flip666Themenstarter290 Beiträge · seit 200712. März 2011 · #1
Hallo zusammen,
nachdem ja mal wieder ein "Malaria - oh mein Gott, wir werden alle sterben"-Thread jede Menge Ängste hochkocht (ich lese ihn vollständig, wenn wieder genug Popcorn im Hause ist), möchte ich mal die Aufmerksamkeit auf eine Gefahr lenken, über die sich komischerweise kaum ein Tourist im vorhinein Gedanken macht: Autounfälle.
Es gibt ja die Anekdote, dass einmal ein Tourist einen Einheimischen nach dem gefährlichsten Tier in Afrika gefragt haben soll. Der deutete in Richtung seines Autos: "Dort steht es."
Ich habe mal irgendwo gelesen, dass über 100 Touristen pro Jahr ihre Heimreise im Zinnsarg antreten. Praktisch alle wegen Autounfällen.
Hat jemand dazu Quellen?
Vielen Dank! Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
"Unfallstatistik Namibia In Namibia, im südlichen Afrika gelegen, wurden 2009 525 Todesfälle bei 1965 Verkehrsunfällen registriert. 3538 Menschen wurden verletzt. 2008 lag die Zahl bei 275 Todesopfern und 1290 Verletzten.[16] Statistisch gesehen bedeutet dieses im internationalen Vergleich eine durchschnittliche Verkehrsunfallrate mit Todesfolge von 25 pro 100.000 Einwohner.[17] Auf die Fahrzeuge bezogen (225.000 registrierte in 2009) ergibt sich eine extrem hohe Rate von einem Todesopfer pro 429 registrierte Fahrzeuge."
Habe ich in Wikipedia gefunden. Beim googeln triffst Du auf weitere Eintragungen zu dem Thema. Gruß Günter
flip666 schrieb:[ Ich habe mal irgendwo gelesen, dass über 100 Touristen pro Jahr ihre Heimreise im Zinnsarg antreten. Praktisch alle wegen Autounfällen.
] Hallo
...wird man im Zinn- oder im Zinksarg geflogen oder gibts da auch Monkey- und Bussiness Class 🤩 🤩
Aber auch das Auswärtige Amt warnt ausdrücklich auf die gefährlichen Straßenverhältnisse für Touristen in Nambia hin.
bei dem von Günter zitierten Text aus Wiki stehen auch die Quellen. Ich habe Zahlen von 45 Touristen pro Jahr die bei Autounfällen sterben im Hinterkopf, davon 90 % deutsche Touristen (obwohl diese ja nur etwa 12% der "Touristen"zahlen ausmachen). Ich schaue aber nochmal ob ich den Artikel dazu online wieder finde.. ich mein es war bei AZ oder Republikein.
Sonnige Grüße Christian
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Chrigu7'267 Beiträge · seit 200612. März 2011 · #5
Ich höre immer wieder die eine Zahl von ca. 50 Europäischen Touristen pro Jahr die an Verkehrsunfällen sterben. Viele davon bei Selbstunfällen, andere wegen unvorisichtigen Überholmanövern.
Bei allen Bedenken, die man wegen einer Reise nach Namibia haben kann sollte sicher die Gefahr im Strassenverkehr sehr weit oben stehen.
Sonnige Grüsse Chrigu
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ANNICK8'054 Beiträge · seit 200812. März 2011 · #6
Stimmt und bei den Unfällen, laut Statistik, handelt es sich meistens um 4X4 Autos. Die Leute fahren schneller und wenn sie plötzlich bremsen müssen überschlägt sich der Wagen.
Aber auch das Auswärtige Amt warnt ausdrücklich auf die gefährlichen Straßenverhältnisse für Touristen in Nambia hin.
Mit gefaehrlcihen Strassenverhaeltnissen hat das nichts zu tun. Namibia hat weitaus die besten und die am besten unterhaltenen Schotterstrassen im ganzen suedlichen Afrika. An den Strassen liegt nicht die Schuld - aber schaut mal wie viele der Touris (und Einheimischen!) dort fahren!!!!!
Gruss aus Sodwana wo die meisten Touris auch nicht anstaendig fahren koennen, vor allem die Tiefseefischer....
Meinst Du jetzt die Schweden, die an der Küste wohnen, die Polen von der Ostsee, die Deutschen von der Nordsee, die Finnen, die Australier, die Russen vom Baikalsee usw.... 🙂
Stimmt und bei den Unfällen, laut Statistik, handelt es sich meistens um 4X4 Autos. Die Leute fahren schneller und wenn sie plötzlich bremsen müssen überschlägt sich der Wagen.
Schönes Wochenende Annick
Hallo Annick,
das stimmt so leider nicht, die meisten Unfälle passieren mit nichtgeigneten Kleinwagen auf den Schotterpisten. Deswegen werden sie von vielen Vermietern auch langsam aus dem Programm genommen !!
Grüßle
Ralf
maddy2'167 Beiträge · seit 200912. März 2011 · #12
Hallo Sambezi,
Oh, ich verstehe...
Nein, die meine ich nicht (sind die auch so?) Ich meine diejenigen Uebergewichtigen, meist von Mpumalanga, dem Freestate und Gauteng, die am morgen in der frueh schon das erste Bier trinken waehrend die Helfer ihre 125 Angeln und die Outriggers auf dem Boot festmachen...
Ach entschuldigung, das geht nun doch viel zu stark off topic, darum gings ja gar nicht! War mir nur zuvorderst weil ich heute auf dem nachhauseweg von der Arbeit (=vom Strand) beinahe einen Frontalen gemacht hatte mit eben so einem Touri der (auf der kurvigen Waldstrasse) in einem Affentempo, mitten auf der schmalen Strasse, und mit Bier in der Hand daher kam... na ja, war ja schon halb zwei Uhr Nachmittags.... und trinken in der Oeffentlichkeit ist das ja auch nicht, er war ja in seinem Auto! 😠
Sorry, Phil, fuer's off-topic, erkenne aber doch einige Parallelen mit Touris, die wir in Namibia angetroffen haben.... aber Quellen habe ich leider auch keine.
Ja, Maddy, wenn's bei Euch "da oben" in Sodwana heute genau so teuflisch heiss ist wie hier, dann braucht Mnr van der Merve auch schon um 12.00 sein Castle. Mit fröhlichem Gruss aus Durban! Helmar
flip666Themenstarter290 Beiträge · seit 200712. März 2011 · #15
Erstmal danke für die zahlreichen Antworten, besonders für die ersten, die noch auf meine Frage eingegangen sind 😉.
Nachdem wir jetzt schon so schön off-topic sind darf ich mal meine persönlichen Erfahrungen schildern:
Auf einer Reise durch Namibia wurde mir vorgeworfen, wie gefährlich und unverantwortungsvoll es wäre, nicht im Zelt, sondern "im Freien", auf der Ladefläche eines Bakkies (=Pickup), zu schlafen. Gleichzeitig musste ich erleben, was es bedeutet, wenn man auf namibischen Straßen zu schnell fährt: Zweimal gerieten wir ins schleudern, beim dritten mal landeten wir außerhalb der Pad. Glücklicherweise war kein Stein oder Busch im Weg und auch der durch die Scraper verursachte Hügel am Straßenrand war recht niedrig. Die Dame, die mich vor den "vielen bösen Tieren, die mich in der Nacht bestimmt auffressen würden" saß jedesmal am Steuer...
Viele Grüße, Phil
Meine Reiseberichte aus Afrika, Thailand, Kambodscha, den Philippinen und von Kreuzfahrten mit der AIDA: http://www.philippschaeufele.de
Hi Phil, 😄 😄 "Die Dame, die mich vor den "vielen bösen Tieren, die mich in der Nacht bestimmt auffressen würden" saß jedesmal am Steuer..." 😄 😄 dann oute ich mich auch mal 😉 trotz 4x4 sind die gravelpads nicht ohne 😉 Einmal habe ich eine Eselskarre mit Besatzung einen schönen Schrecken eingejagt, seitdem fahre ich auch vorsichtiger 🙂 Lieben Gruß Cécile 🙂
"I never knew of a morning in africa when I woke up and was not happy". Ernest Hemingway
Reisebericht:2010 "Nach 4 Anläufen als Selbstfahrer in Namibia"
http://namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/140297-nach-4-anlaeufen-als-selbstfahrer-in-namibia.html
Reisebericht 2011 Eine neue Erfahrung....
http://www.namibia-forum.ch/forum/10-reiseberichte/187663- eine-neue-erfahrung.html
2007 ,2008 ,2009 2mal ,2010,2011 Namibia Botswana.
2011 Shanghai, 2012 Florida Virgin islands Karibik.
2012 Namibia und KTP
2013 Das erste Mal Südafrika Kruger NP
2014 Kapstadt und Kruger NP
2015 Kruger National Park
2016 kruger National Park
2017 Kruger National Park
2 KLICKS auf die "SONNE" und man liest den Reisebericht OHNE Kommentare !!!!!
PrimärQuelle: Auswertungen und Umfragen von CARAN-Mitgliedern
Was ist das Gefährlichste was mich im südlichen Afrika erwartet?
Ich muss Sie hier leider enttäuschen. Sie werden nicht von Schlangen oder Skorpionen zu Tode gebissen, oder es setzt sich auch kein Elefant auf die Motorhaube oder ein Nashorn rammt das Auto und auch der zweite Ersatzreifen platzt nicht, die üblichen Todesphantasien der Gäste an unserem Messestand oder in unseren Vortragsveranstaltungen. Nein, Sie werden sterben, weil Sie auf Schotterstrassen übermüdet am ersten Tag der Reise Ihre Frau ans Steuer gelassen haben. ( 45% aller tödlichen Unfälle von jahresdurchschnittlich 55 Touristen ). Die anderen sterben ( 15% ), weil Sie von Sossusvlei nach Walvis Bay zu schnell fahren, in der Regel kurz vor dem Vogelfederberg. 20 % sterben auf den Schotterstrecken des Damaralandes, die verbleibenden 20% sind Exoten. Sie können in jeder Landesecke sterben, ob vor dem Canyon Roadhouse oder bei Helmeringhausen oder nachts gegen einen unbeleuchteten Elefanten im Caprivizipfel. Es gibt ein ganz einfache Überlebens - Regel: Nicht schneller als 80 km/h auf Schotterstrassen, alles andere ist physikalischer Unsinn.