Suche viel (Süd/Ost-)Afrika mit begrenztem Budget

18 Antworten · 3'350 Aufrufe · gestartet 30. März 2013 von fittken
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Themenstarter277 Beiträge · seit 201330. März 2013 ·
Hallo,

dieses Jahr im August/September/Oktober soll es endlich nach Afrika gehen.

Ich habe ca. 6 Wochen Zeit, um gemeinsam mit meiner Freundin Afrika zu bereisen.

Uns sind vor allem die Landschaft, die Tierwelt (big five...) und Ursprünglichkeit wichtig. Wir mögen keine überfüllten Strände und bewegen uns auch gerne abseits der touristisches Pfade.

Unser Plan sieht vor, dass wir individuell ein Land bereisen, dort 1x2 self drive Safaris/günstige geführte Safaris, die jedoch aus Budget-Gründen nicht länger als jeweils 2-3 Tage andauern können, unternehmen.
Ansonsten müssten wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein.

Ich habe auch schon überlegt ein Auto mit Zelt zu mieten, doch das sollte wahrscheinlich unser Budget sprengen, das exklusive Flüge nicht viel höher als 2000€ liegt. (Impfungen, Malariaprophylaxe sind schon vorhanden...).


Nach meiner Einschätzung kristallisieren sich für uns folgende Varianten heraus:

1) Südafrika + Swaziland + Mosambik

Wir würden in Südafrika eine Self-Drive-Safari mit einem Mietwagen, den wir nicht die ganze Zeit mieten, unternehmen. Beispielsweise in den Kruger Nationalpark.
Anschließend würden wir nach Swaziland reisen und dadurch, dass wir vielleicht die Wild Card kaufen würden, könnten wir dort ebenfalls in Nationalparks reisen. Auch sonst stelle ich mit Swaziland sehr ethnienreich vor. Ebenfalls habe ich gelesen, dass sich im August/September der König bei einer Zeremonie eine neue Ehefrau bestimmt.

Zu Mosambik weiß ich leider noch nicht so viel, Mosambik wäre nur als Schnorchel-/Strand-Destination eingeplant.


2) Simbabwe + (Swaziland) + Mosambik

In Simbabwe könnten wir das Wild Life sehen und eine Safari unternehmen, anschließend vielleicht noch in Swaziland die oben genannten Dinge erleben und in Mosambik am Strand die Reise ausklingen lassen.

3) Uganda + Tansania
Hier wäre es so, dass wir in Uganda und Tansania die Tierwelt erleben und am Ende in Tansania schnorcheln, bzw. am Strand relaxen.

Nachteile:
Bei 1) sehe ich jedoch für mich den Nachteil, dass ich Südafrika vermutlich schon als zu entwickelt empfinde. Ebenfalls frage ich mich, ob Strand und Unterwasser welt mit Indonesien mithalten könne, von dort bin ich nun ein wenig verwöhnt, was das anbelangt. 😉

Der Vorteil von Uganda wären günstige Flüge. Momentan finde ich Flüge für ca. 630€, das habe ich bei den anderen Ländern noch nicht gefunden.

Was meint ihr zu meinen Ideen?
Ist 2) überhaupt realistisch, es sind ja immerhin 3 Länder?
Würde die Option längere Zeit ein Auto zu mieten bei dem Budget direkt rausfallen?
Welche Länder haltet ihr für eine günstige Möglichkeit?


Für jede Antwort wäre ich sehr dankbar! 🙂
zuletzt bearbeitet 30. März 2013
6'377 Beiträge · seit 201130. März 2013 ·
Hoi Birko-fittken 😄

Bist Du also meinem Tipp hierhin gefolgt! 😉
Meine Meinung dazu hab ich Dir ja schon im anderen Forum geschrieben, aber hier wirst Du sicher mehr Antworten bekommen.
Viel Glück!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
63 Beiträge · seit 201102. Apr. 2013 ·
um es kurz zu machen: für das Budget kommt Ostafrika nicht in Frage. Da bleibt eher Südafrika. Oder ganz nach Mosambik fahren, das ist noch ein sehr junges Reiseland, noch recht rustikal, aber mit Klasse Optionen am Strand für Schnorcheln und Budgetunterkünfte.
www.dcloew-photography.com
297 Beiträge · seit 200702. Apr. 2013 ·
Hallo,
Südafrika mit Pkw und Camping, das müßte man ausrechnen ob das reicht
(meine Autos waren um die 20€/Tag plus ca 200€ zum Leben pro Woche plus NP-Gebühren). Ich weiß nicht was die Autos inzwischen kosten, ich war 2006 das letzte Mal dort. Ein 4x4 muß es dort nicht sein.

Ohne Auto kommst Du nirgends richtig hin, es gibt Busse nur zwischen den großen Städten. Und ich glaub Overland-Trucks fahren dort auch (ich weiß jetzt nicht wie alt Ihr seid und ob das in Frage kommt).

In Ostafrika kannst Du mit Bus reisen, das kostet fast nix, nur für die Parks brauchst Du eine Tour oder dann ein Auto, aber dort besser 4x4. Ohne NP kann man in Ostafrika günstig leben - aber Tiere will man ja auch mal sehen. zB Uganda ginge mit Bus; ab und zu dann eine Tour bzw ein Auto für ein oder zwei Parks. Es ist dort noch nicht so 'touristisch versaut' , also Ihr werdet viel Kontakt zu Einheimischen haben, die alles sehr freundlich und neugierig sind.

Ich würd mich auf 1-2 Länder beschränken - ich war zB 2x in Uganda (7 Wochen und 10 Tage) und hab noch nicht alles gesehen - aber das ist in Indonesien nicht anders (größtes Archepel der Welt)...

Als Rucksacktourist durch Asien zu reisen ist deutlich günstiger...

Ich hoffe, das hilft ein bißchen,
LG Heike
Themenstarter277 Beiträge · seit 201302. Apr. 2013 ·
Danke für eure Antworten.

Was haltet ihr von folgender Idee:

1) In Johannesburg/Windhoek ein 4x4 für ca. 50-60€ pro Tag mieten und ca. 35 Tage entweder durch Namibia, Botswana oder Zimbabwe fahren, dort viele Nationalparks besuchen, aber wild campen oder vor den Toren der Parks?

Welches der 3 genannten Länder haltet ihr dafür am geeignetsten, besonders in Bezug auf das Wild-Campen.

Danke für eure Hilfe.
7'305 Beiträge · seit 200602. Apr. 2013 ·
fittken schrieb:dort viele Nationalparks besuchen, aber wild campen oder vor den Toren der Parks?
... Du meinst jetzt aber nicht wild campen in den Parks, oder? Damit wirst Du Dir 'nen Haufen Scherereien einhandeln.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast02. Apr. 2013 ·
Hallo,
fittken schrieb:1) In Johannesburg/Windhoek ein 4x4 für ca. 50-60€ pro Tag mieten und ca. 35 Tage entweder durch Namibia, Botswana oder Zimbabwe fahren, dort viele Nationalparks besuchen, aber wild campen oder vor den Toren der Parks?

Welches der 3 genannten Länder haltet ihr dafür am geeignetsten, besonders in Bezug auf das Wild-Campen.
Keines. Ich empfinde einige Preise für Campsites auch als Abzocke und bin nicht bereit, dass zu bezahlen. Eine Reise primär auf wildem Camping aufzubauen, ist aber auch keine Lösung. Das Land vor den Toren der Nationalparks gehört in der Regel auch irgendwem. Einer Lodge, einer Farm, einer Community oder Conservancy. Und aus Sicht der Länder und der Einwohner vor Ort: Welches Interesse sollen die an Touristen haben, die die Infrastruktur nutzen aber keinen Cent vor Ort ausgeben wollen? Wenn so etwas Viele probieren, gibt es auch schnell neue Restriktionen für alle.

Wildes Camping funktioniert teilweise im extrem dünn besiedelten Nordwesten von Namibia. Aber auch dort sollte man nach Möglichkeit die Community Campsites benutzen. Die kosten nur Kleingeld, sind in der Gegend meistens schön und verschaffen den Locals etwas Einkommen. Die Gegend ist für Ersttäter ohne Offroaderfahrung aber nicht so empfehlenswert.

Das bei einem Studenten das Konto keine unbegrenzten Möglichkeiten her gibt, kann jeder nachvollziehen. Aber Namibia, Botswana usw. sind keine typischen Backpacker-Reiseziele, die man billigst bereisen kann. Vielleicht versucht Du noch ein paar Euro zu verdienen oder Mitreisende zu finden, so dass sich die Kosten für Auto, Sprit usw. auf mehrere Köpfe verteilen? Die Wahl der Reisezeit hat auch signifikanten Einfluss auf Flug- und Mietwagenkosten.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2013
1'419 Beiträge · seit 200902. Apr. 2013 ·
Hallo "fittken",

mein Tipp: geh arbeiten, spare ein paar Jahre und dann wird´s evtl. auch was mit dem Urlaub in Afrika. Oder fahre mit einem Bus durch Südafrika (aber das ist Dir ja scheinbar nicht "wild" genug .... 😵 ). Oder sei sportlich wie BikeAfika und radle!

Klingt jetzt evtl. überheblich, aber wenn ich Deine neu eröffneten Threads sehe (wild campen in BOT, wild campen in ZIM), dann kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln! Ohne Worte!!!

Gruss
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 02. Apr. 2013
1'060 Beiträge · seit 200603. Apr. 2013 ·
Hallo fittken

Lass dich nicht verunsichern, auch mit begrenztem Budget ist das Reisen in Afrika ganz gut möglich. Einige Ziele/ Länder vielleicht eher weniger, andere besser. Namibia und Botswana würde ich für Rucksacktouristen eher weniger empfehlen (grosse Distanzen, wenig Öv), aber auch das sollte grundsätzlich möglich sein.

Wie auch immer: Südafrika mag vielleicht etwas weniger "wildes Afrika" sein, für den Anfang aber sicher nicht schlecht. Ihr könntet ja beispielsweise nach Jo'burg fliegen und dann von dort aus nach Swaziland und dann zum Krüger. Dann hättet ihr auf jeden Fall sehr gute Chancen, die Big 5 zu Gesicht zu bekommen. Danach weiter mit den Öv nach Mosambik an den Strand, Inhambane/ Tofo und Vilankulo sind mit Öv problemlos erreichbar. Von dort dann weiter nach Malawi, wo es auch sehr viel zu sehen gibt und auch wirklich noch "real" Afrika ist.

Uganda und Tansania dürften sich auch sehr gut komibinieren lassen, wobei ich mich dann in Uganda auf Natur und Wildlife konzentrieren würde, die Nationalparks im Norden von Tansania sind wirklich schweinisch teuer. Aber auch da gibts relativ günstige Anbieter für mehrtägige, geführte Safaris (wenn ich mich recht entsinne, bezahlten wir 2010 in etwa USD 100.00 / Tag und Person, inkl Parkgebühren, Camping, Guide, Koch, etc., Kontakt könnte ich dir raussuchen). Nach Uganda entweder nach Arusha/ Kilimanjaro fliegen und von dort weiterreisen mit dem Bus nach Tanga und dann an der Nordküste am Strand (sehr zu empfehlen!) relaxen, schnorcheln/ tauchen oder dann halt Sansibar.

Hoffe, das hilft dir ein wenig weiter.

Gruss aus Zürich,
Samuel
Reiseberichte: #safaribrothers on Tour Vol. IX- safaribrothers.ch Blog «In Gedenken - Kurzer Kgalagadi-Trip 2024» #safaribrothers on Tour Vol. VIII - safaribrothers.ch Blog «Du hast es so gewollt - 8 Wochen Campingsafari in Namibia und Botswana 2021/2022» #safaribrothers on Tour Vol. VII - «Kalahari» #safaribrothers on Tour Vol. VI - «Wo Problem?»
521 Beiträge · seit 201103. Apr. 2013 ·
Hallo Fittken,

Nehmt doch Euer eigenes Zelt mit, dann müsst Ihr kein Auto mit Dachzelt mieten, das machen mehrer so. Ich finde Südafrika und Namibia am günstigsten zum reisen im südlichen Afrika, vor allen wenn man sich selbst versorgt und campt.

In Zimbabwe fand dich das Einkaufen in Supermärkten und das Benzin super teuer, teurer als München, aber da gibt es sicher auch Möglichkeiten, irgendwo einzusparen. Botswana ist in den Punkten günstiger, dafür sind die NPs und das Camping viel teurer.

Wobei ich es immer schade finde, wenn man die tollsten Sachen nicht machen kann oder manche NPs nicht anschauen kann, weil man sparen muss. Lieber zwei Wochen kürzer fahren, dafür ohne Sorgen, ob man sich das alles leisten kann. Man gibt eh mehr aus als geplant war.

Bei sechs Woche lohnt sich ja auch fast ein Auto zu kaufen und anschließend wier zu verkaufen, vielleicht auch eine Überlegung wert?

Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
2'168 Beiträge · seit 200903. Apr. 2013 ·
Hallo,
Bei sechs Woche lohnt sich ja auch fast ein Auto zu kaufen und anschließend wier zu verkaufen, vielleicht auch eine Überlegung wert?
Fuer nur 6 Wochen lohnt sich doch das ganze Theater mit Autokauf ueberhaupt nicht!
Und woher soll er denn das Geld nehmen fuer ein Auto, wenn's schon nicht genug ist fuer den Urlaub?

Gruss aus Sodwana
Maddy
Reiseberichte: Camping Tour Northern Namibia, August 2010 Dlinza Forest, Eshowe, KZN, South Africa Die erste Reise - Loggerhead Camping trip 2020: KNP-Mapungubwe-Magoebaskloof-Mt.Sheba
78 Beiträge · seit 201003. Apr. 2013 ·
Hello!

Günstig reisen ist in allen genannten Ländern möglich, da musst Du Dich wirklich nicht verunsichern lassen von gewissen Kommentaren. Die Frage ist halt, wo ihr sparen wollt. Mir persönlich reicht beispielsweise einmal Tiere in einem Park schauen zu gehen. Eine Nacht und 2 Tage in einem Park sind fast überall bezahlbar.

In Zambia, Malawi, Mozambique, Madagascar gibts günstige Bushtaxis für Transport. Auch Autostop ist eine Möglichkeit, rechne aber damit, dass Du doch ein klein etwas bezahlen solltest wenn du mitgenommen wirst.

Unterkunft in 'lokalen' Pensionen ist meist günstig (so ca 10-20Euro), heisst aber oft feuchte Matrazze, kaum Licht, kaltes Wasser, Dusche und WC über den Hof. Auch Essen in oben genannten Ländern kann sehr günstig bleiben, wenn Du nur auf Märkten und in lokalen Snackbars etc isst. Ein guter Tipp ist auch couchsurfers/hospitalityclub wo Du oft gratis bei Einheimischen unterkommen kannst und gleich auch noch etwas erfährst über das Leben vor Ort (damit Du z.B. nicht mehr von "zu entwickelt" oder "ethnienreich" sprechen musst 😛 ) . Auf dem Land kannst Du auch rumfragen, oft bekommst Du irgendwo einen Schlafplatz & etwas zu Essen für fast nix.

Südafrika (und Swazi), Namibia, und Botswana ist wohl fast günstiger ein Klienstwagen zu mieten (z.B. in Kapstadt gibts Langzeitvermietungen für weniger als 300Euro pro Monat) und ein Zelt reinzupacken. Dann Supermarkt & Strassenrand Verpflegung auch günstig, Unterkunft über Couchsurfen oder Zeltplätze.

Was ich auch sehr günstig und sehr schön fand war einfach ein Zimmer von privat zu mieten für 4 Wochen irgendwo (z.B. in Mozambique in einem Ort am Meer) und dort bleiben und ein bisschen 'Alltag' miterleben. Vielelicht findest was mit Kochgelegenheit, dann Einkaufen am Markt, selbst kochen und am Abend mit einer Dose Supermarktbier an den Strand! Herrlich! Und sehr günstig. Ich hab in Beira ein Zimmer mit Kochnische in Fussdistanz zu Meer und Altstadt für 120Euro p.M. bekommen vor ein paar Jahren.

Ich hoffe Du wirst schöne Ferien haben und nicht die Zeit damit vergeuden noch etwas mehr Geld zu verdienen nur um dann auf irgendeine teure Tour gehen zu können.

Herzlich,
Beginner
327 Beiträge · seit 200803. Apr. 2013 ·
Also wenn es eine Budgetproblem ist, dann eindeutig Südafrika. Dort findet man immer etws billiges. Aber nicht mit Indonesien vergleichbar. Wenn man Wildnisserleben will, dann wird halt teuer. Geführt in den Krüger oder Umgebung kostet halt mal Geld. Zelten im Krüger kostet ca. 20€+ 20€ Coservation Fee. und Bungalow ird noch teurer. Wild Campen im Krüger NO WAY. Reisen kann man schon in den lokalen Taxis. Kostet auch wenig, die lokals haben auch nicht soo viel Geld. Ist mehr Indonesien. Aber das wars halt. Natur, Landschaft gibts dann halt nicht. MOZ ist sicherlich recht günstig, man wird aber überall übers Ohr gehauen. Selbst die eingefleischten Südafrikaner. Und das Visa ist auch nicht sehr billig, man muss eine Unterkunft benennen, und es seit neustem in Deutschland beantragen..
Fazit: Ja man kann billig in NAM/BOTS/RSA reisen. Aber dann verpasst man sicherlich einen Großteil von dem, für das man überhaupt dorthin gekommen ist(Wilde Tiere, Natur etc.). Daher Geld sparen und dann machen.
439 Beiträge · seit 200903. Apr. 2013 ·
Hier passt es besser, deswegen nochmal:
Hallo Fittken,
wenn ich das richtig gelesen habe, studierst du Medizin. Du wirst später genügend Geld verdienen, um hochpreisigen Lodge-Urlaub in Botswana bezahlen zu können.
Bis das soweit ist, gibt es aber genügend Möglichkeiten, preiswert durch das südliche Afrika zu kommen.
Hier einige Tipps: Mit einem Auto von Hubert Hesters bist du bestens und preiswert bedient. Wenn du sechs Wochen (habe ich das richtig in Erinnerung?) Zeit hast, steuerst du zunächst das Kaokoveld an. Dort hast du in erster Linie atemberaubende Landschaft. Wild zelten kannst du da nahezu überall, musst nur einen gewissen Abstand zum Kunene halten - ist aber ausgeschildert.
Auf dem Weg von Windhoek in den Norden kommst du durch das Damaraland - auch dort ist wildes Zelten an vielen Punkten, aber nicht überall möglich.
Anschließend fährst du zum Etosha. Zelten geht in Park oder auch am Rand außerhalb - innerhalb allerdings nur in den drei Camps. Auch außerhalb des Etosha-Nationalparks wirst du im Umfeld nicht wild zelten können - soweit ich das in Erinnerung habe gibt es keine Möglichkeit.
Weiter geht es Richtung Süden. Unterwegs gibt es immer mal wieder die Möglichkeit, preiswert oder gar kostenlos zu campen. Denk daran, die Farmen sind Privatbesitz, du musst fragen.
Recht preiswert und wunderschön ist der KTP am „Drei-Länder-Eck“ Namibia-Botswana-Südafrika. Die Campingplätze im Nossobtal vor allem auf Botswanaseite (Polentswa und Rooiputs) sind herrlich. Vom Nossobtal fährst du weiter in den Mabuasehube-Teil des Parks. Campen und Parkeintritt sind auch hier ziemlich preiswert.
Zum Abschluss bietet sich das CKGR an. Auf dem Weg von Mabuasehube zum CKGR gibt es zahllose Wild-Camp-Möglichkeiten. Im CKGR wirst du aber auf die Campsites gehen und zahlen müssen.
Viel Spaß beim Planen und falls Fragen sind, einfach fragen. Die meisten hier werden dir helfen. Ständig nörgelnde Klugscheißer und Besserwisser, die dir mit aller Gewalt ihre Meinung aufzwingen wollen, wirst du überall finden - auch wenn du sie nicht suchst.

Noch ein Tipp zum Parkeintritt in Südafrika (KTP, Kruger und viele andere): Es gibt eine Wildcard - einmal zahlen, Eintritt frei in den angeschlossenen Parks. Lohnt sich ab etwa zehn Tagen und ist ein Jahr gültig.
Gast03. Apr. 2013 ·
Hallo,
Fritzmann schrieb:Wenn du sechs Wochen (habe ich das richtig in Erinnerung?) Zeit hast, steuerst du zunächst das Kaokoveld an
Jemanden, der mutmaßlich weder Busch- noch Offroaderfahrung hat, als Erstes mal ins Kaokoveld zu schicken, halte ich für etwas fragwürdig. Wenn dort ein Unglück passiert, drohen schnell Restriktionen für alle. Das MET hat im Kontext anderer Unglücke dort schon mehrfach laut über Restriktionen nachgedacht. Denkbar ist zum Beispiel Guidepflicht für das befahren von Hoanib und Co.

Beste Grüße

Guido
zuletzt bearbeitet 03. Apr. 2013
439 Beiträge · seit 200903. Apr. 2013 ·
Guido. schrieb:Hallo,
Fritzmann schrieb:Wenn du sechs Wochen (habe ich das richtig in Erinnerung?) Zeit hast, steuerst du zunächst das Kaokoveld an
Jemanden, der mutmaßlich weder Busch- noch Offroaderfahrung hat, als Erstes mal ins Kaokoveld zu schicken, halte ich für etwas fragwürdig. Wenn dort ein Unglück passiert, drohen schnell Restriktionen für alle. Das MET hat im Kontext anderer Unglücke dort schon mehrfach laut über Restriktionen nachgedacht. Denkbar ist zum Beispiel Guidepflicht für das befahren von Hoanib und Co.

Beste Grüße

Guido
Bin irgendwann auch das erste Mal im Kaokoveld unterwegs gewesen. Fand ich nicht schwieriger als meine allererste Selbstfahrertour - die war in Botswana, Chobe, Savute, Moremi während der Regenzeit.
Verstehe sowieso nicht, was immer für ein Geschisse um den Selbstfahrermythos gemacht wird. Wer halbwegs intelligent ist und durchschnittlich Auto fahren kann, sollte auch mit dem Kaokoveld, dem Moremi und dem CKGR nicht überfordert sein, wenn er sich das Auto erklären lässt und sich in der Bedienung eines GPS übt, bevor er auf Tour geht.
Kaokoveld fand ich übrigens nicht besonders anspruchsvoll was das Fahrerische angeht.
7'305 Beiträge · seit 200603. Apr. 2013 ·
Fritzmann schrieb:Kaokoveld fand ich übrigens nicht besonders anspruchsvoll was das Fahrerische angeht.
... dann hast Du womöglich andere Regionen und Pisten gesehen als die, in die der Ratsuchende nun reinrasselt und in große Schwierigkeiten kommt.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
521 Beiträge · seit 201103. Apr. 2013 ·
Fuer nur 6 Wochen lohnt sich doch das ganze Theater mit Autokauf ueberhaupt nicht!
Und woher soll er denn das Geld nehmen fuer ein Auto, wenn's schon nicht genug ist fuer den Urlaub?
@Maddy: bei uns hat es sich schon für 7 Wochen mehr als gelohnt. Das Mieten hätte fast das doppelte gekostet... Das Geld für ein Auto muss er so oder so auftreiben, egal ob Mieten oder Kaufen...
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
439 Beiträge · seit 200903. Apr. 2013 ·
BikeAfrica schrieb:
Fritzmann schrieb:Kaokoveld fand ich übrigens nicht besonders anspruchsvoll was das Fahrerische angeht.
... dann hast Du womöglich andere Regionen und Pisten gesehen als die, in die der Ratsuchende nun reinrasselt und in große Schwierigkeiten kommt.

Gruß
Wolfgang
Das zu vermeiden, dafür gibt es ja die Recherche. Eine einfache Tour über Palmwag, Sesfontein, Puros, Orupembe und die Red Drum nach Otjinhungwa und auf dem Rückweg vielleicht die Epupa Falls ist für acht bis zwölf Tage gut und beinhaltet jede Menge Landschaft. Von einem kurzen Streckenabschnitt abgesehen ist das in der trockenen Zeit leicht zu fahren und auch nicht zu einsam, um verloren zu gehen.