Spontan nach Namibia?

30 Antworten · 4'008 Aufrufe · gestartet 07. Feb. 2017 von Rilana
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Themenstarter10 Beiträge · seit 201707. Feb. 2017 · #1
Hallo

Ich möchte am 17. Februar für einen Monat mit einem Freund nach Namibia. Reiseroute ist noch offen, Budget ca. € 2000.- pro Person. Macht das überhaupt Sinn? Wir würden natürlich auch gerne mit einem Mietwagen fahren, aber die Preise sind sehr hoch und mit einem Polo für €700.- kann man wohl nicht durch die Pisten fahren. Flüge sind vorhanden, € 730.- pro Person nach Windhoek.

Für Tipps welche Stationen sich auch für mehrere Tage lohnen, und wo man auch mit Bus oder Zug hinkommt wäre ich dankbar. Vielleicht gibt es ja jemanden, der mir helfen kann eine kleine vernünftige Planung aufzustellen mit Low Budget. Er reist mit Rucksack, ich mit Rucksack und Koffer.
Zuerst war Nairobi und anschliessend Tansania geplant, aber die Warnungen vom Auswärtigen Amt haben mich ehrlich gesagt entmutigt, dort individuell zu reisen. Auch hier wäre ich für ein Feed back dankbar.
zuletzt bearbeitet 07. Feb. 2017
1'042 Beiträge · seit 201607. Feb. 2017 · #2
Hallo Rilana,
Rilana schrieb:
Ich möchte am 17. Februar für einen Monat mit einem Freund nach Namibia. Reiseroute ist noch offen, Budget ca. € 2000.- pro Person. Macht das überhaupt Sinn?
30 Tage Namibia für 2000 € p.P.? Ich glaube kaum, dass das sinnvoll möglich ist. Vielleicht wenn man ganz günstige Flüge bekommt, einen ganz günstigen Mietwagen und da mit der eigenen Campingausrüstung (also Zelt und Schlafsäcke) als Selbstversorger unterwegs ist...
Aber man muss da schon sehr schmerzfrei sein, denke ich.

In 30 Tagen bräuchte ich ca. das doppelte Budget (vielleicht auch mehr), ich bevorzuge aber auch die semikomfortable Variante mit einer Mischung aus Camping (im Dachzelt von einem Hilux) und Lodges/Gästefarmen etc.

Gruß Markus
7'265 Beiträge · seit 200607. Feb. 2017 · #3
Hallo Rilana

Schau mal hier:
https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/288945-namibia-per-anhalter-bzw-zu-fuss.html

Herzliche Grüsse
Chrigu
zebra.reisen: Individuelle und Begleitete Selbstfahrerreisen, Kleingruppenreisen und Reiseberatung Satellitentelefon: Satellitentelefon für die weltweite Nutzung Reiseplanung / Reiseberatung: Besprechung per Videokonferenz Der Zebra Shop: Karten, Bücher und Infos für das südliche Afrika Erlebnisse: Einige unserer Reiseerlebnisse aus Namibia, Botswana und Sambia
Themenstarter10 Beiträge · seit 201707. Feb. 2017 · #4
Ok, danke für die Info:-)
Themenstarter10 Beiträge · seit 201707. Feb. 2017 · #5
Hallo,

ich bin leider kein back-packer, also werde ich eine Alternative finden. Gibt es in Windhoek so eine Art Kult Kneipe wie das Leopold's in Bombay (Shantaram). Da könnte man vielleicht Mitfahrgelegenheiten finden. Trampen ist nur ausnahmsweise ok. Aber scheint ja auch gut zu klappen in Namibia:-)

Lieber Gruss
Gast07. Feb. 2017 · #6
Hallo,

kommt drauf an, wie flexibel ihr seid und welches Mindestmaß an Komfort ihr braucht. Einen Polo gibt es für 4 Wochen für ca. 700 EUR. Mit 300 Euro für Benzin könnt Ihr eine relativ große Runde drehen und dann verbliebe ein Tagesbudget von 100 EUR für Unterkünfte, Eintritte, Aktivitäten - ohne Camping recht knapp. Wenn Ihr mit Qatar fliegt, habt Ihr 30 kg Freigepäck pro Person. Bei Ethiopian sogar 46 kg pro Person. Da kann man - sofern vorhanden oder organisierbar - eine komplette Campingausrüstung einfliegen.

Beste Grüße

Guido
7'296 Beiträge · seit 200607. Feb. 2017 · #7
Hallo Rilana,

in den Backpackerunterkünften in Windhoek (z.B. Backpacker Unite, Chameleon, Cardboard Box u.a.) gibt es häufig ein Schwarzes Brett, über das Mitfahrer oder Mitfahrgelegenheiten gesucht werden. Über die Cardboard Box habe ich selbst schon mal 'nen Mitfahrer gefunden.

VW Polo reicht für die üblichen Strecken völlig aus. Ist halt etwas lauter als ein größeres Fahrzeug.

Nairobi ist eine der übelsten Städte Afrikas. Den Rest von Kenya und Tanzania fand ich recht entspannt.
Da ist Namibia für den Anfang trotzdem einfacher.

Wenn ihr Mitfahrgelegenheiten sucht, versuche Dein Gepäck auf einen Rucksack zu reduzieren und den Koffer wegzulassen. Die Leute, die ihr über die Backpackerunterkünfte findet, reisen in der Regel mit einem sehr preisgünstigen Fahrzeug wie z.B. VW Polo und sie haben selbst Gepäck. Wenn dann noch zwei Personen, zwei Rucksäcke und ein Koffer dazu gepackt werden sollen, wird das schnell am Volumen scheitern, selbst wenn man euch mitnehmen möchte. Und beim Fahren per Anhalter läuft es schnell auf die Ladefläche eines Pickups raus.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
78 Beiträge · seit 201007. Feb. 2017 · #8
Hallo Rilana

Das ist sicher alles kein Problem, 100 Euro pro Tag für 2 ist sicher kein unmögliches Budget.

Ich könnte mir vorstellen, dass ihr am Schluss kaum mehr bezahlt wenn ihr euer eigenes kleines Auto mietet, statt auf Mitfahrgelegenheiten hofft und halt nur geht wohin man mit einem normalen Auto kommt (das ist fast alles). Wenn ihr in einem Backpacker in Windhoek rumwartet auf eine gute Mitfahrtelegenheit (welche auch an Plätze geht die in eurem Budget sind) bezahlt ihr selbst im Dorm schnell mal 30Euro pro Nacht für 2 Betten (und campieren in der Stadt macht mir zumindest keinen Spass). Auf günstigen und oft sehr schönen Community Campings kommt ihr oft mit 15Euro zu zweit durch, der Unterschied gibt euch fast das Auto und ihr habt es viel schöner als in einem Dorm in Windhoek und könnt euer eigenes (sehr günstiges) Supermarktessen zubereiten. Zelte und minimale Campingausrüstung selbst mitnehmen oder auch günsting mietbar in Namibia (ein kleines Zelt ist ab 2 Euro pro Nacht zu haben).

Viel Spass
Beginner.
1'567 Beiträge · seit 201507. Feb. 2017 · #9
Hallo Rilana,

auf unserer ersten Namibia-Reise 2005 waren wir mit einem VW Polo Classic unterwegs.
War nicht unbiedingt superbequem, aber wir sind ohne Probleme bis Lüderitz "runter" und bis Etosha "hoch" gekommen (und das in 14 Tagen!) ... 😉

Gruß
Bianca
Standardtour mit Zwillingen: https://namibia-forum.ch/forum/11-diverses/289993-nda-pandula-danke-fuer-16-tage-familienabenteuer.html Caprivi mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/293122-familienabenteuer-im-caprivi.html Süden und KTP mit Zwillingen: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/296005-familienabenteuer-in-den-sueden-und-den-ktp.html
7'296 Beiträge · seit 200607. Feb. 2017 · #10
Beginner schrieb:
Ich könnte mir vorstellen, dass ihr am Schluss kaum mehr bezahlt wenn ihr euer eigenes kleines Auto mietet, statt auf Mitfahrgelegenheiten hofft und halt nur geht wohin man mit einem normalen Auto kommt (das ist fast alles). Wenn ihr in einem Backpacker in Windhoek rumwartet auf eine gute Mitfahrtelegenheit (welche auch an Plätze geht die in eurem Budget sind) bezahlt ihr selbst im Dorm schnell mal 30Euro pro Nacht für 2 Betten (und campieren in der Stadt macht mir zumindest keinen Spass).

... ich für meinen Teil hatte gar nicht gewartet und nicht einmal vorgehabt, jemanden mitzunehmen. Die Jungs bei der Cardboard Box haben mich gefragt, ob ich jemanden mitnehmen würde, denn es wäre jemand interessiert.
Ich denke, man kann dort per Mail oder Telefon einen Aushang veranlassen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'042 Beiträge · seit 201607. Feb. 2017 · #11
Hallo Guido,
Guido. schrieb:
kommt drauf an, wie flexibel ihr seid und welches Mindestmaß an Komfort ihr braucht. Einen Polo gibt es für 4 Wochen für ca. 700 EUR. Mit 300 Euro für Benzin könnt Ihr eine relativ große Runde drehen
Also sind schon mal 1000 € von den 4000 € für das Fahrzeug weg, verbleiben 3000 €
Guido. schrieb:
und dann verbliebe ein Tagesbudget von 100 EUR für Unterkünfte, Eintritte, Aktivitäten - ohne Camping recht knapp.
1 Monat = 30 Tage * 100 € = 3000 €.... verbleiben 0 €
Guido. schrieb:
Wenn Ihr mit Qatar fliegt, habt Ihr 30 kg Freigepäck pro Person. Bei Ethiopian sogar 46 kg pro Person. Da kann man - sofern vorhanden oder organisierbar - eine komplette Campingausrüstung einfliegen.
Jetzt stelle ich mir nur noch die Frage: Wer bezahlt den Flug?
Momentan kostet Qatar p.P. zwischen 530 und 600 € je nachdem wie flexibel man ist. Also ca. 1100 € für zwei.
bleiben 1900 € für einen Monat Namibia (Auto und Flug bezahlt) also nicht einmal 64 € pro Tag.

Ohne eigenem oder geliehenem Zelt wird das nichts. Man möchte doch auch etwas vom Land sehen und nicht nur dort hin fahren wo man gerade günstig übernachten kann.

Wo man völlig schmerzfrei sein muss ist es halt auf Wellblechpisten mit dem Polo unterwegs zu sein. Einen kaputten Reifen sollte man im Budget sicherheitshalber auch mit einplanen, den muss man meist auch vorstrecken (wenn er überhaupt versichert war bekommt man das Geld erst später wieder, da ist man zurück in Deutschland).

Gruß Markus

PS: Man wird alt... früher übernachtete man ja auch im VW Bus oder sogar Fiat Punto... 😄
7'296 Beiträge · seit 200607. Feb. 2017 · #12
Markus615 schrieb:
Wo man völlig schmerzfrei sein muss ist es halt auf Wellblechpisten mit dem Polo unterwegs zu sein. Einen kaputten Reifen sollte man im Budget sicherheitshalber auch mit einplanen, den muss man meist auch vorstrecken (wenn er überhaupt versichert war bekommt man das Geld erst später wieder, da ist man zurück in Deutschland).

... ich habe damals drei Reifen kaputt gemacht und jeweils flicken lassen. Eine spezielle Versicherung hatte ich nicht. Hat jeweils 5 Euro und 'ne Viertelstunde Zeit gekostet. Muss der Vermieter sicherlich nicht so kulant sehen, aber Schwarzmalerei musss man auch nicht betreiben. Aber man sollte natürlich im Hinterkopf haben, dass durch solche Sachen weitere Kosten entstehen könnten.

Der Golf 1 war sicherlich nicht komfortabler als ein heutiger Polo, eher weniger.
Man ist in Afrika unterwegs und da ist es nicht immer bequem. Es geht auch ohne Klimaanlage und Radio. Wenn das Budget nicht mehr hergibt, dann fährt man halt mit 'nem Polo. Es ist auf jeden Fall möglich.

PS: Man wird alt... früher übernachtete man ja auch im VW Bus oder sogar Fiat Punto... 😄

... man wird nur so alt, wie man will.
Ich habe früher mit Ende 20/Anfang 30 mal gedacht, mit 40 könne ich solche Radtouren nicht mehr machen, wie ich sie mache. Jetzt habe ich die 50 überschritten und wüsste nicht, warum ich mit 60 nicht noch weiterhin solche Reisen mit dem Rad machen sollte. Dagegen wäre ein VW Polo Luxus ...

Es ist ganz einfach möglich, solche Touren zu machen und auch spontan. Man benötigt kein 4x4-Fahrzeug und keine monatelange Planung.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
2'391 Beiträge · seit 201607. Feb. 2017 · #13
Hallo Rilana,
wenn man ein bisschen sucht, dann findet man auch günstige Unterkünfte. Natürlich nicht gerade direkt an den Hot Spots, aber Maori Camp Rondells kosten z.B. 300N$. Da kann man dann auch selber grillen.
Dann Kostet z.B. Petra´s Gästehaus ca. 60€ das DZ mit Frühstück. Das habe ich z.B über booking.com gefunden.
Such doch mal ein bisschen bei den verschiedenen Reiseveranstalter. Dann musst Du halt Eure Tour ein bisschen an die Unterkünfte anpassen. Ich fand es gab in Namibia überall etwas zu sehen. Ist vielleicht auch mal spannend zu sehen wo es einen dann hinführt. Kleines Auto und wenig Gepäck. Man kann immer mal waschen lassen.
Wenn ihr dann noch ein kleines Zelt und einen Schlafsack für dazwischen habt, könnte das klappen.
Viel Erfolg und berichte von Deinen Ergebnissen und von Deiner Reise. DAS ist spannend.

Sassa
Die Freiheit des Einzelnen endet da, wo seine Faust die Nase eines anderen trifft. 3 Generationen zum ersten Mal auf Pad, Namibia 2016: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/291659-3-generationen-auf-grosser-namibia-erstlingstour.html
2'497 Beiträge · seit 201108. Feb. 2017 · #14
Na, bei 60 € für Petra´s Guesthouse und einem Tagesbudget von 64 € (laut nachvollziehbarer Rechnung von Marcus) bleiben dann ja für Einkäufe, Permits, Getränke noch 4 € für zwei Personen übrig. Da muss man aber schon auf spendable Einladende hoffen, sonst wird das nichts.

Ein Tag Etosha mit eigenem Auto (sonst kommt man ja gar nicht rein) kostet 170 N$ für das Permit, 550 N$ für die Campsite (zusammen ca.50 €) plus Lebensmittel und Getränke. Außerhalb des Parks haben wir auch schon für 250N$ für 2 Personen gecampt, für die genannten 150 N$ für zwei allerdings selbst auf den Community Campsites nicht mehr.

Vielleicht war das Budget aber auch exclusive Flug gedacht, dann sieht es ein bisschen besser aus und mag klappen, inclusive Flug muss man sich fürchte ich schon jeden Nationalparkbesuch überlegen.

Mit Polos haben wir schon etliche vor allem junge Leute reisen sehen und die sind fast überall hingekommen, die wirklich heftigen Offroadsachen muss man ja beim ersten Urlaub nicht zwangsweise abfahren.

Viele Grüße
Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein. Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung" Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
1'042 Beiträge · seit 201608. Feb. 2017 · #15
Hallo Wolfgang,
BikeAfrica schrieb:
... ich habe damals drei Reifen kaputt gemacht und jeweils flicken lassen. Eine spezielle Versicherung hatte ich nicht. Hat jeweils 5 Euro und 'ne Viertelstunde Zeit gekostet.
du hast Dir vielleicht ein kleines Loch in den Reifen gefahren und gemerkt, dass der Druck langsam entwichen ist. Einen richtig kaputten Reifen kann man nicht mehr flicken, da sind die Reifenflanken gar. Nicht jeder merkt sofort wenn der Reifen platt ist.... 😗
BikeAfrica schrieb:
Muss der Vermieter sicherlich nicht so kulant sehen, aber Schwarzmalerei musss man auch nicht betreiben. Aber man sollte natürlich im Hinterkopf haben, dass durch solche Sachen weitere Kosten entstehen könnten.
Eben ein wenig finanzieller Spielraum kann nicht schaden, um so besser wenn man den nicht braucht. Ich habe letztes Jahr zwei Reifen für einen Toyota Hilux vorstrecken müssen, den einen hätte man aber auch flicken können (was der Vermieter aber "verbietet"). 3 Wochen nachdem wir zurück waren kam das Geld dann zurück auf die Visa gebucht.
BikeAfrica schrieb:
Der Golf 1 war sicherlich nicht komfortabler als ein heutiger Polo, eher weniger.
Man ist in Afrika unterwegs und da ist es nicht immer bequem. Es geht auch ohne Klimaanlage und Radio. Wenn das Budget nicht mehr hergibt, dann fährt man halt mit 'nem Polo. Es ist auf jeden Fall möglich.
Keiner behauptet, dass es nicht möglich wäre. Ich sage nur, dass das Budget selbst mit einem Polo schon sehr knapp bemessen ist.

BikeAfrica schrieb:
... man wird nur so alt, wie man will.
Ich habe früher mit Ende 20/Anfang 30 mal gedacht, mit 40 könne ich solche Radtouren nicht mehr machen, wie ich sie mache. Jetzt habe ich die 50 überschritten und wüsste nicht, warum ich mit 60 nicht noch weiterhin solche Reisen mit dem Rad machen sollte. Dagegen wäre ein VW Polo Luxus ...
Das Rad wäre eine günstige Alternative zum Polo, da hast Du Recht. Dagegen ist der VW Polo wirklich Luxus pur. Es liegt auch nicht am können, sondern eher an der Bequemlichkeit und wenn man es sich leisten kann (was mit zunehmendem Alter wahrscheinlicher wird) dann fährt man lieber Hilux statt Polo und bucht auch die eine oder andere teurere Lodge statt Camping. 😉
Ich bin ja noch nicht einmal 40, wandere viel und fahre auch Fahrrad.
BikeAfrica schrieb:
Es ist ganz einfach möglich, solche Touren zu machen und auch spontan. Man benötigt kein 4x4-Fahrzeug und keine monatelange Planung.
Von monatelanger Planung kann ja eigentlich keine Rede sein. Wenn man weiß, wann man Urlaub hat, dann plant man die Reise. Das dauert keine 2 Wochen und danach steht die. Alternativ startet man spontan und schaut wo man landet. Beides funktioniert aber nur mit ausreichendem Budget, bei der zweiten Variante kann es nicht schaden mit Zelt flexibler zu sein, falls mal nichts günstiges oder überhaupt verfügbares mehr zu finden ist.

Um auf die Ausgangsfrage zurück zu kommen:
1) Flug ca. 1100 € für 2 Personen
2) Mietwagen -> VW Polo ca. 1000 € (incl. Sprit)
3) Von den 1900 € ca. 200 € als Reserve -> 1700 €
4) Statt 30 Tage die Reise auf ein paar Tage weniger kürzen und damit auch günstige Flüge finden und wenn man "nur" 24 Tage macht, dann hat man ca. 70 € pro Tag zur Verfügung, vielleicht auch etwas mehr. Ohne Camping immer noch zu wenig, aber mit Camping durchaus machbar.

Gruß Markus
zuletzt bearbeitet 08. Feb. 2017
Themenstarter10 Beiträge · seit 201708. Feb. 2017 · #16
Hallo Wolfgang

vielen Dank für die ausführliche Antwort. Das hört sich echt gut an. Leider habe ich ein Problem mit der rechten Schulter, Rucksack geht leider nicht bzw. nur ein ganz normaler. Aber ich verstehe sehr gut das Problem mit dem Gepäck.

Lieber Gruss
Themenstarter10 Beiträge · seit 201708. Feb. 2017 · #17
Gerade bekomme ich die Nachricht, dass Etosha und Fish Canyon wegen der Regenzeit bis April geschlossen sind, dass wäre dann das Aus für diesmal nach Namibia. Wie stehts mit Süd Afrika um diese Jahreszeit?
16,9k Beiträge · seit 201208. Feb. 2017 · #19
Rilana schrieb:Gerade bekomme ich die Nachricht, dass Etosha und Fish Canyon wegen der Regenzeit bis April geschlossen sind, dass wäre dann das Aus für diesmal nach Namibia. Wie stehts mit Süd Afrika um diese Jahreszeit?
Ahhh, ja, da hat scheinbar jemand "wirklich Ahnung". 🤢

LG
Logi
Themenstarter10 Beiträge · seit 201708. Feb. 2017 · #20
Ja sieht so aus, ich habe mir das nicht so schlimm vorgestellt, weil ja überall steht, man kann das ganze Jahr gut reisen, aber ohne die wichtigsten High-lights wäre das zu schade:-(