Namibia -Botswana - Victoriafalls? (3 Wochen)

7 Antworten · 2'809 Aufrufe · gestartet 12. Nov. 2017 von Reitschi
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201712. Nov. 2017 · #1
Liebe Forummitglieder.

Wow dieses Forum ist echt super. Vielen Dank. Ich konnte bereits viel daraus herauslesen. Kurz zu mir, ich bin Reitschi und 24 Jahre alt und von der Schweiz. Derzeit befinde ich mich in Südafrika (Jeffreys Bay) und helfe hier als Volotärin für 3.5 Monate in einem Hilfprojekt. Danach werde ich meine Reise nach Namibia, ev. Boswana, Sambia, Simbabwe antreten. Ich habe ausser meiner Zeit hier in Jeffreys Bay und Umgebung noch kaum Reiseerfahrung (Städetripps und Interrail in Europa sowie ein Tripp mit öv durch Thailland ausgeschlossen)

Vom 27.12.-12.01.2018 werde ich mit meiner Schwester und meiner Mutter ein 4x4 Auto mit Zelt mieten und die Route Windhoek, Etosha, Swakomund, Sossusvlei, Kalahari, Windhoek antreten (Grobroute).

Danach kommt mich eine Freundin besuchen und ich möchte mir bei euch Tipps holen, was wir in 3 Wochen (auch 4x4 mit Dachzelt) anschauen könnten. Wir dachten an den Norden von Namibia sind aber auch offen für andere Vorschläge. Start der Route ist in Windhoek. Ende der Route Winhoek oder Victoryfalls (falls wir eine Autovermietung finden, bei der wir das Auto in der Nähe der Victoria-Falls stehen lassen können). Habt ihr da Routentipps (inkl 2 Tage im Etoshanationalpark). Ich würde gerne den Caprivistreifen bis zu den Victoriafalls besuchen, ist dies in dieser Zeit (Januar während 3 Wochen) realistisch? Und habt ihr Routen- und Übernachtungstipps?

Vielen Dank für eure Rückmeldungen.

Liebe Grüsse

Reitschi
zuletzt bearbeitet 12. Nov. 2017
568 Beiträge · seit 201412. Nov. 2017 · #2
Hi Reitschi,
zunächst mal reden wir über die Weihnachtsferien mit all ihren Einschränkungen.
Das solltest du bei den Planungen berücksichtigen.
Dann ist es auch eine Frage des Budgets
(landläufig wird angenommen, dass Schweizer(innen) immer in Geld schwimmen, aber auch dies ist relativ)
Dazu kommen persönliche Überlegungen:
Willst du deinen "Mädels" (Schwester, Mutter, Freundin) "best of Africa in 14 days" zeigen,
oder Eindrücke vertiefen, die du schon hattest und nun mit deinen Lieben teilen willst.

Sorry, ist jetzt kein klassischer Routentipp, eher so zum "Gedanken sortieren".
Je nachdem ist Vic Falls ein "Muß" oder ein vernachlässigbarer "Touri-Rummel"

Bin überzeugt, daß sich außer mir auch noch viele kompetente(re) Foristi dazu äußern.
Bis bald, viel Freude und alles Gute jetzt und später!
Grüßle
Martin
Themenstarter5 Beiträge · seit 201713. Nov. 2017 · #3
Vielen Dank Randfontein für deine Rückmeldung. Ich habe mich möglicherweise ungünstig ausgedrückt. Die Route mit meiner Schwester und meiner Mutter vom 27.12.17-12.01.17 ist bereits fix. Sie beinhaltet: Winhoe, Waterberg, Etosha, Swakomund,Sossusvlei, Klahari, Winhoek). Wir werden mit einem 4x4 mit Zelt reisen,

Nun kommt eine Freundin von mir vom 14.01 für 3 Wochen nach Namibia. Ich bin nun nach Reiseinspirationen / Reiserouten für diese drei Wochen, die sowohl für mich neues zu entdekcen bereit hält, als auch schöne Ort für die Freundin, die noch nie in Namibia war, beinhaltet.

Ich habe an den Caprivistreifen bis zu den Victoria-Fall gedacht und dann ev. über Botswana zurück. Gibt es Leute, die im Januar-Anfangs Februar diese Route gemcht haben? Ist dies während der Regenzeit möglich?

Oder gibt es andere schöne Orte in Namibia, die wir zu einer drei-Wochen-Route zusammenstellen könnten? z.B. Norden? oder Norden? Wildtiere und Wandern stehen ganz oben auf de Liste.

Vielen Dank für eure Tipps.
4'984 Beiträge · seit 201613. Nov. 2017 · #4
Hallo Reitschi,

ja, solche Leute gibts; wir zB 😉
Wenn du: Übung im 4x4 Fahren hast, flexibel bist weil Wasserdurchfahrten dir den Weg versperren, du dein Auto uU aus dem Schlamm in dem es steckt schaufeln kannst, dann ist das die richte Route zur richtigen Jahreszeit für dich/euch!
Gruß Gina
1'059 Beiträge · seit 200613. Nov. 2017 · #5
Hallihallo Reitschi

Mein Bruder und ich sind am 12./13. Januar auch in Windhoek. Vielleicht laufen wir uns ja irgendwo über den Weg. 😁

Jedenfalls: in drei Wochen lässt sich eine schöne Tour von Windhoek durch den Caprivi bis zu den Vicotriafällen machen. Es gibt in jedem Fall Autoverleiher, die gegen Aufpreis eine Einwegmiete ermöglichen. So könntet ihr zum Beispiel dann das Auto in Kasane (Botswana) oder eventuell auch Katima Mulilo (Namibia) zurück geben. Aber dadurch, da ihr dann ja nicht zurück nach Windhoek müsstet, spart ihr natürlich für einige Nächte Unterkünfte, Verpflegung und Diesel. Von Kasane aus gibt es viele Möglichkeiten, einen Transport nach Vic Falls zu organisieren und ihr könntet dann auch von dort zurück fliegen.

Da ihr ja auch noch wandern wollt, würde ich empfehlen, ab Windhoek zunächst noch einen Schlenker in nordwestlicher Richtung in die Erongo-Region zu machen (Spitzkoppe, Erongo-Gebirge). Denn im Caprivi selber wüsste ich jetzt nicht, dass man dort grossartig wandern könnte (geführte Walking-Safaris, ja, aber richtige Hikes? Denke ich eher nicht). Dann von dort in Richtung Etosha (dann aber etwas länger als nur 2 Tage) und von da über Grootfontein und Rundu hinein in den Caprivi. Für den Abschnitt ab Divundu/ Okavango (Ngepi Camp sehr zu empfehlen!) bis Katima Mulilo/ Kasane würde ich insgesamt sicher etwa 8 bis 10 Tage veranschlagen (Aufenthalte also bei Divundu, dann bei Kongola/ Horseshoe, hier Mavunje oder Nambwa Campsite, dann ganz im Osten vom Caprivi oder auch Kasane/ Chobe Nationalpark).

Ich war schon mehrmals zu dieser Jahreszeit dort unterwegs und werde ebenfalls wieder im Januar/ Februar dort sein. Bis jetzt war es immer gut machbar und bis auf Moremi/ Chobe in Botswana alles praktisch uneingeschränkt befahrbar. Aber das muss natürlich nichts heissen. Es ist ja nicht so, dass es in Nordnamibia während der Regenzeit tagelang ununterbrochen wie aus Kübeln schütten würde. Aber es kann halt mal zu heftigen Regenfällen kommen und dann sind allenfalls gewissen Gebiete unzugänglich. Das muss man sich einfach bewusst sein und dementsprechend halt einfach flexibel sein. Aber wenn ich in all den Afrikareisen etwas gelernt habe, dann, dass ohnehin nicht alles planbar ist und es einem sehr viel besser geht, wenn man es nimmt, wie es kommt. 🙂 Vielleicht etwas sehr generalisierend, aber ich denke, die Regenzeit wird zu unrecht ziemlich falsch eingeschätzt. Keine Ahnung, was sich die Leute da immer für Horrorszenarien vorstellen. Aber wie gesagt, es kann halt doch einiges an Planung über den Haufen werfen, wenn eine Gegend mal wirklich viel Wasser abbekommt. Die Regenzeit ist also totale Nebensaison und das bringt den schönen Effekt mit, dass massiv weniger Touristen unterwegs sind und das ist für mich äusserst entspannt und angenehm.

Seid euch einfach auch bewusst, dass es sehr, sehr heiss werden kann.

Melde dich, solltest du noch weitere Fragen haben.

Liebi Grüess us Züri
Sam
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zuletzt bearbeitet 13. Nov. 2017
Themenstarter5 Beiträge · seit 201712. Dez. 2017 · #6
Liebe Forumsmitglieder

Vielen Dank für die hilfreichen antwortet. Eure rückmeldungen haben mir sehr geholfen. Wir haben nun eine provisorische Route zusammengestellt und ich würde gerne hören, was ihr so davon haltet bzw. ob ihr anregungen oder änderungsvorschläge habt:

12.01.18 Windhoek
13.01.18 Waterberg
14.01.18 Etosha (namutoni)
15.01.18 Etosha (namutoni)
16.01.18 Rundu
17.01.18 Divundu
18.01.18 Divundu
19.01.18 Kongola
20.01.18 Kongola
21.01.18 Kasane
22.01.18 Kasane (Victoria Falls)
23.01.18 Kawimba
24.01.18 Savuti
25.01.18 Khwai
26.01.18 ev. Khwai / Xakanaxa (lohnt sich das eine zweite nacht im Nationalpark?)
27.01.18 Maun
28.01 - 31.01 Reise nach Windhoek --> habt ihr da Empfehlungen
01.01.18 Windhoek
02.01.18 Flug nach Hause

Was denkt ihr zu dieser Route? Insbesondere ob es sich lohnt noch eine nach inXakanaxa oder eine weitere Nacht in Khwai Northgate zu verbringen. Zudem suchen wird tipps für die Reise von Maun nach WIndhoek.

Vielen Dank für eure Rückmeldungen. =)

PS: findet ihr es notwenig alle übernachtungen bereits im Voraus z bruchen oder wie sind eure erfahrungen?
1'059 Beiträge · seit 200613. Dez. 2017 · #7
Hallo Reitschi

Gar nicht mal so schlecht, die nun ausgearbeitete Route. Ein, zwei kleine Änderungen würde ich noch anbringen und zwar so:
12.01.18 Windhoek
13.01.18 Waterberg
14.01.18 Etosha (namutoni)
15.01.18 Etosha (namutoni)
Ich nehme an, ihr kommt am 12.01. in Windhoek an (fliegt ihr zufälligerweise auch mit Qatar über Doha?) und übernehmt dann auch gleich das Mietauto? Von Windhoek nach Namutoni liesse sich drum dann am nächsten Tag durchaus auch machen. Sicher, es wäre mehr oder weniger ein ganzer Fahrtag, aber weil alles Teerstrasse ist, kommt man gut voran und inkl Pausen kann man das schon in rund 7 Stunden oder so schaffen. Dadurch könntet ihr euch die Einmal-Übernachtung am Waterberg sparen, das lohnt sich so ja kaum.
22.01.18 Kasane (Victoria Falls)
23.01.18 Kawimba
24.01.18 Savuti
Was ist Kawimba? Noch nie gehört. Man kann von Kasane nach Savuti auch in einem Tag fahren und dann könntet ihr die eingesparte Nacht in Savuti selber verbringen. Ich bin nun kein grosser Fan mehr von der Savuti-Campsite selber, die Umgebung aber ist natürlich toll und wenn man sich schon durch den Tiefsand dahin und dann auch wieder zum Moremi weg quält, sollte man schon einen ganzen Tag vor Ort verbringen.
26.01.18 ev. Khwai / Xakanaxa (lohnt sich das eine zweite nacht im Nationalpark?)
27.01.18 Maun
28.01 - 31.01 Reise nach Windhoek --> habt ihr da Empfehlungen
Da würde ich in jedem Fall länger im Moremi bleiben und dann am Schluss einfach in zwei Fahrtagen von Maun nach Windhoek zurück (also nur 30. - 31.01.). Die zwei Nächte mehr im Moremi lohnen sich absolut! Zwischen Maun und Windhoek gibt es eigentlich ausser dem Central Kalahari Game Reserve nicht wirklich viel, aber dafür wären dann einerseits nur zwei Nächte zu wenig, in der Regenzeit je nach dem nur sehr schwer zu befahren und ausserdem eher nur was für Erfahrenere. Am ersten Tag also von Maun bis zur Grenze bzw kurz danach (Kalahari Bush Breaks wäre hier zu empfehlen), am zweiten dann noch von dort bis Windhoek.

Dies mal meine Gedanken dazu.

Liebi Grüess
Sam
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zuletzt bearbeitet 13. Dez. 2017
1'165 Beiträge · seit 201713. Dez. 2017 · #8
kalachee schrieb:Hallo Reitschi

Gar nicht mal so schlecht, die nun ausgearbeitete Route. Ein, zwei kleine Änderungen würde ich noch anbringen und zwar so:
12.01.18 Windhoek
13.01.18 Waterberg
14.01.18 Etosha (namutoni)
15.01.18 Etosha (namutoni)
Ich nehme an, ihr kommt am 12.01. in Windhoek an (fliegt ihr zufälligerweise auch mit Qatar über Doha?) und übernehmt dann auch gleich das Mietauto? Von Windhoek nach Namutoni liesse sich drum dann am nächsten Tag durchaus auch machen. Sicher, es wäre mehr oder weniger ein ganzer Fahrtag, aber weil alles Teerstrasse ist, kommt man gut voran und inkl Pausen kann man das schon in rund 7 Stunden oder so schaffen. Dadurch könntet ihr euch die Einmal-Übernachtung am Waterberg sparen, das lohnt sich so ja kaum.

Liebi Grüess
Sam
Also das Thema Waterberg würde ich auch sein lassen. Wir waren dieses Jahr für eine Nacht da und das ist zu kurz. Man kann dann eh' nicht die Dinge nutzen, die Waterberg bietet.

Eine andere Idee zum Start.

- Windhuk

- Fahrtag bis Etosha Oukakuejo (sind nur 4:30h also Mittags da, einchecken etc., dann ahbt ihr noch für einen Nachmittags-Drive Zeit

- Etosha Halali

- Etosha Namutoni

So habt ihr kurze Strecken in Etosha und seht dennoch fast den ganzen Park. Morgens immer Gamedrive, dann Mittags wenn eh' wenig los ist einchecken beim nächsten Camp und Nachmittags wieder bis Abends raus in den Park. 😎

Da ihr später Campsites plant, denke ich werdet ihr auch hier campen. Dann bastelt ihr sowieso die Karre vor jedem Game-Drive wieder zusammen, etc. pp., sprich es stört nicht von Camp zu Camp zu fahren und ihr habt One-Way Drives und Abends Zeit in der Nähe der Camps an einem Wasserloch zu warten. + Nachts Aktion an den beleuchteten Wasserlöchern.


Gruß,
Robin
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