Namibia entdecken

10 Antworten · 1'706 Aufrufe · gestartet 27. Jan. 2014 von kokopelli5679
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Themenstarter5 Beiträge · seit 201427. Jan. 2014 · #1
Hallo an alle,

mit Begeisterung habe ich viele Beiträge und Reiseberichte dieses Forums verfolgt. Auch wenn schon viele Fragen beantwortet sind, so erhoffe ich mir einige direkte Kommentare auf noch einen offenen letzten Punkt.

Wir möchten dieses Jahr im April 3 Wochen nach Namibia. Das ist sehr kurzfristig, leider erlaubt mein Beruf mir meistens keine langfristigen Planungen. Aber momentan sieht es gut aus mit der Verfügbarkeit der gewählten Unterkünfte. Wir möchten erst eine Selbstfahrerrundreise durch den Norden Namibias (Etosha) machen, danach nehmen wir den Rovos von Swakopmund nach Pretoria.
Die Anfrage ans Reisebüro läuft. Wir haben vor, 2 Nächste in Onguma (Aoba Lodge oder Tree Top) zu verbringen und den Osten des Etosha Parks zu erleben. Von dort war die ursprüngliche Planung, direkt in den Westen zum Dolomite Camp zu fahren.
Nun laß ich hier im Forum, dass dies wohl zu ambitioniert sei. Nun meine Idee: ein Zwischenstop in Halali. Habt Ihr andere Empfehlungen/ alternative Lodges zur Verkürzung der Strecke? Ich hatte ursprünglich 2 Tage Dolomite geplant - wir können aber getrost eine Nacht Zwischenstop einlegen und das Dolomite Camp verkürzen.

Zur Info, hier unsere ursprüngliche Route:
* 1 Nacht Otjiwarongo
* 2 Nächte Onguma Game Reserve
* 2 Nächte Dolomite Camp
* 1 Nacht Vingerklip Lodge
* 2 Nächte Ai Aiba
* 2 Nächste Swakopmund

Danach geht es mit dem Rovos weiter.

Danke für Tips!
Tina
1'794 Beiträge · seit 201327. Jan. 2014 · #2
Hallo Tina, herzlich willkommen im Forum!

Schade, daß ihr nur 10 Tage habt!

Wenn ihr gerne zum Dolomite Camp wollt würde ich es mit Okaukuejo kombinieren und Onguma weglassen, da doch dann zu weit!

Die erste Nacht würde ich dann nördlich von WDH auf einer Gästefarm oder Lodge verbringen!

Vingerklip und Ai Aiba sind sehr schön!

LG NOGRILA
915 Beiträge · seit 201027. Jan. 2014 · #3
Hallo Tina,
schau Dir mal die Entfernungen innerhalb Etosha an. Du hast wohl selbst schon bemerkt dass Namutoni - Dolomite Camp in einem Rutsch nicht funktionieren kann. Da bist Du bei höchstens 60 kmh nur am Fahren und sinnvolle Tierbeobachtungen sind eigentlich nicht möglich. Diese Straßen sind für Tierbeobachtungen und nicht als Durchfahrtsstraßen gedacht.
Bei der wenigen Zeit die Du hast oder Dir nimmst würde ich mich auf den Westteil, also Namutoni - Halali und Okaukejo beschränken.
z.B.jeweils 1-2 Üb. Onguma oder Namutoni, Halali und Okaukuejo. Zum Dolomite Camp hättest Du schon von Okaukuejo aus mit 200 km eine besonders weite Anfahrt.

Von Okaukuejo ist es anschließend kein Problem nach Vingerklip und weiter nach AiAiba zu kommen. Beides übrigens sehr, sehr schöne Ziele und Lodgen.
Gruß
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2014
Themenstarter5 Beiträge · seit 201427. Jan. 2014 · #4
Hallo Nogrila,

die Fahrt mit dem Rovos geht auch noch 9 Tage - hier geht es ums primär auch ums Zugflair, aber man sieht doch noch einige Highlights von Namibia 🙂. Aber für die ersten 10 Tage musste ich mich doch entscheiden - Nord oder Süd.
Onguma steht wegen der Lodges auf der "must-have" Liste. Da wir noch in der Regenzeit sind, sind für mich die Wasserlöcher ehrlich gesagt keine großen Kriterien. Meine Erwartung, dort viele Tiere zu sehen, halte ich gering. Ziel ist es, den Etosha weitläufig, dafür länger, zu bereisen in der Hoffnung, unterwegs doch noch einige Tiere zu entdecken.
Und Dolomite ist, zumindest in der ersten Nacht, übrigens auch der Knackpunkt bei den Verfügbarkeiten.

Gibt es noch weiter Tips? Ist Onguma, Halali, Dolomite machbar?

Danke
Tina
1'794 Beiträge · seit 201327. Jan. 2014 · #5
Hallo Tina, dann würde ich definitiv Dolomite streichen!

...und Onguma und Okaukuejo je 2Nächte machen oder eventuell Halali und Okaukuejo je 1Nacht!

LG NOGRILA
915 Beiträge · seit 201027. Jan. 2014 · #6
ich nochmal:
das wäre nun wirklich schade, wenn Du die Wasserlöcher angesichts der Regenzeit auslassen wolltest. Sie können während der Trockenzeit genauso einmal arm an Tieren sein. Wenn ich das recht verstehe ist es Dein erster Besuch in Etosha ?, da würde ich auf Halali und Okaukejo und den Tierbeobachtungsmöglichkeiten an den dortigen Wasserstellen nicht verzichten wollen !!
Ich bin u.a.selbst schon im April da gewesen und kann Deine Bedenken in dieser Hinsicht nicht bestätigen.
Günter
REISEBERICHT NAMIBIA 2010: http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/171342-3-wochen-nambia-ein-kurzbericht-mit-bildern.html#171342 REISEBERICHT SÜDAFRIKA 2013: http://www.namibia-forum.ch/forum/30-reiseberichte/280789-elefanten-satt-und-kein-rhino.html
zuletzt bearbeitet 27. Jan. 2014
Themenstarter5 Beiträge · seit 201428. Jan. 2014 · #7
Danke Euch für die Antworten! Ich denke, Ihr habt recht. Werden jetzt wohl das Dolomite (leider) streichen und im Park bleiben. Wenn's da Tiere am Camp Wasserloch gibt, umso besser. Aber ich setze meine Erwartungen mal gering an, dann sind sie auch leichter zu übertreffen 🙂 (und ich hab den tollen Bericht von Champagner gelesen und im Hinterkopf).

Grüße
Tina
315 Beiträge · seit 201028. Jan. 2014 · #8
Hallo Tina,

ich denke, es ist eine gute Entscheidung Dolomite zu streichen. Vielleicht hast du ja nochmal die Möglichket nach Namibia zurückzukommen und kannst dich dann diesem Teil des Etosha widmen.
Wir hatten unsere erste Reise nach Namibia auch im April/Mai gemacht. du siehst entlang der Straßen schon einige Tiere. Die meisten Wasserlöcher waren bei uns damals verweist (wir waren zeitgleich mit Champagner) aber das ein oder ander schöne Erlebnis hat man dort trotzdem. Wenn Giraffen direkt am Straßenrand aus der Pfütze trinken, ist das aber auch sehenswert. 😉
Ich wünsche dir eine tolle Reise.

Viele Grüße
Daniela
Reisebericht Namibia im April/Mai 2011 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/197974-namibia--auf-der-suche-nach-dem-leopard.html Reisebericht Namibia, Botswana & Zimbabwe im September/Oktober 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/267757-the-elephant-trail--namibia-botswana-a-zimbabwe.html Reisebericht: Namibia die Dritte: Spitzkoppe, Waterberg & KTP - September/Oktober 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/281896-namibia-die-dritte-spitzkoppe-waterberg-ktp.html Reisebericht: Tansania Northern Circuit & Sansibar 2015 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/289022-reisebericht-tansania-northern-circuit-sansibar.html#424977
Themenstarter5 Beiträge · seit 201403. Feb. 2014 · #9
Hallo Daniela,

danke noch für die "aufmunternde" Nachricht - ich denke auch, dass wir so oder so begeistert sein werden. Man bildet sich halt ein, dass man mehr Chancen auf Tiere hat, wenn man Ost und West sieht. Zumal Dolomite auch klasse aussieht.
Und vielleicht wird es auch ein trockener April 😉.

Liebe Grüße
Tina
Gast03. Feb. 2014 · #10
Hallo,

ich halte das durchaus für machbar. Von Onguma bis Dolomite sind es 326km = 6 Stunden reine Fahrtzeit (bei vorschriftsmäßiger Geschwindigkeit). Wenn Du um 7:30 losfährst, dann kannst Du unterwegs noch 4 Stunden an Wasserlöchern und bei der Mittagspause in Okaukuejo vertrödeln und bist zum Sonnenuntergang im Dolomite Camp. Und wenn Du danach 2 Tage im Dolomite Camo bleibst, hast Du ja auch noch etwas von der Unterkunft. Das ist dann quasi ein 9-10 Stunden langer Game-Drive mit ein paar Pausen und Du musst entscheiden, ob das zu Eurer Definition von Urlaub passt oder nicht. Anfang Mai 2012 war der Westteil des Etoshas auch sehr lohnend.
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/235872-eindruecke-etosha-west-und-dolomite-camp.html

Alternativ ist 1 Nacht Okaukuejo und 1 Nacht Dolomite etwas entspannter und gut machbar.

Beste Grüße

Guido
Themenstarter5 Beiträge · seit 201404. Feb. 2014 · #11
Hallo Guido,

ach ja, es waren doch u.a. genau Deine tollen Bilder, die mich so Richtung Dolomite drängten 😗 . Ehrlich gesagt möchten wir das Glück nicht herausfordern und verzichten auf das Dolomite. Für 1 Nacht fände ich es zu schade, vor allem, wenn man nach einem anstrengenden Tag hinkommt. Vielleicht ergibt sich irgendwann noch einmal eine Gelegenheit.

Wir haben uns nun für Okaukuejo entschieden und hängen dann in der Vingerklip Lodge noch eine zusätzliche Nacht drangehängt. Letzendlich bin ich dankbar, dass wir bei so kurzfristiger Planung überhaupt noch Reservierungen bekommen haben.

Wenn wir bei der Tiersichtung nur halb so viel Glück haben, dann werden wir nicht meckern können 😏

Viele Grüße
Tina