Planung Namibia/Botswana im Juli/August 2019!

16 Antworten · 4'298 Aufrufe · gestartet 28. Juni 2018 von Günthis
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Themenstarter6 Beiträge · seit 201828. Juni 2018 · #1
Hallo,
erstmal möchte ich mich/uns kurz vorstellen. Wir sind eine 4-köpfige Familie (2EW + 2 Jungs 5 und 9 Jahre alt) , waren schon zs. mit dem Wohnmobil oder auch mal Zelt unterwegs z.B in USA, Kanada, Schweden, Norwegen. Nun steht Afrika, bzw. Namibia/Botswana auf dem Plan. Wir haben vor, nächstes Jahr für knapp 5 Wochen diese beiden Länder zu bereisen (im Juli/August wegen der Ferien). :o)

Wir wollen mit einem Toyota Hillux und 2 Dachzelten fahren und ab und zu auch mal in einer "festen" Unterkunft nächtigen!

Ich lese hier schon sehr viel mit und wollte nun auch mal meine Route aufzeigen. Ist diese so entspannt zu fahren und gut machbar?
Sind diese Unterkünfte gut oder gibt es evtl. Änderungspotential?
Gibt es spezielle Empfehlungen für Unternehmungen bei den genannten Camps?
Von Kasane aus wollen wir gern einen Tagesausflug zu den Vic Falls machen. (Gibts es Anbieterempfehlugen evtl.?)
Lohnt sich ein Rundflug über das Delta ab Maun? Ist das mit Kindern möglich?
Hach soviele Fragen, die mir im Kopf herum schwirren. Sind bestimmt noch viele bis zur Abreise.
Hier aber erstmal die Route :o)

Tag 1 Windhoek (Übernachtung in dem Windhoek Gardens Guesthouse )
Tag 2+3 Fahrt in die Kalahari (CAMPING bei der Bagatelle Kalahari Game Ranch)
Tag 4+5 Sesriem ( CAMPING bei den Sesriem Campsites )
Tag 6+7+8 Swakopmund (Übernachtung im Orange House Guesthouse)
Tag 9+10 Fahrt in die Erongoberge (CAMPING bei der Omandumba Gästefarm)
Tag 11+12 Fahrt in das Damaraland (CAMPING bei dem Madisa Camp)
Tag 13 Fahrt zur Westseite des Etosha National Parks (CAMPING bei den Olifantsrus Campsites)
Tag 14+15 Fahrt quer durch den Etosha National Park zum zentralen Teil des Parks (CAMPING bei den Okaukuejo Campsites)
Tag 16 Fahrt quer durch den Etosha National Park zur Ostseite des Parks ( CAMPING bei den Onguma Tamboti Campsites )
Tag 17 Fahrt nach Rundu ( CAMPING bei der Hakusembe River Lodge)
Tag 18+19 Fahrt in Richtung Divundu/Bagani ( Übernachtung bei der Mobola Lodge )
Tag 20+21 Fahrt den Caprivistreiffen entlang zur Namushasha River Lodge ( CAMPING bei der Namushasha River Lodge)
Tag 22+23+24 Fahrt via dem Ngoma Grenzposten nach Kasane Botswana ( Übernachtung bei den Chobe River Cottages)
Tag 25 Fahrt in Richtung Nata ( CAMPING bei der Elephant Sands Lodge)
Tag 26+27 Fahrt zum Tiaan's Camp ( CAMPING bei dem Tiaan's Camp)
Tag 28+29 Fahrt nach Maun (Übernachtung bei dem Discovery B&B )
Tag 30 Fahrt in Richtung Ghanzi ( CAMPING bei der Tautona Lodge)
Tag 31+32 Fahrt via Buitepos zurück nach Namibia in Richtung Windhoek. (Übernachtung bei der Okambara Elephant Lodge)
Tag 33 Abgabe des Mietwagens und Transfer zum Internationalen Flughafen
Abflug

Vielen Dank schonmal..
vG PENK
2'192 Beiträge · seit 201628. Juni 2018 · #2
Hallo,

5 Wochen Zeit, das ist mal toll.

ich kenne die Tour bis Tag 16 und dann wieder ab der Okambara Farm. Wir sind die Tour ähnlich gefahren und bis zum Tag 16 finde ich Tour prima. Tag 16 Etosha Ost wären 2 Nächte ganz nett. Ich finde 1-Nacht-Stops nicht so schön.

Okambara ist für Kinder und zum Abschluß toll. Allerdings könnt Ihr von Okambara direkt zum Flughafen fahren, den Tag 33 könnt Ihr Euch somit meines Erachtens sparen. Diesen würde ich dann in Ethosha Ost anhängen. Außer Euer Flieger geht schon vormittags, was aber ungewöhnlich wäre.

LG

Gabi
10.2023 Gardenroute // 03.2023 Namibia // 03.2022 Swakop, Etosha und Damaraland // 08:2021 Uganda // 01.2021: Caprivi // 10.2020: Etosha pur // 04.2019: KTP, Tok Tokkie Trail und Sossusvlei // 06.2018: Swakopmund und Etosha // 08.2017: Kalahari, KTP, Fish River, Soussusvlei, Swakopmund // 04.2016: Gardenroute
33,1k Beiträge · seit 200628. Juni 2018 · #3
Hi PENK,

willkommen im Forum.
Die Tour ist so prima machbar. Ich persönlich würde mir den ganzen "Maun-Abstecher" sparen und die gewonnenen Nächte in den Caprivi (mit Chobe, wenn es denn sein muss ;-)) und hier und dort noch eine Nacht investieren. Aber so ist die Route eben auch gut machbar!

Viele Grüße
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
8'057 Beiträge · seit 200828. Juni 2018 · #4
Hi Penk,

Mir gefällt die Tour im Gross und Ganzem auch. 🙂

Maun würde ich aber auch weglassen...... 😎

Es grüsst
Annick
Südafrika 2014 http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/281763-miam-miam-und-mamamia.html Namibia 2014 [http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283810/-die-frenchies-in-namibia.html] Tansania 2015 [http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285247-tansania-auf-jeden-fall-wieder.html] Uganda/Ruanda 2015 {http://namibia-forum.ch/forum/160-diverses/286948-uga,html} Tanzania 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/158-diverses/288428-rei,html} Südafrika/Simbabwe 2016 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/290185.html} Südafrika Garden Road 2018 {http://namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/295032-the-garden-road-ein-bisschen-anders.html Malawi 2018{http://namibia-forum.ch/forum/154-diverses/296097-reisebericht-malawi-august-2018.html}
26 Beiträge · seit 201628. Juni 2018 · #5
Hallo Penk,
ich schließe mich gerne den positiven Bewertungen der anderen Forumsmitglieder an. Ich kenne die Unterkünfte ( Tag 2,3,4,5,10,19,20,21,26,27 ) und kann sie alle ausnahmslos weiterempfehlen. Maun als Ort ist nicht wirklich interessant. Ich bin aber der Meinung, dass ein Rundflug über das Delta immer eine Überlegung wert ist. Ein wenig stressiger, aber durchaus machbar wäre auch ein Tagesausflug in den Moremi NP. Wir sind von Maun über South Gate bis 3rd Bridge und wieder zurück an einem Tag gefahren. Ich weiß allerdings nicht wie die Befahrbarkeit der Wege zu dieser Zeit aussieht. Ansonsten kann man nach einem Rundflug oder ein Tagestour noch in Marc's Eatery gut essen ( wenn der abends auf hat ) oder wunderbar an der Old Bridge sitzen und ein Gläschen trinken.
Auf jeden Fall wird das eine tolle Tour !
Herzliche Grüße ! Uwe
zuletzt bearbeitet 29. Juni 2018
Themenstarter6 Beiträge · seit 201829. Juni 2018 · #6
Hallo,
und vielen Dank schonmal für eure Antworten.
Ich bin schonmal sehr froh, dass eure Antworten in die positive Richtung gehen. Da ist man schon etwas entspannter bei der Planung! 🙂
Wenn wir Maun auslassen würden, wo wäre dann evtl. die Alternative Route?
Einen Ausflug in den Moremi hatte ich evtl. angedacht, deswegen der Stop in Maun.
Würdet Ihr, falls wir einen Rundflug übers Delta planen, schon von zu Hause aus buchen oder gibt es vor Ort gute (günstige) Anbieter, die empfohlen werden können.
Ist es sonst auch empfehlenswert, Ausflüge (z.B. Vic Falls) schon zu buchen, da wir in der Hauptreisezeit unterwegs sein werden??

Noch eine andere Frage: Ist es empfehlenswert unsere eigenen Daunenschlafsäcke mitzunehmen, da es ja nachts im Zelt kalt werden kann oder lieber vor Ort noch etwas dazu zu kaufen?
Gibt es in Windhoek einen guten Campingausstatter?

vG
26 Beiträge · seit 201629. Juni 2018 · #7
Hallo Penk,

es gibt einige lokale Fluggesellschaften die ihre Büros direkt am Flughafen in Maun haben und diese Rundflüge anbieten. Manchmal muss man aber ein bis zwei Tage auf einen Flug warten ( Hauptsaison ) Das wäre bei nur zwei Tagen Aufenthalt in Maun knapp. Daher würde ich vorher reservieren. Wenn hier im Forum niemand eine Empfehlung hat, schreib mir eine kure mail. Ich erkundige mich dann bei Freunden in Maun.

Wir haben von Kasane aus einen Tagesausflug zu den VicFalls mit der Agentur Big Sam ( http://www.bigsamhubber.co.bw ) unternommen. Einen Tag später noch einen Boat Trip auf dem Chobe. Beides war gut organisiert und relativ preiswert. Über die o.a. Internetseite kann du das ja vielleicht schon im Vorfeld organisieren.
Wir hatten unsere eigenen Schlafsäcke dabei und werden sie auch bei der nächsten Tour wieder mitnehmen.

Herzliche Grüße
Uwe
137 Beiträge · seit 201701. Juli 2018 · #8
Von den Unterkünften kenne ich drei

Bagatelle Camp hat uns ausgesprochen gut gefallen. Wir waren dort leider nur einen Tag. Würde ich auch gern zwei Tage verbringen.

Sesriem ist gut.

Olifantrus hat uns nicht 100 % gefallen. Die Plätze und das Wasseloch sind schön. Gar nicht gefallen hat uns dass das Wasser in der gesamten Sanitäranlage über Nacht abgesperrt wurde (Generator aus). Genauso das Licht auf dem gesamtem Platz (nicht weiter schlimm). Der Generator wurde erst um 7 Uhr wieder angestellt. Da hatten einige das Camp schon verlassen oder waren kurz davor. Ohne Dusche.... Vorallen die Toiletten ohne Spühlung 🤢 p
zuletzt bearbeitet 01. Juli 2018
Themenstarter6 Beiträge · seit 201801. Juli 2018 · #9
@Uwe
danke für die Infos..werde mich auf der Seite mal umschauen, zwecks der Ausflüge..
Denke auch dass es besser ist, wenn wir was vorbuchen zur HS in Maun..ein Rundflug wäre für uns 4 sicher ein Highlight!
Und Schlafsäcke werden wir dann wohl auch besser einpacken.

vG
831 Beiträge · seit 200907. Aug. 2018 · #10
Hallo Penk,
eine schöne Route habt Ihr geplant.
Wichtig ist, zumindest wenn ich eine Reise plane, wo kaufe ich Futter ein. Speziell bei Reisen mit Kindern ist das nicht unwichtig. Und für Wasserkanister von 5 Litern hat man in der Regel nur begrenzt Platz. Darum scheint mir die Idee, nach Maun zu fahren, nicht so dumm.
Auf die Versorgungslage in Nata und Gweta würde ich mich nie verlassen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung wünscht
Marga
151 Beiträge · seit 201618. Aug. 2018 · #11
Hallo zusammen
ich hätte folgende Tipps, Erfahrungen für Euch:
-Elephant Sands waren wir gerade und leider eher enttäuscht. Steppenartige Campsite ohne Schatten, relativ eng für afrikanische Verhältnisse. Und das Wasserloch für die Elefanten ist unterdessen ringsum von Chalets umgeben mit einem schmalen Zugang zum Wasser für die Tiere.
-Tiaans, sehr schön und von dort ist man mit der Fähre in 5 Minuten im Park. Unbedingt flussaufwärts fahren und dann nach etwa 8km ins Flussbett runter, dort gibts sehr viele Tiere, auch viele Elefanten.
-Air Shakawe in Maun ist ein Anbieter von Rundflügen.
-Falls Ihr es Euch einrichten könnt, würde ich unbedingt zwei bis drei Tage in der Central Kalahari machen. Z.B. von Tiaans aus und dann ohne Maun nach Ganzi mit zwei Nächten auf einem der ganz wilden Camps im Park. Z.B. Sunday Pan und dann Motopi Pan. Da erleben Eure Jungs wie es wirklich out in the wild ist, ohne Zaun, die nächste Campsite 2-3 km entfernt. Hat auch gute Wasserlöcher für Wildbeobachtungen und kaum Leute. Unserem 12-jährigen hats da seehr gefallen.
-Nata: Es hat dort zwei grosse Tankstellen. Zumindest Wasser kann man da gut kaufen aber auch anderes. Sehe ich nicht so heikel.
-Alternativ könntet ihr von Nata auch via Kubu Island (1 Nacht) ins Tiaans fahren.
Themenstarter6 Beiträge · seit 201827. Aug. 2018 · #12
Welche Alternative gäbe es anstelle von Elephant Sands in der Nähe evtl ?
Themenstarter6 Beiträge · seit 201827. Aug. 2018 · #13
Hallo und danke schonmal für all eure Hinweise..
werde mich jetzt mal wieder intensiver beschäftigen, da nun der letzte Urlaub vorbei ist, und ich mich jetzt mehr mit Namibia beschäftigen kann.
Flüge werde ich dann demnächst auch buchen..was denkt Ihr zwecks den Flügen..noch warten mit der Buchung oder jetzt schon zugreifen?
873 Beiträge · seit 201627. Aug. 2018 · #14
Habe ich mich auch gefragt. Ergebnis: beobachten, vergleichen, zuschlagen.
Meine Erfahrungen:

Es gibt sicher auch langfristige Preisänderungen und Erfahrungswerte ("6 - 8 Wochen vor dem Start ist es am günstigsten").
Derzeit fehlt für die 'weit entfernte' Sommersaison 2019 noch die Konkurrenz von Condor und Eurowings, da deren Sommerflugpläne noch nicht da sind.
Wir haben aber Auto und Unterkünfte schon weitgehend gebucht gehabt und wollten es nicht drauf ankommen lassen, zu lange zu warten.
Extrem interessant fand ich es, wie groß schon innerhalb der letzten drei Wochen die Schwankungen und Unterschiede zwischen verschiedenen Buchungswegen waren. Wir haben dann zugeschlagen, als es uns besonders attraktiv schien.
Ich habe fast immer nur nach dem klassischen Nonstop Air-Namibia-Flug geschaut plus/minus einen Tag bei Abflug und Rückflug. Die Spanne ging allein innerhalb der letzten drei Wochen zwischen 600 und 930 Euro.
Bei uns NICHT geholfen haben übrigens diese Buchungsportale, die so eifrig Werbung machen (Opodo, Swoodo, Trivago, Check24 etc.). Die waren immer deutlich deutlich teurer.
Nah dran am unteren Ende war manchmal die ADAC-Flüge-Seite.
Die größten Abweichungen nach unten habe ich auf der original Air-Namibia-Seite erlebt, wenn man dort Hin-und Zurück- einzeln als One-Way-Flug abgefragt hat. Interessant ist insbesondere die Funktion, sich über einen Monat die jeweiligen Tagespreise anschauen zu können. Die Werte ändern sich fast täglich rauf UND runter.
NAM 09/2017 mit Galerie NAM 07/2019 mit Galerie NAM 08/2021 mit Galerie Südafrika 08/2023 mit Galerie NAM 08/2025 mit Galerie
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2018
259 Beiträge · seit 200704. Sept. 2018 · #15
Hallo,
da wir gerade auch NAM/BWA für August 2019 planen habe ich eine Frage zu Deinen geplanten Übernachtungen in BWA: Du schreibst oft "bei" der xy-Lodge. Wenn ich dann auf die Webseite der entsprechenden Lodge gehe find ich die Campsite nicht, sondern nur die Preise für die Lodge. Wie hast Du die gebucht, direkt oder über einen Veranstalter?

Grüße aus Ludwigsburg
Jochen
************************************************************************ Susi, Jochen & Vincent in Namibia 2026 NAM-BWA-2019 Susi, Jochen, Vincent & Nick in Namibia 2009 Susi & Jochen in Namibia 2007 ************************************************************************
569 Beiträge · seit 201304. Sept. 2018 · #16
Hallo Jochen,

sofern auf der homepage der jeweiligen Lodge keine ausgewiesenen Preise und Verfügbarkeiten für die Campsites angegeben sind, einfach über die dort angegebene Reservierungs-/ Kontakt-Email anfragen. Diverse Lodges weisen Campsites im Internet nicht separat aus, auch wenn solche vorhanden sind. Dürfte wohl daran liegen, dass das vordergründige Interesse bei der Vermietung der teureren Zimmer/ eingerichteten Zelte liegt, was ja auch ok ist.

Im Zweifel bekommst Du dann von denen auch gleich sämtliche Unterlagen/ Formulare zugemailt, welche Du für die Buchung der Campsites benötigst. Sofern auf der hompage keine weiteren Angaben vorhanden sind, ist einzig tricky dann zu recherchieren, OB die jeweilige Lodge überhaupt Campsites zur Verfügung stellt. Aber auch hier: kurze Email raus, meiner Erfahrung nach antworten alle binnen weniger Stunden/ Tage.

LG Mogambo 🙂
Themenstarter6 Beiträge · seit 201804. Sept. 2018 · #17
Hallo Jochen,

habe diese Campsites über einen Veranstalter gebucht. Denke allein hätte ich diese auch nicht wirklich entdeckt.