Eindrücke von div Campingplätzen 2012

8 Antworten · 11,0k Aufrufe · gestartet 13. Mai 2013 von Namibia_Planerin
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Themenstarter18 Beiträge · seit 201213. Mai 2013 · #1
Hallo liebe Forumsmitglieder

Lieber spät als nie! Im Juli 2012 haben mein Mann und ich eine tolle erste Reise durch Namibia gemacht (5 Wochen Dachzelt 4x4 Camper) und auch aus diesem Forum viele Tipps mitgenommen. Unsere Eindrücke von den Zeltplätzen habe ich nun endlich zusammengefasst um hoffentlich auch anderen ein paar Informationen weitergeben zu können. Achtung, es wird reichlich Text, dafür überall inkl. Link 🙂


Sun Karos @ Daan Viljoen Game Park (54.10 SFr. pro Nacht)
http://www.sunkarros.com.na/
Super Campingplatz: sauber, neue und ansprechende Dusch- und Toilettenhäuser, gut ausgestattete Grillstellen. Stellplätze auf Rasen, deshalb optimal am Anfang oder Ende einer Namibia Reise (Gepäck und Zeugs kann ausgelegt werden, ohne dass alles eingesandet wird). Sehr schöne Umgebung, ein kurzer 4x4 Trail durch ein Schutzgebiet (wir haben dort unsere ersten 6 Giraffen gesehen), Wanderwege, ausserdem kamen abends und frühmorgens Tiere zur nahegelegenen Ebene, sie können vom Zelt aus beobachtet werden (verschiedene Hühner/Vögel, Paviane, Warzenschweine). In der Lodge hat es zudem eine kleine Einkaufsmöglichkeit. Sehr empfehlenswert!

Mesosaurus Fossil Camp (umgerechnet glaube ich Fr. 10.- oder Fr. 12.- pro Nacht)
http://www.mesosaurus.com/
Wir haben im Bush Camp genächtigt und waren die einzigen weit und breit - das Bush Camp liegt einige Kilometer vom „Empfang“ weg. Sehr idyllisch und eben Bush Camp: Toilette und Dusche vorhanden, sehr einfach, aber absolut ok. Grillstellen sind vorbereitet, eigener Rost aber Bedingung. Ein toller 4x4 Trail durch dichte Köcherbaumfelder ist ausgeschildert, unbedingt lohnenswert (aber Länge nicht unterschätzen!). Viele Vögel und Schafe. Nachts war es stockdunkel, keine Lichtverschmutzung, und zum ersten Mal sahen wir den wunderbaren Sternenhimmel in seiner vollen Pracht. Sehr empfehlenswert!

Canon Roadhouse Campsite (35.- Fr. pro Nacht)
http://www.gondwana-collection.com/de/home/unterkuenfte/canyonroadhouse/
Eher gut besuchter und touristischer Campingplatz, uns hat’s aber gefallen. Die Stellplätze sind genügend gross, allerdings ist man hier nicht mehr ganz so alleine. Die Duschen/WC Anlagen sind sauber, gross und einwandfrei, Grillstellen ebenfalls. Wir haben es genossen, nachmittags im Canon Roadhouse etwas trinken zu gehen, haben mittags sogar einen kleinen Snack zu uns genommen. Sehr empfehlenswert!

NWR Ai-Ais Restcamp (31.50 Fr. pro Nacht)
http://www.nwr.com.na/ai_ais_hotsprings_spa.html
Dieser Platz ist riesig, jeder Stellplatz dicht an den anderen gereiht, trotzdem noch gut Platz. Idyllisch ist allerdings anders… Der Platz war extrem gut gebucht, ganz viele Südafrikaner nutzen diesen Ort scheinbar jeweils als Ausflugsziel an Wochenenden und Ferien. Dementsprechend war hier Halli-Galli und Partystimmung bis spät in die Nacht hinein. Das SPA haben wir nicht genutzt, andere sanitäre Anlagen waren etwas alt aber in Ordnung. Auch die Einkaufsmöglichkeit im Resort war praktisch. Umgebung am Fluss zum Laufen/Wandern ist schön, wir würden den Weg nach Ai-Ais aber nicht unbedingt nochmals unter die Räder nehmen, es gibt schönere Campingplätze. Bedingt empfehlenswert – wer Trubel mag, ist hier gut aufgehoben, wer Ruhe sucht, eher weniger.

Norotshama River Resort Campsite (42.85 Fr. pro Nacht)
http://www.norotshamaresort.com/
Sehr schöne Campingplätze, saubere WC- und Sanitäranlagen, gute Grillstellen. Als wir abends unser Feuer machten, kam sogar jemand von der Lodge und fragte, ob wir auch noch genügend Holz hätten. Hier wird sich sehr gut um die Gäste gekümmert, und man ist auch als Camper gern gesehener Gast in der Bar. Schöne Umgebung (direkt am Orange River), ausserdem bieten sie diverse Ausflüge geführt oder auf eigene Faust an. Wir haben einen Selbstfahrer-4x4-Trip gemacht und bekamen von der Reception Karte und Walkie-Talkie für Notfälle mit, was sehr schön. Sehr empfehlenswert!

Klein Aus Vista Desert Horse Campsite
http://www.klein-aus-vista.com/de/Desert_Horse_Campsite.html
Zeltplatz sehr schön, jeder gut abgetrennt, schöne Umgebung und Wandermöglichkeiten. Gute Grillstellen, bestehende Bänke. Toiletten und Duschen zwar sauber, aber etwas weit vom Zeltplatz entfernt (in der Nacht etwas unangenehm, durchs Dunkle zu stapfen). In der Nacht hat es ausserdem so stark gewindet, dass wir um unser Dachzelt fürchteten und uns ins Auto retteten. Sogar das Auto hat so stark gewackelt, dass wir kaum Schlaf bekamen. So waren wir froh, als wir morgens im Restaurant einen Kaffee bekamen. Da wir nur eine Nacht hier verbrachten, kann ich nicht beurteilen, ob dieser Wind üblich ist, oder wir einfach eine schlechte Nacht erwischt haben. Ansonsten nämlich: sehr empfehlenswert.

Ranch Koiimasis Campsite
http://www.namibia-farm-lodge.com/d-ranch.htm
Wunderschöne Zeltplätze, viel Privatsphäre und schöne, saubere WC-/Duschanlagen. Grillstellen gut integriert, gedeckte Sitzmöglichkeiten, alles wunderbar. Im Gebiet kann gut gewandert/spaziert werden, ausserdem hat man hier die Chance, Erdmännchen aus nächster Nähe zu sehen. Viele Klipschliefer. Sehr empfehlenswert!

Ameib Ranch Campsite
(http://www.info-namibia.com/de/unterkunft/erongo-outjo/ameib-ranch)
Zeltplatz eher etwas alt, aber trotzdem viel Charme. Wir waren nur 3 Camper auf dem grossen eingezäunten Platz und hatten deshalb sehr viel Raum für uns, bei voller Besetzung wohl eher etwas eng. Grillstellen i.O., gute Bänke und gedeckte Sitzmöglichkeiten. Ausserdem Pool und Liegemöglichkeiten, würden eine Renovation vertragen... Sanitäre Anlagen eher alt, aber soweit i.O. und alles hat funktioniert. Das Gebiet ist zudem wunderschön, toll zum Wandern, und im offenen Restaurant ist man willkommener Gast um etwas zu trinken, Tiere zu beobachten oder einfach etwas Zeit zu vertreiben.

Aabadi Mountain Camp
http://www.aabadi-mountaincamp.com/
Zeltplatz sehr spartanisch auf Sand, aber alles vorhanden. Für Grillstellen braucht man zwingend einen eigenen Rost. WC- und Duschanlagen sehr einfach, aber warmes Wasser vorhanden. Im Restaurant ist man als Camper sehr willkommen, man darf sich auch einfach so ohne Konsumation im offenen Restaurant bewegen und von der Bibliothek Gebrauch machen. Ab und zu durchqueren die Wüstenelefanten das Gebiet, bei unserer Ankunft waren sie gerade erst vorbeimarschiert. Sehr empfehlenswert.

Hoada Campsite by Grootberg Lodge (240.- NDollar pro Nacht)
http://www.grootberg.com/hoada.html
Dieser Platz wird schon als Luxury Campsite beworben, und damit wird nicht zu viel versprochen! Maximale Privatsphäre, sogar Holz inklusive. Ein Mitarbeiter kam Feuer machen, damit wir zum Duschen warmes Wasser haben. Jeder Zeltplatz mit eigenem „Bad“, in den Stein gemeisselt und super gelöst. Wer Lust auf geführte Ausflüge hat (z. B. Rhino Tracking etc.) kann sich bei der Grootberg Lodge melden, die nehmen auch Camper gerne mit. Ein perfekter Zeltplatz, ohne Einschränkungen sehr empfehlenswert!

Gondwana Etosha Safari Campsite (Fr. 90.- für 3 Nächte)
http://www.gondwana-collection.com/de/home/unterkuenfte/etoshasafaricamp/
Nutzten wir als Alternative zum Okaukuejo Zeltplatz, der zu unserer Zeit voll war. Haben den Aufenthalt hier absolut nicht bereut, liegt unmittelbar vor dem Eingang zum Etosha NP und gleichzeitig sehr ruhig. Plätze auf Rasen, mehrere WC- und Duschanlagen, alles sehr sauber. Grillstellen sind eher altbacken, funktionieren aber gut. Im Restaurant/Bar kann man sich auf einen Drink treffen, gemütlich. Sehr empfehenswert.

NWR Halali Campsite (400.- NDollar pro Nacht)
http://www.nwr.com.na/halali_camp.html
Eher Massenabfertigung, wenig Privatsphäre, dafür mitten im Park. Der Zeltplatz war eher voll, die WC- und Duschanlagen ok und sauber. Genügend Grillstellen, deshalb als Zeltplatz im Park empfehlenswert.

NWR Namutomi Campsite (400.- NDollar pro Nacht)
http://www.nwr.com.na/namutoni_camp.html
Ziemlich ähnlich wie Halali, viele Stellplätze eher dicht an dicht, dafür im NP. Soweit sauber und angenehm, aber eben nicht dieses typische Camping-Feeling, das wir auf anderen Namibischen Campsites erlebt haben. Ok, deshalb empfehlenswert.

NWR Waterberg Plateau Campsite (600.- NDollar für 2 Nächte)
http://www.nwr.com.na/waterberg_plateau_park.html
Nochmals ein NWR Campingplatz, wirkte auf den ersten Blick etwas verwahrlost, die WC- und Duschanlagen hingegen ok. Die Reception unfreundlich, sie wollten uns sogar zu viel Geld abknöpfen. Weil es keine affensicher abschliessbare Kehrrichtkübel gibt, regieren hier die Paviane. Sie plündern jeden Abfalleimer, werfen sie um und lassen sie so liegen. Von Zeit zu Zeit drehen sie ihre Runden und sind äusserst flink. Wer hier campt, sollte keine Nahrungsmittel herumliegen lassen, aber auch sonst nichts das aufgemacht/-gerissen werden kann (es werden auch draussen gelagerte Kohle-Säcke aufgerissen!). Wir hatten unseren Spass beim Beobachten der Affen, waren genug vorsichtig und wurden nicht ausgeraubt. Das Waterberg Plateau ist ansonsten absolut einen Besuch wert, aber ein anderes Mal würde ich nach einer schöneren Campingmöglichkeit in der Gegend Ausschau halten. Bedingt empfehlenswert.

Mount Etjo Camping Dinosaur
http://www.mount-etjo.com/Unterkunft.htm
Ein weiteres Highlight auf unserer Reise. Mount Etjo hat eine wunderschöne Lodge, wir haben auf dem dazugehörigen Campingplatz übernachtet. Er ist etwa 3-4 Minuten mit dem Auto entfernt, und es gibt nur wenige Plätze. Jedes mit eigener geschützter Grillstelle (inklusive SEHR VIEL Holz), eigenes Klohäuschen mit Dusche, und die Plätze liegen rund um einen kleinen idyllischen See. Wildlaufende Pferde, Kudus, Paviane (hier sind sie aber scheu, weil Camper ihre Abfälle abschliessend und hoffentlich auch in Zukunft nichts herumliegen lassen), Damara Kirk Dikdiks etc. Die Plätze bieten absolute Privatsphäre, ein wunderbarer Ort. Mount Etjo bietet übrigens tolle Safaris durch ein grosses eigenes Wildschutzgebiet, Geparden-Fütterungen und Löwen-Fütterungen, alles sehr empfehlenswert! Ausserdem kann in der Lodge auf Anmeldung das Abendessen eingenommen werden (sehr gut!), und auch als Camper ist man zum Nachmittagstee und -kuchen willkommen. Damit wir das Dachzelt nicht immer auf- und abbauen mussten, holte uns jeweils ein netter Mitarbeiter mit dem Safari-Jeep zu unseren „Terminen“ ab und brachte uns wieder zurück. Hat alles hervorragend geklappt. Mount Etjo war ein Höhepunkt, absolut empfehlenswert!

Duesternbrook Guest Farm Campsite (40 Euro für 2 Nächte, ohne Mahlzeiten oder Aktivitäten)
http://www.duesternbrook.net/de/
Nach Mount Etjo hatte es die Duesternbrook Guest Farm ziemlich schwer. Der Zeltplatz war sehr klein, die sanitären Anlangen ebenfalls, und von Idylle war nichts mehr zu sehen. Schön war der Anschluss an die Farm-Familie und das Frühstück/Abendessen in der Gruppe, aber nach so vielen Tagen in der „Wildnis“ eher nicht das, was wir suchten. Die Safari-Fahrt haben wir nicht mitgemacht, dafür einen Ausflug zu den Nilpferden (schön) und die Geparden- und Leopardenfütterung. Die Tierfütterungen hier sind überhaupt nicht zu vergleichen mit Mount Etjo. Die Tiere auf Duesternbrook leben in kleinen Gehegen, wirken träge (Leopard) oder viel zu verschmust (Geparden). Es wurden viele Fleischstücke zugeworfen, klar dass die Tiere so jegliche Scheu verlieren und aufgrund 2x täglicher Fütterung leider auch überfüttert werden (dafür kann 2x kassiert werden). Uns haben alle Tiere eher leidgetan, nachdem wir die riesigen Gehege auf Mount Etjo gesehen haben. Dort werden die Kadaver am Boden angekettet, und die wenigen Zuschauer beobachten entweder aus einem Löwensicheren Tunnel, oder aus einem hohen Safari-Camper in sicherer Entfernung (Geparden). Von der Duesternbrook Farm waren wir also eher enttäuscht, auch wenn ich sehr viel Schönes von euch gelesen habe. Geschmäcker sind halt verschieden; zum Glück. Aus unserer Sicht: eher empfehlenswert am Anfang einer ersten Namibia-Reise.

Die paar wenigen Unterkünfte/Lodges/Hotels, die wir besucht haben, werde ich im anderen Forumsordner posten 🙂.

Liebe Grüsse
zuletzt bearbeitet 21. Mai 2013
33,1k Beiträge · seit 200621. Mai 2013 · #3
Hallo Namibia_Planerin,
as SPA haben wir nicht genutzt, andere sanitäre Anlagen waren etwas alt aber in Ordnung.
Und das sagt mal wieder alles über NWR... das gesamte Rastlager wurde vor 2 Jahren für 200 Millionen Namibia Dollar komplett-saniert. Und wenn man jetzt schon den Eindruck hat, dass es an Stellen "alt" ist....

Danke für Deine Infos.

Viele Grüße aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
16 Beiträge · seit 201321. Mai 2013 · #4
Hallo Namibia_Planerin,

hattet ihr die Campingplätze vorgebucht oder seid ihr einfach auf gut Glück hingefahren? Ich habe für jetzt Juli/August bis auf Etosha nichts vorgebucht, da ich mich nicht so genau festlegen will, aber deshalb bedenken, dass ich nichts mehr bekomme oder den halben Tag auf Übernachtungsplatzsuche bin.

Viele Grüße,

Bernd
Themenstarter18 Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #5
@ Christian: hm, vielleicht ging das ganze Geld fürs SPA drauf 🙂 . Ganz ehrlich, die NWR-Campingplätze waren alle ohne Ausnahme unter dem Standart der anderen, was ich eigentlich sehr schade finde. Denn anstelle eine einheimische "Organisation" zu unterstützen würde ich evt. bei einer erneuten Reise ausweichen und anders unterkommen. Wenn ich dann noch die ganzen Schwierigkeiten bei der Buchung bedenkt... Damals hatten sie gerade auf ein neues Buchungssystem umgestellt und es dauerte Ewigkeiten, bis man was hörte. Wirklich schade.
Themenstarter18 Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #6
@ Bernd: auch auf die Gefahr hin, dass ich nun Kopfschütteln ernte... Tatsächlich hatten wir unsere Campingplätze und Lodges vorgebucht. Wir waren das allererste Mal in Namibia und Afrika allgemein, und fühlten uns regelrecht hin- und hergerissen in der Vorbereitungszeit, ob wir vorbuchen sollen oder nicht. Die Reiseberaterin, die für uns Flüge und Fahrzeug gebucht hatte, meinte für Juli und August: unbedingt vorbuchen (wohl nicht zuletzt aus ihrer eigenen, ökonomischer Sicht 😉 ), im Forum und anderen Internetquellen las ich querbeet alles. Schlussendlich waren wir uns einig, dass wir keine Zeit beim Unterkunft suchen verlieren wollen sondern Namibia einfach geniessen wollen, ohne Stress, und wenn möglich mit unseren Wunsch-Unterkünften/-Campingplätzen (nach eingehender Recherche durch das Forum, hihi). Da ich persönlich sehr gerne Routen plane und schon viele andere Reisen für uns auf eigene Faust zusammengestellt hatte, nahm ich mich der manchmal etwas mühsamen Vorbuchung an. Wir reisten so ohne Stress, hatten jeweils den ganzen Tag zum Entdecken und Erleben zur Verfügung und wussten mit Sicherheit, am Abend "anzukommen".
Rückblickend kann ich dir aber ganz ehrlich sagen, dass wir - was Zeltplätze anbelangt - bis auf Etosha und Ai-/Ais nirgends hätten reservieren müssen. Wir waren teilweise sogar alleine auf den Plätzen (!), oder es hatte zumindest noch genügend freie Plätze. Auf der Südrunde sowieso, auf der Nordrunde hatte es etwas mehr Reisende, aber immer noch überall Platz. Auch in Sesriem/Sossusvlei übrigens.
Allerdings gebe ich auch zu bedenken, dass die Tage im Juli kürzer sind und es sehr früh dunkel wird (wir kamen damals am 1.7. an und um 17.00 Uhr war schon fast schwarze Nacht 😊 , aber von Tag zu Tag wurde es dann etwas besser 😄 ). Wenn ihr also längere Routen einplant, wäre es evt. entspannter, dann eine Unterkunft sicher zu wissen. In Namibia im Dunkeln fahren finde ich keine so gute Idee... Wenn ihr genügend Zeit habt, euch treiben zu lassen, dann ginge ich heute ohne Skrupel und Bedenken auf gut Glück!
Mein Tipp: plant keine zu grossen Routenstücke ein damit ihr nie in Bedrängnis kommt - ist sowieso ein guter Tipp, denn es gibt so viel zu sehen, da wäre es schade den ganzen Tag nur im Auto zu sitzen und die Schönheiten an sich vorbeiflitzen zu sehen... 😎
Ich hoffe ich konnte mit diesem persönlichen Feedback weiterhelfen.
Themenstarter18 Beiträge · seit 201221. Mai 2013 · #7
Auf Anregung von La Leona habe ich - wo ich sie noch fand - die Preise zu den Campingplätzen hinzugefügt. Überall dort, wo keine Preise stehen, mussten wir nichts vorbezahlen sondern hatten eine reine Reservation. Bezahlt wurde in der Regel am Abreisetag. So auf die Schnelle finde ich dafür die Preise nicht mehr. Ich hoffe das hilft noch zusätzlich weiter 🙂
16 Beiträge · seit 201322. Mai 2013 · #8
Hallo Namibia_Planerin,

vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Ich habe jetzt die erste und die letzte Nacht, außerdem die dritte auf dem Kalahari Farnhous Camp und die Nächte in Etosha vorgebucht (zumindest da, wo ich noch was bekommen hab). Dabei werd ich es belassen, wird schon gut gehen.

Viele Grüße,

Bernd
570 Beiträge · seit 201123. Mai 2013 · #9
Hi... habe deine Bedenken wegen Reservieren von Campingplätzen gelesen.

Keine Sorge in dem Zeitraum. Wir haben nichts vorreserviert. Und auch in Etosha/soussosvlei etc. geht immer was. Einfach beharrlich fragen zur Not. Nicht beim ersten mal fragen abwimmeln lassen. Die erste Antwort wird immer nein sein. Dann antwortest du, dass es dringend sei und das es kein Problem sei ein bisschen am Rand zu stehen... dann schaut die Dame an der Rezeption im PC nach... es dauert kurz und schon hast du einen Not Platz. Dann fahrst du auf den Campingplatz und niemand ist da und es sind noch 20 freie Plätze da. Und feritg. So haben wir in Eothsa spontan 4 Nächte drangehängt. Ohne Probleme. Ausserhalb einfach kurz am Vormittag wo anrufen, wenn man abschätzen kann wo man hin will. Sonst auch mal am Vortag schon, wenn man es sicher weiß. So haben wir immer unseren Wunschstellplatz bekommen. Ideale Jahreszeit für sowas 😉

Funktioniert aber glaube ich hauptsächlich als Camper so.

Für unsere Namibia Planerin:

Ist das schon in der Campingliste von Thomas Richter verewigt? Wäre doch eine super (und soziale) Sache 😉

http://www.thomasrichter.de/namibia/camping-liste-download.htm
Grüße Amos
5 Wochen Namibia - Caprivi und Zurück http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/260644-there-and-back-again.html?rb=0