Als Selbstfahrer unterwegs – 2 Frauen

28 Antworten · 5'483 Aufrufe · gestartet 17. März 2013 von Andrea K
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Themenstarter3 Beiträge · seit 201317. März 2013 ·
Liebe Tansania-Erfahrene

Ich möchten gerne anfang Oktober den Kilimanjaro besteigen und danach auf eine Selbstfahrer-Safari gehen, zusammen mit meiner Kollegin. Wir würden in Arusha starten und den Manyarasee-NP, den Ngorongoro-NP und die Serengeti besuchen.

Wie beurteilt Ihr das sicher abenteuerliche Vorhaben, zu zweit als zwei Frauen unterwegs zu sein?
Wie sind die Strassenverhältnisse zwischen und in den Parks?

Zu unseren Erfahrungen: Meine Kollegin fährt nicht Auto und reist zum ersten Mal nach Afrika.
Ich war mit meinem damaligen Partner schon 3 Mal in Afrika unterwegs – in Namibia, Botswana und Sambia/Malawi, immer als Selbstfahrer. Dabei sass aber meist der Mann am Steuer, ich fuhr nur selten und kurze Strecken.
Trotzdem ist diese Art des Reisens zu einer Leidenschaft geworden, und ich möchte mich nur ungern einer geführten Gruppen-Safari anschliessen.

Ich freue mich auf eure Meinungen und Tipps!
Merci!
2'400 Beiträge · seit 201117. März 2013 ·
Hallo Andrea,

das Schwierigste an Eurer Tour dürfte die Besteigung des Kilis sein - habe ich deshalb auch nicht gemacht. Meine Frau weigert sich auch Auto zu fahren (sie hat zwar den Führerschein, ihn aber seit Ewigkeiten nicht gebraucht). An den Linksverkehr gewöhnt man sich schnell, zu Anfang wirst Du beim Abbiegen gelegentlich die Scheibe putzen 🤩 !
Die Straßen zwischen den Parks sind inzwischen asphaltiert, in der Serengeti sind die Verbindungsstrecken tw. unangenehmer Gravel, ansonsten unbefestigte Pisten. Aber da willst Du ja eh nicht heizen, sondern nach Tieren Ausschau halten, nehme ich mal an 😎 !
Ich persönlich würde auch noch versuchen Tarangire NP mit einzubauen, aber das ist natürlich eine Zeit- (und leider auch Geld-) -Frage 😈 !

Mein Rat: traut Euch. Ihr werdet eine tolle Zeit haben!

LG aus Hamburg,

Karsten

PS: Ich sehe gerade, dass Du neu bist im Forum: Herzlich Willkommen in der Selbsthilfegruppe der Afrika-Süchtigen!
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zuletzt bearbeitet 17. März 2013
1'450 Beiträge · seit 200617. März 2013 ·
Hallo Andrea,

Zur Bergbesteigung will und kann ich nichts sagen, ausser: mir wärs zu anstrengend.

Aber zum Autofahren:
Ich fahre selbst auch nicht, sondern mein Mann. Aber ich habe festgestellt, dass man in diesen Ländern doch sehr vorsichtig fahren sollte. Gerade in Tansania habe ich die Erfahrung gemacht, dass zumindest die Tourveranstalter durch die Gegend heizen, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir sind immer sehr langsam unterwegs, allein schon, weil ich sonst einen Nervenanfall bekommen würde!!!!

Wenn Du Dir zutraust, im Zweifelsfall auch mal von der Strasse abzufahren udn im Strassengraben zu landen,, wenn Dir ein Verrückter entgegenkommt, wenn Du Dir zutraust oder wenn Du es kannst, einen Reifen zu wechseln, dann dürfte es kein Problem sein.

Ansonsten ist Tansania wahrscheinlich kein Problem. Zumindest als Frau wirst Du keine Schwierigkeiten haben. Ich habe mich überall wohl gefühlt, keine üble Anmache etc. Ein Lächeln genügt.

Gruss Beate
7'315 Beiträge · seit 200617. März 2013 ·
Hallo Andrea,

ich würde sagen, dass ihr diese Reise ohne große Probleme machen könnt. Natürlich schadet es nicht, wenn ihr 'nen Reifen alleine wechseln könnt.

Viele, die auf den Kilimanjaro gehen, laufen zuvor auf den Mt. Meru, um sich an die Höhe zu gewöhnen. Mir war der Spaß zu teuer und ich bin nur einmal drum herum geradelt. In den mit Pausentagen theoretisch möglichen neun bis zehn Tagen, den Berg zu sehen, war es mir für ca. 90 min möglich, den Gipfel zu sehen. Es kann euch also auch passieren, dass ihr die ganze Zeit im feuchtkalten Nebel wandert.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Themenstarter3 Beiträge · seit 201317. März 2013 ·
Hallo Karsten, Beate und Wolfgang

Vielen herzlichen Dank für eure Inputs!! Das tönt doch schon mal gut – die Strassen scheinen befahrbar zu sein;)
Reifen gewechselt hab ich schon paar Mal. Ich weiss wies geht, da dürfte es eher an der Kraft mangeln, wenns drum geht die zu stark festgezogenen Schrauben loszuwürgen oder mit den schweren Rädern zu hantieren. Aber das wird klappen, gibt noch bisschen Krafttraining vorher;)
Fahren werden wir sicher vorsichtig und in langsamem Tempo. Es sind ja Ferien und da will man nicht hetzen. Und wie Karsten schon geschrieben hat: In den Parks gehts darum, Tiere zu entdecken, und nicht darum, schnell und weit voranzukommen.

Wie schauts denn aus mit Telefonnetz ausserhalb Arusha? Hattet ihr jeweils ein Satellitentelefon gemietet, im Falle dass das Auto mal streikt und Hilfe benötigt wird?

Zum Kilimanjaro: Die Besteigung wollen wir unbedingt machen! Dass es hart und anstrengend wird, sind wir uns voll bewusst. Wir werden darauf trainieren. Und hoffen, dass wir es nicht mit der Höhenkrankheit zu tun kriegen... 😉

Liebe Grüsse,
Andrea
2'400 Beiträge · seit 201118. März 2013 ·
Hallo Andrea,
Zum Kilimanjaro: Die Besteigung wollen wir unbedingt machen!
Des Menschen Wille ist sein Himmelreich 😗 - viel Spaß dabei.
Ein Satellitentel. brauchst Du definitiv nicht, selbst wenn es nicht überall Netzabdeckung geben sollte. Tanzania (bzw. die Gegend, in der Ihr Euch aufhalten werdet) ist längst nicht so einsam wie einige abgelegene Gegenden Namibias oder Botswanas. Du wirst schnell Hilfe bekommen. (Wenn Ihr irgendwo liegen bleibt, kommt sicher bald jemand und fragt nach den interessanten Sichtungen 🤩 ) Wie überall in Afrika wird Hilfsbereitschaft sehr groß geschrieben!

LG aus Hamburg,

Karsten
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6'384 Beiträge · seit 201118. März 2013 ·
Hoi Andrea und herzlich willkommen hier! 🙂

Ich denke auch dass es prroblemlos möglich ist!
Jemand hat weiter oben geschrieben dass die Strassen zwischen den Parks alle asphaltiert sind, das stimmt im Moment nicht, denn zwischen Arusha und Mto Wa Mbu hats eine etliche Kilometer lange Baustelle, die im Regen zum Problem werden könnte.
Aber da hats auch genug Verkehr dass Euch sicher schnell geholfen werden würde, Bauarbeiter hat jedoch nicht so viele... 😄
Die Strasse über den Ngotongoro ist natürlich auch nicht asphaltiert.
Hast Du Dich schon betreffend Kili usw. genügend informiert?
Ansonsten empfehle ich Dir auch das Das Mount - Kilimanjaro - Forum (klick mich).
Wir waren ja im anfang Jahr dort, Meru, Kili (ich musste leider beide aus gesundheeitlichen Gründen kurzfristig absagen), Empakai-Treck und Ol Doinyo Lengai, anschliessend Serengeti zum Kleins Gate rein und über den Ngorongoro wieder zurück.
Einen Blog zur Tour findest Du hier (klick mich) und meinen Reisebericht mit vielen Fotos, wo Du zum Teil auch die Strassenverhältnisse siehst (vergiss nicht, wir sind übers Kleins Gate in die Serengeti gefahren, anders als Ihr!!!) findest Du in meinem Reisebericht hier im Forum oder auf meiner Homepage www.comol.li.
Ich verstehe aber echt nicht was der Vorteeil von Selbstfahren sein soll, vor allem wenn man Tiere sehen will!
Ein Guide sieht viel mehr, wenn man zum Beispiel bei Base Camp Tanzania (klick mich) bucht hat man auch keinen Funk und Ruhe im Auto...und teurer ist's auch nicht!
Aber das muss jeder selbst wissen.
Die weiter oben von Beate erwähnte Fahrweise hab ich so nicht gesehen, sie fahren zwar 'rassig', aber rasen hab ich nur einen Ranger im Norden der Serengeti gesehen, keinen einzigen der Touranbieter...wobei 'rasen' ja eine Frage der persönlichen Definition ist.
Auf jeden Fall viel Spass in dem wunderschönen Land!!!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'450 Beiträge · seit 200618. März 2013 ·
Hallo,

nocheinmal zum selber fahren:
Auch uns hat jeder versucht zu erklären, wir würden mit Fahrer mehr sehen. Nur, das stimmt halt nur, wenn man einen sehr guten Fahrer hat und selber blind für Tiere ist.
Wir haben es öfter erlebt, dass wir am Strassenrand gestanden sind und Tiere beobachtet haben, die vielleicht 10 m entfernt waren. Und dann kam ein Auto mit Fahrer, natürlich viel zu schnell um etwas zu sehen. Nachdem der Fahrer dann uns stehen sah, wurde eine Vollbremsung hingelegt und gesucht, was wir denn sehen. Und, wie gesagt, das passierte nicht nur einmal.

Ausserdem haben wir festgestellt, dass die Fahrer anscheinend nur auf grosse Tiere schauen. Wegen einem Schakal etc. wurde grundsätzlich nicht angehalten.

Wir haben auch erlebt, am Grabmal von Grzimek, dass ein Fahrer wahnsinnig schnell die Strasse hochkam. Da ist dann eine (von ihm aus gesehen) Linkskurve. Da die Strasse nass war hat er diese Kurve fast nicht mehr bekommen, und ist wild schleudernd weitergefahren. Genau 10 Sekunden vorher ist genau an dieser Stelle ein Elefant über die Strasse gelaufen. Ich möchte nicht wissen, was passiert wäre, wäre der Elefant nur ein bischen später gekommen.

Solche Gegebenheiten könnte ich noch einige aufzählen!

Gruss Beate
6'384 Beiträge · seit 201118. März 2013 ·
beate schrieb:Nur, das stimmt halt nur, wenn man einen sehr guten Fahrer hat und selber blind für Tiere ist.
Hallo???
Man kann alles schlechtreden, vor allem wenns nicht das ist was man selbst macht... 🤢
Ich bezweifle mal ganz arrogant dass Du mehr Tiere selbst entdeckst als ich...und wenn man dem Fahrer sagt was man will hält er auch danach Ausschau, aber seine Wünsche äussern muss man schon selbst!
Solche Komentare wie 'selber blind für Tiere' sind wohl mehr als nur unnötig!
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'450 Beiträge · seit 200618. März 2013 ·
Hallo Picco,

ich will mich ja nicht mit Dir streiten, bringt ja nichts. Ich weiss halt nur, was wir gesehen und erlebt haben.

Aber es soll jeder machen wie er selber will. Ich bin nur dagegen, wenn hier immer wieder erzählt wird, man würde mit Fahrer mehr sehen.

Beate
6'384 Beiträge · seit 201118. März 2013 ·
Hoi Beate

Ich will mich auch nicht streiten, aber sorry, Du schreibst von Dingen die Du nur von aussen gesehen hast, ich schreib von Dingen die ich erlebt habe.
Natürlich kann man Pech haben mit dem Driverguide, aber da kann man auch gegensteuern!
Wenn man zum Beispiel meinen Reisebericht liest kann man beim Veranstalter diesen Driverguide (der Name steht mehrmals im Bericht) verlangen!
Und der Kerl ist richtig gut!
Trotzdem sind wir auch an anderen Autos vorbeigefahren, weil wir ein bestimmtes Ziel vor Augen hatten und uns nicht für den dritten Schakal oder den dreizehnten Weissbrauenspornkuckuck interessierten...aber es ist auch bei uns vorgekommen dass dann jemand im letzten Moment 'Stopp' gerufen hat, was dann genau zu der von Dir angeführten Situation führte.
Das war aber nicht weil der Fahrer das nicht realisierte, sondern weil die Touris ein Ziel wünschten und im letzten Moment die Meinung änderten...
Du hättest das als schlechten Driverguide abgestempelt, ich als einen Driverguide, der Rücksicht auf seine Kunden nimmt.
So sehen die Dinge schnell mal anders aus...
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
1'450 Beiträge · seit 200618. März 2013 ·
picco schrieb:
Du schreibst von Dingen die Du nur von aussen gesehen hast, ich schreib von Dingen die ich erlebt habe.
.
Siehst Du!! Dasselbe kann ich doch auch zu Dir sagen. Du bist ja auch nicht selber gefahren, kannst also gar nicht beurteilen, was man dabei sieht, bzw, was wir gesehen haben.

Beate
zuletzt bearbeitet 18. März 2013
2'400 Beiträge · seit 201118. März 2013 ·
Hallo Kinder,

spuckt, kratzt, zieht Euch an den Haaren 😈 , aber hört auf zu streiten 🤩 , schließlich ist das hier Andreas Thread! Und sie schreibt:
Trotzdem ist diese Art des Reisens zu einer Leidenschaft geworden, und ich möchte mich nur ungern einer geführten Gruppen-Safari anschliessen.
Das kann man doch einfach mal so akzeptieren, oder 😎 ?

LG aus dem frisch verschneiten Hamburg (Ist zwar superschön, aber trotzdem kann ich keinen Schnee mehr sehen 😈 !)

Karsten
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6'384 Beiträge · seit 201118. März 2013 ·
beate schrieb:Siehst Du!! Dasselbe kann ich doch auch zu Dir sagen. Du bist ja auch nicht selber gefahren, kannst also gar nicht beurteilen, was man dabei sieht, bzw, was wir gesehen haben.
In Uganda und in Kenya waren wir als Selbstfahrer unterwegs, sollte wohl reichen um zu wissen wovon ich spreche...und das war mein letzter Post zu diesem 'Streit'.
Lassen wir Andrea ihren Tread, ok?
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5'483 Beiträge · seit 200918. März 2013 ·
Ich behaupte mal, dass das Geschlecht der Reisenden bei der von Euch geplanten Tour völlig egal ist. Warum solltet Ihr als Frauen mehr Probleme bekommen als 2 Männer auf Tour? Tansania ist ja kein traditionelles muslimisches Land.

Sollte es mal Probleme geben, werdet Ihr immer rasch Hilfe bekommen, da Ihr Euch ja nur innerhalb der der großen Touristen-Highlights bewegt.

Ich behaupte auch, dass man als erfahrener Afrika-Reisender geauso viele Tiersichtungen hat, wie mit einem Rundfahrt-Guide. Anders sieht die Sache mit lokalen Guides aus. Die sind jeden Tag in ihrem Revier unterwegs und wissen deshalb genau wo welche Tiere stehen.
Unser Reise-Blog: KaTho_VanTour Staub & Schlamm (Kenia 21/22) 7 Wochen in der Regenzeit !? (NAM/BOT 18/19) Leoparden hautnah (Tansania 2016/2017) Elefantös - Zimbabwe 2016 Auf Großer Fahrt (Reisebericht SA-NAM-BOT-ZIM 2014/2015) Rivers & Sand (Reisebericht Namibia/Botswana 2013) Reisebericht Tansania 2013: "Das volle Programm"
Themenstarter3 Beiträge · seit 201318. März 2013 ·
Hallo zusammen!

Nochmals lieben Dank für eure Meinungen und Tipps!

Wieviele Tiere man sieht auf Safari, als Selbstfahrer, da spielt sicherlich auch etwas Glück mit.
Auf den vorherigen Selbstfahrer-Touren haben wir viele Tiere gesehen, also alle die, die wir sehen wollten:) Sollte es diesmal nicht so gut klappen, können wir uns wahrsch auch vor Ort einen Guide nehmen, oder?

Herzliche Grüsse,
Andrea
7'315 Beiträge · seit 200618. März 2013 ·
Andrea K schrieb:Wie schauts denn aus mit Telefonnetz ausserhalb Arusha? Hattet ihr jeweils ein Satellitentelefon gemietet, im Falle dass das Auto mal streikt und Hilfe benötigt wird?
... ich habe noch nicht einmal ein normaler Mobiltelefon dabei gehabt. Noch nie auf Reisen. 😉

Zu der Sache mit dem Guide und Tiersichtungen ... Ich war mal mit zwei anderen Radlern im Nairobi-NP mit Guide unterwegs (mit den Rädern durften wir ja nicht rein). Der hat uns kein eines Tier zeigen können, denn einer von uns (immer der gleiche) hat die Tiere stets vor dem Guide entdeckt und dann z.B. gerufen: "Halt ... Nashorn links". Manchmal hat der Guide noch nicht einmal dann das Tier entdeckt und noch nachgefragt: "Wo?".
Ich denke, das steht und fällt mit dem Guide und lässt sich keinesfalls verallgemeinern. Und der Guide muss ja auch auf die Piste achten. Bei standorttreuen Tieren (Krokodile, Flusspferde, Elefanten beim abendlichen Bad) ist er sicherlich im Vorteil, aber bei allem, was sich durch die Gegend bewegt, ist es einfach Glücksache.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
6'384 Beiträge · seit 201118. März 2013 ·
Hoi zämä

Wir hatten das Iphone mit tansanianischer SIM dabei, zwar tagsüber auf Flugmodus bzw. abgeschaltet, aber meist hatten wir in den Camps der Serengeti Empfang, teilweise jedoch sehr schlecht.
BikeAfrica schrieb:Zu der Sache mit dem Guide und Tiersichtungen ...
6 Augen sehen mehr als 4... 😛

Ob man aber gute Guides vor Ort findet weiss ich nicht.
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
7'315 Beiträge · seit 200618. März 2013 ·
picco schrieb:
BikeAfrica schrieb:Zu der Sache mit dem Guide und Tiersichtungen ...
6 Augen sehen mehr als 4... 😛
... da hast Du natürlich recht.
Also möglichst große Reisegruppe wählen. 58 Augen sehen noch mehr als 6 ... 😉
Nee ... nicht ernstgemeint ...

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...