DanniThemenstarter370 Beiträge · seit 201104. Aug. 2012 · #1
Hallo zusammen,
wälze gerade eifrig Reiseführer und eigentlich sollte das ja die Vorfreude noch steigern aber irgendwie ist gerade das Gegenteil der Fall. 🙁 Je mehr ich lese um so mehr denke ich das wir die Tour falsch zusammengestellt haben die falsche Zeit gewählt haben. Wir haben eigentlich 1 Woche im Etosha geplant. Die Tiere zu beobachten war unser Highlight aber jetzt lese ich ständig das der Etosha super Touri ist und man nie alleine wäre sondern meistens jede Menge Autos und "Geschrei" um einen herum wären. Tierbeobachtungen alleine könnte man vergessen. Wir waren schon mal im Tsavo und Amboseli Ntl. Park in Kenya und da waren kaum Touris unterwegs was wir toll fanden. Ich hasse nichts mehr als wenn überall Leute sind und man nicht seine Ruhe hat und das Gefühl hat im Zoo zu sein.
Jetzt überlegen wir kurzfristig alles umzuwerfen und anstatt in den Etosha lieber hoch zum Caprivi zu fahren. Der soll ja nicht so überlaufen sein.
Auch die Dünen sollen (laut verschiedener Reiseführer) ziemlich voll sein. Auf eine Menschliche Ameisenstrasse wie auf den Ayers Rock hoch habe ich überhaupt keine Lust. So was finde ich einfach nur schrecklich.
Vielleicht hätten wir doch lieber im Frühling fahren soll wenn weniger los ist aber das ist jetzt zu spät. Meine Frage an Euch Euch ist jetzt eigentlich wie ihr es empfunden habt. Ist es im Sep. super voll oder hat man auch um diese Zeit die Möglichkeit in den Dünen und Etosha ungestört zu sein?
Danke.
N A M I B I A 2012
N A M I B I A / B O T S W A N A 2013
B O T S W A N A 2016
ständig das der Etosha super Touri ist und man nie alleine wäre sondern meistens jede Menge Autos und "Geschrei" um einen herum wären. Tierbeobachtungen alleine könnte man vergessen.
wer erzählt denn sowas. Ich kenne kaum einen Nationalpark in den gut erschlossenen Teilen Afrikas, wo Du so alleine bist und dennoch auf eine gute Infrastruktur zurückgreifen kann. Klar stehst Du auch mal am Wasserloch mit 2-3 anderen Fahrzeugen und auch abends und nachts sind natürlich an den beleuchteten Wasserstellen der Camps andere Personen, aber Du wirst Dich wundern wie wenig Fahrzeugen Du insgesamt begegnest. Deine Beschreibung passt aber meiner Erfahrung nach z.B. 1 zu 1 auf den Krüger Nationalpark.
Also keine Angst und einfach die Woche genießen 🙂
Auch die Dünen sollen (laut verschiedener Reiseführer) ziemlich voll sein. Auf eine Menschliche Ameisenstrasse wie auf den Ayers Rock hoch habe ich überhaupt keine Lust. So was finde ich einfach nur schrecklich.
Ja, wenn Du wie alle zum Sonnenaufgang da sein willst. Darum rate ich allen, den es nicht auf Super-Fotos mit Sonnenaufgang ankommt, so gegen 10 Uhr am Vlei aufzutauchen, denn dann bewegt ihr Euch entgegen dem Rytmus der anderen Besucher. Aber auch in der Wüste wirst Du ohne Probleme Flecken finden wo Du keinem anderen begegnest.
Sonnige Grüße Christian
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
ich geb dem Christian zu 100 % Recht. Als wir im Etosha waren, haben wir oft mehr als eine Stunde an einem der vielen Wasserlöcher gestanden und waren mit den Tieren ganz allein. Nur einmal waren Löwen direkt an der Straße unterwegs, und da waren dann auch mehrere Autos.
Aber sorgen brauchst Du Dich bestimmt nicht.
Auch das Sossusvlei: wir waren mit die Ersten am Gate und haben uns dann über uns selbst am Meisten geärgert, dass wir diese Ralley mitgemacht haben. Komm lieber erst eine Stunde später, und Du wirst sehen, wie schön es dort ist.
Hallo Danni, klasse 1 Woche Etosha 🤩 da kanst Du Dich absolut drauf freuen .Die Meisten nehmen sich m.M nach viel zueenig Zeit für den Park. Wir waren oft genug da und nur an den Wasserlöcher in den Camps da muss man dann einfach mal "psssst" machen 😈 dann halten die Schwetzer schön den Mund.;) Eine wunderschöne Reise. Liebe Grüße . Cecile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
ich muß meiunen drei Vorschreibern zustimmen. Auch wir mögen keine Menschenmassen und schon gar nicht Rudel egal welcher Nationalität, die lärmend durch die Gegend gekarrt werden. 🤩
Aber in der Etosha gibt es genügend Wege, wo einem über längere Zeit gar kein Wagen begegnet. Klar in Namutoni, Halali und insbesondere in Okaukuejo herrscht ein Massenbetrieb, gerade bei den Essenszeiten morgens und am Abend und einige Touris können sich auch nicht benehmen- aber wegen dieser Leute ist man ja nicht da, sondern wegen der Landschaft und der Tiere und auch wegen netter einheimischer Kontakte.B)
Wenn Abends am beleuchteten Wasserloch in Okaukuejo die Rhinos kommen und kämpfen, sind auch die Touristenmassen da, aber nach einer halben Stunde oder 1 Stunde wird es denen auch meist zu langweilig und dann ist meistens Ruhe.
Gleiches gilt für den Sossusvlei. Morgens die Ralley zu Düne 45 und ins Dead Vlai oder zum Big Daddy. Nach 1 Stunde ist dann wieder Ruhe. Einfach in aller Ruhe losfahren und anhalten, wo es gefällt. Du kannst ja alle Dünen besteigen, nicht nur die Düne 45 oder Big Daddy.
Wir habe bei unserer ersten Tour auch viel zu viel Hecktik gemacht und sind Abends nochmal losgefahren. Wir waren am Ende alleine unterwegs, nur ein weiterer Jeep von NWR führ in weiter Distanz zu uns. Und wenn dann über die roten Sanddünen eine Herde Oryx vorbeikommt- ein Traum...😁
Also genießt die Tage, die Ihr da seit! Wann wollt Ihr übrigens fahren?
DanniThemenstarter370 Beiträge · seit 201104. Aug. 2012 · #7
Hallo zusammen,
vielen Dank für Eure Antworten. Jetzt geht es mir wieder besser! 🙂 🙂 🙂
Ich habe mich nämlich soooo sehr auf Sossusvlai und Etosha gefreut. Unsere absoluten Highlights im Urlaub....wäre sonst echt Schade gewesen....
Gruss, Danni
N A M I B I A 2012
N A M I B I A / B O T S W A N A 2013
B O T S W A N A 2016
Birgitt1'667 Beiträge · seit 200904. Aug. 2012 · #8
Hallo, Danni
zu Etosha: in den Camps ist es natürlich sehr Touri...und du wirst dort nie alleine sein. Du wirst unterwegs natürlich auch vielen Autos begegnen, aber die verlieren sich oft. Du brauchst nicht nur von Wasserloch zu Wasserloch fahren, du kannst auch sehr viele " DERTOURS " fahren, wo dir niemand begegnet, du mit Glück auch viele Tiere siehst. Das waren immer unsere liebsten Strecken, da sehr viele Leute mit normalem PKW unterwegs waren und von daher die Hauptstrecken benutzen. Auf der Strecke von Okauquejo Richtung Westen, bis zum STOP Schild sind wir nur einem Auto begegnet, und dieser Teil von Etosha zählt für mich zu den schönsten.
zu Sossusvlei: fahrt bloß nicht wie immer empfohlen, zum Sonnenaufgang rein. Die 100 Autos kommen dir alle entgegen, wenn du am Nachmittag reinfährst. Und die Abendsonne hat ebenfalls seinen Reiz...:)
Alles hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil eines überlaufenen Etosha-Parks... Die Chance erhöht sich mit Sicherheit, dass du mehr schwer zu entdeckende Tiere wie Löwe, Hyäne, Leopard sehen wirst, denn du musst eigentlich nur nach einer großen Anzahl an Autos Ausschau halten. Bei mehr als 10 stehenden Autos wird es irgendwas Besonderes geben.
Du hast in Namibia glücklicherweise (noch) nicht den Rummel, den Du in Australien am Ayers Rock zu erwarten hast. Andererseits frage ich mich folgendes: Ich lese in der letzten Zeit vermehrt Beiträge in diesem Forum, von Leuten die bestimmte Dinge erleben möchten - aber bitte nicht so touristisch. Eines sollten wir uns klar machen: Wir sind genau das - Touristen! Und damit ein Teil des Problems. Und wir werden immer dann mit anderen Touristen konfrontiert werden, wenn wir uns Reiseziele aussuchen, die problemlos von jedem Otto-Normal-Verbraucher per Katalog gebucht werden können. Wenn Dich die Begleiterscheinungen des Tourismus so sehr stören: Warum dann Namibia? Warum nicht Zambia, Uganda, Ruanda, Kongo...... ?
maddy2'167 Beiträge · seit 200905. Aug. 2012 · #11
Hallo liebe Touris,
Ich lese in der letzten Zeit vermehrt Beiträge in diesem Forum, von Leuten die bestimmte Dinge erleben möchten - aber bitte nicht so touristisch. Eines sollten wir uns klar machen: Wir sind genau das - Touristen! Und damit ein Teil des Problems.
Das geht mir genause - und solche Sprueche aergern mich zunehmends! 😠 Jeder will alles erleben, aber bitte, alleine! Sie haben zwar gerne die ganze Infrastruktur, aber einsam soll es sein! Vielleicht noch ein Geheimtip, den kein anderer weiss??
Erinnert mich an einen Tag am letzten verlaengerten Wochenende / Public Holiday: Wir gehen ein paar Sachen einkaufen in unserem kleinen Laden im Park neben dem Campsite (der ist mittlerweile so gut sortiert dass wir nicht mehr all the way ins naechste Dorf fahren muessen). Alle vier Kassen sind offen (normalerweise genuegt eine, und auch die hat die meiste Zeit nichts zu tun), aber zwei Warteschlangen gehen bis hinten durch den ganzen Shop. Beklagt sich da ein Touri hinter mir (frei Uebersetzt): "Ach wie fuerchterlich! Gerade deshalb kommen wir hierhin, weil wir einer solchen Warterei, den vielen Leuten und dem Schlangestehen in Johannesburg entfliehen wollen!" Sagt da Colin ganz trocken: "Aber es sind ja eben ihr Leute aus Johannesburg, die diese Warteschlangen und das Chaos verursachen!? Du haetttest letzte Woche hier sein sollen, da war alles ganz leer!" Und genauso ist es!!
Gruss aus Sodwana, wo wir uns schon auf das naechste lange Weekend (diese Woche, 9.August) vorbereiten (und freuen!!) Maddy