DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201416. Nov. 2016 ·
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Um 9:15 Uhr erwarten uns bei 28°C am Wasserloch ein Kudu, Warzis,
eine Giraffe und Zebras.
Der Umweg nach Ngobib lohnt sich diesmal nicht wirklich, denn wir sehen nur ein paar Warzis und Kurzzehenrötel. Wieder auf der Hauptpad fahren wir Richtung Okerfontein und entdecken dabei Grautokos,
Rotschulterglanzstare, Strauße die eine Schlankmanguste vertreiben,
drei Elefanten,
Kudus, Sekretäre,
Riesentrappen, Springböcke, Red Hartebeester,
Oryx, Zebras, sowie mehrere Autos quer zur Pad. Als wir näher kommen sehen wir zuerst nur ein paar Zebras, Oryx, Gnus und Springböcke, wegen denen hier wohl kaum so ein Betrieb herrscht.
siehste - hat zwar lang gedauert, aber jetzt bin ich bei Dir mal zumindest zu einem Teil nachgerumpelt. Sensationelle Fotos hast Du hier eingestellt und für Deinen Bericht und die damit verbundene Mühe vielen Dank. Am Besten haben mir die letzten Leo-pics gefallen, das war schon ganz großes Kino. 🙂
Hab ich´s überlesen? 🤩 Wie lange seid Ihr insgesamt auf Tour gewesen?
Bis dann, der bayern schorsch, der sich schon auf die nächste Station freut 🙂
DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201416. Nov. 2016 ·
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Wir scannen mit dem Fernglas die Umgebung ab und entdecken, als zweites Highlight des Tages, einen Leoparden im Gebüsch. Nachdem wir mit dem Auto noch einen geeigneten Platz gefunden haben, beobachten wir, wie sich die Springböcke und Zebras der Katze nähern.
Mittlerweile sind zwei weitere Autos gekommen, die die Katze von ihrer Position aber nicht sehen können. Beide Autos sind mit jungen Leuten voll besetzt, die sich lautstark unterhalten und natürlich auch noch den Motor laufen lassen. Gerade als die Springböcke in geeigneter Position sind und der Leopard zum Sprung ansetzt,
drücken die geistigen Tiefflieger die Hupe. Die Springböcke und Zebras springen wild durcheinander
und der Leo hat das Nachsehen. Er versucht sich zwar noch einmal anzuschleichen, hat aber damit natürlich keinen Erfolg.
Ich (und damit war ich bestimmt nicht allein) habe die Insassen der zwei Autos ganz doll in mein Nachtgebet mit eingeschlossen und habe ihnen 4 kaputte Reifen und keinerlei Glück mit irgendwelchen Sichtungen gewünscht. Nachdem sich die frustrierte Katze ins Gebüsch verzogen hat, fahren wir weiter. Rund um Okerfontein sehen wir viele Red Hartebeester
und Strauße, aber am Wasser selbst nur ein paar Nilgänse.
Ich (und damit war ich bestimmt nicht allein) habe die Insassen der zwei Autos ganz doll in mein Nachtgebet mit eingeschlossen und habe ihnen 4 kaputte Reifen und keinerlei Glück mit irgendwelchen Sichtungen gewünscht.
Und eine ausgewachsene Magen-Darm-Grippe noch dazu!
LG Logi
Flash20101'425 Beiträge · seit 201517. Nov. 2016 ·
Guten Morgen Konni,
ist nicht euer Ernst 😠 sowas respektloses... Genau wie bei uns, als jemand zwei (!) mal einen sich nähernden Elefanten angehupt hat. Wenn man die Natur nicht respektiert, hat man an solchen Orten nichts zu suchen! Uns sind auch junge Erwachsene begegnet, die Oberkörperfrei Autoschiebedach-Surfing machten und eine Gaudi gehalten haben. Wir werden es wohl nie verstehen 😣
Also das... macht mich sprachlos. Was zum Kuckuck wollen diese Leute denn überhaupt dort? Wir haben auch schon einige Verfehlungen erlebt, aber das schlägt dem Fass den Boden aus. Ihr müsst unfassbar sauer gewesen sein. Ich weiß nicht, was ich gemacht hätte. Vermutlich hätte ich sie aus dem Auto gezogen, Leopard in der Nähe hin oder her 😉 Schade, dass sie euch diese einmalige Chance vermasselt haben. Und schade auch für das Tier... Eure Sichtungen sind nichtsdestotrotz überragend.
DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201417. Nov. 2016 ·
Hi Logi, Laura & Bettina,
ich weiß nicht warum solche Leute überhaupt nach Namibia fahren. Ein Trip zum Ballermann wäre für die bestimmt besser geeignet und auch noch kostengünstger. Der Leopard sah ja wohl genährt aus, aber wenn so was einer Gepardin passiert, die vielleicht mehrere Jungen ernähren muss, kann das auch böse ausgehen.
DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201417. Nov. 2016 ·
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Auf der Weiterfahrt nach Goas entdecken wir Grautokos, Singhabichte, Trauerdrongos, Zebras, Oryx, Gnus, mehrere Elefantenbullen (allein, oder in kleinen Gruppen),
Red Hartebeester, Waffenkiebitze, Doppelbandrennvögel,
Giraffen und Springböcke.
An den beiden Wasserlöchern in Goas beobachten wir Springböcke, Zebras, Impalas, Red Hartebeester, Raubadler, Waffenkiebitze, Rotschnabelenten, Kapenten, Zwergtaucher, Flussuferläufer, Nilgänse
und einen Kampfadler.
Mit Kudus und Trauerdrongos geht es weiter nach Halali. Nach einer kurzen Pause fahren wir gegen 13 Uhr, bei mittlerweile 35°C, weiter und sehen dabei Springböcke, Gnus, Schakale, Doppelbandrennvögel und 17 Elefanten, die vor uns über die Pad laufen.
Ihr hattet ja super Sichtungen und habt eine tolle Foto-Ausbeute. Die Leopard-Springbock-Bilder finde ich auch toll, es liegt viel Spannung darin. Die Idioten dieser Welt sind leider überall 😈 - wir hatten auch ein paar im Krüger. Ich versuche immer, mich nicht zu sehr aufzuregen, da dann ich das schlechte Gefühl habe und nicht the f****** idiots. Gelingt aber auch nicht immer. Oooooohhhhhhm 😉
Ich freue mich auf die Fortsetzung. Liebe Grüsse Daniela
Flash20101'425 Beiträge · seit 201518. Nov. 2016 ·
Daxiang schrieb:
Guten Morgen Konni, Das Elefantenbild aus einem anderen Blickwinkel gefällt mir unheimlich 😄 sie legen so tolle handliche Pakete.... Und Reste davon stehen in einem Glas auf meinem Regal (von Robyn, nicht aus der Etosha). 😄
Ich musste ja erst mal schlucken, wie trocken das alles ist. Wir empfanden es dieses Jahr schon als trockener im Vergleich zu den beiden Vorjahren, aber beim direkten Vergleich war Goas im Juni noch eine grüne Oase 😕
DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201418. Nov. 2016 ·
29. September 2016 Mushara Lodge - Okaukuejo (Fortsetzung) Bei Rietfontein herrscht Hochbetrieb.
Neben einer Elefantenherde (10+) beim Wellnessprogramm
beobachten wir ein Spitzmaulnashorn, Oryx, Springböcke, Raubadler, African Jacanas, Kuhreiher, Kronenkiebitze, Waffenkiebitze, Giraffen, sowie eine Zebraherde auf dem Weg zum Wasser. Die Weiterfahrt via Salvadora
und Charitsaub
nach Sueda ist recht unspektakulär. Wir sehen lediglich Springböcke, Strauße, Gnus, Waffenkiebitze, Nilgänse, Riesentrappen
und Kapkrähen. Auf der weißen, mit Binsengras und, wie lila Erika aussehenden, Suaeda Büschen bewachsenen Sueda-Fläche
entdecken wir Waffenkiebitze, Rotscheitellerchen und zwei Löwen, die hier ihren Durst löschen.
Nachdem wir die Zwei eine Weile beobachtet haben, fahren wir um 14:30 Uhr bei 39°C weiter nach Homob. Dabei entdecken wir Springböcke, Giraffen, Gnus, Kampfadler und einen Elefantenbullen.
Dieser läuft erst neben und dann vor uns auf der Pad. Der Besuch von Homob lohnt sich kaum, es sind nur ein paar Waffenkiebitze, Riesentrappen und Nilgänse da. Auch die anschließende Fahrt nach Aus, mit Springböcken, sowie Rotschulterglanzstaren Nilgänsen und einer Giraffe am Wasser ist nicht gerade ergiebig. Nächster Halt ist Olifantsbad, doch Elefanten suchen wir diesmal hier vergeblich. Nach den getrockneten Knödeln zu urteilen, war hier auch schon länger kein Elefant mehr da. Wir sichten lediglich Nilgänse, Waffenkiebitze und Enten. Auf der Weiterfahrt entdecken wir Zebras und Springböcke. Die nächste Wasserstelle auf unserem Weg ist Gemsbokvlakte. Auch wenn wir schon von weitem erkennen, dass hier keine größeren Tiere sind, schauen wir sie uns doch genauer an. Im letzten Jahr wurde hier ja ordentlich gebuddelt und nun erstrahlt die Wasserstelle im neuen Outfit.
An Tieren sehen wir hier nur Schakale, Schildraben, Kapkrähen und Waffenkiebitze, sowie bei der Weiterfahrt einzelne Springböcke, Weißflügeltrappen, Strauße und Weißrückengeier. Nachdem wir die letzten Jahre ja immer mit tollen Sichtungen in Nebrownii verwöhnt wurden, zeigt sich das Wasserloch heute eher bescheiden. Lediglich ein paar Schakale, Schildraben,
eine Giraffe und zwei Springböcke lassen sich blicken. Auch auf dem Weg nach Okaukuejo sehen wir lediglich Springböcke, Oryx, Strauße und Riesentrappen.
DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201419. Nov. 2016 ·
@DundM
Die Idioten dieser Welt sind leider überall - wir hatten auch ein paar im Krüger. Ich versuche immer, mich nicht zu sehr aufzuregen, da dann ich das schlechte Gefühl habe und nicht the f****** idiots. Gelingt aber auch nicht immer. Oooooohhhhhhm
Hallo Daniela, ich versuche das auch immer, aber manchmal klappt es dann doch nicht. Ich hatte schon überlegt, ob ich mir die Kfz-Kennzeichen aufschreiben soll, um die Deppen zu melden. Hab es aber doch sein lassen.
@ Flash2010
Ich musste ja erst mal schlucken, wie trocken das alles ist. Wir empfanden es dieses Jahr schon als trockener im Vergleich zu den beiden Vorjahren, aber beim direkten Vergleich war Goas im Juni noch eine grüne Oase
Hi Laura, es war in der Tat kaum was Grünes zum Fressen da. Trotzdem haben die Tiere eigentlich einen gut genährten Eindruck gemacht. Uns sind zumindest keine abgemagerten Tiere aufgefallen.
@ franzicke Hi Ingrid, ich glaub, die wollten nur spielen! 😉
DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201419. Nov. 2016 ·
29. September 2016 Okaukuejo (Fortsetzung) Um 17:15 Uhr haben wir unser heutiges Etappenziel erreicht und beziehen das Premier Waterhole Chalet Nr.34. Nach einer erfrischenden Dusche genießen wir unseren Sundowner Gin Tonic auf dem Balkon mit Blick aufs Wasserloch.
Im Schein der untergehenden Sonne beobachten wir drei Giraffen, zwei Elefantenbullen, Zebras, Impalas, Riesentrappen, Kapturteltauben, Trauerdrongos und Nilgänse. Nachdem wir in Okaukuejo sonst immer zeitig zum Abendessen gehen, haben wir heute erst einen Tisch für 20 Uhr bekommen. Dass, das keine geeignete Zeit ist, stellen wir wenig später im Restaurant fest. Unser reservierter Tisch ist schon besetzt und es dauert, bis wir überhaupt einen freien Tisch bekommen. Noch länger dauert es, bis wir dann unsere Getränke haben. Das Chaos wird noch größer als wir uns was zum Essen holen wollen. Das Salatbuffet ist schon recht leergeräumt und so gehen wir gleich zu den warmen Speisen. Allerdings gibt es hier keine Teller mehr. Während die anderen Gäste auf die Teller warten, nehmen wir die vom Salatbuffet. Wie sich herausstellt, reichen die kleinen Teller auch vollkommen aus, denn auch bei den Beilagen ist nicht mehr viel zu holen. Während Silke auf Gemüse und Co. wartet, gehe ich zum Grill. Heute ist Rind und Kudu im Angebot und ich entscheide mich für 2 Kudusteaks, was sich als gute Wahl herausstellt. Die Steaks sind auf den Punkt gebraten und butterzart. Etwas später gibt es auch wieder Beilagen und Teller. So ein Chaos haben wir in all den Jahren in Okaukuejo noch nicht erlebt, aber am Ende werden wir doch noch satt und schließlich sind wir ja auch wegen dem Wasserloch in Okaukuejo. Wieder zurück in unserem Chalet, machen wir es uns auf dem Balkon gemütlich. Am Wasserloch sind mittlerweile fünf Giraffen und drei Nashörner.
Bei zwei von ihnen wurde das Horn zum Schutz vor Wilderern abgesägt. Gegen 22 Uhr erleben wir den Einmarsch einer kleinen Elefantenherde (10+). Die Tiere trinken jedoch nur kurz und ziehen sich dann zurück. Eine Stunde später ist nur noch ein Nashorn am Wasser und wir gehen zu Bett. Der Vorteil vom Premium Waterhole Chalet ist, dass man vom Bett aus das Wasserloch sieht und so schaue ich immer wieder mal was dort los ist. Mitten in der Nacht entdecke ich dort drei Nashörner und ein Springbock steht mitten im Wasser. In der Nacht hören wir in der Ferne einen Löwen brüllen.
Ihr Lieben, tolle Sichtungen, noch tollere Fotos und überhaupt - ich fahre gerne mit euch, um meinen Virus auch in unserem Winter ein bisschen kontrollieren zu können. Womit habt ihr eigentlich die Sichtungsfee bestochen? Es gibt wohl kaum etwas, was bei eurer Tour durch den KTP nicht dabei war. Klasse! 🤩 😘
DaxiangThemenstarter5'052 Beiträge · seit 201420. Nov. 2016 ·
Hallo Biggi,
schön, dass du mit an Bord bist!
Es gibt wohl kaum etwas, was bei eurer Tour durch den KTP nicht dabei war.
Ja, die Sichtungsfee hat es wirklich gut mit uns gemeint (Willi und Amarula Gold sei Dank). Wir müssen aber im nächsten Jahr wieder hin, denn einen Leo haben wir im KTP nicht gesehen. 😉
Gleich gehts weiter mit einer Pirschfahrt in Etosha.