Bettelnde Straßenkinder

86 Antworten · 13,9k Aufrufe · gestartet 19. Jan. 2017 von piscator
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7'296 Beiträge · seit 200626. März 2026 · #81
makis schrieb:Sie sind NICHT ohne "Supervision and Support". Die Erwachsenen halten sich im Hintergrund, weil die Mitleidsmasche bei Kindern besser zieht, je juenger, je besser.

NIEMAND sollte darauf hereinfallen und den Kindern Geld geben.

Es ist auch ein Teufelskreis. Die Kinder gehen nicht zur Schule und wenn sie erwachsen sind, können sie weder lesen, noch schreiben oder rechnen. Dann klappt die Bettelei nicht mehr so gut und es bleiben wenig Optionen. Anstrengende Knochenarbeit auf dem Feld für geringen Lohn, gelegentliche Diebstähle oder sie schicken wiederum ihre eigenen Kinder zum Betteln.

In Länder wie Eswatini, Malawi oder z.T. auch Zambia mit hohen AIDS-Raten sieht es nochmal komplizierter aus. Da gibt es so viele AIDS-Waisen, denen tatsächlich keine andere Möglichkeit bleibt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
241 Beiträge · seit 202527. März 2026 · #82
Diese Kinderplage aus Angola ist nun auch zurück in Swakopmund.
Mit zumeist geschnitzten Löffeln belästigen sie Autofahrer an Ampeln und Parkplätzen, und bringen sich selbst in Gefahr.

Auch belästigen sie Fußgänger nachts hinter dem Museum.

Es laufen bereits massive Beschwerden.
16,9k Beiträge · seit 201207. Mai 2026 · #83
Angolan children on Namibia’s streets: silence is not a strategy

Angolanische Kinder auf Namibias Straßen: Schweigen ist keine Strategie

Die zunehmende Präsenz angolanischer Kinder an Ampeln, Einkaufszentren, Restaurants und Kreuzungen in Windhoek und anderen Städten ist nicht mehr zu übersehen. Was anfangs von vielen Anwohnern mit Verständnis betrachtet wurde, hat sich mittlerweile zu wachsender Frustration in der Öffentlichkeit, sozialen Spannungen und offener Feindseligkeit entwickelt.
...
Die Anwesenheit dieser Kinder ist zunehmend Teil des städtischen Alltags geworden. An Ampeln sieht man häufig Kinder, die sich an Fahrzeuge heranmachen und um Geld, Essen oder Hilfe bitten. In Einkaufsstraßen halten sie sich in der Nähe von Eingängen auf. In Restaurantvierteln klagen Geschäftsleute und Gäste immer häufiger über Belästigungen, Unbehagen und aufdringliches Betteln. ...



LG
Logi
2 Beiträge · seit 202613. Mai 2026 · #84
Ist es eigentlich sinnvoll den Kindern Essen/Trinken zu geben, statt Geld?
537 Beiträge · seit 202013. Mai 2026 · #85
Sonny05 schrieb:Ist es eigentlich sinnvoll den Kindern Essen/Trinken zu geben, statt Geld?
Nein. Erstens wollen sie kein Essen, und zweitens bestätigt man sie damit weiter in ihrem Tun.
67 Beiträge · seit 202203. Juni 2026 · #87
Moin zusammen,

dieses interessante Thema habe ich gerade erst entdeckt. Als wir 2023 von Swakopmund aus durchs (zu dem Zeitpunkt sehr trockene) Damaraland gefahren sind, standen des öfteren Kinder an der Straße, die mit leeren Wasserkanistern gewunken haben. Wir haben das nicht als Bettelei angesehen; da wir unser Wasser aber selbst brauchten und keine "Abgaben" eingeplant hatten, konnten wir den Kindern nichts geben.
Kennt das jemand? Ging es denen wirklich ums Wasser, ober steckt dahinter auch eine Masche?

Gruß

D70