Fahrt durch Kaokoveld

25 Antworten · 5'807 Aufrufe · gestartet 09. Jan. 2013 von Lotusblume
Bilder klein
Antworten
Themenstarter1'938 Beiträge · seit 200909. Jan. 2013 ·
Hallo Ihr lieben Fomis,
als erstes wünschen wir Euch noch ein glückliches Jahr 2013!

Freunde von uns planen für dieses Jahr das 1. Mal nach Namibia zu reisen. Viele Fotos und Erzählungen von uns haben sie begeistert.
Sie sind mit einem 4 x 4 Fahrzeug unterwegs, unerfahren und möchten auf alle Fälle auf Ihrer Lodge-Tour durchs Kaokoveld. Leider haben wir diesen Landstrich noch nicht besucht und können keine Tipps geben. Ich habe ihnen folgende Tour von Etosha kommend vorgeschlagen und Ihnen gesagt, dass ich hier im Forum nachfragen werde.
Ausfahrt aus den Etosha über das King Nehale Gate Richtung Norden. Fahrt auf der B 1 Richtung Ondagwa - Weiter Richtung Westen nach 1 Nacht Opuwo Country Hotel. (reine Fahrzeit ca. 5 Std.)
Weiterfahrt über D 3707 zum Etambura Camp, Nähe Orupembe, 2 Nächte (wurde hier im Forum empfohlen). Dann sollte es weiter zur Vingerklip Lodge gehen. Aber das ist an 1 Tag nicht zu schaffen. Hier müsste auch noch ein Stop/Übernachtung eingeplant werden.

Meine Fragen an Euch: Ist diese Strecke als unerfahrene 4 x 4 Fahrer überhaupt machbar? Und wo können Sie auf dem Weg zu Vingerklip Lodge übernachten?

Bestimmt habt Ihr Tipps und Hinweise.
Ich möchte mich schon vorab für Eure Hilfe bedanken.

Viele liebe Grüße
Lotusblume
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
1'525 Beiträge · seit 201109. Jan. 2013 ·
Guten Tag Lotusblume,

Zufahrt Etambura (ist jetzt gleich doppelt ausgeschildert...this is Afrika!:)

1,3 km, an einer Stelle low range emfohlen, tolle Lage, wir wären für einen

Kühlschrank im Zentralbereich froh gewesen, kommt sicher noch......keine

Zahlung vor Ort möglich, ganz nette freundliche "Hüttenwartin" sorry, habe

aber keinen besseren Ausdruck....

mit freundlichen Grüssen,

BMW
6'152 Beiträge · seit 200609. Jan. 2013 ·
hallo Lotusblume,
sind Deine Freunde mit Dachzelt unterwegs ?
um die lange Fahrt von Andoni bis Opuwo zu umgehen, wäre mein Vorschlag
- da Deine Freunde ja sicherlich die Etosha auskosten wollen - auch eine
Übernachtung im Dolomit Camp einzuplanen, dort rauszufahren, dann sind es
ca. 200 km + - - nach Opuwo in die Opuwo Country Lodge.
Wenn sie noch nie in Namibia waren, würde ich die Strecke über Purros usw.
nicht raten -- dann lieber hoch zu de Epupa Falls von dort dann zurück
über Opuwo bis zum Camp Aussicht oder Campsite der Khowarib Lodge, ist
ohne Zwischenstop gut zu machen und dann klappt es auch von dort in die
Vingerklip über Palmwag - entweder die C 43 oder über den Grootbergpass-
Kamanjab.
Liebe Grüsse
Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
Themenstarter1'938 Beiträge · seit 200909. Jan. 2013 ·
Danke BMW, ohne Kühlschrank...hm, aber 2 Schilder, klasse.

Hanne auch dir vielen Dank. An das Westtor und Dolomit Camp habe ich gar nicht gedacht-war im April 2010 zu unserem letzten Besuch auch noch zu. Sehr gute Lösung.
Sie sind ohne Dachzelt unterwegs und wollen nur in Lodges/Gästenfarmen übernachten.
Zu den Epupa Falls ist es aber ziemlich weit. Ich denke mal, sie sollten das Etambura Camp streichen. Habe vorhin hier mal in einigen Berichten über die Straßenzustände gelesen...das wird nix.
Sie sollten einfach vom Westtor aus Richtung Sesfonten (entweder dort in eine Lodge, welche?) oder in die von dir vorgschlagenen Khowarib Lodge.
Camp Aussicht ist sicher nicht deren Geschmack.

Oh man, ich bekomme diese Sehnsucht nach Namibia. Vielleicht geht doch noch was und wir schließen uns den beiden an...

Liebe Grüße
Lotusblume
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
6'152 Beiträge · seit 200609. Jan. 2013 ·
hallo Lotosblume,

genau würde vom Westtor - nach Opuwo dieser Ort ist für mich ein echter
Highlight - dann die C 43 entweder Fort Sesfontein oder Khowarib Lodge
ist halt eine Preisfrage - oder aber nur die Strecke entlang fahren,
ist wunderschön geht über den Joubert Pass bis zur Grootberg Lodge , die
Unterkünfte klein aber fein, die Lage und Blick unvergesslich und dann
über Kamanjab zur Vingerklip.
Na das denke ich, fahr doch zusammen, wobei ich geniesse lieber alleine
(mit meinem Mann) denn nicht jeder ist ja so begeistert wie wir.
Aber das weisst Du ja besser.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
1'086 Beiträge · seit 200909. Jan. 2013 ·
Hallo Lotusblume,

zum ersten Mal nach Namibia und dann gleich ins Kaokofeld.
Sollte man davon nicht abraten?
Für Einsteiger gibt es bessere Touren.

Gruß Klaus
7'309 Beiträge · seit 200609. Jan. 2013 ·
Reiseklaus schrieb:zum ersten Mal nach Namibia und dann gleich ins Kaokofeld.
Sollte man davon nicht abraten?
... die Hauptpisten von und ab Opuwo sind doch prima zu fahren. Ich bin mit dem Fahrrad zu den Epupa-Fällen gefahren und wüsste nicht, warum das mit dem Auto ein Problem sein sollte.
Die schwierigen Strecken sollte man natürlich bleiben lassen.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
Gast10. Jan. 2013 ·
Hallo,
BMW schrieb:Zufahrt Etambura (ist jetzt gleich doppelt ausgeschildert...this is Afrika!:)
Gut zu wissen. Wir hatten im Mai trotz GPS-Koordinaten noch arge Probleme, das Camp zu finden. Habe danach aber POI und Track an T4A übermittelt, damit es andere einfacher haben. Und wenn es nun auch Schilder gibt, sollte das kein Problem mehr sein.
BMW schrieb:wir wären für einen Kühlschrank im Zentralbereich froh gewesen, kommt sicher noch......
Eine Küche ist geplant. Wann das Realität wird, weiß ich aber auch nicht.
BMW schrieb:ganz nette freundliche "Hüttenwartin" sorry, habe aber keinen besseren Ausdruck....
Ja, Kaku hat ganz viel Charme und macht das großartig.

@Lotusblume: Gerade im Kaokoveld stellt sich auch immer die Frage, wann die Reisen wollen. Eine Fahrt zum Etambura Camp halte ich für machbar. Alle weiteren Strecken nach Norden und Süden sind aber schon ein bisschen kniffeliger. Und nur zum Etambura Camp und zurück macht auch nicht so richtig Sinn. Ich würde eher einen Stop in der Gegend um Sesfontein empfehlen und dann vielleicht eine geführte Tour durch den Hoanib.

Beste Grüße

Guido
1'086 Beiträge · seit 200910. Jan. 2013 ·
BikeAfrica schrieb:...Ich bin mit dem Fahrrad zu den Epupa-Fällen gefahren ....
Hallo Wolfgang,

war das Deine erste Reise nach Namibia?

Gruß Klaus
Themenstarter1'938 Beiträge · seit 200910. Jan. 2013 ·
@Guido
Sie werden im Oktober in Namibia sein. Ich habe gestern Abend mit den Beiden gesprochen und vom Etambura Camp bei der 1. Namibiareise abgeraten.
Es macht wirklich keinen Sinn nur wegen Etambura soweit ins Kaokoveld hineinzufahren.
Ich habe hier einige Reiseberichte zu der Strecke D 3707 gelesen, sehr anspruchsvolle Strecke.

Unsere Freunde wollten schon das Kaokoveld ganz streichen.

Hanne hat die Strecke C 43 vorgeschlagen. Diese Empfehlung habe ich weitergegeben und hoffe, dass die C43 eine „einfache“ Strecke ist.
Nunmehr ist geplant Dolomite Camp – Opuwo (C 35) . Opuwo habe ich vorgeschlagen, soll es doch ein sehr spezieller Ort sein (war selbst noch nicht so weit nördlich in Namibia).
Ist so weit nördlich Malariagebiet?
Ist es sinnvoll von Opuwo an einem Tag auf der C 43/C 39 bis zur Vingerklip Lodge zu fahren? Das sieht auf meiner alten Karte nach einen 500 km Tour aus. Welche Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich an: Fort Sesfontein Lodge, Khowarib Lodge und Palmwag und? Gibt’s eine gemütliche Gästefarm an der Strecke?
Vielen herzlichen Dank für Eure Tipps bisher.

Ich frage mich langsam, warum ein Reisebüro unerfahrenen Selbstfahrer-Namibiareisenden eine Tour durchs Kaokoveld vorschlägt. Ich hatte gleich die Augen verdreht als ich das Routing vom Reisebüro las. Wir waren selbst schon 2x in Namibia und haben uns das Kaokoveld nicht zugetraut.

Liebe Grüße
Lotusblume
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
5'538 Beiträge · seit 200810. Jan. 2013 ·
Hallo Lotosblume,

das ist alles eine Zeitfrage. Wie Hanne sagt, kann man von Opuwo ganz locker bis zu den Epupa Falls fahren. Als ich vor 2 Jahren das letzte Mal da war, war die Pad gut ausgebaut worden und einfach zu befahren.

Ich würde vom Galton Gate über Opuwo - eine Übernachtung - zu den Falls fahren, dort zwei Nächte bleiben, auf dem Rückweg wieder in Opuwo übernachten und am anderen Tag ganz gemütlich über den Joubert Pass nach Fort Sesfontein oder sogar weiter bis Palmwag fahren. Allein die tollen Baobabs, die man zwischen Opuwo und dem Pass sehen kann, lohnen die Reise. Von Sesfontein/Palmwag würde ich aber nicht über Kamanjab, sondern weiter nach Khorixas bis zur Vingerklippe fahren. Dann können Sie unterwegs noch den Abstecher nach Twyfelfontein machen oder lassen und eine der Stellen des Versteinerten Waldes - ich bevorzuge Blouwkrans - besuchen.

Alles keine zu schweren Strecken - auch nicht für Anfänger.

Liebe Grüße
Gerd
1'525 Beiträge · seit 201110. Jan. 2013 ·
Guten Tag Guido,

....richtig, die gute Fee im Etambura heisst Kaku, war mir mit dem Namen

nicht mehr sicher, aber jetzt mit Deiner Hilfe....:P 😛

mit freundlichen Grüssen,

BMW
7'309 Beiträge · seit 200610. Jan. 2013 ·
Reiseklaus schrieb:
BikeAfrica schrieb:...Ich bin mit dem Fahrrad zu den Epupa-Fällen gefahren ....
Hallo Wolfgang,

war das Deine erste Reise nach Namibia?

Gruß Klaus
Hallo Klaus,

aufgrund geringerer Reichweite konnte ich das nicht in die erste Tour packen. Ich habe mit dem Rad über 5.000 km in Namibia zurückgelegt. Die waren aufgeteilt auf drei Reisen. Die Piste zwischen Palmwag und Opuwo und sogar weiter nördlich waren nicht schlechter als die zwischen Sossusvlei und Swakopmund. Nur die letzten 80 km vor den Epupa-Fällen waren damals mit dem Fahrrad knifflig. Mit einem PKW gings aber auch ohne 4x4. Bei der Strecke hätte ich keine Bedenken, sie einem Anfänger zu empfehlen. Die anderen Strecken im Kaokoveld muss man als Namibia- bzw. Pistenneuling vielleicht nicht gerade fahren.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
7'309 Beiträge · seit 200610. Jan. 2013 ·
Lotusblume schrieb:Opuwo habe ich vorgeschlagen, soll es doch ein sehr spezieller Ort sein (war selbst noch nicht so weit nördlich in Namibia).
... Opuwo empfand ich als Kaff, wo ich nicht tot überm Zaun hängen wollte. Es laufen halt jede Menge Himbas rum, aber das ist es auch schon. Und es bietet Einkaufsmöglichkeiten. Alles in allem war es jetzt kein Ort, den ich als Highlight meiner Reise betrachten würde.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2013
6'152 Beiträge · seit 200610. Jan. 2013 ·
BikeAfrica schrieb:
Lotusblume schrieb:Opuwo habe ich vorgeschlagen, soll es doch ein sehr spezieller Ort sein (war selbst noch nicht so weit nördlich in Namibia).
... Opuwo empfand ich als Kaff, wo ich nicht tot überm Zaun hängen wollte. Es laufen halt jede Menge Himbas rum, aber das ist es auch schon. Und es bietet Einkaufsmöglichkeiten. Alles in allem war es jetzt kein Ort, den ich als Highlight meiner Reise betrachten würde.

Gruß
Wolfgang
Hi Wolfgang,
so unterschiedlich sind die Meinungen- für mich ist Opuwo ein Highlight -
schon allein die Lehmstrasse, rechts und links Blechhütten, wo gekocht wird,
ein Friseur - ein Schneider usw. dann dieses Treiben der verschiedenen
Menschen, ob Himbas, junge Teenager in Jeans, dann der alte faltige Mann im Lendenschurz mit zerschliessenem Sakko drüber - usw.usw.
Gruss Hanne
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
7'309 Beiträge · seit 200610. Jan. 2013 ·
Hanne schrieb:
so unterschiedlich sind die Meinungen- für mich ist Opuwo ein Highlight -
schon allein die Lehmstrasse, rechts und links Blechhütten, wo gekocht wird
Hallo Hanne,

ich halte "Highlight" einfach nicht für das passende Wort. Die Menschen dort leben in sehr einfachen und oft sehr armen Verhältnissen. Die Armut anderer Menschen zu sehen, möchte ich nicht als "Highlight" meiner Reise bezeichnen.
Ich habe solche Dinge in etlichen Ländern Afrikas und z.T. noch ärmlicher erlebt und ich wurde von solchen Menschen schon zum Essen und Übernachten eingeladen. Ich habe häufig in Lehmhütten auf nacktem Erdboden geschlafen und Wasser zum Trinken angeboten bekommen, dass so dunkel und trüb war, dass ich es irrtümlich für Tee hielt. Solche Momente machen mich nachdenklich und zeigen mir, was wir als Europäer, die wir in der Lage sind, solche Reisen finanzieren zu können, an unserem Alltag haben. Das sind für mich aber keine "Highlights". Das ist für mich der traurige Alltag Afrikas.

Gruß
Wolfgang
Mit dem Fahrrad unterwegs in Namibia, Zambia, Zimbabwe, Malawi, Tanzania, Kenya, Uganda, Kamerun, Ghana, Guinea-Bissau, Senegal, Gambia, Sierra Leone, Rwanda, Südafrika, Eswatini (Swaziland), Jordanien, Thailand, Surinam, Französisch-Guyana, Alaska, Canada, Neuseeland, Europa ...
1'927 Beiträge · seit 200810. Jan. 2013 ·
Ich kann jeden nur einen Besuch in Opuwo ans Herz legen. Die Menschen - nicht nur Himbas -gehen fröhlich ihren Alltag nach, keine Spur von Traurigkeit. Für mich ist es immer wieder ein Vergnügen zu sehen, wenn die Himbas im Supermarkt kichernd vor den Angeboten stehen....


1-Opuwo.jpg



2-Opuwo.jpg


43_2013-01-10.jpg



... und dann noch das Schwimmbad in Opuwo, einfach die Wucht


44_2013-01-10.jpg
zuletzt bearbeitet 10. Jan. 2013
1'525 Beiträge · seit 201110. Jan. 2013 ·
Wer ins Kaokoveld will, für den ist Opuwo halt schon ein letzter

Stützpunkt für jeglichen supply, darüber hinaus ein faszinierendes

Himbazentrum in positiver und, ja, leider auch in negativer Hinsicht

und die Aussicht vom Pool der OCL auf dem Hügel sucht seinesgleichen.....

mit Grüssen,

BMW
Themenstarter1'938 Beiträge · seit 200910. Jan. 2013 ·
Ich möchte mich nochmals, auch im Namen meiner Freunde, bei Euch für die Tipps/Hinweise bedanken.

Gerade habe ich meiner Freundin Eure Kommentare gezeigt. Und wir haben lt. meiner alten Karte nochmals darüber gesprochen. Es ist nun folgendes geplant: Dolomite Camp – Opuwo (1 Nacht) und dann C 34 nach Palmwag (Ü) und dann zur Vingerklip Lodge. Zur Grenze Angola mit den Epupa Falls will sie nicht. So haben sie ein bisschen Kaokoveld, was sie unbedingt wollen.

Meine persönliche Anmerkung: Wir haben 2010 ein Himba Dorf besucht. Ich würde so was nie wieder machen. Wir haben mit unserem Himba-guide vorher in einem „Dorfladen“ eingekauft und Mehl, Öl als Gastgeschenk mitgebracht. Es war auch alles ok, aber irgendwie habe ich mich total daneben gefühlt, völlig deplatziert. Es war wie ein Zoo, wobei wir keine Tiere sahen. Es war bedenklich und eine Gratwanderung.
Vielleicht kann ich mir deshalb vorstellen, Opuwo als Tipp an meine Freunde weiterzugeben.
Ich denke, Ihr wisst wie ich dies meine.

Liebe Grüße
Lotusblume
Liebe Grüße Lotusblume Reiseberichte(klick):2022-Sep/Okt Südafrika "Genuss-Reise ums Westkap"//2021-Nov "3670 km durch Namibias Nov.-Hitze"//2018-Okt Namibia "Von der Wüste zu den Wasserwelten"//2015-Aug/Sep Südafrika "Unser Wiedersehen mit Südafrika"//2013-Nov Namibia "Unsere Silberhochzeit bei Vollmond"//2010-Apr Namibia "Unsere Unterkünfte"
5'538 Beiträge · seit 200811. Jan. 2013 ·
Hallo Lotosblume,

Deine Freunde haben ein weise Entscheidung getroffen, denn das lässt Ihnen mehr Zeit für die anderen Sehenswürdigkeiten.

Opuwo und der Besuch eines Himbadorfes sind so unterschiedlich wie Berge und Meer. Opuwo ist eine zwar kleine, aber sehr lebendige und typisch afrikanische Stadt. So wie man sie manchmal im Film sieht - etwas heruntergekommen, aber mit Geschäften und einem bunten Treiben auf den Straßen. Da gibt es zwar auch ein paar nicht mehr ganz nüchterne, aber die gibt es nun einmal in jeder Stadt. Auch wenn da Himbas herumlaufen - übrigens auch Thembas, Hereros, Ovambos und ich weiß nicht, welche Ethnien sonst noch - ist das kein Himbadorf, in dem den Touristen das "ursprüngliche" Leben vorgeführt wird. Nein - Du siehst die Damen in ihrer natürlichen Tracht beim Einkauf mit Wagen und Plastiktüten, Handy und Kind auf dem Rücken. Einfach das ganz normale Leben. Natürlich haben Viele von ihnen schon gelernt, dass man sich bei den Touristen darstellen kann/muss und dass man dann Geld für ein Foto bekommt. Na und? Ich liebe Opuwo und teile Wolfgangs Ansicht, dass es hier darum geht, die Armut anderer Menschen anzusehen, sondern es geht darum "Afrika" zu erleben, was in Windhoek, Swakopmund, Otjiwarongo usw. ja gar nicht möglich ist. Armut ansehen, das sind für mich die Tour in die DRCs dieser Städte, nicht aber das normale Leben in Mondesa, Katutura oder besser noch Opuwo.

Liebe Grüße
Gerd