Bettelnde Straßenkinder

86 Antworten · 13,9k Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2017 von piscator
Bilder klein
Antworten
1'125 Beiträge · seit 202206. Okt. 2024 · #61
Weltweit gibt es zigzig Millionen unversorgte Kinder, also nicht schlecht oder minderversorgte Kinder, sondern UNversorgte. Keine Erwachsenen aus ihren Herkunftsfamilien kümmern sich um sie. Sie müssen sich selber „irgendwie durchbringen“, wobei das Betteln noch die harmloseste Variante ist. Aus z. B. Brasilien wurde von niedrig einstelligen Millionenzahlen berichtet. Es gibt sie aber auch zu xxTausenden in europäischen Ländern, aber auch dort sind die sich um sie Kümmernden vielfach engagierte Private, karitative Organisationen, NGOs udgl (und statt Dank, ernten Sie oft massive Anfeindung, Stichwort: Gutmenschen).
Also kann man als Außenstehender annehmen, dass es dieses Phänomen im volkswirtschaftlich armen Namibia auch gibt. Auch wenn Touristen das sowieso nicht unterscheiden könnten, wäre es zum Verständnis der Debatte hier hilfreich, wenn Kenner der Situation erklären würden, worüber hier eigentlich geredet wird. Handelt es sich um obig oder um die genannten „Schulschwänzer“? Im ersten Fall wird sich der erzieherische Effekt des Nix-Gebens mE in Grenzen halten. Wenn es keine Zukunft gibt, wird das „wehret den Anfängen“ nicht greifen. Die erwähnten Suppenküchen sind eine großartige Initiative und Alternative, aber prinzipiell ebenfalls Almosen, allerdings ohne Betteln und das ist auch schon was.

Auch das „Sollen sie doch arbeiten gehen“, ist zwar leicht gesagt, aber in armen Ländern mit 20 bis 50 % Arbeitslosigkeit keine einfache (Selbst)Therapie. Vielleicht haben dem einen oder anderen die Eltern noch erzählt, wie Entbehrungen, Hunger und Verfolgung das Verhalten von Menschen auch in Europa prägen konnten. Ohne fremde Hilfe und v. a. Nahrungsmittel wären Viele unter die Räder gekommen.

Die Überwindung derartiger Massenarmut kann dort nirgends nur vom Staat alleine gestemmt werden, das Problem ist erdrückend groß. Es ginge nur mit einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung (jeweils Wille und Möglichkeiten vorausgesetzt). Dass nicht alles schon längst um die Ohren geflogen ist, ist vielerorts zivilgesellschaftlichem Engagement zu verdanken. Aber es ist auch nicht so, dass alle Staaten tatenlos sind, für RSA traue ich mir diese Einschätzung zu. Das Thema ist zu ernst für politisch motiviertes Kleingeldwechseln.
mM

Auch in Europa wird vielerorts gebettelt. Ich sehe an meinem Wohnort praktisch täglich Bettler oder (nicht bettelnde) Obdachlose. Sie regen mich nicht auf. Die (vorschriftsmäßig passiv) Bettelnden sind fast ausschließlich unfit für den Arbeitsmarkt. Denen gebe ich öfters ……… aber wenn ich sehe, dass sie sich im Supermarkt Fanta kaufen, lasse ich sie auch ein paar Mal aus 😎 .
zuletzt bearbeitet 06. Okt. 2024
537 Beiträge · seit 202007. Okt. 2024 · #62
busko schrieb:
Da mein obiger Kommentar doch etwas OT war und offensichtlich weitere, heftige Streitereien ausgelöst hat, habe ich ihn gelöscht und "dem Feuer" somit hoffentlich das zum brennen benötigte Holz (bzw. Sauerstoff) entzogen!
Abgesehen davon, dass ich lang gesucht habe um "heftige Streitereien" zu finden, die du angeblich ausgeloest hast (ich habe natuerlich keine gefunden - du hast nur vernuenftige und auch in vernuenftigem Ton vorgebrachte Argumente gegen deine Ausfuehrungen zu lesen bekommen, was dich offensichtlich bedauerlicherweise nicht zum Nachdenken angeregt hat), finde ich es immer ziemlich unfair, einfach den eigenen Kommentar zu loeschen, vor allem wenn andere sich die Muehe gemacht haben, dein Argument in Augenschein zu nehmen und ihre eigenen Gedanken dahingehend zu formulieren. Wenn du andere Meinungen gar nicht erst hoeren moechtest, duerftest du dich gar nicht oeffentlich aeussern. Wenn man es dann aber mal getan hat, sollte man sich auch den Argumenten wenigstens oeffnen und anerkennen, dass man die Sache auch aus einem anderen Blickwinkel sehen koennte.
tacitus schrieb:Weltweit gibt es zigzig Millionen unversorgte Kinder, also nicht schlecht oder minderversorgte Kinder, sondern UNversorgte. [...]Auch wenn Touristen das sowieso nicht unterscheiden könnten, wäre es zum Verständnis der Debatte hier hilfreich, wenn Kenner der Situation erklären würden, worüber hier eigentlich geredet wird. Handelt es sich um obig oder um die genannten „Schulschwänzer“? Im ersten Fall wird sich der erzieherische Effekt des Nix-Gebens mE in Grenzen halten. Wenn es keine Zukunft gibt, wird das „wehret den Anfängen“ nicht greifen. Die erwähnten Suppenküchen sind eine großartige Initiative und Alternative, aber prinzipiell ebenfalls Almosen, allerdings ohne Betteln und das ist auch schon was.
Suppenkuechen haben eben den Vorteil, dass niemand fuer eine Suppe betteln muss. Ausserdem bekommt jeder das Gleiche, und die Leute muessen schon wenigstens die Anstrengung unternehmen und dorthin gehen. Hilfsorganisationen, die "Care Pakete" ausgeben, ueberpruefen die Empfaenger auf ihre tatsaechliche Hilfsbeduerftigkeit, das weiss ich aus erster Hand.

In der "Neuauflage" des Fadens ging es um Bettler in der Stadt Windhoek (Post TravelNamibia). Die Stadt Windhoek fordert hier unmissverstaendlich dazu auf, Bettlern nichts zu geben (es ist also eine offizielle Anweisung, der ich mit meiner eigenen Empathie nicht das Recht habe zuwiderzuhandeln in meinen Augen). Also Bettlern allgemein, egal welchen Alters, ob behindert, Waise etc pp.
Waisen haben in Namibia einen geschuetzten Status, und der Staat kuemmert sich um sie, wenn er von ihnen weiss. Sie muessen also nicht betteln, um versorgt zu werden.
Es gab gerade gestern einen Post auf Facebook, ich glaube ein Artikel einer namibischen Zeitung, in dem zwei Kinder aus der Dordabis Region gezeigt wurden, die leere Flaschen sammeln und diese zu Geld machen wuerden, damit sie sich etwas zu essen kaufen koennten, und es wurde mit dem Finger auf den Staat gezeigt. Aus den Kommentaren unter dem Artikel ging allerdings hervor, dass diese Kinder keine Waisen sind, die Eltern auch Unterstuetzung in Form von Nahrungsmitteln vom Staat bekaemen, diese wuerden dann aber zu Geld gemacht das dann wiederum in alkoholische Getraenke umgesetzt wuerde.
Alkohol ist leider ein sehr, sehr grosses Problem in Namibia. Aber auch das laesst sich nicht loesen, indem man Bettlern Geld gibt, im Gegenteil.
Zurueck zu Windhoek: es gibt eine erhebliche Anzahl von Strassenkindern an strategisch guenstigen Ampeln, die in der Rotphase von Auto zu Auto gehen um zu betteln. Diese Kinder werden in regelmaessigen Abstaenden vom Sozialamt eingesammelt, manche wurden auch in Heime gegeben wo sie Essen und ein Bett gehabt haetten, und Zugang zu Schulbildung, aber sie hauen da immer wieder ab. Andere werden immer wieder zu ihren Eltern zurueckgebracht (ich hoerte, viele sind aus Gobabis), aber die Eltern sind auch alkoholabhaengig und kuemmern sich nicht, somit kommen auch diese Kinder zurueck, sobald sie Gelegenheit dazu haben. In letzter Zeit hoerte ich, dass inzwischen auch viele der Kinder aus Angola kommen.
Dummerweise stehen sie nicht fuer sich an den Ampeln, sondern fuer eine mafia-aehnliche Gruppierung, die sie genau deswegen zum Betteln schickt, weil Kinder mit "hoffnungslosen Augen like black holes in the sky" genau das Mitleid erregen, von dem Busko sprach, und somit wesentlich erfolgreicher sind als Erwachsene. Die Kinder werden zusaetzlich mit Absicht in Lumpen gekleidet, und natuerlich nicht ausreichend mit Nahrung versorgt (statt dessen mit Drogen, oder auch nur Klebstoff zum Schnueffeln, der ist billig und die Kinder spueren den Hunger nicht mehr), denn das verursacht erst recht einen hoffnungslosen, mitleiderregenden Anblick. Und Leute wie Busko merken gar nicht, dass sie Teil eines Plans sind, der abscheulichen, grausamen Erwachsenen ihren Lebensunterhalt sichert, und kein bisschen den Kindern hilft wie eigentlich beabsichtigt.
tacitus schrieb:Die Überwindung derartiger Massenarmut kann dort nirgends nur vom Staat alleine gestemmt werden, das Problem ist erdrückend groß. Es ginge nur mit einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung (jeweils Wille und Möglichkeiten vorausgesetzt).
Genauso ist es - und das konsequente Ignorieren von Bettlern, auch wenn das Herz dabei zu brechen droht, gehoert zwingend dazu.
33,1k Beiträge · seit 200607. Okt. 2024 · #63
Dazu nun auch aus Swakopmund.
462182003_860294412945786_2896456763527307123_n.jpg
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
1'125 Beiträge · seit 202207. Okt. 2024 · #64
Danke makis für die aussagekräftigen Antworten. Verstehen tu ich alles, manches sehe ich ähnlich, anderes macht die Gesamtsituation so weit verständlicher, dass man nochmals d’rüber nachdenken kann/wird.

Die Problematik ist jedenfalls vielschichtig. Ein zentraler Punkt ist wohl die An-oder Abwesenheit öffentlicher oder zivilgesellschaftlicher Auffangnetze. Das ist für Touristen aber sicher nicht durchschaubar, wenn sie sich überhaupt darüber Gedanken machen. Auch kann die Praxis ganz anders ausschauen als programmatische Darstellungen, deren Wahrheitsgehalt für Gelegenheitsbesucher kaum überprüfbar ist. Ich habe über die Leistungen der öffentlichen Hände auch schon Negativeres gehört und gesehen, als du das geschildert hast. Auch wenn der Apparat eingerichet ist, ist immer noch die Frage, ob und wie er funktioniert. Das kann auch in reichen Ländern ziemlich mangelhaft sein. Schwierig!

Ich selber war in meinen Urlauben dort nie "der große Spender“ für den du mich vielleicht hältst. War aber auch kein kategorischer Verweigerer und habe das situationsabhängig gehandhabt und dann vorzugsweise mit Nahrungsmitteln.

Deswegen sehe ich das
makis schrieb:.... Genauso ist es - und das konsequente Ignorieren von Bettlern, auch wenn das Herz dabei zu brechen droht, gehoert zwingend dazu.
nach wie vor differenzierter und nicht derartig vorbehaltslos zwingend. Wenn ich z. B. alten, sichtlich krank und unbehandelten, Menschen immer mal wieder ein paar Euro gebe, mache ich mir keine großen „systemischen“ Gedanken, auch wenn ich über die Mafien des organisierten Bettelns Bescheid weiß. Sie sind verbraucht und es ist sowieso schon alles schief gegangen, was schief gehen kann. Nichts wird besser oder erreicht, wenn es ihnen noch schlechter geht.
mM
zuletzt bearbeitet 07. Okt. 2024
33,1k Beiträge · seit 200609. Okt. 2024 · #65
IMG-20241009-WA0008.jpg
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16,9k Beiträge · seit 201214. Okt. 2024 · #66
OUT OF CONTROL

Die zunehmende Zahl außer Kontrolle geratener Straßenkinder, die täglich Namibia terrorisieren, hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. An dem Vandalismus war eine berüchtigte Figur aus den Straßenkindergangs der Innenstadt beteiligt. ...
... Der Vandale ist dafür bekannt, Fußgänger und Autofahrer in der Gegend um die Amtsgerichte und den Nampost in Klein Windhoek zu belästigen. Die Gegend wird belagert, während Beschwerden und Warnungen aus der Bevölkerung scheinbar ignoriert werden. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201224. Okt. 2024 · #67
Das Fork n Nice in der Strand Straße in Swakopmund verfolgt eine eigene Strategie im Umgang mit den Straßenkids:

=> klick

We just received a photo from a tourist who spotted streetkids collecting rubbish with our yellow buckets.
They said it’s so inspiring to see that kids are picking up liter in return for something to eat or drink instead of begging for money.


LG
Logi
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2024
1'014 Beiträge · seit 201624. Okt. 2024 · #68
Die ganze Bettelei ist (meiner Ansicht nach) nicht nur in Afrika mittlerweile ein eigener Geschäftszweig. Ich kann schon nicht nachvollziehen, warum Leuten / Kindern ohne gesicherten Zugang zu zahnärztlicher Versorgung und schulischer Bildung Süßigkeiten zugesteckt und Stifte, Hefte oder alte, abgelegte Klamotten "gespendet" werden. Das hat meiner Ansicht nach keinen Sinn und letzteres hat für mich den Beigeschmack von Almosen.
Dass Europäer viel Geld bezahlen, um als Voluntäre Mäuerchen um Brunnen zu bauen, Waisenkinder / Schulkinder zu bespaßen oder Elefanten zu zählen, was die Einheimischen vor Ort genauso gut oder besser selbst machen können, kann ich allerdings auch nicht nachvollziehen.
Wenn schon, würde ich seriöse Initiativen vor Ort finanziell unterstützen und / oder eine Patenschaft übernehmen.

Yanjep
zuletzt bearbeitet 24. Okt. 2024
16,9k Beiträge · seit 201228. Okt. 2024 · #69
In der vergangenen Woche kam es auch in Swakopmund zu einem Einsatz gegen die dortigen "Straßenkinder":

Die Polizei von Swakopmund hatte heute Morgen alle Hände voll zu tun, um einige der "Straßenkinder" der Stadt unter Kontrolle zu bekommen.
Die Gruppe junger Männer hat es sich vor einem bekannten Geschäftskomplex im Herzen der Stadt zuhause gemacht und schläft dort nachts. ...
=> klick

LG
Logi
4'129 Beiträge · seit 200810. Nov. 2024 · #71
Gibt es eigentlich einen Grund, warum ausgerechnet in Gobabis die Situation dieser Kinder so augenfällig ist? Es ist ja keine neue Erscheinung, dass die Grüppchen von Straßenkindern auf der Straße rumlungern und einen anbetteln, das besteht ja seit mindestens 15 Jahren.
(Es gab mal 2 Jahre, in denen ein wohl rel. erfolgreiches soziales Straßenkinderprojekt in Gobabis angelaufen war, da waren diese kleinen elenden Hungergestalten nicht auf der Straße anzutreffen.)
Jetzt im Oktober gab es gleichzeitig mehrere sehr „aktive“ Grüppchen.
Nur in Keetmannshoop haben wir es vor ca.15 Jahren noch schlimmer(aggressiver) erlebt.
Gruß lilytrotter Always look on the bright side of life... :-) Walvisbay boomt
16,9k Beiträge · seit 201215. Aug. 2025 · #72
Das Ministerium für Geschlechterfragen und Kinderwohlfahrt hat nochmals die Öffentlichkeit davor gewarnt, Straßenkindern Geld zu geben. Verschiedene Medien hatten zuvor berichtet, dass die Stadt Windhoek über die steigende Zahl bettelnder Kinder auf den Straßen Windhoeks besorgt sei. Das Betteln von Kindern ist ein komplexes Problem, das sich nicht durch Geld lösen lässt.

‘Don’t give street children money’Govt puts over 140 children in streets in schools

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201222. Aug. 2025 · #73
425 Straßenkinder zurück im Unterricht

... 145 Kinder kehrten in Hardap über das „Back-to-School“-Projekt zurück, in Khomas reintegrierte das After-School-Centre-Programm 280 Kinder, meist in Internate außerhalb Windhoeks. ...
Das MGECW plant 2026 ein Rehabilitationszentrum auf der Farm Kaukurus, mit ersten Aufnahmen von Jungen im Februar und Mädchen im April, jeweils für zwölf Wochen. ...
Das Ministerium warnte davor, Straßenkindern Geld zu geben, da dies die Integration behindere. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201203. Okt. 2025 · #74
Es gibt erneut Besorgnis über Gruppen von Minderjährigen, die vermutlich aus Angola stammen und in Städten in ganz Namibia Holzprodukte verkaufen. ...
Anwältin Kadhila Amoomo warnte am Donnerstag, dass eine unzureichende Reaktion auf die Situation zu einer humanitären Krise führen könnte. ...
Im vergangenen Monat äußerte auch Anwältin Bianca Boois Bedenken hinsichtlich der Anwesenheit der Minderjährigen und forderte ein dringendes Eingreifen, um die Situation zu verbessern.
Die Kinder waren für kurze Zeit verschwunden, sind seitdem aber wieder im öffentlichen Raum aufgetaucht.

=> Klick

LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201216. Okt. 2025 · #75
Staat will handeln: Zahl angolanischer Straßenkinder steigt weiter

Die Not von hunderten angolanischen Straßenkindern in Windhoek und anderen Städten Namibias hat kritische Ausmaße erreicht. Monatelang schienen die Regierungsministerien zu schweigen, während die Kinder allein zurechtkommen mussten.
Einige erst sechs Jahre alt, verkaufen an Ampeln und in Einkaufszentren Holzgegenstände oder betteln, um zu überleben. Beobachter beschreiben ihre Lebensbedingungen als eine „humanitäre Katastrophe mitten in der Öffentlichkeit“. ...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201223. Okt. 2025 · #76
Sympathy for Angolan kids runs out as they are labelled “a nuisance”

Das Mitgefühl für angolanische Kinder schwindet, da sie als „Plage“ abgestempelt werden:
...
Wenn man ihnen begegnet – meist auf den Parkplätzen von Einkaufszentren – hat man eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder man kauft etwas oder man spendet etwas. Andernfalls muss man sich lange erklären lassen, warum man ihm oder ihr mindestens 1 N$ geben soll. Er oder sie muss Brot kaufen. Oder einen Kuchen. Er oder sie hat großen Hunger.
...


LG
Logi
16,9k Beiträge · seit 201226. März 2026 · #79
BettelndeKinder.PNG



LG
Logi
537 Beiträge · seit 202026. März 2026 · #80
Sei doch so lieb und schreibe dazu, dass es sich um angolanische Mwila Kinder handelt, die vorsaetzlich von kriminellen Erwachsenen in die verschiedenen Staedte verbracht werden, um dort fuer eben diese Erwachsenen ein Einkommen zu erbetteln. Sie sind NICHT ohne "Supervision and Support". Die Erwachsenen halten sich im Hintergrund, weil die Mitleidsmasche bei Kindern besser zieht, je juenger, je besser.

NIEMAND sollte darauf hereinfallen und den Kindern Geld geben.

The Truth about Angolan Street Children