philadellThemenstarter61 Beiträge · seit 201123. Mai 2012 · #1Wir freuen uns schon wie verrückt auf unsere Namibia Tour im Herbst. Unterwegs sind wir mit einem Discoverer X von Bobo Campers. Nachdem wir es am letzten Wochenende bei einem ADAC Off-Road Training mit Untersetzung, Sperren & Co. zu tun hatten würden mich diesbezügliche Infos zu dem Discoverer X interessieren.
Mein Kenntnisstand:
Es handelt sich um einen Nissan Patrol 4.2D mit zuschaltbarem Allradantrieb sowie einer Geländeuntersetzung. Das gerne die Freilaufnaben vergessen werden habe ich hier bereits gelesen 🙂
Meine Frage(n):
Sind diese Annahmen (s.o.) richtig ?
Gibt es weitere Dinge (Sperren oder ähnliches), die für das Fahren im Gelände relevant sind ?
Ist die Mitnahme eines zusätzlichen Luftdruckmessers nötig oder reichen hier die Bordmittel (Kompressor) ?
Ach ja, wie ist das eigentlich mit dem Wassertank ? Wo/wie füllt ihr diesen nach, mit Wasserflaschen aus dem Supermarkt ? Ihr merkt, es ist unsere 1. Tour ins südliche Afrika und WoMo-Erfahrung haben wir auch noch keine 🙂
Vielen Dank vorab für hilfreiches Feedback !
sagt Eckhardt.
Fleur de Cap1'409 Beiträge · seit 201023. Mai 2012 · #2Hallo Eckhardt,
zum Discoverer kann ich leider nichts sagen, aber da gibt es die Fachleute hier im Forum....da bin ich mir sicher. 😉
Ich kann Dir bezügl. Wassertank mal unsere Erfahrungen (Bots im CKGR/KTP und Chobe/Moremi) mitteilen: wir haben den Wassertank beim Autovermieter füllen lassen. Grundsätzlich kannst Du an den CampSites (ausser CKRG und bots.Seite im KTP) überall den Tank nachfüllen. Wir haben zusätzlich zum Kochen und Zähne putzen, Kaffee machen dann doch aber lieber noch 5 Liter Wasserkanister im Supermarkt gekauft. Sicher ist sicher 😗
Namibia wird jedoch einfacher sein mit dem Wassertank nachfüllen, als Bots 😏
Viel Spaß, will auch wieder hin...
Fleur
peter 081'927 Beiträge · seit 200823. Mai 2012 · #3Hallo Eckhardt,
Bobo vermietet den 4.2 l Saugdiesel. Der Motor läuft etwas rauher als der Turbo, zieht aber im unteren Drehzahlbereich gleichmäßiger und kräftiger durch, als die aufgeladene Version. Ein manuell zuschaltbares Differential gibt es beim Patrol nicht, habe ich auch noch nie vermisst.
Für den Luftdruck solltest Du auf jeden Fall ein exaktes Messgerät mitnehmen, die Anzeige des Kompressors kann man vergessen, hat mich schon einen Reifen gekostet. Auf keinen Fall auf das Tankstellenpersonal verlassen!
Die Wasserversorgung ist ein Schwachpunkt. Auf jeden Fall solltest Du dir bei Übernahme alle Funktionen sorgfältig zeigen lassen, die Pumpe läuft ganz gerne mal leck oder gar nicht, oft tropfen Tank und Fülleitungen. Den Wasserhahn an der Spüle öfters mal in kurzen Abständen auf und zu machen, dann merkt man, ob die Pumpe drückt und die Leitungen druckfest sind. Ist das der Fall, schaltet sich die Pumpe nach dem Druckaufbau selbständig ab.
Die Tanks verkeimen ganz gerne, manchmal bunkern Mieter auch stinkendes Wasser aus Brakwasserleitungen. Dann hilft nur noch die massive chem. Keule, zu empfehlen ist Keim-Ex von Certinox zur Desinfektion, keine Frischhaltetabletten, die bringen nichts.
Nachfüllen kannst Du an jeder Frischwasserleitung in Namibia. Zum Zähneputzen und Kochen ok, getrunken haben wir bisher auch nur Wasser aus gekauften Kanistern.
Gruß
Peter
Travelboy705 Beiträge · seit 201023. Mai 2012 · #4Hallo Eckhardt,
deine Annahmen sind Richtig,
Neben der normalen Schaltung 1-5 + R hat der Discover dann noch die 4x4 Zuschaltung und die Geländeuntersetzung und natürlich die Diff-Sperre an den beiden Vorderrädern.
Wir hatten bisher 3 Discover von BoBo mit km Leistungen von 50.000 bis 160.000 und sind damit über 13.000km quer durch Namibia, den KTP und SA gefahren - und bis auf ein gebrochenes Radlager (BoBo hat das Fahrzeug dann ausgetauscht) keine Probleme mit dem Fahrzeug gehabt.
Fahren läßt sich die Kiste jedenfalls super und zum Schlafen ist das Bett ein Traum.
Der Kompressor ist eigentlich sehr gut, ein zusätzlicher Reifendruckmesser für wenig € ist aber sinnvoll.
Wenn ihr nicht unbedingt ein Klo braucht (gibt es auf jeden Campinplatz und unterwegs kostenlos) lasst das PortaPotti beim Vermieter, den freien Platz könnt iht viel besser für Proviant, Bier und Wein nutzen.
Den ganzen Kleinkram aus der Sitzbank (Wasserschlauch, Stromkabel, Duschzelt usw könnt ihr besser hinter und unter die Fahrerhaussitze verstauen, dann habt ihr die Bank für euer Gepäck (Reisetaschen und ein Sack für Schmutzwäsche) frei.
Wasser kannst du auf fast jedem Campingplatz nachfüllen - hast dann aber immer die Wasserqualität die du gerade antriffst im Tank, also vorher nachfragen wie gut das Trinkwasser auf dem jeweiligen Platz ist.
PS
Wir haben das Wasser auch zum Kaffeekochen und Kochen genommen, aber unser Magen ist da wohl nicht so empfindlich 😉
SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
DieWiesbadener482 Beiträge · seit 201223. Mai 2012 · #5Hallo Eckhardt
was Peter und Volker geschrieben haben kann ich gern bestätigen. Das Wasser im Tank holen wir uns aus der normalen Wasserleitung in Windhoek. Für Kaffe und Tee nehmen wir die 5Liter-Kanister aus dem Supermarkt. Wir rechnen pro Tag mit je 5 Liter pro Person.
Im Dezember füllen wir die Kanister in 1-liter Flaschen um, damit sie in den Kühlschrank passen. Die leeren 5-Liter Kanister füllen wir dann mit Wasser von unterwegs als Brauchwasser ( Händewaschen, Spülen, Toilette ) und markieren sie mit Klebeband oder das Etikett abziehen.
Viele Grüße und viel Spaß auf eurer Tour!
Wolfgang
philadellThemenstarter61 Beiträge · seit 201124. Mai 2012 · #6Auf Euch ist Verlass 🙂
Danke für die guten Tipps !
sagt Eckhardt.
mosmax148 Beiträge · seit 201115. Juli 2012 · #7Was haltet ihr davon mit einem Discoverer X nach Botswana Savuti /Moremi zu fahren - ist das überhaupt mit diesem Fahrzeug möglich. Wir wären im Oktober unterwegs - also wenn es relativ trocken ist.
Lg Markus
TItigerlily140 Beiträge · seit 201115. Juli 2012 · #8Hallo Markus,
Wir sind von 17 Mai bis 8 Juni mit einem Discoverer x in Namibia und Botswana gefahren und das war toll. Wir sind ohne Probleme von Kasane nach Ihaha, Savuti und in Moremi gefahren. Wichtigste ist um 1 Bar Luft aus die Reifen zo nehmen. Der Engine ist sehr kraftig, 4.2 Liter und das macht diese Camper sehr geeignet für offroad.
Liebe Grüsse,
Tigerlily
namib-fan221 Beiträge · seit 200816. Juli 2012 · #9hallo Fomis,
kennt jemand noch Adressen, wo man den Discoverer X mieten kann? Es hat sich kurzfristig ergeben, daß wir noch ein zusätzliches Auto brauchen, da noch 2 Personen mitfahren.
vielen Dank schon mal.
Viele Grüße
Georg
Travelboy705 Beiträge · seit 201016. Juli 2012 · #10Hi,
direkt bei
http://www.bobocampers.com/ist immer etwas teurer 😉
oder über eine deutsche Agentur
http://www.camperboerse.de/afrika/bobo_campers/wohnmobile.htmhttp://www.sudafrika-wohnmobile-und-camper.de/die beiden bieten auch eine Vollkasko SB Ausschlußversicherung für 6,00 Euro/Tag an.
SG
Volker
Seit 1996 bereisen wir die Welt mit dem Motorhome, zuerst USA - Canada - Australien - Neuseland und jetzt Afrika.
Rajang1'115 Beiträge · seit 201016. Juli 2012 · #11Hallo Markus,
Waren April 2010, wo es wirklich viel Wasser hatte, von Maun über Xacanaca, Khwai, Savuti unterwegs. Einzige Schwäche vom Discoverer X ist mud - hier hast Du keine Traktion mehr, nur noch schlingern.....
Die Stärke des Discoverer X ist ganz klar Sand!
Gruss Rajang
XExenia40 Beiträge · seit 201116. Juli 2012 · #12Hallo Georg,
wir haben jetzt schon zum zweiten Mal unseren Wagen in Deutschland bei www.nature-trekking.de gebucht. Im letzten Jahr den Discoverer Fun (ohne 4x4) und in diesem Jahr den Discoverer X. Wir waren mit den Konditionen und dem Service sehr zufrieden. Kann ich also nur empfehlen.
Besten Gruß
Xenia
namib-fan221 Beiträge · seit 200817. Juli 2012 · #13Vielen Dank für die Infos.
@ Xenia, Nature-trekking hat leider nichts mehr für diesen Zeitraum.
Dann warte ich mal bis Antwort von Bobo kommt.
Viele Grüße
Georg