SOSonnenblume0612Themenstarter3 Beiträge · seit 201611. Apr. 2016 · #1Hallo zusammen,
wir fliegen im Mai nach Namibia und machen eine 14tägige Busrundreise. Braucht man dafür besondere Impfungen und Malaria Medikamente ?
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200611. Apr. 2016 · #2... vorgeschrieben ist nichts.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
SOSonnenblume0612Themenstarter3 Beiträge · seit 201611. Apr. 2016 · #3Vielen Dank.
Erika2'338 Beiträge · seit 200711. Apr. 2016 · #4Ich würde restlos alles, aber wirklich alles was es an Tabletten und Impfungen auf dem Markt gibt reinziehen, dann bist du auf der sicheren Seite.
Als Alternative zu diesem Forum bliebe noch die Auskunft vom Tropenarzt, vielleicht erzählt der dir was anderes……
😗
Randfontein568 Beiträge · seit 201412. Apr. 2016 · #5Liebe Sonnenblume, liebe Fomis,
Natürlich hat das Thema sooooo'n Bart und natürlich kann man Antworten aus der Vergangenheit suchen.
Und natürlich nervt es "gestandene" Fomis.
Aber hier hat sich jemand neu angemeldet, der/die wohl keine Erfahrung hat und womöglich erst demnächst vom Afrika-Virus befallen wird. Neulinge sind keine Eindringlinge!
Vielleicht bereichern sie das Forum nach der ersten, zweiten...fünften Tour ungemein!
Wir haben doch alle mal angefangen...
Theoretisch wäre höchstens im Gebiet Sambesi/Caprivi Malaria ein Thema.
Bei einer 14-tägigen Busreise sicher nicht, zumal in der Trockensaison.
Aber Achtung Sonnenblume:
Viiiiiel gefährlicher ist das berüchtigte, hier viel besprochene "Afrika-Virus".
Es hat fast alle hier im Forum schon bei der ersten Reise befallen.
Wirksame Gegenmittel sind mindestens im Forum nicht bekannt.
Es kann zu manisch-depressiven Zuständen führen:
manisch, wenn eine neue Afrika-Reise in Sicht ist - depressiv, wenn nicht.
Das Virus ist für Brieftaschen, Kreditkarten und Geldbeutel durchaus bedrohlich!
Gemeinerweise kommt es, wie manch' andere Sucht, mit einem Gefühl gesteigerter Lebensfreude daher.
Suchtberater müssten dir also zur Stornierung raten.
Ich persönlich rate dir/euch, die Reise mit allen Sinnen zu genießen.
Angst ist so fehl am Platz, wie die Angst der Fomis vor neuen Forumsteilnehmern... 😁
Viel Spaß!
camperfan235 Beiträge · seit 201612. Apr. 2016 · #6Hallo Sonnenblume- ich bin kein Reisemedizinier 🙂 aber Reisender.
Zunächst muß man einmal abwägen bei allen Medikationen, das sowohl Impfungen als auch Malariaprophylaxe Chemie sind, die massiv in den Körper eingreifen. Ob man also relativ unmittelbar vor einem Urlaub seinen Körper mit zig Impfungen schwächen sollte und dann noch Prophylaxe reinwirft- muß jeder selbst für sich entscheiden.
Malaria kann man nur mit Tabletten "verhüten"- wobei viele Reisende glauben, damit seien sie auf der sicheren Seite. Aber erst einmal gibt es zunehmend Resistenzen, auch schon gegen Malarone, zweitens sind diese Therapien bei einer Einnahme über 4 Wochen immer mit Vorsicht geniessen ( und 3 Wochen Afrika Aufenthalt plus 2 Tage davor und 7 Tage danach kratzen schon daran). zweitens wird die Malaria nur am Ausbruch gehindert- ist man im sicheren Hafen, sprich zuhause, setzt die Tabletten ab und bekommt Symptome wie Fieber, darf man SOFORT zum Arzt rennen und ihm mitteilen, das man im malariagebiet war- am besten gleich beim versierten Reisemediziner aufschlagen. Mit einem sorgfältigem Verhalten, gar nicht erst gestochen zu werden- geeignete Mückenmittel, evtl. spezielle Kleidung ( ist aber auch Chemie) und das gute alte Moskitonetz sind enorm wichtig; auch weil zu allen Tageszeiten Stechmücken unterwegs sind, die im Zweifelsfall Krankheiten übertragen.
Das Hauptproblem für uns Europäer ist dabei, das wir eben NICHT an irgendwelche Keime und "parasiten" gewöhnt sind, die in fremden Ländern vorkommen, und wir somit auch keinerlei Abwehrsysteme haben außer ein hoffentlich gut funktionierendes Immunsystem.
Wenn viel stehendes Wasser da ist, ist in Namibia auch in der Etosha Vorsicht geboten, aber ehrlich gesagt habe ich dort noch nie Moskitos angetroffen, jedenfalls hatte ich nie Stiche.
Ich würde wie gesagt, vor einer Reise nicht tausend Impfungen machen, wenn nicht vorgeschrieben.
Tetanus habe ich sowieso, Hepatis B als Krankenschwester auch. Wenn man eh gegen andere Infektionskrankheiten geimpft ist, kann man den Schutz überprüfen ( Polio, Diphterie z.B. als gängige Impfungen).
Für viele Reisekrankheiten gilt, insbesondere auf Hygiene und aufs Essen zu achten- "peel it, boil it, cook it or forget it".
Viele Keime die gefährlich werden können nimmt man mit verunreinigten Nahrungsmitteln und Wasser zu sich ( insbesonder Fäkalkeime !- Durchfallerkrankungen, Polio, auch Hepatitis A) !
Malariatabletten ahben den Ruf, das nicht jeder sie verträgt und man findet auch garantiert bekannte, die sie nicht vertragen haben. Letztlich muß man das aber ausprobieren. Lariam z.B. habe ich gut vertragen, obwohl das wirklich in üblem Ruf steht.
Für die diesjährige Tour u.a. an die Viktoriafälle habe ich mich doch entschlossen, Malarone zu nehmen, weil ich auch wegen meiner mitreisenden Mutter kein Risiko eingehen möchte.
lilytrotter4'129 Beiträge · seit 200812. Apr. 2016 · #7Erikas Reaktion auf diese ewige Frage in diesem Reiseforum können wir sehr gut verstehen: Es nervt einfach irgendwann Jeden mal...
Diese Art Fragen und insbesondere viele Antworten darauf sind durchaus nicht ohne Pikanterien: Seit Januar berät hier besonders gern in Malariafragen das Fomi camperfan...
Es war aber weder lange in Afrika, noch ist es Mediziner – aber in der Altenpflege bekommt man ja auch viel mit, um hier hier im Namibia-Forum tropenmedizinisch beraten zu "können" und vor zu allem verbreiten, dass Tropenmediziner unzureichend beraten würden... 😈
– fatale Kombination, auf Kosten anderer Ahnungsloser: Keine Ahnung, keine Erfahrung, aber bienen-fleißig eine zusammengeschusterte „medizinische Meinung" verbreiten. 🤢
„medizinischen Ratschlägen“ von Laien zu folgen, kann sehr riskant sein. 😵
Das zu dem vorangegangenen Post, von camperfan.
Schau mal, Sonnenblume0612,
du hast vor einiger Zeit eine Busrundreise gebucht
bei einem Reiseunternehmen
die findet nun in ca. 3 Wochen statt
du hast das Reiseunternehmen für entsprechende Leistungen bezahlt
und dazu gehören auch die Hinweise in Gesundheitsfragen.
Und anstatt deinen Hausarzt und einen Tropenarzt zu konsultieren, fragst du auf den letzten Drücker hier, in diesem Reiseforum.
Warum warst du nicht bei einem Arzt deines Vertrauens? - so wie es alle machen und wie es dir dein Reiseveranstalter ganz sicher auch geraten hat!
In einem Reiseforum, in dem engagierte Laien alle möglichen Fragen ums Reisen beantworten, ist eine medizinische Beratung, in deinem Fall sogar noch Spezialgebiete wie Tropenkrankheiten, nicht gestattet.
Auch ohne meine Hinweise sollte dir das bekannt sein, du bist ja schon erwachsen.
Gruß lilytrotter
PS: Da du ja den Weg hierher gefunden hast, dann bemühe mal die Suchfunktion, da wirst du sehr viele ähnliche Fragen und Laienmeinungen finden. Da hast du sehr viel zu lesen und kannst dir ein Bild machen.
Dann aber: Gehe zu einem Reisemediziner!
Wir gehen grundsätzlich zur Gesundheitsberatung in ein Institut und verlassen uns immer auf die Aussagen eines Tropenmediziners!!
Gruß lilytrotter
Always look on the bright side of life... :-)
Walvisbay boomt AGAgnes4746 Beiträge · seit 201612. Apr. 2016 · #8Auch wenn das Thema schon zig mal durchgekauert ist, ....
Jeder, der das fragt, hofft insgeheim doch darauf, als Antwort zu bekommen, dass er keine Prohylaxe braucht. Denn wer zieht sich schon gerne diese chemischen Pillen freiwillig rein.
JEDER Arzt/Tropenmediziner wird dir zur Prophylaxe raten, sobald du dich in ein Malariagebiet begibst. Er darf dir gar nicht zu etwas anderem raten, da du ihn ja, falls du auf seinen Rat hin ohne Prophylaxe an Malaria erkrankst, verklagen könntest.
D.h. im Klartext: jeder Facharzt muss dir in einem Malariarisikogebiet zur Prophylaxe raten.
Und Laien können zwar ihre Erfahrungen einbringen (dafür ist ja das Forum), aber die richtige Antwort wird dir keiner geben können.
Du kannst natürlich selbst abwägen, wie hoch das Risiko für dich ist.
Im Winter ist das Vorhandensein von Mücken geringer als im Sommer, da es zu kalt ist (so wie bei uns halt auch).
In der Regenzeit ist das Risko höher als zur Trockenzeit.
Wie lange bist du unterwegs: 3 Wochen oder 6 Monate? (Einnahmedauer)
Hältst du dich am Anfang oder Ende deiner Reise im Malariagebiet auf? (Inkubationszeiten sind ca. 12 bis 18 Tage, je nach Art, d.h. solltest du nur in der letzten Woche in ein Malariagebiet reisen, wärest du bei einer möglichen Infektion wieder zurück in Deutschland und hast hier die optimalsten Behandlungsmöglichkeiten)
usw.
Somit hier expliziet keine Antwort, ob Prohylaxe "ja" oder "nein", sondern beraten lassen, selbst recherchieren und dann selber abwägen. 🙂
Viele Grüße
Gerd19425'538 Beiträge · seit 200812. Apr. 2016 · #9Liebe Sonnenblume, liebe Fomis,
erst einmal ein herzliches Willkommen, Sonnenblume, hier im Forum. Lass Dich nicht erschrecken, aber bei diesem Thema gehen einigen "altgedienten" Fomis die Nerven durch und dann werden sie ironisch/sarkastisch/bissig.
Grundsätzlich hat Lillytrotter Recht, denn die einzig richtige Antwort kann Dir nur ein Arzt geben. Dann musst Du ihm aber genau sagen, wohin Du fährst, denn Namibia ist zum großen Teil frei von Malaria. Das heißt, Dein Arzt muss eine Karte der Malaria-Gebiete haben oder er muss sich beim Tropeninstitut erkundigen.
@Lillytrotter: Ich hätte ja gerne den "Danke"-Button gedrückt (ich weiß, dass Du da nicht unbedingt Wert drauf legst), aber ich kann solche Reaktionen wie die von Erika überhaupt nicht verstehen und hab deshalb darauf verzichtet.
Liebe Grüße
Gerd
Daktari79 Beiträge · seit 201012. Apr. 2016 · #10Hallo Sonnenblume,
um dir sinnvolle Empfehlungen geben zu können, benötigt man weitere, z.T. sehr persönliche Informationen, die ohnehin nicht alle in ein Forum gehören, u.a.: Alter, geplante Schwangerschaft, andere i.d.R. chronische Erkrankungen oder bekannte Allergien, andere Medikamente, die regelmäßig eingenommen werden müssen (einige Medikamente hemmen oder verstärken die Wirkung der Anti-Malaria Medikamente, so dass evtl. eine Dosisanpassung erforderlich sein kann), deinen Impfausweis, Art der Anreise mit Zwischenstopps, deine Reiseroute und ggfs. Art der Unterkünfte, auch die Frage, ob du ein eher ängstlicher, sehr vorsichtiger Mensch bist, könnte bei den Empfehlungen eine Rolle spielen, um den Urlaub auch genießen zu können, etc.
Eine gute, individuelle Beratung beim Arzt deines Vertrauens wäre da schon sehr ratsam. Generelle Hinweise aus dem Forum können eine Hilfestellung sein, können aber auch verunsichern oder gar falsche Informationen liefern - ersetzen aber i.d.R. keinesfalls eine persönliche ärztliche Konsultation.
Gruß,
Daktari
camperfan235 Beiträge · seit 201612. Apr. 2016 · #11Ich rate hier weder von der Einnahme irgendwelcher Medikamente ab noch davon, zum Arzt zu gehen. Ich habe lediglich einem - angenommenerweise- Laien versucht, eine Sachverhalte zu sagen.
Nur weil ich in der Altenpflege arbeite, heißt das noch lange nicht, das Leute die in der Altenpflege arbeiten, medizinische Laien sind. Wir haben es in der Altenpflege vielfach mit sehr komplexen und auch schweren Krankheitsbildern zu tun und sollten durchaus medizinisches Fachwissen verfügen.
Ich bin immer viel gereist und mußte mich selbst mehr als einmal mit Themen rund um Prophylaxe schlau machen.
Wenn ich mich hier um Forum über eine Reisegebiet selbst schlau mache, wo ich noch nicht war, sei mir verziehen.
Und leider, wurde ich bei meinem Tropeninstitut ( Heidelberg) auch alles andere als kompetent beraten. 3 Stunden gewartet- Termine machen die nicht- in 10 min wieder draussen mit der Empfehlung für unzählige Impfungen und dem Malarone Rezept. Fragen zu meiner Gesundheit insofern nur soweit, wie auf dem Vordruck zum Ausfüllen stand.
Mit etwas Glück hat man natürlich einen Arzt seines Vertrauens zur Hand.
Ich gebe übrigens Erika fast schon recht- wenn man sich unsicher ist, kann man sich durchaus damit beruhigen, das man sich alles einwirft was angeraten wird. Man merkt dann schon ob es Sinn gemacht hat und weiß es beim nächsten mal evtl. besser. Und kommt man gesund heim, kann das an den vorherigen Maßnahmen oder halt am "Glück gehabt" liegen.
kOa_Master391 Beiträge · seit 201512. Apr. 2016 · #12camperfan schrieb:...in 10 min wieder draussen mit der Empfehlung für unzählige Impfungen und dem Malarone Rezept. Fragen zu meiner Gesundheit insofern nur soweit, wie auf dem Vordruck zum Ausfüllen stand...
Inwiefern schliesst du daraus, dass dies unkompetent wäre?
Zunächst muß man einmal abwägen bei allen Medikationen, das sowohl Impfungen als auch Malariaprophylaxe Chemie sind, die massiv in den Körper eingreifen. Ob man also relativ unmittelbar vor einem Urlaub seinen Körper mit zig Impfungen schwächen sollte und dann noch Prophylaxe reinwirft- muß jeder selbst für sich entscheiden.
Das ist schon sehr tendenziös und solche Aussagen halte ich beinahe für fahrlässig. Das darf definitiv
nicht die Entscheidungsgrundlage sein.
Es soll darum gehen, die gesundheitlichen Risiken im konkreten Fall abzuschätzen und falls möglich diesen vorzubeugen.
Wenn du entgegen offizieller Empfehlung "deinen Körper nicht mit zig Impfungen schwächen möchtest" - was übrigens ordentlich nicht unmittelbar vor dem Urlaub ist - dann bleib zuhause.
Deine Einschätzung in Ehren, aber das ist unqualifiziertes Halbwissen von jemandem mit Zügen von Verschwörungstheorien.
SOSonnenblume0612Themenstarter3 Beiträge · seit 201612. Apr. 2016 · #13Vielen Dank für Deine nette Antwort.
Mit dieser Reise erfüllen wir uns einen lang gehegten Wunsch .
Angst habe ich nicht, man wird nur vom Freundeskreis nervös gemacht bezüglich Krankheiten.
Nochmals vielen Dank.
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200612. Apr. 2016 · #14kOa_Master schrieb:camperfan schrieb:...in 10 min wieder draussen mit der Empfehlung für unzählige Impfungen und dem Malarone Rezept. Fragen zu meiner Gesundheit insofern nur soweit, wie auf dem Vordruck zum Ausfüllen stand...
Inwiefern schliesst du daraus, dass dies unkompetent wäre?
... in 10 Minuten kann eine umfassende Beratung kaum erfolgen.
Bei meinem Reisemediziner hat die erste medizinische Beratung zum Thema Tropenkrankheiten 90 Minuten gedauert und ich bekam noch 'nen Folgetermin über 60 Minuten.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200612. Apr. 2016 · #15Sonnenblume0612 schrieb:
Angst habe ich nicht, man wird nur vom Freundeskreis nervös gemacht bezüglich Krankheiten.
... das sind die Schlimmsten:
Diejenigen, die noch nie dort waren, verbreiten die schlimmsten Warnungen.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
BikeAfrica7'296 Beiträge · seit 200612. Apr. 2016 · #16camperfan schrieb:
Für viele Reisekrankheiten gilt, insbesondere auf Hygiene und aufs Essen zu achten- "peel it, boil it, cook it or forget it".
... zu diesem Thema muss man sich in Namibia aber sicherlich keine Gedanken machen, wenn man eine Busrundreise macht. Es gibt keinen Grund, z.B. auf Salat zu verzichten, auch wenn der mit Leitungswasser gewaschen wird. Ich habe während meiner Radtouren oft über 10 Liter Leitungswasser am Tag getrunken, insgesamt mehrere hundert Liter (weder abgekocht noch behandelt oder gefiltert). Das habe ich in dieser Form in keinem anderen afrikanischen Land riskiert.
Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Reinhard728 Beiträge · seit 200613. Apr. 2016 · #17Ich finde es merkwürdig, dass bei Impfungen oder Prophylaxe mit einem Schaudern in der Stimme über "Chemie" geredet wird, die da in den Körper geschüttet wird.
Ich glaube, da haben einige in ihrem Chemie- oder Biologie-Unterricht in der Schule nicht aufgepasst. In jeder unserer Körperzellen läuft täglich soviel ab, was man als "Chemie" bezeichnen muss. Es ist nicht so, dass Bio gut und Chemie böse ist.
Was meint ihr, was abläuft, wenn die Roten Blutkörperchen alle gleichzeitig platzen, weil die Plasmodien (die Malaria-Erreger) sie mit mit ihren Stoffwechselprodukten zum Platzen bringen? Alles Bio, oder was? Oder böse Chemie? Jedenfalls alles Natur. Aber es kann einen umbringen, auf jeden Fall hast du einen Fieberanstieg mit Schüttelfrost, den du dein Leben nicht mehr vergisst.
Was ich damit sagen will: mit einem: keine Chemie! kommt man nicht weiter, wenn es um Impfungen oder Prophylaxe geht, das ist zu simpel.
Strelitzie2'844 Beiträge · seit 201113. Apr. 2016 · #18Sonnenblume0612 schrieb:Hallo zusammen,
wir fliegen im Mai nach Namibia und machen eine 14tägige Busrundreise. Braucht man dafür besondere Impfungen und Malaria Medikamente ?
Hallo Sonnenblume,
vl. hilft Dir dies:
CRM( der direkte Link funktioniert leider nicht, Du musst dann Namibia auswählen)
Ansonsten, wie bereits erwähnt, ist der Hausarzt der erste Ansprechpartner.
Gute Reise!
Strelitzie
BIBiO8 Beiträge · seit 201414. Apr. 2016 · #19waren auch da und hatten Malarone als Standby im Koffer. Bezahlt die Kasse nicht und sind ziemlich teuer. Ansonsten muss man eigentlich nix gegen Mücken mitnehmen, weil in jeder Lodge alles parat liegt
lisolu886 Beiträge · seit 200714. Apr. 2016 · #20@BiO
Das ist so nicht richtig. Einige Krankenkassen erstatten, andere nicht. Anfragen lohnt.
Grüße
lisolu