mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201308. Jan. 2013 · Hallo Zusammen,
mich würde mal interessieren, wieviele Bilder ihr so aus eurem Urlaub (mit Angabe Reisedauer) in Namibia mitgebracht habt. Hintergrund: Ich habe keine Ahnung, wie ich bzgl. Speicher kalkulieren muss. Aus meiner Bilderdatenbank kann ich zwar Zahlen entlocken, wieviel ich in anderen Urlauben an Daten erzeugt habe bzw. die max. Zahl pro Tag, aber ich befürchte, dass diese Zahlen spätestens in Etosha kein Maßstab sein werden.
Irgendwie muss ich die Bilder unterwegs dann ja auch noch sichern, ein Notebook mit ext. Platte ist mir zuviel Schlepperei (und nebenbei auch nicht billig) und die Phototanks, die ich kenne, sind grottenlangsam und brauchen für eine 32GB Karte bis zu 90 Minuten...
Was nehmt ihr dazu mit?
Bin schon gespannt auf Eure Zahlen...
Viele Grüße
Michael
P.S.: Um das Problem noch deutlicher zu machen: Ein Foto = 40MB Raw + 10MB jpg (quasi als einfache Sicherung), da kommt dann schnell was zusammen und meine Frau wird nebenbei sicher auch einige Bilder machen (womöglich ähnlich viele wie ich).
piscator1'483 Beiträge · seit 200908. Jan. 2013 · Hallo Michael,
in 2010 waren es ca 4500 und in 2012 etwa 3000 jeweils in 18 Tagen vor Ort. Die Zahl hängt m.E. stark von den Fotogewohnheiten ab. Wenn du, um den entscheidenden Augenblick nicht zu verpassen, oft auf Serienbildfunktion gehst, dann werden es sehr schnell viel mehr. Bist du aber ein akribisch das Bild Komponierender, dann wirst du sicher weniger Aufnahmen mitbringen, vielleicht dafür mit viel weniger "Ausschuss", was immer man so bezeichnen mag.Vom Fototank bin ich persönlich abgekommen, weil erstens die Karten viel billiger geworden sind und ich zweitens nicht das Risiko mehr eingehe, dass bei Verlust/Schaden die gesamte Ausbeute vom Tank verloren ist. Zudem ist das wieder ein Gerät, bei dem der Akku geladen werden muss. Die Karten verteile ich dann unter den Familienmitgliedern. Eines aber ist wohl sicher: Beim ersten Mal wirst du, besonders im Etosha, abschießen, was vor die Linse kommt, aus angst, es könnte jeweils das einzige Motiv sein/bleiben.
Gruß Piscator
Eulenmuckel2'097 Beiträge · seit 200608. Jan. 2013 · Hallo Michael,
wir sind in den Sommerferien immer zwischen fünf und sechs Wochen im südlichen Afrika unterwegs und fotografieren dort sehr viel. Bei unseren ersten Reisen hatte ich mal die Faustformel "Anzahl der gefahrenen Kilometer" gleich "Anzahl der Fotos" aufgestellt. Das variiert aber und hängt natürlich sehr stark von deinen Fotogewohnheiten ab. Durch die digitale Fotografie neigt man außerdem dazu, mehr Fotos zu machen, um die Wahrscheinlichkeit für ein besonders scharfes Bild von einem bestimmten Motiv zu erhöhen.
Wir kommen in den letzten Jahren immer mit mehr als 10 000 Fotos nach Hause. Da wir im Rest des Jahres aber so gut wie nicht fotografieren, können wir uns auch viel Zeit für die Weiterverarbeitung nehmen.
Zur Datensicherung verwende ich ein Netbook und zwei externe 500 GB Festplatten. Viel Schlepperei ist das nicht, die Sachen sind klein und leicht. Die Anschaffungskosten halten sich meiner Meinung nach auch in Grenzen, wenn man sie ins Verhältnis zu den Gesamtkosten so eines Urlaubs setzt oder sich ausmalt, wie es einem geht, wenn aus irgendeinem Grund die Fotos des Urlaubs verloren gehen. Und außerdem kann man die Dinge ja auch außerhalb der Reisen manchmal gut gebrauchen.
Viel Spaß bei der weiteren Planung und viele tolle Bilder,
Uwe
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201308. Jan. 2013 · Hallo Piscator,
schon mal danke für diese Zahlen. Im Prinzip möchte ich natürlich genug Karten dabei haben, ganz klar, der Phototank alleine wäre mir auch zuviel Risiko. Er wäre nur als zusätzliches Backup gedacht mit der schlimmsten Option, dann doch ein paar Karten zu löschen (aber nur die Backup-Karten mit jpg), wenn die Planung etwas daneben lag.
Bei anderen Foto-relevanten Reisen habe ich normalerweise bis zu 350 Bilder am Tag (Im Schnitt natürlich deutlich weniger). Da sind aber keine (oder ganz selten) Tiere im Spiel gewesen! Bei Events mit interessanten Motiven (z.B. Oldtimer-Flugtag) sind es aber auch schon mal > 500 an einem 1/2-Tag.
Wenn ich die 350 bei diesem Trip eher als Mittel annehme, sind das rund 7000 Fotos oder anders 350 GB Daten!
Serienbilder sind dabei die absolute Ausnahme, ich fotografiere halt gerne und auch nicht wenig, manchmal brauchts halt ein paar Anläufe bis die Komposition stimmt. Aussortiert wird ausser völligem Ausschuss erst daheim in Lightroom, wenn ich sehe, was wirklich nichts ist, denn so manches scheinbar schlechte Bild offenbart in LR noch versteckte Qualitäteten - oder es ist optimal als Hintergrundbild in einem Fotobuch.
Gruß Michael
giraffenmog649 Beiträge · seit 200709. Jan. 2013 · Es kommt schon mal vor, dass der interne Zähler meiner Bilder in einem 3 Wochen Trip einmal druch läuft. Soll heissen: Ich schleppe über 10.000 RAW (beim letzten Mal waren es 14.520!) mit heim.
Dazu habe ich einen Laptop, einen Ersatzlaptop, 3 Kartenleser, ca. 50 GB verteilt auf diverse CF-Karten und zwei je 1 TB-USB-Platten dabei.
Gerade bei Tieraufnahmen habe ich den Finger auf dem Auflöser und die Kamera steht auf Dauerfeuer. Natürlich werden diese Bildserien aussortiert. Ich schätze mal, dass bei einem 3 Wochenurlaub letzendlich 500 Bilder entstehen.... Aber vorher muß ein Merhfaches dieser Menge gespeichert werden, um dann die besten rausholen zu können...
freshy3'883 Beiträge · seit 201109. Jan. 2013 · Wir haben in knapp 4 Wochen Namibia nur😉 ca 1500 Fotos geschossen, die tägliche Ausbeute auf ein kleines Netbook umgeladen, Verschiedenes aussortiert bzw. gelöscht. Auf das RAW-Format verzichten wir aus diesem Grund während unserer Reisen. Am heimischen PC werden unsere Fotos mit Photoshop bearbeitet. Ca 750 Fotos fanden in 2 XXL-Fotobüchern Aufnahme, für einen Vortrag für den NABU habe ich von diesen ungefähr die Hälfte verwendet. Alle übrigen Fotos schlummern im Archiv. Wegwerfen kommt nicht in Frage, aber ich habe sie nie mehr betrachtet.
Wir können selbstverständlich pausenlos hinter dem Sucher hocken und z.B. Namibia unterwegs durch die Linse betrachten. Vor allem an den Wasserlöchern im Etosha NP fällt es schwer, den Finger vom Auslöser zu nehmen und einfach nur zu bestaunen, was sich dort tut. Aber wie oft haben wir nach einer Reise Zeit, Tausende von Fotos zu genießen, sich mit ihnen an die Reise zu erinnern?
Für mich persönlich ist der Leitsatz wichtig: In der Beschränkung liegt der Meister! Ich habe beim Fotografieren unterwegs jedoch das Gefühl, diesem Leitsatz nicht gerecht zu werden. 😕
Nix für ungut
freshy
estefe690 Beiträge · seit 200909. Jan. 2013 · Hallo zusammen - ich kann mit 4.500 Fotos, die mein Mann geschossen hat und 6 Stunden Filmmaterial von mir aufwarten. Für den Süden Namibias, KTP und Richterfeld Park, 3 1/2 Wochen jetzt im Dez. Jan.
Das alles muss noch gesichtet werden. Da kommt noch eine Menge Arbeit auf mich zu.:)
LG Edith
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201309. Jan. 2013 · Hallo Zusammen,
vielen Dank für die vielen Rückmeldungen.
Ihr bestärkt mich in der Annahme, dass ich mir ernsthaft Gedanken machen muss. 3000-5000 Bilder sind also für 3 Wochen durchaus im "normalen" Bereich 🤩
Dann werde ich mal weiter recherchieren, ob ich ein günstiges leichtes Netbook mit USB3 finde oder einen schnellen (!) Imagetank. Letzterer wäre mir einfach von der Ausrüstung herr lieber, da kleiner und leichter. Aber mal sehen. Es ist ja auch noch Zeit, vielleicht werden dann wenigstens die Speicherkarten auch noch etwas günstiger - löschen kommt unterwegs eigentlich nicht in Frage.
@freshy: Nur 1500 - wenn ich mich doch mal so zurückhalten könnte! Aber auf RAW würde ich niemals wieder verzichten, die Qualität ist um so vieles besser, sofern man sich die Mühe einer Nachbearbeitung machen will.
@giraffenmog: Diese Zahlen und das Equipment machen mir allerdings Angst! Die 10000 traue ich mir auch zu...
giraffenmog649 Beiträge · seit 200709. Jan. 2013 · Die aufgezählte Ausrüstung enthält natürlich ein Backup. Man braucht keine 2 Notebooks - es sei denn eines fällt runter oder gibt wegen Staub den Geist auf.
Wenn das ohne ein zweites passiert, dann könnte ich aufhören zu fotografieren. Deswegen auch bei beiden 1TB-Platten. Ich sichere immer doppelt - nur so für den Fall, dass ich über eine eine Tasse Kaffee gieße...
Bei Mut zur Lücke würde ich auch mit der Hälfte auskommen.
Namibia07373 Beiträge · seit 200709. Jan. 2013 · Hallo Mike303
Ich kann dir als Phototank den Hyperdrive for IPad empfehlen. Der kann 14 verschiedene Karten lesen, hat einen kleinen Screen und kann am PC wie eine externe Festplatte benutzt werden. Gibt es mit 750GB und 1TB
Ich benutze den auch nur als zusätzlicher Backup.
Viel Spaß beim fotografieren.
Liebe Grüße
Namibia07
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201316. Jan. 2013 · Hallo zusammen,
jetzt habe ich mal nach netbooks geschaut, gute und leichte geräte sind auch nicht so ganz günstig und mit Netzteil, zus. Festplatte, Kabeln, Kartenleser usw. dann auch einiges zu schleppen. Die Tendenz geht also zum Phototank. Dabei scheint das Hyperdrive wirklich das einzige Gerät zu sein, das einigermaßen fix ist (Ausnahme sind die Profi Geräte von Nexto, die aber auch Profi-Preise haben). Da ich nur Karten ab 32 GB nutze, muss das Sichern halbwegs schnell gehen. Wenn es über 1,5h dauert, wie bei einigen Geräten (mit 0,5h Akkulaufzeit!), dann passt es für mich nicht, aber das sollte das Hyperdrive ja in 20 Minuten schaffen, das wäre gerade so ok, auch wenn es dann nur per USB2 am Rechner angeschlossen wird, aber was solls.
Da ich noch reichlich Zeit habe, warte ich erst mal ab, vielleicht kommt ja noch was neues.
Damit habe ich dann auf jeden Fall eine kleine Lösung fürs Backup.
Bleibt aber immer noch die Kalkulation der Bilderzahl. Ich werde mal weiter meine Datenbank befragen, wieviele Bilder ich sonst so gemacht habe und ein günstiges ANgebot von Speicherkarten abwarten.
Gruß
Michael
dino727 Beiträge · seit 200816. Jan. 2013 · Hallo Mike,
ich bin mir nicht sicher ob Du die Geschwindigkeit nicht etwas überbewertest. Du wirst ja wohl kaum jeden Tag die kompletten 32 GB sichern müssen, sondern nur dass was seit der letzten Sicherung dazugekommen ist. Wie schnell sind Deine Karten denn überhaupt? Beim Sichern ist ja meistens die Lesegeschwindigkeit der Karte der begrenzende Faktor. Meine schnellste Karte liegt deutlich unter den 30MB/s, die eine normale USB 2.0 Festplatte wegschreiben kann. USB 3.0 bringt da dann gar nix! Und eine langsame Karte wird in einem anderen Lesegerät nicht schneller!
Ein Netbook mit USB 2.0 solltest Du (eventuell gebraucht) für 200 EUR kriegen können und für etwas mehr kriegst Du auch eine große eingebaute Festplatte, so dass Du keine externe benötigst! Es gibt sogar welche mit eingebautem Kartenleser, so dass das auch wegfällt.
Das mit dem Hyperdrive meint Ihr doch nicht ernst, oder? Für den Preis kriegt man dicke ein geeignetes Netbook, dass dann auch noch viel mehr kann.
Ansonsten reicht es eventuell auch, wenn Du täglich nur die JPGs sicherst und dann (z.B. wenn die Karte voll ist) die RAW Daten nachschiebst. Das kann man ja auch Nachts durchlaufen lassen. Da ist doch egal ob das eine oder fünf Stunden braucht.
Was Du nicht vergessen solltest. Wenn Du auf die Idee kommst mit der Kamera ein Video zu drehen, geht Dir das Datenvolumen allerdings eventuell durch die Decke (1h ~ 8GB und mehr)
Ich sichere meine Videos (und wie gesagt, da reden wir von ganz anderem Datenvolumen) täglich per Netbook und externer Festplatte. Zeit war da selten ein Problem. Abends anschliessen, Sicherung starten und irgendwann ist es dann fertig. Man sitzt ja nicht die ganze Zeit daneben.
Gruß
Dino
KOkonno1'457 Beiträge · seit 200616. Jan. 2013 · 350 in 3 Monaten
dino727 Beiträge · seit 200816. Jan. 2013 · Noch was: Du schreibst, Du nutzt nur Karten ab 32 GB. Davon würde ich dringend abraten! Die Schwachstelle bei diesen Karten ist der eingebaute Controller. Der geht gar nicht mal so selten kaputt!
Geht Dir eine 16GB Karte kaputt, sind wesentlich weniger Bilder weg, als wenn Dir eine 64GB Karte kaputt geht! Lieber die Daten auf mehrere kleine Karten verteilen, eventuell zwischendurch mal rotieren (z.B. im Etosha beim Löwenrudel einfach mal zwischendurch die Karte wechseln), dann kann man auch ohne Backup das Verlustrisiko minimieren.
Und noch ein Aspekt: Eine Karte, bei der der Controller kaputt gegangen ist, kann im Labor oft noch ausgelesen werden. Dafür gibt es professionelle Datenretter - und die bezahlst Du nach Größe der Karte, nicht nach dem Datenvolumen das gerettet werden muss/kann!
Mir ist mal eine 16GB Karte von Transcend kaputt gegangen. An dieser Stelle absolutes Lob an den Kartenhersteller! Die haben die Daten kostenlos wiederhergestellt. Die werben zwar nicht offiziell damit, aber ich hab einfach mal nachgefragt und das war gar kein Problem. Hat zwar 8 Wochen gedauert, weil das irgendwo in Asien gemacht wird, aber danach hab ich 2 DVDs bekommen und die meisten Dateien waren brauchbar! Und eine neue Karte hab ich noch dazu gekriegt! Der günstigste professionelle Datenretter wollte deutlich über 200 EUR für eine 16GB Karte.
Gruß
Dino
Jens_Dietzel1'455 Beiträge · seit 200616. Jan. 2013 · Hallo Mike,
wenn Du wie manche hier draufhalten und Dauerfeuer machst, wird es viel. Und als Amateur ist ein eventueller Datenverlust von ein paar Bildern auch schade, aber kein Drama.
Als Profi, der davon lebt, kann ich aufwendige Datensicherung verstehen. Da wird auch kein Dauerfeuer "geschossen" aber Belichtungsreihen usw. Auch "ne Menge, aber wenn man damit sein Geld verdient, hat man auch abderes Werkzeug.
Viele Gruesse aus dem heiss-schwuelen Windhoek
Jens
FRFritzmann439 Beiträge · seit 200916. Jan. 2013 · Bei drei bis vier Wochen Namibia oder sonst wo kommen so zwischen 6000 und 8000 Fotos zusammen.
Ich sichere das mittels Netbook auf zwei externe Festplatten. Das wiegt wenig, braucht wenig Platz, Datenübertragung geht relativ schnell. Und die Kosten sind überschaubar. Wenn du diese Speicherkapazität auf Karten haben willst, kostet das mit Sicherheit mehr Geld.
Speicherkarten verwende ich übrigens nicht größer als 8 GB. Wenn sie voll sind - oder auch schon früher - wird auf die Festplatten übertragen. Das funktioniert zwischendurch und ganz nebenbei auch am Wasserloch.
CyberMicha167 Beiträge · seit 201220. Jan. 2013 · ~3000 Bilder in 15 Tagen vor Ort.
mike303Themenstarter284 Beiträge · seit 201322. Jan. 2013 · Danke für die vielen Antworten. Die Antworten zur Speicherkartengröße sind aus meiner Sicht natürlich auch vom Dateiformat abhängig. Meine Kamera hat 2 Steckplätze, so dass ich in jedem Fall schon mal jpg und raw auf 2 verschiedene Karten speichere. Das sind dann je Bild ca.10 + 40 MB ! Mit einer 8 oder 16 GB Karte kommt man da beim raw nicht sehr weit. 🙄 Weiterhin nutze ich nur Marken-Produkte, da ist das Risiko deutlich geringer. (@dino: von solchen Problemen habe ich tatsächlich schon öfter gelesen, interessanterweise fast nur von einem der bekannteren Hersteller, du hast ihn genannt. Das ist natürlich sehr ärgerlich. Es freut mich, dass deine Bilder weitgehend gerettet werde konnten!) Was noch schlimmer für mich wäre: Nur 2-3 Karten und ein defektes Notebook oder auch nur ein leerer Notebookakku.
Also werde ich entweder einen kompletten Satz Speicherkarten + Imagetank oder nur 2-3 Speicherkarten + 2 Imagetanks mitnehmen. Mal sehen, wie sich die Preise entwickeln ...
Viele Grüße
Michael
dino727 Beiträge · seit 200823. Jan. 2013 · mike303 schrieb:Das sind dann je Bild ca.10 + 40 MB ! Mit einer 8 oder 16 GB Karte kommt man da beim raw nicht sehr weit.
Na ja, dass sind ~400 RAW Bilder pro 16GB Karte. Nicht weit halte ich jetzt für übertrieben.
Einen - wie Du es schreibst - kompletten Satz Speicherkarten würde ich immer mitnehmen. Der Rest ist ja nur Backup. In der Tat legt man für die Karten dann aber ein schönes Sümmchen hin. Spricht auch für kleinere Karten, da das Verhältnis EUR/GB dort oft besser ist.
mike303 schrieb:Weiterhin nutze ich nur Marken-Produkte, da ist das Risiko deutlich geringer. (@dino: von solchen Problemen habe ich tatsächlich schon öfter gelesen, interessanterweise fast nur von einem der bekannteren Hersteller, du hast ihn genannt.
Lies Dir die negativen Bewertungen eines beliebigen anderen Markenherstellers bei Amazon durch. Ich fürchte bei keinem "Markenprodukt" bist Du vor diesem Problem sicher. Nebenbei gibt es auch noch den Fall, wo das Dateisystem durch eine Fehlfunktion der Kamera beschädigt wird. Da ist die Karte zwar einfach durch formatieren wiederzubeleben, aber die Bilder sind trotzdem futsch.
Ich persönlich hab so meine Probleme mit den Imagetanks, weil man oft sehr viel Geld für sehr spezialisierte Geräte bezahlt.
Es gibt auch Geräte, mit denen man Daten von einer Speicherkarte auf eine andere kopieren kann. Man würde dann aber doppelt so viele Speicherkarten benötigen. Sowas geht auch mit einem Smartphone. Alle Lösungen die ich kenne, setzten da aber schon etwas Expertenwissen voraus.
Meine (Sony-Video-)Kamera kann das übrigens selber (also interne Karte auf ein per USB angeschlossenes Gerät kopieren, sogar eine Festplatte). Aber sich dafür eine neue Kamera zu kaufen wäre wohl die schlechteste Lösung 😉
Gruß
Dino
panda71110 Beiträge · seit 201028. Jan. 2013 · Ich habe mir vor einem Jahr ein gebrauchtes MacBook Air 11" für ca. 600 Euro gekauft. Das hat auf Reisen jetzt mein Hyperdrive abgelöst. Dazu zwei 500GB Platten und schon ist alles gesichert - dann gehen noch zwei 16GB und drei 8GB CF-Karten mit auf Reisen. Bei den letzten drei Reisen wurden so 10-12.000 Bilder vor Ort gemacht - davon "lebt" noch ca. 20% auf der Platte zu Hause - gemacht mit einer 20 und einer 16 Mio. Pix. Kamera.
Grüße
Mischa