Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201008. Nov. 2010 · #1Hallo liebe FoMis,
nachdem wir nun schon längere Zeit Eure interessanten Threads verfolgen, möchten wir uns heute vorstellen: Wir sind ein Paar Anfang / Mitte 40 aus dem süddeutschen Raum. Nach der Erfahrung von 4 Trips in Namibia und Südafrika, planen wir nun unsere nächste Tour nach Botswana. Nachdem uns die Threads im Forum schon wertvolle Tipps gegeben haben, hoffen wir auf ein Feedback zu unserer Planung – Reisebericht folgt garantiert! 😉
Hier unsere Tour:
1.Tag: Ankunft Windhoek – Fahrzeugübernahme 4x4 Dachcamper, Fahrt Richtung Grenzübergang Mamuno
2.Tag: Fahrt Richtung Etsha
3.Tag: Fahrt über Tsodilo Hills und Popa Falls Richtung Divundu
4.Tag: Fahrt durch Caprivi Strip bis Kongola, evtl. nach Süden Richtung Mamili NP
5.Tag: Ruhetag bzw. Pirschfahrt Mamili NP
6.Tag: Fahrt nach Kasane – evtl. über Liyanti oder über die B8??
7.Tag: Ausflug zu den VicFalls – organisiert – wie denkt Ihr darüber?
8.Tag: Ruhetag bzw. Bootsfahrt auf dem Chobe River
9.Tag: Fahrt nach Savute – Übernachtung Savute Camp. Site
10.Tag: Pirschfahrt – Übernachtung Savute Camp.Site
11.Tag: Weiterfahrt nach Moremi – North Gate (Übernachtung Camp.Site)
12.Tag: Fahrt zur Xakanaxa Camp. Site
13.Tag: Pirschfahrten
14.Tag: Fahrt nach Maun
15.Tag: Fahrt zur Nxai Pan – Baines Baobab
16.Tag: Fahrt nach Süden Richtung Njuca Hills – Übernachtung im Park
17.Tag: Fahrt Richtung Ghanzi
18.Tag: Rückfahrt nach Windhoek
19.Tag: Abgabe Mietwagen, Rückflug nach Frau
Flug und Mietwagen sind fix. Auch die Camping Sites in Moremi/Chobe Anfang Mai sind reserviert. Alles Weitere ist flexibel.
Wir haben ein Garmin Nüvi 255WT – Download bzw. SD-Karte und Mitnahme sinnvoll?
Oder gibt es bessere Alternativen vor Ort?
Wir sind gespannt auf Euer Feedback und freuen uns auf Eure Anregungen.
Vielen Dank schon mal im voraus
Viele Grüße
Fleur 🤪
TItina8151 Beiträge · seit 201008. Nov. 2010 · #2Fleur de Cap schrieb:9.Tag: Fahrt nach Savute – Übernachtung Savute Camp. Site
10.Tag: Pirschfahrt – Übernachtung Savute Camp.Site
11.Tag: Weiterfahrt nach Moremi – North Gate (Übernachtung Camp.Site)
12.Tag: Fahrt zur Xakanaxa Camp. Site
13.Tag: Pirschfahrten
14.Tag: Fahrt nach Maun
15.Tag: Fahrt zur Nxai Pan – Baines Baobab
Auch die Camping Sites in Moremi/Chobe Anfang Mai sind reserviert.Viele Grüße
Fleur 🤪
Das könnte im Mai eine verdammt nasse Angelegenheit werden.
LG Tina
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201008. Nov. 2010 · #3Hallo Tina,
egal, mit wem man spricht, man hört alles mögliche....beste Reisezeit von April - Oktober. Im August soll man im Okavango auch nicht ohne Wasserdurchfahrten auskommen. 😛
Haben den 4x4 extra mit Schnorchel ausgewählt...just in case.
Wie sind Deine Erfahrungen?
LG
Fleur
marc21191 Beiträge · seit 200713. Nov. 2010 · #4Liebe Fleur
Als Selbstfahrer sollten es mindestens zwei Autos sein. Es sind nicht immer Leute unterwegs und wenn das Auto stecken bleibt muss man lange (alleine) warten.
Wir haben dieses Jahr (vor drei Wochen) sehr viele naive Touris gesehen die keine Ahnung von den Tieren hatten und dann geschockt waren, wenn abends (zit. Horden 🙂 ) vom Hyänen zu Besuch kamen. Andererseits liefen sie tagsüber und abends (!) in Sandalen herum.
Mir persönlich gefällt es besser ein paar Tage am selben Ort zu campen anstatt viele Kilometer zu bolzen. Mit der Zeit weiss man wo welche Tiere sind.
Anstatt Savuti würde ich nach Linyanti, dort ist man eher alleine. Der Wechsel von einem Campsite zu einem anderen kann am Gate gemeldet werden, allerdings sind die Camps privat organisiert. Sofern man in einem anderen Campsite als vorgesehen, aber derselben Gesellschaft, übernachten will ist das i.d.R. problemlos möglich (z.B. South Gate anstatt Xakanaka).
Nxai Pan – Baines Baobab sind wunderschön, aber da würde ich lieber weniger fahren und vorher irgendwo mehr Zeit einplanen.
Wo seid Ihr in Maun?
Liebe Grüsse
Marc
TItina8151 Beiträge · seit 201013. Nov. 2010 · #5Fleur de Cap schrieb:Hallo Tina,
egal, mit wem man spricht, man hört alles mögliche....beste Reisezeit von April - Oktober. Im August soll man im Okavango auch nicht ohne Wasserdurchfahrten auskommen. 😛
Haben den 4x4 extra mit Schnorchel ausgewählt...just in case.
Wie sind Deine Erfahrungen?
LG
Fleur
Dass um diese Zeit immer mit sehr viel Wasser zu rechnen ist. In den vergangenen zwei Jahren war die Situation deutlich verschärft. Wir hatten selbst im Juli und August noch unglaublich viel Wasser, viel viel viel mehr als noch vor einigen Jahren.
LG Tina
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201013. Nov. 2010 · #6Hallo Marc
das mit den 2 Fahrzeugen hatten wir uns im Vorfeld bereits überlegt, jedoch keine passenden Mitfahrer gefunden. Wir hoffen natürlich, daß es mit dem Wasser nicht zu heftig wird, aber das Wetter läßt sich leider nicht beeinflussen.
Wir haben gehört, daß man in Kasane auch Gleichgesinnte finden kann, die dieselbe Route haben. Wir werden sehen und sind flexibel. 😉
Maun ist für uns nur als Zwischenstopp zum Auftanken und Vorräte auffrischen gedacht. Wir wollen die Zeit lieber für die Nxai Pan nutzen. Wieso Maun, hast Du dort einen tollen Tipp für uns?
Wie ich Deiner Antwort entnehme, bist Du erst kürzlich zurückgekommen. Was für eine Tour bist Du gefahren? Warst Du mit einer Gruppe unterwegs?
@Tina: wir haben bisher viel darüber gelesen und sind uns den zu erwartenden Widrigkeiten bewußt. Wie Du selbst sagst, ist sogar im Juli und August noch unglaublich viel Wasser. Also versuchen wir es im Mai, bevor nur noch ein See übrig bleibt... 🤪
LG
Fleur 🙂
marc21191 Beiträge · seit 200714. Nov. 2010 · #7Hallo Fleur
das mit den 2 Fahrzeugen hatten wir uns im Vorfeld bereits überlegt, jedoch keine passenden Mitfahrer gefunden.
Ich persönlich würde nicht alleine losfahren, nie und nimmer. Du müsstest dann für den Notfall auch sehr viele Lebensmittel, Brennstoff und Wasser mitnehmen - für eine Woche campen ist das Auto schon so sehr voll.
Wieso Maun, hast Du dort einen tollen Tipp für uns?
Ich liebe das Sedia Hotel!
Wie ich Deiner Antwort entnehme, bist Du erst kürzlich zurückgekommen. Was für eine Tour bist Du gefahren? Warst Du mit einer Gruppe unterwegs?
Bin vor drei Wochen zurückgekommen. Wir waren zwei Familien, also zwei Autos. Route: Windhoek, Omaruru (Mt. Etjo), Roidina (tolle Lodge zum Reiten), Swakopmund, dann 2 Tage Namib Naukluft (Tinkas und Horeb), Windhoek, Ganzhi, Maun, dann 6 Tage Moremi (South Gate, 2 Tage Third Bridge, Xakanaka, South Gate, Maun. Autorückgabe in Maun.
Gefallen hat mir im Moremi South Gate - da ist man ganz alleine, niemand empfiehlt dieses Campsite. Abgesehen von der manchmal nicht funktionierenden Pumpe (dann kein Wasser bei den sanitären Anlagen) ist es toll: abends regelmässig Hyänen, dann sollen hier Wildhunde vorkommen von denen wir aber keinen sahen. Dafür eine riesige Elefantenherde (>100 Tiere), Löwe, Gepard und Dikdik ...... Third Bridge ist unter super Leitung (Rahel) und Tiere hat es auch viele: wir sahen ein ganzes Löwenrudel. Xakanaka: da waren wir bereits vor drei Jahren, und wie das letzte Mal kam abends ein Elefantenbulle ganz nahe vorbei. Wir blieben hinter dem Auto, er war auf der andern Seite. Vielleicht derselbe?
LiGru
Marc
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200814. Nov. 2010 · #8Hallo Fleur
Ich denke Bangemachen gilt nicht. Die Strecke ist sicher auch alleine zu bewältigen, kommt halt auch auf die Wasser-Situation im jeweiligen Jahr drauf an. Ich war bis jetzt 2x im Juni dort unterwegs. Einmal war es erst am steigen und letztes Jahr mit Regen eine echte Herausforderung.
Iht habt ein gutes Fahrzeug das ist schon mal gut. Ihr müsst Euch einfach darauf einstellen das versenkte Auto wieder selber flott kriegen zu können und gglfs die Route anzupassen. Ob Lynianti hängt halt auch von der Situation im nächsten Jahr ab; aber der Standard über Savuti wurde noch immer geschafft.
In diesem Sinne eine tolle Reise.
Gruss
Tom
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201014. Nov. 2010 · #9Hallo Tom,
vielen Dank für Deine aufmunternden Zeilen 🙂
Uns ist schon klar, dass wir die Route nicht auf Biegen und Brechen durchführen müssen - da muß man sich halt den örtlichen Gegebenheiten bzw. der Natur anpassen. Auch wenn wir die Camp Sites bereits gebucht haben und auch ein entsprechend ausgestattetes Auto haben werden, werden wir es flexibel handhaben. Wir lassen es auf uns zukommen. Was anders bleibt uns eh nicht übrig 🤪
LG
Fleur
Topobär5'479 Beiträge · seit 200915. Nov. 2010 · #10Die Ansicht, die Strecke nur mit zwei Fahrzeugen zu fahren halte ich für sehr übertrieben. Ich war mehrfach dort und immer nur mit einem Fahrzeug. Man sollte sich halt vor jeder Wasserdurchfahrt genau überlegen, was man tut.
Auch ist es dort nicht so einsam, dass man tagelang warten muss, bis man einem anderen Auto begegnet. Das war es selbst vor 12 Jahren nicht. Es ist vielmehr so, das Du keine zwei Stunden mehr hast, ohne anderen Fahrzeugen zu begegnen.
fordfahrer1'003 Beiträge · seit 200815. Nov. 2010 · #11finde ich auch - interessant ist, wenn jemand zu bequem ist, bei Tiefsand die Luft raus zu lassen aber gleichzeitig empfiehlt nur mit zwei Autos in den Moremi zu fahren - 😕
und wenn Du das Fahrzeug in einem Wasserloch versenkst, hilft Dir auch das zweite nicht mehr ... . Mit gesundem Menschenverstand ist das alles kein Problem und ja, Betrieb ist im Moremi genug - da wird's nicht mal zwei Stunden dauern ... . 😎
Gruss
Christian
Kandanga115 Beiträge · seit 201016. Nov. 2010 · #12Hallo Fleur,
na, Euch scheinen die neuen Preise in Bots wohl nicht abzuzschrecken.
Mamili könnt Ihr wahrscheinlich wegen Überflutung abhaken, aber Ihr könnt mal probieren, wie weit Ihr kommt. Mit dem Schnorchel könnt Ihr ja den Fischen die Hände reichen! Zwei Fahrzeuge, wie von den anderen geraten, sind sinnvoll. Das ist dann sehr beruhigend, wenn man mal hängen bleibt. Erfahrene können auch alleine fahren. Viel Spaß,
Hugo
Fleur de CapThemenstarter1'409 Beiträge · seit 201011. Dez. 2010 · #13Hallo zusammen,
wollte mich noch, wenn auch etwas spät, noch für Eure Einschätzungen und Infos bedanken. 🙂
@Kandanga: wenn man aber weiß, daß es sich lohnt... 😛
@Fordfahrer & Topobär: Danke 😉
noch 129 Tage...
LG
Fleur