MKMK80Themenstarter66 Beiträge · seit 201628. Okt. 2018 · #1Hallo zusammen,
ich fliege nächste Woche nach Johannesburg und dann weiter über den Krüger und giriyondo nach mosambik. Ich hätte eine Frage. Eine bekannte meinte man sollte dringend wegen den Sandstrassen direkt bei der Grenze Luft aus den Reifen nehmen und bei der Ausfahrt in Mosambik wieder Luft rein.
Nun wollte ich fragen, ist das wirklich nötig? Wenn ja, wieviel bar sollten auf der Sandpiste im Reifen sein? Gibt es in giriyondo die Möglichkeit dies zu tun und bei der Ausfahrt in Mosambik ebenfalls die Möglichkeit wieder Luft rein zu pumpen?
Danke im voraus.
Viele Grüße
Michael
FSausS466 Beiträge · seit 201028. Okt. 2018 · #2Hallo Michael,
vom Krüger über Giriyondo nach Mosambik und weiter über Macia zur EN1 ( Küstenstrasse) ist alles Gravel bzw. später dann Teer.
Reifendruck senken daher nur eine Komfortfrage - Reifen mit reduziertem Druck federn komfortabler. Nötig ist das aber nicht...
Grüßle Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Leo1426 Beiträge · seit 201629. Sept. 2019 · #3Hallo
Wir planen diesen November über diesen Grenzübergang zu fahren.
Wo kann man nach der Grenze übernachten. z.B. Campsite, Gästehaus? Habt ihr dieses vorgebucht, da man ja scheinbar über die Grenze eine Buchung haben muss, oder was waren eure Erfahrungen?
Habt ihr vorher im Krüger noch übernachtet.
Gab es Kontrolle wegen Lebensmitteln?
Bin für jeden Tipp offen.
Gruss Sasch
FSausS466 Beiträge · seit 201030. Sept. 2019 · #4Hallo Sasch,
ja, die Nacht vorm Grenzübergang im KNP übernachten, z.B. Letaba oder Tsendze. Morgens dann möglichst früh los zur Grenze. Der Grenzübergang wird nur von wenigen Reisenden genutzt und man ist in max. 1h in Mosambik.
Stempel in den Visa unbedingt auf Richtigkeit (Datum!) prüfen - hier wird gerne geschlampt und man hat u.U. hinterher bei der Ausreise aus MOZ Probleme.
Je nach Reiseziel könnt ihr die Küste erreichen - z.B. Bilene. Wenn ihr weiter hoch wollt in den Norden, schafft ihr es auch leicht bis in die Hony Pot Lodge kurz vor XaiXai (noch vor der Brücke über dem Limpopo).
Ihr könnt aber auch am Massingir Dam bleiben (Aguia Pesqueira) - vorbuchen braucht ihr nichts...
Geld gibt's am ATM - finden sich an der Küstenstrasse.
Viel Spass in Mosambik!
Grüßle Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Gasse57 Beiträge · seit 201714. Juni 2020 · #5Hallo zusammen,
Ich bin im Moment am Planen einer Tour mit dem Mietwagen durch Südafrika und Mosambik und hätte dazu ein paar Fragen zu den Grenzübergängen.
Erster Grenzübertritt ist voraussichtlich, von Santa Lucia kommend, Kosi Bay im Süden.
Wir wollen bis Tofo. Zwischenstation soll entweder Maputo sein, oder irgendein Ort auf der weiteren Strecke nach Tofo. Am Stück, von Santa Lucia bis Tofo ist das denke ich nicht machbar? Für Tipps, was man einen halben Tag in Maputo machen kann oder irgendwelche anderen schönen Orte danach als Zwischenstation bin ich dankbar 😉
Auf dem Rückweg von Tofo wollen wir in den Krüger NP nach Südafrika.
Eigentlich hatte ich das Satara Rest Camp oder ein anderes in der Ecke als erste Station angedacht.
Meine Frage nun: Kann man bei Mapulanguene (MOZ) über die Grenze in den Krüger NP einfahren oder gibt es dort keinen offiziellen Grenzübergang? Ich sehe nur, dass auf Google Maps eine relativ große Straße (R800) zum Krüger NP führt.
Falls ein Übertritt dort nicht möglich ist, würden wir wohl auf die Grenze bei Giriyondo ausweichen.
Die Strecke von Tofo bis Mapulanguene bzw. Giriyondo ist auch zu viel für einen Tag, oder? Falls wir bei Giriyondo rüber gehen, würde ich den Massingir Damm als Tagesziel ins Auge nehmen.
Sind die Strecken alle mit einem normalen 2x4 Auto machbar?
Ich weiß, dass es teils sehr lange Strecken sind. Allerdings habe ich keine Probleme mit einem langen Fahrtag. Ich habe auch schon Erfahrung aus unserem ersten Afrika Urlaub in Namibia/Botswana 2017. Da bin ich z.B. ohne Problem an einem Tag von Maun bis Windhoek gefahren. Puffer war allerdings eingeplant, sodass ich nicht zwingend bis Windhoek hätte fahren müssen. Also ganz entspannt ohne Druck 😉
Ich freue mich auf eure Antworten und bedanke mich schon mal für eure Hilfe 🙂
Schönen Gruß
Gasse
GinaChris4'984 Beiträge · seit 201615. Juni 2020 · #6Hi Gasse,
du musst den Grenzübergang Giriyondo nehmen; bei Mapulanguene gibt es keinen.
Den Limpopo NP würde ich persönlich nicht ohne 4x4 befahren wollen.
Gruß Gina
Bonebreaker240 Beiträge · seit 201915. Juni 2020 · #7DIe Strecke Santa Lucia - Tofo ist ziemlich lang und wenn man kein Hardcore Fahrer ist, nicht in einem Tag machbar. Sind damal von Johannesburg nach Tofo und hatten zwei Zwischenübernachtungen, Eine bei Nelspruit (Südafrika) und eine in der Naara Eco Lodge in Chidenguele. DIese Lodge kann ich empfehlen, ist wirklich sehr schön. Zu Maputo kann ich nichts sagen, die Stadt haben wir damals bewußt umfahren.
Ob Mapulanguene offen ist, weiß ich nicht. Wir sind damals über Giriyondo in den Krüger. Auch für die Strecke Tofo - Giriyondo sollte man zwei Tage einplanen.
2x4 Fahrzeug: Eigentlich reicht es aus, die großen Straßen sind alle asphaltiert. Unser Reisebüro meinte damals auch wir bräuchten nicht unbedingt ein 4x4. Aber wir hatten damals immer Situationen, in denen ich heil froh war, dass wir eine 4x4 hatten, alleine schon wegen der Bodenfreiheit. Die Naara Eco Lodge ist nur mit 4x4 erreichbar, man kann sich aber von der Lodge in Chidenguele abholen lassen, wenn man die 4x4 Strecke nicht fahren kann.
Aber auch in Tofo waren 2016 die "Dorfstraßen" aus Sand, teilweise Tiefsand. Ich erinnere mich an einen netten Abend, wo wir beim Abendessen zuschauen durften, wie sich diverse Fahrzeuge festgefahren haben inkl. ihren Bemühungen da rauszukommen. Allerdings muss man als Touri mit den Wagen "nur" zur Unterkunft kommen und kann von dort Tofo zu Fuß erkunden.
Unsere Strecke von Chidenguele nach Giryondo war theoretisch asphaltiert, aber es gab Streckenabschnitte, da hat war der Asphalt da um die Schlaglöcher einzufassen. Einfach nicht fahrbahr. Wir sind dann neben der Straße gefahren, bzw es gab Umleitungen über Gravelroads.
Auf der anderen Seite fahren viele Einheimischen auch normale PKW und kommen auch irgendwie durch. Also ich selber würde wieder ein 4x4 nehmen. Allerdings ist mein Kenntnisstand von 2016.
Gasse57 Beiträge · seit 201715. Juni 2020 · #8Danke @Gina und @Bonebreaker für eure Antworten!
Das hilft mir schon mal sehr bei der Planung weiter. Werde somit den Übergang Giriyondo planen.
Sobald die Reiseplanung weiter fortgeschritten ist, werde ich denke ich auch einen eigenen Thread aufmachen, um evtl. Detailfragen zu stellen. Ist aber noch ein bisschen Zeit. Haben momentan Oktober 2021 im Auge.
Vom Auto her haben wir uns noch nicht festgelegt, aber schon mal gut, wenn es auch mit einem 2x4 möglich ist. Wunsch ist eigentlich ein 4x4 mit Dachzelt, kommt aber auch ein bisschen auf den Preis an. Ein SUV o.ä. mit genügend Bodenfreiheit wird es aber definitv.
Schönen Gruß
Gasse