Hi Nina, herrlich, die Affenbande! 🤩 😄 Diese Mimik... Sie sind aber auch zu lustig und man kann ihnen wirklich stundenlang zugucken. Vorausgesetzt man hat all sein Hab & Gut unter Kontrolle und laesst sich nicht die Broetchen klauen 😈 😗 Aber auch ein ganz normaler "Katapult" tut sein Werk, wenn man denn auf die richtige Pobacke trifft und genuegend Steinchen hat! 😄
So ein fauler "Urlaubstag" im Urlaub tut mal ganz gut, wir geniessen solche Tage auch sehr.
Bei dem ganzen Kabelgedoens bekomme ich immer die Krise, obwohl alles beschriftet ist... man ist doch immer am suchen. Aber die Idee mit den separaten Ziptueten ist gut, muss ich mir merken. Bisher haben wir immer alles in einem grossen Sack .. und dann hat man den Kabelsalat.
So ein kitschiger Sonnenuntergang ist doch was Schoenes, oder? Hach, seufz.. immer wieder schoen!
LG, Elsa
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201414. Juli 2016 ·
Hallo zusammen,
ja, der Sonnenuntergang war wirklich Kitsch vom Feinsten und es waren dann auch alle ganz sprachlos im Boot. Ergriffene Stille 😄 Und die Meerkatzen durfte man wirklich keine Sekunde aus den Augen lassen: so schnell wie die die Situation dann ausgenutzt haben, kann man gar nicht schauen (und auch nicht "zwillen").
@Elsa: Letztes Jahr habe ich meine drei oder vier Kabel, die ich immer brauche so verpackt und hatte sie immer griffbereit, während Hansi nur am Suchen und Kruschteln war - furchtbar. Und dieses Jahr haben wir dann wirklich "Kabelpäckchen" gepackt und es hat sich wirklich bewährt. 🤩
da werden wieder Erinnerungen wach, auch wenn wir uns an die Meerkatzen jetzt nicht so als "Plage" erinnern können. Ist ja aber auch schon 6 Jahre her. Und das mit den Kabelpäckchen ist eine gute Idee 🙂
Wir fahren natürlich weiterhin mit und sind gespannt was noch kommt 😉
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201414. Juli 2016 ·
Donnerstag, 02. Juni 2016 – Durchs Ovamboland
Heute müssen wir diese Idylle leider verlassen 😵 . Hier am Kunene hätten wir es durchaus noch ein paar Tage ausgehalten. Aber es geht weiter und auch heute wissen wir nicht so wirklich, was da auf uns zukommt – wir fahren durchs Ovamboland 😈 . Im Forum findet man dazu recht wenig und so waren wir bei der Planung etwas auf uns alleine gestellt.
Doch zuerst einmal geht es nochmals etwa 90 km am Kunene entlang auf der D3700 nach Ruacana. Nach Aussage der Südafrikaner die schlimmste Piste, die sie je gefahren sind !?! 😊
Wir geniessen die Fahrt. Doch zuvor müssen wir dieses Hindernis überwinden – eine Wasserdurchfahrt. Schluck! (Da überlegen wir uns, ob wir es alleine ins Kaokoveld schaffen und wollen nächsten Sommer nach Botswana fahren und hier an dieser kleinen Wasserdurchfahrt werden wir schon unsicher – da müssen wir glaube ich noch an uns arbeiten 🤩 ).
Aber wir schaffen es. Zum Glück kam kurz nach uns ein vollbeladenes Auto vorbei und hat uns sozusagen den Weg gezeigt.
Die Landschaft ist einfach toll, die Pad gut zu fahren.
Aber hier rennen uns wirklich alle paar Meter bettelnde Kids entgegen. Aber da geben wir nichts. Das finden wir nicht gut.
Lieber halten wir unterwegs wieder spontan an und verteilen unsere letzten Lebensmittel. Diese Familie hat sich auf jeden Fall riesig gefreut 😎 .
Und dann sind wir auch schon fast in Ruacana. Wir haben etwa 1,5 Stunden für diese Strecke gebraucht.
Und ab hier ist alles asphalltiert. Also erst einmal Luft in die Reifen pumpen. Da haben wir – nein Hansi – inzwischen schon Routine.
Florian hat uns geraten nicht in Oshakati und auch nicht in Ondangwa einkaufen zu gehen – zu gefährlich, zu viel Kriminalität. Wenn wir nicht viel brauchen sollen wir stattdessen nach Ruacana hineinfahren. An der dortigen Tankstelle gäbe es einen guten kleinen Minimarket, der alles hätte, was man so braucht. Und das haben wir dann auch gemacht. Und der Tipp war super – Wir mussten eh nur Wasser, Coke und Savanna nachfüllen. Sogar einen Wein haben wir mitgenommen und ganz frisches Brot gab es auch. Fleisch gab es nicht wirklich, aber wir hatten noch etwas übrig und morgen geht es ja eh durch den Veterinärzaun. Aber ansonsten hätten die wirklich alles gehabt, was man so benötigt.
Und nun fahren wir etwa 250 km auf bester asphaltierter Strasse – der C46 – gen Süden. Und man merkt, dass man sich in einer der am dichtesten besiedelten Regionen Namibias befindet – hier leben etwa 800 000 Menschen fast die Hälfte der Gesamtbevölkerung. Man fährt nun durch eine flache, fast baumlose und monoton erscheinende Landschaft. Am Strassenrand hat es viele kleine Dörfer – man hat den Eindruck, dass dort eine Bar neben der anderen - ein Shebeen am anderen steht.
Und hier muss man aufpassen: Überall laufen Menschen, Ziegen, Esel und Kühe an der Strasse entlang und überqueren diese auch öfter mal.
Um die Mittagszeit haben wir Hunger und wir halten an einem Rastplatz an, um eine Kleinigkeit zu essen. Das war dann wirklich wieder so ein „Erlebnis“ der besonderen Art. Viele Autos, die vorbeigefahren sind, haben uns zugewinkt, Fussgänger, die vorbeikamen haben uns mit einem fröhlichen Hello begrüsst und auch die Dorfbewohner von gegenüber hatten ihren Spass daran, dass wir hier unsere Mittagspause machen. Wir sind uns ein bisschen wie im Zoo vorgekommen 🤩 .
Dann ging es weiter durch die vielen Ortschaften mit „O“ 😗
Und wir haben den Eindruck, dass es hier jede Menge Schulen und jede Menge Schulkinder gibt.
Die haben auf jeden Fall alle einen langen Schulweg – bis zu 45 Minuten einfach. Wenn ich da an all die „Helikoptereltern“ denke, die ihre Kids auch kurze Strecken zur Schule fahren……
Und dann müssen wir aufpassen: 8 km hinter Ondangwa sollen wir links in die D3625 abbiegen und bis zum Ende des geteerten Streckenabschnitts fahren. Hm? Wie weit geht das denn noch? Wir sind jetzt fast schon in Eenhana und die Strecke ist immer noch geteert. Kann es sein, dass das hier neu ist? Lass uns doch besser wieder zurückfahren. Das tun wir dann auch. Und dann finden wir auch die Abfahrt nach Ongula – ein verblasstes Schild am Strassenrand. Nun sollen wir der Schotterpiste weitere 6 km folgen und dann am Ongula Schild links abbiegen. Wir fahren und fahren und waren wieder zu weit. Also wieder zurück und da ist das Schild – na ja.
Wir sind angekommen. Unser Ziel ist die Ongula Village Homestead Lodge, die von einigen Ovambo-Frauen betrieben wird, die den Gästen hier ihre Kultur und Traditionen näherbringen wollen. So wohnt man hier in sogenannten Rondavels, die sehr einfach aber liebevoll eingerichtet sind. Man kann hier verschiedene Touren buchen. So kann man etwa den Bewohnern hier beim Ausüben traditioneller Handwerkskunst, wie die Herstellung von Tontöpfen und Weben von Körben zuschauen. Oder man kann den Abend bei einem Besuch einer traditionellen Bar im benachbarten Dorf – einem shebeen – ausklingen lassen, man kann sich durch den benachbarten Kral führen oder sich ein traditionelles afrikanisches Essen zubereiten lassen. Die Frauen sind wirklich sehr bemüht, dass man sich hier wohlfühlt und etwas von ihrer Kultur miterleben darf. Im Prinzip sollte man diese Unterkunft nicht nur für eine Zwischenübernachtung auf dem Weg in den Caprivi oder den Etosha einplanen, sondern lieber eine Nacht mehr und dann das ein oder andere Angebot hier wahrnehmen. Gebucht werden kann diese Lodge kann bequem und einfach online. Die haben wirklich eine ganz moderne Homepage mit einem funktionierenden Online-Bezahlsystem. Da können sich einige grössere Lodges wirklich etwas abschauen. So macht man das 🤩
Und seit ein paar Jahren gibt es hier auch einen Campingplatz. Der Platz ist zweckmässig, das Sanitärhäuschen sauber aber ohne warmes Wasser. Das gesamte Gelände ist eingezäunt und somit sicher.
Wir geniessen aber erst einmal einen Ankommensdrink unter der überdachten und schattigen Veranda.
Dann müssen wir die zwei Eidechsen retten, die es nicht mehr schaffen, aus der rutschigen Spüle herauszukommen...
.... und für eine kleine Campgroundrunde reicht es auch noch. Hier, in diesem Häuschen, wird die Handwerkskunst vorgeführt....
.... dieses Spiel kennen wir ja schon von dem LivingMuseum der Damara - das wird hier also auch gespielt.
Und hier wird versucht, eigenes Gemüse anzubauen.
Ja und hier werden die vielen Flaschen wiederverwertet.
Der Campingplatz war eher kahl bis auf diese paar interessante Bäume.
Zum Sundowner sind wir dann in die Bar gegangen und kamen gerade richtig (oder auch nicht): Eine Gruppe von Kindern aus dem Dorf hat traditionelle Tänze und Gesänge dargeboten. Irgendwie war das für beide Seiten etwas „peinlich“, aber natürlich auch interessant.
Den Abend lassen wir dann mit einem schönen grossen Lagerfeuer und unserem letzten Steak ausklingen.
Mit dieser Übernachtung endet dann auch unser „Abenteuer“ Afrika. Für uns war der Reise-Abschnitt ab Sesfontein schon ein bisschen abenteuerlich – hier hat für uns das „richtige“ Afrika begonnen. Und ich glaube, man hat es bemerkt, es hat uns sehr sehr gut gefallen und wir haben uns eigentlich auch in keiner Situation unwohl oder bedroht gefühlt. Die Fahrt hier durchs Ovamboland fanden wir sehr sehr interessant und im Nachhinein haben wir es auch bereut, nicht unterwegs mal ausgestiegen zu sein. Morgen geht es weiter in den Etosha-Nationalpark.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201414. Juli 2016 ·
Freitag, 03. Juni 2016 – Elefantös im Etosha
Heute früh stehen wir wieder mit der Sonne auf und fahren gleich nach dem Frühstück los.
Erst geht es noch etwas durchs Ovamboland...
.... und 90km hinter Ondangwa weist ein Schild nach Andonie – dem King Nahale/Lya Mpigane Gate genannten Nordtor von Etosha.
Die Siedlungen sind verschwunden und wir sehen schon die ersten Gnus und Zebras.
Hier registrieren wir uns und dann dürfen wir das Tor passieren. Welcome to Etosha National Park.
Zuerst fahren wir ans Andoni Wasserloch. Hier gibt es die üblichen Verdächtigen. Wir haben ja jetzt schon länger keine Tiere mehr gesehen und deshalb freuen wir uns über jede Sichtung 🤩 .
Dann fahren wir weiter in das „Stinkwater“-Gebiet, aber das ist nicht so ergiebig 😵 .
Dann sehe ich was aus den Augenwinkeln. Stopp!
Seht ihr es? Da im Gestrüpp? Ein Nashorn 🤩
Wir fahren noch weiter und freuen uns über jedes Tier, das uns über den Weg läuft 😈 .
Eher durch Zufall bleiben wir am Wasserloch Tsumcor hängen. Anfangs ist hier eher wenig los.
Doch dann kommt ein Elefantenbulle daher. Wie schön.
Doch hinter uns wartet schon eine ganze Herde, bis das Wasserloch endlich freigegeben wird.
Und dann kennen sie keinen Halt mehr - sie wollen ans Wasser.
Uns ist nicht ganz so wohl, weil wir im Weg stehen, aber sie haben wirklich nur das Wasser im Kopf. Und das geniessen sie dann auch in vollen Zügen 🤪
Es ist schön, das Treiben zu beobachten. Dann haben sie genug und ziehen von Dannen: 😐
Wir sind nun wieder alleine hier. Aber was ist das da hinten? Da kommt eine weitere Herde Elefanten 🤩 .
Auch die beobachten wir gerne. Jetzt wird es aber so langsam voll hier 😗
Doch dann 😮 – ob das gut geht? Wir werden alle etwas nervös 🙄 . Eine weitere Elefantenfamilie trabt zum Wasser.
Doch, das geht gut – man steht friedlich zusammen am Wasserloch. Was für ein Glück 🤩 , so viele Elefanten auf einmal zu sehen – "Elefantös im Etosha" 😗 . Sorry Topobär, da musste ich mir Deinen Titel einfach abkupfern
Nachdem sich die Elefanten verzogen haben....
..... wird es wieder ruhig hier am Wasserloch. Und auch wir fahren weiter zum Wasserloch Okevi, wo nur ein paar Zebras herumstehen....
.... und auch sonst sehen wir nicht mehr viel.
Deshalb fahren wir zum Fort Namutoni, wo wir noch unseren Eintritt bezahlen müssen und eine Kleinigkeit einkaufen.
Wir bleiben hier aber nicht über Nacht. Gebucht haben wir dieses Jahr wieder in Onguma, das ein Stück ausserhalb des Parks liegt. Und hier müssen wir dann auch die Veterinärkontrolle über uns ergehen lassen. Unser Biltong haben wir sicherheitshalber versteckt 😗 , sonst haben wir kein offenes Fleisch mehr dabei. Wir werden angehalten, man schaut in unseren Kühlschrank – Milch und verpackte Wurst/Würstchen sind kein Problem – und dann dürfen wir auch schon weiterfahren. Gleich danach geht es ab nach Onguma: Zuerst geht es an die Rezeption für die Anmeldung – wir werden schon erwartet und alles ist vorbereitet – so lieben wir das. Dann dürfen wir auf unsere Campsite, die alte Leadwood Campsite. Ja, hier gefällt es uns. Es gibt sechs Plätze und immer zwei Plätze teilen sich ein Sanitärhäuschen, wobei jeder seine eigene Dusche und seine eigenen Toilette hat. Lediglich das Spülbecken wird geteilt.
Wir relaxen ein bisschen, machen uns frisch und dann gehen wir auch schon wieder los. Wir haben Dinner im Restaurant gebucht. Aber zuvor gibt es natürlich noch einen Sundowner am Lagerfeuer.
Das ist mal richtig schön gemacht hier. Und hier in Onguma funktioniert auch das Miteinander von Lodge und Campsite sehr gut. Wir Camper haben uns hier sehr wohl und willkommen gefühlt. Wir durften die Bar, den Pool und auch das Restaurant mitbenutzen und auch die Aktivitäten sind für alle offen.
Was für ein schönes Ambiente und auch das Essen war superlecker. Beschwingt laufen wir ins Camp zurück und kommen noch mit Ingrid und Harald (kharry) ins Gespräch, mit denen wir uns die Campsite teilen. Wir sitzen noch ewig am Lagerfeuer bei dem ein oder anderen Glas Wein zusammen, erzählen uns unsere bisherigen Erlebnisse in Namibia und geniessen diese schöne Nacht. Hm, das ist Urlaub.
ist ja total interessant diese Strecke durchs Ovamboland zu sehen, kommt ja hier nicht so oft vor. Auch eure Etosha-Einfahrt von Norden her ist ja mal ganz was anderes.
Etosha immer wieder schoen. Garant fuer viele Tiere und es macht einfach Spass dieses vielen Elis stundenlang zuzugucken.
Die Feuerstelle da vorne im Garten von Onguma ist ist aber neu! Die war im Okt. noch nicht. Sieht richtig gut aus. Ja, hier kann man es gut aushalten. Mal so eine Location zur Abwechslung moegen wir auch.
LG, Elsa
ROrolfhorst538 Beiträge · seit 201214. Juli 2016 ·
Hallo Nina, ein herzliches Dankeschön für den wunderbaren lift (von Marius bis Ongula Homestead). Unsere Tour wird noch weiter nach Osten gehen, daher hier goodbye. Aber immerhin konnte man wirklich viele wertvolle Hinweise und schöne Eindrücke durch Deinen RB bekommen. Sänk You werry matsch for travelling wis you2 😉
LbG. Rolf
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201415. Juli 2016 ·
Hallo zusammen,
ja, das Ovamboland war schon was "besonderes" mit ganz anderen Eindrücken von Namibia, wie wir sie bisher hatten. Immer wieder haben wir überlegt, ob wir das so machen sollen oder nicht. Jetzt sind wir schon froh darum.
@Elsa: Wir haben jetzt wirklich schon soooo viele Elis gesehen, aber ja, es ist immer wieder schön sie zu beobachten - stundenlang. Und ich könnte mir vorstellen, dass das keine "feste" Feuerstelle ist, sondern dass sie nur im Wnter zum Einsatz kommt. So eine Art Schale. Aber es war wirklich sehr schön, sich so ans Feuer setzen zu können. Dort hat es uns sehr gut gefallen
@Rolf: Gerne haben wir Dich mitgenommen und schade dass Du uns nun verlässt. Doch wir kommen nächstes Jahr in den Caprivi - vielleicht fahren wir ja dann bei Dir mit?
Jaspar061103655 Beiträge · seit 201415. Juli 2016 ·
..... Und auch wir fahren weiter zum Wasserloch Okevi, wo nur ein paar Zebras herumstehen....
Ist ja erschreckend, wie sich die Landschaft in der Trockenzeit verändert. Kaum wiederzuerkennen... Bei uns sah's noch so aus:
Eure Tour gefällt mir wahnsinnig gut, da kommt rasch die Sehnsucht wieder auf 😕 ... Und wieviele Elefantenherden ihr gesehen habt - WAHNSINN!!! Wir haben dieses Jahr nur einzelne Bullen gesehen, nie auch nur mehr als einen Elefanten zur Zeit.
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201315. Juli 2016 ·
Hallo Nina,
auch für mich neu und interessant, das Ovamboland - scheint ähnlich wie im Caprivi mit den vielen Dörfern und dem Vieh auf der Straße; pralles Leben, ein krasser Gegensatz zum Kaokoveld!
Normalerweise sieht man bei Trockenheit viele Tiere an den Wasserlöchern, in der Regenzeit gibt es überall Pfützen, da verteilen sich die Herden.
Wir konnten voriges Jahr in Okaukuejo miterleben, wie die Elefanten weit zum Wasserloch zogen. Bei einer Pirschfahrt sahen wir die Herde mit einem ganz kleinen Baby und einigen Jugendlichen. Sie zogen in Richtung des Okaukuejo-Wasserloches und erschienen dort dann nach über einer Stunde.
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201415. Juli 2016 ·
Samstag, 04. Juni 2016 – Etosha wir kommen
Wir stehen heute sehr früh auf, bereiten das Früstück vor und mit Öffnung des Tores fahren wir in den Etosha hinein.
Wir wollen an das Wasserloch Kalkheuwel – da hatten wir letztes Jahr gute Sichtungen. Unterwegs sehen wir dieses Nashorn. Erst steht es ganz friedlich da....
... und dann rennt es auf einmal los – wow, das ist aber mal schnell.
Aber warum? Wir warten noch eine ganze Weile, aber es tut sich nichts mehr.
Kalkheuwel hat dieses Jahr wesentlich weniger Wasser wie das Jahr zuvor. Und es sind auch lange nicht mehr so viele Tiere hier. Wir haben aber gelernt, Geduld zu haben: Also stellen wir uns hin, packen unser Frühstück aus und harren der Tiere die da kommen 🤩 .
Oder auch nicht 😐 .
Also fahren wir weiter nach Chudop – dieses Waserloch war letztes Jahr ausgetrocknet. Auf dem Weg dorthin begegnen wir noch diesem stattlichen Bullen.
In Chudop ist einiges geboten – Hier kommt die gesamte Arche Noah zum Trinken her – oh wie ist das schön 😄
Erst ist es nur eine Giraffe, die wir beobachten konnten....
dann zwei…
… drei…
.... vier...
…. Und zum Schluss konnten wir 8 Giraffen fotografieren 🤩 . Wie schön.
Wir fahren nach Namutoni zurück und nehmen die Schleife um die Fisher´s Pan – doch da ist wirklich alles ausgetrocknet. Nichts zu sehen 😵 - Fehlanzeige. Nur die paar Gnus, für die wir gerne anhalten 😗
Und nun? Lass uns nochmals bei Tsumcor vorbeifahren – Gute Idee 🤩 , da sind ein paar Elefantenbullen zu beobachten.
Doch dann reicht es uns für heute, wir fahren zurück nach Onguma. An der Veterinärkontrolle kennt man uns noch und die Kontrolle fällt entsprechend kurz aus. In Onguma angekommen geniessen wir den restlichen nachmittag.
Heute abend haben wir auch wieder Dinner gebucht und im Anschluss einen Nightdrive – ob sich der lohnt? Schauen wir mal. Wir gehen recht früh los zum Restaurant und können beobachten, wie liebevoll die Tische heute gedeckt werden.
Für einen Sundowner ist es nie zu früh und dann entdecken wir Ingrid und Harald. Die Begrüssung ist herzlich aber: Was ist denn mit euch los? Seid ihr nicht heute früh auch schon in Richtung Caprivi losgefahren? Was macht ihr hier? Ingrid hat die Malariaprophylaxe nicht vertragen und zum Erholen haben sie sich jetzt hier eingemietet. Das ist aber ärgerlich. Harald versucht gerade mit Hilfe des Forums eine Ersatzroute zusammenzustellen. Wir haben uns einiges zu erzählen und sitzen dann auch beim Essen zusammen. Allerdings müssen wir uns etwas beeilen, weil unsere Guides für die Nachtfahrt schon ungeduldig auf uns warten – wir sind alleine. Toll, eine Privattour 🤩 . Wir kuscheln uns in die Decken – es ist kalt – und los geht’s. Der eine Guide leuchtet mit einer extrem hellen Lampe in den Busch und anhand der Reflektion der Augen sieht man dann die Tiere im Busch.
Ob das so angenehme für die ist? Wir schrecken jede Menge Springböcken und andere Tiere auf. Sorry, tut uns leid. Und was sehen wir in den 90 Minuten, die wir unterwegs sind? Eine Hyäne, einen Schakal (ohne Bilder), wir können den Blick auf die Ginsterkatze (Genet) erhaschen – von der haben wir vorher noch nie etwas gehört.
Und wir sehen einen Springhasen – der springt wie ein kleines Känguruh 😈 . Auch den kannten wir vorher nicht.
Und wir sehen das ein oder andere Bushbaby – die sind witzig: die springen von Baum zu Baum – waren aber viel zu schnell für unsere Kamera. Gegen 21 Uhr kommen wir doch etwas verfroren wieder am Campground an. Nach einem kleinen Amarula – Prost Elsa und vielen Dank 😘 - kriechen wir ziemlich müde in unsere Betten.
Und was sagen wir zu dem Nightdrive? Hm, er war schon interessant und wir haben ganz neue Tiere gesehen – auch wenn die Ausbeute etwas mager war. Leid haben uns die nicht nachtaktiven Tiere getan, die wir gestört haben. Also ich würde sagen: Kann man machen, muss man aber nicht.
Onguma – Leadwood Campsite: Die Lodge und der Campground sind einfach super. Der Campground hat sechs Plätze, immer zwei Plätze teilen sich ein Sanitärhäuschen, das jedoch für jeden eine eigene Dusche und eigene Toiletten hat. Die Plätze sind schön im Schatten mit einem Grillplatz. Zur Lodge kann man zu Fuss gehen und dort kann man auch alles nutzen: Bar, Restaurant, Pool und man kann auch an allen Aktivitäten teilnehmen. Vom Restaruant aus hat man Blick auf ein grosses Wasserloch – bei uns war das aber eher weniger besucht. Eine sehr angenehme Atmosphäre. Uns hat es hier wirklich gut gefallen. Und wir würden hier immer wieder gerne für eine Übernachtung herkommen. Letztes Jahr waren wir auf der neuen Tamboti Campsite. Auch dort hat jeder Platz sein eigenes ganz neues Sanitärhäuschen. Dort ist man etwas mehr für sich, es gibt extra eine Rezeption nur für diesen Campground, eine Terrasse mit Blick auf ein kleines Wasserloch, wo man auch essen kann und einen eigenen Pool. Sehr schön gemacht Obwohl dieser Campground sicherlich neuer und schöner ist, hat uns die alte Leadwood Campsite irgendwie besser gefallen. Onguma liegt kurz hinter dem von Lindequist Gate, also ausserhalb vom Park, aber nicht weit von Namutoni entfernt. Es muss dann jeder für sich selber entscheiden, ob er morgens gleich im Fort sein möchte oder für so eine schöne Unterkunft erst noch etwa 15 bis 20 Minuten Fahrt in Kauf nimmt. Vom Campground bis zum Gate sind es schon so 10-15 Minuten und dann nochmals 5 -10 Minuten bis ins Fort. Auf der Rückfahrt muss man dann immer noch durch die Veterinärkontrolle.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201416. Juli 2016 ·
Sonntag, 05. Juni 2016 – Auf nach Okonjima– unser Lieblingscamp
Heute haben wir jede Menge Zeit, kommen aber trotzdem recht früh los.
Zuerst müssen wir aber noch an die Rezeption, um unsere Rechnung zu bezahlen und ich habe im dortigen Shop ein paar nette Dinge entdeckt. Wir treffen nochmals Ingrid, der es inzwischen wieder besser geht und Harald. So können wir uns nochmals in aller Ruhe von den beiden verabschieden. Und auf dem Parkplatz steht ein Auto mit dem Forumsaufkleber: Inka – wer das wohl ist? Wir trödeln noch etwas rum und dann kommen sie doch tatsächlich um die Ecke. Wie immer ist die Freude gross, hier jemanden aus dem Forum zu treffen. Man erzählt sich, was man schon alles erlebt hat – wir – und was noch alles geplant ist – die beiden – und dann steht erst mal wieder unser Camper im Mittelpunkt. Und dann geht es auf Pad. Zuerst etwa 100 Kilometer bis Tsumeb, wo wir tanken und einkaufen gehen. Hier waren ja schon letztes Jahr hier und so geht das Einkaufen recht schnell. Sogar Fleisch haben wir hier bekommen. Und der Sparmarket hat hier auch Sonntags bis 19 Uhr offen - es gibt halt nur keinen Alkohol 🙄 .
Dann geht es weiter auf der gut ausgebauten B1 bis nach Otjiwarongo und knapp 50 Kilometer nach Otjiwarongo geht es rechts ab nach Okonjima. Auch dieses Jahr müssen wir durch zahllose Tore bis wir endlich dort sind.
Wir werden nicht von Simon empfangen, dem Verantwortlichen für den Campground, sondern sollen direkt ins Day Use Center fahren. Das ist aber schön: Hier gibt es eine tolle Terrasse und die Möglichkeit, eine Kleinigkeit zu essen. Und hier ist der Checkin für den Campground. Wir bekommen wieder die Campsite Chilala und können morgen nachmittag um 15.30 Uhr am Cheetah Tracking teilnehmen. Super, da freuen wir uns drauf 🤪 . Das Cheetah Tracking und natürlich auch der tolle Campground sind der Grund, weshalb wir auch dieses Jahr nochmals hierher gekommen sind. Nein, bezahlen sollen wir heute noch nicht, wir sollen bei der Abreise kurz nochmals hier vorbeifahren. Toll, dann kann ich auch ein paar Fotos machen. Und dann fahren wir auf unseren Camground – angekommen 🤩 .
Wir haben ja bereits letztes Jahr diesen tollen Platz ausgiebig vorgestellt und zwar hier. Wir haben unser eigenes überdachtes Spülhäuschen, wo wir uns jetzt auch eine Kleinigkeit zum Essen machen....
... einen privaten Sundownerplatz....
... zwei getrennte Freilufttoiletten
.... und zwei Duschen mit Aussicht.
Alles für uns ganz alleine 🤩
Den restlichen nachmittag verbringen wir mit Faulenzen 🤩 .
Am Abend gibt es noch ein schönes Lagerfeuer und eine Kleinigkeit zu essen.
Als ich gerade im Camper bin, flüstert mir Hansi entgegen, dass ich ganz schnell, ganz vorsichtig herauskommen soll !?! Ich sehe dann noch für einen kurzen Augenblick den Rest eines buschigen gestreiften Schwanzes – eine Ginsterkatze hat es auf unser Fleisch abgesehen 😈 . Und während wir darauf warten, dass sie nochmals kommt, hören wir ein ganz eigenartiges Geräusch. Was ist das? Das haben wir schon einmal gehört? Aber wo? Da! Ein Stachelschwein ist ebenfalls von uns angelockt worden und läuft nun auf uns zu 😗 .
Schluck 🙄 – zum Glück kamen wir ja bei Marius und Lotti schon einmal mit eine Stachelschwein in „Berührung“ – uns war jetzt zwar nicht wohl, aber wir sind jetzt auch nicht panisch in den Camper geflüchtet. Was für eine tierische Begegnung heute nacht 🤪 . Auf diesen Schreck bracht es unbedingt den letzten Schluck Amarula – Prost 😈 .
Berg-Eule2'060 Beiträge · seit 201316. Juli 2016 ·
Hallo, die Sichtungsfee hat es wieder sehr gut mit euch gemeint - tolle Bilder!
Wir haben bisher zweimal Night Drives gemacht, klar sieht man da nicht so viele Tiere wie unterm Tag, aber die Stimmung ist schon besonders. Allerdings kenne ich es nicht, dass die Tiere mit einer so hellen Lampe geblendet werden, bei unseren Night Drives wurde rotes Licht verwendet - deshalb habe ich auch keine Fotos, aber die Tiere werden nicht so aufgescheucht.
Okonjima lieben wir auch!
Liebe Grüße von Gabriele
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Jeder Augenblick ist von unendlichem Wert. (Seneca)
chamäleon20112'497 Beiträge · seit 201116. Juli 2016 ·
Ich bin auch noch immer mit dabei, Euer Bericht ist wunderbar und die Bilder ein Genuss. 😄
Wegen Eures Berichtes von Vorjahr über den Campground von Okonjima haben wir dieses Jahr auch zwei Nächte dort gebucht. Ich bin schon sehr gespannt. 🤩 Wir kennen bislang nur die Lodge dort.
Vielen Dank und liebe Grüße Karin
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
Namibia 2016: Infos zu Auto+Camps+die "Jahrhundertsichtung"
Namibia 2015: Namibia - Mein Seelenland
Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
Namibia 2013: Drei Heidjer in Namibia - Guck mal, Elefanten!
da kann man ja schon neidisch werden mit euren Sichtungen. Und der Stachelschweinbesuch ist natürlich topp 🙂 Und alles so schön beschrieben. Gefällt uns wirklich sehr gut.
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201416. Juli 2016 ·
@Gabriele: Ja, ich glaube, wir haben schon Glück gehabt im Etosha. Der NIghtdrive war auf jeden Fall ein Erlebnis. Aber das mit dem extrem hellen Licht fand ich nicht wirklich gut....
@Karin: Ja, auch die Campsite auf Okonjima könnt ihr euch wirklich freuen - wir lieben ihn 🤩 .
LolaKatzeThemenstarter846 Beiträge · seit 201417. Juli 2016 ·
Montag, 06. Juni 2016 – Cheetah Tracking auf Okonjima
Und heute ist mal wieder ausschlafen angesagt – mich zieht es trotzdem schon zum Sonnenaufgang raus.
Wow – mit Wolken sieht das gleich nochmals anders aus. Ja, bereits gestern hat es stark gewindet und die ersten Wolken waren zu sehen. Und: Das Stachelschwein hat uns ein paar Souvenirs dagelassen: Stacheln 🤩 - Danke dafür.
Den Tag verbringen wir mit den üblichen Tätigkeiten an einem so faulen Tag:
Waschen, Tagebuch- und Postkarten schreiben, Bilder sichern, das letzte Mal die elektrischen Geräte laden und natürlich Vögel beobachten:
Mahaliweber
Kaprohrsänger
Unser erster "bunter Vogel, ein Granatastrild
Kurzzehenrötel
Siedelweber
Und natürlich auch unser Lieblingsvogel, der Maskenbülbül
Und der hier - der Rotbauchwürger - den hätte ich am liebsten erwürgt.
Dem bin ich den ganzen vormittag hinterhergerannt und ständig war er schneller und dann am nachmittag sitzt er einfach so da und fliegt ausnahmsweise mal nicht weg 😈
Der Himmel wird aber immer dramatischer - was Wolken ausmachen können 🤪 .
Aber auch wir werden beobachtet und bekommen Besuch:
Und dann passiert es: Der Zoom meiner Kamera lässt sich nicht mehr einfahren oder nur noch manchmal. Mist 🙄 . Ich habe bisher mit der LumixTZ71 fotografiert. Hansi wollt mir immer die FZ200 schmackhaft machen – die war mir aber zu gross, zu unhandlich. Aber nun bleibt mir wohl nichts anderes übrig. Zum Glück ist die Bedienung ähnlich. Na ja, so schlecht und unhandlich ist die ja gar nicht 😗 .
Das Cheetah Tracking beginnt um 15.30 Uhr. Eigentlich sollte uns Simon am vormittag Bescheid geben, ob wir abgeholt werden, bzw. wann und wo wir uns treffen und Feuerholz wollte er uns auch noch bringen. Aber das mit der Kommunikation klappt hier immer noch nicht. Irgenwann am späten mittag kommt er dann endlich mal vorbei und teilt uns mit, dass wir bitte um 15 Uhr an der Lodge sein sollen. Dann sind wir halt um 15 Uhr an der Lodge 😈 – ja und dort haben wir uns ja schon letztes Jahr gar nicht wohl gefühlt – das hat sich auch dieses Jahr nicht geändert. An der Rezeption weiss wieder mal niemand so richtig Bescheid, der Guide würde auf uns zukommen und wir dürften so lange gerne einen Kaffee trinken und einen Kuchen essen. Dankeschön! Wir setzen uns dann auf die Terrasse und geniessen unseren Kaffee. Irgendwie ist das Publikum hier nicht unseres 😗
Hin und wieder kommt ein Guide vorbei, stellt sich vor und geht dann wieder – nicht unserer. Dann kommt Usher, unser Guide. Gerade als wir dann in unseren Safari-Wagen einsteigen fragt er uns, ob wir denn keine langen Hosen und Wanderstiefel dabei hätten. Natürlich haben wir das 🤩 . Ist das denn nötig? Es wäre besser. Ok, dann ziehen wir uns halt noch schnell um – wir haben ja alles dabei. Aber hätte man denn das nicht schon gestern bei der Anmeldung sagen können? 😵
Dann kann es endlich losgehen. Usher begrüsst uns, stellt seinen Mitfahrer vor, der für unsere Sicherheit verantwortlich ist und erzählt uns einiges über Okonjima, die AfriCat Foundation und die heutige Tour.
1993 wurde auf Okonjima die AfriCat –Stiftung gegründet, die sich den Schutz und Erhalt der afrikanischen Grosskatzen, insbesondere von Geparden und Leoparden, auf die Fahne geschrieben hat. Oft werden in Namibia wildernde Grosskatzen von Farmern in Käfigfallen gefangen und anschliessend erschossen. AfriCat bietet die Möglichkeit, die gefangenen Tiere abzugeben und abholen zu lassen, anstatt sie zu töten. Die Katzen werden dann auf Okonjima gefüttert, versorgt und medizinisch behandelt. Anschliessend werden die Tiere wenn möglich wieder ausgewildert. Dazu gibt es auch eine tolle Tour, die wir jedoch bereits letztes Jahr gemacht haben.
Zu den Hauptattraktionen auf Okonjima gehört die Geparden- und Leoparden-Beobachtung. Die anmutigenden Raubkatzen bewegen sich auf dem Gelände frei und suchen sich dort auch selbst ihre Beute. Die Tiere sind sehr scheu und es kann nicht garantiert werden, dass man auch wirklich welche zu Gesicht bekommt, allerdings erleichtern Funkhalsbänder die Suche. Und diese Tour haben wir dieses Mal gebucht und das war mit der Grund, weshalb wir hier nochmals hergekommen sind.
Wir haben uns zwar etwas gewundert, weshalb die Tour so spät beginnt, wenn doch das Gebiet so gross ist und man einige Zeit braucht, um eventuell ein Signal einzufangen, sind jetzt aber ganz gespannt, was passiert 🤩 .
Erst fahren wir an einer Herde Kuhantilopen vorbei....
....und dann geht es schliesslich durch den letzten Zaun, der durch Strom geschützt ist.
Hier müssen wir vorsichtig sein, hier können wir auf Geparden, Leoparden oder auch Löwen treffen 😮 .
Schliesslich fahren wir zu einem Aussichtspunkt. Von dort aus hätte man ein gutes Signal, um die Tiere zu orten, erzählt uns Usher.
Und wir fragen uns schon wieder, wie soll nur die Zeit reichen, wenn sich die Tiere auf so einem grossen Gebiet aufhalten können. Die beiden empfangen ein Signal und es geht zurück – zum Zaun.
Dort sind die beiden etwas unschlüssig, wie es nun weitergeht, wo das Signal herkommt. Schliesslich heisst es: alles aussteigen bitte – nun geht es zu Fuss weiter.
Wir werden instruiert, wie wir uns verhalten sollen: Alle zusammen bleiben, in kein Loch hineinlangen, vorsichtig auftreten und der Begleitguide geht am Schluss – er hat einen Stock zur Verteidigung dabei – er wird uns verteidigen, wenn was wäre. Im Gänsemarsch laufen wir dann los durch den "Busch" 😕
Immer wieder versuchen die beiden, ein Signal zu bekommen. Manchmal klappt es nicht, erzählen sie uns, im Moment haben sie den Eindruck, dass das Tier sich in demselben Tempo bewegen würden wie wir. Dann zeigt Usher ins Gebüsch: Schaut mal….
Oh, da liegt ja ein Gepard – wie schön. Während wir staunen und fotografieren geht unser Begleitguide zurück zum Auto, damit wir nicht mehr zurücklaufen müssen. Und wer sorgt denn nun für unsere Sicherheit? 😈 Der Gepard steht auf...
... läuft ein Stück am Zaun entlang.....
.... und springt dann auf einen Termitenhügel.
Ja, das machen die gerne, um den besseren Überblick zu haben.
Irgendwann wird es ihm zu blöd...
.... und er verschwindet wieder im Busch.
Das war´s Ende der Vorstellung 🤪 . Und gerade in dem Moment kommt unser Safari-Wagen wieder angefahren - was für ein Zufall 😗 .
Aber irgendwie werden die Wolken immer dramatischer – bedeutet das Regen? Fragen wir Usher – Nein, in dieser Jahreszeit regnet es nicht mehr. Wenn er also meint.
Wir fahren gerade noch rechtzeitig auf einen Hügel für den Sundowner.
Unsere Truppe ist international, alle sprechen Englisch. Nur nicht miteinander 😗 – so eine „Gurkentruppe“ haben wir noch bei keinem Gamedrive erlebt. Gesprochen wird nur mit den Guides, auf Fragen, wo sie herkommen, was sie gemacht haben, wie es weitergeht, wird nur ganz spärlich geantwortet. Dann halt nicht. Solchen Menschen wollen wir doch gar nicht begegnen 😈
Ob sich diese Tour, auf die wir uns so sehr gefreut haben, gelohnt hat? Nein – für uns ein abgekartertes Spiel. Wir hatten den Eindruck, dass die beiden von Anfang an wussten, wo der Gepard zu finden ist und dass das eventuell sogar immer so ist? Sonst könnte die Tour gar nicht so spät starten. Klar, haben wir uns gefreut, einen Geparden zu sehen. Aber ob das nun wirklich in freier Wildbahn war? Nein. Im Nachhinein fanden wir die AfriCats Tour vom letzten Jahr um einiges interessanter und informativer und selbst der NightDrive auf Onguma hat uns mehr Spass gemacht 😄
Dann bekommen wir mitgeteilt, dass es einen Stromausfall gegeben hat und dass der Campingplatz im Moment ohne Strom sei – Na und? Es gäbe auch kein Licht – haben wir noch nie gebraucht. Gerne könnten wir als „Entschädigung“ sozusagen morgen früh hier umsonst frühstücken. Das ist aber mal ein echt nettes Angebot, aber wir wollen lieber auf dem Campground frühstücken, da ist die Atmosphäre auf jeden Fall schöner 😗 . Trotzdem danke für das Angebot.
Und wir bekommen eher durch Zufall mit, dass das Day Use Center morgen früh gar nicht geöffnet hat. Super – da wären wir dann morgen früh nichtsahnend hingefahren für nichts und wieder nichts. Gut dass wir darüber gesprochen haben – also gehen wir wieder zurück an die Rezeption, bezahlen unsere Rechnung und geben unsere Postkarten ab. Die haben dann fast fünf Wochen gebraucht, bis sie bei den Empfängern angekommen sind 😵 .
So schön der Campground auch ist, die Organisation die Abwicklung hier funktioniert auch dieses Jahr überhaupt nicht. Auch dieses Jahr hat es die Lodge nicht hinbekommen, den fälligen Betrag vier Wochen vorher einzuziehen – obwohl sie das so angekündigt hat. Da muss sich diese „hochgelobte“ und im oberen Segment angesiedelte Lodge mal ein Beispiel an Ongula nehmen. Da hat das super funktioniert.
Wir lassen uns von solchen Lappalien unsere gute Laune aber nicht verderben und geniessen unseren letzten Abend hier.
Es gibt ein riesengrosses Lagerfeuer, wir haben aber keine grosse Lust mehr zu kochen und so gibt es das allererste Mal in unserem Camperdasein – Ravioli aus der Dose 🙄 . Das muss man sich dann schon leckertrinken 😗 . Und wir bekommen nochmals Besuch vom Stachelschwein – doch Ravioli scheint nicht zu seinem Beuteschema zu gehören. Es verschwindet bald wieder.
Okonjima/Chilala Campsite: Da nehme ich doch glatt meine Beurteilung von letztem Jahr: ein Campground, den wir so schnell nicht vergessen werden. Traumhaft gelegen und es macht einfach Spass sich hier aufzuhalten. Nicht ganz günstig – 250 N$ die Nacht pro Person versteht sich, aber eben traumhaft schön. Man ist wirklich ganz für sich alleine, hat dieses grosse, überdachte Spülhäuschen, zwei Freilufttoiletten und auch zwei Freiluftduschen mit traumhafter Aussicht, einen eigenen Sundownerplatz und für die Campgrounds gibt es auch einen kleinen Pool.Es gibt (eigentlich) Strom und fliessend kaltes und warmes Wasser. Auf dem riesengrossen Gelände sind Wanderwege ausgeschildert und auch Mountainbiken ist möglich. Man kann auf jeden Fall an der AfriCat Tour mitmachen – die wirklich sehr informativ ist - und teilweise – zumindest in der Nebensaison – auch an den anderen Touren, die an der Lodge angeboten werden. Auch das Zubuchen von Frühstück und Abendessen ist – zumindest laut Homepage – möglich. Ich würde mich nicht unbedingt auf die Aussagen von Simon – oder wer auch immer einen begrüsst – verlassen, sondern eher zum Besucherzentrum der Lodge gehen und mich dort für die Touren oder zum Essen anmelden. Wenn man bei der Ankunft nicht rechts zum Campground abbiegt, sondern geradeaus den Berg hinauf fährt, dann kommt man zu einer Art Besucherzentrum. Und dort kann man relativ problemlos alles buchen, zu was man Lust hat – so war unser Eindruck.
es hat uns riesigen Saß gemacht, Eurer Tour durch den Norden nicht nur am Lagerfeuer in Onguma sondern jetzt auch als Reisebericht mit Bildern zu folgen. Dank des Forums war unser Plan B ganz einfach zu zu gestalten und wir entschieden uns letztendlich, über den Waterberg und Okonjima zu fahren, da ihr so begeistert über Okonjima berichtet habt. Wir waren damit 3 Tage hinter euch.
Es stellte sich zwar nicht ganz so einfach heraus, ohne Anmeldung als Drop In auf das Gelände zu kommen und bedurfte einiger Telefonate zwischen Gate und Rezeption, aber wir landeten dann doch glücklich im Camp Kochi, wo wir uns für zwei Tage häuslich einrichteten.
Eure Einschätzung der Camps können wir voll teilen, wobei wir die beiden Touren (Leopard und Cheetah Tracking) eigentlich ganz amüsant fanden. Mindestens Simon als Guide machte eine ziemliche Inszenierung aus der Tour, aber die Landschaft war grandios, sich einmal kutschieren zu lassen, war auch mal schön und der Leopard, den wir unter einem Baum mit daran hängendem Warzenschwein fanden, doch ganz beeindruckend.
Der (immer noch 🙂 fehlende Strom im Camp am ersten Abend machte uns nichts aus, da wir allmählich unsere Vorräte dezimieren wollten und sowohl der Gaskocher als auch das Campfeuer ausreichend waren. Wir bekamen denn auch als Kompensation ein Essen in der Lodge angeboten, wo dir dankbar das Frühstück am Tag der Abfahrt annahmen, um nicht gar so früh aufstehen zu müssen.