Reisebericht: Karibu Kenya! Mzungu Express on tour

Reisebericht 173 Antworten · 74,4k Aufrufe · gestartet 20. Aug. 2012 von Butterblume
5’538 Beiträge · seit 200823. Aug. 2012 ·
Hallo Schorsch,

Futtert für Fünf und hält Euren ganzen Haufen am Laufen. Der Mann ist in Ordnung!

was meinst Du wohl, wie schlecht es uns ergangen wäre, wenn Jochen nicht für uns mitgefuttert hätte? Da wären wir ja alle vom Fleisch gefallen. Das will doch Keiner! Also hat er sich für uns geopfert - er ist halt auch ein guter Mensch.

Liebe Grüße
Gerd
Themenstarter3’700 Beiträge · seit 200923. Aug. 2012 ·
Hallo Bayern Schorsch,

nun, zumindest hat´s unser Minibus nach Abreise von Samburu nicht mehr hoch bis ins Bergland geschafft. Irgendwann ist (wegen der in Samburu angefutterten Pfunde?) der Motor heiß gelaufen! Und so musste erst einmal eine halbe Stunde Pause am Berg eingelegt werden.

Jochen fotografiert mit der Panasonic Lumix FZ 150 (Bridge).
Ich war mit der Canon EOS 650D, der Canon EOS 500D, dem Canon 100-400 mm und dem Tamron 17-50 mm unterwegs.

Die Videofunktion der neuen Lumix ist noch besser wie bei der FZ 18. Man kann nun auch während des Filmes reinzoomen.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
195 Beiträge · seit 200923. Aug. 2012 ·
Hallo Marina,

es macht Spaß, deinen Bericht zu lesen. Vor allem zusammen mit den Fotos. Richtig neidisch bin ich auf den Kingfisher mit Nachwuchs.
LG Ina
3’388 Beiträge · seit 200924. Aug. 2012 ·
Hallo Marina,

wenn Du wieder mal in Bayern bist: den Jochen kannst Du mitbringen. Aber gib ihm vorher drei Wurstsemmeln, nicht dass wir den Mann nicht satt bekommen!!!:)

Nur ganz kurz "off topic":
Du schreibst:
Jochen fotografiert mit der Panasonic Lumix FZ 150 (Bridge).
Ich war mit der Canon EOS 650D, der Canon EOS 500D, dem Canon 100-400 mm und dem Tamron 17-50 mm unterwegs.
Und welche macht dann die besseren Bilder? (wenn man das so auf die Schnelle überhaupt sagen kann)

LG
der bayern schorsch
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Themenstarter3’700 Beiträge · seit 200924. Aug. 2012 ·
Hallo Bayern Schorsch,
Und welche macht dann die besseren Bilder? (wenn man das so auf die Schnelle überhaupt sagen kann)
Die Canon!

Dafür hat die Panasonic aber die bessere Videofunktion und mittlerweile kannst Du mit ihr auch Bilder im RAW-Format aufnehmen. Ich finde unsere Kombination eigentlich ganz gut.

Wenn Ihr uns mal besuchen kommt, kannst Du Dir den Unterschied auf dem PC bei hoher Auflösung anschauen, da wir ja oft die gleichen Motive zeitnah aufgenommen haben.

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
Themenstarter3’700 Beiträge · seit 200924. Aug. 2012 ·
21.07.12 Samburu NR, Ol Pejeta Conservancy

Leider war die Zeit mal wieder zu kurz. Eine Woche wäre dieser Nationalpark sicherlich wert. Sowohl von der Sopa Lodge wie auch vom Samburu NR wurden wir herzlich verabschiedet. Wir bepackten den Mzungu Express und waren zum ersten Mal seit drei Tage wieder fully booked im Fahrzeug.

Einige Elefantenkühe mit klitzekleinen Babys standen für uns Spalier.
Kwaheri - Auf Wiedersehen!
Samburu NR
besenderter Elefant, Samburu NR
Samburu NR
Samburu NR
Samburu NR
das Kalb ist erst wenige Wochen alt, Samburu NR
...früh übt sich, Samburu NR
Samburu NR

Über Archer´s Post ging die Fahrt auf der A2 zurück durch Isiolo mit seinen bunten Dukas und dem interessanten Völkergemisch. Den Mt. Kenya immer im Blick. Die Landschaft ergrünte wieder!

Jedes mal wenn wir etwas steilere Passagen mit dem Wägelchen zu bewältigen hatten, reduzierte sich die Geschwindigkeit auf ca. 20 bis 30 km. Gulu und der Mzungu Express hatten ganz schön zu kämpfen, uns die Berge hoch zu bringen. Sogar LKW´s haben uns mitunter überholt! Irgendwann ging dem Minibus dann an einer Steigung die Puste aus. Überhitzung, Zwangspause ca. 30 Minuten. Gerd und ich haben die Zeit genutzt, den Wagen entlastet und sind zu Fuß gegangen, bis uns der Express nach seiner Erholungsphase wieder einsammelte. Ein bisschen die Beine vertreten tat mal ganz gut.
in Archer´s Post
Archer´s Post
Archer´s Post
Gemüsemarkt in Isiolo
zwischen Isiolo und Nanyuki
Motor heiß gelaufen! zwischen Isiolo und Nanyuki

In Nanyuki, der „Hauptstadt" der Laikipia-Ebene, bogen wir direkt auf dem Äquator rechts ab Richtung Ol Pejeta Conservancy. Die Laikipia Ebene ist geprägt vom afrikanischen Grabenbruch, trockenen Ebenen, üppigen Graslandschaften, sanften Hügeln und Flüssen. Das private Schutzgebiet liegt zwischen den Ausläufern der Aberdares und dem Mt. Kenya.

Bedrohlich dunkle Wolken am Horizont begleiten unsere Ankunft. Am Rongai Gate zur Private Conservancy entrichtet Gulu wieder den Eintrittspreis, während wir sämtliche Infotafeln knipsen und den Webervögeln zuschauen, die den Rangerposten in ein Vogelhaus um funktioniert haben.

Das Serena Sweetwaters Tented Camp ist nur ca. 4 km vom Camp entfernt und während unser Gepäck ausgeladen wird, öffnet der Himmel seine Schleusen. Ein heftiges Tropengewitter mit Starkregen entlädt sich über unseren Köpfen.

Da unsere Zelte noch nicht bezugsfähig waren, sorgten wir zunächst im Restaurantzelt für unser leibliches Wohl. Das Lunchbuffet war erstklassig, nur füllte sich das meines Erachtens zu kleine Zelt rasch mit wahren Menschenmassen. Der Geräuschpegel war entsprechend hoch.
und wieder akkurat ausgerichtetes Gemüse, Nanyuki
Rongai Gate, Ol Pejeta Conservancy
Rongai Gate, Ol Pejeta Conservancy

Nach dem Lunch konnten wir dann unsere großen, sehr komfortablen Zelte beiziehen. Hmmh, das kann ja heute Nacht noch lustig werden! Die Nachbarzelte sind sehr nah!

Der Regen, bzw. das Gewitter hatte sich abgeschwächt. Da unser Driver Gulu nun auch das Krankenlager hütete und wir nicht auf Chimpanzee Sanctuary verzichten wollten, haben wir Gulu die Autoschlüssel entlockt und Jochen ist gefahren. Die Rezeption hatten wir noch gebeten, den Camparzt zu Gulu zu schicken.
Serena Sweetwaters Tented Camp, Ol Pejeta C.
Serena Sweetwaters Tented Camp, Ol Pejeta C.
Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary

Der Eintritt zum Schimpansen Sanctuary ist frei. Eine kurze Guided Tour durch einen Ranger war leider nicht sehr ergiebig. In einem großen eingezäunten Gehege hockten die Schimpansen. Ausführliche Informationen über die Menschenaffen blieb uns der Führer schuldig.
Bei den 53 Schimpansen handelt es sich ausnahmslos um konfiszierte Tiere, die aus teilweise erbärmlichen Umständen von Zoll und Tierschützern gerettet wurden.

Aufgrund der Wetterlage waren gute Fotos durch den Zaun Mangelware. Aber wir trösten uns damit, dass wir ja im Oktober im Budungo Forest/Uganda ausgiebig Zeit zur Schimpansenbeobachtung haben.

Das Ol Pejeta Chimpanzee Sanctuary hat eher Zoocharakter! Innerhalb einer halben Stunde war dieser Programmpunkt abgehakt und zwei unserer Mitreisenden zogen es vor, den weiteren Nachmittag in der Lodge zu verbringen. Gerd engagierte einen Lodgeangestellten für uns drei und nun übernahm Gerd das Steuer und ab ging es zum Game Drive in die Conservancy.
Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary
Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary
Sweetwaters Chimpanzee Sanctuary


Im Ol Pejeta Schutzgebiet zwischen Ewaso Ngiro River und Laikipia wurden acht meist private Nashorn-Schutzgebiete ausgewiesen, die sich dem Erhalt und der Nachzucht dieser bedrohten Tierart verschrieben haben (u. a. Solio, Lewa, Ol Pejeta etc.). So schützt Ol Pejeta mit zurzeit 88 Tieren den größten Bestand an Spitzmaulnashörnern in Ostafrika.

Sehr interessant und neu für uns war, dass Ol Pejeta seit drei Jahren die Heimat von vier Northern White Rhinos (Ceratotherium simum cotton) geworden ist. Sie sind von einem tschechischen Zoo nach Ol Pejeta umgesiedelt worden und leben nun in einem kleinen, abgezäunten Gebiet, gut bewacht in der Conservancy. Mit einer Population von insgesamt nur noch sieben Tieren, gilt das nördliche Breitmaulnashorn als das seltenste Großsäugetier der Welt!

Weitere interessante Informationen zum Northern White Rhino und zur Umsiedlungsaktion.

Und hier wird über erste Erfolge der Umsiedlungsaktion berichtet.

Leider haben wir auch aufgrund der ungünstigen Witterungslage, der einbrechenden Dämmerung und des Zaunes nur unscharfe Fotos von diesem seltenen Rhino machen können. Die Investition (500 KSh) für den Guide hat sich voll ausgezahlt. Danke, Gerd!
Northern White Rino, Ol Pejeta C.

Ansonsten stehen hier an jeder Ecke Tiere (Büffel, verschiedene Antilopenarten, Elefanten, Zebras etc.) Einzig, die am Morgen noch gesichteten Löwen ließen sich nicht blicken. Trotzdem hat uns dieser Game Drive, nun wieder begleitet durch Blitz und Donner ausgesprochen gut gefallen.

Einen dramatischen Blick auf die unverhüllte Spitze des Mt. Kenya war das Tüpfelchen auf dem i! Dafür lagen nun die unteren zwei Drittel des Berges in Wolken.
mal wieder eine Äquatorüberquerung!
Hartlaubtrappe, Ol Pejeta C.
Thomsons Gazellen vor dem Mt. Kenya, Ol Pejeta C.
Steppenzebra, Ol Pejeta C.
Büffel, Ol Pejeta C.
Kronenkraniche, Ol Pejeta C.
Mt. Kenya
Mt. Kenya

Nach dem Dinner im wiederum rappelvollen Restaurant, welches ein Gitarrenspieler mit dünner Stimme begleitete, verzogen wir uns schnell in unsere komfortablen Zelte, ohne länger am großen beleuchteten Wasserloch zu verweilen. Dort gab sich auch nur die Vogelwelt ein Stelldichein.
Hier gibt´s weitere Bilder:

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
1’920 Beiträge · seit 200824. Aug. 2012 ·
Hallo Marina

Interessant wäre noch, was man so für einen **FLOTTER SECHSER** an Unanahmlichkeiten aufbringen muss.
Oder vereinfacht, wo hat Ihr gebucht, was kosten die Lodges , und was der Fahrer mit Auto.

Da wir im Dezember ein paar Tage in Kenia unterwegs sind, wären Zahlen Daten Fakten interessant,vielleicht auch noch für andere Kenia Reisende

Danke

LG Bloke
5’538 Beiträge · seit 200825. Aug. 2012 ·
Hallo Bloke,

das können wir Dir nicht so einfach nennen, denn wir sind anders vorgegangen: Erst haben wir mal die Ziele ausgesucht, dann dazu passende Unterkünfte und einen Reiseplan erstellt. Den haben wir dann 4 Anbietern (davon einer aus Kenia) vorgelegt und um Preisangebote gebeten. Der teuerste war ein Fomi, der auch Reiseführer (nicht die vom Hupe-Verlag) herausgibt. Die anderen lagen alle so um die € 3 - 4.000 für die gesamte Reise, aber ohne Flug, da wir von verschiedenen Orten angereist sind. Wenn Du mehr Details haben willst, solltest Du die bei Marina per pm erbitten.

Liebe Grüße von der frischen Atlantikküste
Gerd
Themenstarter3’700 Beiträge · seit 200925. Aug. 2012 ·
... und weiter geht´s im Mzungu-Express

22.07.12 Ol Pejeta - Thomson´s Falls - Nakuru Nationalpark


Gegen 01:00 Uhr nachts wachte ich auf, da mein Gatte das Bad aufsuchen musste. Danach war die Nacht für mich drei Stunden kürzer! Neben dem Gekreische der Klippschliefer, dem nahen Löwengebrüll, der Grizzlybären in der Nachbarschaft, des Grizzlys neben mir, machte das Husten des Mzungu-Hospitals (incl. meines eigenen) ein Wiedereinschlafen unmöglich. So habe ich mir dann ein Buch vorgenommen. Gegen 04.00 Uhr muss ich dann endlich wieder eingeschlummert sein. So schön kann Urlaub sein!
Serena Sweetwaters Tented Camp
Zelte mit Wasserloch-Blick, Serena Sweetwaters Tented Camp

Nach dem Frühstück packten wir den Wagen. Dem armen Gulu ging´s immer noch nicht besser. Der versprochene Arzt hat ihn nicht aufgesucht, aber Gulu wollte uns auch nicht fahren lassen. Er hätte sich gut auch mal chauffieren lassen können.

Fazit: Diese sehr hochpreise Lodge fällt bei Jochen und mir durch, da die Zelte viel zu eng beieinander stehen und hier zu viele Gäste untergebracht werden. Dem Restaurantzelt fehlt es an Großzügigkeit. Service und Freundlichkeit des Personals waren jedoch vorbildlich. Gäste, die hier länger buchen, erhalten sicherlich auch ein Chalet mit Blick auf das wirklich sehr große beleuchtete Wasserloch.

Schade, dass es in Ol Pejeta keine Mittelklasseunterkünfte gibt.

Über Nanyuki geht die Fahrt Richtung Naro Moru. Dort biegen wir rechts ab auf eine 19 km lange Erdpiste, die diagonal durch die Solio Ranch führt. Die Ranch ist ein 25.000 ha großes privates Wildschutzgebiet, das sich ebenfalls dem Schutz der Rhinos verschrieben hat.

Auf Höhe des Solio Airstrips erreichen wir endlich die geteerte B5, die uns durch die nördlichen Ausläufer der Aberdares führen wird. Die Fahrt geht durch eine grandiose, grüne Landschaft, die stellenweise an Schleswig Holstein erinnert. Überall sind gut genährte Kühe zu sehen. Wir überqueren mal wieder den Äquator von Süd nach Nord.
bei Nanyuki
Masai-Taxi, in den Aberdares auf der B5 Richtung Nyahururu
in den Aberdares auf der B5 Richtung Nyahururu
"Schleswig-Holstein", in den Aberdares auf der B5 Richtung Nyahururu

Linkerhand geht´s zum Rhino Gate des Aberdares Nationalparks, rechterhand hat die KWS einen Rangerposten.

Gegen Mittag erreichen wir die Thomson´s Falls in Nyahururu. Um einen direkten Blick auf die Fälle zu haben, muss man 200 KSh berappen und dann wird man penetrant von Kikuyu-Kriegern in trad. Stammeskleidung belästigt, die Fotos gegen Geld anbieten. Viele Kikuyu-Frauen wollen mir Tourigedöns, Getränke und kleine Snacks verkaufen. Da wird es mir langsam zu eng. Ein paar Fotos von den 72 Meter hohen Thomson´s Falls, die vom Ewaso Ngiro gespeist werden müssen reichen. Dann setzten wir uns gemütlich zu Gulu in den Garten der Thomson´s Falls Lodge und trinken Kaffee/Tee und gönnen uns ein Sandwich. Wenn man im Ramadan krank wird, darf man eine Pause vom Fasten machen.

Wir freuen uns derweil auf den zweiten Tourbus, den wir im Mai noch kurzfristig ab Nakuru dazu gebucht haben. Der neue Driver Ahmed ist mit dem Minibus bereits am Main Gate des Nakuru Nationalparks eingetroffen und wartet dort auf uns.

Martina und Klaus beschließen, dass sie auf jeden Fall weiter mit Gulu fahren werden. Nun gut, hakuna matata (kein Problem) bzw. safari njema (gute Reise)!
gesehen in Nyahururu
Thomson´s Falls, Nyahururu

Weiter ging es durch das quirlige Nyahururu auf der Teerstraße Richtung Nakuru.

Kurz vor dem kleinen Städtchen Subukia erreichten wir einen View Point auf 2550 m Höhe, der einen großartigen Blick in das Great Rift Valley eröffnete.

Hey, ich stehe am Großen Grabenbruch! Mein großer Traum ist es, alle Länder zu bereisen, die am Rift Valley liegen! 😉

Hinter Subukia kreuzten wir mal wieder den Äquator. Diesmal von Nord nach Süd.

Die Landschaft finde ich wunderschön und kann mich gar nicht an ihr satt sehen.
Nyahururu
zwischen Nyahururu und Subukia, B5
Subukia View Point/Great Rift Valley
Subukia View Point/Great Rift Valley
Subukia View Point/Great Rift Valley
Für alle, die jemanden entsorgen möchten: Das Geländer jedenfalls sieht nicht sehr stabil aus...
in den Aberdares zwischen Subukia und Nakuru auf der B5
in den Aberdares zwischen Subukia und Nakuru auf der B5

Kurz vor Nakuru kann man rechts den Mengenai Krater liegen sehen. Hier soll demnächst ein weiteres Geothermal Kraftwerk gebaut werden.

Nakuru, die viertgrößte Stadt Kenias liegt auf 1860 m Höhe und ist eine entsprechend geschäftige Stadt mit schon größerem Verkehrsaufkommen. Die Straßen sind auch hier gesäumt von bunten Dukas, Gemüseverkäufern und vielen Straßenhändlern.

Gleich hinter Nakuru-Stadt geht´s zum Main Gate des Nakuru Nationalpark.

Gulu schlug vor zunächst mit dem Gepäck zum Guesthouse des Kenya Wildlife Clubs zu fahren und uns dort anzuschauen, welche Dinge wir anschließend in Nakuru einkaufen müssen, denn wir sind hier drei Tage Selbstversorger. Ahmed wurde herzlich von uns begrüßt. Er sieht aus wie ein großer, gemütlicher Buddha.
Mengenai Krater, Nakuru
bei Nakuru
bei Nakuru
bei Nakuru
Main Gate, Lake Nakuru National Park

Da es Gulu gesundheitlich sehr schlecht ging, fuhr er mit Ahmeds leerem Wagen ins Krankenhaus nach Nakuru. Am Main Gate gab es nun über eine Stunde Diskussionen mit den Mitarbeitern von KWS (Kenya Wildlife Service), da es nicht möglich sein soll, den Park nach Verlassen wieder zu betreten, obwohl man doch ein 24-Stunden-Ticket erworben hat. Jochen hat die Dinge dann in die Hand genommen und geregelt!

Schon als das Guesthouse des KWS in Sicht kam, schwante mir Böses! Vor dem Haus standen zwei andere Minibusse und im Garten war ein riesiges Zelt aufgebaut. Daneben lagen einige Matratzen zum Trocknen in der Sonne. Wir hatten doch das ganze Guesthouse für uns exklusiv gebucht! Die anderen besichtigten das Haus, während ich frustriert den Wagen mit unseren Klamotten bewachte. Da Guesthouse war eine Katastrophe: total verdreckt, die Küche versifft und mit Schimmel an den Wänden! Überall im Haus stand dreckiges Geschirr und die Matratzen hatten „Beine". Zu allem Überfluss hätten nur drei Zimmer zur Verfügung gestanden, wir benötigen jedoch vier! Und mit anderen Menschen, die ein Haus so zurichten, werden wir nicht unter einem Dach zubringen.

Wir haben nicht lange diskutiert und im Reiseführer nach Alternativen in der Nähe gesucht. Da alle angegebenen Telefonnummern im Reise Know How nicht erreichbar waren (meist Service-Nummern in Nairobi und es war Sonntag), fuhren wir einfach zur nächst gelegenen Lion Hill Lodge. Unser neuer Driver Ahmed machte auch keine Alternativvorschläge. Dort konnte man uns die gewünschte Zimmerzahl für zwei Nächte zur Verfügung stellen. Die Rates betrugen 385 US$ single und 515 US$ double/Nacht! Eigentlich hätte Ahmed hier die Verhandlungen führen müssen, damit wir wenigsten die Resident-Tarife erhalten bzw. die Abrechnung über S. Safaris läuft, die uns dann ein Voucher zu ermäßigten Preisen hätten faxen können.

Wir überlegten nicht lange und griffen zu, waren wir doch froh ein Bett für die Nacht gefunden zu haben und uns heute an den gedeckten Tisch setzen zu können. Wo wir die dritte Nacht verbringen, wird sich finden!

Die Doppelbungalows liegen – wie der Name schon sagt – oben am Hang des Lion Hill. Auch diese Bungalows mit eigener Veranda stehen zu eng beieinander! Die Zimmer sind klein und standardmäßig eingerichtet. Das Bad hat eine Renovierung dringend nötig. Der hohe Preis ist definitiv nicht gerechtfertigt.
Sarova Lion Hill Lodge
Sarova Lion Hill Lodge
Sarova Lion Hill Lodge
Sarova Lion Hill Lodge
Somaliweber, Sarova Lion Hill Lodge

Auch hier ereilte uns kurz nach Bezug der Zimmer ein heftiges Tropengewitter und es schüttete wie aus Gießkannen. Aber die Gegend um Nakuru ist ja bekannt für ihre nachmittäglichen Duschen.

Wegen des Gewitters wurde die abendliche Tanz- und Gesangseinlage der Kikuyus in einen Konferenzsaal verlegt. Schön, so konnten wir es uns in der Bar gemütlich machen, die Lage diskutieren und wie wir mit unserem Reiseveranstalter bzw. S. Safaris kommunizieren sollen.

Wir beschlossen, die dritte Nacht Nakuru zu streichen und zu versuchen schon einen Tag eher in das Ashnil Camp/Masai Mara zu wechseln. Das war dann der Auftrag an unser Tourunterernehmen S. Safaris bis morgen früh. Außerdem sollten sie für uns mit der Sarova Lion Hill Lodge niedrige Preise aushandeln. Leute, ich kann Euch sagen, dieser Zirkus hat mich echt angenervt! Jochen und ich hatten uns so sehr auf Lagerfeuer und Braai gefreut!

Ahemd wird die Nacht in Nakuru-Town verbringen, Gulu im Krankenhaus oder bei seiner zweiten Tochter, die in Nakuru lebt.

Das anschließende Dinnerbuffet war dann wenigstens das Beste, was wir bisher auf der Tour hatten. Ein wenig Glück muss man dann ja auch mal haben dürfen.

mehr Bilder gibt´s hier:

Fortsetzung folgt!

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
1’117 Beiträge · seit 201026. Aug. 2012 ·
Liebe Marina,

ach, wie schön ist Kenya! 🙂
Abgesehen von einigen Ausrutschern... 🙁

Danke für den Urlaub zwischendurch für uns 😘

Deine Bilder sind toll, die Beschreibungen dazu sehr informativ und mit dem Finger auf der Landkarte bin ich dabei 😉

Besonders gut gefallen mir die Giraffengazellen.
Die Geierperlhühner sind leider auch nicht hübscher als ihre hiesigen Verwandten 😐

Liebe Grüße
Beate
1’419 Beiträge · seit 200926. Aug. 2012 ·
Huhu,
Beate2 schrieb:
Die Geierperlhühner sind leider auch nicht hübscher als ihre hiesigen Verwandten 😐

grad die find ich so wunderwunderschön!!! 🤩 Kann man die hier (D) halten?


Ansonsten: danke für den tollen Bericht und die super Pics, ich reise mal weiter mit 🙂

Grüssle
janet
Reisebericht: 3 Wochen Namibia 2009 - "suchen und finden *g*" Reisebericht Sao Tomé 2011 Diskutiere niemals mit einem Idioten. Er zieht dich auf sein Niveau herab und schlägt dich dort durch Erfahrung!
zuletzt bearbeitet 26. Aug. 2012
Themenstarter3’700 Beiträge · seit 200926. Aug. 2012 ·
Liebe Beate, liebe Janet,

also ich finde die Geierperlhühner ein wenig fotogener, da der liebe Gott sie mit diesem schönen, kräftigen Blau großzügiger bedacht hat.

Es freut mich, dass Euch der Bericht gefällt und Ihr mit an Bord seid. Möglicherweise packt ihr ja auch bald die Koffer Richtung Kenia...

Mit herzlichen Grüßen
Marina

P.S.: Die Fortsetzung gibt es erst Morgen!
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
6’388 Beiträge · seit 201126. Aug. 2012 ·
Hoi Marina
Butterblume schrieb:P.S.: Die Fortsetzung gibt es erst Morgen!
🙄 Frechheit!!! Jetzt muss ich wegen Dir den Fernseher einschalten und meine Äuglein mit jenem Schund belasten...tststs...warte Du nur bis wir in Uganda sind... 😠
...😗 😈 😎
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
Themenstarter3’700 Beiträge · seit 200927. Aug. 2012 ·
23.07.12 Lake Nakuru National Park

Letzte Nacht habe ich wunderbar geschlafen! Aufs Frühstück verzichte ich angesichts der Völlerei hier. Gulu hat gestern Abend Injektionen gegen Bluthochdruck im Hospital erhalten. Heute Morgen geht es ihm aber wieder besser.

Da wir nun über zwei Tourbusse verfügen, entschließen Jochen und ich uns, zusammen mit Ahmed den ganzen Tag im Nationalpark zu verbringen und Tiere zu schauen, da wir ja nun nur noch einen Tag für Lake Nakuru zur Verfügung haben. Und das ist das Minimum, um alle Bereiche zu besuchen! Die vier anderen Mitreisenden wollen in Nakuru-Stadt shoppen, das Internetcafe aufsuchen und die Stadt anschauen.

Der Lake Nakuru ist einer der Sodaseen im Rift Valley und wurde zunächst als Vogelschutzgebiet ausgewiesen. Berühmt ist er für eine große Flamingopopulation, die bei niedrigem Wasserstand zu tausenden hier Quartier beziehen. 1968 wurde das Areal als Nationalpark unter Schutz gestellt und ist heute 188 km² groß. Der Park ist Refugium für die bedrohte Rothschild-Giraffe, für Spitz- und Breitmaulnashörner, deren Nachzucht hier so erfolgreich ist, dass sie in ihre ursprünglichen Verbreitungsgebiete ausgewildert werden können. Elefanten leben hier nicht.

Landschaftlich ist Lake Nakuru NP äußerst vielfältig. Waldgebiete, Fieberakazienhaine, Sumpfgebiete, Grassavannen aber auch steile Felsklippen garantieren eine hohe Artenvielfalt. Der Kandelaber-Euphorbienwald beim Lion Hill galt vor dem großen Buschbrand als größter Ostafrikas.
Karte Lake Nakuru NP, Quelle: T4Africa


Da es am frühen Morgen nochmals heftig geregnet hat, war die Luft dunstig und der Himmel bedeckt. Wir wählten zunächst den Weg Richtung Makalia Falls, damit wir das Licht (von Sonne konnte man weiß Gott nicht reden!) im Rücken hatten. Schon bald sahen wir riesige Büffelherden, anschließend eine große Wasserbockherde, für die der Park ebenfalls berühmt ist.

Einen schönen Wiedehopf und einen Sekretär, der dringend einen Fön benötigte konnten wir ebenfalls fotografisch festhalten.
Büffelherde, Lake Nakuru NP
Defassa Wasserböcke, Nakuru NP
Wiedehopf, Nakuru NP
tropfnasser Sekretär, Nakuru NP

Je weiter wir Richtung Süden kamen, umso größer wurden die Tierherden: Zebras, Impalas, noch mehr Büffel. Und wer einmal Nashornherden sehen möchte, komme nach Nakuru! So viele kleine Baby-Rhinos!
Die Rhinos beeindrucken uns auch durch ihre doch sehr langen und spitzen Hörner.
Löffler, Nakuru NP
Nimmersatt eingerahmt von Büffeln, Nakuru NP
Nakuru NP
Breitmaulnashörner, Nakuru NP
Breitmaulnashörner, Nakuru NP
Steppenzebra, Nakuru NP
Büffel, Nakuru NP

Über eine halbe Stunde beobachten wir, wie sich ein Büffel mit zwei Hyänen anlegt und sie von der Herde, in der sich kleine Kälber befinden, verscheucht. Die beiden Hyänen sind aber sehr hartnäckig und versuchen sich immer wieder der Büffelherde zu nähern.

Wir sichten die seltenen Rothschildgiraffen, deren Population im Nakuru NP auf weit über 70 Tiere angewachsen ist. Sie stammen von 17 Tieren ab, die 1977 von Westkenia hierher umgesiedelt wurden und können nun durch erfolgreiche Nachzucht bereits wieder repatriiert werden. 

Rothschildgiraffen unterscheiden sich von den anderen Giraffenarten durch ihre dunklere Färbung, den gedrungeneren Körperbau und durch die fehlende Zeichnung der Unterbeine.

Je älter Giraffen werden, umso dunkler die Färbung.
Büffel gegen Hyäne, Nakuru NP
Rothschild Giraffen, Nakuru NP
Rothschild Giraffen, Nakuru NP
Eland, Nakuru NP
Impalas und Zebras, Nakuru NP
Schopfadler /Long-crested Eagle, Nakuru NP

Die Makalia Falls, ganz an der Südspitze des Parks, führten tiefbraunes Wasser, bedingt durch die anhaltend hohen Niederschläge dieses Jahr. Gerade im Südteil hatten wir den Eindruck, Noah hätte hier die Arche geöffnet.

Bedingt durch einen Anruf unseres anderen Fahrers Gulu mussten wir den Game Drive leider abbrechen und auf der westlichen Straße des Sees, vorbei an den Baboon Cliffs zum Main Gate fahren. Gulu hatte wohl sein Eintrittsticket in Ahmeds Wagen vergessen und man hielt ihn zusammen mit unseren anderen Mitreisen am Main Gate fest. Am Morgen waren beide Fahrer am Lanet Gate eingefahren, da dies am nächsten zur Lion Hill Lodge liegt. So kannte man Gulu am Main Gate nicht.
Makalia-Fälle, Nakuru NP
und schon wieder Rhinos, Nakuru NP

Da wir durch einen Kenya-Road-Block aufgehalten wurden, der den Verkehr vor allem in der Gegenrichtung staute, benötigten über eine Stunde für den Rückweg zum Main Gate!

Eine Rhinofamilie wollte dringend die Straße überqueren und hatte Schwierigkeiten, die wohl etwas zu steile Böschung zu erklimmen.

Das Spektakel kostete uns weitere 10 Minuten Zeit, die wir aber gerne investierten.
Kenya Road Block, Nakuru NP
man sucht verzweifelt nach einem Ausgang! Kenya Road Block, Nakuru NP
... und sucht weiter mit vereinten Kräften!
... nimmt drohend Anlauf und ...dreht rechtzeitig ab!

Man gut, dass vor uns noch ein anderer Wagen stand, den das nervöse Rhino zuerst gerammt hätte.

Weiter ging die Fahrt am Seeufer vorbei, das von vielen Wasservögeln gesäumt war: Pelikane, Zwergflamingos, Marabus, Löffler, Kormorane und sämtliche Reiherarten.

Ich nahm Ahmed das Versprechen ab, dass wir die Tour hier auf jeden Fall fortsetzen!
Graukopfmöwe (Larus cirrocephalus), Weißbrustkormoran (Phalacrocorax lucidus), Lake Nakuru
Zwergflamingos, Nakuru NP

Gegen 12:30 Uhr trafen wir auf eine wütende und geladene Restreisetruppe am Main Gate, die durch die Schuld des Drivers Gulu über eine Stunde Zeit mit Warten am Eingang verbracht hatte. Jochen und ich waren auch nicht gerade glücklich unseren Game Drive mitten drin abbrechen zu müssen!
Warum ist keiner auf die Idee gekommen beim Lanet Gate einzufahren, bzw. die Gebühr für Gulu noch einmal zu entrichten? Wäre sicherlich die stressfreiere Lösung für alle gewesen!

Letztendlich sind nun alle gemeinsam zur Lion Hill Lodge aufgebrochen, da sie in der Nähe liegt und wir dann unserer inkludiertes Lunch einnehmen können.

Eine riesige Pavianherde spielte Komparsen für „Invasion der Affen", oder war das „Planet der Affen"?
Den Regisseur gab ein Colobusaffe in der oberen Etage!
Büffel, Nakuru NP
...die Komparsen marschieren auf! Nakuru NP
...der Hauptdarsteller rückt an! Nakuru NP
...die weibliche Hauptrolle ist auch vergeben! Nakuru NP
...der Regisseur! Colobusaffe, Nakuru NP
...Abgang, Nakuru NP
Um 14:30 Uhr setzten wir unseren Game Drive mit zwei Wagen nun beginnend am südlichen Seeufer fort. Für den ganzen Park war einfach keine Zeit mehr.

Ein Wasserbock-Junges, Thomson Gazellen, Hippos und ein Schakal konnten digitalisiert werden.

Überall begegneten uns haufenweise „Ameisen" (japanische und chinesische Reisengruppen) mit Mundschutz.

Rhinos, die einen Wellnesstag am Pool eingelegten, konnten wir auch beobachten. Auf der anderen Seite des Weges stand eine große Büffelherde.

Auf den Baboon Cliffs hatten wir unseren Spaß, als einer Japanerin von einem Pavian der Rucksack geklaut wurde und er damit über den Zaun auf die Steilklippen verschwand. Der Inhalt des Rucksacks wurde einer gründlichen Musterung unterzogen! Ein anwesender Ranger erbarmte sich und konnte das japanische Gepäckstück samt einiger Utensilien zurück erobern.

Vom Baboon Cliff hat man einen sensationellen Blick über den Lake Nakuru. Noch schöner muss er aber sein, wenn die Sonne scheint!
Wasserbock-Nachwuchs, Nakuru NP
Thomson Gazelle, Nakuru NP
Schabrackenschakal, Nakuru NP
Rhino Wellness Tag, Nakuru NP
Rhino Wellness Tag, Nakuru NP
anschließend: Schubbern am Baum! Nakuru NP
Mama-Hippo und Baby-Hippo auf Landgang, Nakuru NP
Mama-Hippo und Baby-Hippo auf Landgang, Nakuru NP
Blick von Baboon Cliff, Nakuru NP
Pavian, Baboon Cliff, Nakuru NP
Pavian, Baboon Cliff, Nakuru NP
Impalas, Nakuru NP
Kronenkranich, Nakuru NP
Nakuru NP
Hyäne auf Restaurantbesuch, Nakuru NP
Hyäne auf Restaurantbesuch, Nakuru NP

Dieser Park ist einfach grandios und ein absolutes must-do in Kenia! Wir waren nur einen Tag im Park (mit Unterbrechungen) und was haben wir nicht alles gesehen. Noch viel schöner muss alles bei Sonnenschein sein. Deshalb unbedingt mehrere Tage einplanen, damit man wettertechnisch flexibel ist.

Zurück in der Lion Hill Lodge konnten wir heute (ohne Dusche von oben) der sehr touristischen Tanzaufführung der Kikuyus auf der Terrasse folgen.

Fortsetzung folgt!

Hier gibt´s noch mehr Bilder:

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de
zuletzt bearbeitet 17. Juli 2013
6’388 Beiträge · seit 201127. Aug. 2012 ·
Hoi Marina
Butterblume schrieb:...im Südteil hatten wir den Eindruck, Noah hätte hier die Arche geöffnet.
Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, aber im Religionsunterricht hast Du wohl nicht soooo gut aufgepasst...tststs...wenn man Noa's Arche geöffnet hätte wäre das Wasser dort reingeflossen, nicht raus...das war ein Schiff, kein Swimming-Pool...tststs...😗 😈 😎

PS: Schöner Bericht und zum Teil fantastische Fotos!!!😃
Gruss, Picco B) Meine Reiseberichte: Nord- und Süd-Tansania, Kenya, Ruanda, Uganda, Botsuana/Sambia, DR Congo, und als ausserafrikanische Gebiete: Costa Rica und Mt. Everest BC (klick hier)
5’483 Beiträge · seit 200927. Aug. 2012 ·
So voll wie bei Eurem Besuch habe ich den Lake Nakuru noch nie gesehen.
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2’721 Beiträge · seit 200627. Aug. 2012 ·
Da hat picco aber gut aufgepasst.

Marina, ich finde Deinen Bericht und die Bilder einfach fabelhaft. Grosses Lob für die sehr bedachte Schilderung der manchmal doch etwas heiklen Situationen.
LG
Bazi
5’538 Beiträge · seit 200827. Aug. 2012 ·
Liebe Marina,

erst mal danke für Deinen tollen Bericht. Ich habe mir ohne die Drittkommentare rauskopiert, damit Gerlinde ihn in Ruhe lesen kann. So gut kann ich ihr das ja doch nicht erzählen. Vor allen Dingen sind die Bilder absolute hervorragend.

Warum ist keiner auf die Idee gekommen beim Lanet Gate einzufahren, bzw. die Gebühr für Gulu noch einmal zu entrichten? Wäre sicherlich die stressfreiere Lösung für alle gewesen!

Diese Frage habe ich mir auch schon mindestens zwanzigmal gestellt, aber es hat ja fast 30 Minuten gedauert, bis wir endlich dahinter gekommen waren, was denn los war. Gulu hat uns das nicht erzählt. Und dass Ihr so lange brauchen würdet, das wussten wir leider auch nicht. Aber wir haben das alle gut überlebt und sind durch die riesige Pavianherde und den tollen Game Drive am Nachmittag auch ein wenig entschädigt worden. Ich habe das "unter eine Erfahrung reicher" und "beim nächsten Mal fahre ich selbst" abgelegt, denn sonst käme Frust auf. Und das hat diese schöne Tour bei allen meist Krankheits bedingten Widerlichkeiten nicht verdient.

Grosses Lob für die sehr bedachte Schilderung der manchmal doch etwas heiklen Situationen.

Dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

Ganz liebe Grüße von der Atlantikküste (die Sonne unternimmt gerade einen Versuch, den Nebel zu verdrängen)

Gerd
zuletzt bearbeitet 27. Aug. 2012
1’249 Beiträge · seit 201227. Aug. 2012 ·
Hallo Marina,
was für wunderbare Fotos, vielen Dank, dass Du uns teilhaben lässt! Vor allem das Nashorn- und das Hippobaby, sooooo süß!! Ich hoffe, ich habe in zwei Wochen im Krüger auch so viel Glück, so ein Baby-Hippo wäre mein Traum 😊
Ist ja echt Wahnsinn, wieviele Tiere Du gesehen hast, und wie schon gesagt, tolle Bilder!!!
Ich lese Deinen und Annicks Bericht fleißig mit weiterhin!
Danke für die Mühe!
Alexa
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@Picco,
...im Südteil hatten wir den Eindruck, Noah hätte hier die Arche geöffnet.
Diese Ausdrucksweise hängt wohl mit meiner Vorstellung von der Arche zusammen. Als Kleinkind hatte ich ein Bilderbuch, in welchem die Arche mit einer kleinen Tür an der Bordwand geöffnet wurde und Noah hat dann alle Tie über einen Steg an Land gehen lassen. Wenn Ihr mal in Google nach Bildern zur Arche Noah sucht, sehen sie der Grafik in meinem Kinderbuch fast alle sehr ähnlich... 🙂

@Topobär,

ja, irgendwie wird man für erlittene Reise-Unbill ja auch immer mal wieder entschädigt. Das sollte man dann auch nicht vergessen. Wir haben einige Dinge sehr gut ausblenden können und waren wirklich dankbar, dass wir überhaupt nach Afrika/Kenia fahren konnten!

Nun haben wir so einiges gelernt, was wir beim nächsten Kenia-Trip umsetzen werden. Auf jeden Fall gibt es dort noch unheimlich viel für uns zu sehen!

@Bazi,

danke für Dein Lob, dass mich sehr freut.

@Gerd,
Und das hat diese schöne Tour bei allen meist Krankheits bedingten Widerlichkeiten nicht verdient.
Dem schließe ich mich uneingeschränkt an. Deinen Virus hast Du wohl aber der Bele hinterlassen in Bots/Zim. Du steckst noch ganz Afrika an!

@Alexa,

auch Dir vielen Dank für das positive Feedback. Und Ihr werdet sicherlich auch wunderbare, möglicherweise andere tolle Erlebnisse im Krüger haben. Der ist ja praktisch prädestiniert dafür! Drücke Dir die Daumen für ganz viele Hippo-Babys.

So, nun muss ich mich wieder ans Schreiben der Fortsetzung machen. Ich denke immer, dass es zu diesem oder jenen Reisetag nicht viel zu schreiben gibt, aber wenn man dann noch einmal jedes Foto anschaut, bestimmte Erlebnisse und Informationen recherchiert, geht doch unheimlich viel Zeit dabei drauf und der Bericht wird länger wie geplant. 😗

Mit herzlichen Grüßen
Marina
Das Morgen gehört demjenigen, der sich heute darauf vorbereitet. Afrikanische Weisheit www.butterblume-in-afrika.de