1. Mal Selbstfahrer Botswana

22 Antworten · 5'865 Aufrufe · gestartet 25. Sept. 2012 von Morango
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Themenstarter36 Beiträge · seit 201225. Sept. 2012 · #1
Hallo,

Ich bin neu hier im Forum, habe schon viele Beiträe gelesen, bin mir aber immer noch nicht ganz sicher, ob wir uns das Selbstfahren in Botswana zutrauen sollen?

Der Plan:September 2013...eigentlich Namibia und Botswana, aber nachdem man immer vom Hundersten ins Tausendste kommt, muss wohl noch an der Route gefeilt und vor allem abgespeckt werden.
Aber vorab stellt sich sowieso die Frage, ob wir es überhaupt alleine fahren können/sollen. Sehr erfahrene Afrika-Selbstfahrer haben uns eigenlich abgeraten davon, wenn wir noch gar keine Erfahrung mit Sandpisten/Flussüberquerungen etc.haben, in Botswana damit anzufangen.
Es ginge um die Fahrt von/nach Maun, Okawanga Delta/Moremi, Chobe NP und zu den Vic Falls (sofern sich das im September lohnt)? Wir wollen uns eigentlich keiner "Rundreise" o.ä. anschließen, sondern alleine unterwegs sein, andererseits wollen wir auch nichts unterschätzen...Was meint ihr? Sind die Strassen/Pisten auf der Strecke auch für unerfahrene machbar?
Vielen Dank im Voraus für Eure Tipps und Inputs!
Christine
483 Beiträge · seit 200725. Sept. 2012 · #2
Hallo Christine

Willkommen hier im Forum! Deine Frage haben sich sicher bereits viele gestellt und unterschiedliche Antworten bekommen. Ich persönlich rate Afrika-Anfängern immer zuerst Namibia zu entdecken. Aber auch Botswana ist bestimmt möglich, wenn man sich gut vorbereitet und etwas locker ist, wenn mal nicht alles so klappt, wie man sich das vorgestellt hat. Es ist tatsächlich mit tiefsandigen Pisten zu rechnen (Savuti, Linyanti, teilweise auch Moremi), ebenfalls mit Flussdurchquerungen (um North Gate/Moremi).

Die Reisezeit September rentiert sich auf jeden Fall!

Überlegt euch aber, ob ihr nicht doch eher zuerst mal Namibia kennenlernen wollt. Botswana braucht viel Vorbereitung, Buchungen lange voraus. Wäre schade, wenn der Urlaub dann nicht dem entspricht, was man erwartet hat, weil man mit der Situation überfordert ist...

Gruss
Thomas
0
Themenstarter36 Beiträge · seit 201225. Sept. 2012 · #3
Danke Thomas! Ja die Qual der Wahl:(...am liebsten alles auf einmal:) Namibia & Botswana....Da es voraussichtlich eine Zeit dauern könnte bis es wieder in Richtung Afrika geht, würde ich Botswana halt wirklich SEHR SEHR gerne nächsten September machen...Mal sehen.
Danke für deine Anmerkung!
Liebe Grüße
Christine
12 Beiträge · seit 201225. Sept. 2012 · #4
Hallo Thomas,
Wir fahren dieses Jahr auch zum ersten mal nach Botswana, nachdem wir vor drei Jahren bereits Namibia bereist haben. Bin nun gespannt wie es hier mit den Durchfahrten klappt (Moremi, Chobe etc.). Bin aber guter Dinge, dass es mit unserem Fahrzeug durchaus zu bewältigen ist. Einzig bei der Strecke North Gate Richtung 3rd Bridge bin ich mir noch nicht sicher. Wahrscheinlich werden wir Richtung South Gate die Südliche "Umgehung" fahren.

Namibia kann ich Dir als Einstieg durchaus empfehlen. Nicht zu schwierig zu befahren (je nach Strecke). Bei den Sanddünen um Soussusvlei kannst Du auch Tiefsandfahren üben;)
Haben uns dann von den Nationalparks und den Tierbeobachtungen infizieren lassen u. haben uns dieses Jahr deshalb auch für Botswana entschieden...

Viele Grüße
Bernd
521 Beiträge · seit 201125. Sept. 2012 · #5
Hallo Christine,

Warum macht Ihr nicht einfach ein Offroad-Training vor der Reise? Das macht super viel Spass, bringt unglaublich viel und Ihr wisst dann, wie Ihr Euch verhalten könnt. Zudem lernt man da auch, was sonein Auto überhaupt alles leisten kann.
Ich bin auf jeder Reise im südlichen Afrika froh, dass wir da gemacht haben.

Was erwartet Ihr denn von Eurer Reise? Danach könnt Ihr auch entscheiden, wo Ihr hinfahrt.

Gruß,
Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
6'152 Beiträge · seit 200625. Sept. 2012 · #6
hallo Christine,

herzlich willkommen im Forum.
Meine Frage - wart ihr schon mal in Namibia -Botswana usw.
Zu Deiner Frage - Botswana und Namibia - beides könnt Ihr wirklich als
Selbstfahrer bewältigen - man braucht für gewisse Strecken etwas länger -
Gravelroad ist gut zu fahren - die Teerpads in Botswana nicht so gut - haben
grosse Schlaglöcher - das geschulte und aufmerksame Auge ist gefrat -
ob man beide Länder verbindet - hängt davon ab - wie lange man Zeit hat.
Wenn ihr noch nie in Afrika - würde ich vorschlagen - eine Einsteigertour
in Namibia zu starten --- dann steigt die Vorfreude für eine Planung in
Botswana -- das klappt dann ohne Schwierigkeiten.
Ich wünsche viel Spass beim Planen - Entscheiden - und wenn was unklar
einfach hier wieder melden.
Schönen Abend noch wünscht
Hanne
Als Ergänzung - ist auch eine Preisfrage und wie Ihr reisen wollt:
mit Dachzelt sprich camping - lange Vorplanen in Botswana
Lodes sind sehr teuer
In Namibia kann man kombinieren - Gästefarmen/Lodes - oder auch feste Unterkünfte mit Selbstversorung
8 x Südafrika,1x Zimbabwe, 22x Namibia, 4x Botswana, 1x Lesotho, 1 x Swasiland
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2012
Themenstarter36 Beiträge · seit 201225. Sept. 2012 · #7
Hallo!

@ Nunanani: was wir erwarten: einen schönen urlaub mit viel natur, aber muss nicht das totale abenteuer auf abwegen etc sein (viel fahren u. bissi stress sind wir jedoch sehr gewöhnt:))....ich bin da glaub ich etwas "experimentierfreudiger" ...ich war vor 2 jahren auf dem Mount Kenia u. danach auf Sansibar und schon diese "unklassische Afrikatour" (ohne Safari etc.) hat mir gereicht und ich will noch VIEL VIEL MEHR von Arifka sehen! Mein Freund ist allerdings ein bisschen weniger experimentierfreudiger was das betrifft u. war auch noch nie in Afrika...:)
@Hanne:
Danke, ja das stimmt sicher. Nur wie gesagt, weiss ich nicht wie bald wir wieder fahren könnten und die Vorfreude ist ja jetzt schon da:) die muss ich mir nicht erst in Namibia holen:) Die Idee wäre eben einen Teil in Namibia zu fahren (tw Lodges tw Campen) und dann in Botswana Okawango + Chobe u. am Ende Vic Falls. Das kann für den Anfang gerne "ganz einfach" sein...von Maun aus eine 3 Tages-Tour (2 Nächte) ins Okawango u. dann in den Chobe NP (zb. Chobe River Lodge u. von dort Fahrten in den NP buchen)...ich denke das sollte doch wohl eine machbare Variante sein, oder? muss ja nicht gleich selber in den Savuti etc....Frage ist nat. das Geld, das ist allerdings richtig:( Vielen Dank Euch allen für die bisherigen Tipps und Antworten!
Somit verabschiede ich mich jetzt auch erstmal in den Abend...bis morgen?:)
Danke,
Christine
146 Beiträge · seit 200925. Sept. 2012 · #8
Hallo Christine,

wichtig wäre zu wissen, was ihr für Reiseerfahrung habt.

Wenn ihr keine Offroad Erfahrung habt,keine Erfahrung vom afrikanischen Busch sowie keine Erfahrung in der Navigation habt würde ich als Einstieg von einer Botswana Tour abraten.

Um so eine Reise richtig genießen zu können braucht es die oben genannten Erfahrungen. Überlege dir halt was du z.B. bei folgenden Situationen machen würdest:

. du hast mitten im Busch eine Reifenpanne, bist du vorbereitet ?

. vor dir auf der Piste blockieren plötzlich Elefanten die Strecke und kommen drohend auf dich
zu - wie reagierst du ?

. du hast dich irgendwie verfahren, kannst niemanden nach dem Weg fragen, es ist schon spät am
Nachmittag, was machst du ?

. du hast dich tief im Sand festgefahren, wie befreist du dich wieder ?

. kannst du mit einem Geländewagen in schwierigem Terrain umgehen ?

. du hast eine Wasserquerung vor dir und musst durch das Wasser gehen um die Tiefe abzuschätzen, vielleicht sind aber Raubtiere in der Umgebung. Gehst du durch das Wasser ?

Wenn du diese Fragen alle entspannt mit ja beantworten kannst, wird die Botswana Tour sicher eine tolle Reise werden. Wenn nicht, beginne mit einer Namibia Tour bzw. als Selbstfahrer in Botswana aber z.B. mit gebuchten game drives von Lodges aus.

Ciao

Alfred
www.globenomaden.at
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2012
482 Beiträge · seit 201225. Sept. 2012 · #9
Hanne schrieb:hallo Christine,

herzlich willkommen im Forum.
Meine Frage - wart ihr schon mal in Namibia -Botswana usw.
Zu Deiner Frage - Botswana und Namibia - beides könnt Ihr wirklich als
Selbstfahrer bewältigen - man braucht für gewisse Strecken etwas länger -
Gravelroad ist gut zu fahren - die Teerpads in Botswana nicht so gut - haben
grosse Schlaglöcher - das geschulte und aufmerksame Auge ist gefrat -
ob man beide Länder verbindet - hängt davon ab - wie lange man Zeit hat.
Wenn ihr noch nie in Afrika - würde ich vorschlagen - eine Einsteigertour
in Namibia zu starten --- dann steigt die Vorfreude für eine Planung in
Botswana -- das klappt dann ohne Schwierigkeiten.
Ich wünsche viel Spass beim Planen - Entscheiden - und wenn was unklar
einfach hier wieder melden.
Schönen Abend noch wünscht
Hanne
Als Ergänzung - ist auch eine Preisfrage und wie Ihr reisen wollt:
mit Dachzelt sprich camping - lange Vorplanen in Botswana
Lodes sind sehr teuer
In Namibia kann man kombinieren - Gästefarmen/Lodes - oder auch feste Unterkünfte mit Selbstversorung
Hallo Christine,

herzlich willkommen im Forum! Was Hanne sagt kann ich ergänzen mit:

Auch wenn Du bei Land Rover ein Training in der Kiesgrube machst, 🙂 hast Du (noch) keine Erfahrung mit den Tiefsandstrecken. 😐 Auch ein Fahrertraining von BMW in Marokko 😁 bringt Dir, wenn es 10 Jahre her ist, keine Erfahrung in der Flußdurchquerung. 😠 Erfahrung mußt Du selber sammeln!
Wenn Du das erste mal steckenbleibst wirst Du überlegen wie Du selber daraus kommst:
1. Luft ablassen ( bis auf 1.0 atü runter )
2. Allrad einschalten ( 4H zuerst, falls erfolglos 4L )
3. Vor und zurückschaukeln ( wie beim Tiefschnee )
4. Schaufel rausholen und alle 4 Räder freischaufeln.

irgendwann wirst Du das Gefühl dafür kriegen, dass Du
- keine engen Kurven im Sand fährst,
- nicht schaltest und dabei den Schwung verlierst
- den Allrad vorher reinmachst,
- die Luft vorher ablässt.

Wo Du die Erfahrung sammelst ist egal. Da Botswana von Jahr zu Jahr teurer und komplizierter wird, macht eure Erfahrungen ruhig in BOT und fahrt dann das nächste Mal zur Erholung nach Namibia 😉

Viel Spaß und viele Grüße
wolfgang


Die Flußdurchquerungen sind auch einfach zu machen: wenn das Wasser höher als das Trittbrett ist, läßt Du es sein.
2'397 Beiträge · seit 201125. Sept. 2012 · #10
Hallo Christine,

jeder ist irgendwann irgendwo Anfänger. Als wir zum ersten Mal nach Nam-Bots sind ('99), haben wir im Reiseführer (Iwanowski) gelesen: Botswana eigentlich nur mit 2 Autos oder noch besser eine organisierte Tour (z.B. mit ... rate mal 😕 )
War dann doch alles relativ problemlos, obwöhl wir so gute Tipps (mangels Forum 😎 ) wie Luftdruck reduzieren nicht kannten. Also, wie ich Dich nach Deinem Post einschätze: Mach es!
Allerdings: wieviel Zeit habt Ihr? Denn dass die Strecken anstrengend sind, will ich nicht verschweigen, von daher hat es m.E. keinen Sinn, für 2 Tage Moremi und 2 Tage Chobe den Stress auf sich zu nehmen. Und, leider, wie Hanne richtig sagt: "die Preise" sind ein leidiges Kapitel. Selbst Camping ist seit der Privatisierung ja so teuer geworden (von den Lodges im Delta ganz zu schweigen 😈 ), dass wir uns sagen, wir haben es ausführlich genossen, und gut is'!
Wo ich Hanne allerdings widersprechen muss: die tar-roads in Botswana sind nicht unbedingt schlechter als in Namibia! Die Strecke, die Ihr wohl fahren werdet: Windhuk - Ghanzi - Maun und nördlich, ist in gutem Zustand. (Ok., Maun und nördlich sind wir dies Jahr nicht gefahren, aber den Rest. Und die Strecke Kang-Hukuntsi - da werdet Ihr wohl nicht vorbeikommen - ist die beste Teerpiste, die ich in 20 Jahren Afrika habe fahren können, jedenfalls die 70 km, die fertig sind. 😄 )

LG aus dem nächtlichen Loutro,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2012
238 Beiträge · seit 201125. Sept. 2012 · #11
Hallo Morango,

willkommen im Forum.

...eine Übersicht der Preise für Dich: (Adressen kann ich Dir liefern)

Vorab: GPS wäre nicht schlecht neben GPS-Karten (gibt's von Shell beim HUPE-Verlag).
Africa 4 tracks haben wir nicht benötigt. Wir fuhren mittels Kompaß.

Schwierigkeiten:

Tiefsand (wie schon beschrieben): Savuti streckenweise, Rtg. Xaxanaxa ab dem Gate extrem tiefsandig! über etwa 15 km.
Flußquerung beim Khwai (hinter Khwai-Village Rtg. Savuti). Ansonsten > 6 Stunden Umweg über South Gate (bei Maun) in Kauf nehmen mit teilweise nicht so spektakulären Ecken

Campfahrzeug MIT Equipment nehmen. Route sauber planen. (s. meinen Reisebericht diesen Jahres.
Dort sind auch Preise genannt, die wichtig sein könnten nebst Tips, wo VET-Controls sind(!) etc. etc. ...einfach mal lesen...

http://www.namibia-forum.ch/forum/17-news/237903-reisebericht-suedafrika-botswana-april-mai-2012.html

Ansonsten: Schau mal bei www.africa-wildtours.com vorbei. Günstiger geht's nicht. Mit den beiden Münchnern sind wir schon 2x unterwegs gewesen (Namibia/Botswana/Zambia). Die beiden können noch nicht sofort antworten, da noch 2 Wochen in Afrika unterwegs.

===============================================================
Hallo zusammen,

da immer mal Fragen zu Preisen auftauchen, hier eine Übersicht unesrer Tour mit Preisen.
Vllt. hilft's dem ein oder anderen bei der Planung.

Gebucht/bezahlt im Juni/Juli 2011 für April/Mai 2012:

Phi mal Auge-Umrechnung:

10 Rand = ca. 1 Euro
10 Pula = ca. 1 Euro
50 US-$ = ca. 40 Euro



Nationalparcs Eintritt für Moremi/Chobe/Savuti

120 Pula pro Nase/Tag
50 Pula/Tag für ein Auto (in unserem Fall ein Off-Roader (NISSAN Navara))

Campsites:

Bushmen/San Village Safari Lodge & Tented Camp (Nähe Lephalale in ZA vor der BOT-Grenze Groblers Drift):
785 Rand zu dritt/Tag = ca. 260 Rand p.P. also ca. 26 EUR p.P./Tag

Khama Rhino:
41 Pula p.P / Tag
50 Pula/Tag für ein Auto (NISSAN Navara) also 4 EUR/p.P. + 5 EUR/Auto/Tag

3rd Bridge:
226 Pula p.P inkl. Auto (wir zahlen zu dritt mit 1 Auto 678 Pula f. eine Nacht) = 23 EUR p.P.

Xaxanaxa/Ihaha:
6 Nächte zu dritt inkl. Auto = 4.140 Pula /6/3 = 230 Pula p.P inkl. 1 Auto
(ich habe 432 EUR überwiesen = 630 US-$)
432/6 Nächte/3 Pers. = 24 EUR p.P./Tag inkl. Auto

Savuti/Khwai/Linyanti:
450 US-$ zu dritt für drei Nächte inkl. Auto, also 50 US-$ p.P. inkl. Auto/Tag
also grob 40 EUR/p.P./Tag

Grenze nach Zambia:
Nach Mitteilungen im Forum ca. 100 EUR/Person

Livingstone:
Jolly's backpacker in einem Chalet (nicht! Zelt):
double bed + private Ensuite: 50 US-$/Tag, also phi mal Auge 40 EUR/Tag/Chalet

Woodlands-stopover bei Francistown:
271 Pula zu dritt also 90 Pula p.P. pro Tag = 10 EUR p.P./Tag

Tuli-Lodge Camping: -NACHTRAG: NICHT MACHEN!!! Lieber die Limpopo River-Lodge nehmen!-
2 Nächte zu dritt: 570 Pula, also 95 Pula p.P./Tag = 10 EUR p.P./Tag

Mietwagen NISSAN Navara double cab bei KEA inkl. Vollversicherung für 20 Tage:
ca. 26.000 Rand (Frühbucher ./. 10%), also ca. 2.600 EUR (JNB hin/rück)

Flug SAA von JNB nach CPT (Kapstadt): 93 EUR/Person NUR HIN

G A B E L - F l u g :

FRA - JNB
CPT - FRA mit Lufthansa: 805 EUR (Direktflug!)

Taxi CPT - CPT-city: 300 Rand, also 30 EUR einfache Fahrt

Übernachtung waterkantcottages.com in der Waterkant: 70 EUR/Haus/Tag (ist aber low season!)

Hai-Käfig-Tauchen Gaansbai: 130/Person inkl. abholen und zurück bringen
Auto: carhire3000.com. Eine alte Möhre kostet in etwa + - 40 EUR/Tag


Beste Grüße

Sven
zuletzt bearbeitet 25. Sept. 2012
248 Beiträge · seit 200925. Sept. 2012 · #12
Hallo Morango,

einfacher wirds nicht, wenn noch eine Meinung dazu kommt, aber ich probiers einfach mal - meine ganz persönliche Sicht.

Fahren im Tiefsand lernt man im Tiefsand. Wenn du/ihr gute Autofahrer seid, wisst ihr nach dem zweiten Festfahren, was ihr anders machen müsst.

Respekt vor Wasser! Geht das schief, kann das Auto hinüber sein. Im Sand muss man maximal warten, bis der nähste Fahrer vorbei kommt.

Man kann Botswana ohne Wasserquerung machen und gaaaaanz viel sehen - so war es bei uns im Juli.

Ich stimmme den anderen zu, Namibia ist ein wunderschönes Land und ihr werdet nichts vermissen, wenn ihr Botswana aufschiebt. Logistisch, Vorbuchungen, preislich, Versorgung - alles spricht eher für Namibia.

Wenn eine Kombination, dann würde ich Nambias Norden empfehlen, Etosha, Caprivi und in Botswana den Chobe mit Ausflug zu den Vicfalls. Ihr habt beide Länder, Tiere am Fluss und am Wasserloch.
Eine wichtige Rolle spielt die Reisezeit, wegen Überflutung, Schlamm etc.
Letztendlich müsst ihr euch entscheiden, was ihr alles sehen wollt, denn beide Länder haben Ziele, die es im anderen nicht gibt, Beispiel Sesriem in Namibia.

Viel Spaß beim Planen wünscht
Hannobaer
Mit den Wolken ziehen
3'080 Beiträge · seit 200926. Sept. 2012 · #13
Hi Morango,

ich geb mal meinen Senf dazu. Ich habe beide Stufen des Fahrer-Trainings bei Landrover in Deutschland absolviert, hat mit Botswana nichts gemeinsam. Hatte Glück und einen Trainer dabei der Bots kannte, das hat mehr Tipps gegeben als das Fahrertraining, aber geschadet hat es auch nicht und der Spassfaktor ist nicht zu unterschätzen.

Fahren in Bots ist teilweise nicht ohne, aber es wurde schon geschrieben, nicht überschätzen und die Abteilung "Jugend forscht" ist dabei, du lernst schnell aus deinen Fehlern. War bei mir trotz Fahrertraining am Anfang auch so.

Wasserdurchfahrten, ein Thema für sich. Ich würde weder ein Mietfahrzeug noch mein eigenes Auto riskieren, im Zweifelsfall abwarten, es kommt immer mal einer vorbei. Schwatz mit den Campnachbarn ergibt auch immer mal eine Fahrgemeinschaft.

Lass dir Bots nicht ausreden, die Idee in Namibia zu üben ist nicht so gut, man kann die Gegebenheiten nicht unbedingt vergleichen.

Ach ja, und ich bin übrigens auch im September nächsten Jahres da unterwegs, wir sind schon zwei Fahrzeuge, ein drittes würde wohl noch passen, und sei es nur für kritische Passagen...

lg sasowewi
Themenstarter36 Beiträge · seit 201226. Sept. 2012 · #14
Hallo,

Danke Euch allen für Eure weiteren Tipps u. detailierten Angaben (Sven)! Ja ich denke auch, dass es schon ein bisschen "learning by doing" ist, weil ob wir jetzt in Namibia so viel lernen für - Jahre später - in Botswana? Bzw. ist es sicher auch immer eine Frage der Jahreszeit, der sonsitgen Bedingungen, welche Strassen man nimmt (wie gesagt würden wir sicher nicht gleich zu Beginn die unsichersten, schwierigsten weiss ich was Strassen nehmen, sondern versuchen, auch wenn Umweg etc. erstmal auf der sicheren Seite zu sein)und zu guter Letzt sicher auch immer eine gewisse Portion Glück. Wir werden voraussichtlich ungef. 23 Tage Zeit haben (vielleicht auch noch 1 Woche mehr, ist noch nicht sicher). Mal sehen. Ich gebe Bescheid was es geworden ist, sobald wir uns einig sind:) Danke Euch und sasowewi ich melde mich, sollten wir eben tatsächlich Sept. in BOT sein!
Liebe Grüße und einen schönen Tag,
Christine
Themenstarter36 Beiträge · seit 201226. Sept. 2012 · #15
Ach ja eine Sache wär da noch: bzgl. Route: von wegen Etosha u. Caprivi u. dann nach BOT. -> ist Etosha nicht evt. auszulassen, wenn man dann in BOT sowieso noch im Okawango u. Chobe die Tiere hat? was meint Ihr, oder ist das doch ganz anders und zahlt sich beides aus?
Danke!
Christine
2'397 Beiträge · seit 201126. Sept. 2012 · #16
Hallo Christina,

ich schreib' mal, bevor mich alle steinigen: Lass Etosha weg zugunsten von Caprivi und Okavango. Das Natur-(Afrika-)erlebnis ist dort deutlich intensiver. Die Camps Okaukejo, Halali und Namutoni sind überlaufen. Eine schöne Alternative wäre Dolomite Camp (nicht zu teure Luxuslodge) im Westen von Etosha, aber das wäre ein zu großer Umweg. Nachdenken könnte man über Onguma am Osteingang des Etosha, schönes Camp, von dem aus man schnell in Etosha ist, und kein zu großer Umweg.
Aber, wie gesagt, ich würde es weglassen, obwohl wir es uns dies Jahr (bis auf Okaukejo) gefallen hat, aber wir hatten auch insgesamt 7 Wochen Zeit.

LG aus Loutro,

Karsten
[size =3] Infos NordTZ 22 https://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/301813-infos-nordtansania-juni-juli-22.html?start=0 RB Kenia 2020 https://www.namibia-forum.ch/forum/156-diverses/299653-kurzer-rb-kenia-sept-2020.html?start=0 Reisebericht Südtanzania 2013 http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/282710-tanzanias-sueden-daumendruecken-hilft-nicht-immer.html Kurzbericht 7 Wochen Nam-Bots 2012 http://www.namibia-forum.ch/forum/16-unterkuenfte/254072-kurzbericht-7-wochen-nam-bots.html Bericht Zimbabwe 1995: ... 30 Tage Gefängnis http://www.namibia-forum.ch/forum/139-off-topic/241529--30-tage-gefaengnis.html Reisebericht 2008: 18 Nights in the Bush - ha-ha-ha http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/263931-18-nights-in-the-bush-ha-ha-ha.html Nordtansania Feb. 2015 - Kein RB http://www.namibia-forum.ch/forum/158-diverses/285690-tansania-februar-2015-kein-reisebericht.html?limitstart=0&start=12] Walking Safari Zimbabwe 97 https://www.namibia-forum.ch/forum/148-diverses/287052-walking-safari.html?limitstart=0
521 Beiträge · seit 201126. Sept. 2012 · #17
Etwas Off-Topic:

Lerning by doing in Botswana klingt für mich doch etwas naiv. Das kann so schnell daneben gehen, für eine entspannte Reise, auch auf wenig befahrenen Strecken, gehört dazu, dass man wenigstens weiß, wie überhaupt der 4WD und alles andere funktionieren. Auch in Namibia fahren, man denke nur an diverse Gravel roads und Pässe, ist nicht ohne.

Wahrscheinlich ist bei vielen auch die Tatsache, dass man ein Leihwagen fährt, mit ein Grund, das Thema Fahren, egal ob Sand, Wasser, Waschbrett, schlamm oder Gravel nicht so ernst zu nehmen, frei nach dem Motto: Don't be gentle, it's a rental...


Das aber nur Off-topic...
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
Themenstarter36 Beiträge · seit 201227. Sept. 2012 · #18
hi Nunanani,

nein so war das nciht gemeint: schon gar nciht weils ein leihwagen ist u. es mir/uns egal wäre! sicher nicht. u. im gegenteil wir wollen es keinesfalls unterschätzen...das kommentar von wegen "learning by doing" war mehr bezogen auf die verschiedenen Ratschläge....und natürlich gehört eine gewisse Kenntnis mit einem 4x4 dazu (die es ja wohl gibt!) aber ich denke eben auch dass gewisse Dinge nicht unbedingt im off road training in Österreich/Dt. etc. erlernbar sind weil die Gegebenheiten vor Ort trotzdem anders sein werden und man irgendwann eben selber lernen muss....
Aber genug davon. Es ist sowieso schon beschlossen: wir werden NICHT selber fahren...
Danke nochmal an alle!
Liebe Grüße
Christine
521 Beiträge · seit 201127. Sept. 2012 · #19
Hallo Christine,

Das war auch nicht auf Euch bezogen.
Manchmal gibt's aber auch Geschichten und Kommentare von Fomis, die gerade in Bezug aufs Fahren auch gefährlich sein können. Da sträuben sich einem die Haare. Daher mein Kommentar.

Das südliche Afrika ist überall wahnsinnig beeindruckend und schön, also könnt Ihr egal mit welcher Entscheidung und welcher Reoute eigentlich nichts falsch machen. Wünsche Euch auf jeden Fall eine tolle Zeit, egal wie und wo!

Nunanani
Südafrika, Botswana, Namibia, Zimbabwe, Mosambik,...
441 Beiträge · seit 201228. Sept. 2012 · #20
Hallo Morango !
Laßt Euch Botswana bloß nicht ausreden. Wir waren im Juli für 4 1/2 Wochen dort (auch das 1. Mal Botswana). Und wir hatte auch "Schiss inne Büx". Reisevorbereitung tatsächlich nicht viel weniger als 1 Jahr im Vorraus machen, sonst ist alles "bezahlbare" weg.
Tiefsandfahren ( wir waren mit einem Discovery X unterwegs)kannst Du auch in der Theorie lernen. Dazu ist die DVD der "Pistenkuh" über " Off-Road Fahrtraining" (ich glaube ca. 15 Euro) enorm hilfreich. Wir haben alles beherzigt und sind auf keiner Strecke liegen geblieben und mussten nicht schaufeln. Außerdem sind alle Strecken egal ob "Zentral-Kalahari"(die Strecke war gar kein Problem) - "Moremi" - "Savuti" (auch nur teilweise tiefsandig)- "Linyanti" (die kurze Strecke war schon eine Herausforderung, da von Militärfahrzeugen ziemlich tiefsandig und wellig gefahren / aber es gibt eine viel einfachere, wenn auch etwas längere Strecke)nicht wirklich einsam. Wir begegneten immer mal wieder Autos und das, obwohl wir im Juli(Winter) dort waren.
Es wird sehr viel "Hype" um diese Strecken gemacht aber mit viel gesundem Menschenverstand und keinen Kami-Kaze- Aktionen wird alles gut gehen.
Für uns war es der bis jetzt schönste und tierreichste Urlaub in Afrika(wir waren schon 5 mal im südlichen Afrika).
Also gute Planung und "weniger (Strecke) ist meistens mehr". Die Tagesetappen nicht zu lang machen, da teilweise nur 20 - 30 KM möglich.
Bei Fragen: bitte melden !!!

Liebe Grüße und viel Spaß bei der Planung
Petra(Tadi)
https://www.smilies.4-user.de