Elefanten-Management Botswana

103 Antworten · 18,3k Aufrufe · gestartet 04. März 2019 von travelNAMIBIA
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Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200604. März 2019 · #1
Zur Info.
📎 PRESSRELEASEBotswanaElephantManagementrevtext.pdf

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'115 Beiträge · seit 201004. März 2019 · #2
Danke Christian,
Der Streit dreht sich offensichtlich nun um die Aussage, dass Elefanten-Wilderei in Botswana im letzten Jahr stark am ansteigen ist. Was natürlich einem 'lift' des Jagdverbotes wiedersprechen würde. Die Statistik über die diversen Wildbestände sind sehr interessant. Bleiben wir bei den Elefanten: Etwa gleichviel wie vor 4 Jahren = das heisst Stagnation, resp. Rückgang wenn die Wilderei so weitergeht.
Gruss Rajang
90 Beiträge · seit 201805. März 2019 · #3
Das ist alles ein wenig ominös. Die Pressemitteilung wurde von Gail Potgieter verfasst. Die gehört laut Website aber weder zum Staff noch zum Executive Comitee der Namibian Chamber of Environment, noch hat sie da sonst eine erkennbare Position. Dafür ist sie omnipräsent bei jeder Online-Diskussion zur Trophäenjagd (und immer pro Trophäenjagd). Es würde mich sehr wundern, wenn sich alle Organisationen auf dieser Liste tatsächlich als Unterstützer der Trophäenjagd gelistet sehen wollen.

Die Regierung von Botswana hat versucht, Elephants without Borders die Veröffentlichung des Berichtes zur jüngsten Elefantenzählung in Botswana zu verbieten. Und aktuell versucht die Regierung von Botswana bis hoch zum Präsidenten alles, um Elephant without Borders und deren maßgeblichen Wissenschaftler Dr. Mike Chase zu diskreditieren. Jahrelang waren deren Zahlen quasi der Gold-Standard und wurden allgemein akzeptiert und verwendet. Nun soll das alles unseriös und Mist sein. Passt wohl nicht zur gewünschten Einführung der Trophäenjagd. Das weckt nicht gerade Vertrauen.

Ich weiß zu Botswana nicht so viel und es fällt mir schwer, da unter der neuen Regierung das "große Bild" zu sehen. Gesichert - weil öffentlich ausgelebt - ist eine mittlerweile tiefe Feindschaft zwischen dem aktuellen Präsidenten Masisi und dem vorherigen Präsidenten Khama und dass die sich gegenseitig bekämpfen. Teilweise entsteht der Eindruck, dass Masisi (wie Trump hinsichtlich Obama) einfach grundsätzlich alles rückgängig will, was Khama gemacht hat. Khama hat in Nationalparks für einen robusten Schutz gegen Wilderer gesorgt. Masisi hat wohl erst mal alle Ranger entwaffnet. Khama hat als einziger Präsident im südlichen Afrika die Regierung in Simbabwe kritisiert. Masisi geht nun auf Kuschelkurs mit Mnangagwa. Khama hat die Trophäenjagd verboten. Masisi will sie wieder einführen. Vielleicht täuscht dieser Eindruck auch? Ganz so mustergültig lief unter dem im Westen verehrten Khama auch nicht alles.

D.
zuletzt bearbeitet 05. März 2019
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200605. März 2019 · #4
Hi Dreamliner,
Die Pressemitteilung wurde von Gail Potgieter verfasst.
wie kommst Du darauf? Uns (d.h. den namibischen Medien) wurde die Pressemitteilung direkt von Namibian Chamber of Environment zugeschickt. Gail Potgieter ist laut Google Autorin bei "Africa Geographic" und anerkannte Experting für den Mensch-Wildtierkonflikt (https://africageographic.com/blog/author/gailpotgieter/).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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90 Beiträge · seit 201805. März 2019 · #5
In den Eigenschaften der von Dir eingestellten PDF-Datei steht Gail Potgieter als (einzige) Autorin drin. Gail Potgieter bezeichnet sich vor allem selbst als anerkannte Expertin für Human-Wildlife-Conflict. Sie ist auch nicht bei African Geographic angestellt. Im AG-Blog kann jeder veröffentlichen, der einen halbwegs lesbaren Artikel zusammengebastelt bekommt. Die Jouberts veröffentlichen da auch regelmäßig, was die Jagd-Befürworter ganz sicher nicht als Beleg für deren Kompetenz verstanden wissen wollen. Investigative Journalisten in Namibia, namentlich John Grobler, bezeichnen Gail Potgieter als "paid-for apologist".

D.
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200605. März 2019 · #6
In den Eigenschaften der von Dir eingestellten PDF-Datei steht Gail Potgieter als (einzige) Autorin drin.
die Autorin wird nicht erwähnt, sondern lediglich einen Link zu einem Artikel von ihr. Seltsam dann zu behaupten, dass sie die Pressemitteilung herausgegeben hat. Ich habe den Namen Gail Potgieter, bist Du ihn vorhin erwähntest, auch noch nie gehört. Sie scheint aber durchaus zweckmäßig gebildet und anerkannt zu sein: "Gail Potgieter has an MSc in zoology and is a specialist in human-predator conflict. She works with Namibian farmers to reduce their livestock losses to predators. With funding from the US Millennium Challenge Account she is working on a guard-dog breeding programme in the southern Kunene Region." (http://www.travelnewsnamibia.com/stories/featured-stories/kunene-region-local-knowledge-and-local-dogs/)

Beste Grüße
Christian
Subject: Namibian Chamber of Environment: PRESS RELEASE
Date: Mon, 4 Mar 2019 09:20:14 +0000
From: NCE Admin <admin@n-c-e.org>
To: undisclosed recipients

Dear members of the media,

Please find attached a press release from the Namibian Chamber of Environment regarding the recent news from Botswana about elephant management.

For your online versions of this release, could you please embed the link to the article mentioned here in the words: "this article". For print releases, refer to the article by its title - Opinion by human-wildlife conflict specialist: Botswana has found her voice about elephants - but will we listen? Published in the Africa Geographic blog.

Regards,

Henriette Krohne – Frey
Office Manager

18 Nachtigal Street, Ausspannplatz, Windhoek
PO Box 40723, Ausspannplatz, Windhoek, Namibia
Tel: +264 (0)61 240 140
NCE Mobile: +264 (0)81 162 5807
e-mail: admin@n-c-e.org
www.n-c-e.org
www.the-eis.com - Namibia's one-stop-shop for environmental information
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zuletzt bearbeitet 05. März 2019
90 Beiträge · seit 201805. März 2019 · #7
travelNAMIBIA schrieb:die Autorin wird nicht erwähnt, sondern lediglich einen Link zu einem Artikel von ihr. Seltsam dann zu behaupten, dass sie die Pressemitteilung herausgegeben hat.
Na, ich finde es seltsam, sich zu Dingen zu äußern, die man nicht richtig gelesen hat oder von denen man keine Ahnung hat. 😛 Ich schrieb doch ausdrücklich von den Eigenschaften des Dokumentes. Die kannst Du in den meisten PDF-Readern über einen Unterpunkt im Menü Datei abrufen.
screenshot.gif


D.
873 Beiträge · seit 201605. März 2019 · #8
Ich schrieb doch ausdrücklich von den Eigenschaften des Dokumentes.
Ich glaube, aus den Eigenschaften einer Datei auf den Autor zu schließen, ist sehr fehleranfällig. Nicht selten wird z.B. eine alte Datei als Vorlage für eine neue genommen und dabei bleiben die alten Eigenschaften - darunter z.B. der Name des Erst-Erstellers der Datei - unsichtbar im Hintergrund erhalten. Ich habe es schon erlebt, dass der Name eines EDV-Administrators in den Eigenschaften von Vorlagen abgespeichert war, den es seit Jahren nicht mehr gab. Manchmal werden so sogar (Teil-)Plagiate erkennbar.
Christoph
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
Themenstarter33,1k Beiträge · seit 200605. März 2019 · #9
OFF TOPIC
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Danke Christoph. Zudem ist es für die Information hier vollkommen egal (übrigens stehen im Original-Word-Dokument als Autoren: Gail Potgieter, Christopher Brown... ich hatte das doc zur Einstellung ins Forum in ein PDF umgewandelt... übrigens auch nicht mit Word 2016, wie die "Eigenschaften" einem verkaufen wollen).

Es ging mir lediglich um die Presseerklärung des NEC, die ich hier zum Thema eingestellt habe. Mittlerweile wird ja hier im Forum von einigen Leute alles in Frage gestellt. Da muss man sich fast schon rechtfertigen und erklären, wenn man schreibt, dass es aktuell sehr heiß und trocken ist 😉

Viele Grüße
Christian
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Gast05. März 2019 · #10
Für mich ist das alles sehr lehrreich und interessant, wie in Zeiten von www und sogenannter social media (die den Namen nicht immer verdienen, weil sie oft a- und unsozial sind) für ein Land so weitreichende Entscheidungen abgehandelt werden und wie Ungenauigkeiten, Halb- und Unwahrheiten ständig wiedergekäut werden, um Stimmung für die „gute Sache“ zu machen. Da wird lediglich von Trophäenjagdverbot gesprochen, obwohl auch die Subsistenzjagd verboten wurde, oder von der Entwaffnung der Ranger, obwohl eigentlich die mit Militärwaffen ausgerüstete „Privatarmee“ der Khamas (für die es keine rechtliche Bedeckung gab) aufgelöst wurde usw…oder wenn im Musterstaat Botswana, überwältigte und gefangene, Straftäter gleich an Ort und Stelle exekutiert werden, wird das als "robuste" oder "drakonische" Maßnahmen kommuniziert.
Auch sogenannte Qualitätsmedien sind mit von der Partie. Der öst. DerStandard lieferte gerade ein aktuelles Beispiel in Form eines Schmarrnartikels von Johannes Dietrich, der bei mir ein paar Sterne für Qualitätsjournalismus eingebüßt hat. Warum er so klug über die Korruption in Südafrika schreibt und dann Botswana als Musterstaat bezeichnet und die Khamas glorifiziert, weiß wohl nur er selber. Derartige Artikel und Desinformationen bauen einen gewaltigen Meinungs- und Erwartungsdruck in der internationalen Welt auf. In diesem Klima wird es Botswana sehr schwer fallen einen rationalen Umgang mit dem Problem der jetzigen und zukünftigen Elefantenpopulation zu finden. Die eingangs verlinkte Presseaussendung soll dem wohl etwas entgegenwirken und das ist mM in dieser Situation schon wichtig und richtig. Ich bin aber skeptisch, dass es was helfen wird. Der shitstorm im Netz wird gewaltig sein.
Es gibt wohl kein Land der Welt, das mit einem generellen Jagd- (in Botswana eigentlich Tötungs-)Verbot von Wildtieren leben kann*), aber von einem der ärmsten Länder der Welt wird das verlangt. Und das noch dazu bei Tieren mit 5t Gewicht, Tagesverbrauch von 200 kg pflanzlicher Nahrung und 100 Liter Wasser, und Nettobevölkerungszuwachs von 5 bis 10 % pro Jahr. Wie Botswana in den nächsten Jahrzehnten mit Letzterem leben soll, sagt kein Mensch. Über dieses Thema wurde hier ja schon seitenweise diskutiert, aber darüber schweigen die „sozialen“ Medien, so sozial sind sie nämlich nicht.
Werner
*) private konzessionierte Jagdfarmen ausgenommen.
zuletzt bearbeitet 05. März 2019
16,9k Beiträge · seit 201206. März 2019 · #11
Botswana am Scheideweg: Elefanten als Hundefutter? https://www.az.com.na/nachrichten/botswana-am-scheideweg-elefanten-als-hundefutter2019-03-06/

Während verschiedene Quellen einen Anstieg der Wilderei in Botswana bestätigen, denkt die Regierung des südafrikanischen Landes darüber nach, den Abschuss von Elefanten durch Großwildjäger und für die Tierfutter-Produktion zu erlauben. Als Grund nennt sie den wachsenden Konflikt zwischen Kleinbauern und Tieren.

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201207. März 2019 · #12
Wenn Naturschwärmer überschnappen: https://www.az.com.na/nachrichten/wenn-naturschwrmer-berschnappen2019-03-07/

Unsere Nachbarn in Botswana kriegen derzeit schwer mit ihrer ausufernden Elefantenpopulation. Und damit nich genug, die sind auch lärmenden Bambistreichlern in Europa und ebenso leicht den „bear huggers“ unter den Yankees ausgesetzt. Warum? ....

LG
Logi
348 Beiträge · seit 201108. März 2019 · #13
Gut geschrieben die Glosse und den Nagel auf den Kopf getroffen.☝️

Gruss Turi
Wenn man die Ruhe nicht in sich selbst findet, ist es umsonst, sie anderswo zu suchen.
Gast13. März 2019 · #14
der markierte Satz aus einem aktuellen Artikel bringt die Situation auf den Punkt
"....Although numerous state-protected areas exist, the majority of wildlife space lies outside of these. In Botswana, about 76% of elephants’ range is outside of state-protected areas. This range is just over 60% for the rest of Southern Africa, and it is in these rural areas that 63% of Africa’s poorest people live. They bear the costs of living with wildlife yet the rest of the world enjoys the bulk of the benefits...."
für den Rest siehe
https://mg.co.za/article/2019-03-13-00-botswanas-lifting-of-hunting-ban-will-protect-wildlife

Die Entschädigungen der Regierung für materielle Verluste und an Familien von Invaliden oder Getöteten sind, wenn überhaupt, gering, ist wohl Zeit für einen aus Touristenbeiträgen gespeisten Fonds für die Kompensation der durch Wildtiere Geschädigte....für z. B.: Kurz bevor die Online- Ngami Times (wohin? Facebook?) verschwunden ist, wurde berichtet, dass Elefanten eine Schule auseinander genommen haben, Dorf und Schüler terrorisierten, die Wasserversorgung beschädigt haben usw. Ich glaube es war eines der Etsha Dörfer.
zuletzt bearbeitet 13. März 2019
1'115 Beiträge · seit 201022. März 2019 · #15
Im neusten Newsletter von Africa Geograhic wird das Botswana Elefanten Problem nach meiner Ansicht recht gut dargestellt.

Die Zählung von Elefanten 2018 zeigte:
Nur 20% (25000) Elefanten halten sich in den Schutzzonen (Nationalparks, Game Reserve) auf,
In den WMA's (Wildlife Management Areas) sind 57% (rund 72000) Elefanten zu finden, das sind Gebiete wo auch die Bevölkerung lebt mit dem Wild zusammen (denke Khwai gehörte auch dazu).
Dann sind aber noch rund 22% (27000) Elefanten in den Gebieten wo Weideland und Farmen liegen - also wo sie eigentlich nicht gewünscht sind. In Theorie heisst das, wenn Leute und Elefanten schön im Weideland/Farmland verteilt wären, dann würde man zu jeder gegebenen Zeit auf 600m auf einen Elefanten treffen!

1992 wurde die Elefantenzahl in Botswana auf 55000 geschätzt - heute ist es das Doppelte. Die Bevölkerung hat natürlich wie überall nicht abgenommen, die Konflikte entsprechend zugenommen.
Der Tourist, der nach Botswana auf eine teure Safari kommt, will eigentlich nicht Elefanten in Kuherden sehen...... Und doch, ist das eben das Afrika von jeher.......

Hier der Link zu diesen Berichten: https://africageographic.com/blog/wildlife-vet-the-botswana-elephant-debate-is-actually-about-a-bigger-conservation-issue/?mc_cid=153755d1f5&mc_eid=4a900b3cb7

Gruss Rajang
Gast22. März 2019 · #16
Danke Rajang für den sehr lesenswerten Artikel.
Hier Karten zu den WMAs (Wildlife Management Areas) und die Bezeichnungen der Blöcke (Konzessionen)

Botswana-Land-Use-Classifications.jpg


Okavango_Delta-Concessions_All.jpg



Mit etwas googeln findest du erstere vielleicht in besserer Qualität. Was selten, auch nicht hier, erwähnt wird, ist dass in den Jagdkonzessionen ja viele Brunnen betrieben wurden, um jagdbares Wild „im Angebot“ zu halten. Mit dem Jagdverbot und dem Einstellen dieser Brunnen sind die Tiere dann massenhaft dorthin abgewandert, wo Wasser vorhanden ist, ob künstlich oder natürlich ist dabei egal.
Werner
Zeitreise: Mitte der 1970er Jahre war Ngamiland im Vergleich zu heute praktisch unbesiedelt, ohne geteerte Straße, Verkehr etc. Trotzdem waren am Lake Ngami (den es damals gerade wieder gab) oder Boteti weit und breit keine Elefanten oder –mist zu sehen. Die ersten Elefanten gab es etwa ab South Gate, aber nie in Zahlen wie heute. Elefanten im Camp gab es nicht, wenn sie kamen gingen sie auf den nächsten leeren Platz…. trotz massenhaft Zitrus, Obst und Gemüse im Gepäck. Kein Baum am Platz war geschält usw. usw.
zuletzt bearbeitet 23. März 2019
16,9k Beiträge · seit 201208. Mai 2019 · #19
„Mit einer Stimme sprechen“: Staatsoberhäupter diskutieren über einheitlichen Umgang mit Elefantenpopulation

https://www.az.com.na/nachrichten/mit-einer-stimme-sprechen2019-05-07/

Einheitlich die Elefantenpopulation im südlichen Afrika kontrollieren – so lautete die Vision des Kasane-Elefanten-Gipfels, zu dem gestern fünf Staatsoberhäupter der SADC-Region reisten. Auf dem Programm standen auch umstrittene Themen wie der Handel mit Elfenbein oder die Reduzierung der Elefantenzahl in Botswana.

LG
Logi
4'984 Beiträge · seit 201608. Mai 2019 · #20
BWgovernment
9 Std. ·
COMMUNIQUE - KASANE ELEPHANT SUMMIT

(07th May 2019) We the Heads of State for the countries comprising the Kavango –Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA – TFCA) convened at the Kasane Elephant Summit on the 07th May 2019. The Summit whose theme was “towards a common vision for management of our elephants” focused on the management of the shared KAZA elephant population.

The specific objectives of the Summit were to raise awareness on the current status of the African elephant in the southern African region; exchange of ideas on human-elephant conflict, illegal and legal trade; and reach agreement on concrete interventions to address the challenges posed.

We reflected on the status of the African elephants in the KAZA TFCA, and noted that while overall numbers have declined, it is evident from available data that countries such as Botswana and Zimbabwe have large populations. Namibian and Zambian populations are increasing while Angola has a small population.

We further noted that even as numbers continue to grow, human-elephant conflict is escalating in much of the elephant range due to competition for limited resources and the effects of climate change. The conflict is aggravated by inadequate local level participatory land use planning and conflicting land use policies. It was also recognised that communities are often not adequately empowered to deal with this conflict.

We note with concern the recent upsurge in illegal offtake of elephants on much of the African continent. If this state of affairs is allowed to continue unabated, it will pose a very real threat to the survival of this iconic species in much of its range.

We acknowledge that the African elephant has been the subject of much discussion in international fora such as the Convention on International Trade in Endangered Species of fauna and flora (CITES).

The conditions for trade in elephants and their parts and derivatives have been the subject of often acrimonious debate with onerous conditions being placed upon those countries whose elephant populations are currently on Appendix II.

Efforts by southern African elephant range states to sustainably manage their populations are subjected to constant media scrutiny which often does not take into consideration the aspirations of the KAZA range states.

We contend, however, that communities deserve to derive benefits from the sustainable utilisation of natural resources including elephants; particularly since they are the ones who bear the brunt of living side by side with these elephants.

In reaching agreement on the specific actions to be taken to manage the KAZA elephants, we recognized the principle of sovereign equality and territorial integrity of the respective partner states, acknowledged the variable state of readiness of KAZA partner states to adopt all resolutions and noted the uneven distribution and abundance of elephants across the KAZA landscape.

We resolved to:

i. Conduct transboundary coordinated and synchronized KAZA wide aerial surveys of elephant (and other wildlife populations) according to standardized methodologies to allow comparability across the KAZA landscape;

ii. Harmonise management of elephants as much as possible while taking into account national peculiarities and priorities;

iii. Provide for integrated land use planning and harmonisation of land use policies at KAZA level.

iiii. Provide incentives for communities to continue tolerating and coexisting with elephants;

v. Ensure that the management of elephants is adaptive;

vi. Standardize approaches to stockpile management;

vii. Improve regional collaboration on wildlife crime through implementation of the Southern African Development Community Law Enforcement and Anti- Poaching Strategy;

viii. Engage transit and destination countries to address issues of demand reduction for illegal ivory;

ix. Effectively engage the international community on matters related to elephant conservation and management, including lobbying for support for the proposals submitted by KAZA member states to CITES CoP 18;

(Anm.: es unterzeichnen Angola, Botswana, Namibia, Sambia, Simbabwe)
Quelle: fb BWgovernment

Gruß Gina