trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201511. Feb. 2018 ·
Liebe Fomis
Ergänztes Vorwort: Ich berichte hier von meiner Reise im Jan/Feb 2018. Vor 15 Jahren war Wolfgang mit dem Fahrrad in der gleichen Ecke unterwegs. Sein Reisebericht beginnt hier
Kamerun liegt weit weg vom südlichen Afrika, wird eher wenig bereist und gerade der anglophone Westen ist aufgrund der momentanen politischen Situation für Touristen wohl nicht als Lieblingsdestination zu bezeichnen. Zudem war ich in einer Gruppe unterwegs und nicht als Individualreisende. Durch die Anzahl der benötigten Zimmer waren wir auch in der Auswahl der Hotels eingeschränkt. Vielleicht beschäftigt sich aber trotzdem jemand damit, den Westen Kameruns zu entdecken - und es gibt unglaublich viel zu entdecken!
Die Studienreise wurde durch ein kirchliches Hilfswerk initiiert und so standen Begegnungen mit der Presbyterian Church of Cameroon (PCC) im Zentrum. Das ermöglichte uns Einblicke, die wir ansonsten kaum gehabt hätten. Im Gegenzug sind wir jedoch an diversen Sehenswürdigkeiten achtlos vorbei gefahren. Alles kann man nicht haben 😉
Während zwölf Tagen reisten wir von Douala über Buea und Kumba nach Bemanda, unplanmässig über Dschang weiter nach Limbe und zurück nach Douala. Unser Reiseorganisator vor Ort war Ivory Tours mit dem deutschsprechenden Guide Sambo. Mit der notwendigen afrikanischen Flexibilität klappte alles wunderbar 🤩
Flug Air France brachte uns über Paris nach Douala. Der Flieger war alt und eng, das Essen lausig, die Besatzung gut gelaunt und sehr engagiert. Der Rückflug wurde zu einer Odyssee: Aufgrund der Kälte- und Schneeverhältnisse in Paris startete der Flieger mit zwei Stunden Verspätung in Douala. Kein Problem. Somit war aber der Anschlussflug (der dann sowieso annulliert wurde) ausser Reichweite und wir wurden auf einen Flug um 15 Uhr nachmittags (statt 8 Uhr morgens) umgebucht. Der lange Aufenthalt in Paris freute uns wenig, aber irgendwie wird die Zeit wohl vergehen. So starteten wir nachts um zwei in die afrikanische Nacht, liessen den Lärm des nächtlichen Mahls über uns ergehen, würgten morgens aufgrund der falschen Zeitplanung der Besatzung das Croissant ohne Getränke runter... landeten trotzdem einigermassen vergnügt in Paris - um zu erfahren, dass der nachmittägliche Anschlussflug annulliert wurde und wir erst am nächsten Morgen nach Hause fliegen können. 🙄 Eine Begründung der Annullation erhielten wir nicht (es war nachmittag der einzige annullierte Flug). Der Air France Schalter war völlig überfordert und wir standen drei Stunden an, um dann nach anderen Lösungen zu suchen. Denn für uns alle war klar, dass wir keine Nacht in Paris verbringen wollen. So liessen wir uns auf verschiedene Flüge umbuchen, die in Reichweite unseres ursprünglichen Bestimmungsortes landeten. Dort wurden wir individuell abgeholt oder reisten mit dem Zug weiter. Mein Flug ging schlussendlich abends kurz vor 10 Uhr - nach 15 Stunden Transitaufenthalt in Paris. Die Informationspolitik von Air France war unglaublich mies und für die ganzen Unannehmlichkeiten bekamen wir je einen Konsumationsgutschein über 15 Euro - also ein Euro pro Stunde, was bei den happigen Preisen natürlich nirgendwo hinreichte. Irgendwie dünkt mich, dass das so nicht richtig sein kann - ob wir unter diesen Umständen nicht eine Entschädigung zu Gute hätten? Vielleicht hat jemand eine Idee, wo ich entsprechende Informationen finde 😎
Hallo trsi, wegen einer Entschädigung aufgrund des Wetters in Paris schreibe entweder Air France selbst an - du musst aber hartnäckig bleiben, bei mir hat es seinerzeit mehrere Mails (zum Schluss mit Rechtsanwaltandrohung, die freundliche Tour war erfolglos) gedauert, bis sie gezahlt haben oder du machst es dir einfacher und lässt zB flightright sich drum kümmern- kostenlos, ziehen aber ca 1/3 der Erstattung ein.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201511. Feb. 2018 ·
Sicherheitslage
Im anglophonen Westkamerun kommt es immer wieder zu politisch bedingten Unruhen. Bamenda gilt als Hochburg der Seperatisten. Gewaltsame Zusammenstösse zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften haben wiederholt Todesopfer und Verletzte gefordert. Seit September 2017 haben auch mehrere kleinere Explosionen in Douala und Bamenda Sachschäden verursacht. Zeitweise werden auf den Zufahrtsstrassen zu den grösseren Städten Strassensperren errichtet. - Mit diesen Informationen des Auswärtigen Amtes reisten wir in dieses Gebiet. Unser Reiseveranstalter war immer im engen Kontakt mit den lokalen Behörden.
Es gab einige Strassensperren, die wir zu passieren hatten. "White" and "Pastors" halfen immer, diese relativ zügig zu passieren. Nur selten wollten sie unere Pässe sehen - ob aus Machtdemonstration oder aus Langeweile blieb offen 😉 Ganz anders die einheimische Bevölkerung, die ordentlich schickaniert wurde.
Da in Bamenda ein Generalstreik angekündigt war, verliessen wir die Stadt einen Tag früher als geplant, um in den frankophonen Teil Kameruns zu fahren. In der Nacht vor unserer Abreise fielen während rund 90 Minuten zahlreiche Schüsse, mal näher, mal ferner. Am Morgen hiess es, dass zwei Polizisten von Seperatisten erschossen wurden. Wir waren als Reisende nicht in Gefahr, und trotzdem war es ein sehr eigenartiges Gefühl. Überall war die grosse Anspannung in der Bevölkerung zu spüren. - Quo vadis? 😐
Strassenverhältnisse
Überall, wo die Chinesen schon vorbei kamen, gab es eine wunderbare Teerstrasse... 😗 Zumindest auf den Hauptverbindungsstrecken. Links und rechts davon sind unbefestigte Strassen mit teilweise schwindelerregenden Schlaglöchern - wildes Slalomfahren war angesagt. In der Regensaison wohl gänzlich unbefahrbar. Über Land war es meist ein gemütliches Fahren. In den Ortschaften aber ein unheimlich faszinierendes Gewusel: (überladene) Minibusse, (überladene) Autos, (überladene) Mofas, Menschen mit Handkarren, Menschen ohne Handkarren - und irgendwie ging alles andeinander vorbei 🤩 Einmal waren wir spät dran und mussten noch eine kurze Strecke im Dunkeln fahren. Wenig prickelnd. Die meisten waren ohne Licht unterwegs.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201512. Feb. 2018 ·
Wetter
Wir waren in der Trockenzeit unterwegs. Insbesondere am Meer litt ich trotzdem unter der grossen Luftfeuchtigkeit. In Limbe hatten wir gar einen Regentag - und die Luftfeuchtigkeit stieg von 99% auf 100%... 🤩 So oder so ist das nichts für mich. In den höheren Gebieten (1'000 -1'500 M.ü.M.) war es deutlich angenehmer. Kühl war es höchstens nachts. Da zog ich durchaus auch mal die Decke über meinen Baumwollschlafsack.
Menschen
Es begegneten uns durchwegs freundliche und hilfsbereite Menschen, jedoch die meisten mit einer gewissen Zurückhaltung. Wir waren weit und breit die einzigen Weissen. Ich fühlte mich selten so exotisch. Es gab keine brenzligen Situationen, was auch daran gelegen haben mag, dass wir als Gruppe und mit einheimischen Guides unterwegs waren. Selbst auf dem Markt konnte ich mit der Kamera herumlaufen.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201517. Feb. 2018 ·
Unterkünfte
Douala - Catholic Mission
Eigentlich hätten wir im Seemannsheim einquartiert werden sollen. Doch anscheinend war ein Zimmer zu wenig frei. Leider. Denn vor dem Abflug machten wir da noch Pause und die Anlage war phantastisch. Ebenso waren die Zimmer gut und sauber, wie mir gesagt wurde. Doch eben, es hatte ein Zimmer zu wenig, und so kamen wir in die Catholic Mission. Was soll ich sagen... das Haus hat durchaus einen gewissen Charme, wenn auch in die Jahre gekommen. Die Zimmer sind von äusserst unterschiedlicher Qualität. Ich hatte eine Pritsche, ein Waschbecken (mit Wasser), eine Dusche (ohne Wasser), eine funktionierende aber nicht regulierbare Klimaanlage und eine Kakerlake. Schlimmer erwischte es nur jemand, besser einige, gut jemand. Wer hier also nächtigen möchte, sollte sich unbedingt vorher das Zimmer zeigen lassen... 🤩
(Im Zimmer war es so feucht, dass sogleich die Linse beschlug...)
BikeAfrica7'307 Beiträge · seit 200618. Feb. 2018 ·
... ich habe vor 15 Jahren nach der Ankunft in Douala in der Seemannsmission übernachtet. Das war prima. Nettes Personal und ordentliche Räume. Vor dem Rückflug war leider ausgebucht. Auch die Catholc Mission und andere Unterkünfte waren voll. Wir durften damals kostenlos in der Bibliothek der Seemannsmission übernachten. Dort stand auch der Billardtisch und es gab am Abend eine entsprechende Geräuschkulisse, aber niemand störte sich an den zwei Radfahrern, die dort auf dem Boden lagen und zu schlafen versuchten ... 😉
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201518. Feb. 2018 ·
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201518. Feb. 2018 ·
Buea - Mountain Hotel
Eine grosse Hotelanlage, gepflegt und erstaunlich moderne, sehr saubere Zimmer. Wasser und Strom sind stabil und nichts an der Ausstatung fehlt. Am Pool kommen insbesondere die Männer auf ihre Kosten: Es laufen gerade Proben für eine Modeschau 🤩 Wen das weniger interessierte, konnte auch einfach den Blick auf den Mount Cameroon geniessen (4'097 MüM) 😉
Bamenda - Ayaba Hotel
Der Reiseführer verheisst wenig Erfreuliches - und es war noch schlimmer. Das Hotel ist staatlich geführt... 🤩 Der Eingangs- / Essbereich war noch relativ gepflegt. Alles andere gruselig, heruntergekommen, schmuddelig, muffig. Ich hatte duzende von Kakerlaken. Eine der zahlreich möglichen Lichtquellen gab ein schwaches Licht. Klobrille/-deckel waren nicht mehr vorhanden. Wasser gab es sehr unregelmässig. Strom ebenso. Immerhin sprang der Generator immer zuverlässig an.
Dschang - Hotel de Malte
Wir kommen im dunkeln an und reisen frühmorgens wieder ab. Für die eine Nacht wars ganz ok. Das Zimmer ist zwar äusserst klein, aber sauber. Das Badezimmer zweckmässig 😛 Es gibt nur kaltes Wasser, das nach dem Duschen lange nicht ablaufen will... ich kann nicht mehr trockenen Fusses zum Klo 🤩 Am Morgen gibt es kein Wasser mehr. Die Balkontür lässt sich leider nicht schliessen, was ein etwas unbehagliches Gefühl hinterlässt. Zudem ist es dadurch sehr laut.
Limbe - Hotel Seme Beach
Sehr schön gelegen, direkt am Meer mit eigenem schönen Strand (und Sandflöhen), ca. 20 km ausserhalb der Stadt . Anlage und Zimmer (Reihen-Bungalow) relativ gepflegt. Grosszügiges, sauberes Zimmer mit Klimaanlage. Frühstück enttäuschend und Hygiene nicht ganz so überzeugend... zu viel lebte 🤩
(Entschuldigt die schlechte Fotoqualität - sind alle mit einem alten Handy gemacht)
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201522. Feb. 2018 ·
Gottesdienstbesuch in Buea
Nach einer kurzweiligen Fahrt und ersten Eindrücken trafen wir pünktlich um 9 Uhr zum Gottesdienst ein. Und zu meinem erstaunen war auch fast alle andern schon da. Der Gottesdienst war bunt, mit viel Gesang und Trommeln, mit viel Fröhlichkeit und Herzlichkeit. Spannend war die Zusammenspiel des evangelischen Ablaufes des afrikanischen Spirits. Die Predigt war sehr solide und versiert, die Feier des Abendmahls sehr stimmig, die Mitteilungen mit Finanzbericht und vielem mehr eher etwas langatmig. Aber nach knapp drei Stunden kunterbuntem Programm war die Feier beendet und es gab ein herzhaftes, scharf gewürztes Essen.
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201524. Feb. 2018 ·
Buea
Buea liegt am Fusse des Mount Cameroon auf rund 1'000 Meter über Meer. Die deutsche Kolonialverwaltung unternahm verschiedene Militäraktionen gegen den Ort, der mehrmals zerstört wurde. 1901 erfolgte dan die Verlegung des Verwaltungssitzes der deutschen Kolonie Kamerun nach Buea - wohl des angenehmeren Klimas wegen. Es erfolgte einer rascher Ausbau und noch heute steht einiges aus jener Zeit. "Deutsche Qualität", wie uns die Kameruner immer wieder sagten. Denn in den Augen vieler Kameruner brachten die Deutschen zwar viel Leid, investierten aber auch in die Infrastruktur.
Der alte Deutsche Friedhof
Der frühere Gouverneurspalast dient heute als Nebenresidenz des kamerunischen Staatspräsidenten
Das erste Postgebäude Kameruns - von den Deutschen erbaut
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201525. Feb. 2018 ·
Besuch der Tellco-Preswood bei Buea
Der Besuch der Möbelfabrik war äusserst spannend. Sie stellen hier recht hochwertige Möbel her. Die deutschen Maschinen liefern halt deutsche Qualität 😄 Die Kehrseite: Die meisten der Möbel sind für kamerunische Verhältnisse realtiv teuer und lassen sich nur schwer verkaufen. Aus meiner (europäischen) Sicht wäre hier ein Umdenken wichtig. Und dies begleitete mich die ganze Reise immer wieder: Wie gehen wir mit dem kolonialen Erbe um? Damit, dass vieles mit europäischer Unterstützung aufgebaut wurde und noch immer finanziell unterstützt wird. Wer zahlt, befielt? Bleibt die erreichte Unabhängigkeit nur auf dem Papier eine Unabhängigkeit und wir sagen nach wie vor, wie es "richtig" ist? Oder sollen wir der Misswirtschaft einfach zusehen? Müssen wir gar mit einem anderen Auge hinsehen - und wenn ja, mit welchem? Oder ist Entwicklungshilfe, Entwicklungszusammenarbeit wirklich tödlich, wie Dambisa Moyo in ihrem Buch "Dead Aid" sagt? Die Fragen beschäftigen mich sehr, wie ihr merkt 🤨
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201526. Feb. 2018 ·
Kumba
Eine sehr lebendige Stadt. Wir besuchten hier während zwei Tagen das Presbyterian Theological Seminary. Knapp 70 Studierende werden hier zur Pfarrerinnen und Pfarrer ausgebildet. Die Bachelor-Studierenden erzählten in diesen zwei Tagen von ihren ersten "Felderfahrungen". Sie wurden zuvor für rund vier Wochen in die Gemeinden gesandt. Es war sehr spannend zu hören, mit welchen Erfahrungen sie zurückkamen. Teilweise waren es Themen, die auch in Europa beschäftigen. Häufig kam aber auch für uns sehr Unerwartetes zur Sprache. So erzählte zum Beispiel ein Student, wie der Jugendbeauftragte seiner Gemeinde eine 14-jährige heiraten wollte und bei deren Eltern vorsprach. Oder die Diskussion, ob Männer, die polygam leben, zum Abendmahl (Eucharistrie) zugelassen werden sollen oder nicht. Es war hochspannend, wie nach Antworten gesucht und gerungen wurde.
Anlieferung des Mittagessens - Kochbananen sind wie immer hoch im Trend 😄
An einem Nachmittag besuchten wir in einer kleinen Gruppe den Markt. Ich freute mich sehr, mich ins Gewusel zu stürzen. Es gab so viel zu entdecken!
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201503. März 2018 ·
In Kumba besuchten wir auch noch das Youth Center Fiango. Ein paar Schülerinnen und Schüler jeden Alters hatten Spass daran, uns beim Fotografieren zu fotografieren. Leider verpasste ich, sie dabei zu fotografieren 🤩 Bei einer Kirche in der Nähe waren zudem verschiedene Chöre am proben. Alle unter freiem Himmel, so dass wir überall zuhören konnten. Die bunten Kleider beeindruckten mich hier wieder besonders. Vor allem der Chorleiter war einmalig, wie er mit seinem farbigen Gewand rumfuchtelte 😄
Unterwegs... es gab immer unglaublich viel zu entdecken! Die Minibusse liebte ich über alles. Wobei ich durchaus dankbar war, dass wir nicht ganz so eingepfercht unterwegs waren 🤩
BikeAfrica7'307 Beiträge · seit 200603. März 2018 ·
... ich lese auch interessiert mit. Einen Teil der Orte "kenne" ich auch. Ein solcher Bericht hebt sich für mich wohltuend ab von den üblichen touristischen Berichten, in denen es vorwiegend um Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten geht. Die Tour durch Kamerun war für mich ein Einblick in ein ganz anderes Afrika als ich bis dahin kannte. So viele neue Erfahrungen und ungewöhnliche Begegnungen wie dort hatte ich auf keiner anderen Reise. Ich bin daher neugierig, wie es Dir so weiterhin ergangen ist ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
trsiThemenstarter708 Beiträge · seit 201503. März 2018 ·
Hallo Wolfgang,
manches Mal dachte ich während der Reise an dich - soweit bringt mich dieses Forum schon 🤩 Ich hätte mich noch viel mehr in das Gewusel links und rechts der Strasse stürzen mögen... da wäre eine Radreise die perfekte Voraussetzung für! 🤪
Bald gehts nach Manyemen, Besuch des dortigen Krankenhauses. Vielleicht spannend für alle, die über den Inhalt der Reiseapotheke philosophieren: Antibiothika war vorhanden 🤩
BikeAfrica7'307 Beiträge · seit 200603. März 2018 ·
... im Krankenhaus in Manyemen war ich auch. Habe dort bei jemanden übernachtet, der über Mission21 seinen Zivildienst dort abgeleistet hat und auf dem Krankenhausgelände seine Unterkunft hatte. In der Regenzeit gab es nur Strom, wenn der Generator lief und man konnte wegen der schlammigen Pisten keinen neuen Diesel holen. Wasser gab es auch nur für 'ne Stunde am Tag (im Krankenhaus!). Der Zivildienstleistende füllte in dieser Zeit alle Gefäße mit Wasser auf, die er hatte. Ich musste abends beim Duschen mit einem Teekessel mit zwei Liter Wasser auskommen inkl. Haare waschen. Und ich war dreckig nach einem Tag auf Schlammpisten ... 😉 Bin schon gespannt auf Deine Erzählungen ...
Gruß Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Hallole, Ich oute mich auch mal als heimliche Mitleserin. Das erinnert mich ein wenig an ein paar Hotels in Zambia vor zig Jahren, wo ich lieber den Schlafsack auf dem Bett ausgebreitet habe, um ja nicht mit dem Bettzeug in Kontakt zu kommen. Liebe Grüße, Nenette