Hilfe im Notfall

21 Antworten · 4'448 Aufrufe · gestartet 05. Apr. 2014 von Peter Mock
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Themenstarter109 Beiträge · seit 200705. Apr. 2014 · #1
Hallo zusammen

Ich bringe da vermutlich eine heikle Frage auf und möchte ein grosse Diskussion vermeiden. Was mache ich in einem Notfall, wenn ich z.B. abgelegen im Kaokoveld mit dem eigenen Fahrzeug einen Unfall habe und dringend Hilfe für das Fahrzeug oder gar medizinische Hilfe benötige? Ein Satellitentelefon ist vorhanden. Ich weiss, man kann die Rega oder den TCS anrufen, welcher bei wirklichen Notfällen eine Hilfe organisiert, doch denke ich wäre eine lokale Lösung besser. Ich hatte für meine letzte Reise die folgenden Nummern notiert. Kennt jemand diese?

E-MED RESCUE 24, Herrn Winnie Koopman, Handy + 264 (0) 81 244 3725
SOS vom Satelitentelefon 926 48 19 24
24h Südafrika +27 (11) 541 1300
Nummer vom Forum bekommen! + 264 (0) 61 230 505

Besten Dank für euren Feedback und viele Grüsse,

Peter
5'538 Beiträge · seit 200805. Apr. 2014 · #2
Hallo Peter,

ich musste gerade von E MED Rescue 24 die Dienste für meine Frau in Anspruch nehmen. Hat alles super schnell geklappt. Der Notfall war allerdings im Stadtgebiet von Swakop und deshalb mit einem möglichen Notfall im Kaokoveld nicht zu vergleichen.

Solltest Du zufällig Mitglied bei der DRF Deutsche Rettungsflugwacht sein, dann könnte es sein, dass die mit denen ein Kooperationsabkommen haben. Die Vorgänger von E MED - ISOS - hatten das.

Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
1'523 Beiträge · seit 201105. Apr. 2014 · #3
@ Peter,

beim TCS nicht zu blauäugig sein, dessen "Hilfe " kann frustrierend sein, mal abgesehen

von den örtlichen, atmosphärischen, communikativen Problemen, vor allem wenn am

anderen Ende ein "unfähiger " Büroheini sitzt........... 😈 😈 😈 😈 😈

also die Erwartungen mal schön tiefer legen und auf eigenen gesunden "common sense"

bauen.....

BMW

Rega hoffentlich professioneller.........!!????!!!
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2014
1'155 Beiträge · seit 200605. Apr. 2014 · #4
Sali Peter

Die Frage habe ich mir früher auch schon oft gestellt und immer wieder etwas ignoriert. Das ist aber ein grober Fehler wie ich dann aus eigener Erfahrung lernen musste. Vorbereitung ist das A und O !!! Gerade wenn es in entlegene Gebiete geht und das scheint vielen nicht bewusst zu sein…

Bei einem medizinischen Notfall ist es wahrscheinlich das Beste und schnellste wieder mit dem eigenen Auto –falls es noch fährt- in Richtung „Zivilisation“ zu fahren und dort weiter zu schauen.

Ist „nur“ das Auto kaputt wird es einfach nur lästig und je nach Vorbereitung und Erfahrung kann es auch gefährlich werden (Zu wenig Wasser und kein SatTel dabei..usw..) …Wir hatten auf dieser Reise das „Glück“ dass wegen Hochwasser alle Grenzen nach Botswana geschlossen waren. Eigentlich war geplant, dass wir in einer entlegenen Region in Simbabwe oder Botswana untertauchen. Da wir die Grenze nicht passieren konnten, habe wir ein nettes kleines Game Reserve mit Damm in der Nähe von Mokopane ( Potgieterus) entdeckt. Dort gab es absolutes Buschfeeling –wir waren eine Woche praktisch alleine dort und konnten Buschcamping machen- und nur 300 km von Jo’burg entfernt.

Nach 3 Tage ist die Getriebewelle gebrochen. Wenn das im Kaokoveld geschieht hast Du ein grösseres Problem. Es wird lästig. Wir hatten an diesem Dam Handy Empfang und konnten einen Abschleppdienst aus Mokopane organisieren. Tervor Els. Er stellt alte Landcuiser …und auch Neuere… wieder in Schuss… und das seit 45 Jahren. Der absolute Freak !!! Wir werden unseren Cruiser in Zukunft zum Service usw. nur noch dorthin bringen nachdem sie vor 3 Jahren in Swakopmund mehr kaputtgemacht statt repariert haben…

lg tom


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zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2014
412 Beiträge · seit 201105. Apr. 2014 · #5
Hi Peter

Da hilft m.E. nur Hilfe zur Selbsthilfe, sprich ein zweites Fahrzeug. Ich hatte selber schon eine Fahrzeugpanne im Kaokoveld und habe versucht per Sat-Phone Hilfe zu organisieren. Mit etwa einem Duzend Anrufen und viel Überredungskunst konnten wir dann Hilfe (Ersatzteile) bis nach Palmwag organisieren. Zum Glück hatten wir ein zweites Fahrzeug, obschon wir das Defekte notdürftig reparieren konnten. Wäre ein sehr ungutes Gefühl gewesen, alleine mit dem lädierten Auto üder die WTR zurück nach Palmwag fahren zu müssen. An einen medizinischen Notfall durch einen Autounfall wage ich schon gar nicht zu denken, da dürfte ein zweites Auto die einzig brauchbare Lebensversicherung sein.

Gruss Dieter
874 Beiträge · seit 200805. Apr. 2014 · #6
Hallo zusammen,

für medizinische notfälle hilft auch der ADAC in namibia.
wenn man z.b. eine plus-mitgliedschaft hat, mit auslandkrankenversicherung und Bergung und ggf.
Notwendigem rücktransport, dann wählt man die auslandsnotrufnummer des ADAC. Haben wir im
satphone eingespeichert.
die rufen dann in Winduk den SOS dienst an und faxen
oder emailen sofort eine Kostenübernahme erklärung.
Nur wenn die vorliegt, passiert auch was. Es werden ,
je nach notfall flughilfe oder ambulanz geschickt. Auch
ins kaokoveld oder brandberg.
wenn mit dem auto was passiert, kann man sich vorher
z.b.in der kamanjabgarage auf dem weg ins kaokoveld
melden. man hinterlegt seine kreditkartendaten und
wenn dann hilfe gebraucht wird, startet ein mitarbeiter
von der Falkenberg Garage um zur hilfe zu kommen.
Die sprechen auch deutsch.
leider ist es öfter vorgekommen, das jemand nach
hilfe gefragt hat und dann ist falkenberg losgefahren
und keiner war mehr da am verabredeten ort. Falkenbergs blieben dann auf den kosten sitzen, da der
hilfesuchende dann von jemand anderen hilfe bekommen
hat und nicht bescheid gesagt hat. Deshalb also kreditkartendaten.
das das ein teueres bergen wird, kann man sich denken.
Aber wenn man wirklich hilfe nötig hat, sollte einem das
egal sein.

wir wurden sogar schon mal in der khowaribschlucht
von einem suchtrupp, den die comunitycampsite
losgeschickt hat, gesucht.
das war für uns ein echtes aha-erlebnis und wir
waren dafür sehr dankbar, obwohl wir gott sei dank
tatsächlich die hilfe nicht brauchten.
anita
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na
zuletzt bearbeitet 05. Apr. 2014
1'115 Beiträge · seit 201005. Apr. 2014 · #7
Hallo Peter,

Mit dem Satellitentelefon ist das so ein Ding. Was nicht funktioniert, sind die Kurzwahl-Nummern, ob Polizei, Notruf oder für Med Evacuation - da brauchst Du zuerst jemanden mit Fixstation oder Mobile, damit diese Dein Problem weitergeben können.
Dies aktuelle Erfa in den letzten Wochen in SA / Bot.

Gruss Rajang
1'394 Beiträge · seit 200905. Apr. 2014 · #8
Hallo Anita,
Anita40 schrieb:Hallo zusammen,

für medizinische notfälle hilft auch der ADAC in namibia.
wenn man z.b. eine plus-mitgliedschaft hat, mit auslandkrankenversicherung und Bergung und ggf.
Notwendigem rücktransport, dann wählt man die auslandsnotrufnummer des ADAC. Haben wir im
satphone eingespeichert.
die rufen dann in Winduk den SOS dienst an und faxen
oder emailen sofort eine Kostenübernahme erklärung.
Nur wenn die vorliegt, passiert auch was. Es werden ,
je nach notfall flughilfe oder ambulanz geschickt. Auch
ins kaokoveld oder brandberg.
bin mal neugierig, mich würde interessieren, ob du das schon einmal genau so erlebt hast?

Viele Grüße
Sabine
874 Beiträge · seit 200805. Apr. 2014 · #9
Hallo Sabine,
wir waren bei SOS neben Lolo-Park in Olympia
gerade als wir uns über die Modalitäten erkundigen,
bekommen wir genau so einen auftrag mit.
ein sachbearbeiter dort erhielt einen Anruf vom ADAC
München und kurz drauf ratterte die Kostenübernahme
durchs Fax.
über funk wurden ein flugzeug mit arzt wegen unbekanntem
schlangenbiss ins brandbergmassiv geschickt.
koordinaten wurden durchgegeben. Alles ging ruhig
und sehr professionell von statten.
mich hat das kollosal beruhigt.
zuhause habe ich beim ADAC nachgefragt und die
haben mir bestätigt, das das i.d.R. so funktioniert.
Hoffe das niemand von uns Namibiaverrückten so
eine hilfe braucht
anita
ab 23.April 2019 für immer nach Namibia unser Blog: www.outinafrica.com.na
Themenstarter109 Beiträge · seit 200706. Apr. 2014 · #10
Liebe Ratgebende,

ich danke euch für euren Input. Es war mir schon klar, dass das nicht einfach wird und, dass möglichst zwei Fahrzeuge zusammen eine Fahrt in unbewohnte Gegenden unternehmen sollen auch. So drücke ich uns allen die Daumen, dass dies möglichst nie passiert.

LG, Peter
5'479 Beiträge · seit 200907. Apr. 2014 · #11
Mich hat der ADAC nach einem schweren Motorradunfall auf dem Süden Algeriens evakuiert. Die sind da schon sehr professionell.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
5'538 Beiträge · seit 200807. Apr. 2014 · #12
Hallo Zusammen,

ich muss doch einmal zum ADAC eine Anmerkung machen: Ihr habt Recht, meistens klappt es sehr gut, insbesondere bei Unfallverletzungen bzw. deren Folgen. Nicht geklappt hat es vor zwei Jahren bei einem Freund, mit dem ich in Botswana war. Ich hatte mir ja aus Kenia, was ich aber nicht wusste, eine verschleppte Lungenentzündung mitgebracht und war deshalb ziemlich anfällig für andere Infekte und prompt habe ich mir auch in Maun eine schlimme Darminfektion zugezogen mit Fieber und allem, was dazu gehört. Das wäre ja nicht so schlimm gewesen, aber ich habe die Frau meines Freundes angesteckt, so dass an eine Weiterreise nicht zu denken war. Mein Freund, der selbst Arzt ist, hat deshalb den ADAC angerufen und mit den Leuten dort genauestens erklärt, welche Krankheit seine Frau hat und man hat ihm gesagt, das es am besten wäre zurückzufliegen. Der ADAC würde die Rückflugkosten übernehmen und auch die Stornokosten für die am Ende der Tour vorgesehenen Tage in der Sossusvlei Lodge. Daraufhin sind sie nach Hause geflogen, haben das Attest des Botswana-Arztes etc. eingereicht und bekamen dann eine Ablehnung. Begründung: Diese Krankheit hätte man auch in einem Hospital in Maun auskurieren können. Mag stimmen, aber deswegen war eine Weiterfahrt trotzdem nicht möglich und der ADAC hätte zumindest die erheblichen Stornokosten für die Sossusvlei Lodge erstatten müssen - meine ich.

Also immer schön aufpassen, dass Ihr - wenn irgendwie möglich - vom ADAC immer alles schriftlich bekommt.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
2'844 Beiträge · seit 201107. Apr. 2014 · #13
Hallo Gerd,

das Thema "Notfallhilfe im Urlaub" beschäftigt auch mich immer - zumal ich die Hilfe im Skiurlaub schon annehmen musste.

Was ich nicht so ganz an Deinem Beispiel verstehe, ist, dass die Patientin nicht zur nächsten Lodge weiterreisen - aber nach Deutschland ? (Europa) per Linienflug ? reisen konnte?
Ich kenne es übrigens immer so, dass erst die schriftliche Übernahme-Erklärung der Versicherung vorliegen muss, bevor man aktiv werden kann. (also OP oder Rückflug)

Viele Grüße
Strelitzie
2'338 Beiträge · seit 200707. Apr. 2014 · #14
Hallo zusammen

Gerds Beispiel veranschaulicht wieder mal, wie wenig Vertrauen viele Touristen in die afrikanischen Ärzte haben. Gerade in Namibia, Botswana und Südafrika gibt es doch viele Kliniken, die einem im Notfall bestens helfen können. Wegen einer Darminfektion würde ich ganz bestimmt nicht notfallmässig nach Hause fliegen wollen. Aber eben, man denkt, dass man ja für solche Fälle extra eine Versicherung abgeschlossen hat und möchte sie auch beanspruchen. Die Enttäuschung ist dann gross, wenn die Rückerstattung der Kosten abgelehnt wird.

Wir mussten auch schon in verschiedenen afrikanischen Ländern mit Ohrenentzündung, Malaria, Eiterzahn usw. diverse Spitäler aufsuchen, wo uns jedes Mal fachmännisch geholfen wurde. Da müsste schon etwas ausserordentlich Gravierendes passieren, bis wir über einen sofortigen Abbruch unserer Reise nachdenken würden.

Strelitzie schrieb:
Ich kenne es übrigens immer so, dass erst die schriftliche Übernahme-Erklärung der Versicherung vorliegen muss, bevor man aktiv werden kann. (also OP oder Rückflug)
Der Meinung bin ich auch 😉 .

Viele Grüsse
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
5'538 Beiträge · seit 200807. Apr. 2014 · #15
Hallo Zusammen,

so geht das, wenn man sich nicht klar ausdrückt. Was ich im wesentlichen bemängele sind zwei Dinge:

1. dass das gesamte Vorgehen mit dem ADAC telefonisch abgestimmt war und gemeinsam mit dem ADAC die Ersatzflüge gebucht worden sind (AN war nämlich ausgebucht). Und ganz offen - wenn man all das mit dem ADAC telefonisch abklärt, dann würde ich auch nicht auf eine schriftliche Bestätigung warten, sondern mich in den Flieger schwingen und heimfliegen.
2. dass der ADAC die Stornierungskosten für die nächste Lodge nicht übernommen hat. Denn ob die nach Deutschland fliegen oder ins nächste einheimische Krankenhaus gehen, ist doch egal. Sie konnten so oder so nicht mehr ihren gebuchten und bezahlten Aufenthalt in der Lodge antreten. Diese hat nach ihren Stornobedingungen mit Recht die Rückerstattung verweigert und jetzt sitzen die Leute trotz ADAC auf diesem Schaden.

Aber lassen wir diese Diskussion. Mein Fazit war ja genau das, was Strelitzie schon kennt: Lasst Euch alles schriftlich vom ADAC geben, dann seid Ihr auch sicher, dass es eingehalten wird.

Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
1'182 Beiträge · seit 200608. Apr. 2014 · #16
Hallo zusammen,

das ist natürlich ein ganz wichtiges Thema, über das man sich meist zu wenig Gedanken macht. Im Ernstfall zeigt sich dann, ob man ausreichend vorbereitet ist. Aber selbst wenn das der Fall ist, kann es zu Komplikationen kommen.

Ich habe einmal (Madeira) gute Erfahrungen gemacht. Da hat die Klinik die Kostenübernahmeerklärung des Versicherers anerkannt. Ich brauchte keine Vorkasse zu leisten. Nur an den Kosten für den Learjet musste ich mich - verständlicherweise - mit 50 % beteiligen, weil auch ein normaler Linienflug ausgereicht hätte.

In Südafrika habe ich aber zweimal schlechte Erfahrung gemacht. Die Kliniken in Durban und in Somerset West haben die Kostenübernahmeerklärung nicht anerkannt. Sie haben es damit begründet, dass alle Versicherer über eine zentrale Stelle in SA abrechnen und dass diese Abrechnung Monate dauern kann. Deshalb hat man in beiden Fällen Vorkasse verlangt. Ich empfehle deshalb dringend, für eine ausreichende Deckung der Kreditkarte/n zu sorgen.

Gruß,
Bernd
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1'115 Beiträge · seit 201008. Apr. 2014 · #17
Hallo zusammen,

Hier in diesem Thread wird quasi nur von Uebernahme der Versicherung, welche Versicherung, Hilfe vor Ort, etc. gesprochen.

Hilfe im Notfall hat aber noch eine 'Vorgeschichte'. Beispiel: 2 Personen sind zusammen unterwegs, die eine fällt weg (nicht angsprechbar). Weiss nun die andere Person was zu tun ist?
- Wo sind die Telefonnummmern
- Welche Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme mit der 'Aussenwelt' habe ich?
- Wie kann ich meine Position genau beschreiben (z.B. Länge-/Breite aus GPS)
- Bin ich sprachlich in der Lage die Situation zu beshreiben
- Habe ich die Versicherungsangaben / PolicenNrn zur Hand
- Habe ich Medi / Krankheitsbild z.B. in Englisch zur Hand um zu beschreiben, was beim Verunfallten zu beachten ist (z.B. bei Blutverdünnung, Allergien, etc.)
- Habe ich jemanden, der mir als 'Back-Office' zur Hand gehen kann (Autovermieter, Freunde, Eltern, Kinder, etc.)
- Bin ich in der Lage eigenständig den Verunfallten 'in die Zivilisation' zu bringen (Fahrzeug selber fahren)

.... und erst dann kommt die Versicherungsfrage zum Tragen.

Gruss Rajang
4'451 Beiträge · seit 200808. Apr. 2014 · #18
Hi Rajang,

absolut richtig, was Du da aufzählst. 🙂 Wir haben immer eine ICE Liste, in case of emergency ) ausgedruckt und dabei. 🙂 Es wurde hier im Forum schon so oft von schlimme Unfälle berichtet , u.A. das mit den Elefant im Zelt. 😉

Dafür ist dieses Forum super, das man da dann mal zu solche ICE Liste angehalten wird.
Liebe Grüße
Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia" http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung.... http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html 2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana. 2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik. 2012 Namibia und KTP 2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP 2014 Kapstadt und Kruger NP 2015 Kruger National Park 2016 kruger National Park 2017 Kruger National Park 2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
223 Beiträge · seit 201308. Apr. 2014 · #19
Hallo Cecile,

super Tipps von dir und Rajang.

Gibt es die ICE Liste als Vordruck und wenn ja, wo?

Liebe Grüße
Silke
leben und leben lassen 4 Wochen Namibia 2009 3 Wochen Namibia 2010
5'479 Beiträge · seit 200908. Apr. 2014 · #20
Hallo Gerd,

ich denke, da liegt ein Mißverständnis über die Leistungen der ADAC Plus Mitgliedschaft vor. Stornokosten sind nicht Gegenstand der Mitgliedschaft. Das ist keine Reiseabbruchversicherung.

http://www.adac.de/mitgliedschaft/leistungen/
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
zuletzt bearbeitet 08. Apr. 2014