PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201222. Okt. 2014 ·
Hi,
Mit Rieseninteresse habe ich hier seit langem div. threats verfolgt, wie z.B. "Tamron 150-600 versus Canon 100-400".
Da ich mir endlich eine neue Kamera zugelegt habe, interessieren mich nun natürlich auch interessante Objektive. Habe zwar eine kleine Basis für den Normalo, aber nun sollte es schon Spezielleres sein.
Besonders hat mich immer die Macro-photographie interessiert, je kleiner umso interessanter....
Könnt ihr mir hier vielleicht einige tips geben, worauf ich achten muss oder welches Objektiv ihr dafür bevorzugen würdet? Ich bin schon ambitioniert, zwar absoluter Laie, aber vielleicht kann aus mir ja noch was werden.... 🙂
was sagt ihr denn z.B. zu dem "Tamron AF 180mm 3,5 Di LD Macro 1:1 SP digitales Objektiv für Canon"?
Ich sage schon einmal Danke an alle, die ihr Wissen mit mir teilen möchten...
Darauf ist schon schwierig zu antworten. Je kleiner, umso besser - da sind dann Makroobjektiven auch Grenzen gesetzt. Zwischenringe wären eine Alternative, aber Retroadapter bringen noch mehr "Vergrößerung". Hier bekommst Du einen kleinen Vergleich zwischen Nahlinse, Zwischenringe und Retroadapter. Ist eben auch die Frage, wieviel Makra willst Du haben.
toumtoum
lionfight1'324 Beiträge · seit 201322. Okt. 2014 ·
Es gibt natürlich verschiedene Brennweiten. Allen Macro-Objektive gemein ist, dass sie eine überragende Schärfe bieten. Macro-Objektive gehören, egal von welchem Hersteller, immer zum Besten was man kaufen kann.
Wenn du freihand arbeitest achte auf einem Stabilisator.
empfehlen kann ich aus eigener Erfahrung: - Tamron 90mm VC, klasse Objektiv zum fairen Preis - Sigma 105 mm OS, fand ich nicht ganz so gut wie das Tamron - Sigma 150 mm OS, ein WOW-Objektiv zum hohen Preis - Orginalobjektive von Canon sind auch klasse (keine eigene Erfahrung)
Das Tamron 180 hat keinen Stabilisator und ist schon eine ältere Konstruktion, aber je nach Einsatzzweck gut zu verwenden. Bedenke aber, dass das am Crop 290mm sind. Ohne hochwertiges Stativ geht da nix.
Macroobjektive kann man auch sehr gut gebraucht kaufen.
Gruß! der Joe
"I detest racialism, because I regard it as a barbaric thing, whether it comes from a black man or a white man." Nelson Mandela
10x Süfafrika, 2x Namibia, 1x Botswana, 1x Zimbabwe, 1x Tanzania
was möchtest du in erster Linie fotografieren? Lebende Motive oder eher Blümchen? Je nachdem richtet sich auch die Auswahl der Brennweite, Stichwort Fluchtdistanz. Ich bin nicht der große Makrofotograf, ich nutze selbst das Canon EF 100 2.8 IS USM und kann dies ohne Einschränkung empfehlen. Die günstigere Variante wäre das EF 100 2.8 ohne den Bildstabi. Ich würde jedoch den Bildstabi dazu nehmen. Gebraucht bekommt man das schon um die 600€ (In Fotoforen gibt es einen großen Gebrauchtmarkt). Denk auch daran, dass ein Stativ und ein guter Kugelkopf von Vorteil für die Makrofotografie sind und diese preislich locker auch in der Größenordnung des Objektivs landen (wenn nicht sogar noch mehr).
Also ich kann "toumtoum" nur zustimmen. Um dir ein Objektiv empfehlen zu können, müsste man ersteinmal wissen was und wie du fotografieren möchtest. Für einen lebenden Schmetterling verwendet man besser ein ganz anderes Objektiv, als für einen Wassertropfen am Grashalm. Für einen ersen Einstieg in die Thematik kann ich noch diese Seite empfehlen.
Mir selbst hat z.B. die Macrofaähigkeit meines Sigma 50-500 OS (Abbildungsmaßstab bis 1:3.1) in Namibia für meine Schmetterline und sonstige große Insekten voll und ganz gereicht.
Tinochika1'652 Beiträge · seit 201422. Okt. 2014 ·
Hallo Paulinchen,
ein sehr gutes Makroobjektv ist das Canon EF- S 60. 2,8 . Mit diesem Objektiv kann man auch sehr gut ohne Stativ fotografieren und die Bildqualiät ist super.
LG Hartwig
ONS LEWE BEGIN WAAR DIE TEERPAD EINDIG
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PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201222. Okt. 2014 ·
toumtoum schrieb:Darauf ist schon schwierig zu antworten. Je kleiner, umso besser - da sind dann Makroobjektiven auch Grenzen gesetzt. Zwischenringe wären eine Alternative, aber Retroadapter bringen noch mehr "Vergrößerung". Hier bekommst Du einen kleinen Vergleich zwischen Nahlinse, Zwischenringe und Retroadapter. Ist eben auch die Frage, wieviel Makra willst Du haben.
Hi toumtoum,
Vielen Dank für deine tips, von Retroadaptern habe ich ehrlich gesagt noch nie gehört. Wenn es wirklich so funktioniert wie beschrieben wäre das für einen Neuling, der natürlich erst mal viel herumprobieren möchte, eine Alternative, zumindest vorerst. Muss mich damit am Wochenende noch etwas mehr beschäftigen. Gibt es denn def. einen gravierenden Nachteil, den ich bedenken muss?
PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201222. Okt. 2014 ·
THBiker schrieb: was möchtest du in erster Linie fotografieren? Lebende Motive oder eher Blümchen? Je nachdem richtet sich auch die Auswahl der Brennweite, Stichwort Fluchtdistanz.
Hi THBiker,
Ehrlich gesagt interessiert mich schon immer am meisten die Insektenwelt, also wahrscheinlich eher Lebendiges. Danke auch für deine persönlichen Tips, daran kann ich mich zumindest etwas orientieren...
PApaulinchenThemenstarter475 Beiträge · seit 201222. Okt. 2014 ·
Hallo an alle,
Ganz lieben Dank schon einmal für diesen Einstieg, schon bin ich etwas schlauer... 🙂 Vor allem für die interessanten links, und auch eure persönlichen tips und Erfahrungen geben mir etwas Orientierungshilfe, auch was der Spaß so kosten kann.
Ich würde mich freuen, wenn ihr mir noch mehr Ratschläge geben könnt. Alles wird dankbar verwertet werden bei meiner Entscheidung.
paulinchen schrieb:[Gibt es denn def. einen gravierenden Nachteil, den ich bedenken muss?
lg paulinchen[/quote]
Bei Retro Adaptern hast Du eigentlich keine Blendenübertragung. Du fotografierst immer mit Offenblende. Ok, bei Canon gibt es den Trick, Blende einstellen, Abblendtaste dürcken und dabei das Objektiv von der Kamera abschrauben - etwas umständlich. Es gibt auch Retro Adapter die die Blende übertragen - z.B. den hier. Der ist noch halbwegs preisgünstig. Trotzdem würde ich auch über Zwischenringe nachdenken - sind auch nicht so teuer - ca. 20 Euro mit Übertragung der Signale.
Wenn man richtig in die Makrofotographie einsteigt wird man dann wohl irgendwann doch ein Makroobjektiv kaufen - vom Licht her hat das dann eben Vorteile (auch Distanz zum Objekt - man klebt nicht ganz so dran).
Außerdem ist auch immer die Frage, wieviel mag ich mitschleppen.
paulinchen schrieb:Ehrlich gesagt interessiert mich schon immer am meisten die Insektenwelt, also wahrscheinlich eher Lebendiges.lg paulinchen
Nun, wenn du an Insekten interessiert bist, dann benötigst du eher etwas mehr Brennweite, da sind die 100mm die ich genannt hatte schon unteres Limit. Schau mal bei Sigma, die haben ein 150er Makro mit Bildstabi im Programm, das sehr gut sein soll. Bewertungen und Beispielbilder findest du mit Sicherheit auch in dem Forum wo ich dir den Link eingestellt hatte. Ich denke das Thema Zwischenringe ist nur eine Notlösung und so wie toumtoum schreibt, wird man früher oder später nicht um ein Makro herum kommen.
THBiker schrieb: Ich denke das Thema Zwischenringe ist nur eine Notlösung und so wie toumtoum schreibt, wird man früher oder später nicht um ein Makro herum kommen.
Daß Zwischenringe eine Notlösung sind, sehe ich nicht so. Mit Makroobjektiven bekommt man meist nur einen Maßstab 1:1 oder 1:2 hin. Will ich jetzt aber in Richtung 2:1 oder mehr, dann komme ich auch bei einem Makroobjektiv nicht um Zwischenringe (oder/und Retro-Adapter) herum. Deshalb würde ich es nicht eine Notlösung nennen. Man kann erst einmal mit Zwischenringen und/oder Retroadapter in die Makrofotografie reinschnuppern. Dann merkt man auch, ob es einem gefällt und welche Nachteile/Vorteile die Systeme haben. Eigentlich ist die Entscheidung in der Makrofotografie nicht: Makroobjektiv oder Zwischenringe, sondern Makroobjektiv und!! Zwischenringe oder Balgengerät - wenn man es ambitioniert betreibt..
Da gebe ich dir recht. Ich wollte damit sagen, dass nur Zwischenringe langfristig nicht ausreichen werden um die Makrofotografie ambitioniert zu betreiben. Danke, dass du das noch einmal klargestellt hast!
Just my two cents: mit günstigen Zwischenringen anfangen und sehen ob man Spaß an dem "Kleinkram" hat. Dann aufstocken zu Makroobjektiven, dann Lupenobjektive, Balgengeräte. Aber immer auch an das notwendige Zubehör denken: stabiles Stativ, Einstellschlitten, Fernauslösung, Software zu Stitching...). Nach oben ist immer Luft... Ich besitze lediglich ein 100mm Macro, für meine Ansprüche reicht es, aber ich habe bislang zumindest auch kein Interesse an z.B. Facettenaugen der Schwebfliege. Lottas Anhang