travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200614. Aug. 2018 · #1Hi zusammen,
hat jemand aktuelel Infos bzgl. Visa-on-Arrival für Mosambik, speziell Pemba? Laut Hochkommissariat von Mosambik in Südafrika, was für Namibia zuständig wäre, ist es kein Problem mit dem VoA... es wird aber nicht empfohlen, da es lange dauern kann. Laut mosambikanischer Botschaft in Berlin ist kein Visa on Arrival möglich. Also bin ich genauso schlau wie zuvor 😉 Leider stellen die mosambikanischen Auslandsvertretungen auch nur Visa bei physischer Vorlage des Reisepasses (anders als z.B. Namibia) aus, so dass die Pässe dann über die Grenzen verschickt werden müssen. Und Namibier, anders als Südafrikaner, Botswaner etc sind eben nicht von der Visumspflicht befreit 🙁
Vielleicht helfen mir irgendwelche aktuellen Erfahrungen. 😕
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
fidel925 Beiträge · seit 201614. Aug. 2018 · #2Hallo,
über einschlägige Erfahrungen kann ich nicht berichten, jedoch über Rerchercheergebnisse. Ich habe die Frage kürzlich selbst ausführlich recherchiert und es scheint seit letztem Frühjahr eine Gesetzesänderung gegeben zu haben, wonach nunmehr grundsätzlich an nahezu allen Grenzübergängen VoA möglich ist. Es gibt eine Liste mit den Grenzübergängen, die zum damaligen Zeitpunkt dabei waren (ca. 40, u.a. Pemba Airport (siehe z.B.
hier) Die Informationen bei meiner primären Quelle (nicht der Link) wirkten sehr fundiert, es waren sogar die entsprechenden gesetzlichen Regelungen/Verordnungen verlinkt - leider finde ich das ganze trotz Suche im Moment nicht mehr. Auch bei Tripadvisor und DriveMoz scheint es aber einhellige Meinung zu sein, dass es insoweit keine Probleme mehr gibt - habe das in letzter Zeit ein wenig verfolgt. Wenn ich wieder über meine eigentliche Quelle stolpere, trage ich sie nach.
Viele Grüße
fidel
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200617. Aug. 2018 · #3Hi zusammen,
meine Ausgangsfrage hat sich erledigt. Namibier benötigen kein Visum mehr für Mosambik und andere bekommen es nun generell als Visa-on-Arrival.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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FIfiedi01124 Beiträge · seit 200624. Aug. 2018 · #4Hallo zusammen,
Ende Oktober werden wir mal wieder nach Mosambik einreisen und waren bisher sehr unsicher, ob wir das Visum bereits im Konsulat in Müchen oder vor Ort beantragen. Im Konsulat sagte man uns, dass wir das Visum schon ein Deutschland beantragen müssen, wir haben allerdings das Problem, dass wir keine Buchungsbestätigung unseres ersten Aufenthaltes in Mosambik haben, da wir nichts vorbuchen wollen.
Verstehen wir das nun richtig, das wir auf alle Fälle das Visum an der Grenze erhalten? Wir reisen über den Grenzübergang Mutare nach Mosambik.
Vielen herzlichen Dank für eine Antwort und viele Grüße
Alexandra und Rainer
fidel925 Beiträge · seit 201624. Aug. 2018 · #5Hallo,
hier sind die m.E. am besten belegten Informationen über VoA (das ist die oben angesprochene Primärquelle).
Die ganze Liste an Unterlagen, die auf der Seite des Münchner Konsulats steht, steht dort nicht. Vielmehr heißt es dort, dass u.a. keine Fotos erforderlich sind, sondern lediglich hinreichend Platz im Reisepass. Wenn weiterhin Bauchschmerzen bestehen, bleibt immer noch die Möglichkeit, sich (a) im Vorfeld ein Visum zu holen und hierfür eine Übernachtung zu buchen, die kostenlos storniert werden kann oder (b) eine Buchung tätigen, sie stornieren und die (nicht mehr aktuelle) Bestätigung mitnehmen für den Fall, dass danach gefragt wird.. Ob das ganze so rechtlich in Ordnung ist, kann man sicher kritisch sehen. Strenggenommen reist man mit diesen Tricks wohl illegal ein. Wichtig dürfte sein, dass du irgendwie nachweisen kannst, dass du nur Tourist bist und auch wieder verschwindest - was auch durch Rückflugticket o.ä. machbar sein dürfte. Wir selbst haben uns (als Nicht-Camper dieses Mal) dazu entschlossen, die Unterkünfte vorzubuchen - (a) um das von dir genannte Risiko auszuschließen und (b) weil Flexibilität zwar seine Vorteile hat, aber aus unserer Sicht für unseren aktuellen Urlaub nicht zwingend erforderlich ist. Ist halt eine Abwägungssache 😉
Aber wie bereits geschrieben: es scheint keinerlei aktuelle Berichte darüber zu geben, wo jmd. als Tourist an der Grenze ein Visum verweigert wurde. Wir werden es deshalb auch über VoA probieren.
Viele Grüße
fidel
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200624. Aug. 2018 · #6Hi zusammen,
von LAM und dem Konsulat in Kapstadt wurde mir bestätigt, das alle Reisenden für touristische Zwecke ein VoA für aktuell USD50 erhalten. Dies gilt für 44 Grenzübergänge, die auch hier genannt sind:
http://www.mozambicanhotels.com/tourist-information/mozambique-tourism-news/mozambique-government-announces-30-day-tourist-visas-now-available-at-borders-for-all-visitorsMir wurde auch von Mosambikanern (u.a. Hotels) gesagt, das die Botschaften gerne sagen, dass das Visum vorher beantragt werden muss, da sie auf die lokalen Einnahmen angewiesen sind.
Viele Grüße
Christian
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FSausS466 Beiträge · seit 201013. Sept. 2018 · #7Hallo,
die von Christian genannten 50USD kann ich nicht bestätigen - wir haben im Dezember 17 irgendwas zwischen 60 und 70USD bezahlt.
Die Höhe der Visagebühren richtet sich nach Nationalität...
Grüßle Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200613. Sept. 2018 · #8Hi Frank,
ich habe letzte Woche (nach Wochen) Bestätigungen des Moz Hochkommissariats in Pretoria sowie von LAM und dem größten Veranstalter in Moz bekommen: Visa-on-Arrival für alle Nationalitäten als Tourist bei Einreise an 44 Grenzübergängen/Flughäfen zu kaufen (in Maputo am Flughafen sogar per Kreditkarte): Preis immer US$50 (bis Mitte 2017 US$35). Sie geben aber auch den Hinweis, dass man darauf achten soll nicht übers Ohr gehauen zu werden. Vielleicht war das bei Euch der Fall 🙁
Aber ich kann dann erst im Mai aus eigener Erfahrung berichten. Ich habe aber nochmal im Tourismusportal von Moz auf Facebook nach deren aktuellen Gebühren-Erfahrungen gefragt.
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
P.S. Das ist eine Meldung aus Februar 2017. Vielleicht war genau das auch bei Euch das "Problem": The cost of the visa is 2.000 mtn which with the current exchange rate is about $30 USD however we have seen that borders are still charging up to $80USD if one does not have Mozambican currency. It is believed that double-entry entry visas will also be issued upon request at borders.
P.P.S. Mitte 2017: "UPDATE: Note that the current price for a border visa is $50 USD and allows two entries within 30 days"
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travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200613. Sept. 2018 · #9Hi Frank,
hier die Antwort:
"Price was officially announced 50 USD and no mention made to different nationalities (that would make no sense as none of the other permits are nationality-dependent)..."
Viele Grüße
Christian
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Riedfrosch1'335 Beiträge · seit 200613. Sept. 2018 · #10Ich befürchte, dass die Visakosten von den Grenzen selbst abhängen! Wie ist das zu erklären:
2017 haben wir an der Grenze von Malawi nach Mozambique (Zobue) 70 USD p.P. bezahlt.
2018 haben wir in Espungabera (Zimbabwe-Mozambique) 50 USD p.P. bezahlt.
Riedfrosch1'335 Beiträge · seit 200613. Sept. 2018 · #11Christian, Du weißt selbst, dass das was irgendwo steht nicht immer das ist, was vor Ort passiert.
Selbst wenn die oberen Behörden 50 USD angeben, dann kann es vor Ort doch zu Veränderungen kommen. Vielleicht weil
- zwischenzeitlich (vom Lesen bis zum Antrag an der Grenze 🤩 ) Zeit vergangen ist, in der die Gebühren angehoben wurden (Ja so wollte man mir das mal erklären)
- veraltete Gebühren noch nicht "erneuert" wurden
- die Vereinheitlichung des Gebührenkatalogs irgendwo hakt ... oder bewusst ignoriert wird ...
That´s Africa!
travelNAMIBIAThemenstarter33,1k Beiträge · seit 200613. Sept. 2018 · #12Ich habe gerade noch von einem großen Reiseveranstalter in Mosambik folgendes zum Thema erhalten:
"Its $50 but I've heard cases of Pemba airport ripping visitors off. Its definitely $50 WHATEVER nationality non-SADC"
Es ist also praktisch wohl so wie Riedfrosch ("oder bewusst ignoriert wird ...") schreibt.
@Frank: Waren Deine 60-70 USD in Pemba?
Viele Grüße
Christian
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FIfiedi01124 Beiträge · seit 200625. Nov. 2018 · #13Hallo zusammen,
nachfolgend unsere Erfahrungen an der Grenze zwischen Zimbabwe und Mosambik (Mutare/Machupunda) zwecks Visa-Erteilung:
Der Grenzbeamte war sehr ungehalten, warum wir uns kein Visa in Deutschland besorgt hatten. Wir antworteten, dass dies nicht möglich war, da wir keine feste Reservierung in Mosambik hatten.
Eine 2. Grenzbeamter kam hinzu, allgemeines Rätsel raten. Nun gut, man müsse die Visa-Anträge suchen.
Wir warteten 30 Minuten, dann kam ein 3. - wohl höherer- Grenzbeamter und langte unter die Tresen und holte die Visa-Anträge hervor. Die 30 Minuten Wartezeit waren wohl "Strafe" dafür, dass wir nicht schon ein Visa hatten.
Dann ging alles relativ schnell, wir füllten den Antrag aus, dann wurden wir in einem separaten Raum geführt, ein Bild wurde gemacht, die Fingerabdrücke genommen und das Visa erstellt. Letztes Problem war ein Papierstau im Drucker, aber auch dieser wurde schließlich behoben.
Das Visa kostete 50 USD, wir brauchten insgesamt ca. 90 Minuten. Wenn wir das Visa schon gehabt hätten, wären wir wohl in 10 Minuten fertig gewesen.
Fazit: Wer Zeit, Geduld und gute Nerven hat, kann sich das Visa auch an der Grenze ausstellen lassen.
Viele Grüße
Alexandra und Rainer
ALAlina142 Beiträge · seit 200614. Jan. 2019 · #14Hallo, liebe Fomis,
ich habe gerade auf der Website der Mosambikanischen Botschaft gesehen, dass die Visagebühren
für ein Einfach Visum nun 100,00 Euro kostet
LG
Alina
FSausS466 Beiträge · seit 201020. Feb. 2019 · #15Hallo,
auch wenn die Grenzer auf Mosambikseite nicht sonderlich freundlich sind, gar mürrisch erscheinen - Visa gibt's an der Grenze bei der Einreise - nicht einschüchtern lassen!
Wir haben 50US$ pro Nase gezahlt für das einfache 30Tage Visum - das war am 11.1.19
Zu beachten ist, dass dieses "Grenzvisum" im Land nicht verlängert werden kann - nur das von einer Botschaft ausgestellte Visum kann im Land verlängert werden, z.B. in Maxixe.
Lg Frank
immer wieder gern im südlichen Afrika unterwegs...
Rauhhaarbracke197 Beiträge · seit 200702. Apr. 2019 · #16Guten Morgen,
ich wollte mal fragen, ob jemand weiß, ob die Visa-Gebühren vor Ort nur in US Dollar bezahlt werden können.
Wir werden am Flughafen Vilancolus einreisen.
Gruß
Alex
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
fidel925 Beiträge · seit 201602. Apr. 2019 · #17Ich kann nur für Giriyondo sprechen: Dort wären Euro, Rand, Meticals und Dollar möglich gewesen. Muss aber zumindest bei Euro und Dollar passend sein. Und der Euro Betrag war so hoch, dass Dollar günstiger war (und wir hatten schließlich genau dafür Dollar dabei)
swisschees1'715 Beiträge · seit 200602. Apr. 2019 · #18Seit 2017 werden (sollte) das Visa auch an den meisten Grenzeübergänge ausgestellt weden. Wir machten das damals in Punto Doro problemlos allerdings für US$ 65.
Gruss Emanuel
Rauhhaarbracke197 Beiträge · seit 200702. Apr. 2019 · #19Servus zusammen,
vielen Dank für die schnellen Antworten! Dann gehe ich doch mal davon aus, dass man am Flughafen in Vilancolus auch mit Euro bzw. Rand bezahlen kann. Sonst müßten wir extra Dollar mitnehmen. 🙁
Aber irgendwie kostet das Visum überall was anderes! 😮
Gruß
Alex
1 x Kenia, 2 x Tansania, 2 x Südafrika, 5 x Botswana, 6 x Namibia
fidel925 Beiträge · seit 201602. Apr. 2019 · #20Hallo,
auf die Zahlbarkeit mit Rand würde ich mich am Flughafen nicht verlassen. Das ist ja keine Grenzestation zu Südafrika. Es gibt meines Wissens nur einen offiziellen Kurs für das VoA und das sind die 50 USD. Alles andere sind wohl rechtlich nicht begründete Aufschläge, die Unwissen / Unsicherheit ausnutzen. Umrechnungskurse in andere Währungen sind wohl nach Gusto des Beamten.. Ich würde mir den Ärger sparen und einfach ein paar Dollar bei der Bank bestellen. Kann man schließlich häufig irgendwo gebrauchen.
Viele Grüße
fidel