehst es ja an den Bildern. Wenn nicht glasklare Sicht herrscht, sind die Bilder eher mäßig.
Servus Bayern Schorsch Mensch, da schwappt Eure Begeisterung so rüber, wie eine hohe Welle ins Zodiac. Frage mich gerade, warum ich von unserer Galapagostour nicht so angetan war. Aber die Reglementierungen (hochnotwendig dort) nervten mich gehörig, die schwüle Hitze habe ich nicht vertragen und die Inseln waren mir zu entspannt. Schade, dass Ihr die Chico Tour auf Isabela nicht gemacht habt - eine ganz hübsche Vulkangegend. Jetzt schwanke ich mal weiter mit aufm Kreuzfahrtdampfer, mal sehen, was Ihr sonst noch so erlebt habt. Viele Grüße Elisabeth
in diesem Forum ist wohl der Südamerika-Virus ausgebrochen!
Ein super Reisebericht, den ich in den letzten Stunden von Anfang bis zum Ende gelesen habe! Ich bin zurzeit auch mit diesem Virus infiziert und organisiere gerade unsere Reise nach Patagonien + Osterinsel.
Zu der Höhenkrankheit kann ich aus meiner Erfahrung in Peru und Bolivien sagen, dass die langsame Aklimatisierung extrem wichtig ist und auch hilft. In jedem Hotel wurde beim Einchecken zuerst darüber informiert, wo die Sauerstoff-Flasche steht, dann erst wurde das Zimmer gezeigt, verrückt. 🙂
Coca-Blätter haben wir nicht probiert, aber Bekannte von uns sagten, dass sie nichts gebracht haben. Die Einheimischen dagegen sind fest überzeugt, dass sie gegen so ziemlich alles hilft. Mich würde interessieren, wie du den Coca-Tee nach Hause geschmuggelt hast. 🙂
Ich kann jetzt unmöglich jeden Punkt kommentieren, aber es scheint eine tolle und interessante Reise gewesen zu sein und ich kann mich den anderen nur anschließen: super Bericht, humorvoll geschrieben, gute Infos, Hammer-Fotos!