chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201103. Juni 2015 · #1
Hallo liebe Formies,
nun sollte endlich mein Reisebericht vom letzten Jahr kommen, aber nach über einer Stunde Schreiben ist alles plötzlich weg (ich weiß, das Problem sitzt vor dem Computer). 😈 😈 😈
Ich versuche es also in kleinen Schritten nochmal. 😣
Nach zwei Selbstfahrertouren durch Namibia reizte uns das Okavango Delta schon sehr, aber würde das was werden so ganz alleine ohne Guide?? 😐 Da kam uns der Zufall zur Hilfe, Bekannte suchten noch Mitreisende. "Wir fahren zu viert nach Namibia und Botswana und wenn noch zwei mehr mitkommen, wird´s günstiger und die zwei seid ihr." Nach ein paar Tagen überlegen und der Zusage, dass immer ausreichend Savanna dabei sei, haben wir zugesagt. 😗
Gabi hat immer mit dem Guide Andi kommuniziert und nach einigem Hin und Her bekamen wir die folgende Tour übermittelt:
Ankunft Lodge Maun/ Anfang Okavango/ Übernachtung auf einer Lodge 2 Nächte Delta/ Moremi Kwairiver, außerhalb vom Game Reserve, das sind drei Nächte mit sehr viel Wild Nach Savuti in ein Camp Auf dem Weg in den Chobe eine Übernachtung Nächster Tag Kasane für zwei Nächte mit Ausflug zu den Victoriafällen Namibia Katima Mulilo auf eine Lodge. einkaufen Wein, Gin, Fleisch, Bier Durch den Ostcaprivi mit sehr viel Wild, die Parks heißen Mamili, Mudumu, Bwabwata Bootstour auf dem Kwando Das sind so acht bis neun Nächte Dann langsam durch den Nordosten von Namibia nach Windhoek Im Ostcaprivi plane ich nichts vor, da ich mich immer so richte, wie die Tiere unterwegs sind.
1 Tag Abflugtag 18 Tage Tour 1 Tag dazu Abreisetag 20 Tage
So eine Tourbeschreibung hatten wir noch nie gesehen und ich wundere mich bis heute, dass mein akribisch planender Mann überhaupt zugesagt hat. 😗
Würde sollte niemals ein Konjunktiv sein.
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Namibia und Botswana 2014: Überraschungstour Namibia und Botswana mit Guide
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201103. Juni 2015 · #2
Die anderen 4 hatten schon eine Tour mit Andi unternommen, und so wurden uns als Randbedingungen noch folgende Infos weitergegeben:
Ein Auto fährt Andi, eins fahren wir reihum (natürlich die Männer 😣 😐 ) In einem "Servicefahrzeug" fahren ein oder zwei Einheimische, die das Camp aufbauen, Sachen transportieren und so weiter. Zwischendurch haben wir immer mal wieder eine Lodgeübernachtung. Andy ist der best Guide überhaupt. (Es sollte sich längst nicht alles bewahrheiten, das Letzte mit dem tollen Guide aber Gott sei Dank schon!) 🤩
Ich hatte die Aufgabe, die Flugtickets zu besorgen und mich um die Bahnfahrt zu kümmern. Wir entschieden uns für SAA via Johannesburg und Rail und Fly von der Lüneburger Heide nach Frankfurt. Das klappte auch alles einwandfrei, da die Bahn gerade mal nicht streikte. (Auf der Heimreise sollte das anders werden. 😈 )
In Windhoek angekommen, ging alles recht zügig, da ich dank des Forums die Einreiseformulare schon besorgt hatte, und auch keiner von uns bei dem Ebolacheck auffiel. Die Koffer waren ebenfalls vollzählig angekommen und so ging es in die Eingangshalle des Flughafens.
Dort wartete Andi, der von den anderen (da ja schon bekannt) überschwenglich und von uns freundlich begrüßt wurde. Dann stellte er uns einen netten blonden Menschen vor, von dem er sagte, das sei der Thomas, unser zweiter Fahrer. Huch, sollten wir nicht ein Auto selber fahren?? 😕
Wir fuhren mit Stopp an einem Geldautomaten (der im Flughafen wollte nicht alle Karten) und einer Apotheke zur Windhoek Mountain Lodge, die mit schöner Aussich in den Bergen liegt und machten uns ein wenig frisch. Anschließend trafen wir uns im Garten und hörten zum ersten Mal die Worte: "Wir müssen reden!" 🤩
Andi hatte uns erst einen Tag später erwartet und musste am nächsten Tag noch sein repariertes zweite Auto in Swakopmund (ist ja quasi um die Ecke 😗 ) abholen, da er mit einem Warzenschwein kollidiert war. Wir könnten also erst übermorgen losfahren, bekämen aber ein Auto, um einen Ausflug nach Windhoek uder Okahandja oder so zu machen. Na gut, ich liebe Holzmärkte. 😁
Mein Mann und ich waren begierig auf weitere Infos zu unserer Tour, wo geht´s los, wo fahren wir lang, ... Die anderen schienen das nicht so wichtig zu finden, der Andy wird schon wissen, was er tut.
Wir bekamen aber natürlich erste Infos: Nein, an einem Tag nach Maun, das sei blöd, überhaupt sei die Richtung nicht toll, wir würden über Grootfontein und durch den Caprivi ins Delta fahren und auch so wieder zurück, dann seien wir die meiste Zeit schön am Wasser. Ein Auto würde Thomas fahren, ein Auto mit Offroad-Anhänger Andi, ein Begleitfahrzeug bräuchten wir nicht. 😛
Rausgekommen ist letztendlich folgende Tour, die teilweise unterwegs geplant wurde:
Hier sind mein Mann und ich eine Nacht geblieben, die anderen zwei Nächte. Die vier sind dann nach Hause geflogen und wir sind für eine Woche zum KTP gefahren, weil mein Mann schon vorher gemeint hatte, er müsse sich sicherlich noch von der Gruppenreise erholen, aber hej, eine Woche mehr Afrika geht doch immer. 🤩
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Daxiang5'049 Beiträge · seit 201403. Juni 2015 · #3
Hallo chamäleon2011,
eure "Überraschungstour" beginnt ja schon recht vielversprechend.
Ich steige schon mal ein, in freudiger Erwartung was ihr so alles gesehen und erlebt habt!
Topobär5'479 Beiträge · seit 200903. Juni 2015 · #4
Andy und Windhoek Mountain Lodge - bei der Kombination klingelt es bei mir. Handelt es sich zufällig bei Eurem Guide um Andreas Meier von Desert Adventure Safaris "D.A.S."?
Ein Tipp für das Schreiben des Berichts. Am besten den Bericht in einer Word-Datei schreiben und dann den Text daraus in Deinen Bericht im Forum kopieren. Wenns dann nicht klappt, hast Du immer noch das Original. Ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung. Ich musste vorher auch so manches doppelt schreiben.
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201103. Juni 2015 · #5
Hallo Topobär,
D.A.S. sagt mit jetzt nichts, die Motorrad-Tour-Geschichte auf der Lodge heißt Gavel Travel, aber Andreas Meier stimmt schon, das muss er sein, direkt, humorvoll, manchmal bärbeißig, immer um unser Wohl bemüht, unkonventionell, naturverbunden, informiert. Unser Andy ist speziell, wir würden uns aber jederzeit wieder in seine Hände begeben.
Kennengelernt hat einer unserer Mitreisenden ihn durch Motorradtouren.
Hallo Konni,
schön dass Du mitkommst, ich lese Deine Reiseberichte immer gerne und bewundere Dein Wissen beim Rätsel-Thread.
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201103. Juni 2015 · #6
Die Randbedingungen sahen jetzt folgendermaßen aus:
Ein Fahrzeug mit Hänger, ein zweites Fahrzeug (beides Landrover), zwei Guides, denn Thomas, der hauptberuflich Rinderfarmer ist, wusste ebenfalls viel über sein geliebtes Land, die Tiere, die Menschen zu berichten und wir haben die langen Autofahrten oft für Diskussionen über Politik, Farmleben, Schulsystem ... genutzt, er war nicht nur Fahrer.
Geschlafen haben wir in Bodenzelten, eins pro Paar, Thomas hatte ein kleines Zelt und Andi ein Dachzelt auf dem Anhänger.
Wir hatten einen großen Tisch mit Tischtuch 🤪 , mehrere Kühlboxen (immer kalte Getränke und riesen Fleischvorräte), Stühle, Wassertank ...
Andy hat gekocht und zwar hervorragend, beim Salat schneiden,, Tisch decken, Camp aufbauen hat jeder mit angepackt, wir waren nach ein paar Tagen richtig schnell.
Von Vorteil war natürlich, dass wir 6 Touries uns schon vorher kannten und so ungefähr wussten, auf was für eine Gruppe wir uns einlassen.
Windhoek Mountain Lodge
Unser "Fuhrpark" vor der Abfahrt
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Topobär5'479 Beiträge · seit 200903. Juni 2015 · #7
Das ist ja klasse. Wenn man die Protagonisten zum Teil kennt, wird so ein Reisebericht natürlich noch viel interessanter. Andi ist ein echtes Original. Ich bin zweimal die Enduro-Tour von Gravel-Travel ins Kaokovelt mitgefahren. Da war Andi mit seiner Crew für die Outdoor-Camps zuständig. Er ist ein super Koch und die Bar war immer gut bestückt. Die Gespräche am Lagerfeuer waren immer hoch interessant. Habe mir bei ihm so manche praktischen Dinge für's Campen in Afrika abgeschaut.
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201103. Juni 2015 · #8
@Topobär
In der Tat, meine Einkaufsliste für den KTP war perfekt nach der Tour mit Andy und dieses Jahr traue ich mich nur allein mit meinem Mann zum Campen ins Kaokovelt, weil ich bei Andy so viel abschauen konnte und es so großen Spaß gemacht hat. Vorher war ich ein absoluter "Lodgewarmduscher".
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fotomatte2'516 Beiträge · seit 200904. Juni 2015 · #9
Topobär schrieb:Das ist ja klasse. Wenn man die Protagonisten zum Teil kennt, wird so ein Reisebericht natürlich noch viel interessanter.
Dem kann ich mich nur anschliessen. Ich kenne zwar Andy nicht, dafür kenne ich den zweiten Driver umso besser, und das seit nunmehr bald zehn Jahren. Deshalb bin ich ziemlich gespannt auf deinen Bericht, Karin. Thomas kennt sich ja im Caprivi recht gut aus. Und einen Teil der Unterkünfte/Camps kenne ich ja auch. Bin gespannt.
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Juni 2015 · #10
Hallo Fotomatte,
die Welt ist ein Dorf, besonders um das Forum herum. 🤩
Ich habe im Schnellverfahren Deinen Reisebericht gelesen, zumindest bis ihr wieder auf der Farm ward. Wir freuen uns jetzt noch mehr, dass wir im September zum Abschluss unserer Tour vier Tage dort sein können, mein Mann war besonders von Deinen Vogelbildern begeistert und ich von den Erdmännchen.
Von Sabine hatte ich schon in einer Mail erfahren, dass die Tour, besonders das Paddeln auf dem Oranje, sehr schön war, jetzt kann ich mit "Hintergrundinformationen" bei ihnen angeben. 😛
Thomas war eine riesige Bereicherung für unsere Tour letztes Jahr, immer wenn Andy hektisch wurde, blieb er ruhig, die zwei haben sich perfekt ergänzt. Ich habe es geliebt, wenn plötzlich dieses verschmitzte Lächeln auf Thomas Gesicht schlich und dann irgendein Unfug folgte. Wir hatten sehr viel Spass.
Liebe Grüße Karin
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Champagner8'681 Beiträge · seit 201004. Juni 2015 · #11
Guten Morgen Karin,
jetzt bin ich auch aufgesprungen - ich stand ja schon ewig in den Startlöchern, wie du weißt 😎 . War es nicht Februar, als du mir geschrieben hast, dass es jetzt bald losgeht mit dem Bericht??? 😗
Nun, das Warten hat sich gelohnt - das scheint ja eine sehr interessante und ebenso vergnügliche Reise gewesen zu sein. Ich freue mich und bin sehr gespannt auf mehr!
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Juni 2015 · #12
Hallo Bele,
ich habe ja quasi nur Deinetwegen endlich mit dem Reisebericht begonnen, weil Du ab und an so liebevoll gestubst hast. 😘 Der Februar ist doch gerade erst um, oder? 😛
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Juni 2015 · #13
17.09.
Nun war also Grundsätzliches geklärt und wir konnten entspannt zu Abend essen. Es gab einen Braai, sehr lecker mit verschiedenem Fleisch und Salaten und ...
Da wir nach dem Nachtflug alle 6 müde waren, ging es zeitig ins Bett, unsere beiden Namibier natürlich auch, denn die mussten ja am nächsten Morgen um 4 Uhr los mal eben das Auto aus Swakopmund abholen. 😗
18.09.
Wir hatten einstimmig beschlossen, zum Holzmarkt nach Okahandja zu fahren (zumindest die Frauen, aber das ist ja, was zählt 🤩 ). Also haben wir nach dem Frühstück das uns zur Verfügung gestellte Auto besetzt uns sind losgefahren. Dort haben wir uns ein wenig aufgeteilt und ich habe schon mal die ersten Souveniers erstanden, eine Tischdecke für mich, eine für meinen Sohn, ein paar hölzerne Erdmännchen (wenn ich die schon nie in freier Wildbahn sehe), ein paar Elefanten (wo ich die doch immer in freier Wildbahn sehe). Mein Mann kann meiner Argumentation irgendwie nicht ganz folgen. 😈
Die anderen treffen wir im Cafe gegenüber wieder, auch sie sind mit Tüten beladen. Nach einem Kaffee, Savanna, Bier je nach Gusto fahren wir noch nach Windhoek rein, da ich unbedingt den "Reiterdenkmal-Nachfolger" sehen will. Außerdem wollen wir noch ein paar Kleinigkeiten für die Tour besorgen. Viel ist das allerdings nicht, denn Andy hat "Rundumversorgung" versprochen und auch gehalten.
Aussicht auf die Lodge
An der Lodge
"Reiterdenkmal-Nachfolger"
Der große Sam
Aussicht von der Lodge
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Juni 2015 · #14
19.09.
Nun geht es endlich auf Tour, die Autos sind gepackt, aus unseren Reisetaschen alles Unnütze ausgeräumt, die Plätze verteilt. Wir, Klaus und Karin, fahren zusammen mit Peter bei Thomas mit, die anderen drei, Gabi, Uschi und Jürgen bei Andi.
In Okahandja laden wir noch von Andi vorbestelltes Fleisch ein, Unmengen 😄 , bei einer Deutsch-Namibierin, die unter anderem hervorragendes Rauchfleisch verkauft. Da haben wir auf der Rückfahrt noch mal für zu Hause zugeschlagen.
Irgendwo zwischendurch machen wir eine kleine Mittagspause und kommen am Nachmittag in Roy´s Restcamp an. Da Andi fast nichts reserviert und immer auf seinen Instinkt und seine Connections baut, müssen wir einen Platz nehmen, der ihm nicht hundertprozentig gefällt, weil so "blöde Schlappohren", Südafrikaner mit riesigen Wohnmobilen, "seinen" Lieblingsplatz belegen. 😗 Wir verstehen die Aufregung nicht so ganz und sind zufrieden, nach der langen Fahrt endlich die Beine strecken zu können, ist eh nur für eine Nacht.
Andi zeigt uns, wie man ein Zelt aufbaut und wir sind erleichtert, dass das so einfach und zügig geht, wir werden mit jedem Tag schneller werden. 😄 Zum Schlafen gibt es Matten, Kopfkissen, Bettdecke und Zusatzdecke in einer Hülle aus imprägniertem Kunststoff, Canvas oder so, die man mittels Reisverschluss öffnen kann. Dann werden Tische und Stühle abgeladen und alles, was wir sonst noch brauchen. Jeder packt mit an, nach ein paar Tagen werden wir Andi´s ausgeklügeltes Packsystem halbwegs verstanden haben, aber seine Pingeligkeit führt dazu, dass wir auch nach 2 Wochen noch alles wiederfinden. 🤪
Abends wird, da Namibier das gerne tun, (wir aber auch) "gebraait".
Wir schlafen recht gut in unseren Zelten auf unseren Matten.
Abendessen 🤩
Packen am nächsten Morgen
Zeltgast, Gott sei Dank von aussen
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....sagt bloss, Ihr habt alles Fleisch wie auf der Foto an diesem Abend verputzt.... 😄 😄 😄
das reicht ja für eine ganze Kompanie......... 😄 😄 😄 😄 😄
amüsiert,
BMW
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Juni 2015 · #16
@BMW
wir haben oft aufgegessen, aber nicht immer, dann gab´s am nächsten Tag kaltes Fleisch zu Mittag. 🤩
Dazu hatten wir natürlich noch Salat und Kartoffeln vom Grill, wir sollten ja nicht darben. 😗
Der Andi hat uns wirklich gut versorgt. Das Einzige, was wir ihm anlasten konnten war, dass er immer meinte, uns das "teure, gute" Lamm und Rind auftischen zu müssen und nicht das "billige" Wild. Das es in Deutschland ungekehrt ist und wir uns über das hier fast unbezahlbare Antilopenfleisch viel mehr freuen, war ihm kaum begeiflich zu machen. 🤪 🤩 🤪
Die Getränkeauswahl konnte sich auch durchaus sehen lassen. 😊 🙄
Liebe Grüße Karin
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Juni 2015 · #17
20.09.
Nach dem Abbau des Camps (Andi gab Unterricht im genauen Zusammenlegen der Zelte 😛 ) sind wir nach Divundu gefahren und haben in der Ndhovu Lodge eingecheckt. Sie hat nur einen Campground, immer nur für eine Gruppe, 2 saubere Duschen und Toiletten und liegt direkt am Fluss abgelegen vom Rest der Lodge. Das hat uns allen sehr gut gefallen. 😄
Wir waren so um 13.00 Uhr da, haben das Camp aufgebaut und eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen, das war wie meist mittags Brot, Käse, Aufschnitt, Gurken, Rote Beete, Tomaten und evt. vorhandene Reste vom Vorabend.
Auf der anderen Seite des Flusses hatten wir zur Pause Kino mit Flusspferden und Elefanten, ging ja schon mal gut los.
Nachmittags ging´s dann zum ersten Mal in diesem Urlaub auf Pirschfahrt in den Mahango. Abends habe ich in mein "Logbuch " geschrieben was wir alles gesehen haben: Elefanten, Hippos, Impalas, Tsetsebe, Buschbock, Büffel, Meerkatzen, Paviane, Rappenantilopen, Pferdeantilopen, Warzenschweine, Kudus, Letchwe, Löffler, Silberreiher, Madenhacker, Trauerdongos, Frankoline, Gaukler, Kuhreiher, Gabelracken, Reichsvögel (entschuldigung: Rotbauchwürger), Scharlachspinte, Sekretär, Strauß.
Keine Angst, das kommt jetzt nicht für jeden Tag, aber ich war so beeindruckt, gleich beim ersten Drive eine so große Artenvielfalt vorzufinden, wir kannten doch bisher nur die trockeneren Gebiete Namibias und da gibt´s halt einige der nun entdeckten Tiere nicht.
Abends essen wir Spaghetti Bolognese (mal kein Braai aber sehr lecker zubereitet) und haben natürlich ein gemütliches Lagerfeuer. 🙂 🙂
Ausblick von unserem Platz
Unser erster
Meercat
Scharlachspint
Stimmungsvolle Aussicht von unserem Platz
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chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201104. Juni 2015 · #18
21.09
Hatte ich erwähnt, dass Andi spontan plant?? 😛 😗 Der Platz war nur für eine Nacht frei und so sind wir umgezogen in das nicht weit entfernte Ngepi Camp. So üben wir den Auf- und Abbau und werden immer schneller, das ist doch didaktisch geschickt von unserem Guide. 🤨
Beim Verlassen des Camps sehen wir noch ein halb-zahmes Hippo, dass häufig auf dem Lodgegelände unter einem Busch liegt und döst. Kommt glaube ich nicht so oft vor.
Das Ngepi Camp ist auch schön, nur die Plätze sind deutlich dichter beieinander, man hört und sieht halt seine Nachbarn, aber keiner grölt und stört. Die Toiletten sind hier richtig "designt" und lustig anzuschauen.
Nach Erledigung unserer "Arbeiten" fahren wir in den Buffalo Park und haben wieder tolle Sichtungen. Nur mal die Tiere, die wir am Tag zuvor nicht gesehen haben: Wasserbock, Baumhörnchen, Schreiseeadler, Klunkerkranich, Sporengans, Höckerente, Goliathreiher, Kapptriel, Gleitar, Nimmersatt, Heiliger Ibis, Klaftschnabel, Nilgans, Maskenbülbül, Rorschnabel- und Gelbschnabeltoko, und von mir besonders geliebt Blaustirnblatthühnchen, wobei mir der Name LILYTROTTER noch besser gefällt. 😘
Abends gibts Kartoffelgratin, Salat und für die komischen Deutschen endlich das "billige Wild", nämlich Orix. 🤩 🤩
Hippo auf dem Lodggelände
Toulettenimpression
Unser Camp (oder ein Teil davon)
Weißbrauenrötel
Gans und Huhn 😛 (mein Mann meint: Sporengans, Witwenente)
Büffel
Abschließend zu dem Tag und dem davor und den folgenden ist noch zu sagen:
Unsere beiden Goldstücke Thomas und Andi entdecken jedes Tier, halten, setzen zurück, ziehen vor, warten, selbst wenn mein Mann nur eine kleine Gabelracke fotografieren will. Sie versuchen stets das Beste für uns rauszuholen und zwischendurch und abends gibt es Exkurse über Land und Leute. Sie machen auf Tiere, Landschaften, aber auch auf überweidete Flächen, Dörfer und wer weiß noch was alles aufmerksam.
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.......Eure Verpflegungs-Strategie ist spannend.......unser Fridge wäre allein vom vielen Fleisch am
überquellen, wie habt ihr das organisiert? (darf gerne auch mit Fotos unterlegt werden. 🙂 🙂 🙂 🙂 )
da sind viele offene Fragen.......... 😉 😛 😉 die Du sicher gerne beantworten kannst......
mit Grüssen,
BMW
chamäleon2011Themenstarter2'497 Beiträge · seit 201105. Juni 2015 · #20
Hallo BMW,
klar kann ich das beantworten. Wenn man mit Guide reist, braucht man sich um nichts zu kümmern. 😄 Zuerst hatten mein Mann und ich ja Bedenken, weil wir vorher immer so gern und lange geplant hatten und mein Mann eine Mappe erstellt hatte, die sich mit der von Bwana Tucke Tucke messen konnte. 😗 😛 Nun wussten wir manchmal am Tag vorher nicht, wo´s morgen weitergeht.
Dafür brauchten wir kein Navi programmieren, nichts zu buchen, und eben auch nicht einkaufen. Wir hatten 4 Kühlboxen, je 2 pro Auto, deren Größe die der geliehenen zum Mietwagen deutlich überstieg. Zudem wurde ab und an, wo die Möglichkeit bestand, nachgekauft, in Kongola, Rundu, Katima Mulilo zum Beispiel.
Brot, Kartoffeln, Butternuts, Saure Gurken ... brauchten ja auch nicht gekühlt werden.
Ob ich von den Kühlboxen Fotos habe, muss ich mal suchen, ich war erst beeindruckt, als ich die deutlich kleinere in unserem für die Verlängerungswoche gemieteten Hilux sah. Vorher hatten wir immer Lodgetouren gemacht.
Liebe Grüße Karin
Mein Mann sitzt auf einer Kühlbox, dahinter ist eine etwas kleinere.
Uschi steht vor dem Auto, in dem zwei Cooler drin sind, Gabi "klettert" zu einer der Boxen auf dem Pickup
Die vier Schubladen, die Du siehst, sind voll Geschirr und Lebensmitteln. 🤩
Beim Anschauen der Bilder frage ich mich, wie Andi immer wieder die Zelte, Matten, Decken, Tische, Stühle, Reservekanister, Wasserkanister, Reisetaschen, Feuerholz, Töpfe und dazu noch uns alle verstaut hat. Er war ein sehr geschickter "Packer".
Da sieht man, dass auch das Dach noch bepackt ist und hinten auf dem Pickup war erstaunlich viel Platz.
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