Reisebericht

Überraschungstour Caprivi und Botswana mit Guide

von chamäleon2011 · begonnen 03. Juni 2015 · 19 Teile

Teil 103. Juni 2015
Hallo liebe Formies,

nun sollte endlich mein Reisebericht vom letzten Jahr kommen, aber nach über einer Stunde Schreiben ist alles plötzlich weg (ich weiß, das Problem sitzt vor dem Computer). 😈 😈 😈

Ich versuche es also in kleinen Schritten nochmal. 😣

Nach zwei Selbstfahrertouren durch Namibia reizte uns das Okavango Delta schon sehr, aber würde das was werden so ganz alleine ohne Guide?? 😐 Da kam uns der Zufall zur Hilfe, Bekannte suchten noch Mitreisende. "Wir fahren zu viert nach Namibia und Botswana und wenn noch zwei mehr mitkommen, wird´s günstiger und die zwei seid ihr." Nach ein paar Tagen überlegen und der Zusage, dass immer ausreichend Savanna dabei sei, haben wir zugesagt. 😗

Gabi hat immer mit dem Guide Andi kommuniziert und nach einigem Hin und Her bekamen wir die folgende Tour übermittelt:

Ankunft Lodge
Maun/ Anfang Okavango/ Übernachtung auf einer Lodge
2 Nächte Delta/ Moremi
Kwairiver, außerhalb vom Game Reserve, das sind drei Nächte mit sehr viel Wild
Nach Savuti in ein Camp
Auf dem Weg in den Chobe eine Übernachtung
Nächster Tag Kasane für zwei Nächte mit Ausflug zu den Victoriafällen
Namibia Katima Mulilo auf eine Lodge. einkaufen Wein, Gin, Fleisch, Bier
Durch den Ostcaprivi mit sehr viel Wild, die Parks heißen Mamili, Mudumu, Bwabwata
Bootstour auf dem Kwando
Das sind so acht bis neun Nächte
Dann langsam durch den Nordosten von Namibia nach Windhoek
Im Ostcaprivi plane ich nichts vor, da ich mich immer so richte, wie die Tiere unterwegs sind.

1 Tag Abflugtag
18 Tage Tour
1 Tag dazu Abreisetag 20 Tage

So eine Tourbeschreibung hatten wir noch nie gesehen und ich wundere mich bis heute, dass mein akribisch planender Mann überhaupt zugesagt hat. 😗
Teil 203. Juni 2015
Die anderen 4 hatten schon eine Tour mit Andi unternommen, und so wurden uns als Randbedingungen noch folgende Infos weitergegeben:

Ein Auto fährt Andi, eins fahren wir reihum (natürlich die Männer 😣 😐 ) In einem "Servicefahrzeug" fahren ein oder zwei Einheimische, die das Camp aufbauen, Sachen transportieren und so weiter. Zwischendurch haben wir immer mal wieder eine Lodgeübernachtung. Andy ist der best Guide überhaupt. (Es sollte sich längst nicht alles bewahrheiten, das Letzte mit dem tollen Guide aber Gott sei Dank schon!) 🤩

Ich hatte die Aufgabe, die Flugtickets zu besorgen und mich um die Bahnfahrt zu kümmern. Wir entschieden uns für SAA via Johannesburg und Rail und Fly von der Lüneburger Heide nach Frankfurt. Das klappte auch alles einwandfrei, da die Bahn gerade mal nicht streikte. (Auf der Heimreise sollte das anders werden. 😈 )

In Windhoek angekommen, ging alles recht zügig, da ich dank des Forums die Einreiseformulare schon besorgt hatte, und auch keiner von uns bei dem Ebolacheck auffiel. Die Koffer waren ebenfalls vollzählig angekommen und so ging es in die Eingangshalle des Flughafens.

Dort wartete Andi, der von den anderen (da ja schon bekannt) überschwenglich und von uns freundlich begrüßt wurde. Dann stellte er uns einen netten blonden Menschen vor, von dem er sagte, das sei der Thomas, unser zweiter Fahrer. Huch, sollten wir nicht ein Auto selber fahren?? 😕

Wir fuhren mit Stopp an einem Geldautomaten (der im Flughafen wollte nicht alle Karten) und einer Apotheke zur Windhoek Mountain Lodge, die mit schöner Aussich in den Bergen liegt und machten uns ein wenig frisch. Anschließend trafen wir uns im Garten und hörten zum ersten Mal die Worte: "Wir müssen reden!" 🤩

Andi hatte uns erst einen Tag später erwartet und musste am nächsten Tag noch sein repariertes zweite Auto in Swakopmund (ist ja quasi um die Ecke 😗 ) abholen, da er mit einem Warzenschwein kollidiert war. Wir könnten also erst übermorgen losfahren, bekämen aber ein Auto, um einen Ausflug nach Windhoek uder Okahandja oder so zu machen. Na gut, ich liebe Holzmärkte. 😁

Mein Mann und ich waren begierig auf weitere Infos zu unserer Tour, wo geht´s los, wo fahren wir lang, ... Die anderen schienen das nicht so wichtig zu finden, der Andy wird schon wissen, was er tut.

Wir bekamen aber natürlich erste Infos: Nein, an einem Tag nach Maun, das sei blöd, überhaupt sei die Richtung nicht toll, wir würden über Grootfontein und durch den Caprivi ins Delta fahren und auch so wieder zurück, dann seien wir die meiste Zeit schön am Wasser. Ein Auto würde Thomas fahren, ein Auto mit Offroad-Anhänger Andi, ein Begleitfahrzeug bräuchten wir nicht. 😛

Rausgekommen ist letztendlich folgende Tour, die teilweise unterwegs geplant wurde:

17.09. Windhoek Mountain Lodge
18.09. Windhoek Mountain Lodge
19.09. Grootfontein Roy´s Restcamp
20.09. Divundu Ndhovu
21.09. Divundu Ngepi
22.09. Mudumu irgendwo im Nirgendwo (traumschön)
23.09. Mudumu Immer noch im Nirgendwo
24,09. Katima Mulili Caprivi Houseboat Safari Lodge
25.09. Kwai Comunity Camp
26.09. Kwai Comunity Camp
27.09. Kwai Comunity Camp
28.09. Kwai Comunity Camp
29.09. Kasane Senjati Camp
30.09. Kasane Senjati Camp
01.10. Katima Mulilo Caprivi Houseboat Safari Lodge
02.10. Kongola Mavunje Camp
03.10. Kongola Mavunje Camp
04.10. Nördlich von Tsumeb Treeseeper Camp
05.10. Windhoek Mountain Lodge

Hier sind mein Mann und ich eine Nacht geblieben, die anderen zwei Nächte. Die vier sind dann nach Hause geflogen und wir sind für eine Woche zum KTP gefahren, weil mein Mann schon vorher gemeint hatte, er müsse sich sicherlich noch von der Gruppenreise erholen, aber hej, eine Woche mehr Afrika geht doch immer. 🤩
Teil 303. Juni 2015
Die Randbedingungen sahen jetzt folgendermaßen aus:

Ein Fahrzeug mit Hänger, ein zweites Fahrzeug (beides Landrover), zwei Guides, denn Thomas, der hauptberuflich Rinderfarmer ist, wusste ebenfalls viel über sein geliebtes Land, die Tiere, die Menschen zu berichten und wir haben die langen Autofahrten oft für Diskussionen über Politik, Farmleben, Schulsystem ... genutzt, er war nicht nur Fahrer.

Geschlafen haben wir in Bodenzelten, eins pro Paar, Thomas hatte ein kleines Zelt und Andi ein Dachzelt auf dem Anhänger.

Wir hatten einen großen Tisch mit Tischtuch 🤪 , mehrere Kühlboxen (immer kalte Getränke und riesen Fleischvorräte), Stühle, Wassertank ...

Andy hat gekocht und zwar hervorragend, beim Salat schneiden,, Tisch decken, Camp aufbauen hat jeder mit angepackt, wir waren nach ein paar Tagen richtig schnell.

Von Vorteil war natürlich, dass wir 6 Touries uns schon vorher kannten und so ungefähr wussten, auf was für eine Gruppe wir uns einlassen.

Windhoek Mountain Lodge
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Unser "Fuhrpark" vor der Abfahrt
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Teil 404. Juni 2015
17.09.

Nun war also Grundsätzliches geklärt und wir konnten entspannt zu Abend essen. Es gab einen Braai, sehr lecker mit verschiedenem Fleisch und Salaten und ...

Da wir nach dem Nachtflug alle 6 müde waren, ging es zeitig ins Bett, unsere beiden Namibier natürlich auch, denn die mussten ja am nächsten Morgen um 4 Uhr los mal eben das Auto aus Swakopmund abholen. 😗


18.09.

Wir hatten einstimmig beschlossen, zum Holzmarkt nach Okahandja zu fahren (zumindest die Frauen, aber das ist ja, was zählt 🤩 ). Also haben wir nach dem Frühstück das uns zur Verfügung gestellte Auto besetzt uns sind losgefahren. Dort haben wir uns ein wenig aufgeteilt und ich habe schon mal die ersten Souveniers erstanden, eine Tischdecke für mich, eine für meinen Sohn, ein paar hölzerne Erdmännchen (wenn ich die schon nie in freier Wildbahn sehe), ein paar Elefanten (wo ich die doch immer in freier Wildbahn sehe). Mein Mann kann meiner Argumentation irgendwie nicht ganz folgen. 😈

Die anderen treffen wir im Cafe gegenüber wieder, auch sie sind mit Tüten beladen. Nach einem Kaffee, Savanna, Bier je nach Gusto fahren wir noch nach Windhoek rein, da ich unbedingt den "Reiterdenkmal-Nachfolger" sehen will. Außerdem wollen wir noch ein paar Kleinigkeiten für die Tour besorgen. Viel ist das allerdings nicht, denn Andy hat "Rundumversorgung" versprochen und auch gehalten.

Aussicht auf die Lodge
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An der Lodge
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"Reiterdenkmal-Nachfolger"
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Der große Sam
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Aussicht von der Lodge
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Teil 504. Juni 2015
19.09.

Nun geht es endlich auf Tour, die Autos sind gepackt, aus unseren Reisetaschen alles Unnütze ausgeräumt, die Plätze verteilt. Wir, Klaus und Karin, fahren zusammen mit Peter bei Thomas mit, die anderen drei, Gabi, Uschi und Jürgen bei Andi.

In Okahandja laden wir noch von Andi vorbestelltes Fleisch ein, Unmengen 😄 , bei einer Deutsch-Namibierin, die unter anderem hervorragendes Rauchfleisch verkauft. Da haben wir auf der Rückfahrt noch mal für zu Hause zugeschlagen.

Irgendwo zwischendurch machen wir eine kleine Mittagspause und kommen am Nachmittag in Roy´s Restcamp an. Da Andi fast nichts reserviert und immer auf seinen Instinkt und seine Connections baut, müssen wir einen Platz nehmen, der ihm nicht hundertprozentig gefällt, weil so "blöde Schlappohren", Südafrikaner mit riesigen Wohnmobilen, "seinen" Lieblingsplatz belegen. 😗 Wir verstehen die Aufregung nicht so ganz und sind zufrieden, nach der langen Fahrt endlich die Beine strecken zu können, ist eh nur für eine Nacht.

Andi zeigt uns, wie man ein Zelt aufbaut und wir sind erleichtert, dass das so einfach und zügig geht, wir werden mit jedem Tag schneller werden. 😄 Zum Schlafen gibt es Matten, Kopfkissen, Bettdecke und Zusatzdecke in einer Hülle aus imprägniertem Kunststoff, Canvas oder so, die man mittels Reisverschluss öffnen kann. Dann werden Tische und Stühle abgeladen und alles, was wir sonst noch brauchen. Jeder packt mit an, nach ein paar Tagen werden wir Andi´s ausgeklügeltes Packsystem halbwegs verstanden haben, aber seine Pingeligkeit führt dazu, dass wir auch nach 2 Wochen noch alles wiederfinden. 🤪

Abends wird, da Namibier das gerne tun, (wir aber auch) "gebraait".

Wir schlafen recht gut in unseren Zelten auf unseren Matten.

Abendessen 🤩
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Packen am nächsten Morgen
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Zeltgast, Gott sei Dank von aussen
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Teil 604. Juni 2015
20.09.

Nach dem Abbau des Camps (Andi gab Unterricht im genauen Zusammenlegen der Zelte 😛 ) sind wir nach Divundu gefahren und haben in der Ndhovu Lodge eingecheckt. Sie hat nur einen Campground, immer nur für eine Gruppe, 2 saubere Duschen und Toiletten und liegt direkt am Fluss abgelegen vom Rest der Lodge. Das hat uns allen sehr gut gefallen. 😄

Wir waren so um 13.00 Uhr da, haben das Camp aufgebaut und eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen, das war wie meist mittags Brot, Käse, Aufschnitt, Gurken, Rote Beete, Tomaten und evt. vorhandene Reste vom Vorabend.

Auf der anderen Seite des Flusses hatten wir zur Pause Kino mit Flusspferden und Elefanten, ging ja schon mal gut los.

Nachmittags ging´s dann zum ersten Mal in diesem Urlaub auf Pirschfahrt in den Mahango. Abends habe ich in mein "Logbuch " geschrieben was wir alles gesehen haben: Elefanten, Hippos, Impalas, Tsetsebe, Buschbock, Büffel, Meerkatzen, Paviane, Rappenantilopen, Pferdeantilopen, Warzenschweine, Kudus, Letchwe, Löffler, Silberreiher, Madenhacker, Trauerdongos, Frankoline, Gaukler, Kuhreiher, Gabelracken, Reichsvögel (entschuldigung: Rotbauchwürger), Scharlachspinte, Sekretär, Strauß.

Keine Angst, das kommt jetzt nicht für jeden Tag, aber ich war so beeindruckt, gleich beim ersten Drive eine so große Artenvielfalt vorzufinden, wir kannten doch bisher nur die trockeneren Gebiete Namibias und da gibt´s halt einige der nun entdeckten Tiere nicht.

Abends essen wir Spaghetti Bolognese (mal kein Braai aber sehr lecker zubereitet) und haben natürlich ein gemütliches Lagerfeuer. 🙂 🙂

Ausblick von unserem Platz
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Unser erster
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Meercat
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Scharlachspint
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Stimmungsvolle Aussicht von unserem Platz
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Teil 704. Juni 2015
21.09

Hatte ich erwähnt, dass Andi spontan plant?? 😛 😗 Der Platz war nur für eine Nacht frei und so sind wir umgezogen in das nicht weit entfernte Ngepi Camp. So üben wir den Auf- und Abbau und werden immer schneller, das ist doch didaktisch geschickt von unserem Guide. 🤨

Beim Verlassen des Camps sehen wir noch ein halb-zahmes Hippo, dass häufig auf dem Lodgegelände unter einem Busch liegt und döst. Kommt glaube ich nicht so oft vor.

Das Ngepi Camp ist auch schön, nur die Plätze sind deutlich dichter beieinander, man hört und sieht halt seine Nachbarn, aber keiner grölt und stört. Die Toiletten sind hier richtig "designt" und lustig anzuschauen.

Nach Erledigung unserer "Arbeiten" fahren wir in den Buffalo Park und haben wieder tolle Sichtungen. Nur mal die Tiere, die wir am Tag zuvor nicht gesehen haben: Wasserbock, Baumhörnchen, Schreiseeadler, Klunkerkranich, Sporengans, Höckerente, Goliathreiher, Kapptriel, Gleitar, Nimmersatt, Heiliger Ibis, Klaftschnabel, Nilgans, Maskenbülbül, Rorschnabel- und Gelbschnabeltoko, und von mir besonders geliebt Blaustirnblatthühnchen, wobei mir der Name LILYTROTTER noch besser gefällt. 😘

Abends gibts Kartoffelgratin, Salat und für die komischen Deutschen endlich das "billige Wild", nämlich Orix. 🤩 🤩

Hippo auf dem Lodggelände
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Toulettenimpression
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Unser Camp (oder ein Teil davon)
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Weißbrauenrötel
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Gans und Huhn 😛 (mein Mann meint: Sporengans, Witwenente)
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Büffel
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Abschließend zu dem Tag und dem davor und den folgenden ist noch zu sagen:

Unsere beiden Goldstücke Thomas und Andi entdecken jedes Tier, halten, setzen zurück, ziehen vor, warten, selbst wenn mein Mann nur eine kleine Gabelracke fotografieren will. Sie versuchen stets das Beste für uns rauszuholen und zwischendurch und abends gibt es Exkurse über Land und Leute. Sie machen auf Tiere, Landschaften, aber auch auf überweidete Flächen, Dörfer und wer weiß noch was alles aufmerksam.
Teil 805. Juni 2015
Hallo BMW,

klar kann ich das beantworten. Wenn man mit Guide reist, braucht man sich um nichts zu kümmern. 😄 Zuerst hatten mein Mann und ich ja Bedenken, weil wir vorher immer so gern und lange geplant hatten und mein Mann eine Mappe erstellt hatte, die sich mit der von Bwana Tucke Tucke messen konnte. 😗 😛 Nun wussten wir manchmal am Tag vorher nicht, wo´s morgen weitergeht.

Dafür brauchten wir kein Navi programmieren, nichts zu buchen, und eben auch nicht einkaufen. Wir hatten 4 Kühlboxen, je 2 pro Auto, deren Größe die der geliehenen zum Mietwagen deutlich überstieg. Zudem wurde ab und an, wo die Möglichkeit bestand, nachgekauft, in Kongola, Rundu, Katima Mulilo zum Beispiel.

Brot, Kartoffeln, Butternuts, Saure Gurken ... brauchten ja auch nicht gekühlt werden.

Ob ich von den Kühlboxen Fotos habe, muss ich mal suchen, ich war erst beeindruckt, als ich die deutlich kleinere in unserem für die Verlängerungswoche gemieteten Hilux sah. Vorher hatten wir immer Lodgetouren gemacht.

Liebe Grüße
Karin

Mein Mann sitzt auf einer Kühlbox, dahinter ist eine etwas kleinere.
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Uschi steht vor dem Auto, in dem zwei Cooler drin sind, Gabi "klettert" zu einer der Boxen auf dem Pickup
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Die vier Schubladen, die Du siehst, sind voll Geschirr und Lebensmitteln. 🤩

Beim Anschauen der Bilder frage ich mich, wie Andi immer wieder die Zelte, Matten, Decken, Tische, Stühle, Reservekanister, Wasserkanister, Reisetaschen, Feuerholz, Töpfe und dazu noch uns alle verstaut hat. Er war ein sehr geschickter "Packer".

Da sieht man, dass auch das Dach noch bepackt ist und hinten auf dem Pickup war erstaunlich viel Platz.
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Teil 912. Juni 2015
22.09.

Wie immer frühstücken wir, bauen unser Camp ab, bewundern noch die verschiedenen lustigen Toiletten und fahren über Divundu und Kongola, wo wir Getränke nachkaufen und tanken, zum Mudumu Park.

Hier sind wir auf einer Campsite, die wir selber gar nicht als solche erkannt hätten, mitten im Park, direkt am Kwando ohne Zaun und auch ohne irgendwelche Ablutions, total einsam und nur für uns. Abends finden wir versteckt hinter einem Busch ein sehr einfaches Plumpsklo. 🤩 Hier darf man also tatsächlich stehen, hatte Andi mal wieder recht, das hätten wir ohne Guide sicher nicht gefunden.

Nach einem Lunch und einer kleinen Pause geht´s noch auf Gamedrive. Auffallend ist, dass hier die Elefanten extrem scheu sind und eine riesige Fluchtdistanz haben. Andi und Thomas meinen, das sei normalerweise nicht so und könne an Wilderei durch die Chinesen liegen, dass die Tiere sich so extrem verhalten. 😠

Abends gibt es Burewurst mit Squash und Salat und beim Abspülen haben wir, da das Spülwasser zum Teil aus dem Fluss ist, einen kleinen Fisch im Spülwasser. 😕 Das ist dem Tierchen leider nicht gut bekommen. 😉

Die Geräuschkulisse am Abend gleicht einem Konzert, Vögel, Glockenfrösche, Hippos ... wir sind völlig gefesselt. Im letzten Dämmerlicht überqueren noch einige Elefanten den Fluss. Wir haben einen sehr romantischen Abend am Lagerfeuer.

Unser Camp
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Ein paar Elefanten sind wir aber doch nähergekommen
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Abendstimmung
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U-Boot
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Mehr Abendstimmung
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Andy erkennt fast alle Vögel an ihren Stimmen und beginnt nun regelmäßig abzufragen, was wir da gerade hören, aber diese deutschen Touristen sind sowas von schwerfällig. 😊 Ich gewöhne mir schnell an, die drei gängigsten Vögel hintereinander zu nennen, so habe ich wenigstens eine winzige Chance, mal einen Treffer zu landen. 😛

Wir schlafen zunächst gut in unseren Zelten, aber das wird sich für mich in dieser Nacht noch ändern. 😮
Teil 1012. Juni 2015
23.09.

Nachts wache ich auf, weil ein eigenartiges Geräusch mich irritiert. Es knistert und schnaubt und knackt, und zwar ziemlich nahe an unserem Zelt. 😐 Ein Elefant hält sein Nachtmal ab und ich den Atem an. 😵 Ich flüstere meinem Mann zu, was ich erkannt habe und zerquetsche fast seine Hand, ich habe einen heiden Respekt vor diesen Riesen. Es klingt, als würde er direkt neben unserem Zelt stehen. Mein Mann raunt natürlich nur im Halbschlaf, ich solle weiterschlafen. 😈 😈 Toller Held. 😛 Eigentlich müsste er bei der Misshandlung seiner Hand hellwach sein. 😛

Irgendwann schlafe ich wieder ein und am nächsten Morgen werde ich nach meinem Bericht von allen ausgelacht. 🤪 Na klar, unser Zelt war ja auch am nächsten an dem Tierchen, die hatten ja einen Puffer.

Nach dem Frühstück sind wir zum Horseshoe gefahren und dort habe ich während des Gamedrives auch hinten auf dem Pickup gesessen. Wir sehen viele Antilopen, Vögel, Büffel, Paviane, Gnus und ... Elefanten.

Andi gibt noch kurze Anweisungen, wie wir uns zu verhalten haben und dass ich gar keine Angst haben muss 😛 und fährt mitten durch eine riesige Ansammlung von Elefanten, wir schätzen so 400 Tiere rechts und links des Weges verteilt unter Bäumen, an Büschen, dazwischen, ab und zu überqueren einige den Weg, drehen aber ab, wenn wir langsam vorbeifahren. Das hätte ich meinem Mann nie im Leben erlaubt, dort langzufahren, aber Andi und Thomas scheinen genau zu wissen, was sie tun, nicht ein einziges Mal reagiert einer der Dickhäuter angsteinflößend (außer auf mich allein durch ihre Größe 😃) Wir sind alle ganz ergriffen, welch ein Erlebnis.

Anschließend betont Andi, dass wir das nicht in jeder Gegend des Landes machen dürfen, da Elefanten woanders evt. anders reagieren. Und Thomas meint noch, die ganze Aktion habe nur für mich stattgefunden, damit ich meine Ängste überwinden kann, sonst wären wir ja ganz woanders hingefahren. 😛 😉

Die Landschaft ist hier auch sehr schön, immer wieder Wasser und Grün, wir bleiben den ganzen Tag im Park. Weil wir abends so spät erst wieder an unserem Camp sind, gibt´s nur eine Brotzeit, aber für solche Erlebnisse verzichten wir gerne mal auf ein luxuriöses Mahl.

Ich fand, der war schon nahe an unserem Zelt!
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Gamedrive (z.T. ohne Tele!)
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@LILYTROTTER nur für Dich
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Am Horseshoe
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Mittagspause
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Rappenantilopen
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Marabu an Geier
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Teil 1121. Juni 2015
24.09.

Heute verlassen wir unser sehr einsames und privates Camp mit ein bisschen Wehmut. Hier waren wir ganz für uns, dicht an der Natur und den Tieren mit herrlicher Geräuschkulisse am Fluss.

Sonnenaufgang
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Kurz vor den Abbau sehen wir in der Ferne zwei große männliche Löwen, sie scheinen näher zu kommen und wir hören sie auch noch, sehen sie aber leider bald nicht mehr.

Zu guter Letzt fotografiere ich noch die sanitären Einrichtungen unseres Platzes. Ich hätte vorher nicht gedacht, das mich in einer solch berauschenden Umgebung der fehlende "Luxus" so gar nicht stört. 🤪

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"Luxus" besteht hier nicht aus tollen Ablutions sondern aus Einsamkeit, Musik der Natur, Tieren, Wasser ...

Wir fahren nach Katima Mulilo, die Fahrt ist unspektakulär. Bei der Caprivi Houseboat Safari Lodge bauen wir unser Camp auf und fahren ins Zentrum, um unsere Vorräte mal wieder aufzufüllen und einen neuen Reifen zu besorgen. (Bin ich froh, das wir bei unseren Selbstfahrerreisen nie Probleme mit den Reifen hatten!) 😗

Unser Andi ist in der Natur immer völlig relaxt, sieht jedes Tier, erkennt jedes Geräusch und steckt alle mit seiner Begeisterung an. Sobald er aber in einer Stadt und in einem Supermarkt ist, habe ich ständig Angst, dass er gleich hyperventiliert und wir erste Hilfe leisten müssen, also wenig fragen, beruhigend gucken (wie geht das eigentlich? 🤪 ) und schnell alles zusammensuchen. Wenn wir dann wieder aus der Stadt raus sind, ist alles wieder gut. 🤩

Die Lodge ist schön und die Campingplätze, die zwar sehr nahe am Haus sind, haben schöne Duschen und Toiletten. Außer uns sind nicht viele Gäste da und Andi kennt die Besitzer, ebenfalls Deutsch-Namibier, mit denen wir uns später noch sehr nett am gemütlichen Lagerfeuer unterhalten.

Am späten Nachmittag machen wir mit Curt (dem Chef) eine Bootsfahrt auf dem Sambesi.

Hier betreten wir "illegal" Sambischen Boden 😛
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Wir sehen Hippos, einen kleinen Teil eines Krokodils 🙄 (Gott sei Dank stehen die nicht auf meiner Must have Liste) und viele Vögel.

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Da sich aber sowohl das Boot als auch die Vögel ständig bewegt haben, war das mit den Fotos nur eingeschränkt erfolgreich. Schön war die Bootstour natürlich trotzdem, wir weden abends noch mit einem wunderschönen Sonnenuntergang beglückt.

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Heute kocht Andy für uns Lammcurry mit Reis, wie immer ist es super lecker.
Teil 1221. Juni 2015
25.09.

Heute geht es weiter nach Botswana.

Wir hatten am Vortag Wäsche abgegeben und bekommen sie nun zurück, für zwei Waschmaschinenladungen voll zahlen wir ca. 7 €, das nenne ich mal günstig. Andi wollte sein ziemlich "herzig" aussehendes T-Shirt nicht abgeben, wir Frauen haben es ihm beinahe vom Leib gerissen, 😈 er ist schon so ein richtiger "Wald- und Buschläufer".

Zuerst geht es ein Stück über Teerstraße bis zur Grenze. Dort wird ein riesen Tamtam um unsere Ausreise gemacht. Wir müssen mit unseren Schuhen durch Deinfektionsflüssigkeit und als Andi sieht, dass die Leute im Auto vor uns auch alle ihre Schuhe aus den Reisetaschen dort reindrücken müssen, behauptet er schon mal vorsichtshalber, dass wir für den Busch nur die Schuhe mithaben, die wir an den Füssen haben. 😛

Unser Fleisch ist gut versteckt, aber selbst für unsere Guides ist es neu, dass keinerlei Obst und Gemüse und keine Eier mitgenommen werden dürfen. So büßen wir also unsere Tomaten und Gurken ein und müssen die nächsten Tage ohne Salat leben, da wir an keinem Supermarkt vorbeikommen. 😈 Butternuts, Kartoffeln und einiges andere waren in den großen Schubladen, in die nicht reingeschaut wurde. 🤪 Na, die Männer waren sowieso der Meinung, die beste Beilage zu Fleisch sei Fleisch.

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Dann ging es auf einer endlos langen Fahrt durch den Chobe Forrest, den Chobe National Park und den Savuti zum Kwai Community Camp. Wir befanden uns fast ausschließlich auf Sandpiste und wenn mal ein Fahrzeug entgegenkam, mussten wir in die Botanik ausweichen. Hier war es wirklich luxuriös für uns, nicht selber fahren zu müssen.

Die Sandpiste zum Kwai
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Ab und zu gab´s "Randgestalten"
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Ein besonderes Erlebnis hatten wir auch noch auf der Fahrt: Plötzlich hörten wir einen Knall und dann das unangenehme Geräusch entweichender Luft. Thomas hielt natürlich sofart an und die zwei links schauten links heraus und die zwei Rechts schauten rechts heraus und keiner entdeckte einen Platten. Also alle einmal ums Auto und immer noch nichts entdeckt, die Geräusche hatten wir aber alle vier gehört. Nach einigen Suchen war klar, ein Ast hatte sich bei dem Geholper von unten in den unter dem Auto befindlichen Reservereifen gebohrt. Der hatte nun tatsächlich einen Totalschaden. War unseren Guides noch nie vorher passiert, ein plattgefahrener Reservereifen. 😈 😈

Unser Campground ist wieder herrlich, Andi hat ein glückliches Händchen für besondere Übernachtungsplätze. Die einzelnen Plätze liegen so weit auseinander, dass man die Nachbarn nicht sieht. Toilettengang geht hier mit Schaufel, aber wir haben Bäume, reichlich Platz, den Kwai in Sichtweite, was will man mehr.

Die lange Fahrt und die Wärme sind schon anstrengend und als wir nach dem Essen noch ums Lagerfeuer herum sitzen, werde ich plötzlich wach, weil mein Bein nass wird. 😏 Ich war eingeschlafen und habe mir meinen guten Rotwein üner meine helle Hose gegossen. 😈 Alle lachen sich kaputt und ich ziehe umgehend meine Hose aus und stopfe sie ins Spülwasser, das noch rumsteht. Zusammen mit ein bisschen Rei aus der Tube und etwas Rubbeln bekomme ich den riesen Fleck tatsächlich raus. Diese Aktion verleitet meine lieben Mitreisenden natürlich zu noch mehr Gelächter. 🤩 🤩 Die Erklärung, ich habe nur ein wenig für Stimmung sorgen wollen, kauft mir keiner ab. 🤪 😛

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Bevor noch mehr auf meiner Hose landet, geht´s ins "Bett", das linke Zelt ist unseres.

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Gute Nacht!
Teil 1308. Juli 2015
Endlich muss ich mal nach Wochenendausflügen und Hitzelähmung ein wenig weiterreisen.

26.09.

Beim Aufstehen sehen wir viele Tierspuren im Camp. Eine Hyäne hat nachts die Zuckerdose und einen Metallbecher mit einem Amarularest zerbissen, die wusste offensichtlich, was gut ist. Gaby durfte den Becher mit den Zahnabdrücken der Hyäne mit nach Hause nehmen und war überglücklich über diese "Trophäe". 🤪

Wir machen unseren obligatorischen Gamedrive von morgens bis zum späten Mittag und fahren ca. 17 Uhr bis zum Sonnenuntergang nochmal los. Unterwegs sehen wir viele Elefanten, diverse Antilopen und immer wieder wunderschöne Vögel jeder Größe. Der Sonnenuntergang mit Elefanten und Hippos ist besonders beeindruckend.

Da war ich froh, nicht selber fahren zu müssen. 😕
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Hippos mit "Bewuchs"
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Mittagspause 😛
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Ich fand die schon nah! 😗
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Sundowner 😉
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27.09.

An dem Tag schreibe ich nicht viel in mein Tagebuch, was aber nicht heißt, dass er nicht schön war, wahrscheinlich eher, dass ich abends durch die vielen Eindrücke zu müde war, um noch viel zu schreiben. 😊

Wir machen zeitig morgens einen Morningdrive und mittags fahren wir nochmal los. Unsere Mittagspause verbringen wir nahe am Wasser und bekommen Besuch von etlichen Elefanten, die recht nah an unseren Autos vorbei zum Wasser marschieren. Ich sehe sie zuerst, zumindest die am nächsten zu uns gehenden und überlege, ob ich Andi darauf aufmerksam machen sollte oder dann nur wieder von allen ausgelacht werde. Ich Feigling kann aber dann doch nicht den Mund halten und zu meiner großen Überraschung scheucht Andi uns alle auf die den Elefanten abgewandte Seite der Autos und ermahnt uns, ruhig zu sein. Ha, hatte ich wenigstens einmal recht. 😛 😛

Später sehen wir mehrere junge Löwen ganz dicht neben unserem Auto, die zur großen Freude von Andi und Thomas sehr gesund und fit wirken. Wir beobachten sie eine ganze Weile, aber sie sind satt und ein wenig faul, dennnoch ist es für uns wunderbar, die Tiere so nah und exclusiv zu sehen. 😁

Abends gibt es Gulasch mit Nudeln, wie immer lecker. Ich bewundere ein weiteres Mal Andi und Thomas, die uns den ganzen Tag herumfahren, immer jedes Tier (auch den kleinsten Vogel) entdecken und abends noch kochen (Andi), bzw. die Autos reparieren (Thomas), Reifen flicken usw. Außerdem ist Andi immer morgens als erster auf den Beinen und macht Feuer, erhitzt Wasser für Tee und Kaffee ... 😘

Klaftschnabel
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Sattelstorch
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Schmetterling
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Mittagspause
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Mittagsbad
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"Unsere" Löwen
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Teil 1419. Juli 2015
Jetzt muss ich nach einer gewissen Schockstarre nach Andi´s Tod endlich weiterschreiben, damit der Reisebericht doch noch fertig wird, irgendwie habe ich das Gefühl, nun muss ich erst Recht den Bericht zu Ende bringen. Ich versuche so weiterzuschreiben wie bisher, ob das gelingt, weiß ich noch nicht.


28.09.

Heute fahren wir zum Moremi. Die Fahrt geht durch Tiefsand, wo wir promt ein anderes Fahrzeug "erretten" müssen, machen Andi und Thomas aber natürlich gern. 😛 Ein kleines Stück weiter steht das selbe Fahrzeug schon wieder am Wegesrand und Andi meint, so kommen wir aber nicht weiter, wenn die sich jetzt damit dranhalten, aber Gott sei Dank warten sie nur auf ein anderes Fahrzeug. 🤩

Wir sehen den ganzen Tag über mal hier mal da Wild, auch Elefanten, aber die Ausbeute war schon größer. Dafür ist die Landschaft besonders abwechslungsreich.

Wir überqueren das Wasser über sehr "interessante" Brücken, besonders die Third Bridge ist in einem Zustand, dass wir Europäer sie gar nicht mehr als Brücke erkannt hätten. Ist natürlich auch hier für Andy und Thomas kein Problem.

Am anderen Ufer angekommen, steigen wir alle aus, um uns das Konstrukt noch mal in Ruhe anzuschauen, da kommen zwei Hilux mit deutschen Selbstfahrern und erklären ausgerechnet Andi, dass man dort sehr, sehr vorsichtig fahren müsse und es sehr, sehr schwierig sei. 😈 Darauf Andi: "Ich kenne die Brücke, ich habe sie gebaut!!!" 😠 😛 Den Ton kann man sich unschwer dazudenken. 🤩

Dann wurde natürlich die Überfahrt der Touristen begutachtet, und laut Andi und Thomas haben die alles falsch gemacht, was man nur falsch machen kann, zu schnell, zu ruckartig, zu ... An der anderen Seite angekommen sind sie aber trotzdem. 😄

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Ich weiß nicht, wie es hier zur Regenzeit aussieht. 😕
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Scharlachspinte
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Haubenbartvogel
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Braundrossling
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Blassuhu
Man beachte den Nachwuchs rechts neben Mama
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Ich finde, wir hatten es sehr schön mit Tischdecke, Porzellantellern, bequemen Stühlen ...
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Teil 1523. Juli 2015
Hallo,

schön, dass Ihr noch dabei seid, wo ich immer sooo lange Pausen mache. 😘

29.09.

Wir verlassen den Kwai und das Delta und fahren dieselbe endlos lange Sandpad wieder zurück durch den Chobe nach Kasane. Um 7:30 Uhr brechen wir auf und sind um 17:00 Uhr in Kasane in Senyati Camp.

Hier hatte ich unbedingt hingewollt, weil ich im Forum so viel Positives darüber gelesen hatte, aber Andi hatte es sowieso schon eingeplant. Die Zeit vor unserem Abflug mehrten sich dann die Negativberichte über Senyati. 😠 War in der Tat ziemlich groß und voll und ein wenig wuselig, ich fand aber trotzdem einige Sachen ganz gut (später mehr). Außerdem haben wir nicht so wirklich viel Zeit im Camp verbracht.

Als wir ankamen, war an der Rezeption ziemlich viel Betrieb und ich musste mir schon wieder Sorgen um Andi´s Gemütszustand machen, viele Leute, warten, Formulare ausfüllen ... nicht wirklich sein Ding. Irgendwann war das aber auch erledigt und wir durften zu unserem Platz. Die einzelnen Plätze sind schon recht eng beieinander, dafür hat jeder Platz eigene Ablutions, ein Spülbecken und Strom, also alles schnell anstöpseln.

Die Hälfte unserer Truppe marschiert zum Wasserloch und dort erscheinen tatsächlich Elefanten. Thomas, Gabi und ich klettern in den Bunker und schauen begeistert aus Bodenhöhe auf die riesigen Tiere, welch eine Perspektive. ... aber keiner von uns hat einen Fotoapparat dabei. 🙁 Mein Mann war unlustig und saß schon wieder bei Andi an unserem Campingplatz, die zwei waren sich einig, zu voll, zu laut, zu ... Also keine Fotos von Elefanten aus der Ameisenperspektive. 😈

Zum Abendessen gibt es Filetsteaks und Squash, hmmm. 🤩

Ewig laaange Pad
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Diese Schilder dicht beieinander fand mein Mann sehr lustig! 😗
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Endlich da!
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Am Wasserloch des Camps
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Wir gehen alle zeitig ins Zelt, da morgen ein Tagesausflug zu den Victoriafällen geplant ist und wir gaaanz früh aufstehen müssen.
Teil 1604. Aug. 2015
So, nun bin ich von einer Woche Fehmarn bei mässigem Wetter zurück (bei Abfahrt schien die Sonne 😈 ) und es geht weiter.

30.09.2014

Wir stehen früh auf und machen uns fertig für unsere Tour zu den Victoriafällen. Andi hat für uns Gäste und für Thomas einen Shuttle bestellt, er selbst will nicht mit zu den Fällen, da er schon zig Mal dort war und es für ihn nicht wirklich was zu "führen" gibt. Thomas bekommt noch ein paar Anweisungen vom "Chef", wo er mit uns wann und warum hin soll und los geht´s.

Obwohl wir recht pünklich an der Grenze sind, ist es schon voll und wir müssen geduldig warten, bis unsere Pässe kontrolliert, die Papiere ausgefüllt, alles nochmal kontrolliert ist. Unser Fahrer ist sehr freundlich und bemüht, aber im Vordrängeln nehmen ihn einige andere deutlich die Butter vom Brot. 😠 Mein Mann vertreibt sich die Zeit mit dem Schießen einiger Fotos, was ihm fast eine Inhaftierung in ein sambisches Gefängnis einbringt, man kann doch nicht einfach streng geheime Grenzgebäude und arbeitende Beamte fotografieren. 😗

Zuerst fahren wir zu dem Büro, in dem man Helikopterflüge buchen kann, wir wollen ALLE! 🤩 Von dort geht es etwas außerhalb des Ortes auf einen modern wirkenden Flughafen mit kühler Eingangshalle und Getränken, hier ist alles super organisiert und wirkt sehr professionell.

Gabi, Uschi, Peter und Jürgen fliegen zuerst, da wir nicht alle in den Heli passen und kommen total begeistert zurück. Dann sind Thomas, Klaus-Achim und ich dran. Es gibt eine kurze Einweisung und wir marschieren zum Heli.

Mit Kopfhörern bewehrt sitzen wir drin und heben ab, es ist unser erster Heliflug. Wir schmelzen förmlich dahin vor Begeisterung, der Blick von oben ist fantastisch. Die Fälle haben sicher zu der Jahreszeit nicht die berauschendste Wassermenge, aber die Weite, über die sich der Fluss ausdehnt, bevor er in die Schlucht stürzt, fasziniert mich. Das hätten wir vom Boden aus so nicht erfassen können. Wir sind froh, uns für den nicht ganz billigen Flug entschieden zu haben.

Anschließend fahren wir zum Eingang des Nationalparks, bezahlen unseren Eintritt und wandern an der Schlucht und den Wasserfällen entlang. Wir spüren hier und da die Gischt, es ist aber nicht so nass, dass wir es als unangenehm empfinden. Die Ausblicke sind herrlich und auch die Vegetation ist hier ganz anders, fast ein Dschungel.

Wir trinken in einem Cafe etwas und die Mehrzahl der Truppe ist träge und will noch einen Drink. Also gehen nur Klaus-Achim, Thomas und ich noch in die andere Richtung zum Livingston-Denkmal und zu den Rainbow Falls. Ha, die anderen wissen gar nicht, was sie verpasst haben. 😛

Mittags essen wir in der Ilala Lodge, es schmeckt gut und auch das Ambiente gefällt uns. Nur der Curio-Laden der Lodge ist nicht so toll, er reißt bei den Damen nämlich eine Lücke in die Reisekasse. 😗

Auf der Rückfahrt schlafen alle Deutschen und ein Deutsch-Namibier ein, der Fahrer bleibt Gott sei Dank wach. 😊

Andi ist ausgeruht und fröhlich, als seine Mannen zurückkommen und hat schon das Abendessen vorbereitet: Burewurst mit Butternut, natürlich lecker wie immer.

Die "erste Fuhre"
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Blich von oben
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Wieder "unten"
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"Wir" 😄
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Weg zum Livingston Denkmal
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Rainbow Falls
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Mittagessen
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Klaus-Achim´s Trophäen
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Steppenbaumhopf
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Halsband-Bartvogel
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Falls jemand den Schmetterling bestimmen kann (Geäderter Schwertschwanz???), freuen wir uns. Falls wir irgendwo Fehler machen, freuen wir uns über Korrekturen. 😗
Teil 1705. Aug. 2015
Nächster Tag

1.10.2014

Heute verlassen wir Botswana und fahren durch ein Tal mit vielen Geiern, später über eine Teerpad zur Grenze nach Namibia. Diesmal geht´s schneller und wir fahren zum zweiten Mal in diesem Urlaub nach Katima Mullilo in die Caprivi Houseboat Safari Lodge.

Nach obligatorischem Campaufbau geht´s in die City zum Einkauf. Wir Weiber müssen noch Geburtstags-Deko-Zeugs für unseren kleinen Thomas kaufen, der am nächsten Tag Geburtstag hat. 🤪

Abends essen wir in der Lodge, weil Andi meint, er habe mal keine Lust zu kochen, ist aber für uns alles inclusive, das heißt, wir müssen nichts extra bezahlen, da war Andi echt großzügig, Abendessen inclusive während der Fahrt heißt halt IMMER Abendessen inclusive. 😄

Danach sitzen wir noch lange mit den Besitzern der Lodge am Lagerfeuer und erzählen. Irgendwann beuge ich mich nach vorne, um meine Wasserflasche (es war wirklich Wasser!!!) von einem Stein zu nehmen und ich falle tatsächlich mit diesem blöden dreibeinigen Stunl um. 😠 Toll, zuerst einschlafen und Wein über Hose und nun das, jetzt bin ich der Tollpatsch der Reise. 😈 Außer Thomas, der wenigstens mal fragt, ob ich mir wehgetan habe, wieder mal nur Gelächter. 😛 Am nächsten Tag bin ich echt froh, dass Jürgen mit der Sitzbank so wackelt, dass Klaus-Achim´s Kaffeetasse runterfällt. 😗

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Namibische Arbeitsanweisung für Tankstellenmitarbeiter
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Kleingetier (Heuschrecke)
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Teil 1821. Aug. 2015
Heute ist nicht morgen (komischer Satz 😛 ), aber der Tod meines Vaters hat mich doch mehr aus der Bahn geworfen, als ich vorher gedacht hatte.

Jetzt kommen aber schnell die letzten Tage, damit der neue Urlaub (ab 04.09. 🤩 🤩 🤩 ) nicht vor Ende des Reiseberichts beginnt.

02.10.

Unsere Guides, Gabi und Peter waren lange auf und haben an der Bar in Thomas Geburtstag hineingefeiert (getrunken). Wir anderen waren zeitig im Bett und sind so auch zeitig wieder auf, um die erworbenen Luftballons und Kerzen zu drapieren. Andi ist natürlich auch auf, trotz feiern.

Thomas freut sich (was bleibt ihm auch anderes übrig 😉 ) und wir frühstücken nach dem unvermeidlichen Geburtstagslied. Danach müssen Thomas und Andi noch mal in die Stadt und Ersatzteile für´s Auto besorgen.

Geburtstagsfrühstück
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Wir fangen schon mal alleine an zu packen und nun zeigt sich deutlich, dass unser ruhiger und unauffälliger Jürgen, der immer still da war, wo eine Hand gebraucht wurde, ganz genau Andi´s ausgeklügeltes Packsystem durchschaut hat und die "Leitung" übernehmen kann. Andi war glaube ich ganz zufrieden mit seiner Truppe. 😛

Wir fahren los und am Ziel gibt es eine Überraschung, wir sind im Mavunja Camp. 🤩 Ich hatte mich vorher mit den Camps im Caprivi nicht beschäftigt, wir fuhren ja mit Guide und der hatte uns nichts verraten. Wieder zu Hause, konnte ich dann feststellen, dass Dan´s kleines Paradies natürlich längs von den findigen Forumsmitgliedern entdeckt worden war. 😄

Es ist herrlich, wir haben eine Campsite mit drei Hütten, Wohnzimmer, Küche und Bad und zusätzlich einen Bereich für´s Lagerfeuer. Wir bauen mal wieder die Zelte auf und machen es uns gemütlich.

Campaufbau
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Küche
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Wohnzimmer
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Badezimmer
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Umgebung
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Nachmittags fahren wir mit Dan Boot, durch enge Stellen, mitten durch eine riesige Elefantenherde, wir sehen unzählige Vögel, Hippos, einen Waran, Antilopen. Zwischendurch dürfen wir sogar baden. Abends schippern wir in den Sonnenuntergang und wir sind alle erstaunt, wie sicher Dan auch bei völliger Dunkelheit sein Boot durch jeden Engpass manövriert und uns sicher wieder "nach Hause" bringt.

Andi vorne auf dem Boot
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Während der Bootstour
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Zum Abendessen wird gegrillt (entschuldigung: gebraait) und Dan kommt auch zum Essen. Wir lachen viel und haben echt Spass mit diesem verrückten Engländer. Eins ist für den Rest des Urlaubs hängengeblieben: Während der Bootstour sagt irgendjemand von uns: "Guck mal, ein Schreiseeadler!" Darauf Dan (englichsprachig): "What??? Scheißseeadler???" Der Name blieb dann für den doch sehr schönen Vogel bestehen. 😊
Teil 1921. Aug. 2015
03.10.2014

Heute schlafen wir ungewöhnlich lange, bis fast 7:00 Uhr 😉 und frühstücken richtig opulent mit Rührei.

Um 11:00 Uhr brechen wir zum Gamedrive auf, es ist sehr heiß und wir sind lange unterwegs. Mein Mann hält es trotz der Hitze die meiste Zeit hinten auf dem Pickup aus. Wie immer sehen wir viele Elefanten, auch Antilopen, Hippos und verschiedene Vögel. Die von mir sehnlich erhofften Wildhunde sehe ich in diesem Urlaub nicht (und bisher in keinem anderen).

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Abends git´s Eintopf mit Reis und alle sind müde und gehen früh schlafen.


04.10.2014

Wir fahren weiter, unser Urlaub nähert sich mit riesen Schritten seinem Ende zu (zumindest der Teil mit den anderen zusammen 😛 )

Wir schauen unterwegs die Popa Falls an
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Die Stadt hat uns wieder
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Eigenwillige Werbung
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Nach längerer Fahrt bauen wir unser Camp im Treesleeper Camp auf, etwas abseits des eigentlichen Platzes im Flussbett. Wir scheinen die einzigen Gäste zu sein. Wir braiien mal wieder (lecker, lecker, Klaus und ich bräuchten nichts anderes als grillen 😉 )

Und der Busch hat uns wieder
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Hier hätte man ohne Mücken toll schlafen können
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Als es dunkel ist, gibt es noch ein selbstgetextetes nachträgliches Geburtstagslied für Thomas, dass wir vorher nicht anbringen konnten, da wir andere Urlauber nicht stören wollten. Dank einer als Präsent gekauften Wasserpistole sind wir fast alle pitschnass, wehe, wenn man in die Jahre gekommene deutsche Touristinnen loslässt. 😊 🤪

Diese Nacht schlafen wir unter dem Sternenhimmel ohne Zelt, auf besonderen Wunsch von Gabi. Die kann froh sein, dass sie unversehrt nach Hause gekommen ist, diese Nacht ist nämlich die einzige mit nennenswertem Mückenaufkommen. Immer, wenn ich gerade dachte, jetzt schläfst Du endlich ein, machte sich dieses typische helle Sirren wieder bemerkbar. Brrr!! Die Stiche hielten sich erstaunlicher Weise in Grenzen, aber gut geschlafen haben wir definitiv nicht.


05.10.2014

Wir fahren auf dem Weg zurück nach Windhoek noch zur Ombili Stiftung, bekommen dort eine Führung, der Chor singt für uns, wir trinken Kaffee und mein Mann ist besonders beeindruckt von einem alten San, der auf alten Instrumenten traditionelle Musik macht. Die Stiftung, die sich um die Sam kümmert, gefällt uns gut, alles wirkt durchdacht und vernünftig, hier möchte ich gerne nochmal wiederkommen.

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Zum letzten Mal wird das Camp abgebaut 🙁 🙁
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Ombili
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Wir kaufen schöne Mobiles, Holztiere und geflochtene Körbe, bevor wir uns auf den langen Weg zur Windhoek Mountain Lodge machen. Dort angekommen, räumen wir unser Zeug auf und duschen ausgiebig.

Geduscht und mit sauberen Klamotten 😄 😄
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Abends gibt es das uns schon bekannte hervorragende Braii der Lodge und wir lernen noch Thomas Frau kennen, die extra nach Windhoek gekommen ist. Sie ist genau so nett wie alle anderen Namibier hier um uns rum. Wir erzählen viel, lassen die Tour Revue passieren und hören Kölner Musik, die Andi beisteuert. 🤩 🤩 Ihr erinnert Euch, Swakopmunder Karneval.


06.10.

Am nächsten Morgen verabschieden wir uns von Thomas (ich verdrücke ein paar Tränchen) und Andi und die anderen bringen uns zu Savanna, wo wir unseren Hilux für unsere Woche KTP übernehmen. Beim Abschied von Andi (die anderen können wir ja zu Hause sehen) kullern noch mal ein paar Tränen, es war sooo schön.

Nun beginnt unsere ruhige Zeit zu zweit Richtung Süden.
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