Foto-Bearbeitungs-Software

51 Antworten · 8'843 Aufrufe · gestartet 01. Aug. 2016 von namibiafieber
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Themenstarter842 Beiträge · seit 201001. Aug. 2016 · #1
Hallo zusammen,

ich benötige eine Software, mit der ich meine Fotos bearbeiten kann (- zumindest ein bisschen).

Ich weiß, dass es von Adobe Photoshop und Lightroom gibt.
Aber welche Software macht was und eignet sich für was ? Die bisher von mir gefundenen Beschreibungen haben mich nicht durchblicken lassen ... 🙁 - ich bin schlicht überfordert ! 🙁 😗

Könnt Ihr mir bitte helfen ? 😕

Welches sind die aktuellen Versionen der beiden Programme ?
Welches Programm kann was ?
Ich möchte die Bilder halt ein bisschen bearbeiten und ggf. auch sortieren/bewerten.
Welche sonstigen Anbieter für Foto-Bearbeitungs-Software gibt es, die Ihr empfehlen könnt ?

Freue mich auf Eure Tipps ! Danke vorab ! 🙂

Herzliche Grüße
Antje - im Namibiafieber 😎
7'272 Beiträge · seit 200601. Aug. 2016 · #2
Hallo Antje

Lightroom ist perfekt um Fotos zu verwalten, generelle Anpassungen zu machen wie beschneiden, am Horizont ausrichten, Farbanpassungen, Sensorflecken löschen etc. Genial ist, dass Du Dinge die Du an einem Foto gemacht hast auf andere Fotos übertragen kannst. Wenn Du z.B. das eine Bild beschneidest oder die Farbe anpasst, kannst Du das auf mehrere Bilder in der gleichen Umgebung auch anwenden.
Schau dazu auch mal hier: https://helpx.adobe.com/de/lightroom/tutorials.html

Photoshop ist ein extrem mächtiges aber auch aufwändiges Bildbearbeitungsprogramm. Ich denke das ist zu Umfangreich. Es gibt aber mit Photoshop Express eine kleine Variante davon.

Du kannst Dir bei https://www.adobe.com kostenlose Testversionen herunterladen.

Ich persönlich verwende verwende hauptsächlich Lightroom.

Herzliche Grüsse
Chrigu
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1'287 Beiträge · seit 200801. Aug. 2016 · #3
Hallo Antje,

wenn es wirklich nur ein bisschen sein soll, dann schau Dir doch einmal Picasa an. Das ist eine recht schöne Fotobearbeitungssoftware von Google, die aber leider von Google "in Rente geschickt" wurde. Dennoch kannst Du sie aktuell noch nutzen.
Wenn Du sowieso einen Google Account hast, ist Google Photos ggf. etwas für Dich. Allerdings musst Du hier meines Wissens nach Deine Fotos auf Dein Google Drive hochladen. Diese sind dann also im Internet.

Komplett freie Software gibt es natürlich auch:

Zu Verwaltung z.B. XnView
Zur Bearbeitung z.B. Gimp

TIPP: Bei Youtube gibt es für die meisten Fotosoftware Programme sehr ausführliche und z.T. sehr gut gemachte Tutorials, dort lassen sich sehr gut die Sachen nachvollziehen, die man machen möchte.

Achso ich selbst habe einen Mac und nutze (noch) Aperture (leider auch in Rente) und werde zu Lightroom wechseln. Zum Bearbeiten nehme ich Photoshop Express, das reicht mir. Leider hat Apple das ebenfalls recht gute in OSX enthaltene iPhoto eingestellt und durch eine derzeit noch nicht wirklich ausreichende Lösung ("Photos") ersetzt.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
8'684 Beiträge · seit 201001. Aug. 2016 · #4
Hey Antje,

war bei deiner Canon (hast du eine Canon ??? 🙄 😵 😄 ) nicht die kostenlose Software dabei (Digital Photo Professional)?

Ehrlich gesagt reicht die mir - noch - völlig aus, ich hab noch nicht alles durchschaut (was aber nichts heißen mag.... 😊 🤢 ) . Auf jeden Fall kannst du damit die RAWs entwickeln und gerade bei den RAW-Dateien durchaus einiges bearbeiten - natürlich wohl nicht vergleichbar mit Lightroom.

Aber zum Reinschauen wäre es doch eine Option - und wenn es dir Spaß macht, dann kannst du immer noch Geld investieren!

LG Bele

P.S.: Hier hat sich mal jemand die Mühe gemacht, die beiden Softwares zu vergleichen: https://www.fotoworkshop-stuttgart.de/canon-dpp-4-0-ein-vergleich-mit-lightroom-5-5/
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
828 Beiträge · seit 201601. Aug. 2016 · #5
Lightroom ist perfekt. Das Geld ist gut investiert.

Du kannst nicht nur relativ einfach Bilder bearbeiten (Helligkeit, Kontrast, Sättigung,Farbtemperatur, Retouche usw..) sondern auch grosse Mengen an Fotos managen. Du kannst Fotos in Galerien sortieren oder zusammenstellen, du kannst einfach Bildausschnitte festlegen, du kannst Web Galerien usw erstellen.

Im Gegensatz zu Photoshop ist das Programm relativ einfach erlernbar.... LR macht das Leben definitiv leichter.

lg Andreas
938 Beiträge · seit 201301. Aug. 2016 · #6
Hallo Antje

Lightroom CC und Photoshop CC (aktuelleste Versionen) gibt es nur noch als Abo. Das Abo kostet derzeit knapp 12€/Monat, das kann viel sein, wenn man es nicht nutzt. Ich z.B. sitze seit dem Urlaub jeden Tag an Lightroom dran, drucke in A3, bastle Diashows und Webgalerien und exportiere Bilder mit Wasserzeichen für meinen Reisebericht. Und das schöne daran ist, die Orginaldaten bleiben bei Lightroom unberührt, alles findet nur in der Datenbank von Lightroom statt. Um die Änderungen weiterzugeben, muss man das Bild exportieren und damit hat man eine Kopie.
Photoshop überfordert mich derzeit noch komplett, das hätte ich nicht gebraucht, es gibt das Abo aber nur mit beiden.
Lightroom 6 gibt es noch als Kaufsoftware. Version 6 und CC sind eingentlich gleich, bis auf die Tatsache, dass CC regelemässige Updates (incl. Funktionserweiterungen) bekommt.
Zum Einstieg gibt es vielleicht auch noch Lightroom 5 Versionen im Netz, da fehlt aber die bei mir sehr beliebte Funktion "Dunst entfernen".
LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
284 Beiträge · seit 201301. Aug. 2016 · #7
Hallo Antje,
bevor hier alle nur die größten, besten und teuersten Programme empfehlen, wäre es sicher ganz hilfreich. wenn wir ein bisschen mehr über deine Ansprüche erfahren könnten!
Was willst du bearbeiten, nur etwas gerade rücken und Ausschnitte korrigieren? Oder soll es deutlich mehr sein?
Bist du bereit richtig Zeit zu investieren?
In welchem Format nimmst du deine Fotos auf? JPG oder RAW?

Auch ich nutze Lightroom und das recht intensiv. Wichtig bei diesem Programm sind ein paar wichtige Kleinigkeiten:
Die Philisophie ist eine andere als "Bild laden - Bild bearbeiten - Bild speichern"!
Lightroom muss erst mal alle Bilder (am besten RAW-Dateien) in eine Datenbank importieren. Danach spielt sich alles in der Datenbank ab. Dort werden alle Bearbeitungsschritte gespeichert und quasi live angewendet. Das Original wird dabei niemals verändert! Somit kann man jederzeit auch jeden Bearbeitungsschritt wieder rückgängig machen oder nochmal anpassen. Einen Speichern-Button gibt es nicht. Das benötigt aber auch einen Rechner, der nicht zu schwach ist!
Um dann die Ergebnisse der Bearbeitung woanders nutzen zu können, muss man die bearbeiteten Bilder / Daten erst exportieren.
Ich persönlich habe einige Anläufe benötigt, um das zu kapieren. Inzwischen möchte ich nichts anderes mehr haben.
Neben der Bearbeitung ist die Verwaltung der Bilder durch die Datenbank extrem praktisch. Neben Schlagworten und Attributen kann man auch Geokordinaten mit verwalten (und auch in Lightroom per Karte zuweisen), so dass man extrem viele Möglichkeiten hat die Bilder zu filtern und zu suchen.
Zu den Versionen: Auch zu LR 6 gibt es Updates. Diese beinhalten aber keine Funktionsupdates, sondern nur Fehlerkorrekturen und neue Kamera- (für die RAW-Verarbeitung) und Objektivdaten (zur Entzerrung und Beseitigung anderer Fehler). Die Dunst-Entfernen Funktion kann man übrigens auch mit einem kleinen Trick in LR 6 nutzen!

Bei den meisten Programmen (auch LR) gibt es übrigens eine Testversion, die zeitlich begrenzt oder mit Einschränkungen funktioniert.
Ich würde an deiner Stelle vor dem Kauf unbedingt ausprobieren, womit du zurechtkommst. Das gilt insbesondere für Lightroom!

Was mir noch einfällt:
- ACD-See
- Photoshop Elements

Viele Grüße
Michael

PS:
Bzgl. der von Andreas erwähnten Version 5 von Lightroom: Da musst du insbesondere prüfen, ob deine Kamera unterstützt wird!
Meine Reiseberichte: Drei Wochen zu dritt in Namibia ...: https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/283595-drei-wochen-zu-dritt-in-namibia.html Die Hunde sind los! Zu dritt in Botswana 9.2019: https://www.namibia-forum.ch/forum/22-reiseberichte/298322-die-hunde-sind-los-zu-dritt-in-botswana-9-2019.html Gruppenreise Tansania September 2022: https://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/302189-reisebericht-gruppenreise-tansania-september-2022.html
zuletzt bearbeitet 01. Aug. 2016
1'250 Beiträge · seit 200901. Aug. 2016 · #8
Hallo Antje,

ich verwende Coral Paint Shop Pro in einer alten Version (X4).
Inzwischen gibt es X8 für ca. 50 EUR.

Das kann die Standardbildfunktionen.
Es kann RAW, jpg, TIF und andere Formate bearbeiten.
Aufpassen, ob die eigene Kamera untersützt wird.
Es hat keine Datenbank.
Die zu bearbeitenden Dateien kopiere ich mir in einen separaten Ordner.
Wenn dann etwas schief geht, ist das Original immer noch an einen sicheren Ort.
Dateiverwaltung mache mit mit Windoofs Explorer.

Workflow:
- Bild laden
- Horizont ausrichten
- Sensorflecken beseitigen
- Im 16:9 Format zuschneiden
- Mir einen Bearbeitungsvorschlag vom Programm machen lassen.
- Dabei erschrecken 🤪
- Die Regler für Farbe, Schärfe, Höhen, Tiefen wieder zurückdrehen.

Bei schwierigen Motiven (z.B. Polarlichter) kommen weitere Schritte dazu:
- Entrauschen
- Farbkorrekturen
- Gradationskurven

dann weiter:
- Bild mit neuen Namen und den prefix "x" abspeichern. (Maximalgröße z.B. für Schwenks oder Zoomen bei Vorträgen)
- Bild auf 1920x1080 beschneiden und dezent nachschärfen
- ohne prefix "x" abspeichern (Standardgröße für PC Hintergrund, Beamer, etc)
- Ausgangsgröße wiederherstellen.
- Wasserzeichen einfügen
- Bild auf 1024 beschneiden und dezent nachschärfen
- Bild mit prefix "s" Speichern. (Für Internet).

Hinterher kann ich fix alle "x" und "s" Dateien in separate Ordner schubsen.

Das klingt jetzt alles kompliziert.
Geht aber in rund 2 Minuten pro Bild.

Lightroom, Photoshop können sicherlich viel viel mehr.
Aber das einfache Programm reicht mir (momentan) aus.

Gruss Bernd
Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Gambia, Ghana, Guinea, Kenia (2x), Madagaskar, Malawi, Marokko, Mauretanien, Namibia, Niger, Ruanda, Sambia, Senegal, Simbabwe (2x), Sudan, Tansania (3x), Togo, Tschad, Uganda (2x) Fotoreportagen und Bildgalerien aus aller Welt: foto-kiboko.de
Themenstarter842 Beiträge · seit 201001. Aug. 2016 · #9
Hallo zusammen,

danke für Eure Tipps !

Ok - wenn Adobe, dann Lightroom. Wobei ich dann wohl noch die Version 6 für ca. € 110,- kaufen würde statt das monatliche Abo zu nehmen - das brauche ich nicht.

Ich fotografiere bisher nur jpg's - aber mit der neuen Kamera werden es evtl. nun auch mal raw-Dateien.
Ich möchte die Möglichkeit haben, meine Bilder schnell zu verwalten - ich habe eine wahre Bilderflut ...
Und dann eben die normalen kleinen Bildkorrekturen ... nachschärfen, Horizonte korrigieren, Flecken beseitigen, freistellen, zuschneiden, ...

Ich schaue mir die genannten Programme mal an !
Und dann werde ich entscheiden ! 🙂

Für weitere Empfehlungen bin ich offen ! 🙂

LG & schönen Abend noch
Antje 😎
938 Beiträge · seit 201302. Aug. 2016 · #12
Hallo Antje,

ich kann BerndW nur zustimmen. Nimm RAW. Ich dachte auch mal, das braucht nur Platz und Speicherkarten. Aber, wenn ich sehe, wie mies ältere Fotos sind, und wie eingeschränkt sich das bei jpg nur ändern lässt. Nie mehr anders als maximales RAW und noch ein winziges jpg als Vorschaubild 😉

LG
Andreas
Aktueller Reisebericht September/Oktober 2018: Wüste, Wind und der KTP Reiseberichte von uns
132 Beiträge · seit 201302. Aug. 2016 · #13
Ich fotografiere auch nur im RAW-Format und kann die Empfehlungen bestätigen.
Aber:
Das RAW-Format "zwingt" den Fotografen zur weiteren Bearbeitung am Computer. Nur wenige Fotos sind im ersten Anlauf gleich so wie man sie sich vorgestellt hat. Es handelt sich eben um Rohmaterial. Gegenüber einem jpg-Foto hat es enorm viel Potenzial zur weiteren Bearbeitung, aber genau daran muß man auch Spaß und dafür Zeit haben.
Das jpg-Foto ist durch die verwendete Camera bereits "bearbeitet". Mal besser, mal schlechter, wirklich schlecht aber nie.

Ich arbeite mit großer Freude mit LR6. Mit dem Programm habe ich die Möglichkeit auch einmal etwas aus zu probieren, ohne das Original zu verlieren. Mit einer kleinen Ergänzung ist auch das Dunst-Entfernen machbar (wie bereits beschrieben).

LG
Peter
1'624 Beiträge · seit 201503. Aug. 2016 · #14
off topic
Da fühle ich mich als jpeg Photograph ja ganz schlecht, wenn mal wieder RAW so propagiert wird. Geht es hier anderen ähnlich? Ja mein Mann und ich sind nur Urlaubs- und Spaßknipser, aber so schlecht sind unsere Bilder nun auch nicht.
Außerdem hoffe ich, dass jeder der hier RAW puscht, stillschweigend davon ausgeht, dass jeder die Schokoladenseiten seiner Kamera, seiner Objektive und der jeweiligen Kombi kennt. Das jeder überbelichtet und bzw. die ganze Zeit aufs Histogramm schaut.........
Und vor allem das man in der Hitze des Gefechtes dieses Wissen kaltblütig einsetzt. Ich kann das nicht, nutze zu 99,9% jpeg Bilder und bin glücklich dabei.

Ansonsten nutze ich lightroom 5 und ab und an PS Elements.

Liebe Grüße
Elisabeth
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zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2016
828 Beiträge · seit 201603. Aug. 2016 · #15
sphinx schrieb:off topic
Da fühle ich mich als jpeg Photograph ja ganz schlecht, wenn mal wieder RAW so propagiert wird. Geht es hier anderen ähnlich?
...ja mir 🙂

RAW ist etwas Gehabe.

Wenn Du JPEG mit der höchster Qualität (Fine / H) fotografierst wird du bei normaler Anwendung (Internet, Fotobuch usw) keine signifikanten Unterschied zu einem RAW Monsterfile sehen. Und es nutzt nichts wenn RAW 2000 Grautöne mitnimmt und dein Auge nur 20 erkennen kann.

Für normale Bildbearbeitung , Helligkeit, Kontrast, Sättigung usw. anpassen reicht JPEG (Fine / H) völlig aus. Auch ist es möglich sehr gute Ausschnittvergrösserungen zu machen. Einen Unterschied zu einem RAW File konnte ich für normale Anwendung nie feststellen.

RAW macht Sinn, wenn es darum geht sehr grosse Abzüge (Plakate) zu machen und/oder wenn man im Photoshop umfangreiche Bildbearbeitung machen will, aber auch hier ist der Unterschied zu einem gutem JPEG minim.

Anstatt sich mit Spitzfindigkeiten bezüglich RAW Qualität, Abbildungsleistung von Objektiven, bester Sensor verrückt machen zu lassen würde ich den meisten hier empfehlen sich mehr mit Bildaufbau / Komposition und Lichtführung zu beschäftigen... lg Andreas
828 Beiträge · seit 201603. Aug. 2016 · #16
strassenkind schrieb:Ich fotografiere auch nur im RAW-Format und kann die Empfehlungen bestätigen.
Aber:
Das RAW-Format "zwingt" den Fotografen zur weiteren Bearbeitung am Computer.

...bei JPEG stellt dir halt die Kamera gewisse Sachen schon ein. Das sieht in den meisten Fällen schon ziemlich gut aus. Falls das Resultat nicht gefällt nimmt man die Bilder halt noch kurz in ein Bildbearbeitungsprogram und passt sie etwas an. Oft ist der Kontrast zu klein (das Bild wirkt flau) , die Helligkeit stimmt nicht oder die Farben sind zu satt oder zu wenig satt. Ein Bild so für den normalen Gebrauch einzustellen dauert etwa 15 bis maximal 30 Sek.

Wenn ich mit meiner Nikon parallel RAW / JPEG fotografieren sehe ich fast keinen Unterschied. Ausser dass das JPEG File 4500 KB hat und das RAW File ein Monster von 25'000 KB ist.

lg Andreas
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2016
58 Beiträge · seit 201303. Aug. 2016 · #17
Hallo, nachdem hier die grossartigen, teuren Adobe-Programme empfohlen werden (von Fomis die tagelang nach billigen Flügen googeln, dann über diverse Umsteigedingens nach drei Tagen in Namibia ankommen...) hier meine Empfehlung:
http://www.jpg-illuminator.de/download.htm
Eine kostenlose Software, von Fotoenthusiasten entwickelt und gepflegt, relativ leicht zu bedienen...RAW? Leute, ich glaube ihr wisst nicht wovon ihr redet, von welchem Format redet ihr? Canon, Nikon, Pentax, Olympus oder Sony? alle haben ihr eigenes Format, wofür ich dann jeweils den entsprechenden Konverter brauche...oder so. RAW ist sozusagen das Negativ, muß bearbeitet und dann als tif, png oder ähnliches gespeichert werden (jpg?).
JPG ist bei den heutigen Digitalkameras optimal für den Normalo, wer seine Fotos auf 2x3 Meter vergrößert und an die Wand hängt oder projiziert mag RAW verwenden, vor allem wenn er nächtelang vor dem PC sitzen und bischen das Originalfoto verfremden will....
Vor einiger Zeit schrieb ein(e) Fomi: Zitat:" vergleiche mal RAW und JPG....". Allein daran sichtbar, nicht so gut bekannt was RAW ist.
Ein bischen Info: http://www.fotocommunity.de/forum/d-slr-anschaffung-grundlagen/raw-und-dann---62006
Halbwissen möchte ich nicht publiziern, Fotointeressierte sollten eventuell in den entsprechenden Foren suchen, Namibia-Forum ist prima für Afrika-Infos, aber nicht primär für Fotozeugs, Foto und Zubehör wird hier sehr subjektiv dargestellt und empfohlen. Ich erlaube mir zu behaupten, manchmal ganz und gar daneben.
Mit lieben Grüßen
derHans 😎
132 Beiträge · seit 201303. Aug. 2016 · #18
Hier ist nochmal genau definiert, worin die Unterschiede zwischen RAW und Jpg bestehen: Wikipedia
Ich glaube nicht, daß die RAW-Fotografen nicht wissen womit Sie es zu tun haben und das die jpg-Fotografen durchweg Knipser sind.
Zudem hat sich seit 2007 (Link zum Beitrag auf fotocommunity.de) auf beiden Seiten viel getan. Viele Bearbeitungsprogramme beinhalten Möglichkeiten zur Verwaltung und zur Konvertierung von Bildern. Es ist alles eine Frage wie komfortabel man es haben möchte und wieviel Engagement man aufbringen möchte. Ich könnte auch mit jpg glücklich werden, aber der Spaß hält mich in der RAW-Gemeinde.
Viele Programme (z.B. jpg-illuminator) sind auch nicht für jedes Betriebssystem geeignet.
Auf Grund der Vielseitigkeit (Verwaltung vieler Formate, Bearbeitung, Konvertieren...) habe ich mich für LR entschieden. Ein Allroundprogramm - aber jedem das seine.

LG

Peter
zuletzt bearbeitet 03. Aug. 2016
487 Beiträge · seit 201203. Aug. 2016 · #19
Mumpitz, RAW Daten sind Rohdaten, Versuch mal einem Schwarzafrikaner bei Gegenlicht auf einem komprimierten jpeg Bild ein Gesicht zu geben, das wird dir bei Jpeg nicht gelingen. Du kannst bei Rohdaten die Struktur herausarbeiten, Kontraste hervorheben, oft bis zu 3 Blendenstufen korrigieren, bei schlechten Lichtverhältnissen viel besser entrauschen. Mit der Bildgröße hat das nichts zu tun, allenfalls sieht ein vergrößertes Jpeg noch flacher aus, als ein aus dem RAW herausgearbeitetes Jpeg.
www.save-wildlife.org www.sptr.de
Themenstarter842 Beiträge · seit 201004. Aug. 2016 · #20
Hallo zusammen,

Ihr driftet von meinem Thema ab ... 🙂

Danke für die vielen Empfehlungen !
Ich werde nun mal das Canon-eigne Programm testen, wenn am Wochenende hoffentlich die neue Canon-Kamera in mein Eigentum wechselt 🙂 Und wenn das nix ist, dann werde ich wohl LR 6 kaufen.

Das mit den raw-Dateien ist so eine Sache !!!
Man MUSS die Bilder dann halt bearbeiten - und dazu fehlt mir schlicht die Zeit und die Geduld. 😣
Sicherlich werde ich künftig auch mal raw-Dateien zusätzlich ablegen; aber immer auch als jpg fotografieren.

Aber das darf & muss auch wieder jeder für sich selbst entscheiden ! 🙂

Hätte ich mehr Zeit, würde ich es vielleicht auch anders machen ....
Aber auch mir gefallen meine jpg's sehr gut und ich bin damit auch in Fotobüchern, bei Vergrößerungen & Leinwänden sehr zufrieden ! 🙂 Jeder wie er mag !!! 🙂

Danke für Eure Inputs !

LG Antje 😎