MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201709. Nov. 2017 · Hallo an alle Mtleser,
2018 ist es (Namibia) wieder soweit (nach Premiere und Anfängertour 2017).
Diesmal im September/Oktober, 3 Wochen, wieder 4x4 mit Dachzelt von SafariCarRental. Nur campen.
Wir, meine Frau und ich, planen diesmal Windhuk – Düsternbrook (ich weiß, da scheiden sich die Geister, aber uns gefällts) – dann Richtung Etoscha (Okaukuejo – Halali – Namutoni) – dann gen Osten über Tsumeb - Grootfontein (Roys Restcamp) nach Rundu und von dort die Campsites abgrasen (Kaisosi River Lodge, River Dance Lodge, Rainbow River Lodge) bis zu den Popa Falls und dann wieder zurück über Waterberg nach Windhuk.
Gibt’s was zu beachten, was meint Ihr? In 20 reinen Camper-Tagen (Übernahme/Abgabe-Tag extra) machbar? Möglichst viele Doppelübernachtungen geplant.
Freue mich über jeden Tipp bzw. Korrektur usw. Vielen Dank vorab!
Liebe Grüße
Michael
travelNAMIBIA33,2k Beiträge · seit 200609. Nov. 2017 · Hi Michael,
und von dort die Campsites abgrasen (Kaisosi River Lodge, River Dance Lodge, Rainbow River Lodge) bis zu den Popa Falls
warum fahrt ihr bei 20 Tagen nicht richtig in den Caprivizipfel rein (mind 6 Nächte) sondern wollt nur bis Popa Falls (was ja der äußerste Westen bzw. eigentl. Kavango-Ost ist)?
Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201709. Nov. 2017 · Hi Christian,
danke erstmal für Deine Antwort. Gute Frage. Wir sind nicht so die Viel-Fahrer, wollens langsam angehen lassen, mal Verweilen, und da dachte ich, wer reinfährt muss auch wieder raus, und dann wirds vielleicht a bisserl stressig. Und was ich bis Popa Falls sah (hier im Forum, tracks4africa, usw.) gefiel mir auch schon...
Grüße
Michael
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201109. Nov. 2017 · Hallo,
ist das wirklich so geplant, dass Ihr 2 Wochen in einem kleinen Gebiet im Westen des Caprivi "rumdümpeln" wollt? Ich bin ja auch für entschleunigen, aber ich würde nie den Osten und die Mitte des Caprivi auslassen, wenn ich schon dort wäre und mehr als 4 Tage Zeit hätte.
Mein Vorschlag:
1x Düsternbrook
2x Okaukuejo
2x Halali
2x Onguma (nicht Namutoni)
2x Rundu (z.B. Kaisosi)
2-3x bei Kongola
2-3x im Osten (z.B. Chobe River Camp oder Camp Livingston oder Katima...) eventuell weglassen
2-3x bei Divundu (z.B. Rainbow River Lodge)
1x Zwischenübernachtung (z.B. Roy´s Restcamp)
2x Waterberg
2x Okonjima (Traumcampingplätze)
Das käme zeitlich hin, ich würde das Auto am Abflugtag abgeben und vom Waterberg direkt fahren, wenn Ihr abends heimfliegt. Das passt gut.
So hättet Ihr einen tollen, entspannten Trip quer durch den Caprivi. Falls ich Euer Bedürfnis nach Ruhe und Verweilen in einem kleinen Bereich dadurch missachtet habe, zu Eurer Frage: ja, ist machbar, meiner Meinung nach ist sogar viel mehr entspannt machbar.
Viele Grüße
Karin
Sorry, Christian war schneller. Ja, wo Ihr reinfahrt, müsst Ihr auch wieder raus. Das kann man so planen, dass es gut machbar ist. "Viel" fahren ist in einem großen Land relativ. Wir sitzen auch nicht gerne den Löwenanteil der Tour im Auto und fahren trotzdem "richtig" in den Caprivi rein. Lasst doch vielleicht den Osten weg und plant dafür noch zwei Tage Okonjima ein vor dem Rückflug, dann habt Ihr noch mal etliche Kilometer gespart und bei drei Nächten im Caprivi West und Mitte ist das nicht hektisch.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201709. Nov. 2017 · Hi Christian, hi Karin,
Ok ok, ich habs verstanden 🙂 ZU entspannt muss ja auch nicht sein...
Danke Karin für den Routenvorschlag, mach ich. Na dann beginne ich mal mit der Reserviererei...
Noch ne Frage: Caprivi im Ende September und Oktober ist OK, oder? Also vom Wetter her meine ich - meine Frau friert ungern 🙂
Michael
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201109. Nov. 2017 · Hallo Michael,
im Ernst, war jetzt ein Vorschag und kein Befehl. 😛
Caprivi im September/Oktober sollte warm sein, auch nachts. Das ist auch unsere Reisezeit und ich habe dort kein bisschen gefroren. Ich kann jetzt nicht mehr schwören, dass ich nie abends mal eine Jacke übergezogen habe, würde aber fast behaupten, eher nicht. Swakpmund und der Süden sind da kritischer.
Viele Grüße
Karin
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MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201709. Nov. 2017 · Hallo Karin,
keine Bange, ich freu mich ja über Hinweise und Ratschläge usw. Danke.
Na das klingt ja alles sehr positiv - dann beginne ich mal zu buchen...
Grüße
Michael
MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201714. Nov. 2017 · Noch ne Frage (bitte um Rat), bitte:
Wir kommen aus Etoscha und eine Nacht Onguma. Von dort aus solls über Tsumeb/Grootfontein in den Caprivi gehen. Wichtig: Einkauf in Tsumeb/Grootfontein (Vorräte auffüllen, wir campen ausschließlich).
Was meint ihr:
a)
Von Onguma mit Einkauf in Tsumeb/Grootfontein bis z B Roys; und am nächsten Tag an Rundu vorbei bis Divundu-Gegend. Also Rundu und die Camps dort auslassen (weil nicht so toll und Divundu mehr bietet als Rundu?).
oder eher Variante
b)
Von Onguma mit Einkauf in Tsumeb/Grootfontein bis nach Rundu durchfahren und dort (Kaisosi?) nächtigen. Ist das machbar in einem Tag? Und am Tag drauf gen Divundu...
Würd mich über Expertenmeinung freuen.
Liebe Grüße und danke vorab
Michael
jazzica83 Beiträge · seit 201614. Nov. 2017 · Hallo Michael,
Experte bin ich zwar nicht, aber ich kann dir berichten dass wir dieses Jahr deine Variante a (allerdings anders herum) gefahren sind.
Von Divundu aus (Nunda River Lodge) sind wir zu Roy‘s Rest Camp gefahren und am nächsten Tag mit Einkaufsstop in Tsumeb zur Farm Sachsenheim vor der Etosha. Alles ist ja super gut befahrbar, da Teerstraße.
Auch mag ich Roy‘s Rest Camp irgendwie, selbst wenn es dieses Jahr recht laut auf der Campsite war durch den Overlander Besuch. Ahja suuuuuuuuper leckeres Buffet Essen 😉
LG Jessy
2015 - Süd-Namibia
2016 - Sambia
2017 - Botswana
2018 - Nord-Namibia
MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201715. Nov. 2017 · Hi Jessy, danke für Deinen Beitrag...
Liebe Grüße
Michael
PS: Hab Dir ne private Nachricht geschickt
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201115. Nov. 2017 · Hallo,
wir sind 2016 die Variante a gefahren, allerdings über die D3001 mit Abstecher zur Ombilistiftung und dann bis Mururani, kleiner einfacher Campingplart direkt am Vetcontrolpoint. Nächstes Jahr probieren wir Variante b, kaufen dann aber in Rundu ein, da wir wieder die D3001 fahren wollen. In Rundu waren wir schon mal einkaufen, war kein Problem. Die Strecke sind schon mehrere Fomis an einem Tag gefahren.
Wenn Du unbedingt zu Roy´s Restcamp möchtest, ist es natürlich besser, über Grootfonrein zu fahren.
Viele Grüße
Karin
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fidel925 Beiträge · seit 201615. Nov. 2017 · Hallo Michael,
auch die Variante Ongume - Tsumeb/Grootfontein (Einkauf) - Rundu (Übernachtung) - Weiterfahrt nach Divundu ist problemlos und relativ stressfrei machbar, man halt dann halt nur einen, wenn auch längeren Fahrtag anstatt zwei mittellange. Da es landschaftlich etc. bis Rundu nichts so megaspannend ist, würde ich wohl wieder in einem Rutsch von Etosha bis zum Okavango fahren. Man kann aber natürlich auch in Grootfontein oder beim Hoba Meteoriten Zeit verbringen wenn man das möchte.
Zu den Campsites zu denen ich was beitragen kann:
Hakusembe bei Rundu bietet ganz nette Lage, Campsites auf Gras mit eigenen Ablutions, Dorfleben auf der Angolaseite gegenüber. Ganz nett, allein schon wegen des vielen Grüns, aber auch nichts spektakuläres.
Riverdance Campsites liegen traumhaft ca 20-30m oberhalb des Okavango und mit vielen Bäumen außenrum. Extrem viele Vögel, gute private Ablutions, nette Terassen bei der Lodge. Wunderschöne Sunrise-Bootstour auf dem Okavango.
NGepi: Campsites und Baumhäuser erstrecken sich über eine lange Strecke entlang des Okavango. Camp mit sehr viel Atmosphäre und eigenem Flair. Die Campsites liegen meist durch ein paar Büsche oder Bäume vom Okavango verdeckt, ich kann aber die Treehouses als Abwechslung zum Schlafen im Dachzelt sehr empfehlen. Die Terasse ist quasi über dem Wasser, man schaut vom Bett aus auf den Fluss, hat schöne Außendusche, die zum Okavango hin offen ist.. Auch hier: unendlich viele Vögel, allein durch das Sitzen am Fluss zu sehen.
Mavunje/Mashi River: Campsites liegen schön einsam und riesengroß an einem Seitenarm des Kwandos, immer wieder ziehen Tiere im Sichtfeld oder auch am Camp vorbei. Je nach Wasserstand hat man aber nicht mehr als einen Tümpel mit ein paar Hippos vor der Campsite. Sehr zu empfehlen sind auch die vom Betreiber Dan organisierten Bootstouren auf dem Kwando, am besten mit Übernachtung.
Wir waren letztes Jahr ebenfalls Anfang Oktober dort unterwegs, es war stellenweise relativ heiß und häufiger diesig, auch durch diverse Buschfeuer und gezieltes Abbrennen von trockenem Gras. Aber jedenfalls nicht kalt 😉
Viele Grüße
Fidel
MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201715. Nov. 2017 · Hi Karin, hi Fiedler,
danke für eure Antworten, die helfen super weiter... Na denn buche ich mal fleißig.
Beste Grüße
Michael
MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201715. Nov. 2017 · Uuups, sorry, Fidel, das (Fiedler) war die Autokorrektur vom Smartphone und meine Hudelei! Sorry!
Grüße
Michl äh Michael 😉
MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201717. Nov. 2017 · Liebe Foristen,
darf ich noch mal (abschließend) um Rat fragen, bitte?
So siehts aus (gebuchte Unterkünfte; bei ??? bin ich noch hin- & hergerissen) ... OK so, was meint ihr? Und vielleicht mag der ein oder andere noch Tipps geben bei den ???-Übernachtungen...?
Danke vorab
Michael
Tag
1 Windhuk Game Camp
2 Düsternbrook
3 Okonjima
4 Etosha Okaukuejo
5 Etosha Halali Campsite
6. Etosha Halali Campsite
7 Onguma
8 ??? bei Rundu
9 Divundu Riverdance Lodge
10 Divundu Riverdance Lodge
11 Kongola Mavunje Camp
12 Kongola Mavunje Camp
13 Livingstone Camp
14 ???
15 ???
16 ???
17 Waterberg Restcamp
18 Waterberg Restcamp
19 ???
20 ???
21. Windhuk
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201117. Nov. 2017 · Hallo Michael,
8. Da haben wir uns für nächstes Jahr die Hakusembe Campsite ausgesucht.
14. Auf jeden Fall eine weitere Nacht Camp Livingston.
15. und 16. Zwischenübernachtungen zum Waterberg, z.B. Rundu, Roy´s Rest Camp.
19. und 20. Hier wäre meine erste Wahl Okonjima, super schöne Campsites. Sehe gerade, dass Ihr das anfangs schon drin habt, aber nur für eine Nacht. 🙁 Vielleicht dann Erindi?
Viele Grüße Karin
P.s. Beim Mavunje Camp unbedingt eine Bootstour mit Dan machen.
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MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201717. Nov. 2017 · Hi Karin,
vielen Dank für die Tipps...
Okonjima ist 800 N$ die Nacht campsite... Ziemlich happig, schöne campsite hin oder her. Irgendwann muss auch mal gut sein, finde ich...
Und Erindi waren wir dieses Jahr 2 Nächte...
Na mal sehen.... Danke dennoch
Michael
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201117. Nov. 2017 · Klar, ist ein stolzer Preis. Wir haben für nächstes Jahr Erindi ausgeguckt und zahlen genau das selbe. Macht beim gegenwärtigen Kurs ca. 24 € pro Person. Einen gleichwertigen Campingplatz kriegen wir auf Fehmarn in der Haupsaison auch nicht günstiger und da können wir alle Nachbarn in alle Himmelsrichtungen sehen und hören. Aber wenn Ihr auf dem Hinweg schon dort seid, wollt Ihr ja wohl sowieso auf dem Rückweg nicht nochmal hin. Vielleicht irgendeine nette Guestfarm, um einfach den Urlaub ruhig ausklingen zu lassen?
Viele Grüße
Karin
P.s. Bei zwei Personen müssten wir bei Erindi sogar 1290 N$ zahlen, für vier Personen sind es 1590. Ich glaube, für zwei hätte ich nicht gebucht, da sind ja 800 noch "günstig".
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MIMichael44Themenstarter115 Beiträge · seit 201720. Nov. 2017 · Noch eine Frage, bitte, wenn ich darf:
Gebucht sind Riverdance, Mavunje und Livingstone, jeweils als Doppelübernachtung.
Wenn man – wie wir – dann noch 3 Tage im Caprivi „übrig“ hat, wo wären die – als Camper – besser (also interessanter, vielfältiger, typischer, Parks in der Nähe) zu verbringen:
In der Divundu-Region oder in der Kongola-Region?
Freue mich über Experten-Meinungen, aber auch Anfänger, eh klar...
Danke vorab & Grüße
Michael
chamäleon20112’497 Beiträge · seit 201120. Nov. 2017 · Wenn Du Livingston schon 2 Nächte eingeplant hast, würde ich bei drei Nächten übrig mit Waterberg anschließend zwei Nächte bei Divundu und eine in Roy´s Restcamp buchen, einfach aus logistischen Gründen, sonst wäre mir die Fahrt zu lang. Wir mögen Ndhovu sehr, weil die halt nur eine Exclusivcampsite haben. Schöne Bootstouren gibts da auch und man ist schnell im Mahango und im Buffalo Park und man ist schon wieder ein Stück Richtung nächstes Ziel.
Eine Nacht bei Kongola und dann eine Nacht bei Divundu geht auch, ist halt Geschmackssache. Für die Gegend um Kongola müsste jemand anderes was empfehlen, wir kennen nur Mavunje (toll, sind wir nächstes Jahr auch wieder).
Viele Grüße
Karin
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