Bitte um Ideen für die letzten Meter...

9 Antworten · 1'586 Aufrufe · gestartet 03. Nov. 2014 von Jan082004
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201403. Nov. 2014 · #1
Hallo liebe Namibia-Gemeinde,

ich habe mich gerade erst angemeldet und inzwischen einige äußerst hilfreiche, wie interessante Seiten hier durchgeschaut. Dafür vielen Dank!

Unsere letzte unvergessliche Namibia-Reise war in 2011 (alles in Lodges - Jeep ohne Zelt-Juli) und nun haben wir endlich wieder die Gelegenheit dorthin zurückzukehren - doch wollen wir hauptsächlich im Jeep/Dachzelt touren. Die Route ist diesmal komplett anders (ausser Sossusvlei)...

Eckdaten:
4x4 von Kea,
von WDH direkt nach Little Sossus (nur als Zwischenstop, Büllsport hat leider zu...),
Dann Wolwedans Dune Lodge,
und eine Nacht im "hideout"-campsite.
Weiter nach zum Sesriem Campsite (Sossusvlei) und hoffentlich einen Rundflug machen.
Anschließend Spitzkoppe Campsite.

Und jetzt kommt's...
Wir wollten dann eigentlich zu Bull's Eye und dachten der beste Ausgangspunkt hierfür ist der Campsite der Ameib Ranch - doch die haben dann Renovierungsarbeiten und können keinen Platz zusagen.
Anschließend dachten wir noch nach Düsternbrook zu gehen, um am Fluss zu campen.

Was meint ihr? Wo könnten wir alternativ (nah) campen bei Bull's eye, oder reicht uns ein Tagesausflug (von Spitzkoppe kommend)?
Und danach? Etosha reicht nicht mehr (Zeit), Erindi erscheint sehr touristisch und zooähnlich, ebenso wie Okonjiima...oder doch einfach nur direkt nach Düsternbrook?

Nördlicher als Omaruru oder viell. Okonjiima wollen/ können wir diesmal nicht gehen (vieles davon kennen wir bereits und haben nur kurze 13 Tage Zeit).
Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren und freue mich in jedem Fall sehr über Eure Erfahrungen und Tipps !!!

Merci beaucoup vorab!
Jan
33,1k Beiträge · seit 200603. Nov. 2014 · #2
Moin Jan,

willkommen im Forum.
Da ich kein Camper bin, kann ich Dir zu den Fragen nichts sagen.
Etosha reicht nicht mehr (Zeit), Erindi erscheint sehr touristisch und zooähnlich, ebenso wie Okonjiima...oder doch einfach nur direkt nach Düsternbrook?
d.h. ihr wollt nicht nach Etosha? Ok.... Erindi ist das größte private Wildschutzgebiet Afrikas - da siehst Du eben alle Tierarten mir ziemlicher Garantie. Bei 70.000 Hektar würde ich aber nicht unbedingt von "Zoo" sprechen. Es gibt zig Wildfarmen in Namibia, wo ihr viel sehen könnt. Ob nun Okonjima, Erindi, Mount Etjo, Wabi, Kuzikus, Gocheganas... Die Frage ist, was ihr sehen wollt.

Du schreibst "nicht nördlicher als Omaruru". Wie weit in den Süden wollt ihr denn? Dann wären Africa Safari Lodge, Lapa Lange etc. auch noch Anlaufpunkte für Tiere.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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335 Beiträge · seit 201403. Nov. 2014 · #3
Hallo Jan
Wir sind seit zwei Wochen ais Namibia zurück. Die letzten 2 Nächte haben wir auf Ovita Wildlife Nähe Okahandja verbracht, allerdings in einem Bungalow (wir wollten in Ruhe unseren Camper putzen und die Reisetaschen packen). Der Campingplatz ist auch zu empfehlen. Bungalow und Campingplatz seit Mai 14 in Betrieb. Wir wurden von Heiko und seiner Mutter sehr verwöhnt. Mit der Mutter haben wir zwei mehrstündige Farnrundfahrten gemacht und viele Tiere gesehen.
335 Beiträge · seit 201403. Nov. 2014 · #4
Entschuldigung. Wollte noch einen Gruss anbringen.
LG
Grosi
Themenstarter4 Beiträge · seit 201404. Nov. 2014 · #5
Hallo Christian,
besten Dank für die informative Antwort!
Unsere südlichste Grenze liegt beim "hideout" in Namibrand. Bei unserem letzten 4 wöchigen Aufenthalt haben wir vieles (aber längst nicht alles 😉 gesehen und wollten uns deshalb auf NamibRand, Sossus und Spitzkoppe konzentrieren.

Die Fahrt zum Etosha - liebend gerne - doch wie hoch sind die "Sichtungsmöglichkeiten" im Januar? Haben 2014 einige einige Safaris in Südafrika gemacht haben (ich kann übrigens allen Landschafts- und Tierliebhabern die "Tshukudu lodge" am Pilanesberg - westlich von Johannesburg nur wärmstens empfehlen) und würden deshalb ggfls. auf Etosha verzichten (aber schweren Herzens!). Wenn Du Erfahrungen im Januar hast und bestätigen könntest, dass es trotz Sommer viele Tierbeobachtungsmöglichkeiten gibt (wir waren im Juli 2011), dann würden wir lieber die mehr km in Kauf nehmen und von der Spitzkopf direkt hochfahren. Der Zeitplan lässt uns noch 2, max. 3 Tage Luft dafür.

Am liebsten wäre uns, noch einige Katzen zu sehen - da diese bis dato am seltensten zu entdecken waren. Ansonsten sind wir sehr glücklich sagen zu können, dass wir unzählige Tierarten/ Herden/ die big5 erleben durften.

Kennst Du vielleicht noch eine alternative Übernachtungsmöglichkeit am Bull's eye (muss kein Camping sein)? Oder denkst Du ein Tagesausflug genügt?

Danke Dir!!!
VG, Jan
zuletzt bearbeitet 04. Nov. 2014
Themenstarter4 Beiträge · seit 201404. Nov. 2014 · #6
Guten Morgen Grosi!

danke Dir für Deinen Beitrag, ich werde mir "Ovita" mal anschauen. Guter Tipp mit der Jeep-Reinigung, diese Zeit habe ich so ganz und gar unterschlagen bei der Planung 😗

Vor 14 Tagen warst Du noch dort... wie schön!!!
VG
Jan
33,1k Beiträge · seit 200604. Nov. 2014 · #7
Hallo Jan,
Die Fahrt zum Etosha - liebend gerne - doch wie hoch sind die "Sichtungsmöglichkeiten" im Januar? Haben 2014 einige einige Safaris in Südafrika gemacht haben (ich kann übrigens allen Landschafts- und Tierliebhabern die "Tshukudu lodge" am Pilanesberg - westlich von Johannesburg nur wärmstens empfehlen) und würden deshalb ggfls. auf Etosha verzichten (aber schweren Herzens!). Wenn Du Erfahrungen im Januar hast und bestätigen könntest, dass es trotz Sommer viele Tierbeobachtungsmöglichkeiten gibt (wir waren im Juli 2011), dann würden wir lieber die mehr km in Kauf nehmen und von der Spitzkopf direkt hochfahren. Der Zeitplan lässt uns noch 2, max. 3 Tage Luft dafür.
ich finde Etosha immer ein Erlebnis. Zudem ist Januar vor der großen Regenzeit - es kann also noch sehr sehr trocken in Etosha sein. Aber auch wenn es grün sein sollte und überall Wasser steht, ist es ein Erlebnis. Du siehst nicht zig Tiere an den (künstlichen) Wasserstellen, aber eben auch vieles beim rumfahren, v.a. richtung Osten. Alternativ wirklich Erindi (Löwen, Leoparden, Wildhunde usw).

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
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364 Beiträge · seit 201304. Nov. 2014 · #8
Hallo Jan,

wenn ihr gerne Katzen sehen möchtet, würde ich trotzdem auch Okonjima ins Auge fassen - die Campsites sind phänomenal, du siehst weit und breit keine Menschenseele und auf den Game Drives waren wir mit dem Guide allein unterwegs. Das war mit eines der Highlights unserer Rundreise 2013 - siehe auch Reisebericht in meiner Signatur. Als touristisch habe ich das nicht empfunden, zumindest nicht als Camper.

Schöne Grüße
Sonja
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201404. Nov. 2014 · #9
Hallo Sonja, hallo Christian,

herzlichen Dank für Euren Input und Eure Erfahrungswerte, dann werde ich mal ganz bald in die Endplanung begeben 😉
Die Freude endlich wieder nach Namibia zu reisen ist jedenfalls riesig! 🤩

@Christian
wenn ich das richtig verstehen lebst Du in Windhoek?

Einen schönen Abend,
Gruß
Jan
33,1k Beiträge · seit 200605. Nov. 2014 · #10
Hi Jan,

so ist es.

Viele Grüße
Christian
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