Picco in Ruanda und Uganda 2013

Reisebericht 217 Antworten · 48,6k Aufrufe · gestartet 22. Okt. 2013 von picco
290 Beiträge · seit 201014. Nov. 2013 ·
Ich bleib dabei: Sehr schöner Bericht - schöne Bilder und echt unterhaltsam geschrieben! 🙂

Mit der Disco das verstehe ich aber wirklich nicht. Wie kommt jemand darauf, in dieser Umgebung eine Party zu starten?! Auch wenn Ihr zuletzt etwas vom Pech verfolgt gewesen seid (der Night-Game-Drive ist ja auch ganz toll gewesen...), so gehe ich doch davon aus, dass es jetzt wieder aufwärts geht! 🙂

Danke für Deine Mühen!!!

Grüße
Dirk
Reisebericht: Namibia 2010/ 2011 ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Reisebericht: Südafrika 2011/ 2012
2’781 Beiträge · seit 200715. Nov. 2013 ·
Picco dein Jackson's chamaleon ist die Wucht!
Say no more
Gruss Leona
2’781 Beiträge · seit 200715. Nov. 2013 ·
Ein Jahr vor dir waren wir in Uganda und hatten ein Fahrzeug von Douglas/ Alpha car rental. Die Reise haben wir uns selber zusammengestellt und organisiert. In meinem Reisebericht war ich sehr vorsichtig mit der Bewertung dieser Agentur. Später - in einem anderen thread - habe ich mich mit der Umschreibung "Schlitzohr" geoutet was mir aber als hart und ungerecht veranschaulicht wurde.
Nachdem ich lese wie viele voraussehbare Pannen ihr in Uganda hattet bin ich eher dazu geneigt anzunehmen dass Douglas nicht ein Schlitzohr ist, sondern sich einfach überschätzt und sich zuviel zutraut und die Konsequenzen seiner Versprechungen noch nicht abschätzen kann oder wohlwissentlich bereit ist das Risiko einzugehen.
Wahrscheinlich hilft mir hier meine jahrelange Erfahrung als resident in Ostafrika, ich weiss dass man hier tagtäglich jongliert, verspricht, verhandelt, phantasiert, usw.
Beim Abschluss eines Vertrages mit einer lokalen Agentur geht man Risiken ein, das weisst du und ich bin sicher das ist auch ein Bestandteil des Charmes für dich, aber es wird eben dann stressig wenn sich das Pendel immer zu deinem Nachteil neigt.
Ich hoffe und bin trotzdem sicher dass für dich Uganda ein tolles Erlebnis war, aber .....
Sorry, das wurde nun etwas läner als vorgesehen
Liebe Grüsse leona
Gruss Leona
3’700 Beiträge · seit 200915. Nov. 2013 ·
Liebe Leona,

ich sehe das ein wenig anders: Douglas ist der Hubert Heesters Ugandas. Seine Fahrzeugpreise und auch seine Tourpreise gehören zu dem Günstigsten, was man in Uganda erhalten kann. Auftauchenden Problemen hat er sich doch eigentlich immer sofort gestellt und anfallende Kosten/Auslagen der Touristen ohne große Lamento beglichen. Zudem ist ein gleichbleibend fixer Kontakt mit ihm als immer dem gleichen Ansprechpartner innerhalb 24 Stunden möglich. Möchte nicht wissen, wie das bei Europcar etc. in Kampala gelaufen wäre. Soweit ich informiert bin, hat Picco die Route, Unterkünfte und Aktivitäten zum allergrößten Teil selbst zusammen gestellt (korrigiere mich ggfs bitte, Picco). Wenn man als Tourist auch mal auf den Geldbeutel schaut und nicht auf gängige Bausteinreisen der europäischen Reiseveranstalter zurückgreifen möchte, kann der eine oder andere Missgriff dabei sein. Zudem ist Uganda touristisch lange noch nicht so entwickelt, wie die anderen ostafrikanischen Staaten. Und auch dort kenne ich haarsträubende Berichte von wesentlich teureren Reisen.

Eine fest gebuchte Tour mit Unterkünften birgt halt ein gewisses Risiko. Gerade in Uganda halte ich es für möglich, flexibel zu sein und Unterkünfte/Aktivitäten nicht vorzubuchen, damit man sich selbst vor Ort ein Bild machen kann und ggfs reagiert, wenn einem etwas nicht gefällt.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201115. Nov. 2013 ·
Hoi zämä

Ist Douglas ein Schlitzohr?
Ja und nein, er ist so stark Schlitzohr wie ich und wohl jeder andere auch!
Ich hatte natürlich auch das Gefühl er wolle uns verarschen, aber erstens war es auch für ihn eine 'Prototypentour', was uns inkl. der dadurch möglichen Problematiken bewusst war und zweitens das klärende Gespräch war meines Erachtens eindeutig: Auch er wurde verarscht!
Und glaub mir, ich bin nicht naiv genug um mich einfach so anlügen zu lassen, das merk ich in den meisten Fällen recht schnell...als Selbstständiger im Bauwesen eine Notwendigkeit um zu überleben! 😉
Desweiteren war Douglas schon von Anfang an bekannt und bewusst dass ich einen Reisebericht schreiben werde und dabei kein Blatt vor den Mund nehme...
Ich würde wieder mit Douglas reisen und ich bin mir sicher dass sich solche Dinge nicht wiederholen werden, zumal ich auch bei Base Camp Tanzania nach der ersten Reise klar gesagt habe was nicht passt und dann bei der zweiten Reise mit Base Camp Tanzania alles perfekt lief!
So wird's auch bei Douglas sein, er ist definitiv inteligent genug dazu!
Und auch wenn er natürlich Ostafrikaner ist und da beinahe alle etwas schlitzohrig sind, dumm ist er nicht und er weiss wie Europäer denken... 😉
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201115. Nov. 2013 ·
Tag 13 : Fuss- und Bootssafari

Noch immer wach steh ich auf und zieh mich an, setz meine Linsen ohne Spiegel ein, weil der auch zur zu Hause rumlungernden Campingausrüstung gehört und putz mir die Zähne. Lucien hat brauchbare, Bianca wie ich auch miserable Laune, sie hat auch nicht geschlafen, er schon, wenn auch wenig.
Paul erscheint wie fast immer etwas zu früh.
Um 06:30 geht's los, den Moses abholen für die Walking-Safari. Ich 'bestelle' mir einen Schuhschnabel (Shoebill) weswegen wir zu den Sümpfen fahren. Dort aus dem Auto raus und rein in die Wildniss! :-D
Wir sehen Zebra's, Impala's, Büffel, Topi's, Nilpferde an Land und im Wasser, Warzenschweine, diverseste Vögel, Safari-Ameisen (in Bianca's Bein verbissen), Büffelfladen (an meiner Schuhsole), aber nicht Bill, the Shoe!
Wobei ich mir absolut sicher bin dass wir im Februar 2011 im Lake Manyara National Park in Tansania einen gesehen haben, obwohl die Gegend nicht zum Verbreitungsgebiet des Schuhschnabels gehört und ich keine Fotos davon habe, die hab ich nämlich gelöscht weil sie schlicht unscharf waren und ich nicht wusste, wie selten das Vieh ist...
Der Feigling versteckt sich erfolgreich!



Oben: Hässlich und doch so selbstsicher um als Fotomodel herzuhalten! Toll!



Oben: Hammer, der Kopf!!!



Oben: Morgentoilette mit deutlich sichtbarer Anstrengung...hätte sie kein Fell würde man wohl einen hochroten Kopf sehen!!!



Oben: Die Federn sind noch nicht alle gerichtet...



Oben: Kaum ist ein Vogel mal im Sucher fliegt er weg...nicht nett!!!



Oben: Beim Betrachten solcher Flugkünste wie ein Bild weiter oben wurde der wohl grün vor Neid...



Oben: Selbst die Gänse sitzen noch im Bett...



Bekommen aber schon bald Besuch von ihren Verwandten, die sind schon im Anflug...



Oben: ...und verpassen den Horst ihrer Gastgeber...es ist halt noch früh am Morgen...



Oben: ...so früh dass selbst das Wasser noch flach und unbeweglich daliegt...und trotzdem latschen wir schon durch die Wildniss, ohne vorherigen Schlaf... :-/
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2’338 Beiträge · seit 200715. Nov. 2013 ·
Hoi Picco, du schriebst:
Ich bin stocksauer!!!
Zuerst hat sich die Verlegung in ein besseres Guesthouse beim Chimp-Trecking als Griff ins Klo herausgestellt, als nächstes fallen die halbtägige Bootstour mit der Kaffeeinsel, dem gemäss Douglas 'fantastischen' Blick zum Nyragongo sowie die Stadtbesichtigung flach, und nun das mit dem Zelt ohne Dusche und Klo!
Ich komm mir echt verarscht vor!!!
Kein Ausritt, schräges Bett, verdrecktes Klo ohne Wasser, laute Disco im Camp, Suchscheinwerfer kostenpflichtig usw., da ist ja wirklich fast alles in die Hose gegangen. Ich wäre auch stocksauer geworden, trotzdem hab ich mich fast totgelacht, als ich das las. 🤩 🤩 🤩

Jaja, die Afrikaner lieben es laut, wobei die Tonqualität oft absolut keine Rolle spielt. Hauptsache laut. Als wir mal vor Jahren in Kisumu am Victoriasee campierten, dröhnte direkt nebenan bis morgens um vier ohrenbetäubend laute Musik. Dazu hörte man viel Gelächter und Gekreische. Als ich am Morgen den Campbesitzer fragte, ob die Disco jede Nacht in Betrieb sei, antwortete er, das sei keine Disco, sondern eine Beerdigung gewesen. 😵 🤩 🤢

Hoffentlich ging es nach diesen vielen Tiefschlägen auch wieder mal aufwärts während eurer Reise, zu wünschen wäre es euch ja.

Grüessli
Erika
Meine Reiseberichte: 1971: Mit dem VW-Bus von Kapstadt bis Mombasa http://www.namibia-forum.ch/forum/132-reiseziele-tipps/197270-unterwegs-in-den-1970er-jahren.html?start=120 2013: Durch den wilden Westen Tansanias (Am Anfang war die Hülle) http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/278559-am-anfang-war-die-huelle.htm 2013: Nordmosambik, mal schön - mal hässlich + ein Stück Südtansania http://www.namibia-forum.ch/forum/150-diverses/279223-reisebericht-nordmosambik-mal-schoen-mal-haesslich.html 2014: Auf bekannten und unbekannten Pfaden durch Tansania http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282862-auf-bekannten-unbekannten-pfaden-durch-tansania.html 2015: Eine Reise wird zum Alptraum/Kenia http://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/285693-eine-reise-wird-zum-alptraum.html
2’319 Beiträge · seit 201115. Nov. 2013 ·
Guten Morgen.

Auch wir hatten diesen August für dreieinhalb Wochen zwei 4x4 Hilux mit Dachzelt. Aufgrund der großen Resonanz hier im Forum buchten wir die beiden Autos bei Alpha Rental...sprich Douglas. Im Laufe der Planungen hinsichtlich unseres Trips haben wir oft Douglas kontaktiert. Er hat mit außergewöhnlichem Fleiß und immer zeitnah sich unserer Anliegen meist zu unserer Zufriedenheit angenommen.
Wie Marina in Ihrem Beitrag bereits angerissen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis der angebotenen 4x4 Wagen Absolut in Ordnung.
Wir hatten auf unserer Self-made-Uganda-Reise keine Probleme mit den Autos. Die Dachzelte waren niegelnagelneu; ebenso die Matratzen. Die Autos wurden in einem sauberen Zustand übergeben.
Lediglich die "Innenausstattung" hatten wir uns etwas konfortabler vorgestellt. Die Kühlschränke konnten nur geöffnet werden, in dem man in den Wagen kletterte, da die Klappe sich Richtung Wagenäußeres öffnete. Das Gleiche galt für die selbstzusammengezimmerten Canopymöbel, die zur Kofferraumöffnung gerichtete Schranktür ließ sich nur in diese Richtung öffnen, sodass man mit dem Arm um die Schranktür rum rein in den Schrank greifen musste. Die Campingstühle waren keine solche, sondern normale Stühle, die nicht unbedingt zu einem relaxten Verweilen einluden.
Alle diese kleinen "Unannehmlichkeiten", wenn man diese so nennen möchte, haben wir Douglas mitgeteilt, nachdem wir wieder zuhause angekommen waren.
Er nahm unsere Tipps und Anregungen sehr ernst und versprach, Verbesserungen herbeizuführen.
Schlitzohr ist/war wohl eher Patrik von Alpha Rental. Patrik und ein weiterer Mitarbeiter holten uns nächtens am Flughafen in Entebbe ab und nahmen dort auch am Ende unserer Reise die beiden Autos entgegen. Patrik ließ bei der Rückgabe von uns sowohl das Geld für zwei Parktickets als auch 15 USD zum Tanken geben. Er monierte, dass bei einem Wagen das rote Benzinlämpchen aufleuchtete und der zweite Wagen auch den Tank fast leer hätte. Dies, obwohl wir bei Entgegennahme der Wagen mit zwei rot leuchteten Lämpchen von Entebbe nach Kampala fuhren und wir die Wagen voll auffüllen mussten.
Auch diesen Fakt teilten wir Douglas mit, der sehr dankbar für diesen Hinweis war. Gemäß seiner Aussage kamen solche Anfragen seitens Patrik in Vergangenheit öfters vor, obwohl er von Alpha Rental verboten bekam, sich so bei Fahrzeugrückgabe am Flughafen zu verhalten. Nun denn... Abschließend können wir Douglas und Alpha Rental ein sehr, sehr positives Zeugnis ausstellen. Sofern wir wieder nach Uganda reisen werden, ist es sicher, dass wir wieder einen Wagen von Alpha Rental mieten werden.
P.S. Wir zahlten 120 USD pro 4x4 mit Dachzelt; das waren im August ca. 93 EUR. Bei solch einem Preis ist Meckern nicht gestattet; insbesondere wenn man Preis-(Service-)Leisungsverhältnis mit südafrikanischen Anbietern vergleicht.... Und sprechen wir nicht von Hemmingway Cars in Sambia, die stolze 220 USD pro Tag für einen komplett ausgestatteten 4x4 verlangen.
Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201115. Nov. 2013 ·


Oben: Und wenn sie nicht wegfliegen setzen sie sich exakt wenn sie im Fokus sind an den Rand des Bildes...



Oben: Kann das das sagenumwobene Einhorn sein???



Oben und unten und eins drunter auch noch: Und wem sollte man zu Fuss nicht begegnen?
...ja, auch den Löwen, Büffeln, Leoparden, Hyänen usw...aber die mein ich nicht...
...genau!!! Dem Nilpferd!!! Und erst recht nicht an Land!!!
Und was tun wir?
Wir begegnen zu Fuss einem Nilpferd an Land...hoppla!!!








Oben: Tststs...frühmorgens schon zum Teil blau...tststs...



Oben: Ausblick über den Sumpf...leider hat's zu wenig Wassser für 'Bill the Shue'...



Oben: Das Schwein bräuchte vieleicht mal einen Tierarzt, der es wieder richtig zusammensetzt...



Oben: Das hier könnte dem Tierarzt als Vorbild dienen, da sitzt alles am richtigen Ort!!!



Oben: Natürlich kann man auch in Afrika's Nationalparks Opfer eines Exhibitionisten werden... :-O

Nach etwa zwei Stunden erreichen wir eine Gruppe von fünf Warzenschweine, die sich offenbar mit Paul angefreundet hat, zumindest sind sie sehr nah an ihm und seinem Auto dran und lassen sich auch von uns nicht stören.
Aber uns drängt's zum Frühstück, wo wir 'Chapati Rolex' bestellen, eine Art Pancake mit Ei drauf und dann zusammengerollt, sehr lecker...im Gegensatz zum bestellten 'African Coffee', der sich als heisses Wasser und einem Glas Nescafe entpuppt...
Na ja...immerhin versüssen uns ein Baum voller Webervögel und einige Kingfisher das Frühstück.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
2’781 Beiträge · seit 200715. Nov. 2013 ·
Ich würde auch jederzeit wieder ein Fahrzeug bei Alpha Car rental / Douglas mieten. Das Preis/Leistungsverhältnis hat auch bei uns total gestimmt.
Ich würde jedoch Douglas nicht eine Reiseplanung übergeben, gerade weil er die Unterkünfte und die Sehenswürdigkeiten selber (noch) zu wenig kennt. Was aber bei seinem Elan und Geschäftssinn sicherlich in den nächsten Jahren anders aussehen könnte, er ist sehr engagiert und bestrebt dazuzulernen.

viele Grüsse
leona
Gruss Leona
Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201115. Nov. 2013 ·


Oben: Morgengymnastik à la Webervogel...



Danach leg ich mich erstmals ins Bett und schlafe mal zwei Stunden, bis es zu warm wird im Zelt.
Um drei Uhr gehts zum verspäteten Lunch, denn um vier beginnt die eineinhalbstündige Bootstour.
Moses, der uns schon gestern Abend und heute Morgen begleitet hat, ist unser Bootsführer und Guide.
Wir sehen das Übliche, Kingfischer in Schwarz-Weiss und in Blau-Grün-Rot, Hippo's, Hammerköpfe und Fischadler, Buschböcke und ein kleines Krokodil, das gleich nach der Entdeckung von zweiten Boot vertrieben wird...
Danke dafür, lieber Führer des anderen Bootes...GRMPFL!!! ;-/



Oben: Ja, vom Boot aus sieht man auch schöne Antilopen, nicht nur Vögel, Nilpferde und Krokodile...



Oben: Wie beim Eisberg sieht man auch beim Hippo nur den kleinsten Teil...und gefährlich für Schiffe sind auch beide!



Oben: Afrikanische Turteltäubchen / Columbidae vocifer



Oben: Ein 'Malachite Kingfisher' / 'Alcedo cristata' / 'Hauben-Zwergfischer'... Wunderschön!!!
...und immer wenn man die Kamera zückt fliegt er weg, aber den hab ich erwischt!
HA!!! Nicht mit mir!!! :-D




Oben: Und noch eine Gemeinsamkeit zwischen Nilpferden und Eisbergen: Beide kalben!!!



Oben: Wenn man so wass sieht und es dabei zu regnen beginnt sitzt man mit grosser Wahrscheinlichkeit unter einem Kollegen des beobachteten Affen...und fühlt sich dabei richtig angepisst!



Oben: Die günstigere Flotte...



Oben: Der Bush Bock't...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201116. Nov. 2013 ·


Oben: Der Adler fliegt...



Oben: ...und sitzt...



Oben: Um Missverständnissen vorzubeugen: Das ist ein Hammerkopf, kein behämmerter Kopf...



Oben: Und das ist eine Afrikanische Binsenralle / African Finfoot / Podica senegalensis, und so unglaublich es klingt: Das ist ein Wasservogel!



Oben: Da ist der Fisher noch King: Än Guätä!!!



Oben: Wieder ein Exemplar aus der Gattung der 'Feiglingsvögel'...ein 'Ross-Turako' / 'Musophaga rossae'...wenn auch nur als Beweisfoto, weil unscharf, da er sich immer mehr in den Busch rein verzog...



Oben: Endlich mal ein Krokidol!!!



Oben: Und wieder posiert ein Graufischer / Ceryle rudis / Pied Kingfisher



Oben: Und pünktlich zur Rückfahrt droht uns ein Gewitter...

Auf dem Rückweg dann Afrika live: unserem Boot geht mitten im See der Treibstoff aus!!!
Toll!!! 😉



Oben: Ein Bild, das man mitten auf dem See nicht sehen will: Der Bootsführer fehlt!!! :-O
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
8’801 Beiträge · seit 201016. Nov. 2013 ·
Auf dem Rückweg dann Afrika live: unserem Boot geht mitten im See der Treibstoff aus!!!
Haha, Picco, du scheinst das Unglück ja echt anzuziehen!! Ich hoffe, es gibt noch das Bootshappyend heute!

Bei den Vögeln hast du dafür ja wirklich Glück - vorallem die Fotos der Webervögel aus dem Kapitel davor sind genial!!!

Dieses Foto hat es mir besondern angetan - das ist wirklich außergwöhnlich!!
LG aus dem dunklen, kalten und trüben Schwabenländle

Bele
Meine Reiseberichte im Namibia-Forum von 2011 bis heute
zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2013
Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201116. Nov. 2013 ·


Oben: Aber ein Blick nach hinten und schon sieht man dass er Benzin nachschüttet...Benzin, das uns das andere Boot gebracht hat...

Zum Glück ist da noch das zweite Boot, das uns einen Kanister rübergibt.
Irgendwann kommen wir doch noch an und gehen gleich anschliessend auf Gamedrive mit erstaunlich vielen Tiersichtungen!
Leider noch immer ohne grössere Raubtiere, die Hyänen, Löwen und sogar die Leoparden machens 'Bill the Shue' gleich...nicht nett!



Oben: Die Bushbock's denken wohl 'wenn ich wegschau dann sehen sie mich auch nicht' odrr so...
Ha!
Falsch gedacht! :-D




Oben: 'Huch, ich liege auf der Strasse und da kommt ein Auto, was mach ich nur???'...



Oben: Wie sich's für Büffel gehört denkt auch dieser Büffel sehr, sehr langsam und kaut wärenddem etwas wieder...bis er schlussendlich dann doch noch aufsteht und über die Strasse (tststs, Büffel-Logik, tststs...) geht.



Oben: Perfekt erwischt: Ein Dornenstrauch!!!
...und dahinter hat sich noch ein Rotflankenducker / Cephalophus rufilatus rubidor / Red-flanked duiker (nehm ich mal an...weiss es jemand besser?) ins Bild gemogelt




Oben: Ein Helmperlhuhn / Numida meleagris / Helmeted Guineafowl mit volller Perlenausrüstung, wohl auf dem Weg einen scharfen Hahn aufzureissen...



Oben: Der 'Schluckaufvogel'...schade hab ich dessen Geräusche nicht aufgenommen...ist wohl eine Schwarzbauchtrappe / Lissotis melanogaster / Black-bellied Bustard...



Oben: Huhn???
Nein...ein Rotkehlfrankolin (Red-necked Spurfowl)!




Oben und unten: Zuerst schauen sie blöd und dann rennen sie trotz nahendem Auto über die Strasse...Büffel sind nicht gerade das was man mit 'Inteligenzbestien' meint...

Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
zuletzt bearbeitet 16. Nov. 2013
Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201117. Nov. 2013 ·


Oben: Jung-Zebra trinkt Alt-Zebra...

Im Lakeside Restaurant essen wir nach einer guten Stunde Wartezeit, die uns von Impala's, Warzenschweinen und Flusspferden verkürzt wird, unser Abendessen und dann gehts mit uns völlig Übermüdeten ins Bett, gute Nacht!

(Boot- und Auto-Fahrstrecke 48,4km)






Tag 14 : Fahrt nach Kampala

Da grasst doch ein Hippo!
War das nicht das weit entfernte Brüllen eines Löwen?
Ui, jetzt ist das Hippo auf der anderen Seite des Zeltes!
Herrlich, so eine Nacht mit Tiergeräuschen!!!
Bis um etwa 06.20 Uhr ist das Hippo bei uns, um 06.25 kann ich endlich auf's WC, ohne Gefahr zu laufen den tödlichen Ruf von Hippo-Mensch-Begegnungen weiter zu unterstützen.
Um 06.50 steht alles Gepäck parat und gleichzeitig kommt Paul um die letzte Kurve, ein perfekt eingespieltes Team!
Alles einladen und ab zum Frühstück, anschliessend auf Gamedrive!



Oben: Es stehen die Imapals...



Oben: ...es springen die Affen...



Oben: ...auch bei den Schweinen gibt's was zu gaffen...



Oben: Kleine Hörner...



Oben: ...grosse Hörner...



Oben: ...grosse Zebra's...



Oben: ...kleine Zebras...



Oben: ...beide Zebras...
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Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201117. Nov. 2013 ·


Oben: Beinahe ein Affenbrotbaum, aber ohne Brot...



Oben: Herrlich, das Junge! Es wuselte da rum mit einer Mischung aus Angst und Neugier zu uns blickend, sich wohl fragend was das wohl für ein grossen Ding mit so vielen Augen ist... :-D







Oben: Bushbock spielt sich als Steinbock auf...



Oben: Erinnert mich immer an die weiblichen Filmstars aus den Zwanzigern!
Die hatte auch so schwungvoll geformte Locken an den Schläfen...




Oben: Ankole-Rinder sieht man in dem Park immer wieder...auch wenn sie eigentlich nicht in den Nationalpark gehören, werden sie geduldet.



Oben: Immer wieder schön: Wasserböcke vor viel Grün...



Oben: Offenbar hat's auch bei den Wasserböcken schräge Typinnen...



Oben: Topi's...nicht die schönsten Antilopen, aber sicher die mit dem schönsten Farbverlauf im Fell! 😉

Wir suchen gezielt den Schuhschnabel und die Elen-Antilopen, würden aber auch gerne Hyänen, Löwen und erst recht Leoparden sehen...
Eins sag ich jetzt schon: es gibt noch eine Katzensichtung, wenn auch ausserhalb der Parkgrenzen.. :-D
Den Schuhschnabel finden wir leider nicht, die Elen's aber schon!
Und ich hab die erste entdeckt!
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Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201117. Nov. 2013 ·


Oben: Scheu steht sie da, aber sie steht und rennt nicht weg: Die Elen!!! :-D



Oben und unten: Es geht sogar noch näher....zumindest sieht's ao aus wenn man endlich vom 28-300mm- auf's 150-600mm-Objektiv wechselt... ;-)/i]



Wobei die Viecher so gross sind dass man sie kaum übersehen kann...
Auch sonst können wir und über mangelnde Tiersichtungen nicht beklagen, als ob alle Tiere des Parks Abschied nehmen wollen würden!



Oben: Nein, dieses Topi ist keine Elen...sondern ein Topi!



Um etwa 11.15 Uhr verlassen wir den Park und treffen um etwa 15.00 Uhr am Aequator ein, wo wir zu Mittag essen und natürlich die obligatorischen Bilder machen.
Auch schauen wir uns den Wasserwirbeleffekt nördlich, südlich und auf den Aequator an...nördlich drehts auf die eine, südlich auf die andere Seite und auf dem Aequator dreht sich das Wasser gar nicht!
Ich habs zwar gewusst, spannend ist es aber trotzdem!





Oben: OK, nicht gerade scharf, aber in dem Winkel bei etwa 100km/h einen Fisch mit Händler zu fotografieren überfordert wohl die meisten Kameras...



Oben: Im etwas spitzeren Winkel kalppt's jedoch ganz brauchbar...



Oben: ...wenn auch nicht jedesmal...

Unten: Und hier...tätärätätäääääääääääää...die schon angesprochene Katzensichtung dieser Reise:

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Themenstarter6’420 Beiträge · seit 201117. Nov. 2013 ·


Oben: Wie man unschwer erkennen kann fällts Bianca schwer sich zwischen Nord- und Südhalbkugel zu entscheiden, währenddem Lucien und ich ein klares Statement haben...



Oben: Die Landschaft ist so schön dass hier selbst die Särge Aussichtsfenster bekommen...



Oben: OK, die Hauptstrasse ist nicht mehr ganz perfekt...



Oben: Aber die Nebenstrassen sind auch nicht besser...sie zeigen aber weshalb die Fenster in die Särge gemacht werden: traumhafte Aussichten!!!



Oben und unten: Afrikanischer Viehtransporter



Um etwa 17.00 Uhr erreichen wir unser Hotel, checken ein und warten auf Douglas, der auch schon bald kommt.
Die meisten Ungereimtheiten hat er von Paul schon zu hören bekommen, ich geh nochmals erst die nicht erhaltenen Leistungen und den Preisabzug durch, anschliessend noch die Lodges, da es sich ja um eine 'Prototypen-Tour' handelt, was Douglas auch immer klar gesagt hat.
Schnell werden wir uns einig, kulant ist er ja schon und ich bin überzeugt dass er uns nie verarschen wollte.
Das Problem mit der fehlenden Stadttour und der Bootstour von 10 Minuten statt einem halben Tag ist definitiv dem Manager der Lodge anzuhaften...Schade, denn die Lodge selbst war der Hammer!!!
Und nach diesem Gespräch geht's endlich unter die Dusche!!!
Gott, kommt nach sechs Tagen ohne Duschen eine Brühe runter, ich wundere mich schon dass ich unter dem Dreck kein T-Shirt finde!!!
Es tut so gut, unbeschreiblich... 🙂
Apropos (un)beschreiblich... Hier (klick mich) gehts zum Hotelbeschrieb...



Oben: Bett, sauber und bequem!



Oben: Bad mit WC und Dusche..UND WASSER, SOGAR WARM! HALELUJA!!!

Abendessen gibts vom Büffet, schlecht ist's nicht, aber aus den Socken haut's mich auch nicht...von den gegrillten Bananen abgesehen...



Oben: Aussicht vom Balkon ins nächtliche Kampala

Nach den vielen Nächten mit wenig Schlaf geht's schon bald die Koffer fluggerecht zu packen und dann ab in's Heiabettchen, gute Nacht!

(Auto-Fahrstrecke 285km)

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