Der Westen Kameruns - ein anderes Afrika

Reisebericht 61 Antworten · 21,7k Aufrufe · gestartet 11. Feb. 2018 von trsi
7’349 Beiträge · seit 200603. März 2018 ·
trsi schrieb:Ich hätte mich noch viel mehr in das Gewusel links und rechts der Strasse stürzen mögen... da wäre eine Radreise die perfekte Voraussetzung für! 🤪

... komm das nächste Mal doch einfach mit. Burkina Faso soll das Ziel der nächsten Radreise sein ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter708 Beiträge · seit 201503. März 2018 ·
BikeAfrica schrieb:
trsi schrieb:Ich hätte mich noch viel mehr in das Gewusel links und rechts der Strasse stürzen mögen... da wäre eine Radreise die perfekte Voraussetzung für! 🤪

... komm das nächste Mal doch einfach mit. Burkina Faso soll das Ziel der nächsten Radreise sein ...
Sehr nettes Angebot, aber mehr als ein Stündchen gemütlich, eben und geteert um den See fahren ist eher nicht mein Ding 🤩 Du kannst mich problemlos in die Berge jagen, mit Klettern und allem, aber Radfahren ist mir irgendwie zu anstrengend 😄

Manyemen hat übrigens unterdessen etwas mehr Strom und Wasser. Aber von zwei Generatoren läuft (derzeit) nur noch einer... und das Wasser war schlussendlich auch immer etwas Glückssache. Wie eigentlich überall, wo wir waren. Aber eben: Antibiotika hatte es 😄
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
Themenstarter708 Beiträge · seit 201503. März 2018 ·
Ich bekenne mich: Ich esse gerne - und ich esse gerne gut. Vor meiner Abreise hatte ich Gelegenheit, bei einer Kamerunerin etwas vorzukosten. Das schmeckte mir ausgezeichnet und so zog ich fröhlich-zuversichtlich los.

Wie es so ist, wenn man in einer Gruppe unterwegs ist: Es gibt Buffet. Und das war am Anfang aufregend und am Schluss langweilig. Denn es gab praktisch immer dasselbe. Immer Hühnchen und Fisch, und beides schmeckte irgendwie immer gleich. Reis. Selten Kartoffeln. Kochbananen. Kochbananen. Kochbananen. Jams und andere Knollenfrüchte (alles schmeckt sehr vergleichbar), Ndolé. Man hätte denken können, es sei immer der gleiche Koch. Das war sehr schade, erwartete ich doch viel mehr Abwechslung. Das wirkliche Highlight waren die Ananas, Papayas und Wassermelonen - so frisch und schmackhaft hatte ich alle drei noch nie.


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Ein Blick aufs immer gleiche Buffet

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Einmalige Abwechslung: Bushmeet vom Markt: Antilope und Wildschwein. Und wahrsinnig scharf 🤩 Ich nahm einen klitzekleinen Bissen und befürchtete, meine Lippe und mein Gaumen hätten sich aufgelöst. Ich dampfte bestimmt 15 Minuten 😄 Wahrscheinlich hatte ich einfach Pech, dass da grad ein scharfes Häppchen dran war. Aber es zeigte mir doch, wie europäisch gewürzt wir ansonsten bewirtet wurden 😊
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
7’349 Beiträge · seit 200603. März 2018 ·
trsi schrieb:
Einmalige Abwechslung: Bushmeet vom Markt: Antilope und Wildschwein. Und wahrsinnig scharf 🤩 Ich nahm einen klitzekleinen Bissen und befürchtete, meine Lippe und mein Gaumen hätten sich aufgelöst. Ich dampfte bestimmt 15 Minuten 😄 Wahrscheinlich hatte ich einfach Pech, dass da grad ein scharfes Häppchen dran war. Aber es zeigte mir doch, wie europäisch gewürzt wir ansonsten bewirtet wurden 😊

... ja, in Westafrika ist gerne Chili mit im Essen und oft die Habanero, die zu den schärfsten Chilisorten der Welt gehört. Ich esse gerne scharf und fand es gut, aber wenn man das nicht so mag, kann das echt heftig werden.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201503. März 2018 ·
Barombi Mbo

Endlich mal etwas ins Grüne! Der Kratersee Barombi Mbo ist mit einem Durchmesser von 2,5 km der grösste Kratersee Westkameruns. Er liegt nur knapp 3 km von Kumba entfernt, so schauen wir an einem Morgen kurz vorbei. Es tut gut, mal etwas zu laufen. Dichtes Grün ist links und rechts des Weges. Der See liegt ungemein idyllisch. Ein kleiner Hafen empfängt die Bewohnerinnen und Bewohner des einzigen Dorfes am See - das auf der gegenüberliegenden Seite liegt.

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Themenstarter708 Beiträge · seit 201504. März 2018 ·
Krankenhaus in Manyemen

Anfang der 1950er-Jahre gründete die damalige Basler Mission in Manyemen ein Lepra-Krankenhaus. Dieses ist unterdessem leider dem Verfall preisgegeben. Die Bausubstanz ist zwar noch immer gut, aber es scheinen keine Ideen da zu sein, wie die Gebäude genutzt werden können. In den folgenden Jahren wurde dann zusätzlich das sogenannte "General Hospital" gebaut. Damit wurde die allgemeinde Krankenversorung sichergestellt. Der Staat beschränkt seine Tätigkeiten vor allem auf die Städte. Notfallbehandlungen oder Schwangerschaftsberatungen bleiben in entlegenen Dörfern eine Herausforderung. Gleichzeitig hat sich die Medizin auch in Kamerun verändert. Vieles kann unterdessen ambulant behandelt werden. Die Auslastung des Krankenhauses liegt nur noch bei rund 30%. Bei uns wäre es schon längst geschlossen oder wenigstens die Ausrichtung angepasst worden... Es ist derzeit unklar, ob und wie es weitergeht. Bekanntlich läuft in Afrika das meiste mit einer gewissen Flexibilität 😎

Der Spitalbetrieb funktoniert erstaunlich gut. Das ist wohl der akfrikanischen Improvisationskunst zuzuschrieben. Wasser gibt es - oder auch nicht. Der Strom kommt zu bestimmten Stunden von zwei Generatoren. Halt, einer ist ja vor einer Weile ausgestiegen. Der andere ist hoffentlich unzerstörbar 😐 Im Notfall wird der Generator aber auch mal ausserhalb der gegebenen Zeiten angeschmissen. Kürzlich für einen Kaiserschnitt mitten in der Nacht. Eine Brutkasten für Frühgeburten gibt es auch. Aber natürlich funktioniert dieser auch nur zu den bestimmten Generatorstunden. Ausserhalb davon muss das Frühchen alleine durchkommen.

Was mich sehr nachdenklich stimmt, ist die Situation zwischen dem Missionswerk und der Kirche vor Ort (PCC). Der entsandte technische Leiter wurde vom Moderator (Bischof, Kirchenleiter) vorzeitig nach Europa zurückgeschickt. Der noch anwesende Arzt und die Krankenpflegerin werden ihren Einsatz wohl ordnungsgemäss im April beenden können. Aber auch die beiden werden grundlos angegriffen und kritisiert, aufgrund der Stellung natürlich primär der Arzt. Die Vermutung liegt nahe, die "Weissen" schnellstmöglich loszuwerden. Gleichzeitig ist sich die PCC aber auch nicht zu schade, bei jeder Gelegenheit Geld aus Europa zu fordern - auch besagter Moderator.

Und damit bin ich wieder bei meinem eingangs erwähnten Gedanken: Wie gehen wir mit dem kolonialen Erbe um? Vorbehaltslos und ohne mitzureden bezahlen? Oder sie auch finanziell in die Unabhängigkeit lassen? Doch kann dies gelingen, in Ländern, die im globalen Kontext in vielem Aussenseiter sind (Weltmarkt uvm.)? Ich hab für mich noch keine Antwort gefunden, tendiere aber immer mehr dazu: Afrika muss und kann sich "selber helfen".

Ihr entschuldigt einen kleinen Diskurs? Kürzlich kam eine Sendung über Getreide. Der subventionierte Weizen wird (zunehmend gar schon gemahlen) nach Afrika exportiert. Die (subventionierten) Dumpingpreise sind auf dem afrikanischen Markt konkurenzlos. Gleichzeitig investiert Europa über die Entwicklungszusammenarbeit in Bauerngemeinschaften, damit sie Mehl herstellen können (aus Mais, Manjok etc.). Dafür gibt es aber keinerlei Nachfrage, eben, weil das Weissmehl aus Europa ja so viel günstiger ist... Gleiches lässt sich wohl auch bei anderen Produkten sagen. Ist das nicht völlig paradox? 🤨

Nun aber doch noch eine Bilderflut aus Manyemen. Und für alle, die sich Gedanken zur Reiseapotheke machen: Es gab Antibiotika 🤩

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Grosszügige, schöne, gepflegte Anlage. Und in der Regenzeit auch wunderschön grün, so wurde behauptet 😉

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Krankenpflege wie bei uns, gibt es nicht. Die Angehörigen sind dafür zuständig: Pflege und auch das Essen müssen sie organisieren.

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Ultraschall gab es mal... ist derzeit eher eine Abstellkammer

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Geröngt wird aber noch!

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Natürlich noch klassisch mit Filmen, die entwickelt werden müssen.

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Operiert wird auch... vor allem Kaiserschnitt, Blinddarm und Hernien. Für kompliziertere Operationen muss man nach Douala oder Yaoundé.

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Behandlungszimmer

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Medikamentenausgabe. Der nette Herr hat mich eingeladen, mir allen aus der nähe anzuschauen. Gerne! Kaum war ich drin, hielt er mir einen Zettel entgegen. Hm...? Telefonnummer und E-Mail! 🤩 Ich entschied mich dann, wieder meine Gruppe aufzusuchen 😄

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Gebärsaal

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Wäscherei. Es gibt auch zwei elektrische Waschmaschine. Sie steht da und verstaubt. Laufen tut sie wohl schon lange nicht mehr - wenn sie denn je liefen und nicht einfach von Europa da entsorgt wurden.

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Ernährungsberatung für werdende Mütter

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Ein irrtierendes Bild. Natürlich soll man aufpassen, beim Schlagen mit dem Schlagstock nicht ins Auge zu treffen. Aber ist das wirklich die Botschaft, die die Kirche vermitteln will? Hallelujah. Ich weiss aber nicht, wie aktuell das Kinderschlagen in der Schule (noch) ist.

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Safer Sex oder Enthaltung 🤩

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Besuch in den Krankenzimmern

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Eine wertvolle Begegnung. Diese Frau hatte Lepra und wohnt seither auf dem Gelände des Krankenhauses. Sie meistert ihren beschwerlichen Alltag sehr eindrücklich.

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Die Kirche des Krankenhauses. Vermisst wird ein S und ein I 😛
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zuletzt bearbeitet 05. März 2018
Themenstarter708 Beiträge · seit 201505. März 2018 ·
Bali-Nyonga

Bali-Nyonga liegt in der Nähe von Bamenda. Die PCC hat hier eine Holzwerkstatt, die für das Prescraft-Center in Bamenda Möbel, Trommeln, Rasseln und vieles mehr herstellt. Ein Djembe fand dann auch den Weg in mein Zuhause 🙂

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Mein erster Gedanke: Hier fehlt wohl der Auszubildende, der auch mal aufräumen muss... 😄

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Moses erklärt uns geduldig und leidenschaftlich zugleich, welche Arbeitsschritte nötig sind, damit schlussendlich ein wunderschöner Hocker im Geschäft zum Verkauf angeboten werden kann.

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Missionarsfriedhof

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Mangobaum

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Immer wieder schön anzuschauen sind die Mofas 😎

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Bei der Fahrweise braucht es tatsächlich meist ganz viel Vertrauen 🤪

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So was wie Höchtslast scheint es nicht zu geben 🤩


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Wohlverdiente Orangenpause für alle
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zuletzt bearbeitet 05. März 2018
Themenstarter708 Beiträge · seit 201505. März 2018 ·
Ein bisschen Folklore gabs auch noch 🤩 Die Jungs trommelten und tanzten fleissig drauflos. So Shows sind ja nicht wirklich mein Ding, aber es machte eigentlich allen Spass 😉

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1’526 Beiträge · seit 201106. März 2018 ·
ein faszinierender Bericht.......mit vielen Eindrücken aus einer ANDEREN Welt

bin erst jetzt dazu gestossen........

lg.......BMW
Themenstarter708 Beiträge · seit 201506. März 2018 ·
Fons Palace Bali Nyonga

Als Fon wird der Häuptling oder König bezeichnet. Er wird auf Lebenszeit ernannt und ist unabhängiger Herrscher über eine Chefferie. Als Nachfolger wird jeweils einer der zahlreichen Nachkommen, aber nicht zwangsläufig der Erstgeborene, ernannt. Zahlreiche Nachkommen auch, weil der Fon polygam lebt. Vielleicht kennt ihr ja die Geschichte der "Königin von Kamerun" - eine Schweizerin, die eben einen solchen Fon heiratete, mit allem, was dazugehört...

Wir wurden im Königspalast willkommen geheissen. Der König war aber nicht anwesend. Also physisch, denn - gottähnlich - ist er auch da, wenn er nicht da ist. So mussten wir gebückt am Thron vorbeigehen 🤩 So oder so war es ein spannendes Erlebnis 😉

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Auf dem Bild der momentane Fon

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Der Thron 🤪

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Ein Teil des Hofstaates 😉
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zuletzt bearbeitet 06. März 2018
7’349 Beiträge · seit 200606. März 2018 ·
trsi schrieb:
Wir wurden im Königspalast willkommen geheissen. Der König war aber nicht anwesend. Also physisch, denn - gottähnlich - ist er auch da, wenn er nicht da ist. So mussten wir gebückt am Thron vorbeigehen 🤩 So oder so war es ein spannendes Erlebnis 😉

... ich hatte mal das Glück, zufällig bei einem Fon zu übernachten und mich 1,5 Stunden mit ihm zu unterhalten. Er hat uns zwei Fotoalben gezeigt, wo er neben bekannten Politikern aus aller Welt zu sehen war. Dann waren wir mit seinem Sohn und ein paar Freunden in der Dorfkneipe.
Am nächsten Morgen kam der Fon persönlich an unsere Zelte und bot uns Frühstück an. Es gab Hähnchenkeulen mit Reis, Yam, Kochbananen, Mineralwasser und französischen Rotwein. 😉
Danach hat einer seiner Bediensteten ein paar Fotos von uns gemeinsam mit ihm gemacht und wir durften auch welche machen. Ich habe sogar noch irgendwo eine Visitenkarte von ihm ... 😉

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Kamerun ist schon noch ein bisschen ursprünglicher als viele andere Länder und Dein Bericht und die Fotos bringen wieder einige Erinnerungen zutage.

Gruß
Wolfgang
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201510. März 2018 ·
Danke Wolfgang.

Es ist schön, dass meine Erzählungen deine Erinnerung wecken können und spannend, von deinen damaligen Erlebnissen ergänzend zu lesen.

VG trsi
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201510. März 2018 ·
Aid International – Christian Women of Vision

Diese Frauengruppe bietet medizinische Behandlung und kämpft für die Rechte von Menschen mit HIV. Witwen werden durch Einkommensförderungsmassnahmen unterstützt. Aidswaisen wird die Schulbildung finanziert und medizinische Versorung ermöglicht.

Es war einmal mehr eine sehr eindrückliche Begegnung. Wir hatten die Gelegenheit, mit einzelnen Frauen zu reden, aus ihrer Lebensgeschichte zu erfahren. Unglaublich, was sie teilweise alles erleben und durchmachen mussten.

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Budgetierung 🤩
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Themenstarter708 Beiträge · seit 201511. März 2018 ·
Auch in Bamenda stürzte ich mich wieder ins Marktleben 🤩 Das Gewusel ist für mich etwas vom Faszinierendsten. Ich hätte gerne mehrere Tage da verbracht, wäre stundenlang über den Markt gelaufen - und ich bin sicher, dann hätte ich auch viel mehr fotografieren können. Beim einmaligen Durchgehen sind - verständlicherweise - viel sehr zurückhaltend und möchten nicht fotografiert werden.

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zuletzt bearbeitet 11. März 2018
Themenstarter708 Beiträge · seit 201512. März 2018 ·
Gottesdienstbesuch in Bufat

Als wir pünktlich um neun Uhr in der grossen Kirche eintraffen, war diese praktisch leer. Als wir vorzeitig gegen zwölf Uhr aufbrachen, war sie bis auf den letzten Platz gefüllt 😄 Ein farbenfrohes, lebendiges Feiern! Beeindruckend waren einmal mehr die Chöre: Diese Stimmen, dieser Rhythmus - wunderbar 🤪 Es war Gottesdienst, Gemeindeversammlung, Präventionsveranstaltung (Vorsorgeuntersuchung Brust- und Prostatakrebs) und Fundbüro in einem. Der Übergang war jeweils fliessen... es war jeweils ein munteres Raten, was der nächste Akt sein könnte 🤩

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Früh übt sich! 🙂

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zuletzt bearbeitet 12. März 2018
2’391 Beiträge · seit 201612. März 2018 ·
Hallo, warum ist denn der Titel geändert? Hätte fast verpasst, dass es weiter geht. Das wäre ausgesprochen schade gewesen.
Danke für den Bericht
Viele Grüße
Sasa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
3’883 Beiträge · seit 201113. März 2018 ·
Guten Morgen trsi,
erst jetzt habe ich deinen Reisebericht entdeckt. Spannend! Hochinteressant! Aber auch deprimierend! Ich weiß zwar nicht, ob ich diese Reise hätte mitmachen wollen, aber dich und die Gruppe virtuell zu begleiten, bin ich voller Feuereifer dabei. Ich reihe deinen RB unter die besonderen Berichte ein.
LG freshy
Reiseberichte und Videos Video:Bootsafari auf dem Kwando 2018 Forum(2016): Südafrika & KTP Forum(2013): Zwei Gruftys in Botswana Forum(2013): Fünf Tage in Johannesburg Web:Namibia & Botswana 2017 Video:Sani Pass 2015 Web:Südafrika & Lesotho 2015 Web:Auf Pad im südl. Afrika 2014 Video:Elefanten im Senyati Safari Camp 2013 Web:Namibia 2011
Themenstarter708 Beiträge · seit 201513. März 2018 ·
Entschuldige bitte 😊 Da mein geplanter Kurz-Reisebericht nun doch viel länger, persönlicher und bilderreicher wird als geplant, dachte ich, dass ich den Titel auch entsprechend anpassen sollte 😉

Cheerio
trsi
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1’625 Beiträge · seit 201513. März 2018 ·
trsi schrieb:Entschuldige bitte 😊 Da mein geplanter Kurz-Reisebericht nun doch viel länger, persönlicher und bilderreicher wird als geplant, dachte ich, dass ich den Titel auch entsprechend anpassen sollte 😉

Cheerio
trsi
Also ich find es gut, dass Du von Deinem Ursprungsplan abgewichen bist!
Danke! Und wie sagte ein früherer Chef von mir immer so schön und das war das höchste Lob von ihm - "Weiter so!"
Viele Grüße Elisabeth
Reiseberichte/ Fotos im Namibiaforum: Namibia, 2x Kenia, Äthiopien/Djibouti, Südafrika, Marokko, Ecuador Festland Reiseberichte/Fotos in Ingrids Forum: Baja California, Delta und Krüger, Simbabwe, Réunion, Ecuador/Galapagos, 2x Indien, Milos/Santorini, Kanada "Viele sagen, man soll gehen, wenn es am schönsten ist, aber ich finde, man soll lieber dahin gehen, wo´s am schönsten ist." Das Känguruh
16,9k Beiträge · seit 201213. März 2018 ·
trsi schrieb:Entschuldige bitte 😊 Da mein geplanter Kurz-Reisebericht nun doch viel länger, persönlicher und bilderreicher wird als geplant,
Bitte! Wofür entschuldigst Du Dich? Doch nicht etwa dafür, dass Du einen super interessanten Bericht erstellt hast bzw. dabei bist zu erstellen?

Mein Mann & ich verfolgen Deinen Reisebericht sehr aufmerksam und freuen uns über jedes neue Kapitel.

LG
Logi