Gifttiere beim Campen

29 Antworten · 10,7k Aufrufe · gestartet 15. Feb. 2015 von freistilchaot
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2'664 Beiträge · seit 201218. Feb. 2015 · #21
Selbstverständlich können die ganz Ängstlichen sich auch schützen. Einfach in einen Raumfahreranzug steigen und den höchsten Baumwipfel aufsuchen!

Aber Spaß beiseite:

Wie Topobär richtig schrieb, unschlampig alles zu halten beim eigenen Zelt.

Übernachtet man in einem Lodge-Zelt, gibt es ganz einfache Hilfsmittel für Ängstliche.
Einfach einen Stock nehmen und unter dem Bett die Bodenfläche "fegen". Ecken kann man von Spinnen befreien und Reißverschlüsse schließen.

Seit 100 Jahren haben wir immer Doom dabei. Damit kann man eine Stunde vor dem Schlafengehen das Zelt aussprühen, so daß das Gift sich auch wieder verziehen kann nachdem das Ungeziefer gekillt ist.

Und für die schwäbischen Hausfrauen:
Schuhe gehören nicht vor das Zelt, sondern in das Zelt. Man zieht auch morgens keinen Schuh an, ohne ihn ausgeklopft zu haben. Es könnte ein ungebetener Gast drin kuscheln.

Ach so, Skorpione. Dafür hat man den Stock dabei. Auf den einen Skorpion, den Du platt machst, kann die Natur verzichten.

Übrigens sollte man in der Übergangszeit besonders darauf achten, daß das Zelt geschlossen ist. Manche Schlangen suchen nachts die Wärme. Eine Puffotter mag es nicht, wenn man sich auf sie rollt. 🤩

Also nicht im Vorfeld die Hosen voll machen, denn in den meisten Fällen braucht man es hinterher auch nicht. Welch eine Verschwendung wäre das!
7'296 Beiträge · seit 200618. Feb. 2015 · #22
deemha schrieb:
@BikeAfrika: Blindschleiche ist taxonomisch etwa gleich weit daneben wie die Ringelnatter, optisch lass ich den Vergleich aber gelten 😉 .
... war ja auch nur optisch gemeint.
Mit der Ringelnatter passte ja nicht mal das. 😉

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
19 Beiträge · seit 201513. Aug. 2015 · #23
Hallo zusammen,

mein Mann und ich werden dieses Jahr zum ersten Mal in Afrika unterwegs sein, mit 4x4 und Dachzelt.
Jetzt hab ich hier öfter gelesen, dass die Schuhe IN das Zelt sollen, das leuchtet mir auch ein.
Wie genau macht ihr das denn bei einem Dachzelt? So viel Platz hat man da ja nicht unbedingt...oder könnte ich die Schuhe auch an die Leiter hängen (und wenn ja auf welche Höhe? 😉 )
Und wenn man nachts rausmuss zur Toilette, ist es dann besser die Wanderschuhe anzuziehen oder kann man da auch schnell in Sandalen gehen? Ich muss nachts eigentlich immer einmal raus.... 🙂

Vielen Dank und liebe Grüße
Julia
164 Beiträge · seit 200713. Aug. 2015 · #24
Hallo Julia,
wir haben eigentlich meist Trekkingsandalen an und kletten die dann an die oberste Sprosse der Leiter bzw. bei Wanderschuhen dann mit den Schnürsenkeln festbinden. Zur Toilette gehen verkneife ich mir nachts bzw. bleibe am Auto, wenn es doch mal sein muss. Ansonsten gibt es da Hilfsmittel fürs Zelt (Pippiflaschen für Frauen), einfach die Suchfunktion hier bemühen. Hab ich aber noch nicht ausprobiert.
Viele Grüße
Silke
3'700 Beiträge · seit 200913. Aug. 2015 · #25
Hallo Julia,

auch wir haben keine Lust nachts unser Zelt verlassen zu müssen und reisen seit vielen Jahr sehr gut mit nachfolgenden Pipibehältnissen, die sich gereinigt sehr gut im Kulturbeutel verstauen lassen und im Zelt als absolut tropfdicht erwiesen haben:

Uribag für Männer:
https://www.globetrotter.de/shop/uribag-urinal-219794?ref=85L7zsK8v

für Frauen:
https://www.semed.de/urinflaschen/urinflasche-uribag-f-frauen-ca-1-1l.html?gclid=CI_T7-eYlscCFbQatAodHA0EgQ

Herzliche Grüße
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
1'580 Beiträge · seit 201413. Aug. 2015 · #26
Liebe Marina

dann verpasst Du doch die eventuell vorbeifliegenden Nachtschwalben.... 🙄

Na ja, ich ziehe halt die dicken Schuhe an und kurz raus.... in all den Jahren ist mir nichts passiert.

Liebe Gruesse
Elvira
Safaris in Ostafrika Bush Trucker Tours www.bushtrucker.ch Elvira Wolfer Zubucher- und individuelle Safaris
5'479 Beiträge · seit 200913. Aug. 2015 · #27
Wir klemmen die Schuhe im Dachzelt am Fußende zwischen Matratze und Zeltwand. Schuhsohle in Richtung Zeltwand.

Ob wir das Zelt nachts verlassen, hängt von der Tierwelt ab, die sich auf der Campsite rumtreiben kann.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
1'667 Beiträge · seit 201113. Aug. 2015 · #28
Topobär hat es ja schon beschrieben, so machen wir es meistens auch. Wenn es sehr dreckig (schlammig oder feuchter Sand) ist, packen wir die Schuhe im Zelt in einen Plasitkbeutel.

Beim Dachzelt zusammenklappen, ist ja das Ende, wo die Schuhe lagen dann auf dem Kopfkissen 😄
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
7'296 Beiträge · seit 200614. Aug. 2015 · #30
Hallo Julia,
Malia schrieb:Und wenn man nachts rausmuss zur Toilette, ist es dann besser die Wanderschuhe anzuziehen oder kann man da auch schnell in Sandalen gehen? Ich muss nachts eigentlich immer einmal raus.... 🙂
ich habe gar keine anderen Schuhe als Sandalen mit. Wichtig ist eine gute Taschenlampe und offene Augen. Wenn ich einer Giftschlange oder einem Löwen auf den Schwanz trete, ist die Schuhwahl nicht mehr so entscheidend. 😉

Gruß
Wolfgang
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