UWUwejan61Themenstarter4 Beiträge · seit 201730. Dez. 2017 · #1Hallo liebe Forum Mitglieder,
Ende Januar soll unsere erste Namibia Reise beginnen. Wir haben zu spät gebucht und konnten daher nur noch einen Singlecab mit Dachzelt mieten. Meine Frage ist nun, ob eine alternative Schlafmöglichkeit im Fahrzeug kreiert werden kann (Luftmatratze). Evtl auch nur für eine Person.
Danke für Hinweise und Ratschläge
Uwe
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201630. Dez. 2017 · #2Laßt euch zusätzlich ein Bodenzelt mitgeben, das scheint mir einfacher, als auf der Rückbank zu schlafen.
Yanjep
trsi708 Beiträge · seit 201530. Dez. 2017 · #3Hallo Uwe,
hinten ist mehr oder weniger alles zugestellt mit Gepäck, Vorräte, Campingmaterial. Da sehe ich kaum eine Möglichkeit, noch sinnvoll mit einer Luftmatratze zu hantieren. Wenn euch ein Dachzelt zu eng ist, könnt ihr vielleicht noch ein zweites montieren lassen. Und wenn jemand nicht ins Dachzelt mag (oder kein zweites Dachzelt möglich ist), wäre wohl ein Bodenzelt die sinnvollste Alternative (mitnehmen oder vor Ort kaufen/mieten).
Gute Reise!
trsi
PS: Yanep, im SC haben sie doch gar keine Rückbank 😉
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
trsi708 Beiträge · seit 201530. Dez. 2017 · #4Sorry, Doppelpost 🤩
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
UWUwejan61Themenstarter4 Beiträge · seit 201730. Dez. 2017 · #5Erstmal vielen Dank.
Ein Bodenzelt? Ist das sicher, dass man am nächsten Tag lebend und unbeschadet wieder aufwacht? Ich meine dies hinsichtlich diverser Tierarten, die in Namibia leben.
Wie komfortabel sind überhaupt die Matratzen im Dachzelt und bleibt es bei Regen erfahrungsgemäss trocken?
Blende18.21'165 Beiträge · seit 201730. Dez. 2017 · #6Hi uwejan61,
die Dachzelte sind schon robust, also auch im Regen sollten die dicht sein, auch wenn wir es nicht testen konnten, gibt es ja genügend Fomis mit Regenerfahrung.
Ob die Matratzen bequem sind hängt vermutlich auch wieder vom jeweiligen Empfinden ab, das ist also schwer zu sagen. Ich habe mich persönlich auf keinen allzu große Schlafkomfort eingestellt, aber war sehr positiv überrascht. Bequem und gut geschlafen, auch zu zweit genügend Platz für uns im 1,40m breiten Zelt.
Und was Bodenzelte angeht, so ist es in Namibia an den meisten Flecken eher nicht der Fall, dass die Tiere mit dir auf dem Campingplatz unterwegs sind. (auch und gerade nicht im Etosha zB. - da bist du eingezäunt und nicht die Tiere)
Man sieht durchaus viele mit Bodenzelt auf den Campingplätzen.
Gruß,
Robin
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200830. Dez. 2017 · #7Hallo, Uwejan61,
man kann, wenn man Angst hat, auch im Auto schlafen.
Im Januar zwar nicht grad kühl, aber wegen der Tiere müsste man dann die Türen geschlossen halten (Honigdachse sind sehr gefräßig und kletterfreudig, - vielleicht aber auch wegen der Menschen und der Wertsachen).
Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201630. Dez. 2017 · #8Wir waren im Frühjahr mit zwei Dachzelten unterwegs, aus verschiedenen Gründen mögen wir das nicht wiederholen. Unser Vermieter bietet auch Bodenzelte an, das probieren wir im nächsten Jahr aus. Große Tiere braucht man - in Namibia - auf Campingplätzen nicht zu fürchten. Irgendwelches Krabbelzeugs hält man durch das Moskitonetz am Eingang fern. Ich habe mehrere Jahre in Australien gezeltet, das ja für seine giftigen Spinnen und co. bekannt ist und habe es mit etwas Vorsicht beim Anziehen der Schuhe etc. locker überlebt.
Yanjep
kalachee1'059 Beiträge · seit 200630. Dez. 2017 · #9Hallo
Genau so, wie Yanjep es schreibt, ist. Selbstverständlich kommt man da auch lebend wieder raus. Ich schreibe gerade diesen Beitrag und ich habe schon dutzendfach quer über den halben afrikanischen Kontinent verteilt in Bodenzelten geschlafen. Es ist absolut kein Problem und das wichtigste ist einfach, das Moskitonetz immer geschlossen zu haben - in Malaria-Risikogebieten natürlich umso mehr. Wenn da alles zu ist, kommt auch nix rein, auch nicht irgendwelches Krabbelgetier.
Extratipp: Reisverschlüsse immer möglichst nach ganz oben ziehen und nicht unten am Boden zusammen verschliessen. Paviane lernen schnell und öffnen dir sowas gerne, wenn du nicht da bist.
Auf nicht eingezäunten Campsites wie zum Beispiel in Botswana oder im Caprivi gibt es des Nachts auch Besuch von weniger krabbeltierigem. Hyänen sind sehr neugierig und schnüffeln schon mal an der Zeltwand, machen ansonsten aber nix, vorausgesetzt natürlich, ihr deponiert nicht eure Fleischreste im oder am Zelt... Elefanten sind unglaublich feinfühlig und würden nicht mal über die Zeltschnur stolpern. Löwen kommen vielleicht vorbei, interessieren sich aber normalerweise nicht für dich. Es sei denn, du lässt das Moskitonetz offen und legst deine Füsse zum abkühlen raus. Aber das wirst du schon nicht vorhaben wollen. 🙂
Liebe Grüsse
Sam
dergnagflow2'534 Beiträge · seit 200730. Dez. 2017 · #10Uwejan61 schrieb:
Ein Bodenzelt? Ist das sicher, dass man am nächsten Tag lebend und unbeschadet wieder aufwacht? Ich meine dies hinsichtlich diverser Tierarten, die in Namibia leben.
Kein Problem.
Schau, dass es immer geschlossen ist, ob du jetzt drin bist oder nicht. Und bewahre drinnen keine Lebensmittel auf. Dann gibt's da keinerlei Probleme. Wenn du in Elephantengegend übernachtest, schau halt, dass du das Zelt nicht unbedingt unter einem Baum aufstellst. Da könnte es sein im schlimmsten Fall sein, dass ein Elephant den "Felsen" dafür verwendet um an die Blätter *ganz oben* im Baum zu gelangen. 😉
lg
Wolfgang
trsi708 Beiträge · seit 201530. Dez. 2017 · #11yanjep schrieb:Wir waren im Frühjahr mit zwei Dachzelten unterwegs, aus verschiedenen Gründen mögen wir das nicht wiederholen.
Hallo Yanjep,
die verschiedenen Gründe würden mich sehr interessieren - sofern sie nicht zu persönlich sind 🤩 😉
VG
trsi
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YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201630. Dez. 2017 · #12Die sind nicht persönlich, ich habe nichts dazu geschrieben, weil wir - gemessen an den eher begeisterten Reiseberichten - mit der Ansicht, der Satan persönlich habe die Dachzelte konstruiert, ziemlich allein auf weiter Flur sind 😗
Wir hatten zwei Dachzelte, weil uns eines für komfortables Schlafen zu eng gewesen wäre. Also konnten wir kein Dachzelt nehmen, das einfach hoch und runter geklappt wird mit Einstieg von hinten sondern mußte Dachzelte nehmen, die nebeneinder montiert werden. Der Aufbau ist relativ einfach, aber der Abbau war von endlosen Flüchen begleitet und hat uns morgens echt Zeit gekostet. Wir sind beide nicht die größten und bis die Zeltwände ordentlich verstaut und diese elendige LKW-Plane festgezurrt war, hatten wir den Kaffee auf. Und auch bei mehrnächtigen Übernachtungen mußte die Prozedur jeden Morgen vor dem Losfahren erledigt werden. Wenn einer nachts aufs Klo mußte, hat das Auto so geschaukelt, daß der andere unweigerlich auch wach geworden ist....
Irgendwann hatten wir so die Schnauze voll, daß wie in Lodges umgezogen sind.
Mit einem (bzw. evtl. zwei) Bodenzelten ist der Auf- und Abbau schnell erledigt und wir können das Zelt einfach stehen lassen und losfahren, wenn wir zwei Übernachtungen haben.
Aber, wie gesagt, viele andere User schätzen Dachzelte, wobei die Klappzelte auch wesentlich einfacher zu handhaben sind.
Yanjep
Im nächsten Jahr wollen wir, soweit ohne Vorbuchung möglich, in Lodges übernachten und nehmen das Zelt als backup mit.
Blende18.21'165 Beiträge · seit 201730. Dez. 2017 · #13yanjep schrieb:
Der Aufbau ist relativ einfach, aber der Abbau war von endlosen Flüchen begleitet und hat uns morgens echt Zeit gekostet. Wir sind beide nicht die größten und bis die Zeltwände ordentlich verstaut und diese elendige LKW-Plane festgezurrt war, hatten wir den Kaffee auf.
Das kann ich schon nachvollziehen. Hätte mich auch genervt, WENN wir ein Zelt wie unsere Freunde gehabt hätten. Da musste auch immer gezurrt werden und das war teils sehr umständlich.
Zum Glück hatte unser Zelt eine LKW-Plane als Schutz mit einer Art Spannbett-Laken System. So konnte man das relativ easy einfach drüberziehen und dann musste man nur 4 Schnallen festziehen. 😎
Gruß,
Robin
trsi708 Beiträge · seit 201530. Dez. 2017 · #14Danke, Yanjep. Ich war bisher mit einem Dachzelt (zur Seite) unterwegs und kam damit gut klar. Im Herbst werden wir nun mit zwei Dachzelten unterwegs sein. Als Grossgewachsene hoffe ich nun einfach, dass wir damit auch gut klar kommen werden 🤩
Meine Afrikaerfahrungen: 2003 Tunesien und Libyen (2 Wochen) ¦ 2009 Namibia & Botswana (3 Wochen) ¦ 2011 Nambia, Sambia & Botswana (7 Wochen) ¦ 2016 Namibia & Botswana (4 Wochen) ¦ 2018 Kamerun (12 Tage) ¦ Namibia & KTP (5 Wochen) ¦ 2019 Uganda & Tansania (5 Wochen) ¦ 2020 Namibia (3 Wochen) ¦ 2021 Tansania (2 Wochen) ¦ Namibia (6 Wochen) ¦ 2022 Sabbatical in Namibia und Kapstadt (6.5 Monate) ¦ 2023 Namibia (2x 3 Wochen) ¦ 2024 Namibia (3 Wochen) ¦ 2025 Namibia & KTP (6 Wochen) ¦ 2026 Namibia (3 Wochen)
YAyanjep1'014 Beiträge · seit 201630. Dez. 2017 · #15Das wird schon. Wir sind, glaube ich, die einzigen die sich mit den vermaledeiten (tschulligung) Dachzelten nicht anfreunden oder zumindest arrangieren können.
Yanjep
UWUwejan61Themenstarter4 Beiträge · seit 201731. Dez. 2017 · #16Vielen Dank euch allen für die nützlichen und durchaus auch humorvollen Hinweise.
Ich möchte trotzdem nochmal auf meine Ausgangsfrage zurückkommen. Die hintere Fläche im Britz Toyota Single Cab beträgt ca. 250 x 170 cm. Ist da wirklich keine Chance um für eine Person eine Schlafmöglichkeit zu schaffen.
Grüße und einen guten Start ins neue Jahr
Uwe
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200831. Dez. 2017 · #17Uwejan61 schrieb:Ich möchte trotzdem nochmal auf meine Ausgangsfrage zurückkommen. Die hintere Fläche im Britz Toyota Single Cab beträgt ca. 250 x 170 cm. Ist da wirklich keine Chance um für eine Person eine Schlafmöglichkeit zu schaffen.
Natürlich geht das. Ist vielleicht nicht optimal... - es scheint dir ja wichtig zu sein, diese Erfahrung zu machen, - dann mach es doch einfach.
Viel interessanter erscheint mir die Frage, welche dritte Person du da hinten reinpacken willst, die zuvor nicht im Single Cab mitfahren konnte... 🤪
Frohes Neues Jahr. Gruß lilytrotter
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt
trsi708 Beiträge · seit 201531. Dez. 2017 · #18Lilytrotter, ich vermute, dass einer der beiden nicht ins Dachzelt will oder darf 🤩
Uwe, natürlich geht es irgendwie. Wie ich am Anfang schrieb, müsst ihr einfach bedenken, was da alles drin ist... und entsprechend ausgeräumt bzw. nach vorne gebracht werden müsste. Mir wäre das viel zu umständlich. Zumindest, wenn es jede Nacht so sein soll.
Bei uns ist es da hinten auch häufig realtiv staubig, weil ja alles Campinggedöns, Brennholz etc. reingepackt wird. Ich kenn dein Auto nicht, aber je nachdem hast du da ja auch kein Fenster und nix, bist also in einer dunklen Box eingesperrt.
Aber machbar: ja - gute Nacht 😎
Happy New Year
trsi
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kalachee1'059 Beiträge · seit 200631. Dez. 2017 · #19lilytrotter schrieb:
Viel interessanter erscheint mir die Frage, welche dritte Person du da hinten reinpacken willst, die zuvor nicht im Single Cab mitfahren konnte... 🤪
😁
Das war auch mein erster Gedanke. Habe es aber nun nochmals nachgelesen, doch Uwe schreibt nichts davon, dass sie zu dritt unterwegs sind. Wohl sind sie zu zweit und halt einfach nicht als Paar unterwegs, deshalb die Idee, dass einer im Dachzelt und einer im Auto schlafen würde.
@Uwe:
Wie die anderen Schreiben; irgendwie würde es wohl schon gehen. Aber ich würde das echt nicht machen wollen. Nehmt euch ein Bodenzelt und gut ist. Bedenke auch: wenn der im Dachzelt oben des Nachts mal raus muss und die Leiter runterklettert, kommt das ganze Auto in Bewegung und der auf der Ladefläche darunter wird jede einzelne Bewegung spüren.
Mein Bruder und ich werden das jetzt auf der nächsten Reise ab Januar auch so machen: einer im Dachzelt, der andere im Bodenzelt. Das funktioniert wirklich wunderbar und so hat auch jeder noch ein bisschen Privatsphäre, weil man ist ja für längere Zeit 24 Stunden am Tag zusammen.
Liebe Grüsse
Sam
UWUwejan61Themenstarter4 Beiträge · seit 201731. Dez. 2017 · #20Um die Unklarheiten aufzulösen: Natürlich sind wir zu zweit unterwegs. Meine Partnerin hat einfach bedenken in einem Zelt inmitten von Elefanten, Löwen, Skorpionen, Schlangen, Käfern usw. zu nächtigen (Ich übertreibe hier etwas). Da ist natürlich ein Bodenzelt schon gar keine Alternative. Mindestens haben eure Anmerkungen bei ihr etwas zur Beruhigung geführt.
Vielen Dank dafür und guten Start ins neue Jahr
Grüße
Uwe