SCschleThemenstarter5 Beiträge · seit 201327. Feb. 2013 · #1Hallo liebes Forum,
habe gehört das die Mietwagenpreise in der nächsten Hochsaison um bis zu 70% in Namibia steigen sollen.
Obwohl meine genauen Reisepläne noch nicht feststehen, Route usw. überlege ich einen Wagen jetzt schon zu reservieren um noch den alten Preis zu bekommen.
Wer kennt sich aus?
LG Schle
piscator1'483 Beiträge · seit 200927. Feb. 2013 · #2Wo hört man sowas?
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201227. Feb. 2013 · #3Glaube ich nicht, so blöd kann niemand sein, sich selbst in den Fuß zu schießen, nicht einmal der dümmste Autovermieter!
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200628. Feb. 2013 · #4Hallo Schle,
viele Vermieter haben mittlerweile Preise für Neben- und Hauptsaison eingerichtet. So z.B. ASCO, bei denen die Preise zwischen diesen Saison durchaus bis zu 100% (!) auseinander liegen. Mir scheint es aber eher so, als habe man die "normalen" Preise für die Nebensaison deutlich gesenkt und nicht umgekehrt. Das ist aber in dem Fall seit mind. 5 Jahren so.
Sonnig Grüße aus Windhoek
Christian
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SCschleThemenstarter5 Beiträge · seit 201301. März 2013 · #5Hallo Christian?
danke für die Auskunft.
Dann machts ja Sinn den Wagen jetzt zu buchen.
LG Dieter
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. März 2013 · #6Hallo Dieter,
nein, es macht keinen Unterschied, denn Du zahlst den Tarif nach dem Anmietezeitraum und nicht nach dem Buchungsdatum. Wenn Du jetzt für die Hauptsaison buchst, dann zahlst Du den Preis für die Hauptsaison.
Viele Grüße
Christian
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Swakop19522'664 Beiträge · seit 201201. März 2013 · #7Hi Christian,
sobald das durch die AN verursachte Dilemma und seine Folgen erst einmal richtig durchschlagen und das Drehkreuz Windhoek zerbröckelt, wird der irgendwann auftauchende Überhang wohl als Specials über Broker verramscht?
Die Autovermieter haben bis zum heutigen Tage wenig begriffen, am wenigsten, daß sie den Besuchern heute schon den größten Teil des Budgets absaugen und zu wenig Geld übrig bleibt, dieses innerhalb des Landes auszugeben. Das geht auch nur bis zu einem gewissen Punkt, dann bleiben die Besucher weg. Und die Autovermieter stellen sich mit AN in die Reihe der Totengräber des Tourismus.
Wen wundert es dann, wenn dann immer mehr Overlander kommen und der durchnittliche Besucher sich andere Ziele sucht weil er sie einfach nicht mehr bezahlen kann? Ich kenne eine nicht geringe Anzahl Personen, für die Namibia aufgrund inzwischen erreichter Unbezahlbarkeit gestorben ist. Diese Erscheinung aufgrund überzogener Kostenstrukturen kann man in Botswana schon besonders gut beobachten. So viele Millionäre gibt es auch weltweit nicht. Nicht jeden interessiert Afrika.
Gruß
H.
GUGuido.Gast01. März 2013 · #8Hallo Swakop,
nach allen Indizien, die es zuletzt gab, ging es den Autovermietern wohl nicht so schlecht, insbesondere denen, die ausgestattete 4x4 vermieten. Stagnierend bis sinkend ist seit Jahren dagegen die Zahl der verkauften Betten (zumindest die offizielle Zahl).
Verglichen mit anderen Regionen wie den USA oder Arabien sind die 4x4-Mietpreise in Namibia sicherlich hoch. Aber die Autos werden auch ziemlich hart beansprucht und von vielen Mietern nicht gut behandelt (Wegen mangelnder Erfahrung oder Sorglosigkeit). Unter dem Strich darf sich glaube ich keiner groß beschweren. Die Vermieter bekommen dem Verschleiß entsprechende Vergütungen. Und die Mieter bezahlen eben das, was durchschnittlich mit den Autos angestellt wird.
Da durch den Ausstieg von Air Berlin und das Desaster bei AN für das erste Halbjahr mehr als die Hälfte der Kapazität auf der direkten Flugbverbindung von Deutschland nach Namibia aus dem Markt genommen wurde, erwarte ich da auch miserable Zahlen. In Relation zu den offiziellen Touristenzahlen von über 1 Million macht es zwar nichts aus, wenn vielleicht 5.000 bis 10.000 Deutsche weniger kommen. Für die tatsächliche Nachfrage nach touristischen Leistungen macht das aber sehr wohl einen großen Unterschied. Geplante große Namibia-Marketingaktionen wie von DerTour hat Air Namibia auch verbockt und auf der in Kürze stattfindenden ITB in Berlin hat Namibia dank Air Namibias jüngster Performance sicher auch keinen leichten Stand. Vertrauen zu zerstören geht ganz schnell. Es wieder aufzubauen, dauert sehr lange.
Was Windhoeks Zukunft als Drehkreuz und Startpunkt für Touren durch das südliche Afrika anbetrifft, hat man ja gerade offiziell die Wende ausgerufen. Da habe ich Hoffnung für die Zukunft.
Beste Grüße
Guido
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. März 2013 · #9Hi Guido,
auch wenn wir den Thread gerade etwas missbrauchen... 😉
In Relation zu den offiziellen Touristenzahlen von über 1 Million macht es zwar nichts aus, wenn vielleicht 5.000 bis 10.000 Deutsche weniger kommen. Für die tatsächliche Nachfrage nach touristischen Leistungen macht das aber sehr wohl einen großen Unterschied.
da hast Du absolut Recht. Für die touristisch relevanten Dinge, v.a. Lodges, Hotels, u.ä. (Campinplätze werden schon eher durch südafrikanische Touristen frequentiert) sind natürlich die außer-afrikanischen Touristen die ausschlaggebenden. Und da kann sich so etwas wie Air Berlin und AN durchaus auswirken. Wobei ich immer noch davon überzeugt bin, dass jemand der nach Namibia will auch hin fliegt, egal ob es über Joburg oder Timbuktu geht.
Man sieht aber, erstaunlicherweise, vor allem bei hochpreisigen Lodges das Problem. Eigentlich sollten wohlhabende Leute doch immer wohlhabend sein und reisen, v.a. da es zum Großteil Reisende aus solchen Ländern sind, die eh keine Direktverbindung nach Namibia gewohnt sind. Aber anscheinend ist dem so nicht, denn ein aktuelles Beispiel ist Okahirongo (Normalpreis um die N$ 4500 pro Person/Nacht). Diese bieten nun bis Ende Juni ein Special für N$ 1500 pppn.
Man sieht auch durch die immer zahlreicher werdenden Rabatte für Namibier/SADCler (Gondwana Card, Go2Namibia Card usw), dass man auf die Lokaltouristen baut. Und die machen laut NTB/HAN schon 40 % aller Übernachtungen aus!
Viele Grüße aus dem recht kühlen Windhoek
Christian
P.S. Übrigens spricht das NTB von 120 (!!!) neu eröffneten Unterkünften in 2012... wie viele geschlossen haben sagen sie aber nicht!
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fotomatte2'516 Beiträge · seit 200901. März 2013 · #10Hi Christian,
Du hast geschrieben:...Eigentlich sollten wohlhabende Leute doch immer wohlhabend sein...
Meine Oma hat immer gesagt:" Von den reichen kannst Du das Sparen lernen".
LG fotomatte
Swakop19522'664 Beiträge · seit 201201. März 2013 · #11Hi Guido,
ich glaube daß die Auswirkungen des AN Desasters erst in 6-12 Monaten durchschlagen werden aufgrund des Reservierungsaktionismus im europäischen Raum. Die meisten Reisenden haben ja ihre Plätze bereits ein Jahr im Voraus fest gebucht.
Es sind nicht alle so wie ich, der Mitte April fliegen möchte aber bis heute kein Ticket bestellt hat.
Im übrigen stelle ich fest, daß die großen Anbieter AN zur Zeit garnicht erst anbieten, bzw. zu Preisen von 1200 Euronen nach Ostern! Ist ja wohl ein Witz für diese Airline mit der solcher Bananenperformance.
Als häufiger Reisender und häufiger Hotelfrequentierer sträuben sich bei mir die Nackenhaare bei den Preisen der "Superlodges". Auch wenn ich das Geld verfügbar hätte, würde ich aus grundsätzlichen Erwägungen dort nicht übernachten. So ungemütlich kann ein Autositz dann auch garnicht sein.
Demgegenüber könnte eine Verknappung der Besucher dem Hotelgewerbe in NAM wahrscheinlich auch mal gut tun, denn viele sind ganz schön heftig abgehoben, wo man für z.T. eine Zweisternqualität europäische Vier- und Fünfsternpreise zahlen muß. Das natürlich im Vergleich mit deutschen und österreichischen Preisen, die Schweiz und Benelux liegen da natürlich erheblich drüber.
Gruß
H.
carl1'287 Beiträge · seit 200801. März 2013 · #12travelNAMIBIA schrieb:Wobei ich immer noch davon überzeugt bin, dass jemand der nach Namibia will auch hin fliegt, egal ob es über Joburg oder Timbuktu geht.
Hallo Christian,
das kann ich so für mich nicht bestätigen. Ich lege schon ziemlichen Wert auf den Direktflug. Ich habe es sehr genossen einen der letzten Direktflüge aus meiner Heimatstadt nach Windhoek mit Air Berlin zu nutzen. FFM oder München gingen zur Not auch. 🙂
Sollte es irgendwann mal nur noch indirekte Flüge geben, würde ich ggf. Südafrika als Startort in Erwägung ziehen.
Gruß
Carl
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travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. März 2013 · #13Hallo Carl,
klar, wenn Du nicht nur Namibia besuchen willst, kannst Du einen direkteren "Startort" wählen. Und ich gebe zu, dass v.a. für Wiederkehrer der fehlende Direktflug ein Problem wäre. Ich denke, dass Erstlingstäter für Namibia auch über Joburg, Luanda, Harare oder sonstwie fliegen würden.
Viele Grüße
Christian
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Sabine261'394 Beiträge · seit 200902. März 2013 · #14Hallo zusammen,
ich kann nur für mich sprechen, aber ich suche mir erst mein Wunschziel aus und schaue dann nach einem für mich passenden Flug.
Wenn ich mich für ein Ziel entschieden habe und dort unbedingt hin möchte, lass' ich mich auch von Umsteigeverbindungen etc. nicht davon abbringen. Wenn das so wäre, hätte ich viele Reiseziele, wo ich bisher war, niemals entdeckt, was ich sehr bedauern würde.
Manchmal ist eine Umsteigeverbindung sogar für mich die erste Wahl, wie z. B. Windhoek, wo ich die Verbindung über JNB bevorzuge.
Viele Grüße
Sabine