DEdenro83Themenstarter4 Beiträge · seit 201810. März 2018 · Nabend zusammen,
unser Traum wäre, nächstes Jahr in Namibia Urlaub zu machen.
Wir haben 2 Kids, die zu diesem Zeitpunkt 3,5 Jahre und 5 Jahre wären.
Leider sind die Preise ja echt stolz.
Kennt jemand einen guten Insider oder wie bucht ihr das ganze immer? Bin noch hin und hergerissen, einerseits ist es sicherlich günstiger die Flüge und Anlagen selbst zu buchen, anderseits ist so eine Tour sicherlich für das erste mal angenehmer, oder? Habe bei der eigenen Buchung so meine Bedenken das wir nachher vieles verpassen oder die falschen Touren buchen.
Was schätzt ihr, muss man für die erste Tour (ca. 12-16 Tage pro Nase inkl. Flug bezahlen? Welche Erfahrungswerte habt ihr da? Logisch, es gibt von bis... ich denke wie gesagt, eher an einer Einsteigertour, damit wir das Land erstmal kennenlernen können. 🙂
Vielen Dank vorab!
Dennis
YAyanjep1’014 Beiträge · seit 201610. März 2018 · Schau Dir mal bei fertigen Touren / Gruppenreisen an, was da an Kilometern runtergeschrubbt wird. Möchtet ihr wirklich auf Gravelroads 490 Kilometer weit "wann sind wir endlich da" hören? An Sehenswürdigkeiten schnell raus aus dem Tourbus, ein, zwei Fotos und weiter bis zur Lodge, Abendessen und Morgens wird wieder zusammengetrieben.... "Fertige" Mietwagenrundreisen, zusammengestellt von diversen Anbietern sind nicht viel besser, was das angeht.
Mein tip, wenn ihr euch nicht selbst eine Tour zusammenstellen wollt: Keine fertige Reise "von der Stange" buchen, die sind nicht für Familien mit Kindern ausgelegt sondern darauf, soviele "highlights" wie möglich in so wenig Tage wie irgend geht zu quetschen. Laßt euch eine individuelle Reise zusammenstellen. Bwana Tucke Tucke oder andere spezialisierte Anbieter könnten dabei hilfreich sein. Bei zwei Kindern in dem Alter dürfte kaum Luft da sein, alles selber zu planen und zu buchen 😗
Yanjep
DEdenro83Themenstarter4 Beiträge · seit 201810. März 2018 · Hi Yanjep,
vielen Dank für deine Antwort und deine Tipps.
Ich gebe dir absolut recht, in dem Alter wie die Kinder sind, machen so lange Touren keinen Sinn.
Bwana Tucke Tucke schau ich mir mal an, hört sich gut an. Denke auch, weniger ist mehr und für die erste Reise nach Namibia wird es so oder so ein Highlight sein.
BikeAfrica7’328 Beiträge · seit 200610. März 2018 · Hallo Dennis,
zu welcher Jahreszeit wollt ihr denn unterwegs sein und wollt ihr nur feste Unterkünfte oder auch campen?
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Logi16,9k Beiträge · seit 201210. März 2018 · .
DEdenro83Themenstarter4 Beiträge · seit 201810. März 2018 · Hallo Wolfgang,
die Kinder sind noch im Kindergarten, daher recht flexibel.
Sowohl als auch... campen muss sein. 🙂
DEdenro83Themenstarter4 Beiträge · seit 201810. März 2018 · Hi Logi,
vielen Dank für die Hinweis. Schau ich mir direkt mal an 🙂
Blende18.21’180 Beiträge · seit 201711. März 2018 · Da wir ja eine Woche mit Freunden unterwegs waren die mit Kindern campen waren, ein paar Anregungen zu dem Thema. Die beiden waren 1,5 und 4. Das sind so unsere Beobachtungen, bzw. deren Erfahrungsberichte.
1.) wenn ihr campen wollt braucht ihr auch ein entsprechendes Fahrzeug, das dann auch teurer ist, dafür ist Camping wiederum sehr günstig, ihr solltet dann also in diese Richtung denken
2.) zwischendurch mal im Bett schlafen, nettes Gästehaus mit Frühstück
3.) ihr MÜSST auch das ein oder andere weglassen, vermutlich den Süden. Tiere und Aktion sind für die Knder wichtiger (Beispiel Sossusvlei, eigentlich ein Muss, aber eure Kinder werdet ihr da eher hinschleppen. Landschaft verstehen die beiden einfach noch nicht)
4.) Sorgt für Pools! - Egal ob Campsites, Lodges oder Gästehäuser. Wenn man nach der Fahrt im Pool planschen kann, dann seid ihr schon zu 60-70% save für den Tag
5.) Swakopmund ist ein Muss für euch. Viele tolle Touren, gerade auch für die Kinder. (z.B. Close-Up Safaris // kleine Tour mit 1 Auto und maximal 6 Gästen. Marius spricht deutsch, seine Familie lebt in Berlin... sie sind auf Kinder eingestellt)
6.) Etosha will man nun mal hin, ich denke das ist bei euch nicht anders und die vielen Tiere sind auch für die Kinder toll. Plant aber bei Safaris kleinere Touren ein und keine Tagesfüllende Tour durch den Park. Aussteigen ist dort nur selten möglich.
7.) Gut ist, dass die beiden sich schon alleine beschäftigen können. Ihr habt beim Camping auch einiges zu tun. Unsere Freunde sagten uns nach der Reise, dass die Zeit mit uns wesentlich entspannter war, da die Kinder halt auch mal beschäftigt waren. (galt da natürlich in erster Linie für die 1,5 jährige die immer Aufmerksamkeit brauchte)
Gruß,
Robin
BikeAfrica7’328 Beiträge · seit 200611. März 2018 · Blende18.2 schrieb:
3.) ihr MÜSST auch das ein oder andere weglassen, vermutlich den Süden. Tiere und Aktion sind für die Knder wichtiger (Beispiel Sossusvlei, eigentlich ein Muss, aber eure Kinder werdet ihr da eher hinschleppen. Landschaft verstehen die beiden einfach noch nicht)
... dem stimme ich zu, aber wenn das Sossusvlei trotzdem auf der Route steht (es ist halt nunmal eine absolutes Highlight), dann unbedingt wegen der Kinder in Solitaire einen Stopp machen. Dort kommen die Webervögel bis an den Teller, wenn man bei der Bäckerei eine Kaffeepause macht und es gibt neugierige Erdhörnchen, die auch ganz nah rankommen.
Auf dem Rückweg kommt man wieder dort vorbei und könnte auf dem Weg nach Swakopmund bei Rostock Ritz übernachten.
Dort ist ein Pool direkt neben der Terasse mit Blick in die Wüste und vermutlich gibt es noch die Erdmännchen dort.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Sasa2’391 Beiträge · seit 201611. März 2018 · Hallo, ließ mal die letzten Reiseberichte von H.Badger. Sascha Familie haben da eine klasse Art mit zwei kleinen Mädchen Afrika zu erleben.
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft.
3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016:
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
uli-rt76 Beiträge · seit 201611. März 2018 · Hallo denro83,
Ich kann Blende 18.2 ziemlich gut zustimmen....wir sind inzwischen mit drei Kindern unterwegs.
Sossousvlei war für uns ein Muss, die Kinder fanden es auch toll, die waren schneller ganz oben auf der Düne als wir (die Kleine war da 4 Jahre alt).
Wichtig ist, auch Tage ohne Fahren zu haben.
Bleibt im Etosha lieber länger und direkt im Park - so könnt ihr auch mehrmals am Tag eine Runde drehen (oder auch mal einer allein) habt keine Anfahrtswege und könnt zwischendurch in den Camps die Pools und Wasserlöcher mit dem Kindern genießen.
Die Mittagspausen haben wir so gelegt, dass wir an einer warmen Theke in einem Supermarkt, einem „Kiosk“ mit kleineren Snacks und natürlich auch in der Bäckerei von Solitaire vorbeigekommen sind, um nicht extra was kochen zu müssen. Abends war Braai (Grillen) angesagt. Ansonsten hatten wir im Auto einen gewissen Vorrat an Keksen....
Das einzige was mich hin und wieder gestört hat, war dass wir mit Kindern früh mindestens eine Stunde gebraucht haben, um abfahrbereit (für Sossousvlei und Etosha) zu sein – denn man muss ja das Zeug von 5 Leuten wieder verstauen, zwei Zelte allein einklappen, Sandwiche für alle machen und der Weg zum Waschhäuschen kann mit Kindern gefühltermaßen sich unendlich lang hinziehen. In 2004 und 2005, als wir noch zu zweit waren, war das dagegen in 20 min erledigt.
Fazit...es ist mit Kindern gut machbar und einfach unvergesslich schön!
Viel Spaß beim Planen,
Uli
7 x Südafrika, 4 x Namibia. 2 x Botswana sowie USA, Kanada, Brasilien, Island...
H.Badger1’866 Beiträge · seit 201611. März 2018 · Hallo denro,
wie Sasa bereits geschrieben hat, sind wir seit einigen Jahren (quasi seit ihrer Existenz) mit unseren Töchtern regelmäßig im südlichen Afrika unterwegs. Vorneweg: Es ist wirklich gut machbar und man kann die Reise gemeinsam sehr genießen.
Wir campen jedoch nicht, daher fehlen mir diesbezüglich die Erfahrungen.
HIer trotzdem einige Gedanken rund um das Reisen mit kleineren Kindern:
1) Weniger ist mehr - das betrifft vor allem die Distanzen, die ihr im Auto an einem Tag zurücklegen wollt. Wir planen mit den Kindern lieber eine Zwischenstation mehr ein und verzichten auf Transferteilen der Route eher auf den Grundsatz "zwei Übernachtungen am gleichen Ort", den wir ansonsten aber auch sehr sinnvoll finden, um überhaupt ankommen zu können.
2) Spielzeug und Bücher sind ein Muss. Wir spendieren unseren Kindern immer etwas Neues, das sie erst in Namibia bekommen. Meistens sind das ein neues Tiptoi-Buch oder neue CDs - das tröstet darüber hinweg, wenn die ein oder andere Stunde auf der Straße verbracht wird. Wenn es dann bei Tankstopps noch ein Eis gibt, dann ist die Welt meist sehr in Ordnung.
3) Herbergen suchen wir u.a. danach aus, ob es Unterhaltungsmöglichkeiten für die Kinder gibt. Das fängt bei Pools an, die jedoch im Südwinter teilweise nur eingeschränkt nutzbar sein werden, und geht weiter mit Spielplätzen, Farmtieren... Platz zu freien Spiel ist sowieso überall vorhanden.
4) In Etosha wohnen wir schwerpunktmäßig im Park. Das hat zum Vorteil, dass man gemeinsam Zeit am Campwasserloch verbringen kann und auch mal jemand allein auf Gamedrive gehen kann, wenn die Kinder keine Lust auf das Auto haben. Mittags essen wir im Campimbiss - das ist nichts Dolles, aber die Kinder mögen auch mal Sandwiches, Burger und Pommes... Östlich von Etosha haben wir mit Kindern jetzt das Mushara Bush Camp gewählt. Das ist sehr kinderfreundlich: Pool, Spielplatz, Spielzeugkisten und eigenes Kindermenü.
5) Das frühe Aufstehen haben wir in der Regel als eher unproblematisch mit den Kindern empfunden, da wir in Afrika in der Regel eh alle früh zu Bett gehen. Manchmal sind die Kinder dann auch einfach im Schlafanzug ins Auto gestiegen und haben dort weitergedöst. Alles ganz unkompliziert.
Ich wünsche euch viel Spaß bei eurer Planung und vor allem auf eurer Reise!
LG
Sascha
Website:
www.picturesgonewild.de
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https://www.namibia-forum.ch/forum/linksammlungen-signaturen/304512-h-badger-reiseberichte.html MOMonti43 Beiträge · seit 201112. März 2018 · Hallo denro!
Wir werden 2019 ebenfalls mit unseren Kindern, dann 3 und 5 Jahre alt Namibia bereisen. Wenn Du magst schau doch mal unsere Routenplanung an.
https://www.namibia-forum.ch/forum/7-routen/295026-tips-fuer-unsere-route-im-sep-okt-2019.htmlViele Grüße!