WIWiwiThemenstarter6 Beiträge · seit 201001. Nov. 2010 · #1Hallo zusammen,
Mein Freund und ich sind in drei Wochen Namibia-Neulinge und brauchen bitte Euer Wissen:
1. Brauche ich wirklich keinen 4x4? Ich lese es sehr oft, aber Bilder zeigen nur Reisende mit einem 4x4.
2. Wenn wir einen 4x4 nehmen, dachten wir an einen mit Dachzelt. Anscheinend sind die nicht so viel teurer. Wie gefährlich ist es mit einem 4x4 und Dachzelt zu campen? Wir sind auch Campingunerfahrene. Gibt es Do's and Don'ts? Sind alle Campingplätze bewacht, so dass in der Nacht mein Zelt nicht vom Elefanten vom Dach geholt wird?
3. Was sagt ihr allgemein: auf jeden Fall Campen, was Tolleres gibt es in Namibia nicht oder seid ihr eher für Lodges-allerdings nicht die luxuriösen, die mit Sicherheit ebenfalls unvergesslich sind.
Ich bin wirklich unsicher, ob wir uns ein kleines Auto, keinen 4x4 holen sollen und einfach in Lodges oder Camps schlafen, in denen schon Zelte stehen oder wir einen Camper mit Dachzelt nehmen sollten. Wir werden 13 Tage dort sein und rumfahren...
Ich bin für jeden Tipp sehr dankbar und freue mich schon drauf.
Viele Grüße
Wiwi
Tom Swiss461 Beiträge · seit 200801. Nov. 2010 · #2Hallo Wiwi
Das sind die klassischen Fragen die halt auch immer von der Route und der persönlichen Einstellung abhängen.
1. 4x4, wenn du auf den normalen Strassen unterwegs bist (A - C Strassen mit Nummer auf der Karte) brauchst du keinen 4x4. Wenn ab und zu etwas Abenteuerlust angesagt ist und wenn ihr euch besser fühlt dann ein 4x4. Auf meiner ersten Reise habe ich auch einen 4x4 genommen - im Nachhinein hätte ich ihn nicht wirklich gebraucht - aber es war gut zu wissen, dass ich einen hatte. Ein gutes Fahrzeug macht halt mehr Spass. Der Klassiker ist ein Toyota Hilux - doublecab damit man staubfest was auf dem Rücksitz verstauen kann wie Kamera etc.
2. Dachzelt, es ist kein Problem mit Sicherheit etc. Normalerweise übernachtet man auf einem Zeltplatz - es hat dort Duschen, Toilette etc. Die Liste von Thomas Richter ist die beste Aufstellung und du findest diese gratis im Forum.
3. Lodges / Camping. Ein Teil des African Feeling ist halt das campen und das Sitzen am Lagerfeuer abends. Die Lodges sind ebenfalls sehr schön und beinhalten oft auch noch Gamedrives und gemeinsame Essen. Ist halt oft auch schön sich mal mit andern auszutauschen. Ich persönlich mache mit jeder Reise mehr Camping, nachdem ich das erste Mal nur in Lodges war. Aber auch so baue ich ab und zu eine Lodge ein um mal wieder in einem grossen Bett zu schlafen.
Jede Variante hat seinen Reiz und ihr werdet sowieso wieder hingehen und 🙂 dann es so machen wie es Euch am Besten passt.
Gruss
Tom
travelNAMIBIA33,1k Beiträge · seit 200601. Nov. 2010 · #3Hi Wiwi,
willkommen im Forum!
1) Man braucht auf 95 % der namibischen Straßen keinen 4x4. Ein höheres Fahrzeug ist angenehm, v.a. für Wildbeobachtungen in Etosha. Notwendig ist aber auch dieses nicht. Man darf sich mit einem großen Fahrzeug und womöglich 4x4 aber auch nicht selber überschätzen. Ohne Kenntnisse zu 4x4 etc. kommt man damit auch nicht überall durch.
Alternativen:
- PKW, d.h. z.B. einen Toyota Avanza (preislich sehr interessant, jedoch ohne Dachzeltmöglichkeit)
- SUV, d.h. z.B. Nissan X-Trail 2x4 (preislich noch ok, sieht aus wie ein 4x4, d.h. hohe Sitzposition)
- 4x4 (teuer)
2) siehe Tom's Aussage
3) Ich persönlich, als in Namibia lebender, bin absolut nicht zum campen zu bewegen. Ich halte persönlich davon gar nichts (Urlaub sieht für mich anders aus... feste Unterkunft, nicht selber kochen müssen, etc.). Aber im Endeffekt ist es eben auch eine Frage des Budgets. Camping ist und bleibt günstiger als die Übernachtung in festen Unterkünften. Wenn ihr euch für Gästefarmen, Pensionen etc. entscheidet, dann ist das auch preislich ganz gut machbar. 13 Tage sind aber insgesamt natürlich sehr sehr wenig 🙁
Sonnige Grüße
Christian
P.S. @Tom: Wo Du A-Straßen in Namibia findest musst Du mir aber nochmal erzählen 😉
Vom 23. August bis 6. September, 10. Oktober bis 18. Oktober 2026, 5. Dezember 2026 bis 17. Januar 2027 und 1. bis 30. Mai 2027 nicht/kaum im Forum aktiv!
SHsha119 Beiträge · seit 200901. Nov. 2010 · #4Wiwi schrieb:Mein Freund und ich sind in drei Wochen Namibia-Neulinge und brauchen bitte Euer Wissen:
Hallo
Verstehe ich das richtig, dass ihr in drei Wochen bereits in Namibia seid und noch nichts gebucht habt? 😐
Zu 3.: Für mich geht nichts übers Campen in Afrika. Kochen und dergleichen passt auch sehr wohl in mein Urlaubsbild 😉 Auch wenn ich zwischendurch eine feste Unterkunft schätze. In Namibia finde ich Dachzelt-Urlaub auch ohne grosse Campingerfahrung gut machbar. Zumal ich davon ausgehe, dass ihr bei dem doch eher kurzen Aufenthalt nicht gerade in die abgelegendsten Gebiete fahren wollt.
LG und viel Spass bei der weiteren Planung!
Silvia
Armin2'346 Beiträge · seit 200601. Nov. 2010 · #5Hallo "Wiwi",
mit "4x4 ja oder nein" und "Camping ja oder nein" stellst du die klassischen Fragen, die hier im Forum immer wieder teils extrem gegensätzlich diskutiert werden und das ist auch gut so. Die Vorlieben sind halt unterschiedlich. Du wirst hier immer zwei Lager finden, aus deren Ansichten ihr euch eure eigene Entscheidung zurechtzimmern müsst. Meine Meinung zu den Fragen:
4x4 ja oder nein
Wir sind keine offroad-Freaks und trotzdem sagen meine Frau und ich ganz klar: Wenn wir uns keinen 4x4 mehr leisten können, ist Namibia für uns erledigt. Wir schätzen die Reserven, fühlen uns sauwohl in diesen "Trutzburgen" und finden, irgendwie gehört das auch zu einem Afrikaurlaub. Haben auch schon Erfahrungen mit einem normalen Pkw gesammelt und den Unterschied selbst erlebt. In jedem unserer sieben Urlaube hatten wir schon Situationen, in denen uns 4x4 sehr hilfreich, wenn nicht sogar unersetzlich war. Natürlich waren da auch Situationen dabei, die wir ohne 4x4 umgangen hätten, die meisten "überkamen" uns aber und waren daber unausweichlich.
Camping ja oder nein
Das ist wirklich eine Glaubensfrage. Wir haben in jungen Jahren mit Kindern und später auch auf Motorradausflügen oft gecampt. Diese "Ära" ist für uns aber inzwischen einfach vorbei, verstehen aber aufgrund eigener Erfahrungen durchaus die Begeisterung der zahlreichen Namibia-Urlauber, für die nach wie vor nichts Anderes in Frage kommt. Wir lieben es einfach, Kontakt zu den jeweiligen Gastgebern zu haben, unser eigenes Bad zu haben und uns um nichts kümmern zu müssen. Gerade bei knapp bemessener Urlaubszeit, wie bei euch, sollte man auch berücksichtigen, dass Campen recht viel Zeit pro Tag "frisst" (Lebensmittel besorgen, Dachzelt auf- und abbauen, Essen zubereiten, aufwaschen, aufräumen usw.). Diese Zeit, die andere durchaus genießen, investieren wir lieber in andere Aktivitäten oder legen uns auch einfach mal an den Swimmingpool.
Wie gesagt, die beiden Antworten sind unsere subjektive Ansicht der Dinge und nur darum kann es ja bei all den Antworten auf eure Fragen gehen. Gegenteilige Meinungen können wir voll und ganz verstehen. Dabei betrachten wir unsere Ansicht durchaus als einen gewissen Luxus, denn beides (4x4 und feste Unterkünfte) schonen den Geldbeutel nicht gerade.
Viel Spaß bei der "Qual der Wahl"
Armin
Burschi4'140 Beiträge · seit 200901. Nov. 2010 · #6Hallo Wiwi,
ein Aspekt, der noch nicht angesprochen wurde, ist der Zeitpunkt, zu dem ihr eure Reise plant. Im namibischen Winter (Juli / August)kann es nachts schon mal "saukalt" werden, heißt, auch Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sind möglich. Da ist es nicht jedermanns Sache, morgens aus dem Zelt zu kriechen, wenn noch Raureif darauf ist.
Ich persönlich wechsle immer gerne zwischen Campen und Lodges, das ist an manchen Stellen auch eine Preisfrage.
Einen 4x4 leiste ich mir jedes Mal, weil er die schon beschriebenen Vorzüge hat, auf die ich aus Sicherheitsgründen auch nicht verzichten will. (z.B. auch höhere Bodenfreiheit beim Durchfahren von Löchern auf Gravelroads. Beim ersten Namibia-Urlaub vor 13 Jahren war ich ohne 4x4 unterwegs und habe keine so gute Erfahrungen machen müssen.
Viel Spaß bei deiner Entscheidung:
Burschi
21x Namibia, 6x Botswana, 6x Südafrika, 4x Simbabwe, 2x Sambia, 1x Tansania, 2x Kenia, 1x Mauritius, 1x Sansibar
Armin2'346 Beiträge · seit 200601. Nov. 2010 · #7Hallo "Wiwi",
stimmt das denn wirklich, dass ihr in drei Wochen schon fliegt? Dann bräuchtet ihr euch die Gedanken um die von "Burschi" angesprochenen Temperaturen im Juli/August ja schon nicht mehr zu machen. Dafür würde ich mir aber ganz andere Gedanken machen und vielleicht auch schon mal nach einem alternativen Urlaubsziel Ausschau halten. Ohne reservierten Leihwagen und ohne vorgebuchte Unterkünfte - auch bei Camping zumindest in Etosha und beim Sossusvlei - würde ich dann jetzt doch mehr als nervös, vor allem wenn mir wie bei euch die Erfahrung mit Namibia noch fehlt.
Viel Erfolg
Armin
SASambeziGast01. Nov. 2010 · #8Hallo,
keine Gedanken wegen der Temperaturen aber an die beginnende Regenzeit, falls es etwas nördlicher gehen sollte.... (Dann auch eine etwas striktere Einhaltung des Malariaschutzes)
Gruß
WOWerner Ott54 Beiträge · seit 201001. Nov. 2010 · #9Hallo wiwi,
auch ich möchte mich noch zu Deiner Frage melden. Wir waren nun drei Mal im südlichen Afrika unterwegs. Das erste Mal mit Planung und Vorbuchung durch ein Reisebüro. Mit 2 Limousinen. Trotz Vorbestellung bekamen wir keinen zweiten Ersatzreifen Wie wir kurz hintereinander (innerhalb 1 Stunde) zwei Mal einen Platten hatten, waren wir in Schwierigkeiten. Vorbeifahrende andere Touristen, die uns halfen, gaben uns den Rat: Nehmt ein Auto von Hubert Hester (Kalahari cars), und Ihr habt diese Probleme nicht.
Das zweite Mal hatten wir immer noch feste Unterkünfte vorgebucht, waren aber mit einem 4x4 Toyota Hilux von HH unterwegs. Im Mudumu-Park waren wir froh darüber, dass wir den Vierradantrieb zuschalten konnten.
Das dritte Mal wollten wir nach Botswana. Wegen der hohen Lodgepreise mussten wir umsteigen aufs Campen. Und lernten, wie angenehm es ist, ohne Vorbuchung unterwegs und frei in der Planung zu sein. Und wenn wir einmal ein richtiges Zimmer wollten, konnten wir uns immer noch eines suchen. Nächstes Jahr wollen wir nach Sambia, ohne Vorbuchung, mit 2 Dachzelten, und freuen uns schon sehr darauf.
Was die Elefanten betrifft: in Savute (Chobe-Park) bekamen wir durchaus Besuch eines Elefanten auf dem Campingplatz. Tagsüber und am Abend bei Dunkelheit. Das war aber ein friedliches Tier. Es suchte etwas zu fressen und wohl auch sauberes Wasser. Also ins Dachzelt niemals Obst mitnehmen, das könnte unangenehm werden.
Euch eine angenehme Reise
Werner
WIWiwiThemenstarter6 Beiträge · seit 201002. Nov. 2010 · #10Vielen lieben Dank an Alle für die Antworten und Tipps. Wir werden jetzt mal schauen, was überhaupt noch buchbar ist. Nicht, dass uns da die Entscheidung dabei schon abgenommen wird. 🙂
Wolfjanck57 Beiträge · seit 200904. Nov. 2010 · #11Hallo Wiwi,
wir haben unser Auto im letzten Jahr (es war unser erstes Mal Namibia) 10 Tage vor Abflug gebucht. Unser Traumauto haben wir zwar nicht bekommen, aber das, was wir dann hatten, war auch prima und wir zufrieden. Ist kein Aufruf zur Nachahmung, aber es kann auch kurzfristig klappen 😉
Die Unterkünfte haben wir teilweise im Voraus gebucht (Kalahari und Sesriem/Sossusvlei), bei den anderen haben wir uns spontan entschieden und das hat immer sehr gut funktioniert. Dabei hat uns die Liste von Thomas Richter sehr geholfen.
Wir haben überwiegend auf Campsites übernachtet, eine Nacht waren wir in einer Mitteklasse-Lodge. Beides war für uns sehr schön. Die Atmosphäre auf den Campingplätzen war immer ok, besonders im Nationalpark (KTP, Mata-Mata) fühlten wir uns dadurch "nah dran".
Im Nationalpark sind die Camps mehr oder weniger gut eingezäunt. Bis auf die unvermeidlichen Schakale stören keine "größeren" Tiere die Nachtruhe.
Wir waren bisher nur mit einem 4x4 unterwegs. Wir sind keine Allrad-Cracks, aber für uns ist es ein Mehr an Sicherheit. Wenn unsere Fahrkünste auf Sand nicht ausreichten, hat uns der Allradantrieb locker durchgebracht. Im KTP hat man zudem eine deutlich bessere Sicht auf die Tiere, da gerade im Nossobtal durch das Ausfräsen der Fahrbahn ein recht hoher Wall die Straßen begrenzt. Leute im Chico etc. haben dort im wahrsten Wortsinn das Nachsehen. Letztlich wären alle Strecken auch mit einem 2x4 möglich gewesen. Wenn Ihr ins Sossusvlei möchtet, gibt es für die letzten 5km (die sind reine 4x4 Strecke) auch einen Shuttle-Service, der Euch ins Vlei rein und wieder raus bringt.
Wenn Ihr bei schmalem Budget einen 4x4 mit Dachzelt mieten wollt, spricht wirklich nichts gegen Hubert Hester oder die Garage Minz. Es müssen nicht immer die "Großen" sein.
WIWiwiThemenstarter6 Beiträge · seit 201005. Nov. 2010 · #12Hallo Wolfjanck,
Deine Nachricht beruhigt mich. 🙂 wir werden jetzt am Wochenende alles finalisieren. Ich finde es auch sehr interessant, dass ihr Euch auch spontan Unterkünfte gesucht habt.
Wir schauen Mal, was wir so buchen können. Meine größte Sorge ist der Etoshs, aber vielleicht bekommen wir ja noch was.
Danke für Deine Antwort!
LG
Wiwi
raro2880 Beiträge · seit 201005. Nov. 2010 · #13Hallo, Wiwi,
Camping oder Lodge ist wirklich von den persönlichen Vorlieben abhängig.
Wir ziehen Camping vor, allerdings oft mit einen Allrad-Camper, weil darin die oft sehr kühlen Nächte im Juni-Oktober besser auszuhalten sind.
Wir haben bisher außer im KTP noch nichts vorgebucht und immer schöne Plätze gefunden. Ist bei Campsites wahrscheinlich auch nicht so problematisch. Aber wichtig: Richter ausdrucken und komplett mitnehmen-- wir haben einmal spontan unsere Route geändert und haben dann abends nach einem Platz gesucht.
Viel Spass und eine gute Fahrt!
Gruß
Ralf
Seven233 Beiträge · seit 201010. Nov. 2010 · #14Hallo miteinander
Ich möchte mich der Fragestellung von Wiwi gerne anschliessen, denn ich bin in der gleichen Situation. Ich verbringe zuerst 2 Wochen in Botswana auf einer (geführten) Gruppensafari. Da ich insgesamt 3 Wochen Ferien beziehe, werde ich die letzte Woche in Namibia verbringen (entweder Sept. oder Nov. 2011). Ich weiss, für dieses Land viiiel zu wenig und daher beschränke ich mich +/- von Windhoek abwärts und zur Küste hin (die Route ist aber ein anderes Thema...).
Fortbewegungsmittel wird sicher ein 4x4 sein, jedoch bin ich unschlüssig, ob campen (sinnvoll in dieser kurzen Zeit? -> Zeit verplempern wegen Einkäufe, etc.) oder Übernachtung in Lodges oder B&B (Vorbuchen oder spontan vor Ort?).
Meine Gedanken dazu sind:
Ich kenne das Land nicht, bereise es zum ersten Mal und daher ist auch der Umgang, bzw. die Situation vor Ort mir nicht bekannt. Würde wahrscheinlich eher für eine feste Unterkunft sprechen.
Wenn ich das Land nächstes Mal bereise (und länger), weiss ich schon ein wenig, was mich erwartet und kann entsprechend vorbereiten, was eher für Camping spricht.
Ebenso möchte ich keine Zeit verlieren mit Camping aufstellen und Einkaufen. Oder hat es in den Camps selber Restaurants oder ähnliches, um mir wenigstens die Einkäufe zu sparen und mehr Zeit habe für anderes?
Soweit meine Standpunkte. Evtl. ist/war einer von euch in der gleichen Situation?
Viele Grüsse
Sven
gglink5'538 Beiträge · seit 200810. Nov. 2010 · #15Hallo Sven,
das ist jetzt wirklich eine Frage der Route und was Du in dieser Woche sehen willst. Wenn Du z. B. von Windhoek die C 28 runterfährst, dann solltest Du an Camping denken. Blutkuppe, Tinkas bzw. Rock Arch bieten schöne Naturcampingplätze, aber (fast) ohne sanitäre Einrichtungen, dafür aber eine schöne Landschaft mit tollen Wandermöglichkeiten.
Wenn Du aber den Schlenker über Sossusvlei machen willst, dann empfehle ich dir Lodge - es gibt in dieser Gegend nicht nur teure Unterkünfte, sondern auch bezahlbare und trotzdem sehr schöne Lodges, auf denen man auch noch wandern kann.
Willst Du aber die ganze Woche an der Küste verbringen, was sehr empfehlenswert ist, dann würde ich ohne Zwischenübernachtung über die B1 und B2 nach Swakopmund fahren und dann dort in einem der Guesthäuser - oder wenn Du etwas sparsamer sein willst - in den Häuschen der Community wohnen. Was machen alles in und um Swakopmund machen kann, siehe hier:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
Horse_whisperer658 Beiträge · seit 200710. Nov. 2010 · #16gglink schrieb:Hallo Sven,
das ist jetzt wirklich eine Frage der Route und was Du in dieser Woche sehen willst. Wenn Du z. B. von Windhoek die C 28 runterfährst, dann solltest Du an Camping denken. Blutkuppe, Tinkas bzw. Rock Arch bieten schöne Naturcampingplätze, aber (fast) ohne sanitäre Einrichtungen, dafür aber eine schöne Landschaft mit tollen Wandermöglichkeiten.
Wenn Du aber den Schlenker über Sossusvlei machen willst, dann empfehle ich dir Lodge - es gibt in dieser Gegend nicht nur teure Unterkünfte, sondern auch bezahlbare und trotzdem sehr schöne Lodges, auf denen man auch noch wandern kann.
Willst Du aber die ganze Woche an der Küste verbringen, was sehr empfehlenswert ist, dann würde ich ohne Zwischenübernachtung über die B1 und B2 nach Swakopmund fahren und dann dort in einem der Guesthäuser - oder wenn Du etwas sparsamer sein willst - in den Häuschen der Community wohnen. Was machen alles in und um Swakopmund machen kann, siehe hier:
http://www.namibia-forum.ch/forum/11-diverses/153694-freizeitgestaltung-in-swakopmund.html
Liebe Grüße von der Atlantikküste
Gerd
Hallo Gert !!
Wie sind denn die Häuschen in der Zwischenzeit ????
Kann man da hingehen ???
Oder eher nicht ??
Grüßle
Ralf !!
Streifenhörnchen297 Beiträge · seit 200710. Nov. 2010 · #17Hallo Wiwi, hallo Sven,
die ersten 3 Male war ich in Südafrika und Namibia mit 2x4 (Golf Chico) und kleinem Zelt unterwegs. Ich hatte außer dem Auto und dem Flug nichts gebucht (Reisezeit Dezember - Februar, also auch Ferienzeit).
Ich möchte Euch Mut machen, auch ohne zu buchen einfach loszufahren. In den vielen Wochen war nur ein Camp voll, ein Backpacker in Windhoek, da gabs nur noch Zimmer. Manchmal war der schönere Stellplatz belegt, aber bekommen habe ich immer etwas. Oft gab es in der Nähe alternative Campmöglichkeiten, wäre das Camp voll gewesen.
Ich hatte auch in Etosha, Sesriem und KTP Glück (ok, da war weniger los, Mata Mata war noch nicht geöffnet).
Wie es bei festen Unterkünften aussieht kann ich nicht sagen.
Zelten oder nicht Zelten ist - wie schon mehrfach gesagt - Geschmackssache. Das Einkaufen, abends lecker kochen/Grillen und Lagerfeuer empfand ich eher als schöne Abwechslung, die Nächte sind dort einfach zu schön um sie in einem Restaurant zu verbringen.
Die billigste Art zu reisen ist jedenfalls der 2x4 (kostet etwa die Hälte und verbraucht ca halb so viel Sprit) mit Zelt. Ich war je 2 Monate unterwegs.
Viel Spaß bei der Planung... wenn Ihr noch Fragen habt, her damit... 🙂
LG heike
*35 Tage bis Uganda* 🙂 🙂 🙂
Seven233 Beiträge · seit 201010. Nov. 2010 · #18Hallo Gerd & Heike
Danke für eure Antworten. Wie gesagt, die Route ist noch nicht definiert, da habe ich noch Zeit dafür.
Sicher ist, dass ich aber mit einem 4x4-Camper (mit Dachzelt) unterwegs sein werde. Die Atmosphäre unter (fast) freiem Himmel reizt mich und Heike's Antwort macht auch Mut... 🙂
Viele Grüsse
Sven
gglink5'538 Beiträge · seit 200810. Nov. 2010 · #19Hallo Ralf,
die Häuschen sind nicht des Luxus letzter Schrei, aber ich habe sie mir verschiedene Male angesehen und ich hatte immer den Eindruck, dass sie sauber sind. Und das ist für mich DER Beurteilungsfaktor. Übrigens ist oben ein Schreibfehler von mir. Die Häuser gehören der municipality, nicht der community. Hier der Link für die Interessierten:
http://www.swakopmund-restcamp.com/Liebe Grüße von der sonnigen Atlantikküste
Gerd
WIWiwiThemenstarter6 Beiträge · seit 201013. Nov. 2010 · #20Hallo Heike,
Danke fürs Mutmachen... 🙂 wir haben jetzt einen 4x4 mit Dachzelt gebucht. Der Preisunterschied zu den anderen Wagen war nicht wirklich groß, ein sehr gutes Angebot!
So sind wir flexibel, da wir nicht die ganze Route durchplanen wollten. Windhoek, Kalahari, Aus und Etosha sind gebucht, den Rest lassen wir offen. Ich denke eine Lodge-Campingroute ist für uns ideal. Sternenhimmel und Lagerfeuer hören sich so gut an, dass ich mich schon sehr auf ein Camping-Abenteuer freue... Nächstes WE geht's los!!!!!
Vielen Dank noch einmal an alle, die Tipps, Websites etc. geschickt haben.
Sven, Dir auch viel Spaß und eine aufregende Route!!!
Viele Grüße
Wiwi