BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200621. Jan. 2017 · #21Markus615 schrieb:Für die Begegnungen mit einer Himbafamilie nehme ich noch 5 Liter Kanister mit. Die können sauberes Wasser definitiv gebrauchen!
... und noch mehr können sie die Kanister gebrauchen. Daran denkt nämlich kaum jemand, dass es oft schon an den Behältern fehlt. Das Wasser ist eine schöne Sache für den Moment, aber der Behälter ist quasi ein Wertgegenstand für lange Zeit.
Wenn ich unterwegs in ländlichen Gegenden irgendwo Wasser kaufe, um es in die Flaschen am Fahrrad zu füllen, stelle ich die Flaschen oder Kanister neben einen evtl. vorhandenen Mülleimer vor dem Laden. Die sind oft schon weg, bevor ich losgeradelt bin. In Malawi haben sich beinahe mal zwei erwachsene Männer wegen zwei von mir beiseite gestellter leerer 2-Liter-Flaschen geprügelt, bevor sie sich dann zum Glück noch darauf geeinigt haben, dass jeder eine bekommt.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
lisolu886 Beiträge · seit 200721. Jan. 2017 · #22@tadi
deine Argumentation erschliesst sich mir nicht, ich sehe das wie Markus.
An der Tankstelle die Scheiben geputzt zu bekommen ist kein betteln. WIrd das ausserdem ohne Aufforderung meinerseits und dazu noch gründlich gemacht, gibt es dafür einen Obulus.
Wenn das Essen in einem Restaurant nicht schmeckt kann ich mich beschweren, das Essen zurückgehen lassen und entscheiden, das ich dort nicht wieder hingehe. Aber was kann denn die Bedienung dafür, wenn der Koch unfähig ist oder einen schlechten Tag gehabt hat? Die Bedienung bekommt Immer Trinkgeld, ausser man ist uns gegenüber tatsächlich patzig geworden, was bisher selten der Fall war.
@ wolfgang
Ja, kann ich nur bestätigen. Speziell im Caprivi sind die leeren Wasserkanister dankend angenommen worden, volle natürlich auch 😉
Gruß lisolu
Tadi441 Beiträge · seit 201221. Jan. 2017 · #23Hallo Lisolu,
wer lesen kann ist klar im Vorteil:
Genau das habe ich in meinem ersten Beitrag auch geschrieben:
"Auf der Tankstelle, wenn die Scheiben richtig sauber waren, auch. Im Restaurant bei guter Bedienung auch (für schlechtes Essen können sie ja nix) ."
...und nun wird mir die Diskussion hier schon wieder mal zu viel.
Trotzdem liebe Grüße aus Hamburg
Petra
WOWoMaGast21. Jan. 2017 · #24Markus615 schrieb:
Denen an der Tankstelle gebe ich regelmäßig zu viel... 😉
Leben und leben lassen. Ob ich einen Euro (ca. 15 N$) mehr oder weniger habe macht für mich einen viel kleineren Unterschied, wie für denjenigen der da in der Hitze an der Tankstelle steht. Derjenige der noch das Auto sauber macht, so dass ich mich beim späteren Entladen nicht so versaue, der bekommt dann auch mal 30 N$. Vor allem wenn er mit Druckluft statt Wasser arbeiten muss wegen der Wasserknappheit und die Dreckschicht schon relativ dick ist.
Dann weiss ich ja jetzt auch, warum manche Tankwarte mit den 5 NAD, die ich gebe, nicht zufrieden zu sein scheinen.
Die Touristen machen sich nicht klar, dass zwar 1 Euro für sie wenig ist, für uns, die wir hier leben, sind 15 NAD allerings recht viel, vor allem wenn man regelmässig alle paar Wochen zur Tanke fahren muss und nicht nur einmal im Jahr weil man Urlaub hat.
Es ist alles miteinander verbunden! Jede Aktion hat eine Konsequenz, und nicht immer ist diese Konsequenz angenehm.
Einem Parkplatzwächter gebe ich IMMER erst hinterher seinen "Lohn", das zum ersten (und wenn er nicht mehr da ist, oder nicht zu sehen, dann kriegt er auch nichts). Kinder werden dafür schon mal überhaupt nicht bezahlt, die sollten nämlich normalerweise entweder in der Schule sein oder daheim beim Lernen oder Spielen - Parkwächter spielen ist jedenfalls kein passender Job für ein Kind. Da Einbrecher häufig nicht mal die erwachsenen Parkwächter ernst nehmen (oder mit ihnen zusammenarbeiten), kann ich kaum erwarten dass dieser "Job" von einem Kind befriedigend erledigt wird. Ich habe noch nie ein Kind dafür bezahlt.
Ich halte es normalerweise auch so, dass es nur Leistung gegen Leistung gibt, aber auch da gibt es Grenzen. Wir sind mal in einem Rivier festgesessen, und haben dann Steine gesammelt damit wir wieder rauskommen. Blitzschnell war eine Horde Kinder da, die uns dabei zusahen - eins davon brachte uns dann einen einzigen Stein. Dann forderten sie von uns "sweets" und Geld. Ist mir piepegal ob die vorher "geholfen" haben, wenn das dann hinterher in einer Forderung endet - da gibt es nix und Schluss.
Markus615 schrieb:
Wo findet man in Namibia schlechtes Essen?
Oha.... 🙄
In Windhoek kann ich dir da ein paar Plätze "empfehlen". Schlechte Bedienung gibt es natürlich auch. Alllerdings auch sehr gute.
Tadi441 Beiträge · seit 201221. Jan. 2017 · #25Hey WoMa,
"Wo findet man in Namibia schlechtes Essen" : das habe ich nicht geschrieben. Das war Markus615.
Wir haben auch schon schlechtes Essen erlebt.
...und danke für:
"Da Einbrecher häufig nicht mal die erwachsenen Parkwächter ernst nehmen (oder mit ihnen zusammenarbeiten), ..."
das habe ich hier gar nicht gewagt zu schreiben. Wir haben aber diese Vermutung auch schon gehabt.
LG
Petra
lisolu886 Beiträge · seit 200721. Jan. 2017 · #26Na, dann ich bisher wohl ganz gut durchs Leben gekommen, trotz "Leseschwäche".....
Es ging hier um bettelnde Strassenkinder und um die Frage ob man etwas geben soll oder eher nicht. Daraufhin erzählst Du von Deiner Planung Erwachsenen nichts geben zu wollen, ausser das du es dann an der Tankstelle und bei der Bedienung unter bestimmten Umständen ( sauber, freundlich) doch getan hast. Und eben das erschliesst sich mir nicht. Das hat mit betteln rein gar nichts zu tun, man bezeichnet das als " Trinkgeld geben für geleistete Arbeit". Da bin ich mit Markus einer Meinung. Ob Du nun Trinkgeld gibst oder nicht und ob wenig oder viel ist ja Deine ganz persönliche Entscheidung.
Aber wahrscheinlich hab ich das Aufgrund meiner Leseschwäche falsch verstanden , das tut mir leid.
Gruß lisolu
WOWoMaGast21. Jan. 2017 · #27lisolu schrieb:
Es ging hier um bettelnde Strassenkinder und um die Frage ob man etwas geben soll oder eher nicht.
Ich will ja nicht nerven, aber die Frage ist beantwortet: nein, man soll ihnen nichts geben.
Ich möchte das nochmal ganz deutlich herausstellen, damit es da keine Missverständnisse gibt.
lg
WoMa
Clamat1'425 Beiträge · seit 201321. Jan. 2017 · #28Hi,
mal eine etwas andere Denke:
Warum muss ich mir denn Gedanken darüber machen, ob und wenn ja, wie viele und welche „Geschenke“ ich an andere Menschen mitnehme und wann welche gebe?
Ich nehme nichts mit und habe kein schlechtes Gewissen, wie es ja wohl manche hier haben, wenn sie als "reiche Touris" meinen Geschenke an die "armen Einheimischen" verteilen zu müssen.
Wir haben schon lange Jahre mehrere Patenkinder bei Plan. Unter anderem im Moment auch den kleinen Cassian aus Sambia. Es ist nicht nur eine Patenschaft für ihn, die Patenschaft dient der Verbesserung der gesamten Infrastruktur seiner Umgebung und es ist wesentlich mehr und nachhaltiger als ein verteilter Buntstift oder etwas übriges Kleingeld. Außerdem schreiben (malen) wir uns regelmäßig, so das wir unsere Patenkinder über mehrere Jahre begleite. Mein 1.Patenkind aus Sri Lanka wird übrigens jetzt dann Lehrerin in ihrem Dorf 🙂
Natürlich bekommen Menschen, welche mich unterwegs nach einem leeren Wasserkanister fragen diesen bevor ich ihn in den Müll werfe.
Natürlich bekommt jemand von mir irgendwo im Nirgendwo Wasser, wenn er mich darum bittet
Natürlich teile ich mein Essen mit anderen Menschen, sogar gerne
Es kommt immer auf die Situation an, aber einfach irgendwelche Dinge, oder gar Geld, verteilen, geht für mich gar nicht.
LG
Claudia
Unsere Reisen findet man unter:
http://clamat.de/
Maputo828 Beiträge · seit 201621. Jan. 2017 · #29...wenn ich manchmal Nachts durch das kalte Kathmandu spaziere und Strassenkinder frierend an einem kleinen Feuer sitzen sehe, gebe ich immer etwas, es macht mir keine Probleme.
maggus785 Beiträge · seit 200821. Jan. 2017 · #30Hi,
ich teile die Meinung von Claudia, generell bin ich auch kein Freund vom "übermäßigen Trinkgeldern" !
Denn was erreicht der Spender damit:
Ok, erst mal Bewunderung und kurzfristigen Dank des Beschenkten und somit für sich selbst ein gutes Gefühl!
Generell hinterlässt dieser Mensch dann aber wohl folgenden Eindruck: die Europäer haben Geld im Überfluss, alle Europäer sollten doch so großzügig sein wie der tolle Spender zuletzt, wenn mir ein andere weniger gibt ist es ein schlechter Mensch, oder Geizhals.........usw!
Durch solche "Überbezahlungen" erkauft man sich kurzfristig Dank und Bewunderung, man schafft aber damit langfristig Unzufriedenheit und bringt ein eingespieltes Gefüge in dem Gastland zum Schwanken!!!
Ich verstehe auch nicht, warum einige glauben, Stifte, Bonbons, oder was weis ich, hier verteilen zu müssen wie der Weihnachtsmann, was wollt ihr hiermit erreichen????
Auch sollte man überlegen, wie es wohl auf die Menschen wirkt, wenn man z.B. in ein Himbadorf stürzt, am Besten noch möglichst abgeschieden und somit vielleicht noch das Gefühl hat einer der ersten Besucher dort zu sein und dann anfängt irgendwelche Geschenke großzügig zu verteilen!!
Was meint ihr, bleiben für Gedanken bei den Menschen dort, nachdem ihr wieder abgereist seid!
Man sollte sich schon auch ein bisschen Gedanken machen und auch etwas "Fingerspitzengefühl" haben!!!
Viele Grüße
Markus
lisolu886 Beiträge · seit 200721. Jan. 2017 · #31HIer wird irgendwie andauernd etwas vermixt.
Wahllos Geschenke verteilen, ob In Form von Sachgeschenken oder Geld ist ein " no go" das seh ich genauso wie viele andere hier. Ebensowenig reagieren wir auf fordernde Rufe wie "Sweets" oder "I'm Hungry.
Aber in einem Restaurant oder an einer Tankstelle wo ich bedient werde ein angemessenes, sprich den Ortsüblichen Gegebenheiten angemessenes Trinkgeld zu geben ist für uns selbstverständlich. In jedem Land der Welt. Ergo bekommt die Kellnerin in Windhuk nicht die gleiche Summe wie der Kellner in New York.
Auch einem Guide gibt man ja ein Trinkgeld und ja, wir haben auch schon dem Parkwächter in Swakopmund, der sich im Juli den A...... abgefroren hat, um unser Auto auf dem Guesthouse zugehörigem Parkplatz zu bewachen eine heisse Suppe mitgebracht.
Und wenn ich am Ende meiner Reise dem Caretaker auf der Campsite meine angebrochene Flasche Öl und eine Dose Tomaten schenke, weil er uns vielleicht jeden Tag mit guter Laune begrüßt hat und immer singend seine Arbeit gemacht hat oder dem Zimmermädchen meiner letzten Unterkunft die dreiviertel leere Shampooflasche zurücklasse, dann ist das für mich nicht überzogen oder übermäßiges Trinkgeld.
Natürlich kann man am Ende einer Camperreise ja auch alle Übriggebliebenen Lebensmittel in den Müll werfen....
Betteln zu unterstützen ist etwas anderes als Trinkgeld geben, letzteres natürlich mit Augenmaß. So halten wir das.
LG
Lisolu
WOWoMaGast21. Jan. 2017 · #32Also diesem Post von dir kann ich nur zustimmen. So und genauso ist es in Ordnung.
Dies vor allem finde ich enorm wichtig:
lisolu schrieb:
Aber in einem Restaurant oder an einer Tankstelle wo ich bedient werde ein angemessenes, sprich den Ortsüblichen Gegebenheiten angemessenes Trinkgeld zu geben ist für uns selbstverständlich.
Danke dir dafür 🙂
Clamat1'425 Beiträge · seit 201321. Jan. 2017 · #33Hi Lisolu,
genau hier wird was vermixt.
Das Thema ist "bettelnde Straßenkinder" und nicht die übrig gebliebene Tomatenbüchse oder der Tipp für einen besonderen Service an der Tankstelle
Und ja, auch von uns bekam ein Parkwächter in Swakop unsere nicht gegessene, eingepackte Pizza und er hat sich riesig gefreut und wollte kein Geld annehmen und wir durften am nächsten Tag kostenlos bei ihm gut bewacht parken.
Das hat aber nichts mit irgendwelchen verteilten Buntstiften zu tun.
LG
Claudia
Unsere Reisen findet man unter:
http://clamat.de/
pzinken94 Beiträge · seit 201621. Jan. 2017 · #34lisolu schrieb:...
Aber in einem Restaurant oder an einer Tankstelle wo ich bedient werde ein angemessenes, sprich den Ortsüblichen Gegebenheiten angemessenes Trinkgeld zu geben ist für uns selbstverständlich. In jedem Land der Welt...
Ja, aber nicht in jedem Land der Welt, mancherorts ist die Unsitte der Trinkgelder (noch) weitgehend unbekannt 😉
Trophäenloser Weltenbummler
lisolu886 Beiträge · seit 200721. Jan. 2017 · #35Hi Claudia,
Eben nicht. Dein vorletzter Post hat genau das ausgedrückt was auch ich meine. Dann schrieb maggus, er teile Deine Meinung und sei auch kein Freund von übermäßigen Trinkgeldern. Du hast Dich aber über mitgebrachte Geschenke geäußert und über das verteilen derselben.
Das ist aber kein übermäßiges Trinkgeld, deshalb habe ich von vermixt gesprochen.
Ich hatte übrigens auch zehn Jahre ein Patenkind bei Plan und bin auch hier mit Dir einer Meinung.
Ich wünsche Euch jetzt allen eine gute Nacht, manches ist im direktem Gespräch besser zu klären als im virtuellen. Vielleicht treffen wir ja mal in Nam oder sonstwo aufeinander 🙂
LG
Lisolu
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Okt. 2024 · #36Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
Swakop521'223 Beiträge · seit 201001. Okt. 2024 · #37Sehr gut.
Denn sobald das Betteln lukrativer wird als das Arbeiten, gehen Leute betteln, und das wird immer aggressiver.
In Botswana sind wir von Einheimischen angesprochen, bitte den bettelnden Kindern kein Geld zu geben.
Es war auffallend, daß diese ausschließlich Besucher anbettelten, keine Einheimischen.
Die Einheimischen waren richtiggehend böse auf die Touristen, mit deren vermeintlich guten Taten die Kinder die Schule schwänzten um sich durch Betteln Geld zu verdienen.
Ja, es gibt Hunger unter Kindern, die von Erwachsenen vorgeschickt werden, und dann das Geld abgenommen zu bekommen.
Wenn mir ein Kind hungrig erscheint, gehe ich in den Markt und kaufe ihm ein Stück Brot.
Dann sieht man sehr schnell was tatsächlich und was fake ist.
Und dieses Geld ist besser angelegt als dem Kind abgenommen zu werden durch einen Alkoholiker.
H.
*Wer einen Fehler begeht und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten! (Konfuzius)
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201101. Okt. 2024 · #38Moin,
bettelnden Kindern nichts zu schenken, ist selbstverständlich.
Was macht ihr, wenn ihr in den Supermarkt geht und gebeten werdet (nicht von Kindern), etwas mitzubringen? Meist Reis.
Ist das nicht auch eine Form von betteln?
Wie verhalten? (Bisher habe ich es immer getan.)
Ich möchte ja nicht eines Tages mit Einkaufszettel - vor dem Markt geschrieben - einkaufen gehen.
Herbstliche Grüße
Strelitzie
R5R51592 Beiträge · seit 202401. Okt. 2024 · #39Hallo,
mich hat noch niemand in der Hinsicht vor einem Supermarkt angesprochen.
Ich gebe grundsätzlich nur Menschen die alt oder behindert oder blind oder amputiert sind. Bevorzugt Frauen.
Wenn ich einen guten Tag habe, dann kaufe ich einem Kind mal eine Hühnerkeule, aber erst ab Mittags.
Würde ich vorm Supermarkt auf etwas angesprochen, igmoriere ich das wortlos.
VG
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200602. Okt. 2024 · #40R51 schrieb:
mich hat noch niemand in der Hinsicht vor einem Supermarkt angesprochen.
Das ist je nach Land ganz unterschiedlich verbreitet. In Malawi habe ich wohl keinen Supermarkt erlebt, an dem nicht mindestens 1-2 Bettler davorstanden.
In Sierra Leone war es noch wesentlich krasser, aber den Ereignissen des Bürgerkriegs geschuldet. Da saßen vor den wenigen Supermärkten oft 6-7 Behinderte und an den großen Kreuzungen in Freetown war es ähnlich.
Dort gibt es halt viele Minenopfer, denen ein Bein fehlt oder Zwangsamputierte ohne Hände/Arme. Zudem haben relativ viele Menschen noch Polio, Da gibt es tatsächlich viele Menschen, die keine Arbeitsstelle finden.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...