die kleinen wasserfälle sind großartig. danke für die fotos. so ein führer ist ja wirklich fast immer sehr hilfreich um schöne stellen zu finden.
die deutsche gruppe mit dem lauten geplapper kann schon mal nerven, aber nochmehr das "gesinge" von Aniiiiita - 🙂
ich muss aber gestehen, dass wir wenn wir mal eine bar finden in der gerade ein Rugbyspiel gezeigt wird, wir auch lauthals anfeuern. aber singen - nein - das geht gar nicht.
danke für die infos zum grenzübergang. wir hätten uns wahrscheinlich auch hinten in die schlange angestellt. by the way: wir knipsen immer die runde registierungscheibe und so können wir dann alle fragen zum fahrzeug wunderbar beantworten.
wir freuen uns auf die fortsetzung eures berichtes
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200626. Dez. 2015 ·
Hallo Anita,
die vögel sind toll
Jetzt kommen ganz viele.
die deutsche gruppe mit dem lauten geplapper kann schon mal nerven
Die Leute waren auch schon ziemlich angeheitert. Wie das eben so ist, wenn man sich kennt und in einer Gruppe ein Wiedersehen feiert. Natürlich waren wir genervt, aber sicherlich sind wir selbst in einer Gruppe mit Freunden auch nicht so leise wie allein.
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200626. Dez. 2015 ·
Tag 13. Mittwoch, 8. Juli 2015 – Vögel
Caprivi Houseboat Safari Lodge – Kalizo-Lodge
Unser Campingplatz lag im Schatten. Daher dauerte es auch nach Sonnenaufgang ziemlich lange, bis es dort etwas wärmer wurde.
Wir saßen gerade beim Frühstück, als ein Angestellter der Lodge herbeigeeilt kam, um uns auf die beiden Turakos aufmerksam zu machen, die in den Bäumen etwas entfernt beim Parkplatz saßen. Diese besondere Vogelart lebt fast ausschließlich im östlichen Caprivi und ist nur selten zu finden. Aber bei dieser Lodge kann man sie regelmäßig entdecken. Natürlich hatten wir uns nach dem letzten Reisebericht von Matthias (fotomatte) direkt eine Notiz mit diesem Hinweis gemacht, und schon am Vortag hatten wir vergeblich nach dem Federvieh Ausschau gehalten. So ließen wir beim Frühstück alles stehen und liegen und freuten uns sehr über diese Sichtung. An viel mehr als eine Sichtung war auch nicht zu denken, denn die beiden Vögel waren überhaupt nicht zu einem Fotoshooting aufgelegt und äußerst unkooperativ. Nicht nur, dass sie grundsätzlich in den höchsten Baumwipfeln saßen, sie hielten sich auch gerne im dichtesten Geäst hinter grünen Blättern auf.
Schalow's Turaco
Meist verriet nur ihr markanter Ruf, dass sie immer noch im selben Baum saßen, den wir schon mehrere Male mit dem Fotoapparat im Anschlag umrundet hatten. Wir gaben sicherlich ein recht merkwürdiges Bild ab, wie wir so Hans-guck-in-die-Luft von Baum zu Baum marschierten. Die scheuen Vögel flogen oder hüpften einen Baum weiter und wir hinterher. Auf unserer Jagd wurden wir bald von einem Mitglied des vorabendlichen Schlagerchores begleitet und waren überrascht, wie interessiert dieser jemand an Vögeln war und wie gut er sich auskannte. Erst sehr viel später, als wir wieder zurück in Deutschland den Artikel über den Mord an Andi Meier lasen, wurde uns nach einem Blick auf das dort angehängte Foto bewusst, dass wir unbekannterweise mit genau diesem Reiseleiter an diesem Morgen gemeinsam auf Turako-Suche waren. R.I.P., lieber Andi. Auch mit seiner Unterstützung entdeckten wir die beiden Vögel noch ein paar Mal in verschiedenen Baumkronen, aber für weitere Fotos waren sie immer wieder zu schnell auf einen anderen Ast gehüpft oder in einen anderen Baum geflogen. Während Uwe erst einmal sein Frühstück nachholte, freute sich Ruth über die restlichen gefiederten Freunde, die sich rund um unseren Campingplatz aufhielten.
Gelbbrustbülbül
Bronzeflecktaube
Meckergrasmücke (Grey-backed Camaroptera)
Wir tippen auf einen Meisenschnäpper (Grey Tit-Flycatcher), sind aber aufgrund der Schnabelform und des fehlenden weißen Streifens bis zum Schnabel nicht ganz sicher.
Waldnektarvogel
Schneeballwürger
Nachdem wir uns viel Zeit gelassen hatten, bezahlten wir die Rechnung, packten alles zusammen und machten uns auf den Weg. In Katima tankten wir und fuhren zum Pick’n’Pay. Nachdem Uwe Geld geholt hatte, wollten wir zusammen einkaufen gehen. Da wies uns ein Sicherheitsbeamter darauf hin, dass einer von uns beim Auto bleiben sollte. Es sei hier schwierig, den gesamten Parkplatz zu überwachen, und wir sollten kein Risiko eingehen. So blieb Ruth im Wagen, und Uwe besorgte ein paar Kleinigkeiten zum Abendessen.
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200626. Dez. 2015 ·
Schließlich fuhren wir die ca. 30 Kilometer nach Osten zur Kalizo-Lodge. Dort bekamen wir gerade noch einen Stellplatz direkt am Sambesi. Nach uns traf eine weitere große Gruppe Südafrikaner ein, und der Campingplatz war nun ziemlich voll. Ob es vielleicht am Rummel oder an etwas anderem lag, wissen wir nicht, aber im Vergleich zum letzten Jahr sahen wir deutlich weniger Vögel. Im Baum über uns saßen einige grüne Fruchttauben und schlugen sich mit den Jackalberries den Bauch voll. Diesen entleerten sie dann über uns. Ständig fielen kleine Bröckchen auf uns herab, die glücklicherweise nicht allzu feucht waren. Trotzdem stellten wir unseren Tisch nach jedem neuen Treffer wieder ein wenig zur Seite, je nachdem, an welcher Stelle die Tauben über uns im Baum saßen.
Es war ziemlich heiß. Das Thermometer kletterte bis auf 40 Grad. Wir verbrachten den Nachmittag faul im Schatten und lasen. Außerdem wuschen wir Wäsche und duschten. Ein paar Vögel leisteten uns Gesellschaft.
Senegaltaube
Graukopfsperling
Weißstirnspint
Der Sonnenuntergang über dem Sambesi und das Licht unmittelbar danach waren unbeschreiblich schön. Orange und rot färbte sich der Horizont und spiegelte sich im Wasser des Flusses.
Zum Abendessen legten wir Kartoffeln in die Glut, grillten Boerewors und aßen Salat mit Tomaten, Paprika, Feta und Broccoli. Danach saßen wir noch einige Zeit am Feuer und genossen den letzten Abend am Sambesi, der uns nun während des ersten Teils unserer Reise begleitet hat. Morgen fahren wir nach Botswana an den Chobe.
freshy schrieb:Danke für die niedlichen Schutzengelchen! Der im Weltraumanzug ist mein absoluter Liebling. 😄
Hallo Getraude,
ich sehe den eher als einen Jugendlichen mit Hoodie, Jeans und eventuell Basketballstiefeln..... 😄 😄 😄
Aber er ist auch ganz klar mein Favorit 😎 !!
Liebe Grüße von Bele
Hmm, ich muss zugeben, dass du mit der Altersgruppe der KünstlerInnen mehr Erfahrung hast als ich. Könnte sein, dass du Recht hast. 🙂 Ein Hoodie ist vermutlich das Ding, zu dem ich Kapuzenshirt sage. Manno, mir gehen die angesagten Vokabeln aus. 🤨
😎 😎 😎 Pffffff...... 🙂 Da habt Ihr aber jetzt einen rausgehauen. Das ist ja ein Stakkato von Sehnsuchtsbildern ! Und die Vögel ! Den Waldnektarvogel hatten wir noch nie. Ein Traum !
fotomatte2’524 Beiträge · seit 200927. Dez. 2015 ·
Hallo Ruth, hallo Uwe,
da bin ich aber wirklich froh, dass ihr den Turako gefunden habt. Ist ja immer blöd, wenn man was andient, und vor Ort ist alles anders. Und auch wenn die Viecher sich geschickt im Schattenbereich der Bäume aufzuhalten wissen, ist es doch traumhaft schön, sie wenigstens beobachten zu können. Sind ja schon richtige "Hingucker".
Nun warte ich mal, was ihr so am Chobe "abgeschossen" habt und werde in Bälde versuchen, es euch nachzumachen.
Butterblume3’700 Beiträge · seit 200927. Dez. 2015 ·
Hallo Eulenmuckels,
frei nach dem Motto besser spät als nie, habe ich mich heute durch eure grandiosen Vogelfotos geklickt. Vor allem die Serie vom Tag 9 ist traumschön. Mein Kompliment! 🤩
Schalow's Turaco:
An viel mehr als eine Sichtung war auch nicht zu denken, denn die beiden Vögel waren überhaupt nicht zu einem Fotoshooting aufgelegt und äußerst unkooperativ. Nicht nur, dass sie grundsätzlich in den höchsten Baumwipfeln saßen, sie hielten sich auch gerne im dichtesten Geäst hinter grünen Blättern auf.
Haha, davon kann ich auch ein Lied singen! 🤢 Trotzdem habt ihr den Turako immer noch super einfangen können. Und ein Ziel für kommende Reisen muss man doch immer vor Augen haben.
Nach dem Ausschlussprinzip handelt es sich bei dem White-eye m. E. um einen Senegallbrillenvogel. Wenn man die im Schatten erwischt, ist das Gelb nicht so schön strahlend.
Vielen Dank für´s Zeigen und mit herzlichen Grüßen Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheitwww.butterblume-in-afrika.de
jetzt sag ich einfach nur wow!!!!! Besser geht nicht!. Ich bin ganz sprachlos. So viel tolle Vögel in so kurzer Zeit. Na da bin ich gespannt, was noch alles kommt!
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200628. Dez. 2015 ·
@Bele und freshy: Hoodie bzw. Kapuzenshirt stimmt. Für einen siebenjährigen Künstler ist die detailreiche Zeichnung schon wirklich bemerkenswert. Auf jeden Fall tanzt dieser Engel aus der Reihe.
@Carsten:
Den Waldnektarvogel hatten wir noch nie.
In Sachen besondere Vögel brauchst du dich ja sicherlich nicht zu beklagen. Wir würden dann einen Waldnektarvogel gegen einen Großen Halsbandnektarvogel tauschen. Und den Marico Flycatcher würden wir noch als Extra dazunehmen. 😉
@Matthias:
da bin ich aber wirklich froh, dass ihr den Turako gefunden habt. Ist ja immer blöd, wenn man was andient, und vor Ort ist alles anders.
Wir sind auch sehr froh, dass wir den Turako gefunden haben – für dich. Andernfalls hätten wir den Aufenthalt in der Lodge bei dir reklamiert und dir schwerste Vorwürfe gemacht. 😉
Nun warte ich mal, was ihr so am Chobe "abgeschossen" habt
Erst kommen noch ein paar Vögel vom Sambesi.
@Marina: Vielen Dank für das Kompliment. Schön, dass du noch zugestiegen bist. Danke auch für deine Bestätigung zum Senegalbrillenvogel.
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200628. Dez. 2015 ·
Tag 14. Donnerstag, 9. Juli 2015 – Volle Camps
Kalizo-Lodge – Senyati-Camp
Der Morgen war frisch. Am Abend hatte eine Gruppe junger Leute noch einige Zeit dafür gesorgt, dass niemand auf dem Campingplatz einschlafen konnte. Man merkte schon, dass wir noch zur Ferienzeit der Südafrikaner unterwegs waren, denn die bekannten Camps waren alle sehr voll und trubelig. Wir frühstückten mit Blick auf den Sambesi und stellten den Tisch so, dass er nicht unter dem Baum stand, von dem bereits wieder regelmäßig Kerne und Vogelkot fielen. Die grünen Fruchttauben waren schon wieder aktiv und turnten kopfüber in den Zweigen.
Wir überlegten, noch eine weitere Nacht hier zu bleiben, entschieden uns aber auf Grund der vielen Menschen doch dafür, heute direkt weiter nach Botswana zu fahren. Zuvor schnappten wir uns aber die Fotoapparate und marschierten ein wenig herum, um ein paar Vögel aufzuspüren. Wir entdeckten verschiedene Finken, Schwalben, Tauben und noch ein paar weitere Arten.
Gelbsteißbülbül
Angolaturteltaube
Kleine Streifenschwalbe
Langspornkiebitz
Als wir diesen Vogel das erste Mal erblickten, dachten wir zunächst, dass sich der arme Kerl mit einem Dornenstrauch angelegt habe und ein Ästchen in der Brust steckengeblieben sei. Das war jedoch sehr unwahrscheinlich, wenn direkt zwei Dornen, noch dazu an derselben Stelle, im Vogel zurückblieben. Weiß jemand von euch, welche Funktion oder Bedeutung die beiden Sporen am oberen Flügelrand der Vögel haben? Bei angelegten Flügeln ragen sie nach vorne hinaus aus der Brust.
Graulärmvogel
Braunbürzelamarant (Brown Firefinch)
Angola-Schmetterlingsfink
Für etwa eine knappe Stunde flogen hunderte Braunkehl-Uferschwalben über das Wasser und fingen sich Insekten aus der Luft. Zum Rasten ließen sie sich auf den Büschen nieder, die ihre Zweige über den Fluss streckten. So plötzlich, wie sie gekommen waren, verschwanden alle zusammen auch bald wieder.
Es war schon interessant zu beobachten, dass die verschiedenen Arten auch ihre jeweils eigene Zeit haben. Die Bienenfresser und Graufischer vom Abend waren verschwunden. Dafür kamen früh am Morgen zahlreiche andere Arten. Für Vogelfreunde lohnt sich ein Aufenthalt auf der Kalizo-Lodge auf jeden Fall, da man ohne viel Aufwand die unterschiedlichsten Entdeckungen machen kann. Besonders interessant wird es bestimmt, wenn ab Ende August/ September die Karminspinte zu ihren Bruthöhlen zurückkehren. Am späten Vormittag machten wir uns schließlich auf und sahen auf dem Weg zur Hauptstraße noch eine Gruppe Hornraben. Im hohen Gras staksten sie umher und suchten nach Kleintieren. Dabei entfernten sie sich leider immer weiter von unserem Auto.
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200628. Dez. 2015 ·
Die Strecke war nicht weit, und so erreichten wir gegen Mittag die Grenze bei Ngoma Bridge. Auf namibischer Seite dauerte es ein wenig, weil eine südafrikanische Familie vor uns war und einiges mit ihrem Auto zu regeln hatte. Auf botswanischer Seite gelangten wir zunächst an die Veterinärkontrolle.
Nach einem Blick in unseren Kühlschrank mussten wir ein Paket Tomaten abgeben, das komplett mit der Plastikverpackung in ein Feuer geworfen wurde. Von den weiteren, verbotenen Lebensmitteln hatten wir glücklicherweise keine dabei.
Nach der Einreise durchquerten wir den Chobe-Park auf der Transitstrecke. Zuvor mussten wir eine weitere Kühlschrankkontrolle mit Desinfektion aller Schuhe und Autoreifen über uns ergehen lassen. Am Sedudu-Gate fragten wir nach einer freien Campsite in Ihaha für einen der folgenden drei Tage. Die freundliche Dame bemühte sich sehr, uns nicht lauthals auszulachen, denn natürlich waren alle belegt. Das war ja leider schon ein Dreivierteljahr im Voraus der Fall gewesen, aber wir hätten ja Glück haben können. Hatten wir aber nicht. Und auch bei der Chobe Safari-Lodge sah es nicht besser aus. Alle Stellplätze waren bereits vergeben. Jaja, wir wussten Bescheid: die Ferienzeit der Südafrikaner! So fuhren wir weiter zum Senyati-Camp, wo wir bisher noch nie waren. Bereits an der Einfahrt standen mehrere Fahrzeuge und ließen Luft aus den Reifen, ein Auto hatte sich bereits auf den ersten Metern im losen Sand festgefahren. Es dauerte ein wenig, bis wir an allen vorbei waren und die Zufahrtsstraße zum Camp hinter uns gelassen hatten. Dummerweise war auch das Senyati- Camp bereits komplett belegt, obwohl es ziemlich groß ist. Wir waren etwas unentschlossen, wo wir nun die Nacht verbringen sollten und standen unmotiviert in der Gegend herum. Die Dame am Empfang bemerkte unsere Ratlosigkeit und machte uns hilfsbereit ein Angebot, uns irgendwo dazwischen zu stellen. Wir bekämen einen preislich vergünstigten Stellplatz, allerdings ohne Strom und eigene Ablutions. Das war kein Problem für uns, und wir nahmen ihren Vorschlag dankbar an. Leider konnte man uns nicht direkt einen Platz zuweisen. Dies könne nur die Managerin, die zurzeit unterwegs sei aber sicherlich bald wieder käme. Am Ende mussten wir drei Stunden auf sie warten. Nun, es gibt schlimmere Orte. Wir vertrieben uns die Zeit damit, von der Bar aus auf das Wasserloch zu schauen und auch den Fotobunker zu inspizieren.
Dreibandregenpfeifer
Schon bald kamen zwei Elefanten, die sich mit einer Menge an kühlem Wasser erfrischten, denn es war heute wieder ordentlich heiß geworden. Andächtig saßen wir im Bunker und genossen es, denn Dickhäutern aus einer ganz anderen Perspektive so nah zu sein.
Als sich die beiden Elefanten verzogen, gingen auch wir zurück zu unserem Auto, das wir im Schatten geparkt hatten. Während wir auf die Managerin warteten, tranken wir etwas und lasen.
Auf einmal kam ein Geländewagen mit Siegburger Kennzeichen (so eins haben wir hier bei uns in Deutschland nämlich auch) auf den Platz gefahren. Natürlich waren wir nicht zu bremsen und sprachen das ältere Paar an, das aus Troisdorf kam. Endlich bekamen wir unseren Stellplatz zugewiesen, parkten das Auto und schlugen unser Lager auf. Heute waren wir zu faul zum Kochen und hatten auch keinen richtigen Appetit. So gab es nur ein paar Brote.
Danach liefen wir noch einmal zum Wasserloch, wo wir einer kleinen Herde Elefanten beim Baden und Trinken zusahen.
Als es dunkel wurde, setzten wir uns zu den Troisdorfern. Die beiden haben fast ihr ganzes Leben lang Reisen durch Afrika unternommen und konnten viele spannende und interessante Geschichten erzählen, z. B. von Saharadurchquerungen im VW-Bus. Es war ein sehr gemütlicher Abend, während dem unentwegt Elefanten zum Wasserloch marschierten und wieder verschwanden. Wir hörten ihr tiefes Grollen, die Rufe der Schakale und später das Heulen von Hyänen. Als es uns zu kalt wurde, verschwanden wir im Bett. Es war ein netter Abend mit Bernd und Marlene.
Liebe Muckels, noch ein letzter Gruß in diesem Jahr von uns, eure Vogelbilder sind erstklassig. 🤩 Mein absoluter Hit ist die Fruchttaube auf der Kalizo Lodge, die Kopfüber im Baum hängt und eine Frucht anpickt. Suuuuper und die Farben... und überhaupt! 😘 Die Sonnenuntergangs-Fotos in Sambia sind ebenfalls so schön und lassen uns träumen. Obwohl wir ca. 2 Wochen nach euch in Kasane waren schienen dort immer noch südafrikanische Feriengäste alle Plätze zu belegen. Daher eine Frage an alle , wie lange dauern die Ferien? Finden sie auch zeitversetzt, wie in Deutschland statt?
In diesem Sinne freuen wir uns auf weitere tolle Aufnahmen ... und wünschen euch ein wundervolles Jahr 2016, liebe Grüße Biggi
Champagner8’787 Beiträge · seit 201029. Dez. 2015 ·
Eulenmuckel schrieb:
Hey Ihr Zwei,
ich glaube diesen Kerl würde Rennade gerne adoptieren, zähmen und dann immer mit auf Reisen nehmen - ein echter Held 😄 !
Ich freue mich sehr, dass euch die Vögel nicht ausgehen 🙂 - und das Rätsel um die Sporne (Dornen) auf der Brust des Langspornkiebitzes hätte ich auch gerne geklärt.... Guuuuuugeln hat mich nicht weitergebracht 😕 🙁 .
So, hab' wieder aufgeholt... Eure Vogelbilder sind wieder nur genial 🤩 : der Kronenkranich ist der Hammer 😁 😁 , aber die Fruchttaube ist auch wunderschön 🙂 !! Und das Bild von den Brückenarbeitern find' ich auch klasse 🤪 😉 !! LG, Nane 🙂
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200630. Dez. 2015 ·
@Biggi:
wie lange dauern die Ferien?
In diesem Jahr (2015) gingen die Ferien in Südafrika bis Mitte Juli. Deshalb haben wir die Route so gelegt, weil wir erst ab dann im KTP wieder eine Campsite bekommen konnten.
@bayern schorsch: Vielen Dank. Dann schicken wir ein HALLO zurück nach Bayern.
@Bele:
diesen Kerl würde Rennade gerne adoptieren, zähmen und dann immer mit auf Reisen nehmen
So ein Bio-Spinnenfänger ist wirklich praktisch. Aber man muss ihn gar nicht mit auf Reisen nehmen. Er wartet zum Glück schon am Ziel auf euch. 😉
das Rätsel um die Sporne (Dornen) auf der Brust des Langspornkiebitzes hätte ich auch gerne geklärt
Schade, dass sich noch niemand gemeldet hat. Im Internet haben wir auch keine Antwort dazu gefunden.
@Nane: Keine Sorge. Wir fahren dir schon nicht davon. Zurzeit sind die Etappen ja recht kurz. 😉
das mit dem Kiebitz hab ich glatt überlesen 🙄 . Bei meiner Roberts Bird App wird der Sporn ausdrücklich beschrieben als " large carpal spur" und ist auch bei den angefügten Bildern deutlich erkennbar 🙂 .
Freu mich auf die Fortsetzung und wünsche euch beiden einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
EulenmuckelThemenstarter2’115 Beiträge · seit 200630. Dez. 2015 ·
Hallo Claudia,
vielen Dank. Mit diesen englischen Vokabeln findet sich etwas im Internet. Offensichtlich gehören die Dornen zu den Handknochen der Vögel und werden zum Angriff bzw. zur Verteidigung eingesetzt.
Euch auch einen guten Rutsch ins Neue Jahr Ruth und Uwe