Zweittäter, Lückenauffüllung gesucht

15 Antworten · 2'440 Aufrufe · gestartet 24. Jan. 2018 von Aconcagua
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Themenstarter86 Beiträge · seit 201824. Jan. 2018 · #1
Liebes Forum,
ich plane gerade unsere 14 Tage im April in Namibia. Ich war vor ca 18 Jahren schonmal dort (meine Freundin noch nicht), damals mit einer Backpacker-Overlandtour von Kapstadt aus. Weil wir nur 14 Tage haben und ich den Fish River schon bewandert habe, lassen wir den Süden weg. Unsere bisherige Planung lehnt sich sehr an die berühmte Ersttätertour an und sieht derzeit wie folgt aus.

29.03. Abflug Köln - WHK, Flugnr. EW0128
30.03. Ankunft Windhoek
31.03. Übernahme Mietwagen, Einkaufen → Spreetshoogte Pass (ca 207km) → Naukluft NWR Camp (119km).
Übernachtung: Naukluft NWR
01.04. Morgens: Olive Trail
Fahrt nach Sesriem (93km) Eventuell: Nachmittags 1. Runde Sossusvlei?
1. Übernachtung NWR Camp Sesriem
02.04. Sossusvlei, Deadvlei, Dune 45
2. Übernachtung NWR Camp Sesriem
03.04. Sesriem → Swakopmund (344km)
04.04. Swakopmund
05.04. Swakopmund (Über die 2 vollen Tage verteilt das übliche: Living Desert, Kayak oder Cruise)
06.04. Swakopmund → Cape Cross (122km) → Spitzkoppe (158km)
Übernachtung: Spitzkoppe Campsite
07.04. Spitzkoppe → Erongo (Ameib?)
08.04. DER HIER IST NOCH ZU HABEN
09.04. Etosha N.P., Okaukuejo Camp (ca. 300km)
10.04. Etosha N.P.
11.04. Etosha N.P.
12.04. Etosha N.P. Namutomi - Waterberg (325 km)?
Übernachtung: Waterberg Wilderness Private Camp
13.04. Waterberg → Windhoek (307 km über B1), Abgabe Mietwagen, Transfer Flughafen. 18:40 Abflug
14.04. Ankunft D morgens

Meine Frage: Ich suche nach guten Stops, um die Strecke zwischen Spitzkoppe/Erongo bis zum Etosha zu teilen, da haben wir noch einen Tag in Reserve und die Strecke Ameib bis Okaukuejo/Etosha ist mir mit 399km zu lang.

Meine große Vorliebe gilt den Bergen, die Spitzkoppe hat mir damals unheimlich gut gefallen und die Campgrounds in den Felsen waren damals schon klasse, jetzt wurden die ja anscheinend "gepimpt". Als weitere Etappe lägen dann die Erongo Berge nahe, von dort aus sind es aber 399km bis Etosha. Wenn wir von Ameib schräg nach Nordwesten zum Brandberg führe, wäre es am nächsten Tag etwas weniger.
Ich kann aber nicht so gut einschätzen, ob sich das Brandbergmassiv so "lohnt", abgesehen von der White Lady vielleicht (wobei mich auf all meinen Reisen die menschengemachten Sights immer weniger als die Natur beeindruckt haben). Oder ist das "quasi wie Erongo". Ist die Strecke bis dort hin vielleicht besonders schön? Oder gibt es im Norden des Erongo gute und schöne Campsites? Ich stoße immer wieder auf die Ameib Ranch Campsite, in deren Gebiet es ein paar schöne Wanderungen gibt.
Vielleicht dort lieber 2 Nächte und dann halt 399km zum Etosha? Wir haben so gut wie keine Doppelübernachtungen....

Die sonst übliche "Zwischenstation" Twyfelfontein mit versteinertem Wald + Felszeichnungen lacht mich weniger an (da war ich auch auf der ersten Tour) und bringt uns Etosha nicht näher (Galton Gate Einfahrt hab ich bisland nicht in Erwägung gezogen).

Dank der Ersttätertour bin ich noch auf Erindi/Mt. Etjo/Okonjima gestoßen, die beiden letztgenannten würden die Etappe zum Etosha ja ganz ordentlich verkürzen (Erindi eher weniger).
Welche der drei Reserves gefällt Euch am besten? Von der Natur, also den Viechern her, und vom Campingplatz?

Fragen über Fragen....ich bedanke mich schonmal für Eure Hilfe.

Grüße
Christian
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1'567 Beiträge · seit 201524. Jan. 2018 · #3
Hallo Christian,

denke mal über Omandumba als Alternative zu Ameib nach!
Da könnte man gleich das Living Museum der San besuchen...

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
Themenstarter86 Beiträge · seit 201824. Jan. 2018 · #5
Hi,
ich danke schonmal für Eure schnellen Antworten.

@Logi: Stimmt, darüber hatte ich vor zwei Wochen hier sogar schon gelesen. Kurzzeitgedächtnis 😵

@bianca: Danke für den Tipp, das hat mir Google Maps soweit gar nicht angezeigt. Die sieht sehr schön aus.

@Uwe: Auch eine gute Idee. Wobei die Lodge kein Camping hat, aber nebenan liegen die Ugab Terrace Lodge, die sieht auch ganz gut aus. Und der Blick scheint klasse zu sein.

Kann mir jemand noch etwas zu Mt. Etjo oder Okonjima sagen? Wir sind ja danach eh in Etosha, von daher weiß ich nicht, ob ich davor auch noch in eine Private Game Reserve mit Cheetah/Africat etc. muss. Oder sind die besonders schön?

Grüße
Christian
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766 Beiträge · seit 200724. Jan. 2018 · #6
Hallo Christian,
seid ihr 2018 oder 2019 da? Das habe ich nirgends gelesen.
Für 2018 wäre es sehr spät.
Okonjima -> wir sind am 13.4.18 dort (zu meiner Geburtstagsfeier 😗 😄 ) und haben uns bewusst gegen den Waterberg entschieden.
Falls ihr 2019 geht, kann ich dir noch davon berichten. Falls Ihr 2018 wünsche ich viel sehr viel Glück und Erfolg bei den Buchungen.
Liebe Grüsse
Giraffen-Lisa
Meine Aufenthalte in Südwest/Namibia: 1978/79 Besuch auf Farm am Waterberg, 1980 Praktikum im Schülerheim Otjiwarongo/Caprivi, 1981 Bulli-Rundreise mit crockydile: Namibia – Kapstadt – Gardenroute – Zymbabwe – Victoriafälle – Botswana (10Tage mit dem Mokoro im Okawango-Delta) – Namibia, 1983 Arbeiten auf Farm Otjikaru am Waterberg lange Pause Tolle Urlaube folgenten: 2007 Namibia, 2008 Namibia/Botswana, 2009 Namibia 2018 Wunderschöne 2-Familientour mit Familie tim.buktu
zuletzt bearbeitet 24. Jan. 2018
Themenstarter86 Beiträge · seit 201825. Jan. 2018 · #7
Hallo Lisa,
2018! Ich plane zwar gern im Voraus, aber für 2019 noch nicht, hab genug mit den Trips für 2018 zu tun. 😄

Bislang war es kein Problem, Campsites zu kriegen (+ Windhoek Hotel), für Naukluft, Sesriem, Swakopmund und Etosha hab ich schon gebucht, die paar Tage dazwischen müssen gefüllt werden und einer am Ende.
Auto haben wir auch (da gab es bei den Favoriten SCR allerdings schon keine mehr).

Christian
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766 Beiträge · seit 200725. Jan. 2018 · #8
Hallo Christian,
wenn ihr die 'Hotspot' schon safe habt, ist es gut.
Wir sind bisschen mehr als 3 Wochen unterwegs und haben die 'Hotspot' fix gebucht und lassen Zwischenräume gerne offen, um spontan sein zu können. Mit Dachzelt geht das.
Die letzte Woche in Caprivi, bzw Horseshoe haben wir die Kanufahrt mit Übernachtung auf einer Insel gebucht und alles andere wird sich ergeben...
Auf Okonjima freue ich mich schon sehr. Das wird unsere Abschiedsnacht werden und ich werden meinen 'runden Burzeltag' mit leckerem Essen dort feiern.
Liebe Grüsse
Lisa
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115 Beiträge · seit 201725. Jan. 2018 · #9
Hallo Christian,

zu Mt. Etjo:
Wir waren letztes Jahr Mt. Etjo, Camping: die Campsites liegen ein paar Kilometer abseits der Lodge, an einem kleinen See, jede viel Platz und uneinsehbar gegen die anderen. Eigenes Badehaus und eigene Boma. Blick über den See. Allerlei Getier wie gesagt auf der Campsite (dikdiks, Hühner, usw.). Und abends und nachts hört man die Affen an den Hängen toben und schreien. Und die Löwen im angrenzenden Gehege brüllen - sehr spezielle Atmosphäre. Wirklich ne nette Campsite... Ach ja, schöne Wanderung hoch zu den Dinosaurier Spuren... Mit Blick übers Gelände...

Grüße

Michael
Themenstarter86 Beiträge · seit 201828. Jan. 2018 · #11
Danke schonmal für Eure Tipps, damit kann ich gut "arbeiten", Omandumba und danach Mt. Etjo/Dinosaurtracks Farm passen gut in unsere Route.

Den Brandberg plus Twyfelfontein Region werden wir dann auslassen und uns von Erongo gen Norden bewegen. Außerdem werden wir wohl nur 2 Nächte in Swakopmund bleiben und nach der zweiten Nacht (morgens Robbenpaddeln oder -cruise) dann gegen Mittag Richtung Cape Cross und Spitzkoppe aufbrechen. Ich bin zwar gegen Hektik, aber einen weiteren Nachmittaq in Swakopmund brauche ich nicht wirklich.

Zwischen Mt. Etjo/Dinosaur bin ich noch auf das Sasa Safari Camp bei Outjo in den Ugab Terraces gestoßen, das sieht von der Lage und den (preiswerten) Zimmern he ganz nett aus, von da aus sind es nur 123km bis Etosha, dann wäre die Route ab Swakopmund in schöne kleine Etappen zerlegt (außer der ersten). Kennt die Sasa Lodge jemand?

Grüße
Christian
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Themenstarter86 Beiträge · seit 201827. Feb. 2018 · #12
Hi,

so, nur noch knapp 4 Wochen :-))))
Kleines Update: Wir haben - unter Berücksichtigung Eurer hilfreichen Tips - jetzt ein paar kleine Änderungen vorgenommen:
- Swakopmund von 3 Nächten auf 2 verkürzt.
- ab Swakopmund dann folgende Etappen bis zum Etosha:
Spitzkoppe (nix gebucht), Omandumba Campsite (gebucht), Mt. Etjo Campsite (gebucht), Sasa Safari Camp (Lodge, gebucht, war erstaunlich günstig über booking.com)
Nochmal die Frage: War jemand schonmal im Sasa Safari Camp und kann was berichten? Auf den Fotos sieht es sehr nett aus.

Und noch eine Frage:
Am zweiten Tag starten wir von Windhuk zum Naukluft NWR Camp, die Route dorthin soll über den Spreetshoogte Pass führen.

Da gibt es ein paar Alternativen für die Route, die einfachste scheint die hier zu sein, erstmal Asphalt:
- WHK über die B1 bis Rehoboth, dann C24 und D1261

Die andere WHK direkt auf die C26 und dann D1265
oder
von WHK Richtung Westen bis Neuheusis, dann lange über die D1418 Richtung Süden bis zur C26, dann wie zuvor.

Wir sind an dem Tag sicher nicht in Eile und ich bin pad-erfahren, habe aber andererseits auch nix gegen Asphalt am ersten Tag. Welche der Strecken bietet denn besondere landschaftliche Schönheiten oder Sehenswürdigkeiten? Welche ist besonders "unspektakulär"? Bei Google Maps kann ich nicht wirklich was rauslesen.

Wer kann mir da was zur Routenwahl sagen?

Grüße
Christian
Mein Reiseblog: https://www.aconcagua.de (u.a. Rumänien, Pakistan, Äthiopien, Patagonien, TransSib, Nepal, Karelien, Norwegen) Mein YouTube-Kanal: (u.a. DIY-Camper, Norwegen, Albanien, Georgien, Kirgistan, Bosnien, Rumänien, Namibia, Tunesien, Schweden) https://www.youtube.com/channel/UC6KA8ccc3ba5mmR_C-5couQ
zuletzt bearbeitet 27. Feb. 2018
Themenstarter86 Beiträge · seit 201827. Feb. 2018 · #14
Und wegen Deines Nicknames finde ich auch nix über die Suche, weil da immer nur Posts mit Deiner Unterschrift angezeigt werden 😗

C.
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291 Beiträge · seit 201427. Feb. 2018 · #15
Aconcagua schrieb:Und noch eine Frage:
Am zweiten Tag starten wir von Windhuk zum Naukluft NWR Camp, die Route dorthin soll über den Spreetshoogte Pass führen.

Da gibt es ein paar Alternativen für die Route, die einfachste scheint die hier zu sein, erstmal Asphalt:
- WHK über die B1 bis Rehoboth, dann C24 und D1261

Die andere WHK direkt auf die C26 und dann D1265
oder
von WHK Richtung Westen bis Neuheusis, dann lange über die D1418 Richtung Süden bis zur C26, dann wie zuvor.
Hallo Christian,

ich würde dir die Stecke über die C26, D1265, D1261 über Nauchas empfehlen. Ist für mich landschaftlich die schönste Strecke und da ihr ja auch genug Zeit habt, wäre das mein Favorit.

VG
Holger
Themenstarter86 Beiträge · seit 201827. Feb. 2018 · #16
Danke, Holger. Zudem ist es auch die kürzeste!

C.
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