Namibia August 2017 Bewertungen

Reisebericht 63 Antworten · 16,6k Aufrufe · gestartet 25. Aug. 2017 von La Leona
2’497 Beiträge · seit 201103. Sept. 2017 ·
Hallo La Leona,

das klingt wirklich unschön mit den Gamedrives bei Okonjima, zumal die ja nicht gerade kostengünstig sind. Wir hatten da letztes Jahr im September deutlich mehr Glück, obwohl wir auch "nur" Camper waren. Die Standardtour war bei uns sehr ausführlich und ohne Zeitdruck und auch das Leopardentracking, wenngleich nicht sonderlich erfolgreich (wir sahen nur den Schwanz eines Tieres), wurde zeitaufwendig betrieben. Dafür haben wir aber 5 Löffelhunde gesehen. Beim Wilddogtracking am Nachmittag gab´s dann noch nach vollgefressenen Wilddogs ein Pangolin mit Jungem auf dem Rücken, das weit entfernt gesichtet wurde. Zeit spielte anscheinend bei uns keine Rolle. Ich glaube, bei der Art und Weise, in der man mit Euch umgegangen ist, wäre ich ziemlich laut geworden. Schade, da die Campsites wirklich erste Sahne sind.

Danke übrigens für Deinen informativen Bericht, den ich begeistert verfolge.
Viele Grüße
Karin

P.s. Die Khowarib Community Campsite hat uns auch gut gefallen und die Freundlichkeit war auch bei uns auffallend.
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2017
2’060 Beiträge · seit 201303. Sept. 2017 ·
Hallo Leona.

deinen interessanten Kurzbericht habe ich mit großem Interesse gelesen - danke dafür. Es wird einem dabei bewusst, aus wie unterschiedlichen Perspektiven man einen Ort erleben, sehen, beurteilen kann.

Z. B. das Wasserloch in Okaukuejo haben wir einmal ebenfalls nur mit der "Attraktion" eines einsamen Schakals erlebt, beim zweiten Versuch viele Nashörner, Elefanten etc. gesichtet.

Die Game Drives in Okonjima haben wir komplett gegenteilig erlebt, viel Engagement der Guides mit dem Ehrgeiz, möglichst viele Tiere aufzuspüren - nicht nur die "gebuchten" - alle länger als geplant und ohne Zeitdruck durchgeführt. Schade, dass das für euch so negativ ausfiel. Wir haben dort, dank der Freundlichkeit einer Angestellten, sogar ein halbzahmes Pangolin bewundern dürfen.

Viele der Landschaften konnte ich beim Lesen nacherleben - allerdings aus der Sicht eines Lodgehoppers; die Campsites schauen großteils sehr schön aus, würden mich schon reizen. 😉

Damaraland und Kaokoveld sind für mich die schönsten Ecken Namibias, es hat mir Freude gemacht, deine Tour mitfahren zu dürfen.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2017
284 Beiträge · seit 201403. Sept. 2017 ·
La Leona schrieb:
Von der Buchung der Carnivore Tour am Ankunftstag nachmittags, trotz Bestätigung per email ( deswegen kamen wir ja auch schon um 14.30 an), wusste man nichts an der Rezeption des Day Centers. Es klappte dann doch noch aber wir fanden die Tour eigenartig. Wenig Informationen vom Guide. Kurzer Halt im Education Center und ein schneller Blick ins Spital. Dann zielstrebig alle sieben nicht in der freien Wildbahn überlebensfähigen Tiere im Gepardengehege finden, und dann noch den angefütterten Leoparden vom Hide aus abknipsen. Unterdessen hörte der Guide nicht auf zu jammern weil er schon den ganzen Tag arbeitete.
Ich habe das im Frühjahr bei einer Gruppenreise mitgemacht. Da war das so ähnlich. Wir waren ziemlich lange im Education Center, dafür aber um so kürzer bei den Tieren. Der Guide hat sich dauernd selbst wieder sprochen, z.B. warum die Geparden in Gehegen sind, erst gab's die tierfreundliche Variante "zur Auswilderung, die müssen erst jagen lernen", dann "wir müssen die füttern, weil keine Beute in den Gehegen erlaubt ist"...
Der Bunker beim Leoparden ist furchtbar, angeblich nur für die Leopardin gebaut, weil sie Menschen zu sehr gewöhnt ist um sie frei zu lassen. Aber es kann mir keiner erzählen das dass Gehege leer bleibt, wenn die Mal nicht mehr ist. Alleine der aufwendige Mechanismus um das Fleisch und damit die Leoparden schön auf dem Weg zu platzieren... Für mich ist, zumindest dieser Teil, ganz klar reiner Kommerz, nichts mit Tierschutz, nur reiner Zoo.
franzastische Reisen, Fotos und mehr - https://franzastisch.de
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200703. Sept. 2017 ·
Danke für eure "Anteilnahme" BMW, Karin, Gabriele, Matthias. Und auch dafür dass euch dieser Bericht gefällt. Ja das Damaraland hat es in sich.....
Zu Okonjima:
Ich hake es unter Statistik ab, denke dass etwa 8 von 10 Besuchern total begeistert sind von ihren game-drives und Erlebnissen, der 9. bewertet mittelgut und wir waren leider die Nr. 10 wo ein ungenügend gerecht ist, weil es gerade zweimal sub-optimal lief.

Ich mag "euch 8 der Statistik" von Herzen gönnen dass es ein super tolles Erlebnis war. So sollte es ja für alle sein und ich bin besonders "neidisch" auf das Pangolin mit dem baby auf dem Rücken. Im Museum in Okaukuejo sahen wir das ausgestopfte Pangolin und ich sagte noch zu den Kindern wie toll es doch wäre einmal eines live zu sehen...

August ist Hochsaison auf Okonjima und die Touren mit Lodge-Gästen sind permanent fully booked und man will auch die Tagesbesucher noch mitnehmen und die Camper. Wenn da beim Personal ein Ausfall ist, oder ein Fahrzeug kaputt ist, dann wirds eben brenzlig.

Es ist meines Erachtens ein Management Problem und kann nicht mit Überstunden der Fahrer und Guides berichtigt werden. Missmut bei den Angestellten ist da die Folge. Schade dass wir das mitbekommen haben, sollte eigentlich intern geregelt werden ohne dass die Besucher davon Kenntnis haben. Richtig wäre gewesen uns über die Engpässe zu informieren, statt uns zweimal zu hetzen.

Man informierte uns dass es nun keine Wildhunde mehr auf Okonjima gibt (wohin wurden sie gebracht?) und dass man mehr und mehr roden will um mehr Land für grössere Reviere für die nicht angefütterten frei jagenden Geparde zu schaffen. Gerade die Gepardin im Norden werde sehr von Leoparden "gestresst" (sic).

Ich war schon in vielen privaten Hegegebieten, Schutzgebieten, Tierreservaten oder wie auch immer sie in den vielen Ländern genannt werden. Die Informationen der meistens sehr engagierten Guides an die Besucher entsprechen bestimmt grössten Teils der Wahrheit, aber diese Kommunikationen dienen auch der Werbung und vieles wird verschönigt, anderes verschwiegen. Wie Matthias sagt, sie können auch widersprüchlich sein. Ich erwartete zum Glück nicht allzu viel und wurde daher auch nicht übermässig enttäuscht. Schön war dass hier unser jüngster Teilnehmer sein Lieblingstier von einem offenen Fahrzeug aus sehen konnte und wir als Familie auf dem schönen camping Platz noch etwas Afrika-Feeling vor dem langen Rückflug geniessen durften.
Gruss Leona
2’085 Beiträge · seit 201203. Sept. 2017 ·
Hallo Leona,
jetzt hab ich endlich wieder ein bisschen "nach"-gelesen. Sehr sehr gut gefällt mir ja die Strecke durch die Khowarib-Schlucht! Und dazu auch gleich mal noch ne Frage - könnte man denn auch von Khowarib durch die Schlucht direkt in den Etoscha NP fahren? Aber wahrscheinlich gibt es da kein Gate ...
Ach - und danke für den Hinweis auf die Schlangen auf der Hoada Campsite! zugegebenermaßen bin ich tatsächlich ein bisschen verunsichert, aber bis in 3 Wochen haben die ja vielleicht hoffentlich auch umgezogen 🤢 ?
Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank für deinen aktuellen Lagebericht und die schönen Eindrücke.
Und viele Grüße dazu
Ingrid
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200703. Sept. 2017 ·
Okonjima - Windhoek
war eine lockeres Vormittagsprogramm inklusive soukmässig gefeilschter Einkauf von schönen Holzschnitzereien in Okahandja. Dann fuhren wir direkt in unser Gästehaus um dort noch die restlichen Esswaren als picnic zu Mittag zu verzehren, die Zimmer zu beziehen und die Autos auszuräumen. Erst danach fuhren wir zu Savanna um die Fahrzeuge vor 16.00 Uhr wie vereinbart zurückzubringen. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir mit Geld ausgeben im Craft Market und Appetit sammeln für das Abschiedsessen mit unseren Freunden.

Savanna Autovermietung / Fahrzeuge und Ausrüstung
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Für die diese Route wollten wir die tauglichsten und komfortabelsten Fahrzeuge. Ich wollte zudem unbedingt den Land Cruiser mit dem V8er 4.2l Diesel-Motor. Die Erfahrungen anderer Fomis mit diesem LC bushcamper bestärkten mich. Wir mieteten also 2 x die bushcamper Version für die Ehepaare und 1x die LC Camp Version mit zwei Dachzelten und dem Aufbau mit Schubladensystem für die Familie.
Alle waren begeistert von der Performance. Es ist das Mehrgeld wert, es gibt nichts aussetzen. Ausser ein Detail: Der Rückspiegel auf der Fahrerseite sollte über eine Verlängerung verfügen, denn die Sicht nach hinten ist durch das auf dieser Seite angebrachte 2. Reserverad sehr eingeschränkt.
Alle Reifen kamen heil und ohne jegliche Reifenpanne retour. Die Stabilität auf Asfalt und Schotter ist sehr gut. Der LC camp ist auch für eine 5-köpfige Familie ausreichend gross.
Die Campingausrüstung im bushcamper ist etwas umfangreicher, generell aber ähnlich in beiden Ausführungen. Warmwasser-Aussendusche und Solarpanel hat nur der bushcamper.
Ausser ein paar Tupperwares, einer non-stick Bratpfanne für nicht anklebende Rühreier und Badetücher (sind nicht inkl. im Bettwäsche-Set) kauften wir nichts dazu. Die Bettwäsche: Laken für die Matraze, Schlafsack, Kopfkissen und eine warme Decke gabs extra zu mieten für N$15 pro Tag/Person/Set.
Der grosse Kühlschrank im Bushcamper muss explizit zum voraus bestellt werden, sonst bekommt man nur den normalen 40l. Im LC Camp hat es eh nur Platz für den 40l. Bei Dreierbelegung im Dachzelt ist es wichtig das breite 1.60m zu buchen, normal nur 1.30m. Das vergass ich und kurzfristig war kein breites Zelt verfügbar. So schlief der Jüngste auf einer Schaumstoff-Matratze, welche geistesgegenwärtig kurz vor Abfahrt noch verlangt wurde, im "Premium Einzelzimmer" auf der Rückbank, denn drei Kinder im normalen Dachzelt geht nicht.

Die Solarzellen laden die 2. Batterie und damit wird der grosse Freezer/Fridge sowie ein 12V-220V converter gespeist. Man kann also alle elektronischen Geräte und Batterien direkt mit 220V aufladen.
Der LC Camp begann die Reise mit 15'000km und die beiden bushcamper mit 38'000 bzw. 49'000km. Der durchschnittliche Treibstoffverbrauch lag bei 14.8l/100km.
Die absolut notwenigen Funkgeräte für solch eine Tour mit mehreren Fahrzeugen mieteten wir nicht von Savanna, sondern durften die Geräte unseres Freundes benutzen. Wichtig ist einen Octopus 12-V Adapter mitzuführen denn Navi und Funkanlage schliesst man am Zigarettenanzünder an. Und davon gibts nur ein Anschluss im Wageninnern.

Savanna - Erreichbarkeit und Abwicklung/Kulanz bei Problemen

1. Problem - Kühlschrank
Am Dienstag nach dem Grosseinkauf in Windhoek kühlte unser volles Gefrierfach schlecht, darum hängten wir in Tamboti den Kühlschrank vorsichtshalber über Nacht ans 220V Netz per Stromkabel. Am Mittwochmorgen zeigte das Display -13 Grad C. Wunderbar. Nach der Fahrt am Ende dieses Tages stellte ich jedoch auf Camp Gecko fest dass unser Gefrierfach erneut nicht kühlt, die andere Seite des Kühlschranks schien ebenfalls wärmer. René, der Besitzer von Camp Gecko kennt sich in elektrischen Sachen aus und zusammen mit Max suchten sie die mögliche Ursache indem sie alle Anschlüsse Kabel, Voltien, Displays, Schaltungen, Sicherungen, etc. kontrollierten. Das Problem musste am Kühlschrank liegen, denn alles andere schien perfekt zu funktionieren.
Noch am selben Mittwoch rief ich von Camp Gecko aus die Savanna Mechanics hotline an und Heinz Geschke verstand die Sachlage und versprach eine Lösung zu finden bis am nächsten Morgen.

Am Donnerstagmorgen verzögerten wir die Abfahrt von Camp Gecko weil wir unbedingt die Antwort von Savanna wollten bevors losging. Der wifi corner kam gerade richtig um die Wartezeit zu überbrücken und doch jederzeit startklar zu sein.
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Savanna schlug vor uns mit Courier einen Ersatzkühlschrank nach Swakopmund zu senden und wir sollen diesen am Freitagmorgen beim Courier abholen, dort den defekten ausbauen und auf demselben Weg retoursenden. Das konnten wir alles planmässig am Freitag erledigen, denn wer Swakopmund kennt weiss dass dort am Wochenende die Gehsteige hochgeklappt werden. Wir wollten keinen Reisetag verlieren. Nach einem kleinen Umweg in einem Elektronikgeschäft weil die Kabel der beiden Kühlschränke verschieden waren, konnten wieder die Esswaren umgeladen werden und Grünzeug bei Fruit and Veg gekauft werden. Schade war jedoch dass Max und ich nicht an der Eco Dune Tour mit Batis Birding teilnehmen konnten und der Nachteil wir bekamen einen kleinen 40l Kühlschrank ohne Gefrierfach. Somit blieb unsere gefrorene Ware im anderen Auto für den Rest der Reise.

2. Problem Bremsleitung
Auf der C39 begann mir kurz vor einer Anhöhe auf dem Weg nach Palmwag plötzlich die Warnanzeige der Bremse on and off am Display zu erscheinen. Handbremse war voll gelöst, Max meinte es sei wohl irgendwo etwas Staub an einen Sensor gekommen. Als wir Palmwag erreichten fuhren wir zuerst zur Tankstelle und da legte sich Max unters Auto und stellte fest dass Bremsflüssigkeit ausfloss. Zwischen der Tankstelle und der Lodge versagten die Bremsen komplett.
Die Palmwag Lodge ist besitzt eine recht grosse Garage mit workshop, die Mechaniker machten sich sofort an die Arbeit, bauten die Leitung aus, schweissten sie und bauten sie wieder ein. Max verpasste den sundowner noch so gerne, wir hatten wieder Bremsen!
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3. Problem nochmals Bremsleitung
Auf dem letzten Viertel der Strecke von Olifantsrus nach Okaukuejo versagten die Bremsen erneut, das Pedal ging durch bis zum Boden. Zum Glück war es topfeben. Wir fuhren langsam und vorsichtig weiter wegen den Tieren. Einmal musste Max ganz drastisch runterschalten und die Handbremse ziehen weil ein Springbok aus dem nichts genau vor uns kreuzte. In Okaukuejo fuhren wir an die Tankstelle und dort hiess es dass in Okaukuejo nicht mal platte Reifen repariert würden. "No" war keine Option und Max insistierte so lange bis telefoniert wurde und ein Mann in einem BMW heranfuhr. Mr. X am Steuer sagte nur "follow me". Durch ein do-not-enter Tor gings in dieses Areal.
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Nach dem Befund wurde mit dem handy von Mr. X die Savanna Mechanics Emergency Nummer angerufen und die Sachlage erklärt, nein dies sei kein workshop und keine Toyota Garage. Dann fragte Mr. X plötzlich in die Leitung ob er schweissen oder eine neue Bremsleitung einbauen soll. Ersetzen war die Antwort, Max war auch dafür. Aber woher das Ersatzteil nehmen? Nach wenigen Minuten materialisierte sich eine offensichtlich nicht neue aber intakte Bremsleitung und Mr. X baute diese ein. Wieviel Max bereit sei zu bezahlen, das letzte Mal habe es Bremsflüssigkeit inklusive N$210 gekostet. Mr. X schlug 400 vor, und beide waren einverstanden. Die defekte Bremsleitung konnten wir nach Windhoek mitnehmen.

Savanna erstattete uns alle Auslagen und erst noch 50% des verpassten Ausfluges in Swakopmund mit einer Gutschrift auf unsere Kreditkarte. Gemäss AGB's wären sie dazu aber nicht verpflichtet, wir finden diesen Goodwill sehr entgegenkommend.

Fazit: Es kann immer etwas schiefgehen, wichtig ist dass der Vermieter erreichbar ist und konkrete und rasche Hilfe anbietet und dass man selber Initiative zeigt. Wer etwas von Mechanik versteht ist klar im Vorteil, denn nicht jeder wüsste auf Anhieb beim inspizieren woher die Flüssigkeit ausfliesst wenn er in unserer Lage gewesen wäre. Max's Kenntnisse haben uns schon oft aus mechanischen Misslagen gerettet, gerade weil er promt eine Diagnose zu stellen vermag, dazu seine latino-Verhandlungskunst und genügend Gelassenheit und Ruhe in einer kniffligen Situation passen perfekt in Afrika.

Gerne beantworte ich Fragen! Danke fürs miteisen und mitlesen!
Wünsche allen auch weiterhin gute pad auf euren Reisen durch Afrika.
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Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 06. Sept. 2017
2’060 Beiträge · seit 201303. Sept. 2017 ·
Hallo Leona,
vermutlich ist es bei allen Aktivitäten so, dass man Glück oder Pech haben kann, sicher ist es auch ein Unterschied, ob man eine Guide erwischt, der schon lange vor Ort ist und die Verhältnisse gut kennt, oder ob es ein neu eingestellter ist, der sich selbst erst orientieren muss. So weit ich es mitbekommen habe, wechselt das Personal auf Lodges/Farmen ... relativ häufig.

Manchmal glaube ich auch, wir haben ein ganz anderes Okonjima gesehen als andere 😕 , denn wir waren in keinem Day Center, Education Center oder Spital, haben auch keine Fütterung erlebt, sondern einfach verschiedene Game Drives gemacht: morgens, zum Sundowner und nachts.
Liebe Grüße von Gabriele ----------------------------------------------- Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200703. Sept. 2017 ·
franzicke schrieb:Hallo Leona,
jetzt hab ich endlich wieder ein bisschen "nach"-gelesen. Sehr sehr gut gefällt mir ja die Strecke durch die Khowarib-Schlucht! Und dazu auch gleich mal noch ne Frage - könnte man denn auch von Khowarib durch die Schlucht direkt in den Etoscha NP fahren? Aber wahrscheinlich gibt es da kein Gate ...
Ach - und danke für den Hinweis auf die Schlangen auf der Hoada Campsite! zugegebenermaßen bin ich tatsächlich ein bisschen verunsichert, aber bis in 3 Wochen haben die ja vielleicht hoffentlich auch umgezogen 🤢 ?
Auf jeden Fall ganz herzlichen Dank für deinen aktuellen Lagebericht und die schönen Eindrücke.
Und viele Grüße dazu
Ingrid
Danke Ingrid,
ja du kannst von Khowarib auf dem Khowarib 4x4 Trail via Kamdescha Vet Gate fahren und dann der südlichen Grenze der Hobatere Concession entlang zum Galton Gate fahren.
Wenn du meine Karte anschaust dort wo ich den roten Kreis eingezeichnet habe um in ide Klein Serengeti abzubiegen würdest du einfach alles geradeaus weiterfahren. Bedenken dass dieser Trail berühmt berüchtigt ist für den powderdust. Extrem wie Talk. Sehr tiefsandig. Macht aber auch Spass wenn du gerne und gut offroad fährst. Ein paar knifflige Stellen wo auch Max sich schon festgefahren hat, aber mit zwei Fahrzeugen kein Problem 😉
ah und wegen den Schlangen mach dir da mal keine Sorge, die flüchten vor dir bevor du sie siehst, ein Biss oder spuken ist immer Verteidigung. Die Managerin war halt etwas besorgt weil Kinder eben gerne ihre Finger da reinstrecken wo sie nicht sollten....
Gruss Leona
zuletzt bearbeitet 03. Sept. 2017
1’525 Beiträge · seit 201103. Sept. 2017 ·
Guten Abend Leona,

möchte mich herzlich für Deine Ratschläge und Bewertungen bedanken, mir bzw. uns helfen

diese immer, es erhöht unsere Aufmerksamkeit auf Dinge, die sonst leicht übersehen werden... 🙂 🙂 🙂

lg..........BMW
8’787 Beiträge · seit 201003. Sept. 2017 ·
Liebe Leona,

ganz herzlichen Dank noch mal für deinen höchst informativen, aber auch unterhaltsamen Bericht. Besonders genossen habe ich diese Déjà-Vus unserer gemeinsamen Passagen, die wir nur mit ein paar Tage Versatz gefahren sind, sowie den Austausch darüber 😘 !

Ich wünsche euch weiter so schöne Reisen im Familien - und Freundeskreis 🙂 - und uns die entsprechenden Berichte darüber 😉 !

Liebe Grüße von Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2017
97 Beiträge · seit 201603. Sept. 2017 ·
La Leona schrieb:
Landbub schrieb:

Wir waren da vor 2 Wochen und es war gar nix los. Als ein BBJ (Black-backed jackal) auftauchte, strömte der halbe Campingplatz rüber zum Wasserloch. Wir waren da in der Summe sicher 5 Stunden, 3 nachmitags / abends und 2 in der früh.
Nicht mal auf die Tiere kann man sich verlassen 🙂
Das tut mir natürlich leid für euch. Es ist eben doch Glückssache. Ich erinnere mich bei meinem ersten Besuch in Etosha im Jahr 2003 habe ich keinen einzigen Löwen gesehen obwohl wir drei volle Tage im Park verbrachten. Diesmal sahen wir 8 an einem Tag...und erst noch selber gefunden. Ich habe den starken Eindruck dass es in Etosha jetzt zuviele Löwen gibt. Das nächste Mal habt ihr sicher mehr Glück 🙂
Ach, das war nicht schlimm. Wir sind über das Galton Gate gekommen, entsprechend am Dolomite Wasserloch vorbei und das hat man gar nicht gesehen vor lauter Tieren. Und am kommenden Tag, als wir von Olifatsrus weiter nach Okaukuejo gefahren sind, da haben wir neben der Strasse einen grossen Löwen und in der Nähe eine Löwin gesehen mit 3 kleinen. So klein, die hatten noch die Augen geschlossen und wuden von der Mama am Nacken getragen. Und das Ganze ca. 10m neben der Strasse. Wir sind mit unserer "Etosha-Tier-Ausbeute" sehr zufrieden, so viel Viecher hatten wir da noch nie gesehen (war schon 2 mal vorher da)
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2017
97 Beiträge · seit 201604. Sept. 2017 ·
_Matthias_ schrieb:
Der Bunker beim Leoparden ist furchtbar, angeblich nur für die Leopardin gebaut, weil sie Menschen zu sehr gewöhnt ist um sie frei zu lassen. Aber es kann mir keiner erzählen das dass Gehege leer bleibt, wenn die Mal nicht mehr ist. Alleine der aufwendige Mechanismus um das Fleisch und damit die Leoparden schön auf dem Weg zu platzieren... Für mich ist, zumindest dieser Teil, ganz klar reiner Kommerz, nichts mit Tierschutz, nur reiner Zoo.
Also da war unser Guide sehr ehrlich, als er meinte, dass dieses Gehege und das Beobachtungsgebäude inkl. Tunnel und Futteraufzug gebaut wurden, um v.a. den Tagesbesuchern einen Leoparden zu zeigen. Das darin gefangene Leopardenmädchen sei ein "Troublemaker" und müsste so oder so in Gefangensschaft bleiben. Da hat man sich entschieden, nach Vorgaben von Fotografen (Sonneneintrahlung etc) das zu bauen und so leistet der Leopard einen wervollen Beitrag für die anderen, im grossen Gehege. Denn die Day-Visitors bringen viel Geld an Africat, was dringend gebraucht wird. Ich hab unten mal 2 Bilder angehängt, die in diesem Gehege gemacht wurden. Die anderen Leopardenbilder sind vom Tracking, wo wir den mit Halsband aufgespürt haben und ein wenig später dann den ohne Halsband gefunden haben. Das war schon ziemlich gut.

WIr haben weiter ein Gepardentracking mitgemacht, was OK war. Ausser, dass der Gepard genau am Haupttor gefunden wurde, wo er vermutlich friedlich mit dem Wachmann gefrühstückt hat.
20170823-LEO-Captive.jpg20170823-LEODetail-Captive.jpg20170824-cheetah.jpg20170824-klein-Leopard-Funk.jpg20170824-klein2-Leopard-Funk.jpg20170824-klein-lea-grass.jpg20170824-leo-wiese.jpg20170824-klein-leo-baum.jpg
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2017
244 Beiträge · seit 201504. Sept. 2017 ·
Hallo Leona.
Ein toller RB von dir, macht echt Vergnügen diesen zu lesen, vielen Dank dafür.
Lieben Gruß von Iris & Didi.
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200705. Sept. 2017 ·
Danke vielmals für euer feedback BMW, Champagner, Landbub und Afrika12
herzlich
Gruss Leona
16,9k Beiträge · seit 201213. Sept. 2017 ·
Hallo La Leona,

vielen Dank für Euren interessanten Bericht, den ich mir heute Abend in einem Rutsch zu Gemüte geführt habe. Die eine oder andere Inspiration konnte ich auch entnehmen und habe sie mir direkt für 2018 notiert.

LG
Logi
1’559 Beiträge · seit 201113. Sept. 2017 ·
Hallo Leona,
mit Begeisterung habe ich deinen Bericht verfolgt, vielen Dank für die detaillierten Infos. 😉 Ich plane gerade unsere Tour für Juli 2018. Leider musste ich in diesem Jahr unsere gebuchte Campsite bei Africat absagen (unser Flieger kam erst 24 Stunden später in WDH an, da Unwetter in München!). Ich weiß jetzt nicht, ob es gut oder schlecht war? Eure Erfahrungen zeigen, dass es ok war, dass wir dort stornieren mussten. Übrigens hat man nichts von uns verlangt. Sehe ich die Bilder von Landbub, denke ich, ich wäre gerne dort gewesen. Na ja, vielleicht ein anderes Mal!

Fürs nächste Jahr würden wir gerne euren Spuren durchs Kaokoveld folgen, jedoch sind wir alleine unterwegs. Ein zweites Fahrzeug ist sicherlich ratsam auf den einsamen Strecken, aber vielleicht findet sich ja noch im Forum ein weiteres Pärchen, denen es auch so ergeht wie uns. In diesem Jahr waren doch nicht gerade Wenige dort unterwegs.

Vielen dank auch für die schönen Bilder

Biggi
Meine Reiseberichte
902 Beiträge · seit 201613. Sept. 2017 ·
Hallo Leona,
ui, Dein Bericht über die Cheetha-Tour in Okonjima klingt wirklich nicht empfehlenswert! Entweder hat sich seit 2010 wirklich viel verändert, oder Ihr hattet schlicht Pech. Ich erinnere mich, dass wir mit Tour-Angeboten fast "bedrängt" wurden, und dass unser Guide mit sehr viel Sachverstand, Ruhe und Zeit positiv auf sich aufmerksam gemacht hat. Wir haben auch so eine Tour zu Fuß gemacht, und hatte alle Zeit der Welt.
Gibt es da Erfahrungen von anderen, ist das wirklich heute der Standard?

Viele Grüße
Martin
Im Land der grünen Wiesen! - Namibia 2018 Wir sehen uns am Boteti! - Namibia/Botswana 2021 Botswana 2025 - Erholungsurlaub mit der Familie
97 Beiträge · seit 201613. Sept. 2017 ·
TinuHH schrieb:H
Gibt es da Erfahrungen von anderen, ist das wirklich heute der Standard?

Viele Grüße
Martin
Mein Bericht, meine Fotos oben sind 3 Wochen alt.
Themenstarter2’780 Beiträge · seit 200714. Sept. 2017 ·
Hallo Logi,
ich bin happy wenn euch unsere Erfahrungen bei der Planung für 2018 eine Hilfe sind. Danke für deine netten Worte.

Liebe Biggi
Auf Okonjima war am 16.8. ein Platz frei wo noch Leute hätten kommen sollen, seid vielleicht ihr das gewesen? So oder so, es tut mir für euch leid. Verspätungen sind keine Freude im Urlaub. Mit ein Grund warum wir diesmal zu Beginn der Reise 2 Übernachtungen in Windhoek hatten. Am 31.7. als wir ankamen landete ein anderer Flieger mit über 4 Stunden Verspätung und die vier jungen Leute die mit uns im Savanna Transfer in die Stadt fuhren, wollten ab 14.30 Uhr das Auto empfangen, danach einkaufen und dann noch bis Bagatelle fahren.....

Ja dieses Jahr herrscht wirklich ein "run" hier im Forum in die nordwestlichen Regionen Namibias, kein Wunder es ist mit die schönste Ecke des Landes.

Du sagst ihr wollt unseren Spuren ins Kaokoveld folgen, das bedeutet ihr wollt ähnlich wie wir dieses Jahr durchs Damaraland reisen und dann hoch ins Kaokoveld (hier waren wir im 2009 und 2013)? Falls du Fragen hast dann melde dich ungeniert per pm oder hier.
Es ist in meinen Augen absolut richtig und beruhigender dort nicht mit nur einem Fahrzeug zu reisen, obwohl es im Juli genug trocken ist in den Revieren. Ich bin sehr zuversichtlich dass ihr hier oder auf anderem Weg für euch geeignete Reisepartner finden werdet. Hiermit sei es schon mal bekannt!

Und zusätzlich TinuHH und Landbub: Es ist nicht meine Absicht mit meinem Erfahrungsbericht von Okonjima abzuraten. Im Gegenteil, ich bin davon überzeugt dass wir eine Ausnahme waren. Die anderen Berichte sind ja sonst alle sehr gut.
Es ist leider so dass 1 schlechte Bewertung 10 mal mehr wiegt als 10 gute Bewertungen. Wir hatten wohl einfach Pech. In meinem Bericht habe ich ebenfalls geschrieben dass ich mir selbst versuche zu erklären an was es lag: Hochsaison, Ausfälle bei Angestellten, zuwenig Fahrzeugen? Geht hin, erlebt es. Gibt's ja so sonst nicht an vielen Orten. Liegt auf dem Weg, erfordert keine grossen Umwege.
Gruss Leona
16,9k Beiträge · seit 201214. Sept. 2017 ·
_Matthias_ schrieb:Der Bunker beim Leoparden ist furchtbar, angeblich nur für die Leopardin gebaut, weil sie Menschen zu sehr gewöhnt ist um sie frei zu lassen. Aber es kann mir keiner erzählen das dass Gehege leer bleibt, wenn die Mal nicht mehr ist. Alleine der aufwendige Mechanismus um das Fleisch und damit die Leoparden schön auf dem Weg zu platzieren... Für mich ist, zumindest dieser Teil, ganz klar reiner Kommerz, nichts mit Tierschutz, nur reiner Zoo.
Hallo Matthias,

in diesem Gehege hat einst Wahoo gelebt. Das war der "zahme" Leopard von Wayne, der von ihm aufgezogen wurde.

LG
Logi