Swakop19522'664 Beiträge · seit 201223. Sept. 2016 · #21
Danke Carl, das Gerät ist wunderbar. Gehst Du aber damit auch ins "harte" Gelände? Ich habe schon heute Probleme daß die Hängerkupplung ohne Hänger beim Durchfahren von Vertiefungen häufig kräftig aufliegt, bei einem so langen Gespann hätte ich für meine häufig bevorzugten Strecken ein wahres Problem, zumal es häufig keine Ausweichmöglichkeit gibt. Was ich gewichtsmäßig in den Hänger verlagere wird aufgehoben durch die Aufliegelast. Irgendwie ein Teufelskreis, wobei die Physik sich nicht verkackeiern läßt. Confusione! Gruß Hajo
carl1'287 Beiträge · seit 200823. Sept. 2016 · #22
Hallo Hajo,
definiere mal hartes Gelände. Ich würde damit sicher nicht den Van Zyls oder richtig hohe Dünen fahren. Die Fahrten im KTP (Kaa und Mabuasehube), im Ruaha NP und überhaupt Tanzania, ware bisher das härteste für uns. Bzgl. Anhänger-Kupplung habe ich noch die Möglichkeit die Kupplung am Wagen etwas höher anzubringen, bisher war das aber nicht nötig. Natürlich hat das Gespann hinsichtlich Offroad Fähigkeit seine Grenzen, aber die decken sich offensichtlich mit unseren Grenzen.
Gruß Carl
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BerndWThemenstarter487 Beiträge · seit 201224. Sept. 2016 · #23
Der Camper ist mir für die härteren Strecken auch zu zart und ich würde die Außenküche vermissen. Hat jemand Erfahrung mit Bushwakka (sundowner)? Oder Bushlapa Grüße
maddy2'167 Beiträge · seit 200924. Sept. 2016 · #24
Hallo Bernd, Bushlapa kenn ich leider nicht, aber wir haben uns vor Jahren einen Buzzard Overlander bauen lassen: http://www.buzzardindustries.co.za/overlander.htm Hat alles dran, von under-belly Wassertank ueber Reserve Diesel Kanister zu reserve Gasflaschen, und Platz genug innen fuer Stuehle, Vorraete und all den Kram der sonst noch mit muss. Nach dem dritten Tag des Urlaubs ist das alles auch in 10 Minuten aufgestellt - am Anfang dauert es jeweils etwas laenger bis wir wieder eingespielt sind. Es braucht aber auch 2 Personen dazu. Unsere Kueche ist hinten, demzufolge unter dem Vordach. Hintere Tuer auf, Klappe mit fest montiertem Gasherd runter, und fertig! Wir sind absolut zufrieden damit!
carl1'287 Beiträge · seit 200824. Sept. 2016 · #25
Hallo Bernd,
das mit der Aussenküche dachte ich anfangs auch, da wir ja eigentlich eher einen südafrikanischen Offroad Caravan im Auge hatten. Die jetzige Lösung ist eher Zufall. Mittlerweile bin ich gar nicht so sicher, ob eine Aussenküche wirklich immer so ideal ist. Wir hatten schon häufiger Situationen, wo es abends entweder sehr windig und kalt war oder es regnete. Auch hatten wir Tage in Tanzania mit fast ununterbrochen Regen. Dann ist so eine Küche innen schon sehr praktisch. Ein weiterer Vorteil ist , dass man nichts aufbauen/ausziehen muss, um sofort eine voll einsetzbare Küche zu haben.
Aber klar wenn es richtig heiss ist, dann ist es schon doof. Dafür haben wir jetzt einen Kocher für draussen. Die Küchen Vor- und Nacharbeit findet natürlich wenn es warm ist immer draussen statt. Aber am Ende des Tages ist es eben Geschmackssache.
Gruß Carl
P.S. So zart ist der Wohnwagen gar nicht. 🙂 Die Schwachpunkte sind in jedem Fall die Deichsel und die hintere abgeschrägte Wand, weil an dieser zu viel Gewicht hängt (Ersatzrad und Wasserkanister). Letztere ist jetzt aber ausreichend verstärkt worden. Die Deichsel werden wir irgendwann man gegen eine südafrikanische tauschen, die scheinen mir deutlich robuster als die deutschen.
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Der Camper ist mir für die härteren Strecken auch zu zart und ich würde die Außenküche vermissen. Hat jemand Erfahrung mit Bushwakka (sundowner)? Oder Bushlapa
Ich habe den Bushlapa mit 4 Schlafplätzen auf einer Messe gesehen. Schon ein sehr geiles Ding (und das sage ich als Nicht-Camper). Der Preis - auch wenn selbst in der Basisversion wirklich 95% dabei sind - ist aber ab 295.000 Rand schon zornig (wobei ich jetzt nicht den vollen Überblick habe, ob Explorer & Co nicht genauso preislich liegen). Aber im Prinzip fehlen dann nur noch Wände für das Außenzelt + Kühlschrank.
Viele Grüße Christian
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201204. Okt. 2016 · #28
Danke Volker. Du hast 100% Recht. Da haben die wohl mehr Glück als Verstand gehabt. Wäre die Deichsel vom Kopf der AHK abgesprungen, wie es in solchen Fällen üblich ist, dann lägen seine R 300.000 vermutlich unten im Tal. Aber eigentlich kann man das alles garnicht beurteilen, denn niemand weiß wie der Hänger beladen war, ob die gezeigten Wasserkanister voll waren, die ja auch zum Kippen ausschlaggebend sein können. Freuen wir uns daß es noch einmal gut gegangen ist. Für solche Risikoaktionen bedarf es schon eines dicken Bankkontos im Hintergrund.
Das habe ich bei einem extra durchgeführten Offroad Training mit Hänger wirklich sehr ausführlich und eindrücklich gelernt, einachsige Fahrzeuge kippen sehr viel schneller um als zweiachsige. War mir jedenfalls vorher so nicht bewusst.
Wie Swakop schon schrieb wissen wir nicht, wie es dazu kam, aber was ich aus eigener Erfahrung sagen kann ist, dass man mit einem Trailer noch viel langsamer offroad fahren sollte als ohnehin.
Hier haben wir den Hänger zusätzlich gesichert.
Gruß Carl
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ich habe auf dem Van Zyls Pass vor Jahren mal einen Defender V8 auf die Seite legen müssen, weil ich mich bei einer engen Felsdurchfahrt verschätz hatte und mit dem rechten Vorderrad über einen hohen Stein mußte. Rücksetzen ging wegen des Trailer, des Gewichtes (viel Gepäck und zwei Motorräder) und der Steigung nicht, also mußte ich rüber. Da ist der Landy dann ziemlich auf die Seite gekippt, aber der Trailer stand immer noch. Durch die Traktion des linken Hinterrades hat sich der Defender dann aber wieder aufgestellt und wir konnten weiter fahren. Ich will damit nur sagen, dass man mit einem Trailer bedenken muss, manchmal nur eine Möglichkeit zu haben... 🙂 Sonnige Grüße aus Swakopmund, Volker
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Cruiser2'530 Beiträge · seit 201104. Okt. 2016 · #31
Harte Reifen am Trailer spielen hier sicher auch eine Rolle.
Best Regards
Adolf
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