Namibia im April 2014

13 Antworten · 2'327 Aufrufe · gestartet 04. Sept. 2013 von Piet2013
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Themenstarter4 Beiträge · seit 201304. Sept. 2013 · #1
Hallo zusammen,
zunächst einmal ein ganz großes Lob an alle Mitwirkenden in diesem Forum.
Sehr reger Austausch, viele Tipps und eine nette Umgangsform.
Dieses Forum „lebt“, was man von anderen leider nicht immer sagen kann.
Ich hoffe, dass wir nach unserer Tour auch ein paar Erfahrungen weitergeben können.

Nun zu uns….
Meine Frau und ich planen im April 2014 „Namibia“ als Selbstfahrer zu entdecken.
Die Vorfreude ist jetzt schon groß da die Reiseplanung mittlerweile konkrete Formen annimmt.
Hier unsere vorläufige Tour

Tag 1, Abflug 🙂
Tag 2, Ankunft Windhoek (Pension Steiner ?)
Tag 3, Kalahari (Red Dunes Lodge)
Tag 4, Keetmanshoop (Pension Gessert ?)
Tag 5, Fish River Canyon (Canyon Lodge)
Tag 6, Aus (Eagle Nest)
Tag 7, Aus (Eagle Nest)
Tag 8, Soussusvlei (Soussusvlei Lodge)
Tag 9, Soussusvlei (Soussusvlei Lodge)
Tag 10, Swakopmund (Cornerstone Guesthouse)
Tag 11, Swakopmund (Cornerstone Guesthouse)
Tag 12, Swakopmund (Cornerstone Guesthouse)
Tag 13, Twyfelfonstein (Twyfelfonstein Country Lodge)
Tag 14, Vingerklip (Vingerklip Lodge)
Tag 15, Okaukuejo (Empfehlung?)
Tag 16, Okaukuejo (Empfehlung?)
Tag 17, Etosha (Kempinski Mokuti Lodge)
Tag 18, Etosha (Kempinski Mokuti Lodge)
Tag 19, Etosha (Kempinski Mokuti Lodge)
Tag 20, Waterberg oder Okonjima (Empfehlung?)
Tag 21, Windhoek (Pension Steiner ?)
Tag 22, Abflug nach Deutschland 🙁

Natürlich ist uns das alles nicht über Nacht eingefallen. Wir haben schon ein bisschen geluschert.
Würde mich aber trotzdem über eure Anregungen (Strecke), Tipps (Übernachtung) oder Änderungsvorschläge sehr freuen.

Viele Grüsse
Piet
324 Beiträge · seit 200904. Sept. 2013 · #2
Hi Piet,

schöne Route, Red Dunes Lodge, Fish River, Aus, Sossussvlei machen wir auch im Oktober.
Keetmanshoop finde ich persönlich zwar geschichtsträchtig, aber nicht sonderlich attraktiv was den Ort als solches angeht. Köcherbaumwald und Giants Playground sind natürlich klasse und liegen auf dem Weg.
In Swakop sollte man auf keinen Fall die "Living Desert Tour" verpassen, welchen Anbieter man auch immer bevorzugt.
Bei Twyfelfontein würde ich die Mowani Mountain Lodge (Tipp, wenn frei: "Präsidentensuite", Wahnsinnsausblick!!) ansteuern und eine Tour zu den Wüstenelefanten mitmachen.
Fürs Sossussvlei ist die Frage, ob man ausserhalb oder innerhalb des Gates wohnen möchte. Wir bevorzugen die Sossuss Dune Lodge vom NWR innnerhalb des Parkes, da man für die morgendlichen Fahrten schon gleich näher dran ist (ob geführt oder nicht) und sich nicht nach den Öffnungs- und Schliesszeiten des Gates richten muß.

Immer alles eine Frage der persönlichen Präferenzen, viel Spass, Namibia ist toll!

Gruß
Melanie
Die Strasse gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie beginnt, weit überland, von Ort zu Ort. Ich folge ihr, so gut ich kann. Ihr lauf ich raschen Fusses nach, bis sie sich gross und weit verflicht mit Weg und Wagnis tausendfach. Und wohin dann? Ich weiss es nicht. J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe
zuletzt bearbeitet 04. Sept. 2013
5'538 Beiträge · seit 200804. Sept. 2013 · #3
Hallo Piet,

erst einmal ein herzliches Willkommen im Forum. Schön, dass Ihr Euch für Namibia entschieden habt. Und gleich so eine wirklich runde Tour zum Erleben und Relaxen. Gratuliere.

Meine Empfehlungen/Ergänzungen siehe unten:


Tag 2, Ankunft Windhoek (Pension Steiner ?)
Steiner liegt zwar sehr zentral, aber ich kenne schönere Unterkünfte in Windhoek z. B. das Hotel Thule. Oben auf dem Berg mit guter Küche, falls Ihr nicht zu Joe*s Beer House gehen wollt. Für den Nachmittag empfehle ich unbedingt eine geführte Stadttour mit Katutura - am besten mit Carsten Möhle von Bwana Tucke Tucke.
Tag 3, Kalahari (Red Dunes Lodge)
Ich kenne diese Lodge zwar nicht, aber mir kommt die Kalahari bei den meisten Touren zu kurz. Es ist landschaftlich schon ein Erlebnis und wenn Ihr - was ich denke - auf dem Gelände der Lodge ein wenig wandern könnt, dann bringt Ihr den zweiten Tag schnell um. Aber wie alles ist das natürlich Geschmackssache.
Tag 4, Keetmanshoop (Pension Gessert ?)
Wenn Ihr in den Köcherbaumwald fahrt, dann am späten Nachmittag. Reihenfolge: 1. Giants Playground 2. Falls es die noch gibt - Cheetah-Fütterung und 3. Köcherbaumwald und dort den Sonnenuntergang erleben. Da Keetmanshoop nicht so weit weg ist, seid Ihr rechtzeitig vor der Dunkelheit wieder zurück und könnt zum Abendessen gehen. Ansonsten gibt es in Keetmanshoop noch das kleine Museum in der alten Kirche und das Kaiserliche Postamt.
Tag 5, Fish River Canyon (Canyon Lodge)
Ihr seid von Keetmanshoop ja schon nach etwa zwei bis drei Stunden am Ziel, habt also den ganzen Nachmittag und Abend Zeit. Wenn Ihr einen 4 x 4 habt, dann fahrt vom Hauptaussichtspunkt aus den kurz vorher nach links gehenden Abzweig. Nach der Hälfte der Strecke (und zwei oder drei weiteren Aussichtspunkten) ist der aber nur noch mit dem 4 x 4 befahrbar. Ab da bis zum Schluss ist der Trail aber besonders schön und am Ende kann man richtig schön wandern.
Tag 6, Aus (Eagle Nest)
Tag 7, Aus (Eagle Nest)

Ich empfehle Euch nicht den Tagesausflug nach Koopmanskoop bzw. Lüderitzbucht. Dann habt Ihr viel zu wenig von der tollen Umgebung beim Eagles Nest und den dortigen Wandermöglichkeiten. Ich würde nur zu den Wildpferden fahren (am besten im Sonnenuntergang) und ansonsten bei der Lodge bleiben. Wenn Euch Lüderitzbucht interessiert, dann streicht den letzten Tag Windhoek und einen Tag Mokuti oder den Waterberg und hängt noch diese zwei Nächte in Lüderitzbucht dran. Bilder zu Lüderitzbucht siehe ab hier: http://www.namibia-forum.ch/bilder/userpanel.html?start=660 Ich würde dann unbedingt den Ausflug zum Bogenfels machen.
Tag 8, Soussusvlei (Soussusvlei Lodge)
Tag 9, Soussusvlei (Soussusvlei Lodge)

Düne 45 ist nicht die erstrebenswerteste. Zwar auch viel besucht, aber nicht soo überlaufen ist Big Daddy, den Ihr ab dem Dead Vlei (dieses Vlei ist ein Muss) besteigen könnt. Dauer gute 60 - 90 Minuten für den Aufstieg - 10 Minuten für den Abstieg in Falllinie.
Tag 10, Swakopmund (Cornerstone Guesthouse)
Tag 11, Swakopmund (Cornerstone Guesthouse)
Tag 12, Swakopmund (Cornerstone Guesthouse)

Was Ihr unternehmen könnt, siehe hier: http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html
Tag 13, Twyfelfonstein (Twyfelfonstein Country Lodge)
Tag 14, Vingerklip (Vingerklip Lodge)

Ich würde nur eine der beiden Lodgen besuchen (wahrscheinlich die Vingerklip) und Twyfelfontein, Versteinerten Wald etc. als Tagesausflug von der Vingerklip aus machen.
Tag 15, Okaukuejo (Empfehlung?)
Tag 16, Okaukuejo (Empfehlung?)

Welche Empfehlung möchtest Du haben? Als Bungalow würde ich eines der Waterhole Chalets nehmen (nicht die sehr viel teureren Premier Waterhole Chalets!). Wasserlochempfehlungen kann ich Dir für die von Euch gewünschte Reisezeit nicht geben. Kauft Euch in Swakop die Etoscha-Broschüre von NWR - gibt es in allen Buchhandlungen. Ich werde da gleich noch ein Bild einfügen.
Tag 17, Etosha (Kempinski Mokuti Lodge)
Tag 18, Etosha (Kempinski Mokuti Lodge)
Tag 19, Etosha (Kempinski Mokuti Lodge)

Ist nur noch Mokuti - Gott sei Dank, denn das Überkandidelte, das Kempinski da reingebracht hat, braucht man nicht.
Tag 20, Waterberg oder Okonjima (Empfehlung?)
Tag 21, Windhoek (Pension Steiner ?)

Je nach Entscheidung für oder gegen Lüderitz könnt Ihr die beiden Tage streichen. Man schafft es gut von der Mokuti bis Windhoek, wenn Ihr nicht nach 9.00 Uhr losfahrt. Die Strecke ist gut ausgebaut (Achtung: Radar) und nach spätestens 6 Stunden seid Ihr in WDH.
Wenn Ihr Lüderitz nicht dranhängt, dann würde ich - wenn ich nur diese beiden Möglichkeiten hätte - Fall die Okonjima nehmen. Ich selbst würde allerdings bis kurz vor Windhoek zur Farm Düsternbrook fahren. Wenn Ihr mittags dort seid, könnt Ihr die Leoparden- und Gepardenfütterung ansehen.

Viel Spaß bei der weiteren Planung. Solltet Ihr mit Euren Plänen in die Osterferien fallen, dann wird es Zeit zu buchen.

Liebe Grüße
Gerd
749 Beiträge · seit 200604. Sept. 2013 · #4
hallo Piet,

Gerd hat mal schon wieder ganz ausführlich und toll ausgeführt.
dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Das einzige was mir nicht gefällt ist die Mokuti Lodge (ist aber Geschmackssache)

lg wüstenfee
33,1k Beiträge · seit 200604. Sept. 2013 · #5
Hallo Piet,

so wie Gerd es schriebt würde ich es machen... außer Thule...

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
2'085 Beiträge · seit 201204. Sept. 2013 · #6
Hallo Piet,
bei 5 Übernachtungen innerhalb bzw. vor den Toren von Etosha würde ich eine andere Verteilung vornehmen und unbedingt das Dolomite Camp im Westen mit einbinden und von dort aus dann nach Okaukuejo und Mokuti dranhängen. Allerdings weiß ich nicht, wie weit die Strecke von der Vingerklip Lodge zum Dolomite Camp ist. Aber wenn es zu schaffen ist, lohnt es sich - es ist wirklich super-schön dort!
Beim Sossusvlei seh ich' s auch eher wie Melanie-Freak9965 und fand die Sossus Dune Lodge echt toll (auch wenn es dazu andere Meinungen und Erfahrungen gibt) und das frühe Ankommen vor Sonnenaufgang einfach grandios.
An die Red Dunes Lodge und das Cornerstone in Swakop haben wir ebenfalls allerbeste Erinnerung ... schwelg!!!
So - das war jetzt mal mein Senf,
Grüße Franzicke
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
1'794 Beiträge · seit 201304. Sept. 2013 · #7
Hallo Piet. willkommen im Forum!

Je nachdem wann ihr in WDH ankommt, würde ich noch zur Red Dune Lodge weiter fahren und 2Nächte bleiben!

Bei den Köcherbäumen ins Mesosauruss Camp gehen oder ganz streichen in 2Nächte Canyon Lodge investieren!

Dann 13./14.Nacht in der Vingerklip zusammen fassen

In Etsoha Ost Mushara oder Onguma wählen!

...und als Highlight zum Schluß 2Nächte Ojonjima!

Ich ganz persönlich würde allerdings bei eurer ersten Reise den Süden ganz weglassen und von der Kalahari zu den Dünen fahren!
Die gewonnenen Tage im Erongo/Damaraland ranhängen!

Viel Spaß bei der Planung!

LG NOGRILA
6'152 Beiträge · seit 200604. Sept. 2013 · #8
hallo Piet,

die Tour ist sehr schön - bei den Übernachtungen - würde entweder
2 Nächte Vingerklip - oder Mowani Mountain Camp der Tweifelfontein Lodge
vorziehen , viel netter und kleiner als Mokuti ist Onguma - da gibts versch.
Unterkünfte oder Mushara - entweder Bushcamp oder Outpost buchen.
Zu Onkonjima -- wenn zu teuer - wäre eine alternative auch die Frans Indongo
Lodge.
Viel Spass beim weiteren Plan.
Sonnige Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
1'816 Beiträge · seit 200804. Sept. 2013 · #9
Hallo Piet,

Jetzt geb ich auch mal einen Senf dazu.

Eine sehr schöne Route, wenngleich ich noch nie am FRC war. Fällt immer irgendwie zugunsten anderer Ziele raus .

Was mir fehlt, ist eine Gästefarm, wo man abend mit den Gastgebern am Tisch sitzt und undelich viel erfahren kann. Auf eurer Route würde sich vielleicht Bambatsi anbieten. Kenne ich zwar nicht persönlich, wird aber allseits gelobt.

My favourite: wie immer Vreudge Guest Farm in der Nähe des Anderson Gates.

Dolomite Camp würde ich auch unbedingt einplanen, auch wenn ich zu eurere Reisezeit über die Tiersichtungen gar nix sagen kann.

Viel Spaß noch beim Planen.

LG Boris
Themenstarter4 Beiträge · seit 201305. Sept. 2013 · #10
Hallo zusammen,
vielen, vielen Dank für die eure guten Tipps und Vorschläge.
Habe davon auch einiges übernommen.
Bis Tag 12 bleibt alles wie geplant, dann
Tag 13-14 Vingerklip
Tag 15-16 Dolomite Camp
Tag 17-19 Onguma Bush Camp
Tag 20 Okonjima Bush Camp


Pens. Steiner in Windhoek ist gesetzt, weil zentral gelegen (Joe’s Beer House 🙂 )
Mowani Lodge war mir dann doch zu teuer. Macht zwar einen sehr guten Eindruck aber der
Budget-Pegel ist bereits im hellroten Bereich 🙁 Vielleicht beim nächsten Mal.

@Franzicke,
Entfernung Vingerklip – Dolomite Camp je nach Route ca. 240km – 280km. Lässt sich also schaffen

So, dann wollen wir mal buchen. (zumindest gestern war noch alles verfügbar)

Viele Grüsse
Piet
1'794 Beiträge · seit 201305. Sept. 2013 · #11
Hallo Piet, wollt ihr nicht wenigstens 1Nacht nach Okaukuejo gehen wegen des tollen Wasserloches und wegen der sonst sehr,sehr langen Fahrt vom Dolomite Camp nach Onguma!

LG NOGRILA
Themenstarter4 Beiträge · seit 201305. Sept. 2013 · #12
Hi Nogrila,
sieht ja nett aus. Allerdings habe ich ja nun bereits 3 Camps zum Ende unserer Tour.
Muss ich mir heute Abend noch mal genauer ansehen. Mir fehlt dann ja auch noch ein Tag.
(alles nicht so einfach :-))
LG
Piet
2'085 Beiträge · seit 201205. Sept. 2013 · #13
Morgen Piet,
das Okaukuejo würde ich schon auch noch einbauen - nicht weil es besonders nett ist, aber es liegt als Zwischenstation sehr gut und hat eben das berühmte Wasserloch. Das würde auch gut aufgehen, wenn du jeweils 1 Übernachtung im Dolomite und in Okaukuejo einplanst. Von Dolomite könnt ihr ganz entspannt nach Game Drive (selbst oder geführt) und anschleßendem Frühstück aufbrechen, könnt den Abend am Wasserloch verbringen, habt den nächsten Morgen noch Zeit für die umliegenden Wasserlöcher und nicht mehr so weit bis zum Onguma. Lass dir das doch nochmal durch den Kopf gehen bevor du zur Buchung schreitest.
Wir waren übrigens letztes Jahr ebenfalls im April dort und haben viele viele Tiere gesehen. Grüße Franzicke
reisebericht tansania 2016 repeat in mashatu, premiere im kruger 2017 kaokoveld&etosha herbst 2017
Themenstarter4 Beiträge · seit 201306. Sept. 2013 · #14
Hallo Nogrila, hallo Franzicke,
habe eure Empfehlung mit eingebaut. Dolomite 1N und dann noch eine Station im Camp Okaukuejo.
Danke noch mal .......
Bin jetzt auch nach ca. 6 Stunden mit dem Buchen durch. Flüge und Unterkünfte somit im Kasten 🙂
Fehlt noch der Leihwagen den ich wohl bei Savannah buchen werde.
Aber das machen wir morgen

LG
Piet