Guten Morgen Amos, ich weiß jetzt nicht was ich belegen soll. Dass zu bohren nicht zwingend bedeutet dies durch „fracking“ zu tun? Nur Letzteres wird in der Presseaussendung verneint. Dass gebohrt wird, ist ja überhaupt kein Geheimnis und seit Jahren bekannt. BW wickelt ein Explorationsprogramm zur Feststellung der Ressourcen fossiler Energieträger ab, das hier gibt einen kurzen Überblick:
http://www.gov.bw/Global/MMWER/dgscbmstudy.pdfDafür wurden diese Explorationslizenzen vergeben:
Hier
http://photos.state.gov/libraries/botswana/19452/pdfs/Areas%20With%20Prospecting%20Licenses%20and%20Mining%20Lease.pdf gibt es die Karte in Farbe und besserer Auflösung.
Vor ca. zwei Jahren gab es Medienberichte, dass dabei auch „gefrackt“ wurde. Es wurden ein paar Fotos publiziert, die das unter Berufung auf Experten, belegen sollten. Wie seriös das ist, kann ein Laie sicherlich nicht beurteilen. Die Regierung hat jedenfalls mehrfach, und jetzt wieder, verneint, dass diese Technik zum Einsatz kommt. Von einem Explorationsstop ist keine Rede.
Ob eine etwaige spätere Förderung dann mittels „Fracking“ oder konventionell geschehen wird, ist derzeit völlig offen bzw. ungewiss und eine Frage der Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit und diese ist, wie schon von Matthias und Frank gesagt, derzeit sicherlich nicht gegeben. Man kann natürlich sagen, „wehret den Anfängen“, sollte dann aber den Batswana auch einen guten Rat geben, wie sie ihren Energiebedarf anders decken sollten.
Grüße
PS. Es gibt übrigens auch Fachleute, die meinen, dass Fracking mit Wasser ohne chemische Zusätze möglich ist.