Tragischer Unfall

31 Antworten · 7'744 Aufrufe · gestartet 07. März 2013 von shanta
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2'610 Beiträge · seit 200707. März 2013 · #2
Hi Shanta,

danke für den Link.

Da können wir ja froh sein, dass wir im Okt. 12 ein Dachzelt zur Verfügung hatten. Auf dem Campplatz vom Warthogs gab es nur einen ziemlich übellaunigen Elefanten.

Jambotessy

P.S. Dies ist auch eine Warnung an ALLE, die ohne Zelt übernachten!!!!
Nur im Vorwärtsgehen gelangt man ans Ende der Reise. (Sprichwort der Ovambo) 1x Togo + Benin (mit TUI), 1x Ruanda + Zaire ( mit Explorer Reisen), 3x Kenia (in Eigenregie mit dem Bodenzelt), 23 x südl. Afrika (in Eigenregie Namibia, Botswana, Zimbabwe, Sambia, Südafrika/ 17x mit dem Dachzelt und 6x ohne Dachzelt)
zuletzt bearbeitet 07. März 2013
538 Beiträge · seit 201207. März 2013 · #3
Hallo shanta,

bin offengestanden etwas ratlos mit der Frage: Welchen Mehrwert hat dieser low level Zeitungsbericht für ein Reiseforum?

Grüsse,
rolfhorst
2'664 Beiträge · seit 201207. März 2013 · #4
rolfhorst schrieb:Hallo shanta,

bin offengestanden etwas ratlos mit der Frage: Welchen Mehrwert hat dieser low level Zeitungsbericht für ein Reiseforum?

Grüsse,
rolfhorst
Offen gestanden betrachte ich dieses als einen sehr wichtigen Bericht in einem Reisforum, in dem sich überwiegend Camper tummeln, von denen einige durchaus eine Reise in die genannte Gegend planen oder auch dort unterwegs sind, zumal es vor einigen Monaten schon einmal einen ähnlichen Todesfall mit einem europäischen Touristen gegeben hat.

Hier ist es wichtig, daß dieser Löwe schnellstmöglich erlegt wird, denn er wird nicht aufhören, Menschen anzugreifen.
zuletzt bearbeitet 07. März 2013
Themenstarter85 Beiträge · seit 200907. März 2013 · #5
rolfhorst schrieb:Hallo shanta,

bin offengestanden etwas ratlos mit der Frage: Welchen Mehrwert hat dieser low level Zeitungsbericht für ein Reiseforum?

Grüsse,
rolfhorst
Meines Erachtens ist das kein niedriges Niveau!!!! Sondern ein tragischer Ausgang einer Reise und für die Hinterbliebenen mit enormen Schmerz und Trauer verbunden . So ist es doch nicht mehr wie hilfreich und informativ, darüber zu berichten.
Und eine Mitteilung kann in keinem Falle verwerflich sein, sondern im Gegenteil, Touris zu warnen, sollten sie in dieser Gegend unterwegs sein.

Versteh nicht, wieso dass Du da ratlos bist????

Shanta
Ein Augenblick der Geduld kann vor großem Unheil bewahren, ein Augenblick der Ungeduld ein ganzes Leben zerstören.
1'287 Beiträge · seit 200807. März 2013 · #6
Hallo,

nun der Text selbst ist in der Tat eher schlicht gehalten. Die Information allerdings schon plausibel für ein Reiseforum.
Sondern ein tragischer Ausgang einer Reise
Also ich verstehe den Text eher so, dass es sich bei den Opfern um Einheimische handelt.

Gruß
Carl
Madam und Boss Unterwegs (2014/15) "Bacon and Eggs - A day's work for a chicken; A lifetime commitment for a pig." (Anon) "I will go anywhere, provided it be forward" (David Livingston)
630 Beiträge · seit 200807. März 2013 · #7
Hallo,

ich sehe das wie Carl.

Es schadet nie, als Tourist daran erinnert zu werden, dass Wildnis auch gefährlich sein kann. Das gerät leicht in Vergessenheit.

Als kleine Ergänzung für Schlangenliebhaber (und Annick): az namibia

Klaus
Der Tourist zerstört, was er sucht, indem er es findet. (Hans Magnus Enzensberger)
521 Beiträge · seit 201107. März 2013 · #8
Nun gut, dann ab jetzt kein Stell-Dich-ein mehr hinterm Busch und auch nicht mehr im Wasser, da sind ja Krokodile...

Für mich klingt dieser Artikel wie ein Fake...

Nichts für ungut, aber wer von den Touristen vergnügt sich irgendwo, wo Löwen oder andere Wildtiere rumlaufen? 😗
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
1'680 Beiträge · seit 200707. März 2013 · #9
Nunanani schrieb:

Nichts für ungut, aber wer von den Touristen vergnügt sich irgendwo, wo Löwen oder andere Wildtiere rumlaufen? 😗
definiere "vergnügen"? Jede nicht eingezäunte Campsite birgt das Risiko, dass Löwen und Co vorbei gucken, muss nicht mal in ZIM sein, auch Moremi und Co, doch viele Touris vergessen oftmals, dass sie sich im Wohnzimmer freilebender Wildtiere befinden und werden gerne leider übermütig.
lG und bleibt gesund! M@rie M@rie's on the road again - Namibia-Botswana 2012 "Es kommt nicht darauf an, ob du gewinnst oder verlierst, es kommt nur darauf an nicht aufzugeben!" ~ "It always seems impossible until it is done." Nelson Mandela ~
1'667 Beiträge · seit 201107. März 2013 · #10
Nunanani schrieb:Nun gut, dann ab jetzt kein Stell-Dich-ein mehr hinterm Busch und auch nicht mehr im Wasser, da sind ja Krokodile...

Für mich klingt dieser Artikel wie ein Fake...

Nichts für ungut, aber wer von den Touristen vergnügt sich irgendwo, wo Löwen oder andere Wildtiere rumlaufen? 😗
Hallo Nunanani ,

es waren ja offensichtlich Einheimische (ein Fischer) und keine Touristen.

Aber gerade in Kariba wird der "normale " Tourist auch nicht unbedingt Löwen erwarten. Wir waren schon erstaunt, dass wir bei der Abfahrt aus Kariba auf der Hauptstraße ein Zebra, ein paar Springböcke und einen Elefanten direkt an der Straße gesehen haben.

Wenn es stimmt, dass der Löwe schon zwei Menschen gerissen hat, sollte man am Abend auf den Campsites diegleiche Vorsicht walten lassen wie in den Parks.

Insofern finde ich den link schon interessant.

LG

Montango
Botswana 2016 Sambia 2016 Zimbabwe 2016 KwazuluNatal 2015 KTP-Namibia-Kapstadt 2013 Zimbabwe 2012 Noch keiner hat am Ende gesagt "Ich hätte mehr Zeit im Büro verbringen sollen"
2'664 Beiträge · seit 201207. März 2013 · #11
Shanta, erst einmal vielen Dank für den Hinweis. Auch wenn der Bericht reißerisch aufgemacht ist, weist er auf ein gravierendes Problem hin:

- Tatsache ist nun, daß es dort einen oder zwei Löwen gibt, die sich nicht scheuen, Menschen anzugreifen und zu reißen.
- Tatsache ist auch, daß diese Tiere umgehend erlegt werden müssen, es andernfalls kein Ende nehmen wird, oder es werden noch mehr Menschen sterben.
- Tatsache ist auch, daß viele Besucher ein sehr schlechtes Gedächtnis haben, und vergessen ist, daß noch vor einigen Monaten ein Besucher der Mana Pools nach Dunkelheit duschen gegangen und durch Löwen gerissen worden ist.
- Tatsache ist, daß kein solches Raubtier unterscheiden wird zwischen Einheimischen und Touries.

Vielen Besuchern fehlt schlicht das Gedächtnis, oder das Urteilsvermögen, oder sie leiden an Verdrängung der Tatsachen, so daß sie sich eigentlich unverantwortlich verhalten, und für sämtliche üblichen Sicherungsmaßnahmen die Sicherung sprichwörtlich durchknallt.
Wenn man erst einmal da ist, handelt man nach dem subjektiven Bauchgefühl.
Genau diese Problematik kann man einige Threads zurück über Rastplätze in Namibia genau nachvollziehen. Es sind dort die häßlichsten Dinge passiert, von staatlicher Seite sind deshalb nicht übersehbare Abschirmgitter angebracht worden um die Besucher zu schützen, und dennoch gibt es einige die das nicht wahrnehmen wollen und die wild drauflos bagatellisieren, obwohl man davon ausgehen sollte, daß sie gestandene Besucher des Landes sein sollten. Dennoch verhalten sie sich anders als die Einheimischen, denen oftmals nur ein müdes Kopfschütteln übrig bleibt. Das ist keine Panikmache, das ist die nüchterne Betrachtung. Lieber "ängstlich als tot" besagt ein altes Afrikaanses Sprichwort: "Liewer bang Jan, as dooie Jan". Das habe ich bereits zitiert.

Wer in nächster Zeit in die Gegend fährt, für den ist dieser Bericht jedenfalls ein wichtiger Warnhinweis und eine Erinnnerung, sich entsprechend zu verhalten.
zuletzt bearbeitet 07. März 2013
33,1k Beiträge · seit 200607. März 2013 · #12
Hi zusammen,

unschöne Geschichte, kommt aber sogar in Los Angeles vor:
http://www.bild.de/news/ausland/tierattacken/usa-loewe-toetet-praktikantin-in-raubtierpark-29405942.bild.html
(ja, rolfhorst und das ist ein richtiger "low level" Zeitungsbericht)

Viele Grüße aus dem Süden
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
521 Beiträge · seit 201107. März 2013 · #13
@ m@rie: wenn Du den Artikel gelesen hast, weißt Du woher das vergnügen kommt

Aufpassen und daran erinnert werden, ist sicher gut, aber dieser Artikel bringt doch Sex hinterm Busch und Nachtclubs in Zusammenhang mit von Löwen gefressen werden.

Wären die Beiden nicht hinter den Busch und der andere nicht in den Nachtclub, dann wären sie auch nicht angefallen worden, das ist es doch, was dieser Artikel aussagt und solch Aussagen sind nicht mehr so wirklich zeitgemäß.

Aber außer Frage steht, dass man immer wieder daran erinnert werden kann und manchmal auch muss, dass In Afrika Wildtiere leben und diese keinesfalls harmlos sind.
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
zuletzt bearbeitet 07. März 2013
439 Beiträge · seit 200907. März 2013 · #15
Swakop1952 schrieb: (...) Tatsache ist auch, daß diese Tiere umgehend erlegt werden müssen, es andernfalls kein Ende nehmen wird, oder es werden noch mehr Menschen sterben. (...)
Ja wieso denn das? Ich habe gerade irgendwo gelesen, dass Löwen vom Aussterben bedroht sind. Vom Mensch kann man das nicht gerade behaupten. Auf diesem Planeten leben jetzt schon sechs Milliaren Menschen mehr, als die Erde verkraften kann. Und das wird immer schlimmer.

http://www.umrechnung.org/weltbevoelkerung-aktuelle-momentane/weltbevoelkerungs-zaehler.htm

Un bei genauem Lesen können wir aus dem Artikel was lernen?
Richtig: Kondom schützt vor Löwenbiss. Mögen die wohl nicht, Würstchen in Kunstpelle.
33,1k Beiträge · seit 200608. März 2013 · #17
Hi Nunanani,
In den USA wurde jetzt auch eine junde Frau von einem Löwen, aber im Käfig, angegriffen und getötet:
wie ich gestern hier bereits gepostet habe 🙂

Vor einigen Tagen wurde auf der Amani Lodge nahe Windhoeks ein Angestellter ebenfalls von einem Löwen getötet. Einzelheiten in der heutigen AZ.

Gruß aus Windhoek
Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
538 Beiträge · seit 201208. März 2013 · #18
Hallo shanta,

eine Dame des deutschen Adels erkühnte sich vor einiger Zeit im Fernsehen zu der Feststellung: "Der Schwarze an sich, schnackselt eben gern". - genau dieses intellektuell fragwürdige Klischee bedient m. E. die Schlagzeile:
"Während des Sex von einem Löwen angegriffen".

Geradezu voyeuristisch wird der gerettete "kleine Unterschied" beschrieben, "Sex sells"!
Es wäre interessant zu wissen, wie der Bericht aussähe, wäre der Mann bei der Reparatur eines Weidezauns vom Löwen angegriffen worden?
Nun, was die Sorge um die Touristen und deren Schutz angeht, da bin ich doch guter Hoffnung, dass sie sich auch von sich aus, nicht der beschriebenen Gefahr aussetzen. Zur Ehrenrettung der Adelsdame will ich sagen, dass sie inzwischen ein ehrenwerteres Thema fand, sie kümmert sich inzwischen um die "Etikette". Der "Perfekte Business Auftritt" , so das Thema lt. SPIEGEL in seiner aktuellen Ausgabe. Der so geschulte wird sich bestimmt auch im Busch zu benehmen wissen.

mit besten Grüßen,
rolfhorst
1'927 Beiträge · seit 200808. März 2013 · #19
rolfhorst schrieb:
....Nun, was die Sorge um die Touristen und deren Schutz angeht, da bin ich doch guter Hoffnung, dass sie sich auch von sich aus, nicht der beschriebenen Gefahr aussetzen....
no risk, no fun 😉
2'721 Beiträge · seit 200608. März 2013 · #20
@Georg
Abgesehen davon, dass es vorboten ist das Fahrzeug in der Etosha zu verlassen, ausser in den extra dafür vorgesehenen Orten. Wobei bei dem jetzigen Zustand mancher Plätze die Sicherheit auch nicht unbedingt gewährleistet ist.

Meine unmassgebliche Meinung zu dem - zugegebener Massen tragischen Unfall - : In einem Löwengebiet sollte ich mich nicht frei bewegen. Wenn ich das trotzdem mache und etwas passiert ist das ganz alleine meine Verantwortung. Aber was passiert dann immer? Der Mensch - der leichtsinnig war - wird bemitleidet und das Tier - in dessen Revier er eingedrungen ist - wird erschossen. Da muss man sich schon manchmal sehr wundern.
LG
Bazi